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  • Day28

    Fazit Südindien

    February 2, 2019 in India

    Das Motiv für diese Reise durch Südindien war, in der grauenhaften europäischen „Winterdepressionszeit” in die Wärme zu reisen und das irgendwo nicht allzu weit von unserem „Badeferienziel“ in Sri Lanka entfernt zu tun. Da ist die Wahl schnell auf Südindien gefallen. Die Strände an der West- und Südwestküste von Indien waren die Höhepunkte dieser DRAGOMAN Reise. Wobei es durchaus interessant ist, dass chaotische Treiben der Menschenmassen hautnah in den Städten zu erleben. Normalerweise sind Reisen durch solch exotische Länder immer auch mit dem Besuch unzähliger Tempel und Pagoden oder Kirchen und Moscheen verbunden. Auf dieser Reise war das aber eher die Ausnahme.

    Zu der Gruppe hatten wir zwangsläufig nicht so einen intensiven Kontakt wie zu der Gruppe auf der SILK ROAD, wo die Länge der Reise, die permanenten neuen Highlights und vor allem das Campen das Teamgefühl (bei den meisten) gestärkt hatte. Aber generell gab es in dieser überschaubaren Gruppe auch keine Probleme und alle haben sich gut verstanden.

    Mike und Wendy (England)
    Bob und Robin (Australien)
    Paul (Thailand)*
    Peter (Holland)
    Susanna (Holland)
    Joanne (Australien)
    Geordie (Australien)
    Matthew Australien)
    Robert (USA)*
    *Paul und Robert sind tendenziell ihre eigenen Wege gegangen.
    Tour guides: Rosanna (Rosie) und Jase (beide aus England)
    Jase ist mit 10 Jahren Zugehörigkeit der Dienstälteste Tour Guide von DRAGOMAN. Er hat wirklich viel von seinen Reisen zu erzählen.

    Generell ist Indien extrem bevölkert und chaotisch organisiert. Müll findet sich überall. Der Unterschied zum ebenfalls stark bevölkerten China könnte nicht größer sein. Die Chinesen pferchen ihre Menschenmassen in Hochhäuser mit entsprechender Infrastruktur, jedoch ohne soziale Bindungen. In Indien lebt jeder so wie er will und dort wo er sich das leisten kann. Die soziale Bindung scheint in dem Chaos das wichtigste gemeinsame Gut zu sein. Entsprechend freundlich sind die Menschen. Einen klaren Sonnenauf- oder Untergang wird man in Indien nicht sehen. Dafür ist die Luftverschmutzung einfach zu groß. Dennoch oder deshalb: Wer die Welt bereist muss definitiv auch Indien erlebt haben. Wenn man Indien gesehen hat, relativiert sich vieles und es wird einem bewusst wie gut es uns in Europa geht. Die Inder essen vorzugsweise vegetarisch, was auch uns gut getan hat. Die Küche ist generell gut und schmackhaft. Alles ist extrem preiswert. Nur beim Alkohol wird es kompliziert. Inder trinken in der Öffentlichkeit praktisch keinen Alkohol, entsprechend halten auch wir uns zurück. Alkohol in Restaurants oder kleinen Geschäften zu kaufen ist nicht ganz einfach. Nur dort wo sich westliche Touristen tummeln (wie in Goa) wird das leichter. Aber selbst dort stellen die Restaurantbesitzer die Bierflasche UNTER den Tisch und schenken das Bier in undurchsichtigen Gläsern aus. So fällt nicht sofort auf, dass sie die fehlende Lizenz umgehen.

    Editiert am 03.05.2019.
    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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