Maxi Zimmermann

Joined January 2017Living in: Berlin, Deutschland

Get the app!

Post offline and never miss updates of friends with our free app.

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

New to FindPenguins?

Sign up free

  • Day68

    So war es wirklich fast! Wollte eigentlich nur zwei Nächte im ‚2 Tank-dive- Hostel’ verbringen und einen Tag tauchen. Leider hat das alles nicht so geklappt. Wollte gleich am nächsten Tag nach dem ankommen tauchen. Blöderweise hab ich mich für den Tauchgang am Mittag entschieden, weil ich ausschlafen wollte und Gabo, der Typ von der Rezeption gesagt hat, es wird den ganzen Tag gutes Wetter. War leider nicht so. Erstens hab ich kaum geschlafen (Mehrbettzimmer und kein Johann 😔), zweitens haben sie grade als wir auf dem Boot waren den Hafen wegen zu schlechtem Wetter geschlossen. Buuuuuh. Immerhin hab ich dabei mal wieder mit Leuten gesprochen und Michelle aus Australien kennengelernt.
    Also musste ich noch eine Nacht bleiben (wieder kaum geschlafen) und am nächsten morgen tauchen. Der Tauchguide Alfredo war nicht so der Profi. Wir wollten zu einem Schiffswrack (hab mich so gefreut), aber wir hatten kein richtiges Briefing. Er hatte uns nicht gesagt, das dort unten eine krasse Strömung herrscht und wir richtig schnell runter mussten. So haben wir das Schiff verpasst, aber ganz ehrlich, hätten wir es auch so verpasst, denn wir sind die falsche Stelle runter. Dann hatten wir einen driftdive (so heißt das, wenn man mit der Strömung taucht), bei der wir kaum was gesehen haben. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt,wann denn jetzt das Schiff kommt. Drei Franzosen, die mit waren, waren danach richtig sauer. Alfredo ist gar nicht auf die Kritik eingegangen. Vielmehr hat er mich danach nochmal beiseite genommen und irgendwie gesagt es wäre unsere Schuld. War es aber nicht! Bei zweiten Tauchgang haben ein Mädchen und Michelle nicht mitgemacht, weil sie von diesem ersten verwirrenden tauchen so geschafft waren. Ich war dabei und es war echt schön, aber nicht so spektakulär. Aber ein guter Guide war das wirklich nicht. Es gab aber richtig viele coole Fische, eine Schildkröte und ein Riesenhummer. Ganz zufrieden war ich also nicht mit dem Tauchgang, denn ich will gern noch dieses eine coole Riff mit kleinen Höhlen sehen und da ich nicht weiß, ob ich nochmal wieder komme, bin ich noch ein bisschen geblieben. Am nächsten Tag gab es aber wieder kein tauchen, weil ein Radrennen war und der Hafen wegen dem Wetter geschlossen bleiben sollte. So haben sie es uns gesagt. Also hab ich mich so einem Student aus Aachen (Joschka) angeschlossen und wir sind ein wenig mit einem Moped rumgefahren und waren Schnorcheln. Das war ganz nett, aber Johann wär mir tausendmal lieber gewesen. Haben aber einen riesigen Fischschwarm (über 1000 Fische, bestimmt 100 Quadratmeter Fläche) gesehen und einen großen Barracuda, der versucht hat einen Fisch zu bekommen. Das war cool! Außerdem haben wir richtig viele Tauchboote gesehen und Michelle war auch tauchen (mit einer anderen Tauchschule). Das Wetter war nämlich gut und der Hafen offen.😡 Ich habe die 75 Dollar für das tauchen am nächsten Tag aber schon bezahlt. Ich war dann tatsächlich ein wenig sauer und hab ein wenig genervt. Schlafen konnte ich kaum, auch weil ich aufgeregt war, ob es denn endlich klappt mit dem tauchen. Es hat bis früh um 7 geregnet. Als es um 8 losging, war das Wetter aber okay. Und was soll ich sagen, es war fantastisch. Gabo war ein toller Tauchlehrer und hat uns zu den Riffs gebracht, die ich sehen wollte. Der erste Tauchgang war in ‘palancar bricks’ mit coolen Riffen und kleinen Höhlen, durch die wir geschwommen sind. Der zweite war wieder ein driftdiving (diesmal aber besser geplant) über ein cooles Riff. Wir haben richtig viele bunte Fische, große Fische, Trompetenfische, Schildkröten, eine Moräne und einen Hai gesehen!!!! Mein erster Hai, Yeah! Es war ein kleiner Riffbabyhai, aber immerhin. So konnte ich glücklich, wegen den wunderbaren Tauchgängen, aber immernoch sehr traurig wegen Johann, von Cozumel wegfahren.

    Fotos unter Wasser sind aus dem Internet.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day64

    Gestern war der letzte gemeinsame Tag mit Johann. Wir waren nochmal am Strand, Thai essen und haben abends einen Strandspaziergang gemacht. Die letzten Tage waren wir beide zwischendurch immer wieder traurig. Jetzt ist er heut wirklich nach Berlin geflogen und ich kann es noch gar nicht glauben jetzt allein zu sein. Mit wem soll ich denn jetzt die ganzen schönen Momente teilen? Und überhaupt. Wie soll das denn jetzt so werden. Wie hab ich mir das denn eigentlich genau vorgestellt? Buuuuuuh!!!
    Die letzten zwei Monate mit ihm waren so schön. Jetzt bin ich allein und traurig.

    Bin heut mit der Fähre nach Cozumel gefahren, weil ich morgen hier tauchen will. Jetzt häng ich in so einem Tauch-Hostel rum und will mit keinem reden. Gleich gehts ins Mehrbettzimmer schlafen. 😣Ich hoffe die Fische lenken mich morgen ein bisschen ab.
    Read more

  • Day61

    Unterirdisch ist die Yucatan-Halbinsel durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Das hat mir heute mein Tauchguide Gustavo gesagt. Schon krass die Vorstellung! In Yucatan gibt es über 3000 Cenotes. Durch diese
    Einsturzdolinen der Kalksteindecke werden die unterirdisch fließenden Wasserströme zugänglich. Und ich durfte heute in der Cenote ‘dos ojos‘ tauchen. Yeah! Warum ist das in Yucatan überhaupt möglich ist, wir hier erklärt:

    „Eine Kombination von geologischen und klimatischen Ereignissen hat zu der Entwicklung dieser einzigartigen Ökosysteme geführt. Vor rund 65 Millionen Jahren schlug im äußersten Nordwesten der Halbinsel Yucatan (nördlich von Merida) ein großer Meteorit ein , der weite Teile der Erde verwüstete und unter anderem auch das Aussterben der Dinosaurier ausgelöst haben könnte. Die Halbinsel Yucatan lag dann unter dem Meeresspiegel. Aus dieser Zeit stammt der koralline Kalkstein, der die heutige Halbinsel aufbaut. Während der letzten Eiszeit sank der Meeresspiegel (der Wasserstand der Weltmeere lag während den Vereisungen teilweise mehr als 100 Meter tiefer als heute) und tektonisch bedingt erhob sich Yucatan als flache Kalksteintafel aus dem Meer. Die Korallen starben und Dschungel wuchs über die fast 2,5 Kilometer dicke Kalksteintafel die durch das Korallenriff geschaffen wurde. Fossilien die weit im Landesinneren gefunden wurden sind ein Beweis dafür und man kann sie heute auch häufig während eines Höhlentauchgangs bewundern.
    Vor allem während der Eiszeiten in den Phasen des abgesunkenen Meeresspiegels drang Regen in den porösen Kalkstein und suchte sich einen Weg zum Meer. Das im Wasser gelöste Kohlendioxid (als Kohlensäure) löste dabei den Kalk und wusch so mit der Zeit unterirdisch miteinander verbundene weit verzweigte unregelmäßige Hohlräume, Kanäle und Tunnel aus, die unter dem Boden der Halbinsel das größte zusammenhängende Höhlensystem der Welt bilden. Höhlen fielen teilweise trocken, neuer Regen drang durch die Kalkdecken, löste Mineralien und tropfte in die Höhlen: es bildeten sich Stalaktiten die wie Eiszapfen von der Höhlendecke hängen und Stalagmiten die sich vom Boden der Höhle nach ober erstrecken, die über die Jahrtausende hinweg ausgedehnte Tropfsteinhöhlen formten.

    Sind die Kalksteindecken in einem Bereich durch Auswaschungen zu dünn geworden, brechen die Höhlendecken ein und es entstehen Tagöffnungen, die sich mit Regenwasser füllen können und bis zum Grundwasser reichen. So werden auch die unterirdisch fließenden Wasserströme von der Oberfläche aus zugänglich. Massive Höhlensysteme wurden durch die allmähliche Auflösung des hochporösen Korallenkalks gebildet.”

    Ich bin froh, dass diese Umstände dazu führten, eine wunderbare Erfahrung machen zu können. Die Cenote Dos Ojos hat zwei Wege, die man ohne einen extra Höhlentauchschein tauchen darf. Der erste heißt Barbie line, diese Höhlen sind eher breiter, offener und lassen viel Licht rein. Der Blick zu den offenen Bereichen mit dem Licht ist unglaublich. Der zweite Weg ‘bat cave’ ist enger und dunkler. Dafür sind viel mehr Stalgmiten und Stalaktiten zu sehen. Dieser Weg hat mir mehr Spaß gemacht, weil es ein richtiges Höhlengefühl gab. Bei diesem Weg gibt es zwischendrin eine kleine Cenote, die nur durch ein kleines Loch erreichbar ist, in der ganz viele Fledermäuse wohnen.
    Oh, war das schön.
    Read more

  • Day59

    Heute war ich mit dem Fahrrad in der Stadt, um mir einen Tauchgang in einer Cenote (aufgeregt) zu buchen. Danach bin ich noch den ‚parque de la ceiba‘ gefahren, weil ich im Internet gelesen habe, dass dort heute Abend noch etwas zum Dia de los muertes stattfindet und ich leider nicht mehr Informationen herausfinden konnte. Der Park ist klein und sehr liebevoll gestaltet. Hier findet regelmäßig Yoga, Musik usw. statt. Ich habe einen Mann im Park gefragt, ob heute Abend etwas stattfindet und er hat mir netterweise das Programm per whatsapp geschickt. Um 5 ging es los und Johann kam mit. Überall standen weiß gekleidete Frauen, die einen durch den Park begleitet haben. Die Wege waren durch Kerzen gekennzeichnet und an zwei Orten hat jeweils eine Frau eine Geschichte zum Dia de los muertes erzählt. Leider haben wir nicht viel verstanden, aber die Atmosphäre war einmalig und sehr privat. Das Publikum bestand aus höchstens 20 Leuten. Danach gab es ein Musical-Ballet-Theater. Da haben wir schon mehr verstanden, weil gespielt wurde. Es wurde eine Liebesstory dargestellt, bei der die Frau gestorben ist und ihr Mann sehr gelitten hat. Zum Schluss gab es den Dia del muerte, an dem beide vereint waren und es wurde gefeiert. Schön war das. Zum Schluss wurde wieder der Ort im Park gewechselt und es gab Gitarrenmusik. Zum anschließenden Freiluftkino-Horrorfilm sind wir nicht mehr geblieben.Read more

  • Day57

    Wir haben es getan. Wir sind tatsächlich in so einen x-Park rund um Playa del Carmen gefahren, obwohl wir dort eigentlich nicht hinwollten, weil dort leider Tiere gehalten werden. Aber Jorge (der mit der Bienenunterkunft) hat gesagt zum Dia de los muertes geht es dort richtig ab. Und das wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen. Obwohl wir das günstige Ticket genommen haben, mit dem colectivo hingefahren sind und unser eigenes Essen mithatten war es ganz schön teuer. Trotzdem bin ich froh, dass wir uns so einen Park mal angeschaut haben.

    Der Park ist in eine tropische Landschaft eingebettet und sämtliche Gebäude sind dem Maya-Stil nachempfunden. Es ist eine Mischung aus Zoo, Wasserpark und Kreuzfahrtschiff (die Shows auf Kreuzfahrtschiffen stell ich mir ähnlich vor). Jeden Tag finden verschiedene Shows statt. Und heute gibt es ein spezielles Programm zum Dia de los muertes. Der Park ist bekannt durch seine große zweistündige Abschluss-Show, in der über 100 Künstler die Geschichte der Eroberung Mexikos und die kulturellen Unterschiede der unterschiedlichen mexikanischen Regionen und Bundesstaaten.

    Es gibt viele Attraktionen von denen ich einige nicht so gut finde, wie z.B. Mit Delfinen und Haien schwimmen, Rochen anfasssen, Schnorcheln in einer viel zu kleinen Bucht mit viel zu vielen Menschen und so weiter.
    Trotzdem waren wir im Vogel- und Schmetterlings Bereich, der eigentlich ganz schön gestaltet ist, aber halt mit Netz drüber. Fast Vögel dürfen fliegen, nur den Papageien, Reihern und Flamingos wurden die Flügel gestutzt (😔). Es gab viele schöne Schmetterlinge. Die Bereiche für die Fische, Schildkröten und Jaguare sind leider viel zu klein.
    Eine weitere große Attraktion ist der unterirdische Fluss mit ein paar Öffnungen, der durch den ganzen Park geht. Das haben wir dann auch noch gemacht und es war echt ganz schön.
    Danach begannen dann auch schon die Shows. Leider waren wir mit den vielen verschiedenen Veranstaltungsorten und Angeboten ein wenig überfordert. Die große Show war schon krass (ein bisschen übertrieben), so viele Menschen auf der Bühne und im Publikum (eine riesige beeindruckende Halle). Wir haben auch bei anderen Shows reingeschaut. War schon ganz schön. Am beeindruckendsten fand ich die verschiedenen Locations. Jede hat eine andere besondere Atmosphäre ausgestrahlt.
    Read more

  • Day56

    Einer der größten Feiertage ist der ‘Dia de los muertes’ am am 1. und 2. November.

    “Der Tag der Toten ist keine Trauerveranstaltung, sondern ein farbenprächtiges Volksfest zu Ehren der Toten. Nach dem Volksglauben kehren die Seelen der Verstorbenen an diesen Tagen zu den Familien zurück, um sie zu besuchen. Während der Tage steht das Gedenken an die Verstorbenen im Vordergrund. Die Straßen werden mit Blumen geschmückt, Symbole des Todes und der Vergänglichkeit, Skelette und Schädel in den unterschiedlichsten Ausführungen, stehen in den Schaufenstern, überall sieht man Abbildungen der Calavera Catrina. Konditoreien produzieren kurz vor Allerheiligen die Calaveras de Dulce, Totenschädel aus Zucker, Schokolade oder Marzipan, die die Namen der Toten auf der Stirnseite tragen. Das Pan de Muerto, das Totenbrot, ist ein weiteres beliebtes Naschwerk in diesen Tagen.

    Die Ofrendas, traditionelle Totenaltäre oder Gabentische in den Wohnungen, zum Teil auch auf öffentlichen Plätzen, sind das Zentrum der Feierlichkeiten. Sie sind mit reichlich Speisen und Getränken, Blumen und persönlichen Erinnerungsgegenständen gedeckt. Die Toten sollen sich nach ihrer langen Reise aus dem Totenreich stärken und einige der Gaben wieder mitnehmen. Fotos der Verstorbenen, Kerzen und Weihrauch sollen an gemeinsame Zeiten erinnern.”

    Eigentlich hätte ich mir einen traditionellen Ort gewünscht, um mir dieses spezielle Fest anzuschauen. Aber wir wollten ja auch nochmal Strandurlaub mit Johann. Also bin ich am 1. November abends mal nach Playa del Carmen und hab mir das Treiben auf der Touristenmeile angeschaut. Viele sind verkleidet rumgelaufen (der Tag wird zunehmend mit Halloween vermischt) und es gab den besagten Schmuck auf den Straßen. Auf den letzten Wochen unserer Reise haben wir in den verschiedenen Orten aber auch immer wieder festlich geschmückte Sachen zum Dia de los muertes gesehen.
    Read more

  • Day55

    Ja, wir sind wieder in Playa del Carmen. Bevor Johann am 9.11. nach Hause fliegt 😔, wollten wir einfach nochmal ein bisschen am Strand ausruhen und nichts tun. Dafür haben wir uns eine richtig gute Unterkunft gegönnt. Ein bisschen dekadent in Playacar 🙈 Playacar ist eine kleine Ferienstadt bestehend aus Allinclusive Hotels am Strand, Golfplatz und Apartments, die größtenteils vermietet werden. Unser Apartment hat einen Balkon und einen Pool, der auch von den umliegenden Apartments genutzt wird. Dazu haben wir einen Gastzugang im Reefhotel, wo wir die Strandliegen und den Pool benutzen können. Ganz schön praktisch, denn sonst muss man immer zu Beachbars und etwas dort kaufen oder teuer Liegen mieten. Wir kochen aber lieber selbst. Ein Golfkart fährt uns kostenlos zum Strand. Oh man🙈 Ich hab mir trotzdem noch ein Fahrrad gemietet, um unabhängiger zu sein.Read more

  • Day54

    Nach Chichén Itzá mussten wir ja auch noch. Das war ja der eigentliche Grund weshalb wir nach Valladolid gefahren sind, nicht nur um auf diesem wunderschönen Grundstück rumzuhängen. Gehört ja schließlich zu den neuen Weltwundern und ist Touristenmagnet schlechthin. Da wir Fahrräder hatten war die Anfahrt ziemlich einfach, zum Busbahnhof radeln und von dort aus einen Bus nach Chichen Itzá nehmen, teuren Eintritt bezahlen und rein. Dass es dort richtig viele Touristen gibt und zahlreiche Verkaufsstände wussten wir schon. So schlimm empfanden wir es aber nicht. Wir sind ja auch Touristen und ich habe mir sogar eine schöne Maya-Maske gekauft. Die große Pyramide und die akkurate Bauweise ist schon beeindruckend. Dort konnte man auch das riesige Spielfeld von dem Ballspiel der Maya anschauen, einige Säulen und eine Sternwarte. Viel haben wir aber nicht darüber erfahren. Es war aber insgesamt entspannend ein wenig durch die Anlagen von Chichén Itzá zu spazieren. Der Besuch hat sich also trotz anfänglicher Unlust trotzdem gelohnt. Leider bin ich von diesem Ausflug ohne meine (teure) Lieblingssonnenbrille wiedergekehrt. Ich hab sie im Bus oder Supermarkt verloren. 😡Read more

  • Day53

    In der Natur schlafen! Das wollte ich doch gern nochmal. Deshalb haben wir für 2 Nächte in der Anlage Xkopek in Valladolid geschlafen, in einem Cabaña umgeben von ein bisschen Dschungel. Jorge und seine Familie haben dort ein kleines Paradies! Sie sorgen dafür, dass sich auch viele Bienen dort wohlfühlen und verkaufen ihre eigenen Honigprodukte. Morgens hab ich eine kleine Führung bekommen, wo wir etwas über die Bienen und einige Pflanzen erklärt bekommen haben. Danach gab es eine Verkostung. Auf dem Grundstück befindet sich auch eine alte (ausgetrocknete) Cenote, in der einige Bienen wohnen.
    Johann war ein wenig krank und wir haben viel in diesem kleinen Paradies rumgehangen. Und wir haben übrigens zum ersten Mal was mexikanisches gekocht: Mole mit Gemüse (gibt es normalerweise mit Huhn) und Rühreier mit Weizentortilla. Mexikanisch ein wenig abgewandelt sozusagen - in vegetarisch.

    Beim herumhängen in der Hängematte in unserer Unterkunft habe ich einen türkisfarbenen, einen gelben Vogel und einen Kolibri gesehen. ☺️

    Da es uns dort gefallen hat, haben wir gleich noch eine weitere Nacht im Zelt verbracht.
    Read more

  • Day52

    Nach dem nassen Dschungel sind wir nach Campeche gefahren und haben die Sonne und die Stadt genossen. Campeche ist eine sehr hübsche kleine Stadt, die damals eine wichtige Hafenstadt war. Nachdem die Stadt von Piraten angegriffen wurde, haben sie eine große Stadtmauer mit einigen Bollwerken gebaut. Heute spielt die Stadt, glaub ich, ein bisschen mit dem Image der Piratenstadt, Yeah! Durch die Mauer ist die Altstadt dann ganz gut erhalten geblieben und ist gesäumt von vielen schönen Kolonialbauten mit Gittern vor den Fenstern. Am Meer führt eine Promenade entlang. Es gibt keinen Strand, aber anscheinend soll bis 2021 der die Uferpromenade um einiges erweitert werden, u.a. mit einem Strand. Als wir dort waren gab es einen kleinen Umzug.
    Wir hatten zwei schöne entspannte Tage in dieser schönen Stadt.
    Read more

  • Day50

    Noch eine Tour. Diesmal haben wir eine Dschungelwanderung gebucht. Früh morgens gab es Panik und schlechte Laune. Ich kam nämlich auf die glorreiche Idee unsere Schuhe (meine Wanderschuhe und Johanns Turnschuhe) vor die Tür unseres Zimmers im Yaxkin-Hostel zu stellen, weil sie ausgelüftet werden mussten. Tja, eine sehr blöde Idee, denn die Schuhe wurden geklaut.
    Um 6 ging dann trotzdem mit dem Bus nach Bonampak - der Angst, ob unsere Schuhe ausreichen werden (ich in rutschigen Turnschuhen und Johann in Stoffschuhen) Irgendwo im Dorf haben wir dann mit einem anderen Pärchen auf unseren Guide gewartet. Der Guide war dann eine Frau aus dem Dorf, die ohne viel zu sagen losgegangen ist. Wir hinterher. Da sie spanisch sprach und auch nicht so viele Informationen hatte, haben wir nicht wirklich was über den Dschungel erfahren und auch keine Tiere waren zu sehen. Es schien eine langweilige Wanderung zu werden. Aber irgendwann wurden die Pfützen immer größer und haben sich in kleine Flüsse verwandelt. Als es dann auch egal war, ob unsere Schuhe nass und dreckig werden, hat es richtig Spaß gemacht durch den überfluteten Dschungel und über reißende Flüsse zu laufen. Ein richtiges kleines Abenteuer. Am Ende der Wanderung gab es mal wieder einen Wasserfall und eine Mayaruine. 😜Read more

  • Day49

    Gestern sind wir in Palenque angekommen und haben heut gleich mal eine Tour gemacht.
    Zuerst ging es zu der Maya-Ruine von Palenque. Ja schon wieder eine Maya-Ruine 😜 Aber diese war wirklich interessant, nicht nur weil sie mitten im Dschungel liegt und drumherum noch ganz viel von der ehemaligen Mayastadt unterm Dschungel verborgen ist.
    Wir hatten einen netten Guide, der uns noch ein paar mehr Puzzleteile zur Geschichte der Maya geliefert hat, z.B. dass sie ganz schön viele Bäume verbrennen mussten, um Mörtel herzustellen. Es gab sogar eine kleine Grabstätte. Man hat auch nochmal viel besser gesehen, wie die Wohnhäuser aufgebaut waren und dass sie sogar ein Abwassersystem hatten.
    Die Tempelstadt wird nämlich von einem System von Wasserkanälen durchzogen, über denen die Gebäude errichtet wurden. Muy interesante!
    Danach ging es noch zum Misol-Ha-Wasserfall und Agua Azul. Die Wasserfälle sind normalerweise schön blau und in den Becken, die sich bilden kann man baden. Leider nicht in der Regenzeit. Da ist das Wasser eher braun und einfach mal richtig richtig viel. Trotzdem beeindruckend.
    Read more