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  • Day84

    Malediven Tag 2

    December 29, 2015 on the Maldives ⋅ ⛅ 29 °C

    Es war der Tag an dem die Familie Braunstorfer endlich zu ihren Flitterwochen auf den Malediven erscheinen sollte. Nach einem kleinen Frühstück begab ich mich, noch immer leicht geschwächt, zum Flughafen. Nach leichter Verspätung und etwas längerer Wartezeit bei der Passkontrolle und Gepäckausgabe kam dann trotzdem ein frisch verheiratetes Ehepaar durch die Türen in die Empfangshalle. Dort wartete ich bereits mit einem selbst gebasteltem Schild um sofort ihre Blicke auf mich zu ziehen. Nach kurzer gemeinsamer Wartezeit mussten sie jedoch schon wieder mit dem Boot weiter auf ihre Resortinsel. Ich eilte aufgrund meiner Magenprobleme zurück zu meinem Hotel. Als ich so im Bett lag hörte ich plötzlich Schreie vom benachbarten Fussballplatz. Ich ging natürlich hinüber um mir das Match zwischen zweier Amateur-Mannschaften aus Sri Lanka und den Malediven zu bestaunen. Das Staunen kam mir meistens nach schlampig vergebenen Torchancen oder Fouls der gröbsten Sorte. Jeder gab sein Bestes, niemand wollte verlieren. Im Endeffekt war es jedoch die nicht ausreichende Chancenverwertung der Mannschaft aus Sri Lanka die das Spiel entschieden hatte. Während der Halbzeit hatte ich, da es mir schon wieder einigermaßen gut ging, dem Trainer der Elf aus dem wunderschönen Sri Lanka meine Dienste als Stürmer angeboten. Er war sofort begeistert, jedoch standen mir keine Schuhe beziehungsweise eine Dress zur Verfügung. Nach dem Spiel kam er, enttäuscht von seinen Stürmern, zu mir um sich für die Nichtberücksichtigung im Kader zu entschuldigen. Kurz darauf wurde ich vom Präsidenten des hier angesessenem Vereines angesprochen ob ich später am Abend Lust hätte mit den Veteranen des Vereines ein wenig zu kicken, wo ich natürlich sofort zusimmte. Ich machte mich auf den Weg zurück ins Hotel um mir "Sportkleidung" und meine "Trekking-Schuhe" zu holen und musste nicht lange warten, da ging es auch schon los. Natürlich muss auch dieser kleine Verein sparen, somit wurde für uns nur eines der acht Flutlichter mit Strom versorgt. Nach knapp einer Stunde 6 gegen 6 auf kleine Tore war der Spaß glücklicherweise wieder vorbei. Ich lag völlig zerstört am Boden. Die Krankheit der letzten Tage und ebenfalls meine allgemeine körperliche Fitness waren darauf auf keinen Fall vorbereitet. Nach dem Kicken wurden natürlich gemeinsam ein paar Bier getrunken, worauf ich verzichten konnte und mir nur knapp zwei Liter kaltes klares Wasser einschoss. Erstaunt war ich von den Englischkenntnissen, die bei allen sehr gut ausgebildet waren. Einer von ihnen erzählte mir von drei anwesenden Männer die vor einigen Jahren sogar für die Nationalmannschaft angetreten sind. Das Niveau unseres Matches übertraf das mit 2.Klasse Steinfeld Reserve Hobbymannschaft zwar nicht um Welten, jedoch wussten sie wie man Fussball spielt und trafen auch das Tor. Zurück im Hotel fiel ich sofort ins Bett um im Gedanken die nächsten zwei Wochen aufgrund körperlicher Schwäche nicht mehr aufstehen zu wollen.Read more

    Martina Braunstorfer

    😍😘❤️❤️❤️

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