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  • Day23

    Cabo Polonio II

    February 27, 2020 in Uruguay ⋅ ☀️ 25 °C

    Irgendwie hatte ich das Gefühl, noch mal nach Cabo zu müssen. Und das habe ich dann auch gemacht. Das ist ja das Schöne, ich habe ja alle Zeit der Welt und deshalb ging es also wieder zurück.
    Diesmal habe ich mir auch alle die „Sehenswürdigkeiten“ vorgenommen. Ich war auf dem Leuchtturm und ich bin in den Nachbarort Barra de Valizas durch die Dünen gewandert. Leider haben wir uns zeitmäßig ein wenig vertan (vom richtigen Weg ganz zu schweigen) und so waren wir erst im Dunkeln wieder zurück. Da wir am Strand zurück gingen, haben wir auch die Chance gehabt, fluoreszierenden Plankton zu sehen. Es war jetzt nicht so, dass die Wellen geleuchtet hätten, aber wenn man nach einer Welle in dem zurückfließendem Wasser aufgestampft ist, war so ein Funkeln rund um den Fußabdruck zu sehen. Verrückt. Insbesondere weil ich gerade „Der Schwarm“ von Frank Schätzing gelesen haben..das hat mir auch die ganze Zeit ein recht komisches Gefühl beim Baden im Meer gegeben..
    Als ich schließlich mich durch gerungen hatte wirklich abends abzureisen, fiel mein Bus aus. Also bin ich weder zurück ins „De La Buena Vista“ und habe noch ein Nacht dort verbracht. Cabo wollte mich einfach nicht loslassen. Am nächsten Tag bin ich dann aber wirklich los.
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  • Day21

    Punta del Diablo

    February 25, 2020 in Uruguay ⋅ ☀️ 25 °C

    Nachdem ich mich von Cabo losgelöst habe, bin ich weiter Richtung Norden gefahren. Hauptgrund für die Wahl meines Hostels war Miriam. Die hatte nämlich hier ihre Lederjacke vergessen und dafür, das ich sie hier einsammle, hat sie meinen Schlafsack wieder mit zurück nach Deutschland genommen. Was mich geritten hat, den mitzunehmen, weiß ich eigentlich auch nicht so genau. Fiel mir schon am Flughafen in München auf und da hatte ich mich schon geärgert. Aber gut, jetzt bin ich ihn los und werde die Jacke beizeiten einer Freundin von ihr geben, die noch in Südamerika unterwegs ist.
    Habe hier nur 2 Nächte verbracht und habe einen Ausflug in den Nationalpark ‚Santa Teresa‘ gemacht. Mir wurde im Hostel erzählt, dass die Schildkröten gerade dort Eier legen. Nunja, anscheinend sind sie schüchtern, ich habe sie auf jeden Fall nicht gesehen. Ansonsten lebt dieser Ort vom Strand. Aber nach Cabo Polonio stinkt er so ein wenig ab..
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  • Day20

    Cabo Polonio

    February 24, 2020 in Uruguay ⋅ ☀️ 24 °C

    Von La Barra geht es nach Cabo Polonio. Jeder, dem ich bis jetzt begegnet bin, hat mir erzählt, dort unbedingt mal hinzu fahren. Und sie hatten alle Recht!
    Cabo ist ein kleines Dörfchen, dass in einem Naturschutzgebiet liegt und unglaublich schöne Strände bietet. Und Seelöwen. Und Hippieflair. Und einen Sternenhimmel, den ich so noch nie gesehen habe!
    Die ersten 2 Tage hat Cabo sich allerdings nicht mit Ruhm bekleckert: es regnete, stürmte und obwohl so gut wie alles an hatte, was ich so an warmen Sachen mit hatte, war es immer noch sehr sehr ungemütlich. Dann ging es wettertechnisch aber aufwärts. Wind ist hier zwar immer, aber mit Sonne ist es natürlich viel, viel schöner! Nachdem Miriam abgereist war, wollte ich mich eigentlich auch auf den Weg machen, aber irgendwie bin ich doch hängen geblieben. Die Unterkunft ist direkt am Wasser, die Leute, die sie betreiben super lieb und mit Lisa, die es auch nicht geschafft hat abzureisen, habe ich auch jemanden gefunden, mit dem ich sehr gut rumhängen konnte. Gestern war mein letzter Abend hier und wir haben zusammen gegrillt und ewig gequatscht.
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  • Day13

    La Barra

    February 17, 2020 in Uruguay ⋅ 🌧 25 °C

    Nach der ganzen Zeit in der Stadt wollte ich erst mal an den Strand. Bin nach Punta der Este und dann weiter in das Nachbardorf La Barra und das war die richtige Entscheidung. Beides liegt am Atlantik, unterscheidet sich aber sehr voneinander. Punta der Este soll sowas wie das Promi-Haute-volee -Ding von Uruguay sein. Bin heute dort gewesen. Ist so gar nicht meins. Die Ganze Stadt ist zugepflastert mit Hotelburgen, habe das Gefühl, dass dort kaum jemand außerhalb der Saison wohnt. In La Barra ist kein Haus höher als 3 Stockwerke, das ist auf jeden Fall sehr angenehm.
    Habe hier im Hostel auch Mädels kennengelernt, mit denen ich einen Strandtag eingelegt habe, mit dem Ergebnis, dass ich, trotz LF 50, mir den Rücken ordentlich verbrannt habe. Nichtsdestotrotz : Strand muss schon sein und deswegen bin ich mit Miriam weiter gefahren.
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  • Day11

    Carnaval Uruguay

    February 15, 2020 in Uruguay ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach meinem kurzen Trip nach Colonia bin ich wieder zurück in Montevideo. Und diesmal stehen alle Zeichen auf Karneval. Der ist ein wenig anders als ich ihn erwartet habe.
    Ich versuche es mal zu beschreiben.
    1. Abendliche Shows
    Jeden Abend treten in Montevideo im Teatro de Verano 3-4 Gruppen auf, die in einem Wettbewerb über 3 Runden gegeneinander antreten. Es gibt 5 verschiedene Kategorien und jede braucht einen Sieger. Das ganze dauert so ungefähr 40 Tage. Und jeder Abend wird im Fernseen übertragen. Über einen Freund aus Dresden hatte ich hier Leandro kennen gelernt und der hatte mich dann einen Abend mitgenommen. Saß in der zweiten Reihe (Leandro kannte die Einlasserin) und auch wenn ich nicht soviel verstanden habe, es gab genug zu schauen und zu hören. Viel Gesang, viel Tanz.
    2. Die Llamadas
    Das sind die Umzüge, so wie ich sie mir eigentlich vorgestellt hatte. Über 2 Tage tanzen verschiedene Kombos eine vorgeschriebene Strecke entlang und auch hier wird ein Gewinner ermittelt. Auch hier hatte ich wieder viel Glück: mit Leandros Bruder Manco, bei dem ich mittlerweile untergekommen war, hatte ich sogar Sitzplätze auf einer Tribünen. Echt praktisch, weil so ein Abend um die 5 Stunden dauert.
    Alle Gruppen hatten so mehr oder weniger die gleichen Bestandteile: erst der Wappenträger, dann die Fahnenwedler und Leute mit Mond und Sternen, danach eine größere Gruppe an „Tanzmäuschen“. Dann kamen einige Ältere und dann so 2 bis 4 Frauen mit viel Glitzer, vielen Federn und recht wenig Kleidern. Manchmal hatten sie noch Tanzpartner dabei. Den Abschluss bildeten die Trommler. Zwischendrin sprangen immer wieder 1-2 Leute mit Stäben durch die ganze Truppe. Durch Zufall hatte ich da schon mal bei einer Probe zugesehen, mit den Kostümen und dem ganzen Drumherum war es aber noch beeindruckender!
    Ansonsten war mein zweiter Aufenthalt in Montevideo tagsüber recht entspannt und abends bin ich mit Manco und seinen Leuten ausgegangen. Das tat meinem Spanisch ganz gut, da so gut wie keiner Englisch konnte. Es ist aber auf jeden Fall noch Luft nach oben, aber ich arbeite dran.
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  • Day9

    Colonia del Sacramento

    February 13, 2020 in Uruguay ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach ein paar Tagen in Montevideo habe ich mich auf den Weg nach Colonia gemacht. Das ist eine wirklich sehr hübsche Stadt Richtung Westen, aber das war’s dann auch schon. Sie liegt am Rio de la Plata und direkt gegenüber ist Buenos Aires. Es gibt hier nicht wirklich viele Sachen zu tun und so konnte ich mich eine bisschen mit meiner Route für die nächste Zeit auseinander setzen. Die führt nachher erst mal zurück nach Montevideo und dann nach dem Wochenende weiter Richtung Osten an die Atlantikküste, weiter nach Norden nach Brasilien und dann wieder Richtung Osten nach Paraguay und dann wieder nach Süden nach Buenos Aires. Soweit erst mal der Plan, ab Buenos Aires soll es dann an die Pazifikküste gehen, damit setze ich mich dann aber auseinander, wenn es soweit ist.Read more

  • Day3

    Start in Montevideo

    February 7, 2020 in Uruguay ⋅ ☀️ 27 °C

    Gestern bin ich in Uruguay angekommen. Es ist verrückt, jetzt geht es wirklich los beziehungsweise ist es schon losgegangen. Es fühlt sich noch ein bisschen unwirklich an, aber ich glaube in nächsten Tagen werde ich es schon realisieren.
    Nachdem ich gestern noch ein wenig durchhing (über 24h unterwegs sein ist echt kein Zuckerschlecken), habe ich heute gleich beim Frühstück mir Begleitung für die Freewalking-Tour durch den historischen Stadtkern von Montevideo organisiert. Die Tour war wirklich sehr interessant und hat mir gezeigt: Uruguay ist echt ein herrlich entspanntes Land. Den ganzen Tag habe ich niemanden rennen sehen (und wir waren im Zentrum an einem normalen Arbeitstag), weil alle so unglaublich gelassen sind.
    Außerdem ist Uruguay ziemlich fortschrittlich: seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es eine klare Trennung zwischen Staat und Kirche. Auch dadurch konnten Gesetze zur Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und der gleichgeschlechtlichen Ehe eingeführt werden. Marihuana ist übrigens für Uruguayer auch legal. Komische Blüten trieb die Säkularisierung nur beim Kalender: auch hier sollte auf kirchliche Bezeichnung verzichtet werden. Aus Weihnachten wurde übersetzt „Der Tag der Familie“ und die Woche um Ostern, eigentlich „la semana santa“ („heilige Woche“, also die Karwoche) nennt sich jetzt „Semana del turismo“. Nunja.
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