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  • Day182

    Akaroa :)

    February 2, 2020 in New Zealand ⋅ ⛅ 26 °C

    Ich bin da, auf der Südinsel von Neuseeland angekommen. Ich bin gestern in Auckland los geflogen und bin nun mit Paula, dem AuPair das auf dem Flug nach Neuseeland neben mir saß, in Christchurch. Wir haben einen entspannten Wieder-kennenlern-Abend im Hostel verbracht und heute ging unsere Reise dann richtig los.

    Um 8 Uhr morgens steigen wir in einen Reisebus und fahren bis in den kleinen Ort Akaora auf der Bank Peninsula. Die Sonne scheint, wir bestaunen die Landschaft, die so anders ist als auf der Nordinsel und schießen Fotos. Angekommen bummeln wir durch Akaora und essen ein Eis bis unsere eigentliche Aktivität des Tages startet: eine Delfin-Tour. Aufgeregt setzen wir uns auf die besten Plätze die unser kleines Boot zu bieten hat- ganz vorne mit Beinen vom Bug runterbaumelnd (die ca.15 anderen Gäste sind größtenteils Asiaten, die lieber drinnen und von der Sonne geschützt sitzen, sodass wir viel Platz haben). Wir schippern ein durch die sonnenbeschienene Bucht, unterhalten uns mit der netten dänischen Kellnerin an Bord und unser Kapitän, der in Akaora aufgewachsen ist, deutet auf verschiedene Besonderheiten am Land und im Wasser hin bis es soweit ist: die ersten Delfine sind zu sehen. In Akaora lebt der Hector-Delfin- die kleinste und seltenste Delfinart der Welt und diese kleinen schwarz, weiß, grauen Tiere schwimmen nun von allen Seiten um uns herum. Sie reiten auf der Bugwelle, tauchen unter dem Boot hindurch und springen vor uns in die Luft. Obwohl ich schon öfter Delfine gesehen habe, ertappe ich mich dabei wie mein Mund vor entzücken gar nicht mehr zu geht. Dann geht es aufs offene Meer und wir brausen mit Vollgas auf dem Wasser entlang und genießen die (nicht wirklich kalte aber doch sehr angenehme) Brise. Wir sehen Robben schlafend auf Felsen und tauchend im Wasser, bestaunen Vulkangestein (ich verstehe nicht ganz was das besondere an gerade diesem ist, aber hübsch anzusehen ist es trotzdem) und quietschen über Babypinguine die neben unserem Boot her schwimmen. Als wir nach ca. 2 Stunden zurück im Hafen sind, sind Paula und ich uns einig- dieser Trip hat sich mehr als gelohnt und ist ein perfekter Start in unsere Rundreise. Auf dem Weg zurück zum Bus sterben wir beinahe vor Hitze und freuen uns über die Klimaanlage auf der Rückfahrt und auf die Pizza, die im Hostel auf uns wartet.
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    Peter Pumpkel

    Auch die verschwommenen Fotos sind supercool!

    2/10/20Reply