Ich liebe das Meer. Die Natur. Die Menschen und Kulturen. Reisen. Meiner Intuition folgend, mich bewegen, meinen Horizont erweitern, mich herausfordern, meine Komfortzone verlassen und neue Kraftorte entdecken. Innehalten. Atmen. Abtauchen. Message
  • Day47

    Negombo und die Katastrophe

    March 28 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 29 °C

    Zum Schluss hab ich noch einen Tag in Negombo, bevor ich abfliege. Negombo soll hübsch sein, schöner als Colombo, weshalb ich die Hauptstadt gern auslasse, und ist auch näher am Flughafen. Meinen Aufenthalt in Negombo habe ich abgekürzt, da ich von den verschmutzten Stränden während meiner Reise erfahren habe: Im Mai 2021 geriet vor der Küste ein Frachtschiff in Brand, dass Plastikpellets geladen hatte (zur Herstellung von Plastiksäcken). Man sprach von der grössten Umweltkatastrophe des Landes, da neben dem ausgelaufenen Öl die Plastikkügelchen jahrelange Umweltschäden im Indische Ozean verursachen! Mikroplastik ist eh schon ein trauriges Thema in den Weltmeeren!
    Ich war also am Strand und habe daraufhin aufs Schwimmen verzichtet.
    Auch fand ich Negombo nicht soo wahnsinnig, alles für Fussgänger sehr weitläufig, habe aber evtl die tollen Seiten der Stadt nicht gefunden. Der Fischmarkt ist auf jeden Fall sehenswert- obwohl ich da auch keinen Fisch essen würde.

    Zum Abschluss hatte ich dann noch ein Horrorszenario am Flughafen, nachdem nach 80 Minuten (!) anstehen am „falschen Schalter„ trotz online check in… mir gesagt wurde, ich müsse Schalter wechseln (wir haben uns mit anderen Passagieren schon aufgeregt über die chaotische Organisation) … und dann der Schalter schon geschlossen war und niemand sich irgend zuständig fühlte!!! Ich kurz vor dem Nervenzusammenbruch… schaffte es dann doch noch auf den Flieger, aber mein Herz sprang fast heraus. Vielleicht gehört auch das zu Sri Lanka!
    Hab dafür ein „Upgrade“ (super Sitzplatz) gekriegt! Immerhin. Ente gut, alles gut.
    Danke fürs Mitlesen, Mittragen und Mitteilen!
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    Yvonne Meier

    🐟🦈🐬

    3/29/22Reply
    Yvonne Meier

    🐟🐟🐟🐟🐟🐟

    3/29/22Reply
    Yvonne Meier

    🦈💃🐬

    3/29/22Reply
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  • Day46

    Küss den Frosch

    March 27 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 28 °C

    Auf der Halbinsel Kalpitiya nahm ich mir ein etwas besseres Zimmer für 3 Tage, um meine Reise ausklingen zu lassen und um meeer zu baden. Das Anwesen mit seinen Cottages war hübsch und nah am Strand. Doch auch hier wieder, wie so oft in Sri Lanka, haben viele touristische Plätzchen (Restaurant, Hotels) Corona bedingt geschlossen oder kommen erst aus eben dem Winterschlaf.
    Auf der Suche nach einem Restaurant musste ich feststellen, dass nur ca alle 5 km ein Angebot „wäre“ und google maps keine Ahnung hat, dass diese geschlossen haben oder nicht für externe Gäste geöffnet sind. So konnte ich nur in meinem Hotel essen- zum Glück war die Küche sehr gut.
    Das Aussenbad meines Zimmers hat eine hübsche Muscheldusche, darin ein Frosch wohnt.
    Jedesmal wenn ich duschen wollte und das Wasser anliess fiel der Frosch raus. Oder sprang. Ausser zum Fotoshooting, da war er zu schüchtern und klammerte sich in der Muschel fest. ‚Da wir schon ein Bad teilen, sollte ich ihn wohl küssen und mein Glück versuchen?‘ überlegte ich. Nun, er blieb sehr schüchtern und ich bin auch nicht immer so forsch mit Frosch.
    Kurz vor Abreise nahmen mich dann 2 Franzosen (endlich wieder Menschen um mich und nicht nur Frösche! War oft allein in Hotels, auch hier die ersten 2 Tage) mit zum Delfine schauen, und wir hatten Glück. Nur sind sie schwer vor die Kamera zu bringen, mit ihrer Geschwindigkeit! Sie begleiteten unser Boot und waren mit ihren Kunststücken und Saltos äusserst Herz erfreuend!
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  • Day43

    Pilgern zu den Wallfahrtsorten

    March 24 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach der sehr bereichernden und tiefgründigen Auszeit im Kloster zog es mich zum buddhistischen Wallfahrtsort und Kulturstätte Anuradhapura, Richtung Norden. Hier steht der Bodhi-Baum, ein Ableger des originalen Mutterbaums (der in Indien zerstört wurde), unter dem Buddha (Siddharta Gautama) erleuchtet wurde.
    Der Ableger vom ficus religiosa hier in S.L. soll 2800 Jahre alt sein und wird als Heiligtum streng bewacht.
    Ein Muss für mich, hab ichs doch mit den Bäumen!
    Ich schaffte es also zur Morgenzeremonie (Pula-> Gesänge) um 6.30 am, blieb ein paar Stunden, wurde nicht erleuchtet und da es sehr heiss wurde (35 Grad) verzichtete ich auf all die Kulturstätten, die es hier auch noch gibt.
    Stattdessen zog es mich zum Meer, wo ein Bad und Wind für Abkühlung sorgt. Mit dem Bus also weiter zur Halbinsel Kalpitya, ein hotspot für die Kiter. Auf dieser Halbinsel steht die älteste Kirche Sri Lankas, ein Wallfahrtsort für die Katholiken: die Kirche St. Anna, Pilgerstätte und Kirche der Wunder.
    Und weil Pilger ja zu Fuss gehen, bin ich am nächsten Tag die 8km am Strand zur Kirche gepilgert. Der heilige Ort mit hoher Schwingung verzauberte mich sofort und berührte mich gleichwohl wie mein erster echter Sonnenbrand seit 6 Wochen!
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  • Day35

    Paramitha Meditationszentrum

    March 16 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach Kandy hab ich für eine Woche meine Auszeit im buddhistischen Meditationszenter Paramitha zum innehalten, atmen, abtauchen.
    Das buddhistische Kloster Paramita oder Paramitha (die Rechtschreibung ist in Sri Lanka nicht sooo wichtig) liegt terrassenförmig an einem Berghang, umgeben und durchdrungen von tropischen Pflanzen (ehemals war es eine Teeplantage). Das Kloster wird von einer weltoffenen und liebenswerten Nonne tolerant geführt. So beginnt hier die Morgenmeditation um 6am, statt wie andernorts um 5am und die Gäste bekommen eine dritte kleine Mahlzeit am Abend um halb acht, nach der Abendmeditation um 6pm. (Buddhistische Mönche und Nonnen essen nach 12 Uhr nichts mehr- haben nur 2 Mahlzeiten/Tag) Auch bleibt zwischen den Meditationen und Dhamma-(Lehr-) Gesprächen genug Zeit für Yoga oder Lektüre, was den Aufenthalt sehr angenehm machte. Dazu kommt noch, dass es hier Einzelzimmer mit Bad gibt, ein ausschlaggebender Punkt genau hier her zu kommen!
    Während meiner Woche waren wir 4-5 Gäste (Durchschnittsalter 35) und beim Essen wurde auch das Schweigen oft unterbrochen…., einige liefen gar mit Handy rum.
    So erfuhr ich von einer Russin, dass ihre Familie und Freunde alle zu Putin halten, da auf den (Kriegs-) Bildern nur Schauspieler seien!!! Sie litt verständlicherweise sehr darunter.
    Ich habe dann meinen definierten Schweigetag fast durchgehalten (nur organisatorisches musste ich mit der Nonne besprechen) und das war auch keine Sache für mich, da ich beim allein reisen oft sehr lange Schweigephasen habe.
    Die Herausforderung war eher die kalte Dusche im Bad!
    Neben dem Kloster ist eine Tea factory, wo ich viel über Tee erfahren durfte, so auch dass der exportierte Tee die schlechteste Qualität hat!
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    Schmacht ... Ganz großes Fernweh und Sehnsucht! Wie gerne würde ich mal wieder mit Dir durch die Straßen laufen und nach einem schönen Rastplatz suchen. Ich wünsche Dir weiterhin schöne Begegnungen im sichtbaren und unsichtbaren... [Bernhard]

    3/22/22Reply
    mare a more

    Ganz lieben Dank!

    3/26/22Reply
     
  • Day33

    Zugfahrt nach Kandy

    March 14 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 27 °C

    Der zweite Teil meiner Zugreise auf der „schönsten Bahnstrecke Sri Lankas“ (respektive „der Welt“, wie es auch heisst) führte mich in knapp 4 Stunden von Nuwara Eliya nach Kandy.
    Wiederum soll dies die schönste Stadt in Sri Lanka sein- Kandy. Tönt süsser als es schmeckt, hübsch ist es alleweil. Im Zentrum einer der grössten Städte in S.L. ist ein künstlicher See (vom letzten König angelegt), der der Stadt sicher zu Charme und Entspannung verhilft. Um den See kann frau spazieren (ca 1 Stunde ringsherum) und verschiedene See- und Landbewohner schauen. Hab ich genossen, vor allem weil eine Seeseite autofrei ist, da das schwer bewachte Heiligtum der Stadt sich hier befindet: Im Zahntempel soll Buddhas Eckzahn aufbewahrt sein- die kostbarste Reliquie Sri Lankas.
    Sehr schön ist auch der botanische Garten, der mich berauscht hat.
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    mmhhh...vili feini Frücht!! [Mili]

    3/23/22Reply
     
  • Day32

    Ceylon Hochland

    March 13 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 22 °C

    In Ella hab ich den berühmten Zug nach Kandy genommen mit Unterbruch in Nuwara Eliya, der wohl kälteste Ort auf der Insel. Wollte mich eben mal abkühlen auf 1900 m Höhe und etwas wandern. Abkühlen ging definitiv, die Temperatur sinkt von gut 20 Grad auf 10 Grad in der Nacht, heisst, ich musste heizen! Die britischen Verhältnisse in N.E. zeigen sich im Golfclub, der Pferderennbahn und auch am Wetter, es regnet sehr oft (auch während meinem 2tägigen Aufenthalt). Britische Allüren.
    Die Zugfahrt war tatsächlich sehr schön, auch wenn mir eine Chilenin (die erste alleinreisende Frau, die ich bisher traf) vorgängig anvertraute, die Zugfahrt in der Schweiz hätte ihr besser gefallen. Gut wir sind verwöhnt in der Schweiz! Nichtsdestotrotz würd ich die Fahrt empfehlen- diese Berge sind etwas für Teeliebhaber und Geniesser!
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    Patricia Herrmann

    Das Teeland gefällt mir sehr!

    3/15/22Reply
    mare a more

    Ja ist es! Seeehr grün…und saftig

    3/15/22Reply
     
  • Day30

    Ella

    March 11 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach dem Tierpark und vier Wochen tropisch heiss-feuchtes Klima zieht es mich ins Landesinnere, ins Bergland. Im Bus quetsche ich mich in die offene Bustür, da alle Plätze besetzt, und fahre nach Ella.
    Ohh Ella, schöner Name und toller Ort. Endlich etwas kühler hier, Ella liegt auf 1000m und ist definitiv ein aufstrebendes und hippes Bergdorf. Alles was das Touristenherz begehrt hats da! Ob Reggeagedudel zum abhängen oder Schlagerschnulz zum mitträllern oder sonst Grooviges zum mitwippen. Ökolabels und veganer Superfood-yeah!
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    Yvonne Meier

    Ella 🌠Ella 🌈 Ella ❤️

    3/14/22Reply
     
  • Day29

    Nachhaltig Reisen?

    March 10 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachhaltigkeit beim Reisen ist ein schwieriges, aber nicht unmögliches Thema. Innerhalb der Möglichkeiten, die mir die jeweilige Situation bietet, kann und will ich mich möglichst ökologisch bewegen. Natürlich vergrössere ich mit jedem Flug meinen Öko-Fussabdruck, weshalb ich nicht für 2 Wochen nach Sri Lanka fliegen würde (wenn, dann schon länger -> Land bereisen). Beim Hotel buchen achte ich auf das Label der Nachhaltigkeit, benutze möglichst den ÖV , oder erkläre beim Einkaufen beispielsweise den verdutzten Verkäufern, dass ich kein Plastiksäcklein brauche, da Tasche in der Hand… und hoffe darauf, dass es Spuren hinterlässt.
    In Sri Lanka bringen vor allem Junge neuen Ökowind in die Städte oder Touristenorte. So waren es die Jungs im Mangrovenwald, die mir erzählten, wieviel Müll sie aus dem Fluss gezogen haben. Oder das vegane Hotel in Merissa, nur junge Leute! Es kommt und greift langsam.
    Der Abfall wird mehr (als in Indien) zusammengewischt. Und es gibt viele geschützte Nationalpärke / Tier-Reservate hier.
    Abseits des Touristenstroms, wirds schon schwieriger. Auf der Suche nach etwas essbarem in Hambantota (Busstation) ging ich in verschiedene Esstheken: Es gab nur klebriges Zuckerzeugs oder Fleischdings. Kein ungesüsster Fruchtsaft oder so!
    Strom: Wir haben täglich mehrere Stunden Stromunterbrüche. (Staat kann nicht zahlen)
    Mit einem Ukrainer haben wir darüber gesprochen; in Sri Lanka ist sooo viel Sonne- aber nirgends Solarstrom!
    Diesel/ Petrol Problem: Lange Warteschlangen auf den Most (siehe oben- Staat…) Die Jeeps im Nationalparke fahren auch nur mit einer Person rum (statt zu koordinieren) Da sollten Touristen was überlegen. Im Verkehr ist allgemein kaum Umweltbewusstsein sichtbar. Wenn der Motor mal läuft……
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    Gian Pietro Incondi

    Weiter weiter immer weiter, nebst schönen Ansichten kommt Frau und auch Mann sich so wohl immer näher. Denk ich. Geniess es. 🌺🌺🌺

    3/12/22Reply
    mare a more

    Sich selber näher kommt frau sich auf jeden Fall, dem Mann näher eher nicht (so wie ich reise) - ist doppeldeutig dein Kommentar☺️

    3/15/22Reply
     
  • Day28

    Yala National Park

    March 9 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 32 °C

    Eigentlich wollte ich nicht wie die Meisten den Yala Nationalpark besuchen, sondern einen anderen Park im Norden. Da Yala aber auf meiner Reise-Route liegt und die grösste Leopardenpopulation aufweist, musste ich mich wohl oder übel mit den vielen Touristen arrangieren. Ich habs ja mit den Katzen. In Indien auf Tigerpirsch ohne Erfolg, erhoffte ich mir doch wenigstens diesmal ein Leopärdchen zu schauen (ein Kleines hätte genügt…) Am liebsten Auge in Auge- ihr wisst schon.
    Nun, ich hab vieles gesehen, aber keine Katzenartigen. Auch durfte man nur ausnahmsweise kurz fürs Pipi aus dem Jeep raus, und die (grossen) Tiere blieben so oft ganz klein, respektive weit weg, oder/und getarnt. Eine Zumutung für meine Handy Kamera. (Da hab ich mir wieder mal eine echte Kamera mit Weitwinkel, Zoom etc gewünscht) Nu denn- falls ihr auf den Fotos Flecken seht, es könnten Tiere sein.
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  • Day27

    Beauties of Nature

    March 8 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 32 °C

    Von Mirissa fuhr ich mit dem Bus nach Kirinda, wo ich in „Beauties of Nature“ gebucht hatte, da es nahe am Nationalpark ist. Die Unterkunft wird von einer Deutschen und ihrem Sri-lankischen Mann mit Herzblut geführt. Sie haben auch die Safari organisiert. Die Loge ist eine kleine Oase am Stadtrand.
    Unterwegs dorthin machte ich Halt beim grössten Buddha der Insel in Wewurukannala. Mit ÖV dorthin zu kommen gestaltete sich schwierig, da der Bus über mein Ziel hinaus weiterfuhr (was ich nicht wusste) Beim Aussteigen meinte der Kondukteur der Buddha sei hier rechts, dabei musste ich ca. 8km zurück…
    Die Kommunikation harzt häufig.
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    Yvonne Meier

    huch, 🦚het dä ä ufdringlichi Stimm

    3/11/22Reply
    mare a more

    Ja, so wirst du geweckt, überall hats Pfaue. Es tönt fast wie miauen

    3/12/22Reply
     

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