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  • Day111

    New Plymouth :)

    November 23, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Freitag nachmittag geht es los. Sarah und ich packen unsere gefühlten 100 und in echt bestimmt 8 Taschen ins Auto- wir haben ja Platz, da soll es uns an nichts mangeln- und los geht es nach New Plymouth. Wir fahren ca. 5 Stunden Auto, machen eine Picknickpause um unsere mitgebrachten Nudeln mit Soße zu essen und kommen nach einer Fahrt mit viel lautem Gesang im Dunkeln an. Wir haben beschlossen dieses Wochenende mal auszuprobieren im Auto zu schlafen und machen es uns auf einem kleinen Parkplatz direkt am Strand auf unseren zurück geklappten Sitzen bequem. Wir haben Schlafsäcke und Kissen dabei und schlafen zum Meeresrauschen ein.

    Nach einer nicht perfekten aber viel erholsameren Nacht als erwartet frühstücken wir mit Blick aufs Wasser und machen uns auf den Weg zum Cape Egmont. Wir halten an diversen weißen und schwarzen Stränden mit riesen Steinen oder feinem Sand und gucken uns einen malerischen weißen Leuchtturm an. Dann geht es an den sportlichen Teil des Tages. Auf den Mount Taranaki kann man innerhalb von 8 Stunden komplett hochklettern, doch da es schon langsam auf den Abend zu geht und wir nicht im Dunkeln laufen wollen beschränken wir uns auf eine entspannte 4 Stunden Wanderung. Der Weg auf den 2518 Meter hohen Berg ist ganz schön steil und logischerweise auch ständig bergauf sodass ich bald an Ende meiner Kräfte bin aber mit der sportlichen Sarah, klettern ich noch hoch bis wir den Schnee berühren können. Die Aussicht ist unglaublich und wir können bis zum 250 km entfernten Tongariro Crossing schauen bevor wir uns wieder auf den Rückweg über kleine Bäche, durch Schluchten und über Stock und Steine machen. Abends wollen wir uns noch die Te Rewa Rewa Bridge angucken und sind von den schönen Park/Reserve drum herum so positiv überrascht, dass wir kurzerhand beschließen hier zu übernachten. Wir gucken uns die Brücke im Sonnenuntergang an und wollen dann die Sonnencreme des Tages in dem Badesee abwaschen. Auf dem See sind noch erstaunlich viele Neuseeländer mit Wasserskiern, Wakeboards oder Jetskies unterwegs sodass wir uns nichts beim baden denken bis mich ein Fisch in den Zeh beißt und uns klar wird das es wohl doch ehr ein See zum fischen ist. Zum Glück war es wohl ein kleiner Fisch- ich hab nur zwei kleine Schürfwunde an den Zehen aber wieder ins Wasser trauen wir uns trotzdem nicht mehr. Diese Nacht schlafe ich auf der Rückbank was dadurch, das ich meine Beine beim schlafen eh immer angezogen habe erstaunlich bequem ist und sowohl ich, als auch Sarah auf dem Beifahrersitz komplett durchschlafen.

    Den Sonntag beginnen wir wieder mit Frühstück mit Aussicht- diesmal auf einem Steg sitzend mit Blick auf den (Fisch)teich und die umliegenden Berge. Nun geht es in die Innenstadt von New Plymouth. Erst sind wir enttäuscht, weil es sehr viel unschöne Industrie gibt aber als wir die tatsächlich Stadtmitte erreichen erwarten und kleine mit Lichterketten geschmückte Gässchen, Kunsthandwerkermärkte und Streetart. Eine alte Frau zeigt uns stolz Aale in einem kleinen Fluss und überhaupt ist das Kleinstadt-Gemeinschaftsfeeling perfekt. Als wir alles erkundet haben machen wir uns entspannt auf den Rückweg. Wir legen einen Stop bei den „Three Sisters and Elephant Rocks“ ein. Die drei Schwestern können wir nicht so wirklich erkennen aber der Elefant ist tatsächlich faszinierend. Noch viel faszinierender sind aber die ganze kleinen Tunnel die durch die Felsen führen und eine Bucht mit der nächsten verbinden. Wir klettern, waten und erkunden was das Zeug hält bis wir Angst haben das die Flut wiederkommen könnte und wir umkehren um am Strand zurücklaufen. Auf der Fahrt zurück sehen wir dann einiges an Landschaft das wir auf dem Hinweg wegen der Dunkelheit verpasst haben und so vergeht die Zeit im Nu bis wir Auckland wieder erreichen.
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    Peter Pumpkel

    Viele Abenteuer und tolle Eindrücke- danke für die plastische Beschreibung

    12/2/19Reply
    Peter Pumpkel

    Der Elefant sieht ja wirklich cool aus

    12/2/19Reply