Paul Gasber

Hallo, ich bin Paul aus der schönen Eifel und aktuell in Cochabamba, Bolivien...
Living in: Deutschland
  • Day85

    Der letzte Mohikaner...

    November 9 in Bolivia

    ...bekommt auch endlich sein Visum und (kaum zu glauben aber wahr) fängt endlich an komplett zu arbeiten.

    Gestern ging es nach kaum 6 Wochen Verspätung nochmal zur Migracion. Nachdem wir erfolgreich bei Interpol waren und alle nötigen Dokumente besorgt haben klappte auch schließlich alles.
    Angekommen, gewartet, ein paar Fragen beantwortet, bezahlt, wieder gewartet und nächste Woche soll es das Visum geben. Hurra!

    Dazu habe ich wundersamer Weise plötzlich angefangen mal komplett in einem Projekt zu arbeiten - zwar nicht in meinem - aber einem Projekt.
    Statt Umweltzeugs zu machen helfe ich jetzt in einem Projekt, welches für Grundschulkinder eine Nachmittagsbetreuung macht. Eine andere Freiwillige aus Deutschland arbeitet dort auch und hatte nachgefragt, ob man noch wen brauchen könne.
    Und glücklicherweise ja. Erstmal gehe ich jetzt dort hin, bis sich vielleicht ein anderes Projekt ergibt :)
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  • Day80

    Wochenende am See

    November 4 in Bolivia

    Viel zu erzählen gibt es eigentlich nicht, aber irgendetwas muss ich ja nochmal schreiben.

    Also: Dieses Wochenende ging es noch einmal an den See. Samstag morgen schnell die Sachen gepackt und auf gings mit dem Boot hinten am Auto Richtung See. Dort angekommen haben wir erstmal alles vorbereitet und das Boot ins Wasser gelassen. Nach einer kurzen Probefahrt (Es war vor ein paar Wochen beschädigt worden und bis jetzt in Reparatur) kam auch schon der Rest, ein paar Freunde von Tito.
    Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem entspannten Nachmittag mit ein paar Bootsfahrten ging es auch schon in den Abend über.
    Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang sind dann doch alle relativ früh ins Bett.

    Sonntag morgen kamen nach einem kurzen gemeinsamen Frühstück wieder ein paar Freunde, diesmal aber von meinen Gastgeschwistern.
    Danach war im Prinzip alles ähnlich zum Samstag, außer, dass das Jetski ausgepackt wurde und Adrian es geschafft hat dieses zu kentern, sodass im eiskalten Wasser plötzlich alle nass waren.
    Nachmittags, wurden dann nochmal ein paar Runden mit dem Boot gedreht, an das Jetski hat sich aber keiner mehr rangetraut, bis ich eine kleine Runde gedreht habe.
    Kurz danach haben wir auch schon alle Sachen gepackt und haben uns auf den Heimweg gemacht.
    Ein gaaanz entspanntes Wochenende...
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  • Day67

    Auf zurück nach Cochabamba

    October 22 in Bolivia

    Morgens nach einer schnellen, sogar warmen Dusche und einem Frühstück, haben wir uns an den Ticketkauf für die Rückreise nach Cochabamba gemacht. Gesagt getan, dieses mal hatten wir aber leider keinen so bequemen Bus. Nur einen normalen. Da wir aber nicht über Nacht gefahren sind, war das in Ordnung.
    Nach dem Ticketkauf, hieß es erstmal ein Frühstück suchen. Also haben wir die orangene Teleferico genommen und haben uns dort ein zweites Frühstück gesucht. Nach eine bisschen Stadtbesichtigung dort sind wir zurück ins Zentrum gefahren, und haben uns noch etwas mit den AFS Leuten aus La Paz getroffen. Nach einen kleinen Mittagessen und etwas Zeitvertreib haben wir uns schlussendlich auch wieder auf den weg zum Busterminal gemacht und sind gegen 16 Uhr dort abgefahren.
    Nach etwa 8h fahrt, leider zum größten Teil im dunklen, sind wir auch endlich wieder im warmen Cochabamba angekommen :)
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  • Day66

    Isla del Sol

    October 21 in Bolivia

    Nach einer mehr oder minder langen Nacht auf der Isla del Sol bin ich dann auch schon wieder wach geworden und wurde von einem wunderschönen Sonnenaufgang über dem Titicacasee begrüßt.
    Nach einem Frühstück, haben wir uns dann aufgemacht und sind auf den "Berg" auf der Isla del Sol, wieder deutlich über 4000m, gestiegen. Hier hat uns unser Guide wieder etwas mehr über die Insel erzählt. Nachdem wir dort oben dann noch etwas rumgelaufen sind und die Aussicht genossen haben ging es auch wieder nach unten zum Mittagessen.
    Nach diesem, haben wir uns auch an den Abstieg zu unseren Boten gewagt und es ging zurück nach Copacabana. Eine Stunde Copacabana "besichtigen" später haben wir uns wieder in den Bus gesetzt, um zurück nach La Paz zu fahren.
    Spät Abends dort angekommen, bin ich auch ins Bett gefallen und habe wie ein Stein bis zum nächsten morgen geschlafen...
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  • Day65

    Titicacasee

    October 20 in Bolivia

    So früh aufstehen, duschen und nach dem Frühstück damit man um 7 Uhr schon beim AFS Büro ist. Danach ging es erstmal auf in den Bus, wobei die Fahrt nach Copacabana etwa 4h gedauert hat.
    Dort sind wir alle dann auf zwei kleine Boote umgestiegen und in knapp 2 Stunden zur Isla de la Luna gefahren. Dort war eigentlich so ziemlich nichts außer einem Inkatempel und ein paar Llamas. Unser Guide hat uns einige Informationen zu dieser Insel gegeben und nach etwa anderthalb Stunden Aufenthalt ging es dann auch schon weiter zur Isla del Sol.

    Dort angekommen hieß es erstmal zu unserem Hostel wandern. Da das ganze auf knapp 4000m liegt haben einige die Höhe sehr deutlich gespürt, für mich war das allerdings kein Problem, da Cochabamba ja auch schon auf 2700m liegt.
    Auf dem Weg wurden wir mit einem wundervollen Blick belohnt. Kaum angekommen ging es auf den Sonnenuntergang zu, welcher den Illimani am Horizont leuchten ließ.
    Der Illimani ist der zweithöchste Berg in Bolivien mit knapp 6500 Metern und ganzjährig mit Schnee bedeckt.
    Ab 7 gab es schließlich Abendessen, welches von den Cholitas im Hostel gekocht wurde. Es gab Trucha, eine Forellenart, welche im Titicacasee lebt. Sehr lecker :)

    Später saßen wir dann noch alle etwas am Lagerfeuer, bevor es ins Bett ging.
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  • Day64

    Auf dem Weg zum Titicacasee

    October 19 in Bolivia

    Unser erster von AFS organisierter Trip sollte endlich losgehen, mit dem Ziel Titicacasee.

    Dies ist der höchstgelegene schiffbare See der Welt. Er liegt westlich von La Paz in Bolivien und Peru auf etwa 3850 Metern Höhe.

    Aber weiter im Text mit der Reise. Losgefahren sind wir Donnerstag abends um etwa 22:30 in Cochabamba mit dem Bus. Die meisten Busse in Südamerika sind sehr bequem, da die Distanzen in der Regel sehr groß sind. Unser Bus hatte Sitze ähnlich wie sie bei einem Flugzeug in der Businessclass vorkommen. Daher sind wir auch sehr entspannt die ca. 8h (eine kurze Stecke, aus Santa Cruz fährt man etwa 20h) bis La Paz über Nacht gefahren.

    Morgens um 5:30 sind wir dann bei Eiseskälte am Busbahnhof ausgestiegen und haben noch 2h gewartet, bis wir von AFS abgeholt und ins Büro gebracht wurden. Dort angekommen haben wir kurz verschnauft, bis wir uns auf den Weg in Richtung von Tonios und meinem Hotel gemacht haben. Da dieses sehr nah am Hexenmarkt gelegen ist, sind wir dort einmal drüber gelaufen, und haben uns auch gleich ein Frühstück in einem kleinen Cafe besorgt.

    Danach sind wir weiter über den Markt, aber langsam Richtung Teleferico gelaufen, womit wir dann nach El Alto gefahren sind.
    Für alle die sich fragen was die Teleferico ist, es ist ein Seilbahnsystem in La Paz, aktuell bestehend aus acht Linien, welche die Stadt innerhalb und mit El Alto verbindet. Eine fahrt kostet 3 bs. was etwa 37 Cent entspricht. Das ist ein kleines bisschen teurer als die Trufis, aber auch deutlich schneller. Die verschiedenen Linien sind durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet (auch die Stationen), sodass man eigentlich nie aus versehen in die falsche Linie steigt.
    Mit der roten Linie sind wir dann hoch nach La Paz gefahren, wo wir dann ein bisschen durch El Alto gelaufen sind. Nach einem Mittagessen sind wir dann auch schließlich wieder zurück gefahren. Nach einer Pause im Hotel haben wir uns abends noch mit einem Teil der anderen deutschen Freiwilligen in La Paz getroffen.
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  • Day56

    Aufstände & Interpol

    October 11 in Bolivia

    Aufstände & Interpol:
    Gestern war in Bolivien zum Generalstreik gegen die Wiederwahl des Präsidenten Evo Morales aufgerufen. Es gingen zehntausende Menschen auf die Straßen, in ganz Bolivien. Auch meine Gasteltern, welche vor unserer Urbanizacion eine Straßensperre mit Autos errichtet haben.
    Er ist nicht sonderlich beliebt, da ihm Korruption vorgeworfen wird, und er die Verfassung auch zu seinem Vorteil ab und zu ändert. So zum Beispiel für eine erneute Wiederwahl, welche eigentlich nicht möglich sein sollte. Dazu gab es 2016 auch ein Referendum, bei dem sich die Bevölkerung klar gegen eine Wiederwahl von ihm ausgesprochen hat.

    Zu Interpol ging es heute. Wir mussten ja neue Führungszeugnisse beantragen, um unser Visum endlich zu erhalten. Allerdings wieder nichts, da einige Dokumente nicht 1000%ig korrekt waren. Daher nächste Woche Dienstag Versuch Nummer zwei...
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  • Day55

    Ich dachte mir gerade warum nicht mal ein bisschen allgemeines über Bolivien erzählen? Das habe ich nämlich noch nicht gemacht.

    Kurz zu meiner Position:
    Ich wohne in Cochabamba (ziemlich mittig in Bolivien), der viertgrößten Stadt Boliviens mit über 600.000 Einwohnern. Der Ballungsraum hat sogar knapp 1.5 Mio Einwohner. Die Stadt liegt auf ca. 2.500 bis 2.700 Metern höhe. Ich Wohne im Nordteil der Stadt in einer abgetrennten Wohngegend.

    Geographie:
    Bolivien erstreckt sich über knapp 1,1 Mio. km² und ist damit etwa drei mal so groß wie Deutschland. Allerdings leben hier nur etwa 11 Mio. Menschen, davon die meisten in den größten Städten und deren Ballungsräumen (wie auch ich). Das führt dazu, dass ein großer Teil des Landes nur sehr dünn oder komplett unbesiedelt ist. Dazu trägt auch die Höhe bei, denn ein großer Teil Boliviens liegt jenseits von 3500m Höhe, mitten in den Anden. Die höchsten Gipfel reichen auf bis fast 6500m herauf, das Hochplateau (Altiplano) auf bis zu über 4000m.
    So auch La Paz die inoffizielle Hauptstadt, welche damit die höchstgelegene "Haupt"stadt der Welt ist (3600 - 4200m). Die meisten Regierungsfunktionen sind zwar dort, aber offiziell ist die Hauptstadt Sucre, südöstlich von Cochabamba.

    Klima:
    Klimatisch ist Bolivien sehr unterschiedlich, abhängig von der Höhe. Der höher gelegene Westen (z.B. La Paz) ist relativ kalt und niederschlagsarm. Der nicht ganz so hohe mittlere Teil, wo ich mich befinde, ist klimatisch sehr angenehm (im Winter bis zu 25 Grad tagsüber im Sommer aber eigentlich nicht mehr als 30 Grad), aber auch sehr trocken im Winter. Also April bis September.

    Der im Vergleich nur knapp über dem Meeresspiegel gelegene Osten ist hingegen tropisch mit der größten Stadt Boliviens, Santa Cruz. Dort sind auch 35 Grad im Sommer mit 100% Luftfeuchte nicht unüblich. Regen kommt dort auch öfter vor, als in den anderen Teilen des Landes.

    Flora und Fauna
    Die Flora und Fauna ist auch stark unterschiedlich, wieder abhängig von der Höhe. In den höher gelegenen Teilen des Landes gibt es kaum Insekten (gar nicht so schlecht), und auch insgesamt kaum Bewuchs aufgrund der Trockenheit. Ein paar Bäume und Gras gibt es trotzdem ab und zu. Das aber auch nicht mehr in La Paz, da das schon wieder zu hoch ist. Wir in Cochabamba liegen knapp unter der Baumgrenze.
    Das Tiefland hingegen erfreut sich über tropisches Klima und eine Menge Vegetation mit entsprechender Tierwelt.

    Das Altiplano:
    Auch noch erwähnenswert. Das Altiplano ist das Hochplateau, welches sich über einen Teil Perus und eben auch Bolivien erstreckt. Es liegt auf etwa 3600 Metern reicht aber Teilweise auch bis über 4000m. Viel ist hier nicht aufgrund der großen Höhe und Trockenheit. Ackerbau ist hier daher auch nahezu keiner, und ein Großteil des Altiplanos gleicht bzw. ist eine Wüste. Jedoch gibt es hier das höchste schiffbare Gewässer der Welt den Titicacasee auf ca 3800m, welchen ich in zwei Wochen auch besuchen werde. Auch ist hier der größte Salzsee der Welt gelegen, der Salar de Uyuni. Dieser ist über 10500km² groß, und damit etwa vier mal so groß wie das Saarland.

    Ich glaube das sollte als erste Informationen genügen :)

    EDIT: Ups, vergessen online zu schalten...
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  • Day52

    Visum und Spanisch

    October 7 in Bolivia

    Diese Woche hat auch wieder direkt mit dem Visumskram begonnen.
    Also Montag früh aufstehen, und um kurz nach halb 7 bei der Polizei gewesen, um unseren medizinischen Check für das Visum machen zu lassen (Ich habe immer noch nicht die geringste Ahnung wann wir zu Interpol gehen sollen).
    Dort angekommen hieß es natürlich erstmal warten. Nach der Anmeldung, musste eine Urinprobe abgegeben werden und es wurde Blut abgenommen. Nach einer weiteren Wartezeit ging es weiter mit einem Lungenröntgen (warum auch immer). Zuletzt wurden wir einmal grundsätzlich durchgecheckt (Größe, Gewicht, Puls, etc.) und es folgten ein paar allgemeine Fragen.
    Nachmittags habe ich dann noch einmal etwas Spanisch gelernt, welches ab Dienstag dann weiter gegangen ist. Akutell komme ich ich mit den 4h Unterricht und noch einmal 2h zusätzlich für Vokabeln auf ca. 6h Spanisch am Tag. Damit sollte es dann auch langsam im Projekt weitergehen.
    Das Wochenende war nichts besonderes. Ein bisschen Spanisch lernen und sich mit den anderen Freiwilligen treffen. Aber insgesamt eher ein faules Wochenende...
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  • Day45

    Visumsstress und AFS Ausflug

    September 30 in Bolivia

    Diese Woche war relativ, sagen wir mal abwechslungsreich.
    Montag und Dienstag gab es wieder 4h Spanisch morgen in der Sprachschule plus ca. 2h Wiederholung und Vokabeln nachmittags. Soweit nichts neues.
    Mittwoch sollte es dann aber endlich mit dem Visum losgehen, aber wie man schon lesen konnte, ist daraus nichts geworden. Daher haben wir am Donnerstag für Interpol vorbereitet Passkopien und Bilder (von vorne und der Seite, wodurch man wie ein Verbrecher aussieht) machen lassen. Das war auch schon der Vormittag. Nachmittags habe ich dann wieder etwas Spanisch wiederholt.
    Da ich für Freitag den Spanisch Unterricht schon ausfallen lassen habe und ich die Info, dass wir nicht zu Interpol gehen, zu spät bekommen habe, war der Tag recht entspannt. Nachmittags haben wir uns nochmal mit ein paar AFS Leuten getroffen, wir haben La Cancha und Bianca von AFS besucht. Abends waren wir noch auf einem Geburtstag eingeladen :)
    Samstag gab es gab es dann einen von AFS organisierten Ausflug, zum Palacio Portales und zum Cristo de la Concordia. Der Palacio Portales ist eine Villa eines Kaufmanns, aus den 1920ern mit einem großen Einfluss französischer Architektur.
    Die Cristo Statue wurde in den 1990ern gebaut und war bis 2010 die höchste Christus Statue mit etwas über 34m. Damit größer als in Rio!
    Auf den Berg sind wir mit der Seilbahn gefahren. Man kann zwar auch zu Fuß dort hoch laufen, allerdings waren wir nicht so lebensmüde die knapp 1400 Stufen bei der Hitze zu laufen.
    Oben angekommen, hat man einen wunderschönen Blick über die Umgebung, nicht nur Cochabamba. Eben auch die angewachsenen Städte. Aus irgendeinem Grund sieht die Statue wenn man aus der Ferne schaut größer aus, als wenn man davor steht.
    Wir hatten glück und die Statue war auch geöffnet, daher konnte man innen bis auf die Höhe der Arme über Treppen hochsteigen. Von dort aus war der Blick auf die Stadt nochmal beeindruckender.
    Nach einer Weile ging es dann wieder runter von der Statue und wir sind wieder in die Stadt in ein kleines Cafe gefahren, um noch ein bisschen Karten zu spielen.
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