E Glüewii - Idee wird id Realität umgsetzt
  • Day126

    Schwiiz, mir chömed!

    November 26 in Switzerland ⋅ ☀️ 7 °C

    Uf was mir üs i de Schwiiz freued
    - es WC mit Türe (wo mer chan bschlüsse und ohni Fenster oder Bambusstäb, wod dure gsehsch), mitme Spüelchaschte (und wenns na spüelt ischs Luxus), mit WC - Papier (wod au dörfsch is WC schmeisse), wos Liecht hed (und nöd muesch d Türe offe loh damit öpis gsesch) und es Lavabo zum Händwäsche (wo a de Wand hebed und de Wasserhahn nöd grad mittrüllet).
    - e Duschi wo en Strahl Wasser (und nöd nume es Rinnsal) usechunnt - haiss Wasser isch sowieso Luxus
    - Trinkwasser ab em Wasserhan (mir wänd d Marke Cola und Nestle mit em ewige Wasserchauf nöd wiiter understütze) mit de Möglichkeit vo heissem Wasser zum Abwäsche
    - Schwiizer CHÄS😍
    - e richtigi Bettdecki (nöd öppe 10 Schichte a Deckene)
    - s Bild vo fertig baute Hüser
    - Kais ständigs Gehupe und Umerüefete (aguaguagua und taxitaxitaxi)
    - en fixe Tag und Zueverlässigkeit vo de Müllabfuhr (denn bruuchts au kai Musig zum d Müllabfuhr akündige) und wenn das funktioniert gits au weniger Abfall ade Strosseränder und überall - mir zählet uf die jung Generation in Südamerika, dass sich das Bild ide Zuekunft wird ändere
    - au wenns ide Schwiiz teils sehr viel Bürokratie isch, mir chönd froh sii hend mir Versicherige und es guets Chrankesystem. De Grossteil vode Lüüt i dene Länder womer gsi sind isch nöd chrankeversicheret. De Arbetgeber wos set zahle moglet do chli und privat eini abschlüsse isch eifach z tüür
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  • Day123

    Typisch Südamerika

    November 23 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Noch 4 Mönet händ mir üs scho a ganz vieli Sache in Südamerika gwöhnt und sie schätze glernt. Ich mein wie praktisch ischs, wennd uf em Haiweg direkt uf de Stross grad chasch WC - Papier chaufe? 😂

    Das werded mir vo Südamerika vermisse:
    - d Offeheit, Herzlichkeit und d Fröhlichkeit vo de Mänsche
    - s Lebe gnüsse und z friede si mit dem wo mer hed
    - s Mitenand, sogar s Bier wird teilt - es mues nöd jede es aiges ha
    - s Spanisch rede (ja mittlerwile chönd mir üs zimlich guet uf Sapnisch unterhalte)
    - Grandilla und Mango (jetzt isch endlich Saison)
    - de Markt mit sooo vielne frische Produkt
    - frischi Jugos (Piña, Maracuja, Maca, Mango,...)
    - 100 Sorte Härdöpfel (wenn mer waiss, wie mer wele mues choche)
    - Pachamama
    - all die Strosseständ mit z.B. Popcorn, es Sandwich gfüllt mit Härdöpfel, Jugo, Empanadas, Papa rellena,.. (am Afang eher zrugghaltend hend mirs am Schluss umsomeh usgnutzt)
    - Colectivos (es hed no immer Platz gha)
    - Salteñas
    - HUARAZ und üsi 2. Familie wiit weg vo dihai❤️
    - Liqueur de Coca (oder doch nöd ?!)
    - Kräcker (obwohl - tout est sec!)
    - arriba, abajo, al centro, sexy movimiento y para dentro🍻
    - depende de la resaca
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  • Day113

    Huayhuash

    November 13 in Peru ⋅ ☁️ 6 °C

    Nachdem mir üs entschide hend, nomal uf Huaraz zrugg z goh, isch für üs klar gsi:
    Das Mal wend mir de Huayhuash mache, en 8 tägige Trek, wo als aini vo de schönste Wanderige ufde Welt bezeichnet wird.
    Bald hend mir au e Agentur gfunde, wo de Trek abüted, leider isch denn s Ganze abgseit worde, wils ufgrund vo starkem Rege en Erdrutsch geh häd. Glücklicherwiis hed aber alles gruumt werde chöne und mir sind denn e Wuche spöter als ursprünglich plant uf de längsti Trek vo üsere Reis.

    Wanderig
    Jede Tag simer am 5i ufgstande, hend alles zemepackt und s Zält zemegruumt. Nachem
    Zmorge simer losglaufe und sind am Tag so zwüsche 5 - 8h glaufe. Afangs ischs sehr guet gange, mitde Ziit sind denn aber d Muskle rächt müed worde und mer hend es paarmol möse uf d Zää bisse... Mir sind insgesamt über 7 Päss glaufe, de höchsti Punkt uf 5200 MüM und de tüüfsti 3500 MüM. Jedes Mol nachdem mer e Pass ufeglaufe sind, simmer mit ere Hammerussicht belohnt worde, sodass mer die Strapaze vom Ufelaufe schnell wider vergesse hend!

    Wetter
    Aktuell fangt in Huaraz d Regesaison a, dementsprechend hend mir üs vor dem Trek uf Rege igstellt. Wettertechnisch hend mir unglaublich Glück gha, entweder hets gar nöd gregnet oder erst agfange, wenn mir scho im Camp gsi sind und d Sicht a allne Usichtspünkt isch aifach unglaublich gsi!
    Mir hend aber schnell müese feststelle, dass d Nächt seehr chalt sind, vorallem wenn de Schloofsack scho d Hälfti vo de Daunefedere verloore hed. Ja mir hend no nie so chalt gha i de Nacht und au no nie so viel Kleider zum Schloofe agha!

    Gruppe
    Mir sind es chlises, ganz gmischts Grüppli vo 6 Lüt, em Guide und em Donkey Driver gsi und au do hend mir extrem Glück gha. Niemert wo Angst um de Pass hed, niemert wo immer es Bitzli vom Esse übrigloht oder z Gfühl het s git zwenig Protein, niemert wo ständig umeschreit, niemert wo Stei de Hügel abeschmeisst,.. (jo es git würklich uu müehsami Lüt i Gruppe!!)
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  • Day112

    Pachamanca

    November 12 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C

    De José organisiert zeme mit Ihaimische immer emol widr es "Pachamanca" - es traditionells Esse. Dodefür sind mir in es chlises Dörfli chli usserhalb vo Huaraz gfahre und sind döt binere ihaimische Familie dihai gsi.
    Uf ihrem Feld hend mir fürs Pachamanca es Füür gmacht, wo denn en Huufe Stei erhitzt hend. Sobald d Stei heiss gsi sind, isch s Esse (vieli verschiedeni Härdöpfel, Yucca, Bohne, Chicclo, verschiedensts Fleisch, etc.) druf verteilt und mit Blätter und Erde abdeckt worde. Dur das Vorgehe entstoht en sogenannte Erdofe, wo s Esse chan drin gare. Nochdem s Esse dur d Hitz vo de Stei kochet worde isch, hend mir d Erdschicht und Blätterschicht chöne wegneh und s Esse usgrabe.
    S Pachamanca isch denn a alli verteilt worde (d Portion isch riiisig gsi) und mir hends üs schmecke loh. Mhhh!
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  • Day111

    Schwiizer Zmorge im KAME House

    November 11 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Mir hend usegfunde, dass de José bi sich dehei e Bachofe het. Chum hemer das usegfunde, hemer das natürli wele usnutze, will das e Selteheit do isch. Eimol hemer Herdöpfelgratin gmacht und am nächste Tag simer uf die super Idee cho zum e Sunntigszopf für all im Hostel z bache. D Südamerikaner kennet guets Brot nämli nöd...
    All Zuetate kauft hemer de Zopfteig im Hostel gmacht und sind denn zum José dä go bache. Gar nöd so eifach mit dem Gasofe, mer cha weder Temperatur no öpis anders als Underhitz istelle. Au es Bläch hets nöd gha und so hemer de Zopf ide Gratinform bache und en ab und zue vo Hand dreht sodass er au obe bruun wird.
    Am nächte Morge heds denn pünktlich am halbi 8i zum Zmorge de Zopf gä (aber kein Jugo, aso nei Chris!!). Will au de peruanisch Kollegechreis de Zopf so gern gha het hets zum Znacht Gonfibrötli mit 5 verschiedene Gonfene gä. Lustigs Bild gsi, all Peruaner mit ihrem Gonfibrötli :)
    All sind begeisteret gsi und hend wele wüsse, woe das "beste Brot wos je gässe hend i ihrem Läbe" gmacht wird. So hemer es paar Täg spöter e "Bachkurs" gstaltet, wo all hend chöne mithelfe.
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  • Day107

    Huaraz 2.0

    November 7 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    D Lage in Bolivie und Chile hed sich au i de letschte paar Täg nöd entspannt. Us dem Grund hend mir entschide üsen Rückflug umzbueche (anstatt vo Santago de Chile vo Lima us) und nomal noch Huaraz z reise und do die letschte 3 Wuche vo üsere Reis z gnüsse
    Mir hend in Huaraz nume öpperem gseit, dass mir widr zrugg werded cho. So isch d Überraschig umso grösser gsi, wo mir noch öppe eme Monet widr im Hostal gstande sind.😊
    De Plan wär gsi, dass mir i denen 3 Wuche e 8tägigi Wanderi undernehmed. Leider hed üs s Wetter und de Afang vo de Regeziit chli en Strich durch de Rechnig gmacht und s Ganze isch abgseit worde. So mached mir jetzt verschidene Tagesusflüg und je noch Wetter au mol e 2tägigi Wanderig.
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  • Day104

    Vulkan Lascar

    November 4 in Chile ⋅ ☀️ 1 °C

    Nach zwei Täg Nütmache ide Hitz in San Pedro de Atacama hemer d Idee gha, chli id Höchi z go zum Wandere und üs abchüele.
    Also hend mir üs informiert, wases für Tageswanderige git. D Möglichkeite sind wenig gsi: zwei Vulkän uf je 5600 müM und eine uf über 6000 müM. Übertribe müemers jo nöd gad, drum hemer de uf "nur" 5600 müM höch aktiv Vulkan Laskar usgsuecht. Mit ere chline Gruppe hemer üs uf de Weg gmacht und sind mitem Guide vorus im Schneggetempo det ufe glaufe, damit au jo all vode Gruppe noche möget (so extrem langsam simmer beid nu NIE e Berg druf). So hend sich die afängliche Bedenke vode Höchi schnell i Luft ufglöst und mir sind ohni ein Schweisstropfe z verlüüre dobe acho. Det hemer nöd nur e schöne Usblick uf anderi Vulkän und d Wüesti gha, au e riesige Krater vom Laskar het sich zeigt. S letzt mol isch de Vulkan ... usbroche, Rauchwölkli gseht mer aber jetzt no überall ufstiige.
    S isch iidrücklich gsi zums gseh, aber...
    ... tout est sec!
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  • Day100

    Salar de Uyuni

    October 31 in Bolivia ⋅ ☀️ 19 °C

    Als ersts vo üsere 3 tägige Uyuni - Tour sind üsi Rucksäck (und de Irene ihren Rollkoffer😂) sind uf em Dach vom Jeep verstaut worde und los isch d Fahrt zum "Isebahn Fridhof" gange, wo mir verschidensti alti, im Sand versunkni Züg und Lokis hend chöne bestuune. Bim nögste Stopp i de Salzwüsti isch denn üsi Fantasie gfrooget gsi - Ideeä hend mir also gnueg gha, nume d Umsetzig vo dene Perspektivebilder hed nöd immer ganz eso guet klapped, wie mir üs das vorgstellt hend. Wo denn aber üsen Fahrer d Regie übernoh hed, isch d Qualität vo de Bilder und de Videos nomal dütlich gstige 😊.
    Nebst de Sandwüesti hend mir mehreri Lagune i de verschiedenste Farbe gseh. Genau die Farbe in Kombination mit em Salz und de Flamingos hend üs es paar Mol stuune loh und einigi "Woow, so schön" entlockt! Uf üsere Tour hend mir nöd nume Flamingos gseh, sondern au Lamas und Viscachas ("Bisgatschas"), es Tier wo usgseht wie e Mischig zwüschet Haas und Eichhörnli. Die sind so neugierig gsi, dass üs bim Zmittag denn sogar us de Hand gfresse hend.
    Die beide Nächt hend mir jewils mitte i de Wüsti verbroocht - in Hüüser mit Bette, Tisch, etc. komplett us Salz.
    Üsen Guide de Jaime hed nume Spanisch gredet, mir hend sini Erklärige jewils zimlich guet verstande und sind darum zu de Übersetzer vo de Gruppe worde - yes mir chönd jetzt Spanisch 💪 Am zweite Obig hend mir de Guide dezu überret, mit üs Znacht z esse - normalerwiis esseds nämlich seperat. Er hed u Freu gha und hed viel über s Lebe in Bolivie und ihri Traditione verzellt. Uf d Froog, öb er sin Job mag, hed er gmeint: Ja, wils Ikomme relativ regelmässig isch und wils viel weniger streng isch als bispielswiis i ainere vo de vielne Mine in Bolivie z schaffe. Au hed er gemaint, er würd gern emol uf Europa reise. Aber allei scho en Flug noch Europa spreng sis Budget und au das vo de allermeiste Bolivianer. Churz zemegafsst: die meiste Bolivianer hend sehr wenig und sind umsomeh froh über das, was sie hend. Dementsprechend verstöhnd mirs überhaupt nöd, wenn d Touriste d Hälfti vom Esse liggelönd, ständig motzed, etc. und nöd gsehnd, was sie aigentlich für es Glück und Möglichkeite hend!
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