Clara Lingener

Joined August 2017Living in: Deutschland
  • Day132

    Halbzeit und der erste Abschied

    January 14 in New Zealand ⋅ 🌧 18 °C

    Letzte Woche hat ein weiterer Magdeburger die Nordinsel betreten - Phillip, Lottis bester Kumpel seit Tag 1. Lotti hat extra frei bekommen um ihn aus Auckland abzuholen. Leider war kein Arbeitsplatz mehr an der Bar frei und deswegen musste Phillip dann erst einmal als Tellerwäscher aushelfen, aber das ist ja auch kein Zustand für 3 Wochen Urlaub. So viel die Entscheidung nicht leicht, weil Lotti hier (so wie ich auch) gerne gearbeitet hat, aber Lotti und Phillip würden in den nächsten Tagen aufbrechen. Geplant war es ja, dass ich das Auto für dieses Monat haben würde, aber da ich eh hier weiter arbeiten werde, habe ich ihnen das Auto überlassen und muss jetzt immer zum Supermarkt laufen (immerhin 1,5 km). Die letzten Tagen haben wir zu dritt genossen. Wir waren in einem Indischen-Thai-Restaurant essen, wo wir immer mal noch hin wollten und wir testeten die hauseigene Küche. Wirkllich wirklich lecker und mit 25% Mitarbeiterrabatt war das Mittagsmenü sogar bezahlbar. Für mich gab es den karamleiserten Porkbelly, für Lotti den Chowder und für Phillip den Burger - drei unserer Klassiker.
    Da ich Montag und Dienstag frei hatte passte das sehr gut, dass wir die Zeit zusammen genießen konnten und da die anderen deutschen Mädels am Dienstag auch frei hatten, machten wir einen Ausflug in großer Runde. Wir nahmen noch den Bruder von einem Arbeitskollegen mit und so konnte man eine 7 Mann große Gruppe, zu 6/7teln aus Deutschen bestehend einen lustigen Sprachenmix reden hören. Es ging miti der Fähre auf die andere Seite der Stadt und immer an der Küste lang. Wirklich sehr schön, vom Shakespeare Lookout hatte man einen wunderbaren Blick über die Küste und die drumherum liegendnen Inseln. Am Lonely Bay konnten wir in den Wellen reiten und immer wenn eine große Regenhusche anstand, fanden wir ein niedliches Café oder einen Pub. Ein wirklich gelungener Tag. Aber dann hieß es auf Wiedersehen sagen - bis in 3 Wochen, Lotti und Phillip. So wird der Käpt´n jetzt mal wieder ein bisschen ausgeführt.

    Übrigens ist jetzt genau Halbzeit unserer Reise. Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht 🕰

    Schaut euch auch den neuen Eintrag vom 27. Dezember an :)
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day128

    Das Thermale Wunderland

    January 10 in New Zealand ⋅ 🌫 17 °C

    Da ausschlafen im Auto eh nicht so möglich ist, standen wir wieder früh auf, um 10.15 Uhr den Lady Knox Geyser in voller Action zu sehen. Schon bei der Parkplatzsuche wurde uns klar, dass das mal wieder eine Tourstische Angelegenheit wird. Gefühlt 2/3 der Gäste des ganzen Tages versammelten sich um den Geysier. Eine Mitarbeiterin des Parks erklärte ien wenig was und schüttete dann eine umweltfreundliche Seifenmischung in den Schlot, um sie zum explodieren zu bringen; bzw das ganz etwas zu beschleunigen. Die Fontäne kann 10 bis 20 Meter hoch weren, je nach jahreszeit, Temperatur etc. Das war auf jeden Fall ganz nett, aber nicht der Hauptgrund, warum wir uns das Thermale Wunderland anschauen wollten. Alles durch Vulkane geformte heiße Quellen, mit Schlamm gefüllt, tief unter der Erden, oder ein großer dampfender See rot umrandet, sowie ein neongelber See. Schaut euch die Bilder an und wählt selbst euren Favoriten. Meiner ist der Dampfende und Lottis der neongelbe. Alles natürlich durch bestimmt chemische Reaktionen bestimmt. Nach einem 3km Rundweg beschlossen wir nicht noch selbst in heißen Quellen zu plantschen, da es dafür wirklich viel zu warm war. Deswegen machten wir uns auf den Rückweg, aber diesmal über das Städtchen Tauranga. Ein kleiner niedlicher Ort (wo ich endlich eine zweite schwarze Arbeitshose fand, sodass ich jetzt nicht mehr 6 Tage die Woche, 11 Stunden am Tag die selbe Hose tragen muss), in dem aber sonst auch nichts weiter los war. Man hätte noch eine 1Stunden Wanderung auf den Berg der Stadt machen können, aber dafür waren wir zu fertig. Arbeit ist schon immer so erschöpfend und dann noch an den freine Tagen die ganze Zeit auf den Beinen zu sein, schlaucht etwas- aber wir wollen uns ja nicht beschweren! So ging unser Zwei-Tages-Ausflug zu Ende und jetzt heißt es wieder für die restlich Woche Arbeiten, Essen, Areiten und Schlafen. Es macht uns wirklich immer noch großen Spaß, aber darüber berichte ich im nächsten Blog, der hoffentlich noch diese Woche kommt :)

    Ein frohes neues Jahr euch noch allen! Ich schicke euch ein paar Sonnenstrahlen rüber :)
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  • Day128

    Rotorua

    January 10 in New Zealand ⋅ 🌫 17 °C

    Ich weiß, ich weiß, ich hab mich wirklich lange nicht gemeldet. Aber die letzten zwei Wochen bestanden hauptsächlich aus arbeiten, essen, arbeiten, schlafen. Und wenn es mal einen freien Tag gab, unternahmen wir was cooles, wovon ich jetzt nach und nach berichten werde.

    Die letzten zwei Tage machten wir einen größeren Ausflug bis ins 3 Stunden entfernte Rotorua. Um auch was vom Tag zu haben standen wir Montag früh auf und packten den Käpt´n voll mit allem was wir brauchten. Nach über drei Stunden fahrt kamen wir am ersten Stopp an: Die Rainbow Springs - ein Tierpark und Kiwi Recovery Center. Natürlich waren die Hauptattraktionen die landestypischen Vögel, aber auch die Fische, Reptilien und anderen Vögel waren schön anzusehen. Der Park war wirkloch schön gemach und selbst eine kleine Wildwasserbahn konnte man nutzen, eine schöne Erfrischung bei den 30 Grad. Das Highlight waren die zwei Kiwis die für Touristen posten. Die restlichen Kiwis die gerettet werden, aufgepeppelt und dann wieder in die freie Weildbahn ausgesetzt werden bekamen wir leider nicht zu sehen. Ja, es ist nicht gut für Tiere eingesperrt zu sein, aber da wird ihnen ja wirklich was gutes getan udn es ist so so schwer Kiwis in der freien Natur anzutreffen. Viele Neuseeländer haben noch nie Kiwis gesehen. Was vorallem daran liegt, dass die gar nicht so kleinen Vögel nachtaktiv sind und dadurch meist tot auf der Straße zu sehen sind :( Ich hätte wirklich vermutet, dass Kiwis sehr viel kleiner sind, aber der Körper ist ungefähr so groß, wie eine Wassermelone größerer Ausführung. Die Kiwis sind unter anderem mit den Emus verwand, und können dadurch nicht fliegen...

    Nach diesem Zwischenhalt ging es weiter in die Stadt, zum Kuirau Park, dort gab es die ersten heißen Quellen zu bestaunen, für die die Rotorua Umgebung bekannt ist. Abr vorher machten wir noch kurz, wirklich nur ganz kurz Stopp bei einen Vorort, indem die Mauri leben. Im Reiseführer wurde das als kostenloser Platz beschrieben, wo man der Mauri Kultur näher kommen konnte. Aber es konnte ja keiner wissen, dass an diesem Montag um 15 Uhr eine große Zeremonie stattfandt. Wir hörten einen Mauri Mann, der mit europäisch aussehenden Gästen kam, sagen: "keine Sorge, dass sind keine Touristen, sondern Freunde." Das war der ausschlaggebene Punkt, dass wir ganz schnell wieder vom Parkplatz fuhren. Schade eigentlich. Aber der Kuirau Park munterte uns wieder auf. Neben vielen kleinen heißen Quellen und einem kostenlosen warmen Fußbad, gab es einen dampfenden Teich mitten in der Stadt. Der Schwefelgeruch machte uns gar nicht so viel aus, aber das sollte nur der Anfang sein...
    Wir machten uns auf nach Downtown, wo wir noch an den Governement Gardens vorbei kamen, wo sich hauptsächlich Bowl Plätze befanden und ein sehr schönes Fachwerkhaus, sowie eine toskanische Villa. Das zeigt mal wieder, wie durch msicht, die neuseeländische Architektur ist. Leider war ansonsten in der Stadt nicht allzu viel los. Es gab nur einen netten Platz mit Sitzsäcken, wo wir im Schatten entspannten und eine weitere tolle Entdeckung machten. Von dem Californian Redwood Forest hatte ich ja schon gelesen, aber dieser soll auch bei Nacht beleuchtet werden. Ich fand ein Late Night Special, dass wesentlich günstiger war, als die anderen Tickets. Das hieß aber leider auch bis 11 Uhr wach bleiben. Wir fuhren zum Campingplatz, sprangen in den Pool, nutzten den Whirlpool ohne das Blubbern und spielten Volleyball. Da wir so früh aufgestanden waren,viel es ganz schön schwer bis 11 wach zu bleiben, aber wir schafften es mehr oder weniger. Es zahlte sich auf jden Fall aus. Schon bevor wir überhaupt in den Park direkt kamen, sahen wir, dass wir nicht uaf dem Boden laufen würden, sondern über Hängebrücken. Über 30 Brücken wurden aufgehängt ohne einen Nagel in den Baum zu schlagen (alles deutsche Architeltur wurde uns oft genug versichert). Es wackelte zwar ein wenig aber alles schien fest zu sein. Alles war mit Lichterketten geschmückt und es hingen große Lampion in den Bäumen, die verschiedene Vögel darstellen sollten und auf jeder Plattform gab es etwas über die Redwood Bäume zu lernen. Diese wurden 1900 aus Kalifornien nach Neuseeland gebracht und hier gepflanzt. Dadurch, dass hier viel mehr regen fällt, als in Kalifornien wachsen die Bäume viel viel schneller und sind dadurch auch groß genug, um uns zu tragen. Leider hatten wir nur eine Stunde Zeit, uns alles anzugucken, da wir die späten Tickets gekauft hatten, aber es war trotzdem wunderschön!
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  • Day114

    Donut Island

    December 27, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 22 °C

    Jaaa dieser Ausflug ist schon etwas länger her, aber wir wollen ihn ja nicht vergessen, denn es war wirklich cool!
    Wir sind 2h bis nach Wangamata gefahren, wo wir uns Kayaks reserviert hatten um über die Wellen des Meeres zu einer kleinen Insel zu fahren - Donut Island. Der Name erklärt sich auf den Bildern eigentlich von selbst. Es ist keine gewöhnliche Insel, sondern ein von Bäumen und Felsen umgebener Strand, der richtig uhrig war. Aber ersteinmal mussten wir die Insel überhaupt erstmal erreichen, ich bin noch nie auf dem Meer Kayak gefahren und das war auch eine recht wackelige Angelegenheit. Das Paar, das mit uns gestartet ist, ist gleich bei der ertsen Welle umgekippt, aber wir haben es bis zum Ende geschafft im Boot zu bleiben, trocken geblieben sind wir natürlich trotzdem nicht. Durch die Wellen war es gar nicht so licht, den eingang der Höhle anzusteuern und auch in der Bucht war es ganz schön wellig, weswegen wir dann doch unerlaubter Weise ausgestiegen sind, weil wir sonst das agr nicht hätten genießen können. Dadurch, dass die Felsen so bewachsen waren fühlte man sich wie im Urwald am Strand. Es war wunderschön...
    Danach konnten wir auch noch zu einer anderen Insel fahren, wo ich mich durch die Bäume nach oben kämpfte, das ganze barfuß und auf sehr steilen Pfaden. Leider versperrten mir immer Bäume die Sicht auf die Stadt, also kämpfte ich mich wieder runter und wir entspannten noch kurz am Strand. Dann ging es zurück mit dem Kanu durch die Wellen - wirklich ein Erlebnis für sich. Ich glaube Hochseerudern wäre nichts für mich.
    Schon auf dem Hinweg hatten wir einen kleinen Markt gesehen, der grade schon beim zu machen war als wir ankamen. Aber wir konnten noch ein bisschen rumschlendern und bekamen noch ein paar Dumplings ab, als Belohnung für das harte paddeln.
    Mal wieder ein gelungener Ausflug!
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  • Day114

    Weihnachten

    December 27, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Weihnachten - well, well, well... Man kann wohl eindeutig sagen, dass es ein Weihnachtsfest anderer Art war. Anstatt 4 Grad und Regen, gab es 20 Grad und Regen; statt 3 Tagen Weihnachtsfeierei gab es 1 Tag und anstatt Familie gab es ganz viele Freunde um einen herum. Für den ein oder anderen mag das ja was sein, aber ich freu mich jetzt schon aufs nächste richtige Weihnachtsfest. Da soll gar nicht heißen, dass wir keine schöne Zeit hatten. Am 25. nachmittags kamen alle Familienlosen, aber auch die Besitzer mit Family zusammen, genossen die Zeit und auch das Essen des Chefkochs. Sehr leckere Kartoffeln mit verschiedenem Gemüse und wahlweise mit Knödel gefülltem Truthahn oder perfekt gebratenes Rindfleisch, dazu eine überaus leckere Apfelsoße. Die Besitzerin hatte sogar für alle Mitarbeiter Gläser mit Süßigkeiten gefüllt, Kekse und Muffin gebacken und auch Knallbonbons gab es. Nachdem wir das Restaurant räumen mussten, zogen wir um in das Haus einer Barmitarbeiterin. Dort trafen sich dann nochmal alle um mit ein paar spielen den Abend abzuschließen. Da wir am nächsten Tag um 11 arbeiten mussten, wurde es nicht allzu spät.

    An denn letzten zwei Tagen auf Arbeit haben wir uns immer weiter eingewöhnt und sind mittlerweile relativ sicher, indem was wir tun. Lotti wurde zum Kellnern umgeschult und ich schmeiße weiterhin die Bar. Da wir am 25. frei hatten, müssen wir leider am 31. Dezember, sowie am 1. Januar arbeiten, sodass Silvester wohl auch etwas geringer ausfallen wird. Dafür gibt´s Feiertagszuschlag...

    Ansonsten gibt es zur Zeit nicht allzu viel zu berichten, da wir arbeiten, arbeiten, arbeiten. Morgen haben wir frei und da mal wieder gutes Wetter wird, machen wir wahrscheinlich einen Ausflug.
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  • Day110

    Arbeit und (Nicht)Geburtstag

    December 23, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Die ersten allererste Arbeitstag war erfolgreicher als gedacht. Natürlich sind wir noch super oft in einander gerannt und wir mussten AJ (den Barmanager) super oft was fragen, aber er hatte ganz viel Geldud mit uns und erklärte alles oft genug. Trotzdem wir noch einiges lernen müssen, hatten wir nicht das Gefühl, dass das unmöglich zu schaffen ist. Es machte uns super viel Spaß, und es zahle sich aus, dass wir die Tage davor schcon fleißig durch die Getränkekarten geblättert hatten. So kannten wir schon die ersten Cocktails und mussten jetzt nur noch die Mischungsverhältnisse und wo die ganzen Spirituosen stehen. Schwieriger wurde es noch beim Wein - so viele verschiedene Weinsorten und dann stehen auf den Bestellzetteln immer nur Abkürzungen... Nach den ersten Stunden wussten wir jetzt immerhin schon mal welche Weinart wo steht. Auch wenn wir am ersten Tag nur 6 Stunden arbeiteten waren wir völlig fertig. Wir waren wohl nicht mehr ganz so viel gewohnt. Dazu kommt aber auch noch, dass wir den ganzen Tag unterwegs waren, bevor wir um 18 Uhr anfingen. So kamen wir grade vom Hot Water Bach (dazu gleich mehr), da teilte mir AJ mit, dass er jetzt Mittagspause habe und ich mit zu ihm kommen könne um Lottis Geburtstagskuchen zu backen, da es nirgenwo sonst einen Ofen für mich gab. Also packte ich alles zusammen und wir liefen zu seiner Wohnung. Das war mal eine unordentliche Wohnung, wo die Essenreste von den letzten 5 Tagen rumstanden. Also machte ich mich erstmal an den Abwasch, da ich sonst keinen Platz gehbat hätte die Rührschüssel hinzustellen. Eigenetlich ein Wunder, dass ich alle Zutaten für den geliebten Eierlikörkuchen gefunden habn. Den Eierlikör haben wir ja schon aus Argentinien mitgebracth und um die restlichen Zutaten zu finden, hab ich den ganzen Supermarkt hier beschäftigt. Im Endeffekt hatte ich aber alles zusammen und der Kuchen wurde auch fast so wie Zuhause. AJ hatte seine Mittagspause mittlerweile schon beendet, sodass ich nur noch alles zusammen räumte und mich auch wieder zum Hotel aufmachte. Wir waren nämlich mittlerweile umgezogen. Wir schafften es noch schnell zu kochen, vor unserer ersten Schicht. Freitags und Samstags gibt es immer einen Gratis Drink für alle Angestellten, sodass nachdem die Gäste weg sind sich noch alle zusammen setzen und quatschen. Da zum Hotel und zum Restaurant auch noch ein Pub gehört zogen wir dann noch um, mehr oder weniger frewiliig werden das wir das jetzt jeden Tag machen, da unser Zimmer DIRKET über der Tanzfläche ist, und unsere Lampe ungelogen wackelt. Zum Gück geht das immer nur bis 1, also noch halbwegs erträglich...
    Wir tanzten in Lottis Geburtstag und fielen hundemüde ins Bett. Am nächsten Morgen dekorierte ich den Kuchen zu Ende und machte Pancakes - Cheatdayyy. Frühstück gabs wie absofort immer am Bett, denn wir haben unseren Campingtisch zwischen unsere Betten gestellt. Zum Glück war das Wetter doch besser als angesagt, sodass wir nach missglückten Massageanläufen, am Strand landeten. Aber ein Sommergeburtstag ist doch auch mal was schönes. Nach einer Eisschoki am Strand, gab es einen Burger vor der Arbeit. 18 Uhr fing wieder unsere Schicht an, trotzdem es Samstag war, kamen nicht viele Gäste, sodass uns AJ nach 1,5 Stundne Feierabend gab. War ja lieb gemeint, dass Lotti ihren Geburtstag weiter feiern konnte, aber da wir hier nicht wirklich viele Leute kennen viel das schwer. Wir entschieden uns für eine entspannte Runde Netlfix und dann brachten wir den Kuchen mit zu der Samstagsfeierbendrunde. Wir gingen noch eine Stunde mit in den Pub, wahrscheinlich hätten wir länger bleiben sollen, denn wir konnten nicht mel wirklich den Film verstehen den wir dann noch zu Ende guckten, da der Bass so laut war. Aber da wir beschlossen haben Lottis Geburtstag auf einen anderen Tag zu verschieben, an dem wir dann irgendwas richtig cooles machen, war es ein schöner Tag.

    Zum Hot Water Beach. Hier kann man sich mit Schippen Löcher in den Sand butteln kann um an heiße Quellen zu kommen,wir borgten uns zwar eine Schippe und gruben ein shon vorhandenes Loch weiter aus, aber das schon vorhandene Wasser war zu kalt und auch wenn es sich mit dem warmen Wasser mischte, war es nicht angenehm warm. Andere Löcher waren einfach viel zu heiß, um darin zu sitzen. Da es aber auch ab und zu regnete beschlossen wir die Suche aufzugeben und an einem anderen Tag wieder zu kommen.

    Leider hab ich nicht allzu viele Bilder in den letzten Tagen gemacht. Ich wünsche euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest, genießt die Zeit mit allen Familienmitgliedern, die gerade in Deutschland sind und esst ganz viel Kartoffelsalat und die Lingeners Hochzeitssuppe für mich mit. Uns bekocht am 25. der Chefkoch höchst persönlich und wir müssen auch nicht arbeiten am 1. Weihnachtsfeiertag. Also werden wir es uns mit heißer Schoki und Weihnachtsfilmen gemütlich machen und werden hoffentlich nicht zu traurig sein. Immerhin steht unser MIniWeihnachtsbaum in unserem Zimmer.
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  • Day107

    Erfolgreich auf der Jobsuche

    December 20, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 17 °C

    Coromandel ist eine wirklich schöne Halbinsel - noch mehr wunderschöne Städte und kleine Örtchen entlang der kurvigen Steinküste. Es Thames war ganz niedlich zum lang schlendern, aber vor allem haben wir uns über unsere neueste Errungenschaft gefreut: Plastiktischdecken, die wir zu Vorhängen umgestalten werden. Also kauften wir noch Nadel, Faden und Klettverschluss dazu und ab sofort hieß es jeden Abend nähen. (Ich gebe zu ich war erst etwas skeptisch, als Lotti die Tischdecken auf Blickdichte untersuchte aber war erstmal die günstigste Lösung, da wir keinen Stoffladen auffindig machen konnten). Nachdem wir in Coromandel Stadt nur einen kurzen Aufenthalt machten, da man es wirklich nicht als Stadt bezeichnen konnte fuhren wir zum New Chum Beach. Na ja zum Parkplatz jedenfalls, denn von da aus sollten es noch 30 bis 40 Minuten laufen sein. Wir entschlossen uns erstmal zu kochen, doch danach hatten wir erst recht keine Lust mehr in der prallen Sonne zu laufen. Also legten wir uns an den Strand gleich am Parkplatz. Zurück im Auto stießen wir bei der Suche nach einem Campingplatz auf die Information, dass der New Chum Beach zu einem der 20 schönsten Strände der WELT zählen soll - also muss es sich ja doch irgdnwie lohnen. Da der Campingplatz nicht weit entfernt war beschlossen wir am nächsten Tag ausgeruht die steinige Wanderung zu absolvieren. Nachdem wir es immerhin geschafft hatten 2 von 6 Vorhängen zu nähen, waren wir uns einig, dass unsere Nähkünste noch sehr ausbaufähig sind.
    Der Weg zum Strand lohnte sich wirklich. 2km weißer Sandstrand mit klarem blauen Wasser und tollen Wellen und sogar Schatten unter den Bäumen. Lotti hatte extra unseren neuen Schirm mitgeschleppt. Grade als wir uns auf den Weg machen wollte (denn wir hatten mal wieder ein Vorstellungsgespräch, aber dazu gleich mehr), entdeckte ich eine Jungsgruppe, die uns sehr bekannt vorkam. Es waren die Jungs aus dem Club in Auckland. Totaler Zufall, dass wir sie einfach so an einem versteckten Strand wieder getroffen haben. Da wir uns ein bisschen verquatschten kamen wir ein bisschen spät am Restaurant an. Aber halbso schlimm. Sanka der Staffmanager vom Restaurant und Hotel stellte uns ein paar Fragen und war gleich positiv von unserem englisch überrascht. Erster Pluspunkt. Nachdem wir ihm auch noch erzählten, dass wir schon einige Barerfahrungen haben, waren wir so gut wie eingestellt. Allerdings ist die Bar des Restaurants als Cocktail Bar ausgelegt, was nicht so ganz unsere können entspricht. Und im Kellnern sind wir auch nicht ganz so fit - aber es gibt ja noch den Pub des Hotels da würden auch noch Leute gebraucht werden. Sanka wollte sich am nächsten Morgen melden, wann wir da zur Probe arbeiten können. Den ganzen nächsten Tag kam keine Nachricht, doch wir wollte den Tag nicht vergeuden und fuhren zum Cathedral Cove - ein Strand zu dem man eigentlich auch 40 Minuten hinlaufen sollte (wir brauchten 25min). Es gab zwei Fraktionen, die wir auf dem Weg antrafen: die, die den Weg wirklich zum WANDERN nahmen und die, die BADEN wollten. Wir gehörten natürlich zur 2. Fraktion und hatten die Wanderschuhe beim Käpt'n gelassen. Ein wirklich wunderschöner Strand mit der Höhle. Da wir immer noch nichts von der Jobfront gehört hatten fuhren wir vom Hunger getrieben zurück nach Whitianga. Vor dem Kochen rief ich Sanka an - er hatte vor lauter Stress es nicht geschafft uns zu schreiben und wir könnten am nächsten Tag in der Bar Probearbeiten ODER in 2 Stunden im Restaurant. Da wir eh nichts besseres zu tun hatten sagte ich zu. Also aßen wir fix, auf in die schwarzen Hosen und los. Wir wurden sofort herzlich empfangen, obwohl keiner wirklich von uns wusste durch die spontane Aktion. Aber wir wurden gleich mit eingeteilt um zu gucken und zu lernen. Es machte wirklich super viel Spaß. Lotti war vor allem mit hinter der Bar und ich beim Kellnern. Die erste Angst, dass wir das alles nicht schaffen können wurde uns gleich genommen, weil wirklich JEDER freundlich und hilfsbereit. Nicht wie bei manch anderen Gastro Firmen wo ich vorher gearbeitet habe... Wenn ihr euch mal anschauen wollt wo wir jetzt arbeiten: Salt Restaurant Whitianga. Das Personal war zum Glück auch ganz von uns begeistert, sodass wir schon die erste mündliche Zusage bekamen. Der Barmanager vereinbarte sogar noch für den nächsten Tag einen Termin mit uns, an dem er uns eine Stunde lang die Bar zeigte und das an seinem freien Tag!! Und danach war es endlich so weit - wir bekamen der ganzen Papierkram mit, und noch Menüs, Cocktail und Weinkarten zum auswendig lernen. Auch unser neues Zuhause wurde uns gezeigt : ein Doppelzimmer im dazugehörigen Hotel für $50 pP per Woche. Also wirklich unschlagbar. Jetzt sind wir wirklich super vorfreudig und sind super aufgeregt für unsere erste Schicht am morgigen Freitag Abend. Der Umzug erfolgt dann noch davor.

    Übrigens gibt es für die Mitarbeiten auch ein No-Man's Christmas, wo alle Mitarbeiter ohne Familie zusammen kommen und zusammen Weihnachten feiern nach der Schicht am (1.) Weihnachtsfeiertag. Also fällt das Weihnachtsfest vielleicht doch nicht ganz aus. Ich werde berichten wie wir uns so anstellen.
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  • Day103

    Strand Strand Strand

    December 16, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Mit frisch gewaschener Wäsche ging es weiter Richtung Süden - im nächsten Ort (Omapere) gab es einen schönen Aussichtspunkt, von dem aus man das Meer und die angrenzende Sandwüste sehen konnte. Danach ging es in den Waipoua Wald, wo wir die riesen Kauri Bäume bestaunen konnten. Die Bäume sind ca 2000 Jahre alt und der Größte hat einen Stammdurchmesser von 4,4m. Um die Natur nicht aus dem Takt zu bringen muss man seine Schuhe fleißig putzen, um keine anderen Pflanzenreste mit in den Wald zu bringen. Nach einem sehr starken Regenguss kam die Sonne pünktlich zu unserem Linner bzw Dunch (Mittag und Abendbrot) wieder raus. Wir suchten uns einen schönen Rastplatz und kochten. Sehr zur Belustigung aller Vorbeifahrender, denn wir wurden regelmäßig durch Hupen und Winken gegrüßt. Den Abend verbrachten wir am Muriwai Beach, wo es einen sehr schönen Sonnenuntergang zu sehen gab. Danach freuten wir uns auf eine ruhige Nacht neben dem Meer - aber nichts ist. Schon beim Einschlafen hatten wir mit Mücken zu kämpfen, zwer drei Mücken sind ja schnell erlegt; aber um es kurz zu machen erlegten wir insgesamt bestimtm 25 Mücken und wurden trotzdem noch komplett zerstochen. Keiner weiß wie so viele Mücken in unser Auto kommen konnten. Ich sehe jetzt aus, als hätte ich die Masern (weil meine komplette linke Gesichtshälfte zerstochen ist). Komischerweise sieht es eher nach Sandfly Stichen aus, als nach Mückenstichen. Hoffentlich wird diese Nacht besser. Weniger erholt wollten wir den Tag am Strand verbringen, uns allerdings unterwegs erst noch einen Sonnenschirm kaufen. Leider ist es Sonntag und in dem Surf Laden in Pahia sind Sonnenschirme wohl nicht so gefragt, also krallten wir uns das letzte Stück schatten und genossen die wunderbaren Wellen (auch wenn sie noch ein bisschen größer hätten sein können.
    Auf dem Weg zur Coromandel Halbinsel (die wir in den nächsten Tagen erkunden werden) machten wir Stopp bei einem Fish & Chips Restaurant. Lotti und ich haben nämlich mit unserem Roadtrip eine längst überfällige Diät angefangen, nachdem wir es uns in Südamerika ein bisschen zu gut gehen haben. Kein Grund zur Sorge - wir essen trotzdem genug. Aber so dürfen wir uns jeden Sonntag eine Belohnung aussuchen. Nächste Woche wird es dann wohl der Geburtstagskuchen :)
    Heute übernachten wir auf einem wirklich kleinen Parkplatz in Thames, damit wir morgen die Erkundungstour der Coromandel Halbinsel beginnen können.
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  • Day101

    Bis in den hohen Norden

    December 14, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 16 °C

    Nachdem es für mich einen Einblick in die Kultur der neuseeländischen Ureinwohner gab (was übrigens sehr interessant und durch eine Performance der Gesangs- und Tanzkünste auch sehr unterhaltsam war) und Lotti die Rochen, Hummer, Kugelfische und Muränen bestaunen durfte, brachte uns unser treuer Begleiter bis an den nördlichsten Punkt Neuseelands, wo wir den Sonnenuntergang genießen durften. Der Rückweg vom Cape Reinga zu unserem am Strand gelegenen Campingplatz war zwar etwas gruselig, da die letzten 10km durch einen Wald gingen, aber es lohnte sich. Wir wurden von einem wunderschönen Sternenhimmel empfangen, zusammen mit dem Rauschen des Meeres einfach traumhaft. Der besagte Strand war der Ninty Mile Beach (der eigentlich eher 90km lang ist) und auf dem man auch mit dem Auto fahren könnte. Da wir aber etwas Angst vor dem Steckenbleiben hatten, fuhren wir nur eine kleine Runde. Durch die Breite des Strandes war er nicht wirklich gemütlich, weswegen wir uns entschlossen zum Rarawa Beach zu fahren. Lotti fühlte sich wie auf dem Darß und ich hatte Spaß in den Wellen. Mit der Mittagssonne machten wir uns auf gen Süden - bis nach Opononi (nicht weiter nenneswert). Doch der Weg sollte noch aufregender werden, als gewollt. Wir hielten nur kurz um Lebensmittel einzukaufen, als auf einmal ein übelster Regenguss vom Himmel kam, sodass wir von ein wenig neben der Lotto Frau verweilen mussten. Unser Tank war zwar nur noch zu einem Viertel voll - aber da der Sprit 20 cent teurer war als beim letzten Mal tanken, entschlossen wir uns noch ein wenig zu warten. Da zwei Tankstellen, die Google anzeigte erst gar nicht mehr existierten bzw svhon geschlossen hatten, waren die letzten 20km bis zur Tankstelle einen Ort weiter, als unser Campingplatz, wirklich eng. Aber der gute Käpt´n schaffte es, und wir wurden mit noch höheren Benzinpreisen empfangen. Also Tank halbvoll machen udn erstmal aufatmen. Fähre sind wir heute übrigens auch gefahren, wir kamen 35 Minuten vor der nächsten Abfahrt an und beschlossen noch schnell essen zu kochen, natürlich schafften wir es nicht in der Zeit noch zu essen; aber es war so schön, dass wir gerne noch eine Stunde warteten.Read more

  • Day99

    Die ersten Abenteuer des Käptˋn Blaubär

    December 12, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    Kia Ora Freunde und Familie,

    Heute gibt es einen kurzen und knackigen Einblick in die ersten Tage als Camper.
    Eine Woche ist es nun schon her dass wir im Land der Kiwis (Früchte & Vögel) gelandet sind. Viel haben wir seitdem gesehen und erlebt, insbesondere mit unserem neuen Gefährten Käptˋn Blaubär. Der 25 jährige Toyota Estima bringt uns zwar immer von einer Sehenswürdigkeit zur Nächsten jedoch auch häufig zur Weißglut. Die neuseeländischen Straßenverhältnisse spielen dabei auf jeden Fall auch eine Rolle, da die Autofahrten durch zahlreiche Serpentinen und Berg-Tal-Komplexen sehr stark an eine Achterbahnfahrt im Heide Park erinnern. Auch der Autokauf war etwas ungewöhnlich, denn am chinesichen Großhandel, dem eigentlichen Ort der Übergabe, angekommen ging es erstmal mit der Freundin des Autohänderls zu einer ferngelegenen Kochschule um von einem bekannten den Schlüssel abzuholen, dann in die Einkaufsmall den Besitzschaft im Postshop umschreiben lassen und dann eine Stunde später erst sitzen wir mit völlig leerem Tank aber voller Inbrunst auf das kommende Abenteuer in unserem Auto.
    Auch wenn der Käpt´n uns manchmal nahe einem Nervenzusammenbruch am Berg anfahren lässt ist am Ziel angekommen der Puls sofort wieder gesunken, da wir von träumerischen Sandstränden, mystischen Meerjungfrauen Pools oder leuchtenden Glühwürmchenhöhlen empfangen werden.
    Zum Abschluss noch eine kleine Info aus der Jobsuche. Wir können berichten wir hätten gestern fast einen Job mit super Bezahlung und gratis Unterkunft bei der Firma Fantastic Framing gehabt. Wäre da nicht der Fakt, dass eine mindest Arbeitszeit von 2 Monaten von Nöten wäre. Also kein Job für uns, obwohl wir extra wie zwei Verrückte durch die Stadt gefahren sind um einen freien W-Lan Platz zu finden.
    Die Jobsuche geht also weiter genauso wie unsere Reise in den Norden der Nordinsel. Morgen besichtigt Clara erstmal das örtliche Museum, Wasserfälle und vielleicht noch einen Strand während ich mich der neuseeländischen Unterwasserwelt und ihren Sehenswürdigkeiten widme.

    PS: Ich muss euch noch schnell von unserer neusten Errungenschaft erzählen. Für 47 Cent gab es einen Adventskalender für jede von uns, der die Adventszeit bei 25 grad doch etwas weihnachtlicher macht.

    Esst ganz viel Plätzchen und Langos für uns mit!
    Liebe Grüße von Gastautorin Lotti
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