Paul Gasber

Hallo, ich bin Paul aus der schönen Eifel und aktuell in Cochabamba, Bolivien...
Living in: Deutschland
  • Day138

    Silvester am Meer

    January 1 in Chile ⋅ ⛅ 25 °C

    Wie der Titel schon verrät ging es für Silvester ans Meer.

    Da Bolivien allerdings außer ein paar Seen keine Küste besitzt mussten wir das Land verlassen. Gesagt getan, es ging los um 6 Uhr morgens am 27 Richtung Arica, Chile. Das ist von Cochabamba aus so ziemlich die Nächste Küstenstadt, oder zumindest die am schnellsten zu erreichende.
    Die Fahrt verlief soweit Ruhig, bis zur Grenze sind wir ca. 6h gefahren, dank Tito, der flott unterwegs war. And der Grenzstation dauerte es etwas länger, etwa 2h. Erst mussten alle aus Bolivien ausreisen, dann das Auto, danach wir in Chile einreisen, dann das Auto welches wie wir auch nochmal komplett wie am Flughafen überprüft wurde.

    Danach ging es in Chile erstmal durch Schnee auf knapp 4700m weiter durchs Altiplano (Übersetzt etwa "Hohe Ebene"). Kurze Zeit später sollte es aber auch schon wieder stetig Bergab gehen und so sind wir von weit über 4000m auf 0 runter.
    Beeindruckend ist die Landschaft auf dem Weg schon. Besonders als wir dem Meer nahe kamen, da man in ein Tal hineinfährt und unten ist es einfach komplett grün. Alles andere braun, nicht einmal Pflanzen, nur ganz unten in diesem einen Tal.

    Nach der Ankunft, wurde dann schnell etwas zu essen gesucht, da noch niemand etwas gegessen hatte. Unter Hotel ist direkt am Meer gelegen und es sind nur etwa 50m bis zum Strand :)

    Die nächsten Tage haben wir uns die echt schöne Küstenstadt mal angesehen und sind auch immer mal wieder in der Mall vorbei. Am 30. sind wir dann schließlich auch mal hoch auf den bekannten Felsen von Arica. Hier fand mal eine Schlacht zwischen Chile und Peru statt, Chile hat natürlich gewonnen.
    Heute ist hier ein Museum, eine Jesus Statue und eine mindestens 25m hohe Chile Flagge, welche über Kilometer hin zu sehen ist.

    Silvester an sich war nicht sonderlich spannend. Es wurde etwas zusammengesessen, gegessen geredet und getrunken, bis 0 Uhr.
    Dann wollten wir uns eigentlich das Feuerwerk ansehen, welches aber von diesem großen Felsen verdeckt wurde.

    Heute wurde erstmal lange ausgeschlafen und danach sind wir dann an den Hafen, wo wir eine kleine Rundfahrt mit einem kleinen Boot gemacht haben. Danah noch ein verspätetes Frühstück und jetzt bin ich hier im Hotel...
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day118

    Potosi

    December 12, 2018 in Bolivia ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach der Minentour, haben wir es etwas entspannter angehen lassen.
    Daher war Sonntag nicht viel los, wir sind einmal durch die Stadt gelaufen. Eine sehr schöne koloniale Stadt, mit vielen alten Gebäuden. Auch war ein ganzer Teil geschlossen.

    Montag haben wir uns entschlossen zu einer heißen Quelle zu fahren. Nach einer guten halben Stunde sind wir mitten im nichts ausgestiegen. Dort ging einfach nur ein Feldweg den Berg hoch. Weitere 20 Minuten später sind wir an einem Kreisrunden See angekommen. Dieser war auch ziemlich warm, allerdings niemand weit und breit.
    Ein bisschen später ist eine Cholita auf uns zugekommen und hat uns die Richtung zu einem kleinen Becken gewiesen.
    Dort wurde sich dann schnell umgezogen uns ab ins Wasser. Das ganze war angenehm warm und das Wasser kam direkt aus dem See in das Becken.
    40 Minuten später dachte ich mir, es wäre eine gute Idee die Sonne zu verlassen. Daher habe ich mich schnell in den Schatten gesetzt.
    Erst dort ist mir aufgefallen, wie Atemberaubend die Berge um uns herum sind. Da wir fast in einem Tal waren, und die Anden ganz schön hoch sind, ragten die noch auf weit über 4000m.
    Etwas später ist auch der Rest aus dem Wasser und hat sich entschieden, sich noch etwas zu Sonnen.

    Als wir alle genug hatten ging es den Berg wieder runter und ab in den Bus, eigentlich. Weil irgendwie kam keiner -.-
    Also erstmal die Straße etwas entlanglaufen. Nach etlichen Versuchen hielt auch endlich ein Bus an, für 2. Also ist der Rest erstmal weiter gelaufen und wieder ertwas später kam noch ein Bus, allerdings wieder nur für 2.
    Noch später hielt zum Glück ein Trufi welches noch genug Platz für uns restlichen 3 hatte. Damit sind wir dann auch komplett zurück nach Potosi gefahren.

    Den Abend haben wir nicht mehr viel gemacht. Ich habe noch meinen massiven Sonnenbrand verarztet und es wurde noch etwas zusammen gesessen.
    Den Dienstag habe ich so ziemlich nichts gemacht, da es nicht möglich war ein T-Shirt zu tragen.
    Mittwoch morgens ging es dann auch schon wieder zurück Richtung Cochabamba. Da leider die direkten Busse alle abends fuhren, haben wir auf gut Glück den nächsten Bus nach Oruro genommen, da dort öfter Busse nach Cochabamba abfahren.
    Und wir hatten Glück, es fuhr keine 15 Minuten nach Ankunft in Oruro ein sehr günstiger Bus nach Cochabamba....
    Dort sind wir gegen 23 Uhr angekommen, glaube ich
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  • Day114

    Potosi

    December 8, 2018 in Bolivia ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem Salar haben sich die 6 aus unserem Auto (Tonio, Lorenz, Chantal, Livi, Jama und ich) direkt auf den Weg nach Potosi gemacht.

    Dort sind wir gegen 0 Uhr angekommen und haben uns erstmal auf der Suche nach dem Hostel gemacht. Nach einer guten halben Stunde und ein paar Telefonaten sind wir tatsächlich angekommen.
    Eingeschlafen sind wir aber erst gegen 3, es wurde noch ein bisschen geredet.

    Am nächsten Morgen haben wir schon lange geschlafen, allerdings bin ich früher wach geworden und habe mit den anderen, die noch aus Cochabamba kämmen, ein Frühstück gesucht. Gestärkt von diesem sind wir langsam zurück ins Hostel, wo mittlerweile der Rest wach geworden ist.
    Die sind dann frühstücken und wir haben uns nochmal etwas ausgeruht.
    Nachmittags haben wir uns für eine Minentour entschieden. Unser Guide ist sogar noch Minenarbeiter, allerdings nur wenn keine Touristen da sind. Abgeholt wurden wir in der Nähe der Touragentur (Gibt es das Wort überhaupt?) von einem kleinen Offroad Bus.
    Von dort ging es zuerst zu einer Tienda (eine Art winziger Tante Emma Laden). Dort haben wir eine kleine Einführung und Thema bekommen. Zu meiner Überraschung hatte unser Guide einfach eine Stange Dynamit dabei, inklusive Zünder. Zusätzlich noch ein bisschen anderen Sprengstoff.
    Für die Minenarbeiter die wir in der Mine vielleicht treffen sollten, haben wir ein paar Geschenke gekauft. Dabei handelte es sich um Coca, ein paar Getränke und eben auch Dynamit.
    Dieses ist in Potosi frei käuflich. Irgendwie setzt man hier viel Vertrauen in die Leute... Auf jeden Fall sind wir von der Tienda zuerst zu einem Depot gefahren, wo die Klamotten gehen andere getauscht wurden. Auch ein Helm mit Stirnlampe, ersterer sollte sich noch als sehr nützlich herausstellen.

    Vom Depot aus ging es dann auch endlich zur Mine. Die Fahrt dauerte ein bisschen, da das Auto nicht mehr ganz neu war und auf über 4000m hat so ein Motor auch nicht mehr so viel Luft. Irgendwann angekommen sind wir durch den winzigen Eingang in die Mine reingegangen.
    Gerade mal knapp über einen Meter hoch und super eng. Platzangst darf man hier schon keine haben. Die ersten haben sich auch direkt den Kopf gestoßen. Nachdem wir das Tageslicht hinter uns gelassen und sich unsere Augen nur an die Stirnlampen gewöhnt haben, fingen wir an die Tunnel zu erkunden.
    Für jemanden der noch nie dort drinnen war, ein einziges Labyrinth. Wir sind langsam immer weiter über Leitern und durch schmale Gänge in den Berg vorgedrungen. Zwischendurch gab es immer mal wieder Erklärungen zu verschieden Erzen und anderen Dingen in so einer Mine.
    So ist die Arbeit in so einer Mine zum Teil auch einfach Glücksspiel. Es gibt einige extrem reiche Minenarbeiter, aber auch viele arme.
    Von dem ärmeren haben wir nach gewisser Zeit auch einen getroffen. Er arbeitete wie zu Kolonialzeit mit Hammer und Meißel, um Löcher für das Dynamit in den Berg zu treiben. Wir haben einige Minuten mit ihm geredet und schließlich das Dynamit überlassen. Danach fühlte ich mich auch etwas wohler, denn mit einer Stange Dynamit auf dem Rücken war das etwas seltsam...

    Noch weiter in den Berg ging es nun teilweise über kleine Leitern und durch enge Durchgänge. Immer wieder hieß es: "Achtung Loch". Dann wartete auf einen ein Loch im Boden, teilweise bis zu 20m tief. Absperrung oder Kennzeichnung wie in der ganzen Mine Fehlanzeige. Einfach nur ein schwarzes Loch im Boden.
    Später sind wir noch bei einem anderen Mineur vorbei gekommen. Dieser war etwas besser drauf, hatte aber leider sein Dynamit vergessen. Daher hat er heute nur die Löcher für das Dynamit vorbereitet.
    Interesant war, dass trotz das jeder bei uns mittlerweile Spanisch spricht, keiner irgendwas verstand. Grund ist, dass viele Mineure nur Quechua sprechen.
    Wir durften auch mal probieren ein fast fertiges Loch fertig zu stellen. Gar nicht so einfach, vor allem bei der Dunkelheit. Nach einer Flasche Saft und Coca sind wir dann schon wieder langsam Richtung Ausgang geklettert.
    Auf dem Hinweg haben wir noch einige Altäre gesehen, welche Pachamama und dem Erzgott gewidmet sind.
    Kurz vor Ende haben wir noch einen halt an einem der Tempel gemacht. Dort ist eine teufelsähnliche Figur aufgestellt, diese soll dem Erzgott repräsentieren.
    Geopfert werden ihm vor allem Zigaretten, Cocha Blätter und hochprozentiger Alkohol.
    Mit hochprozentig meine Ich wirklich viel. Konkret hat der Alkohol den die Minenarbeiter Trinken 96%. Eine Menge also...
    Aber es wird getrunken, da man denkt, dass wenn man reisen Alkohol zu sich nimmt, man auch reines Erz zurück bekommt. Daher 96% 😅
    Bei unsrem Stop hatte unser Guide auch eine kleine Flasche dabei, zum Probieren. Und weil ungerade Zahlen Unglück bringen sollen (und Glück eine der wichtigsten Dinge im Bett ist) gab es für jeden 2 Schlucke.
    Zur Info für jeden der sich fragt: es brennt ganz ordentlich... 🙄
    Nach einem kurzen weiteren Weg waren wir auch schon wieder außerhalb der Mine. Aber unsere Tour sollte noch nicht vorbei sein.
    Wir sind mit dem Auto wieder den Berg runter, aber zu einer Fabrik, welche das Erz aufbereitet.
    Hier wurde uns geraten, unsere Atemmaske zu tragen und auch nichts anzufassen. Beim betreten vom Gelände was die erste Pfütze auch schon regenbogenfarben. Spricht eindeutig für die Umweltfreundlichkeit.
    Erst wird das ganze Erz zerkleinert und dann als Schlamm mit Chemikalien (Nicht mehr Quecksilber gemsicht). Dadurch entstehen Blasen, die oben abgefischt werden können. Der Schlamm wird dann getrocknet und an die Erzfabriken außerhalb Boliviens verkauft.

    Hiermit war die Tour eigentlich beendet. Wir sind wieder zum Auto und zurück zum Depot gefahren und unsere Klamotten wieder gewechselt. Nach der Minentour ging es im Prinzip auch schon zurück zum Hostel...
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  • Day113

    Salar de Uyuni

    December 7, 2018 in Bolivia ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach einer endlich mal nicht kalten Nacht in der Nähe vom Salar, sollte es heute endlich auf den Salar de Uyuni gehen.

    Wir sind mit guter Laune gegen 8 Uhr aufgebrochen. Unser erster und einziger Stop war an einer Höhle, mit Tropfsteinen. Allerdings sahen diese mehr wie ein spitzer Schwamm aus, als ein Stein.
    Nebenan gab es noch eine größere Höhle mit Gräbern im Boden, etwas gruselig...

    Von dort sind wir aber endlich ohne Stop weiter zum Salar. Mit guter Musik und Laune war auch die Fahrt ohne größere Stops schnell überwunden. Einzige Unterbrechung war, als grade von Rammstein Du Hast lief und Orlando, unser Fahrer, anhielt und Locos (verrückte) in den Staub auf der Scheibe schrieb...
    Sonst war unser Fahrer immer echt cool drauf, und die Musik hat ihm auch gefallen 😂

    Nach einem Ticketkauf für die Autos uns einigen Feldwegen sind wir schließlich auf dem Salar angekommen. Am Anfang noch etwas matschig und braun, aber je länger wir darauf gefahren sind wurde es immer weisser und fester. Daher konnte man später auch richtig Gas geben.
    Und so sind wir der Isla Incahuasi entgegen geheizt.
    Dort angekommen durften wir feststellen, dass der Rest leider in Sichtweite war. Also haben wir umgedreht und und die andren etwa auf halben Weg zum Festland getroffen. Dort war dann auch erst mal ein Fotostop, wo durch die weite einige perspektivische Spielereien möglich sind.
    In dieser Pause ist mir die Weite dieses Salzsees auch erst richtig bewusst geworden. Man hat in alle Richtungen nur weiss gesehen, vielleicht noch ein paar Schemen von Bergen im Hintergrund. Ansonsten nur ein tiefes blau vom Himmel und das weiss vom Salz...

    Nach einer riesigen Menge Fotos und vielen Sonnenbränden, da die Sonne so stark reflektiert, sind wir wieder mit dem Auto zur Isla Incahuasi gefahren.
    Einige hundert Meter vor der Insel gab es nach kurzer Wartezeit Mittagessen auf dem Salar. Alles war hergerichtet, als ob grade eine Hochzeitsgesellschaft dort essen würde.
    Nach dem Mittagessen wurde uns allen von Orlando noch die Insel etwas gezeigt.
    Beim Aufstieg auf die Insel war allerdings aufpassen angesagt, da alles mit sehr großen Kakteen übersäht ist. Dazu kommt, dass die Stachel dieser Kakteen bis zu 10 cm lang sind. Man möchte also eher nicht reinstolpern.
    Der größte Teil davon ist auch schon einige hundert Jahre alt, da die Kakteen anscheinend nur ca. 1 cm pro Jahr wachsen.
    Die höchste Kaktee ist übrigens knapp 13 Meter groß....

    Von der Insel aus sind wir bis auf einen kleinen Stop an einem Denkmal für die Dakar Rallye (diese findet seit einigen Jahren in Südamerika statt, darunter bis zu diesem Jahr auch Bolivien) durch bis nach Uyuni. Am Anfang über den Salar, später über Straßen.
    Nach so lange nur Pisten und Schotterwegen, eine willkommene Abwechslung. Aber statt in Uyuni anzuhalten, sind wir einmal komplett durch die Stadt durch, diesmal mit allen bis zum Zug Friedhof.
    Zum Glück gab es keinen Wind mit Staubwolken, die durch die Wüste schossen. Nach einer Menge Bildern hieß es auf zurück nach Uyuni und die Sachen abladen.
    Geplant war noch etwas auszuspannen und dann in den Bus nach Potosi. Leider fuhren die Busse so knapp, dass wir direkt in den Bus gestiegen sind...

    Der nächste Footprint wird aus Potosi sein....
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  • Day112

    Vulkane & Dali

    December 6, 2018 in Bolivia ⋅ ☀️ 17 °C

    Nachdem wir leider schon um 3 alle geweckt wurden, haben wir uns schon relativ früh fertig gemacht.
    Gegen kurz nach 4 waren dann alle Rucksäcke aufs Auto geladen und es ging durch die Nacht irgendwo mitten in der Atacama. Unser erstes Ziel für den Tag waren einige heisse Quellen und Vulkane, die wir im Morgengrauen erreichten.
    Nach einem aufwärmenden Stop da, man konnte sich wunderbar am Dampf der aus dem Boden kam aufwärmen, ging es auch schon weiter zu unserem nächsten Ziel (bei Sonnenaufgang durch die Atacama), dem Frühstück.
    Nicht allzuviel später, war das auch erledigt, und es sollte gegenüber in die Thermalquellen gehen.
    Da allen eiskalt war war das eine sehr willkommene Abwechslung zur in den letzten 2 Tagen vorherrschenden Kälte. Leider war das auch nicht ewig, und so mussten wir irgenwann wieder raus. Nach einem kurzen abtrocknen, welches eiskalt war, sind wir Richtung "Desierto de Dali" gefahren. Dies ist ein riesiges Tal irgendwo im nichts. Allerdings von Bergen umgeben mit einigen Steinsäulen, ähnlich dem "Baum" vom Vortag.
    Als wir schließlich von der gleißenden Sonne und den vielen Fotos genug hatten, hieß es wieder auf ins Auto und diesmal weiter zur Laguna Verde. Auf dem Weg dorthin, haben wir uns auf etwa 2km der chilenischen Grenze angenähert, so weit im Nichts befanden wir uns.
    Die Laguna Verde hat ihren Namen wie einige andere auch durch die Farbe erhalten. Ein ziemlich intensives grün. Dieses mal nicht durch Mikroorganismen, sondern durch verschiedene Mineralien.
    Als nächste Station war wieder fahren angesagt. Da es um die Mittagszeit relativ einsam war, gab es eine Art Picknick.
    Gestärkt von diesem sind wir erstmal wiedermit unheimlichen Tempo durch die Wüste geheizt. Kaum zu glauben, wie die Autos das auf Dauer aushalten.
    Aber mach einiger Zeit waren dann einige Felsen in Sicht und wie sich herausstellen sollte, war das unser nächster Stop. Da wir lange im Auto gesessen haben, haben die meisten die Gelegenheit genutzt, und sind etwas auf den Felsen rumgeklettert. Der Ausblick von dort oben war wie erwartet klasse.
    Zum Abschluss des Tages sind wir noch uns Hostel gefahren. Auf dem Weg gab es noch einen kleinen Fotostop an einigen bis zum Horizont schnurgerade verlaufenden Schienen.
    Endlich im Hostel angekommen, welches zum Großteil aus Salz besteht, wurden wir von zwei Llamas ebenfalls aus Salz begrüßt.
    Nach einer schnellen Dusche und einem Abendessen war auch schon wieder Ende für den Tag...
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  • Day111

    Atacama & Lagunen

    December 5, 2018 in Bolivia ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute sollte die Tour endlich losgehen.

    Daher hieß es um 7 Uhr aufstehen, duschen (zu meiner Überraschung sogar warm) und frühstücken. Danach haben wir uns um etwa 8 Uhr mit den Tourveranstaltern getroffen und haben uns auf die 5 Fahrzeuge verteilt.
    Nachdem alles aufgeladen war, ging es auch schon los.

    Raus aus Uyuni und in den Süden. Am Anfang bis Mittag ist nicht viel passiert. Nur fahren durch das trockene, staubige Altiplano. Nach dem Mittagessen wurde es dann interessanter.
    Wir haben und nach einer Menge Offroad unserem ersten Ziel genähert. Ein riesiger Stein ein der Wüste in der Form eines Baums. Das ganze würde über lange Zeit durch Erosion hervorgerufen und ist heute ein Ziel für viele Reisende in der Nähe.
    Von dort aus sollte es noch weiter in die Atacama führen zu einigen Lagunen mit unzähligen Flamingos. Das auf über 4500m, jenseits jeder Baumgrenze. Durch die Höhe ist es auch extrem kalt. Aber nur nachts oder bei Wind. In der Sonne kann man sofort im Tshirt herumlaufen, wenn der Sonnenbrand nicht so schnell da wäre.

    Von einigen kleineren Lagunen ging es dann schließlich zur bekanntesten Lagune, der Lagune Colorada. Diese ist extrem stark rot gefärbt, durch die dort lebenden Mikroorganismen, durch die die Flamingos ihre Farbe erhalten.
    Nach dem Aufenthalt dort, wobei es schon auf den Sonnenuntergang zuging, sind wir auch schon ins Hostel für die Nacht gefahren.
    Dieses war ganz in der Nähe, nur verfügt wie leider kein Haus in Bolivien über keine Heizung. Daher waren die gefühlten Minusgrade auch im Bett noch ziemlich kalt.
    Aber davor gab es noch ein leckeres Abendessen. Ein paar hatten sich noch dazu entschlossen in die Nacht hinaus Sterne schauen zu gehen. Darunter auch ich.
    Der Sternenhimmel hier auf dieser Höhe ist noch einmal deutlich beeindruckender, als der in den USA in der Mojave Wüste, die im Vergleich zur Atacama übrigens auch total überbevölkert wirkt...

    Gegen 22 Uhr waren auch schon alle im Bett, da für 4 Uhr schon wieder Abfahrt angesagt war....
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  • Day109

    Uyuni

    December 3, 2018 in Bolivia ⋅ 🌙 7 °C

    So, auf geht unsere Tour zum Salar de Uyuni.

    Bustickets gekauft und um 23 Uhr den Bus zuerst nach Oruro zu fahren, um von dort aus nochmal 4h nach Uyuni zu fahren.

    Irgendwann um 8 Uhr morgens sind wir dann auch tatsächlich angekommen, nach einer langen fahrt duch das fast menschenleere Altiplano. Leer aber beeindruckend, ganze erinnerte mich ziemlich an die Mojave in den USA.

    Wir wurden direkt abgeholt und es gab Pfannkuchen zum Frühstück. Nach etwas ausruhen und vielen Tees, da es eiskalt war, sind wir weiter in unser Hostel. Wonach sich alle ausgeruht hatten sind wir ein bisschen durch Uyuni gezogen. Nach kurzer Zeit haben wir festgestellt, dass hier so ziemlich nichts ist. Nach dem Mittagessen sind wir weiter durch die "Stadt", bis wir uns entschlossen haben zum Eisenbahn Friedhof zu gehen.
    Dort sind viele alte verrostete Dampfloks anzutreffen, beeindruckend so richtig im nichts. Nach vielen Bildern dort ging es auch wieder nach Hause, und Abendessen.
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  • Day103

    Tunari

    November 27, 2018 in Bolivia ⋅ 🌧 12 °C

    Die letzten Wochen waren nicht weiter Interessant, daher da nichts neues.

    Allerdings gab es letzte Woche nach kaum 3! Monaten mal mein Visum. Das ist ein Jahr gültig, heißt bei Ausreise werde ich noch 8 Monate übrig haben...

    Aber mal zum interessanten Teil:

    Vor ein paar Wochen hatten ein paar Freiwillige aus Deutschland von AFS mal überlegt, warum man nicht einfach mal auf den Tunari steigt.
    Nach ewigen hin und her haben wir es schließlich geschafft uns auf Sonntag zu einigen.

    Also am Sonntag um halb 6 hieß es aufstehen, duschen und ein Taxi rufen. Auf dem Weg nach Quillacollo habe ich noch Tonio und Alessa eingesammelt, beide auch von AFS aus Deutschland.
    Gegen 7 haben wir uns dann mit unserem Guide getroffen und sind zu der Stelle an der uns die öffentlichen Verkehrsmittel bis auf über 4000m fahren sollten. Leider waren noch nicht genug Leute gefunden, um loszufahren, daher ging es erst spät mit der 1,5h Fahrt los.
    Diese war hauptsächlich über einfache Straßen.
    Gegen 10 Uhr sind wir tatsächlich auf knapp über 4300m angekommen, von wo aus es dann zu Fuß aus weiter ging.
    Die ersten paar hundert Höhenmeter waren noch relativ einfach zu bewältigen, es war sogar ziemlich warm, trotz der großen Höhe. Nachdem der erste Teil sehr einfach über Pfade zu gehen war wurde es richtig Steil, sodass man auch des öfteren mal Klettern musste. An sich auch kein Problem außer, dass man des öfteren mal etwas langsamer gemacht hat, weil die Luft doch recht dünn wurde. Ich hatte glücklicherweise keine Kopfschmerzen wegen der Höhe, aber der Aufstieg ab etwa 4700m war dann doch sehr anstrengend.
    Trotzdem konnten wir relativ stetig weiter hoch und waren schließlich nach 4,5h kurz nach 14 Uhr auf dem Gipfel. Außer uns war glücklicherweise auch niemand oben, und so hatten wir unsere Ruhe.
    Nach einigen Fotos, einem Gipfelbier und einer halben Stunde Pause dort oben, haben wir uns schließlich wieder auf den Rückweg gemacht. Die ersten 10 Minuten ging das echt flott und auch gut, danach hat es leider angefangen zu Hageln, daher haben wir uns etwas beeilt, von dem jetzt mit Hagel bedeckten Berg runter zu kommen.
    Der Rückweg hat sich sehr einfach gestaltet, und wir sind ohne größere Pausen und Probleme, wieder bis zur Straße gegangen, an der wir auch aus dem Trufi ausgestiegen sind...
    Dort haben wir auf eine Mitfahrtgelegenheit gewartet. Nach ein paar Minuten kam tatsächlich ein LKW der uns mit bis nach Quillacollo genommen hat. Von da an sind wir den Rest mit Trufi und Taxi nach hause...
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  • Day85

    Der letzte Mohikaner...

    November 9, 2018 in Bolivia ⋅ ⛅ 25 °C

    ...bekommt auch endlich sein Visum und (kaum zu glauben aber wahr) fängt endlich an komplett zu arbeiten.

    Gestern ging es nach kaum 6 Wochen Verspätung nochmal zur Migracion. Nachdem wir erfolgreich bei Interpol waren und alle nötigen Dokumente besorgt haben klappte auch schließlich alles.
    Angekommen, gewartet, ein paar Fragen beantwortet, bezahlt, wieder gewartet und nächste Woche soll es das Visum geben. Hurra!

    Dazu habe ich wundersamer Weise plötzlich angefangen mal komplett in einem Projekt zu arbeiten - zwar nicht in meinem - aber einem Projekt.
    Statt Umweltzeugs zu machen helfe ich jetzt in einem Projekt, welches für Grundschulkinder eine Nachmittagsbetreuung macht. Eine andere Freiwillige aus Deutschland arbeitet dort auch und hatte nachgefragt, ob man noch wen brauchen könne.
    Und glücklicherweise ja. Erstmal gehe ich jetzt dort hin, bis sich vielleicht ein anderes Projekt ergibt :)
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  • Day80

    Wochenende am See

    November 4, 2018 in Bolivia ⋅ 🌧 26 °C

    Viel zu erzählen gibt es eigentlich nicht, aber irgendetwas muss ich ja nochmal schreiben.

    Also: Dieses Wochenende ging es noch einmal an den See. Samstag morgen schnell die Sachen gepackt und auf gings mit dem Boot hinten am Auto Richtung See. Dort angekommen haben wir erstmal alles vorbereitet und das Boot ins Wasser gelassen. Nach einer kurzen Probefahrt (Es war vor ein paar Wochen beschädigt worden und bis jetzt in Reparatur) kam auch schon der Rest, ein paar Freunde von Tito.
    Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem entspannten Nachmittag mit ein paar Bootsfahrten ging es auch schon in den Abend über.
    Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang sind dann doch alle relativ früh ins Bett.

    Sonntag morgen kamen nach einem kurzen gemeinsamen Frühstück wieder ein paar Freunde, diesmal aber von meinen Gastgeschwistern.
    Danach war im Prinzip alles ähnlich zum Samstag, außer, dass das Jetski ausgepackt wurde und Adrian es geschafft hat dieses zu kentern, sodass im eiskalten Wasser plötzlich alle nass waren.
    Nachmittags, wurden dann nochmal ein paar Runden mit dem Boot gedreht, an das Jetski hat sich aber keiner mehr rangetraut, bis ich eine kleine Runde gedreht habe.
    Kurz danach haben wir auch schon alle Sachen gepackt und haben uns auf den Heimweg gemacht.
    Ein gaaanz entspanntes Wochenende...
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