• Die Kaysies
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Neuseeland 🇳🇿

Dramatische Berge, aktive Vulkane, WasserfĂ€lle, Seen und wilde KĂŒsten. Dazu freundliche, neugierige Locals und ein entschleunigter Lebensstil.
Klingt erstmal perfekt, wÀre da nicht der stÀndige Dauerregen und der fehlende Wind.
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  • Queenstown-Lakes District

    10–12 jan., Nya Zeeland ⋅ 🌧 15 °C

    Weiter geht es Richtung Queenstown. Der Weg dorthin ist echt abgefahren, um uns herum nichts als bewachsene Berge. Es fühlt sich an, als würden wir direkt in die Berge hineinfahren, Kurve für Kurve immer tiefer hinein.

    Queenstown selbst wirkt etwas trüb, was sicher am Dauerregen liegt. Zwei Tage voller Regen wollen trotzdem gefüllt werden. Am Montag geht es erst mal in die Werkstatt, der Wasserhahn im Camper hat den Geist aufgegeben.

    Die Regenschauer haben wir ganz entspannt überbrückt: mit einem Besuch im Schwimmbad (wirklich günstig, 10 € für drei Personen!) und einem Abstecher in den Aktiv Hus. Nicht ganz das Outdoor-Programm, das wir uns vorgestellt hatten, aber trotzdem eine gute Lösung für graue Regentage.
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  • Glenorchy

    12–13 jan., Nya Zeeland ⋅ ☁ 12 °C

    Heute ging’s einmal rund um den See von Queenstown. Eine Tour ohne kurzen Walk? Undenkbar. Also rein in die Schuhe und los.
    Felix war mäßig begeistert und entsprechend am nörgeln.

    Ich hingegen habe mir relativ früh ein kleines Extra-Abenteuer gegönnt: nasse Füße und zwar komplett. Zur großen Freude der Jungs durfte ich dann meine Socken auswringen.

    Geschlafen haben wir später mitten im Nirgendwo. Traumhaft idyllisch und absolut ruhig, wären da nicht die Sandflys. Aber fairerweise muss man sagen: Das Off-Spray hält, was es verspricht. Ohne wäre es vermutlich ein Massaker geworden.

    Nebenbei stellen wir fest: Je weiter südlich wir kommen, desto teurer wird’s. Landschaftlich großartig, preislich… naja, anders beeindruckend.
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  • Waitaki District

    13 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁ 15 °C

    Am Morgen wurden wir von einem Hubschrauber geweckt. Offenbar wurden irgendwo Wanderer abgesetzt. Hier völlig normal, denn viele der Walks gehen über mehrere Tage. Entlang der Routen gibt es diese ziemlich primitiven Hütten zum Übernachten. Schon irgendwie coole Action, aber ehrlich gesagt: nicht mit einem 6-jährigen. Zumindest nicht mit unserem.

    Nach dem unfreiwilligen Helikopter-Weckdienst haben wir noch einen kleinen Abstecher ins Activ Hus gemacht. Bisschen bewegen, bisschen austoben, bisschen Energie loswerden. Danach ging’s wieder ab ins Auto und hoch Richtung Norden.
    Die nächste Attraktion wartet schon darauf, entdeckt zu werden.
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  • Aoraki / Mount Cook

    14 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁ 11 °C

    Auf den heutigen Ausflug habe ich mich schon sehr lange gefreut. Laut World Wide Web sollte man, trotz sommerlicher Temperaturen, im Gletschersee sogar Eisberge bestaunen können. Spoiler: Das Internet hat mal wieder leicht übertrieben.

    Zuerst ging’s auf einen Walk zum Franz-Josef-Gletscher, diesmal von der anderen Seite. Die Geräuschkulisse war beeindruckend, es klang, als würde der Gletscher jederzeit abrutschen. Leider blieb genau das Einzige aus, was man gern dazu gesehen hätte: die Sicht. Der See präsentierte sich trüb, mystisch, aber wenig fotogen.
    Und die angepriesenen Eisberge? Nun ja … zwei kleine Schneeplatten, die eher nach Resten vom letzten Winter aussahen. Die Enttäuschung war entsprechend groß.

    Aber Neuseeland wäre nicht Neuseeland, wenn es nicht direkt im Anschluss wieder liefern würde: Die Aussicht von unserem Schlafplatz hat alles wettgemacht. Panorama an, Enttäuschung aus.
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  • Lake Tekapo

    15 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁ 12 °C

    Heute ging’s weiter Richtung Ostküste. Felix hatte einen klaren Wunsch: Pinguine sehen. Gesagt, getan. In diesem Land ist sowas ja tatsächlich einfach möglich.
    Allerdings hatten wir wenig Lust, den ganzen Tag nur im Auto zu sitzen. Wobei man fairerweise sagen muss: An einem Regentag wäre das gar keine so schlechte Option gewesen.

    Die kurze Phase ohne Regen haben wir spontan auf einem Spielplatz verbracht, bevor wir uns später in einer Hot-Pool-Anlage wieder aufgewärmt haben. Die Becken waren angenehm warm, leider aber zu flach zum Schwimmen.

    Felix hat heute gleich drei vierblättrige Kleeblätter gefunden. Offenbar macht er seinem Namen wirklich alle Ehre. Und diese Freude in seinem Gesicht, wenn der besprochene Wunsch ins Kleeblatt auf einmal in Erfüllung geht ❀.
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  • Winchester

    16 januari, Nya Zeeland ⋅ 🌧 13 °C

    Regen, Regen und Überraschung noch mehr Regen. So langsam zählen wir tatsächlich die Tage bis zum Abflug. Neuseeland ist ohne Frage wunderschön, aber Dauerregen ohne Wind ist dann doch nicht ganz unser Ding.

    Auf dem Plan stand heute: Pinguine am Strand beobachten. Klingt traumhaft, oder? Tja… leider Fehlanzeige. Keine Pinguine weit und breit. Aktuell ist nämlich Brutzeit und laut Schildern lassen sich die kleinen Kerle nur früh morgens oder abends blicken. Und bei dem Wetter hatte wirklich niemand von uns Lust, stundenlang frierend am Strand auszuharren.
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  • Selwyn District

    17 januari, Nya Zeeland ⋅ 🌬 15 °C

    Gestrandet sind wir an einem unerwartet schönen Platz, an dem mal wieder freies Campen erlaubt ist. So ein Spot würde zu Hause vermutlich aus allen Nähten platzen, hier hingegen: eine Handvoll Camper, viel Platz, Ruhe und feinste Natur. Neuseeland eben!

    Und es kam noch besser: feinste 15 Knoten sollten reinkommen. Hoffnung keimte auf!
    Das Wasser allerdings… nun ja. Sehr trüb und aktuell wegen Kontaminierung offiziell gesperrt. Flo ließ sich davon natürlich nicht beeindrucken und ist kurzerhand mit dem 12er Kite ins Wasser. Beim Einstieg versank er bis zu den Knien im Schlamm, an genau diesem Punkt war ich dann endgültig raus.

    Später ging es weiter nach Christchurch für eine kurze Shopping-Tour. Die Temperaturen bewegen sich hier nämlich hartnäckig im einstelligen Bereich und lange Klamotten sind in unserem Gepäck eher Mangelware.
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  • ZurĂŒck in den Norden

    18 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁ 12 °C

    Auf dem Weg nach Picton haben wir an einem Küstenabschnitt mit Pelzrobben angehalten. Die Tiere befanden sich mitten in der Brut- und Paarungszeit. Zwischen den Felsen lagen Dutzende Babys, während sich die erwachsenen Robben verständigten. Unbeschreibliche Töne!

    Es war ein besonderer Moment, einfach stehen zu bleiben und zuzusehen.
    Später ging es weiter zur Fähre. Wellington, wir kommen. 🚱
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  • Wellington

    18–21 jan., Nya Zeeland ⋅ 🌬 15 °C

    Wellington hat uns diesmal überrascht. Endlich konnten wir die erste Kite-Session in Neuseeland abhaken!
    Zwar nur 40 Minuten, weil die Temperaturen eher nach arktischem Abenteuer als nach Sommerurlaub geschmeckt haben. Aber ganz ehrlich: besser hätte ich mich kaum fühlen können. Glückshormone trotz Kälteschock.

    Flo hingegen hat den inneren Pinguin aktiviert und ganze zwei Stunden auf dem Wasser durchgezogen, Respekt.
    Felix? Der hatte wie immer den besten Plan: Sand, Buddeln, glücklich sein. Kiten möchte er erst wieder im Warmen.

    Am nächsten Tag hatte der Wind dann plötzlich keine Lust mehr, zumindest nicht genug für den 12er. Dazu der nicht enden wollende Dauerregen und diese spezielle Stimmung, bei der selbst ein Stück Kuchen nicht mehr hilft.

    Kurze Hand, langer Entschluss: Flug nach Thailand umgebucht.
    Jetzt zählen wir runter: noch 5 Tage Dauerregen, dann wieder Sonne satt.
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  • Letzte Stunden in NZ

    24–25 jan., Nya Zeeland ⋅ 🌬 16 °C

    Ich glaube, wir haben noch nie an einem einzigen Tag so viele Regenschauer gesammelt wie heute. Immerhin: kein Dauerregen, man wird hier ja bescheiden.
    Als Bonus hat sich endlich mal Wind gezeigt đŸŒŹïž … schade nur, dass es praktisch unmöglich war, den Kite-Kram wieder trocken zu bekommen.

    Als wetterfeste Alternative gab’s eine Shoppingtour und ein bisschen Hafenschlendern.
    Den Abend haben wir dann gemütlich auf unserem altbewährten Parkplatz verbracht.

    Am nächsten Morgen hat Felix hochmotiviert die Hühner gefüttert, während Mutti & Papi noch luxuriös im Bett lagen und Kaffee und Tee genießen durften ☕.
    Luxus pur, zumindest für etwa fünf Minuten.

    Denn kam der Chaos-Modus.
    Duschen, futtern, WoMo ausräumen und plötzlich die Erkenntnis:
    👉 Packzeit massiv unterschätzt.
    Komisch, wo doch nur ein paar dicke Klamotten mehr dazugekommen sind… 😅

    Mit einer Stunde Verspätung ging’s schließlich Richtung Flughafen.
    Bangkok, wir kommen! ✈
    Reisezeit: 24 Stunden.
    Prognose: Morgen wahrscheinlich leicht zerstört. Aber dafür Sonne satt, wir freuen uns sehr!
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    Resans slut
    25 januari 2026