• Andreas Morie
  • Andreas Morie

Baltic ‘25

Nach Mespelbrunn zum Ehemaligen Treffen von dort aus weiter durch Polen zur Suwalken Lücke, weiter nach nach Narva, Estland. Anschließend die Küste der 3 baltischen Länder zurück. Der Grundgedanke für die Reise war: bevor Putin die Grenze schließt. Leer más
  • Platz der Solidarność

    7 de octubre de 2025, Polonia ⋅ ☁️ 14 °C

    🐧 Cup 2 – Denkmal für die gefallenen Werftarbeiter 1970

    Drei mächtige Kreuze ragen in den Himmel, jede 42 Meter hoch. Das Denkmal für die gefallenen Werftarbeiter 1970 ehrt die Opfer des Arbeiteraufstands gegen das kommunistische Regime. Zwischen Stahlplatten und Ankern spürt man die Schwere der Geschichte – ein Mahnmal aus kaltem Metall und stillem Stolz.
    📍 Platz der Solidarność, Danzig
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  • Solidarność-Zentrum

    7 de octubre de 2025, Polonia ⋅ ☁️ 14 °C

    Für mich ein weiteres architektonisches Design Highlight.

    Solidarność-Zentrum / Danziger Werftgelände
    Ab hier 20–25 Minuten zu Fuß nach Norden (oder E-Scooter). Architektonisches Highlight aus rostigem Stahl, starke Ausstellung über Lech Wałęsa & Freiheitsbewegung.

    • Wer: Lech Wałęsa, Elektriker in der Danziger Lenin-Werft, später Gründer und Anführer der unabhängigen Gewerkschaft „Solidarność“ (Solidarität).
    • Wann: Die Bewegung entstand 1980, also neun Jahre vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion (1991).
    • Was: Zum ersten Mal in einem kommunistischen Land wurde eine unabhängige Gewerkschaft zugelassen – ein historischer Bruch im Ostblock.
    • Warum wichtig: Wałęsa wurde zum Symbol für friedlichen Widerstand gegen das kommunistische Regime in Polen und für die Freiheitsbewegungen ganz Osteuropas.
    • Später: 1983 erhielt er den Friedensnobelpreis, und nach dem Ende der kommunistischen Ära wurde er Präsident Polens (1990–1995).

    ✊ Europäisches Solidarność-Zentrum (ECS, Danzig)

    Wo einst Arbeiter streikten, steht heute ein Denkmal aus rostigem Stahl und Mut.
    Das Solidarność-Zentrum erzählt die Geschichte von Freiheit, Widerstand und einem Land, das sich nicht beugen ließ.
    Zwischen alten Werfttoren, Fotos und Stimmen spürt man die Kraft der Bewegung – kein Museum, sondern Erinnerung mit Gänsehaut.
    Draußen wacht das Tor Nr. 2, drinnen pulsiert Geschichte. 🇵🇱
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  • Hauptbahnhof Gdańsk Główny

    7 de octubre de 2025, Polonia ⋅ ☁️ 14 °C

    🐧 Cup – Hauptbahnhof Gdańsk Główny

    Zwischen all dem Rost und Revolutionsgeist wirkt der Hauptbahnhof Gdańsk Główny wie ein Sprung in eine andere Zeit. 1900 eröffnet, mischt er Backstein-Neogotik mit preußischer Ingenieurspräzision – ein Hauch von Märchenschloss für die Reisenden der Moderne. Der Uhrturm wacht wie ein Leuchtturm über das Gewimmel, Züge rauschen drunter weg, Tauben drüber hinweg.

    Im Inneren riecht’s nach Kaffee, Metall und Bewegung. Zwischen Gleisen und Glas findet man eine ganz eigene Ruhe – die des unterwegs seins. Jeder Zug hier trägt Geschichten davon, wer kam, wer ging und wer, wie du, einfach nur kurz durchatmet.

    📍 Gdańsk Główny – Backstein trifft Fernweh.
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  • Park im. Stefana Żeromskiego

    7 de octubre de 2025, Polonia ⋅ ☁️ 15 °C

    Rückweg über den Hauptbahnhof oder Stadtpark
    Gemütlich zurück Richtung Hotel oder kurzer Tram-Hop. Abends am Ufer bleiben lohnt sich.

    🐧 Cup – Park im. Stefana Żeromskiego

    Ein stilles Stück Grün zwischen Straßen und Geschichte: Der Park im. Stefana Żeromskiego ist wie ein tiefer Atemzug mitten in Danzig. Alte Bäume, geschwungene Wege, das Rascheln der Blätter über dem Lärm der Stadt. Benannt nach dem Schriftsteller Stefan Żeromski, der einst die Seele Polens zwischen Idealismus und Realität beschrieb – genau wie dieser Park zwischen Vergangenheit und Gegenwart liegt.

    📍 Ein Ort zum Durchatmen, Nachdenken und einfach Sein.
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  • NOLi Gdansk Old Town Hotel

    7 de octubre de 2025, Polonia ⋅ ☁️ 15 °C

    NOLi Gdansk Old Town. Das Hotel ohne Namen an der Fassade…

    Yep — du hast da ein spannendes Gebäude erwischt. Kurzfassung für die Foto-Session morgen:
    • Was ist es? Ein adaptiv umgebauter Kasernenkomplex aus dem 19. Jh., die sogenannten Czerwone Koszary („Rote Kasernen“)
    – gebaut 1887–1889 für das preußische 128. Infanterieregiment. Adresse: Łąkowa 59, direkt am Rand der Altstadt. 
    • Nutzung früher: Im Lauf der Zeit u. a. Militärklinik und Polnische Militärmusik-Schule – daher die robusten Treppen und Flure, die oft noch abgelaufene Steinstufen haben (schöner Zeitzeuge für Detailfotos). 
    • Umbau heute: 2023–2025 durch Moderna Holding revitalisiert; seit 1. Juli 2025 als NOLi Gdańsk Old Town in Betrieb (Co-Living/Serviced Apartments, ~398 Einheiten). 
    • Architektur-Spots für deine Kamera:
    • Fassade: roter Sichtziegel mit Gliederungen, segmentbogenförmige Fenster, Zinnen/Friese.
    • Treppenhäuser: alte Steinstufen und Geländer – „patina porn“.
    • Lange Flure & Gewölbe im Altbestand; neue Glas/Stahl-Einschübe in Gemeinschaftsbereichen (schönes Alt/Neu-Kontrastmotiv).
    • Warum ohne großes Schild? Marke fährt hier generell zurückhaltende Beschilderung in historischen Hüllen (Social-Posts & PR betonen „Heritage meets modern“); vor Ort ist der Auftritt oft bewusst dezent. 
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  • Westerplatte – Danzig

    8 de octubre de 2025, Polonia ⋅ 🌧 10 °C

    Westerplatte – Danzig

    Hier begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Um 4:45 Uhr eröffnete das deutsche Kriegsschiff Schleswig-Holstein das Feuer auf die polnische Garnison, die hier eine kleine Militärpostenanlage zum Schutz des Hafens hielt.

    Etwa 180 polnische Soldaten hielten trotz massiver Übermacht sieben Tage stand – Symbol für Mut und Widerstandswillen.

    Heute: Mahnmal, Ruinen der Kasernen, kleiner Friedhof und Freilichtausstellung mit originalen Geschützstellungen und Resten der Verteidigungsanlagen.
    Vom Hügel beim Pomnik Obrońców Wybrzeża (Denkmal der Küstenverteidiger) hast du Blick auf Hafen und Ostsee – still, windig, eindrücklich.
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  • Malbork (Marienburg)

    8 de octubre de 2025, Polonia ⋅ 🌧 10 °C

    Malbork (Marienburg) – Burg des Deutschen Ordens

    Zwiespältiges Ereignis, im Krieg zerbombte Anlage, sehr schade, aber das alte ist nun leider nicht mehr vorhanden…

    Erbaut ab 1274 vom Deutschen Orden als Verwaltungssitz und späterer Hochmeisterpalast.
    Mit rund 21 Hektar Fläche ist sie die größte Backsteinburg der Welt – ein gewaltiger Komplex aus Hochburg, Mittelburg und Vorburg, umgeben von Wassergräben und Mauern.

    Im 14. Jh. war sie politisches, militärisches und religiöses Zentrum des Ordensstaats.
    Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie detailgetreu restauriert – ein Lehrstück mittelalterlicher Baukunst und Denkmalpflege.

    Heute: Museum mit Rüstungen, Kunstschätzen, Wappenhallen und Kreuzgängen – audiogeführte Route sehr empfehlenswert, da du dich sonst in den 200+ Räumen verläufst.
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  • Ankunft Gryfice

    8 de octubre de 2025, Polonia ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer sehr nassen Fahrt, fast ein Wunder dass ich soweit gekommen bin. Bin mal gespannt ob ich das wichtigste bis morgen früh halbwegs trocken bekomme
    Noch kleine Runde gegangen, etwas gegessen.
    372km gefahren heute.
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  • Zinnowitz

    9 de octubre de 2025, Alemania ⋅ ☀️ 13 °C

    Den kleinen Gang zur Seebrücke konnte ich mir ja nicht entgehen lassen!
    Danach einen Cappuccino.
    Handys wieder auf Inland/Deutschland umstellen.
    Und weiter geht’s!

  • Ankunft Industriestrasse

    9 de octubre de 2025, Alemania ⋅ ☁️ 14 °C

    Hotel in einem Plattenbau!
    In Stendal.
    415km gefahren. Landstraßen. S. Fotos…

    Auch nicht schlecht, zum Essen gegangen, das nächste 2,5km entfernt. Also gegangen. Steak Haus: zu. Also weiter. Bin dann beim Griechen gelandet. 3.1km. Zurück muss ich ja auch noch!Leer más

  • Hexenbesen

    10 de octubre de 2025, Alemania ⋅ ☁️ 12 °C

    Alte-Nordhäuser-Straße 26, 99755 Ellrich

    Hexenbesen Ellrich – Harzer Höhenflug mit Augenzwinkern

    In Ellrich, direkt an der Alten-Nordhäuser-Straße, steht der weltgrößte Hexenbesen – ein Aussichtsturm und Teil der neuen HEX Erlebniswelt. Der Turm ist rund 70 Meter hoch, die Aussichtsplattform liegt auf etwa 44 Metern, und wer mag, saust über eine fast 100 Meter lange Rutsche wieder hinunter.

    Im Inneren dreht sich alles um Mythen, Magie und Harzer Hexenkultur, außen gibt’s eine kleine „Hexenflugschule“ und Spielbereiche. Die Konstruktion selbst ist beeindruckend – über 450 Tonnen Stahl stecken im Bau, und oben ragt der „Besenstiel“ noch 24 Meter in den Himmel.

    Ein schräger, moderner Gruß aus dem Harz, irgendwo zwischen Ingenieurskunst, Freizeitpark und Augenzwinkern.
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