Viology

Joined January 2020Living in: München, Deutschland
  • Day32

    ¡Hasta la próxima!

    February 9 in Spain ⋅ ☀️ 11 °C

    Wenn am Bahnhof die bekannten Wörter, wie Llegada und Salida, nur noch im Kleingedruckten stehen und die Menschen um einen herum auf einmal nicht mehr Spanisch sondern ein französisch klingendes Kauderwelsch reden, dann ist man in Katalonien gelandet.
    Landschaftlich wird hier etwas ganz anderes geboten, als im kargen Madrid. Viele Bäume und sattes Grün erstreckt sich über wilde, bewaldete Täler und sanfte Hügel, welche sich in der Ferne zu den schneebedeckten Pyrenäen erheben.
    In den kleinen Städtchen der Region, wie Besalu oder Banyoles, treffen uralte Bauwerke auf ein blühendes Leben im 21. Jahrhundert und erzeugen einen ganz besonderen, gemütlichen Charme.

    In dieser Gegend war auch der weltberühmte Künstler Salvador Dali zuhause. Nahe der französischen Grenze in Figueres ist im ehemalige Stadttheater sein Museum beheimatet. Hier verbrachten wir zwischen riesigen surrealistischen Gemälden und fesselnden Skulpturen unseren Samstag.

    Kathi und Klaus leben seit weit über 20 Jahren in Spanien und kennen die Gegend, die Geschichte des Landes und der Region und alle kulturellen wie kulinarischen Geheimtipps!
    Von ihnen erfahre ich viele interessante Geschichten und einiges über die politische Situation. Wie so oft stellen die deutschen Medien die katalanische Unabhängigkeitsbewegung nur von einer möglichen Realität aus dar. Noch viel interessanter ist es aber zu sehen, wie das Verhältnis von Spanien und Katalonien aus Sicht von Katalanen und aus der Sicht von Madrilenen wahrgenommen wird. Auch mit David in Madrid habe ich mich über die schwierigen politischen Verhältnisse unterhalten.
    Worin Einigkeit besteht ist wohl die Tatsache, dass der Konflikt nicht erst seit gestern besteht und auch nicht morgen aus der Welt geschafft sein wird.

    Um Spanisch, also castellano, zu lernen ist der nordöstliche Zipfel Spaniens auf jeden Fall der falsche Ort. Umso besser, dass ich diese Ecke mit Ortskundigen besuchen konnte.

    Schnell sind die zwei Tage in Girona vorbei und ich packe meinen Rucksack für den Rückflug nach München.
    Nach vier Wochen mit vielen Eindrücken, tollen Menschen, gutem Essen und unzähligen neuen Vokabeln fällt mir der Abschied von meinem geliebten Spanien nicht leicht.
    Schon heute freue ich mich auf meine nächste, große Reise.

    ¡Hasta la próxima!

    P.S: Flugreisen sind ökologisch gesehen eine Katastrophe. Trotzdem habe ich mich, nach viel Grübelei, dafür entschieden auch die Rückreise mit dem Flugzeug anzutreten. Selbstverständlich nur unter der Voraussetzung, dass ich das produzierte CO2 der geflogenen Kilometer kompensiere. Verschiedene Websites bieten diesen, teilweise als modernen Ablasshandel bezeichneten, Service an.
    Meine geflogenen 2590 km produzierten laut myclimate-Kompensationsrechner 0,505 t CO2.
    Ich habe mich dazu entschieden mein CO2 mit myclimate.org zu kompensieren, da hier, neben Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern und Klimaschutzprojekten in Europa, auch Klimabildung und Wissenstransfer durch meine Spende gefördert wird.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day30

    Adios Madrid!

    February 7 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Vier Wochen gehen ganz schön schnell um...

    Nachdem mich meine Gastfamilie heute früh noch mit Tortitas (Pancakes) verwöhnt hat, ging es für mich von Madrid - Puerta de Atocha mit dem AVE, dem spanischen ICE, nach Barcelona und von dort aus weiter nach Girona, wo ich für zwei Tage Freunde besuche.

    Der Abschied von meiner Gastfamilie war sehr herzlich und nicht ganz einfach. In den letzten vier Wochen habe ich einen schönen Einblick in das Leben einer Familie der oberen Mittelschicht in Spanien bekommen. Das Leben einer Familie im Großraum Madrid ist wohl gut mit dem Leben einer Familie in Deutschland vergleichbar. Ich hoffe sehr, dass der Kontakt ein bisschen bestehen bleibt und ich mitbekomme, wie sich die Jungs entwickeln.
    Die Entscheidung mich bei Workaway.com anzumelden war die absolut richtige und ich habe jetzt schon wieder Lust mir einen neuen Host für den nächsten Urlaub zu suchen, aber in den nächsten Wochen haben erstmal andere Dinge Priorität.

    Zum Abschied wollte mir Carolina unbedingt noch etwas schenken. Vorgestern haben wir zwei Kisten mit Büchern zu einer Organisation gebracht, die diese weiterverkauft und den Erlös an ein Waisenkinder-Projekt in Bolivien spendet.
    Von dort mussten wir natürlich auch wieder ein paar Bücher mitnehmen.
    Eines davon war Momo von Michael Ende. Carolina und ich waren uns sofort einig, dass das ein einzigartiges und wunderbares Buch ist, was wir beide sehr lieben.
    Gestern Abend habe ich nun also diese spanische Version von Momo mit einer Widmung von Carolina als Andenken bekommen. Ich konnte es kaum annehmen, finde es aber natürlich super toll jetzt mit Momo spanisch lernen zu können. 🥰
    In meiner Geschenktüte war zudem auch noch ein Knäuel einer wunderschönen Wolle, die wir im Wollladen in Hoyo de Manzanares entdeckt hatten. Mal sehen, was daraus wird. 🤔🙃

    So freundlich wie ich in Madrid verabschiedet wurde, wurde ich in Girona empfangen. Zuletzt war ich hier vor 8 Jahren über den Dreikönigstag zu Besuch. Kinder, wie die Zeit vergeht!
    In einer wunderschönen Umgebung darf ich hier meine vorerst letzten Tage in Spanien verbringen. Dabei werde ich von meinen fleißigen Tagebuchlesern, Kathi und Klaus, fürstlich versorgt.
    Wie könnte ein Tag besser enden, als mit köstlichem Essen, guten Gesprächen und einem Pomeranzen-Kuchen. 🥰
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  • Day26

    Museenhopping

    February 3 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Ja, ich lebe noch. Mich hat zwar eine Grippe die letzten Tage etwas flach gelegt - der Bacalao hat sein übriges getan... -, aber der Ausflug mit der Gastfamilie nach Salamanca wurde sowieso gestrichen, also konnte ich das Wochenende ganz entspannt im Bett verbringen.

    Am Samstag machten wir einen Ausflug ins Gartencenter, was mit zwei kleinen Jungs ganz schön aufregend sein kann! Lorenzo und Nicolás hätten am liebsten 20 Schäufelchen und Rechen und und und... mitgenommen. Da gab es dann große Tränen an der Kasse.
    Mich hat hingegen dieser Gelbbrustara zu Tränen gerührt, der hier, fernab seines Zuhauses in Südamerika, als „mascota“ (Haustier) verhökert wird. Wellensittiche und Chinchillas fühlen sich in ihren Käfigen im Gartencenter wahrscheinlich genau so unwohl, aber bei diesem Traum von einem Vogel wird einem der Haustierwahn erst richtig bewusst...

    Am heutigen Montag ging es ein letztes Mal auf dieser Reise zum „Kultur tanken“ nach Madrid. Auf meiner To Do-Liste stand noch ganz groß MUSEO THYSSEN-BORNEMISZA! Endlich habe ich es hier hin geschafft. Die Menge an Werken unterschiedlichster Epochen hat mich schier umgehauen. Was für ein tolles Museum 🥰 ... und dieser Museumsshop 🙃 In einem der Räume können die Besucher*innen aktuell Restaurator*innen bei der Arbeit zusehen, dass sieht man ja auch nicht jeden Tag.
    Nachdem ich mich in meinem altbewährten Buchladen-Bistro gestärkt hatte, wollte ich mich am Plaza Mayor nach ein paar Souvenirs umsehen. Auf einer Website hatte ich gelesen, dass es dort den Laden „memories of Madrid“ gab. Das klang doch vielversprechend! War aber ein Reinfall. Es gibt Tortilla in Dosen verpackt mit unterschiedlichen Jahreszahlen aufgedruckt... Yehaaa!
    Auf der Suche nach anderen Läden mit möglichen Souvenirs landete ich fast beim Palacio Real und wenn man schon mal da ist und der Eintritt am Abend eh frei ist, kann man ja auch reingehen. 🙃
    Im Palacio Real ist jeder Raum ein neues Highlight. Ob es jetzt das Porzellanzimmer, das Raucherzimmer, das Stradivarizimmer, der Speisesaal mit der riesigen Tafel oder die Kapelle ist. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Abstecher noch gemacht habe, auch weil ich mich in der Warteschlange so gut mit dem Argentinier unterhalten habe, der hinter mir in der Schlange stand. Auf Spanisch natürlich 😉
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  • Day21

    Mit den Königen leben... und sterben

    January 29 in Spain ⋅ ☁️ 9 °C

    Ein gern besuchtes Ausflugsziel von Touristen wie Einheimischen in der Region Madrid ist der Ort San Lorenzo de El Escorial. Auch ich wollte hier unbedingt mal her, nachdem sich hier ein Jahrtausend-Bauwerk befindet, welches selbst in der Oper Don Carlos schon besungen wurde: der Real Sitio de San Lorenzo de EL ESCORIAL.
    Carolina war selbst schon lang nicht mehr da und hat daher vorgeschlagen, dass wir am Vormittag einen Ausflug dorthin machen können und die Gärten besichtigen. Am Nachmittag wollte ich bei freiem Eintritt das UNESCO-Weltkulturerbe von innen ansehen.

    Bei wunderbarem Wetter brachen wir also in das 45 Auto-Minuten entfernte El Escorial auf. Auf unserem Weg kamen wir auch am Abzweig zum Valle de los Caidos vorbei, was mich auch sehr interessiert hätte.
    Als wir den Kern der Altstadt erreichten, fielen uns direkt die unzähligen Beamten der Guardia Civil und der Guardia Real auf. Mit der Zeit kamen mehr und mehr Würdenträger aus Politik und Königshäusern aus unterschiedlichsten Ländern vorgefahren.
    Es stellte sich heraus, dass das riesige Aufgebot an Menschen zu einer Trauerfeier gehört. Die Schwester des Altkönigs Juan Carlos, Pilar de Borbón, war Anfang Januar verstorben.
    Aus diesem Grund war der ganze Hauptkomplex weiträumig, auf unbestimmte Zeit, abgeriegelt. Meine Pläne für den Nachmittag wurden also kurzfristig gestrichen. Wir verbrachte trotzdem einen schönen Vormittag in der Altstadt, welche sehr sehenswert ist, und schlenderten durch die geöffnete Parkanlage der Casita del Príncipe.
    Um Nicolás bei Laune zu halten, brachte ich ihm und Carolina das Spiel „Engelein flieg!“ bei, selbstverständlich auf deutsch!

    Vielleicht starte ich nächste Woche nochmal einen Anlauf zur Besichtigung von El Escorial, ansonsten muss ich wohl oder übel wiederkommen. 😇
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  • Day19

    „Pintxoterapia“

    January 27 in Spain ⋅ ☁️ 4 °C

    Nachdem ich wieder gut in Madrid angekommen bin, habe ich mich gegen den Besuch im Königspalast und für einen Stadtbummel mit Pulloverkaufabsicht entschieden. Die Touristenecken wollte ich meiden und bin daher direkt vom Intercambiador Avenida América losgestiefelt.

    Zur Begrüßung entdeckte ich die Bar „Pintxoterapia“. Ich bin ja ein großer Fan von den kleinen Mongdratzerln, aber bei der Flut an Pintxosbars in San Sebastián weiß man manchmal gar nicht, wo einem der Kopf steht. So ein Bocadillo ist also doch auch wieder schön. 😆

    Es ging vorbei an den Boutiquen aller namhaften Luxuslabels und zielstrebig hinein in den Decathlon. Aber leider wurde ich weder hier noch in El Corte Ingles, dem spanische Kaufhof, fündig. Der neue Pulli muss also wohl noch warten.
    An der Tiefgaragenausfahrt von El Corte Ingles schneidet mir ein kleiner schwarzer Audi den Weg ab. Als ich ins Wageninnere blickte saß da doch tatsächlich Zinédine Zidane! Das ist wohl der einzige Moment in dem man sich ärgern darf, weil man nicht vor ein Auto gerannt ist.

    Auf meinem weiteren Weg durch das Viertel Justica entdeckte ich viele schöne kleine Lädchen, die sehr viele Designstücke und nachhaltige Produkte führen.
    Das Nachhaltigkeit in Spanien ein Thema ist wurde mir zwar schon versichert, hier ist mir die Präsenz in der (jungen und modernen) Gesellschaft jedoch zum ersten Mal richtig ins Auge gesprungen.

    Zurück in La Berzosa wurde ich freudestrahlend empfangen, was mich sehr gefreut hat. Jetzt können die nächsten zwei Wochen kommen. 💪🏻
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  • Day18

    Was für ein Wochenende in San Sebastián!

    January 26 in Spain ⋅ ☀️ 11 °C

    Sonne, Strand, Meer, leckerstes Essen, süße Boutiquen und nette Menschen... was braucht man mehr für ein gelungenes Wochenende in San Sebastián?

    Die Stadt hat mich vom ersten Moment an begeistert. Unser Samstag startete mit dem traditionellen Königskuchen, den es hier in Spanien normalerweise nur am Dreikönigstag zu Essen gibt. In einer Bäckerei entdeckte ich das Gebäck im Kleinformat auch jetzt noch und musste es selbstverständlich kaufen. Ganz unerwartet bin ich beim Anschneiden des ersten Stückes auch direkt auf die eingebackene Bohne gestoßen. Wer sie findet ist für diesen Tag der König, aber nachdem meine „Untertanen“ sehr ähnliche Vorstellungen von der Tagesplanung hatten musste ich eh nichts bestimmen. 😉
    Zu Fuß erkundeten wir die Stadt und entdeckten dabei viele schöne Dinge, in vielen schönen Lädchen, in vielen schönen Häusern.

    Der sommerliche Sonntag startete mit einem Frühstück unterm Zitrusbaum (ich tippe auf Grapefruit) im Kafe Botanika, welches ich beim Stöbern im Stadtplan entdeckt habe. Frisch gestärkt bestiegen wir den Monte Igueldo im Westen der Altstadt. Von dort hat man einen wunderbaren Blick über die Bucht von San Sebastián und auf den weiten Atlantik. In der Ferne kann man sogar Frankreich sehen.
    Auf dem Rückweg in die Stadt hinterließen wir unsere „aquatisch“-abbaubaren Footprints und eröffneten die Fußbadesaison. Wenn so viele Surfer an den Stränden San Sebastiáns unterwegs sind, kann der Atlantik ja nicht soooo kalt sein, dachten wir uns... es hat schon seine Gründe, wieso hier in voller Neoprenmontur gesurft wird.
    Zum Aufwärmen genehmigen wir uns, ganz Tourist, Churros, bevor es zum Abendessen nochmal in unser Lieblingslokal Polka geht. 🥰

    Schade, dass wir morgen schon wieder in andere Städte aufbrechen. Für Doris und Veronika geht es zurück nach Frankreich und für mich geht es in mein lieb gewonnenes Madrid. Ganz besonders vermissen werde ich jedoch das Meer und die Segler in der Bucht.
    Bis bald, San Sebastián. 👋🏻
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  • Day16

    Mit dem Bus durch Spanien

    January 24 in Spain ⋅ ⛅ 6 °C

    Wow jetzt ist die Halbzeit meiner Reise schon fast erreicht!

    Der Wecker in La Berzosa hat heute „richtig“ früh geklingelt, denn es ging heute für mich nach San Sebastián, wo ich meine Freundin Doris treffe.
    Mit dem Bus ging es also raus aus dem regnerischen Madrid, vorbei an viel Landwirtschaft, nach Burgos.
    In Burgos nutze ich die 30 Minuten Aufenthalt um einen winzigen Abstecher zur Kathedrale zu machen, von der mir mein pilgernder Vater schon so viel vorgeschwärmt hat.
    Paps, du hast recht! Burgos begeisterte mich schon in diesen paar Minuten, also muss ich hier wohl mal für einen längeren Besuch herkommen. 🙃
    Nach einem weiteren Stopp in Vitoria-Gasteiz, wo ich die Stadt leider nur vom Bus aus begutachten konnte, erreichte ich nach 6 Stunden Fahrt San Sebastián.
    Noch so eine schöne Stadt 🥰 Wie schön, dass ich hier ein paar Tage am Meer verbringen darf.
    Bei einem abendlichen Spaziergang haben wir schon die wichtigsten Läden für die morgige Shoppingtour ausgekundschaftet. Die lange Suche nach einem Abendessen endete in einer hippen Pintxos-Bar, die förmlich auf uns gewartet hat und das Homestager-Herz höher schlagen ließ. Und das Essen war lecker! Und der Wein erst! 😊 so kann es weitergehen und zur Not gehen wir einfach wieder ins POLKA.

    Eines steht zur Halbzeit auf jeden Fall fest: Heute ist nicht alle Tag, ich komme wieder (nach Spanien) keine Frage!
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  • Day14

    Willkommen im Alltag

    January 22 in Spain ⋅ ☁️ 3 °C

    Sofern nichts besonderes ansteht kann ich hier morgens aufstehen wann ich will... oder eben wenn Nicolás ungeduldig wird und mich aus dem Bett wirft. 🙃 Am Vormittag spielen wir mit den unzähligen Spielzeugen im Haus.
    Heute war das Wetter, nach einigen regnerischen und stürmischen Tagen, endlich wieder so gut, dass wir den Nachmittag im Freien verbringen konnten. Für den Weltfrieden und einen entspannten Abend ist das immer sehr hilfreich!
    Bei unseren Spaziergängen am Rande des Nationalparks sammeln wir dabei fleißig herumliegenden Abfall ein. Es ist wirklich erschreckend was die Leute einfach so in der Landschaft entsorgen. Von der obligatorischen Bierdose bis zum Umzugskarton ist alles zu finden.

    Wenn ich nicht gerade spiele, beim Haushalt helfe oder Spanisch übe, findet sich im riesigen Bücherregal bestimmt ein interessantes Buch.
    So zum Beispiel eines der vielen Bücher über Permakultur, die sowohl Carolina als auch mich sehr interessiert.
    Was Carolina und mich verbindet ist wohl die Liebe zur Umwelt. Ihr Fokus liegt dabei beispielsweise auf dem Abfall sammeln und dem Upcycling von verschiedensten Dingen. So hat beispielsweise auch mein Handyladekabel, welches vor ein paar Tagen das Zeitliche gesegnet hat, jetzt ein zweites Leben als Stütze für einen kleinen Weinstock. 🥰

    Ach ja und heute haben wir auch die „Affenschaukel“ (oder dieses Seilbahn-Teil) auf dem Spielplatz ausprobiert 🤪 super Sache! Den Jungs war es aber nicht ganz geheuer.
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  • Day11

    Stricken auf Spanisch

    January 19 in Spain ⋅ ☁️ 9 °C

    Das richtig deutsche Regenwetter hat uns am Samstag dazu gebracht, statt in die Berge, in die Kletterhalle zu gehen. Da muss ich also erst nach Spanien gehen um mal eine Kletterhalle von innen zu sehen 😆. Während die Kids ihre ersten Routen ausprobiert haben, habe ich zusammen mit Carolina Strickkenntnisse ausgetauscht und mein erstes Huhn gestrickt. 🐓
    Zum Abschluss des Tages ging es noch zu Ikea, wo wir einige Blumen für das Haus gekauft haben 🌹🌴🎋🌷.

    Am Sonntag gab es, nach einem riesigen Spaziergang, eine traumhafte Paella von David. Auf unserem Weg durch den Nationalpark haben wir sogar bis zum Kloster/Palast nach San Lorenzo de El Escorial - der größte Renaissancebau der Welt - und dem Valle de los Vaidos - wo Francisco Franco bis 2019 begraben war - sehen können. Der starke Wind hat uns ansonsten einen ruhigen Sonntag im Haus beschert - muss auch mal sein.
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  • Day8

    Wie?! In Spanien regnet es?

    January 16 in Spain ⋅ ⛅ 11 °C

    Nach einem unterhaltsamen Vormittag mit Nicolas und einem großstädtischen Nachmittag in Madrid bin ich positiv gestimmt, was das Wochenende bringe mag.

    Aber erstmal etwas zu meinem Zuhause-auf-Zeit: Es liegt in einer Art Siedlung namens La Berzosa nahe Hoyo de Manzanares, dies ist eine kleine Ortschaft nordwestlich von Madrid. Trotz der Nähe zu Madrid ist das Klima hier schon anders. Hier ist es auf jeden Fall kälter 🥶und die Sonne lässt sich auch nicht so oft blicken, wie in Madrid - aber das kann auch nur verzerrte Wahrnehmung sein. In der Siedlung reihen sich riesige umzäunte und mit Kameras überwachte Grundstücke aneinander. In Spanien ist es fast normal die Gebäude so zu verbarrikadieren, für mich ist es trotzdem immer wieder komisch.
    Carolina hat mir erzählt das hier vor allem wohlhabende Spanier wohnen, die die Stadt zwar gern haben aber sie auch nicht immer brauchen.
    Dass das Geld hier nicht gar so eng sitzt, sieht man unter anderem an den vielen deutschen Autos.
    Wer hier lebt, hat den riesigen Vorteil, dass eine Art Naturpark direkt hinter der Gartentür anfängt. Am Wochenende werden wir daher auch ein bisschen Wandern gehen.
    Vom Haus meiner Gastfamilie läuft man in den Ort circa 45 Minuten - oder man nimmt den Bus, der 2-3 Mal pro Stunde fährt und ist in 15 Minuten dort. Dort angekommen gibt es einen Schreibwarenladen, eine Bibliothek, eine Bäckerei, einen super sortierten Obstladen ... alles was eine kleine Ortschaft eben so braucht.

    Nachdem die Jungs heute Nachmittag zum Spielen bei einem Freund waren bin ich mit dem Bus nach Madrid gefahren. Bis zum Plaza del Sol bin ich circa 45 Minuten unterwegs.

    Super zentral an der Ubahnstation Callao/ Gran Via habe ich in einer Seitenstraße einen Buchladen mit Café und überdachtem Innenhof entdeckt in dem ich - als gefühlt einziger Touri - ein wunderbares, aber nicht sonderlich spanisches Menu del dia genossen habe. 🥰

    Geplant war danach ein Shoppingbummel und ein Besuch im Palacio Real bei freiem Eintritt...
    Madrid, Shopping und ich geht aber irgendwie nicht zusammen und das Palacio Real hat heute ausnahmsweise mal früher zugemacht. Alternativ habe ich mir dann eben die Catedral de la Almudena angeschaut.

    Nichtsdestotrotz hatte ich einen wunderbaren, sonnigen Tag und der Secondhandladen für den nächsten Bummel ist auch schon ausgesucht.
    Ich fühle mich in Madrid mittlerweile nicht mehr sonderlich als Tourist und besonders unter der Woche ist der Großteil der Stadt super gemütlich 🙃
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