Janine Raquet

Joined June 2018
  • Day30

    Endlich Zuhause

    June 17 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 19 °C

    Folkestone, unser offiziell letzter Stopp auf dieser Reise, war nur wenige Minuten von Dover entfernt. Von unserem Hotelzimmer konnten wir den Hafen schon fast sehen. Aber der Reihe nach...

    Bevor wir in unser Hotel eincheckten, steuerten wir zum letzten Mal einen britischen Supermarkt an. Dort deckten wir uns mit verschiedenen Dingen ein, die es bei uns nicht zu kaufen gibt, beispielsweise originale Scones und Baked Beans in der Dose. Nachdem das erledigt war, ging es zum Hotel.

    Den Rest des Tages verbrachten wir auf unserem Zimmer, schauten fern und freuten uns innerlich schon auf Zuhause. Der Wecker war für 7 Uhr gestellt, dann ging es auch schon schlafen. Am nächsten Morgen wachten wir jedoch schon um 6 Uhr auf, weil wir nicht gut schlafen konnten. Mit gepackten Taschen warteten wir jetzt also darauf, dass das Frühstücksbuffet eröffnet wurde.

    Das war jedoch nicht der Fall... Eigentlich gibt es ab 7 Uhr Frühstück, doch bis halb 8 tauchte niemand auf. Dann beschlossen wir, dass wir genug gewartet hatten und verließen das Hotel - ohne Frühstück.
    Wir machten uns auf den Weg zum Hafen und standen nach ein wenig Warterei auch schon auf der Fähre.

    Als wir endlich wieder Festland unter den Füßen hatten, war unsere Vorfreude auf Zuhause schon deutlich spürbar. So schnell wie wir fahren durften, ging es nun nach Hause. Als uns nur noch eine Stunde von unserem Ziel trennte, passierte es... Mein Auto gab auf. Es beschleunigte nicht mehr und so fuhren wir schnellstmöglich auf den nächsten Parkplatz, der glücklicherweise nur wenig später auftauchte.

    Auf dem Parkplatz stellten wir fest, dass es unter der Motorhaube qualmte und wir bekamen leichte Panik. Glücklicherweise war der Motor anscheinend nur zu heiß, denn der Dampf ließ nach. Trotzdem riefen wir den ADAC an, der dann eine Stunde später eintraf. Das Ergebnis: Der Turbo ist vermutlich kaputt, wir mussten abgeschleppt werden.

    Zuerst ging es nach Trier, wo mein Auto auf ein anderes Abschleppfahrzeug geladen wurde, welches uns nun bis nachhause bringen würde. Aus der geplanten Ankunftszeit von 19 Uhr wurde nun 23 Uhr... Als wir endlich zuhause auf den Hof rollten, wo uns unsere Eltern schon sehnsüchtig erwarteten, waren wir fix und fertig von dem langen Tag, der Aufregung und unserem Fahrer, der Non-Stop geredet hatte.

    Nach einer ausgiebigen Dusche fielen wir beide in unsere Betten und schliefen wie die Murmeltiere.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day27

    Ein bisschen Uni-Luft schnuppern

    June 14 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 14 °C

    Von der Küste Wales bis in die Nähe von London - unser Rundtrip neigt sich dem Ende zu.
    Viel zu früh klingelte der Wecker und teilte uns mit, dass es bald Zeit zum Auschecken war. Eine lange Etappe und einen Stau auf der Autobahn später kamen wir in Oxford an. Nach einer etwas schwierigen Parkplatzsuche checkten wir dann im letzten Hostel auf dieser Reise ein.

    Nachdem wir uns Abendessen gekocht hatten, setzten wir uns noch kurz auf die Dachterrasse, um einem Bierpong-Turnier zuzusehen. Da jedoch kaum Teams teilnahmen, gingen wir relativ früh wieder auf unser Zimmer und schliefen bald ein.
    Am nächsten Morgen gab es zunächst ein frühes Mittagessen, bevor wir uns Oxford ein wenig anschauten. Da es jedoch anfing zu regnen, verbrachten wir unsere Zeit vorallem in einer großen Shoppingmall und hofften darauf, dass es wieder aufhören würde zu regnen. Das war jedoch nicht der Fall, also ging es bei strömendem Regen zurück ins Hostel.

    Wir packten unsere Sachen, kochten uns Abendessen, stellten die Wecker und dann war es auch schon wieder Zeit fürs Bett.
    Die Universität hatten wir uns in Oxford also nicht angeschaut, aber man sieht der Stadt an, dass es hier von Studenten nur so wimmelt.

    Nächster Halt: Folkestone
    Read more

  • Day27

    Regentage und Erkältung

    June 14 in the United Kingdom ⋅ 🌫 12 °C

    Tywyn, unser einziger Stopp in Wales, war ein kleines Örtchen direkt am Meer. Hier erwartete uns für vier Nächte ein Doppelzimmer und nach Liverpool waren wir ganz froh, nun wieder unsere Ruhe und ein bequemes Bett zu haben.

    Auf dem Weg hierher hatten wir uns mit Vorräten eingedeckt, einer entspannten Zeit am Meer stand also nichts im Weg. Dann machte uns jedoch eine Tatsache einen Strich durch die Rechnung: Janine hatte sich erkältet. Wir hatten es zwar irgendwie kommen sehen, dass jemand krank werden würde, so viel wie wir draußen waren. Trotzdem stellte es unsere Pläne für Wales etwas auf den Kopf, denn wandern konnten wir nun vergessen.

    An unserem ersten Tag hier waren wir also ziemlich planlos was wir tun sollten. Um die Erkältung ein wenig im Schach zu halten, gab es Suppe und da es auch noch regnete, blieben wir einfach im Hotel. Unsere Zeit vertrieben wir uns damit, das britische Fernsehprogramm zu studieren.

    Am nächsten Tag wurde uns das aber zu langweilig, also machten wir einen Spaziergang zum Meer. Direkt beim ersten Blick aufs Meer sahen wir eine Delfinflosse aus dem Wasser spitzeln! Wir zählten mindestens vier Delfine, die gerade vor der Küste herumtollten. Glücklicherweise war es am Strand überhaupt nicht windig und so blieben wir eine Weile hier, um die Delfine zu beobachten. Auf dem Rückweg stoppten wir noch im Supermarkt und gönnten uns eine Pizza fürs Abendessen.

    An unserem letzten Tag schliefen wir lange und kochten uns ein leckeres Mittagessen. Der Regen hielt uns heute wieder im Hotel und so schauten wir fern und hofften, dass sich Janines Erkältung wieder verziehen würde. Nachdem unsere Sachen gepackt und der Wecker für den nächsten Tag gestellt waren, ging es auch schon wieder ins Bett.

    Nächster Halt: Oxford
    Read more

  • Day22

    Shoppen bis zum Umfallen

    June 9 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 15 °C

    Unsere Fahrt nach Liverpool verlief unspektakulär, da wir nur eine kleine Etappe zu fahren hatten. Wir parkten in einem Parkhaus und hatten schnell unser Hostel gefunden. Dank den Bildern und Bewertungen online hatten wir quasi keine Erwartungen und freuten uns umso mehr, als wir ein großes Zimmer mit eigenem Bad betraten!

    Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg zu einer großen Shoppingmall, wo wir bei strömendem Regen Mitbringsel für unsere Geschwister organisierten. Anschließend setzten wir uns zum Trocknen in ein Restaurant und aßen leckere Burger.

    Wieder im Hostel angekommen schauten wir ein wenig fern, machten uns ein kleines Abendessen und unterhielten uns mit einem Kanadier, der sich momentan auf großer Rundreise befand.
    Dann war es auch schon Zeit fürs Bett und zu unserer großen Freude hatten wir das Vierbettzimmer heute für uns, denn niemand anderes hatte bisher eingecheckt.

    Der nächste Morgen wurde ein, im wahrsten Sinne des Wortes, schmerzhaftes Erwachen, denn die Matratzen waren die bisher schlechtesten, auf denen wir geschlafen hatten. Relativ müde begannen wir unseren Tag also langsam und verließen unser Hostel erst nach einem frühen Mittagessen.
    Es regnete immer noch, doch trotzdem stand heute eine weitere Shoppingtour auf dem Programm. Unter anderem ging es auch in den weltweit größten Lush-Laden, der uns beide ein wenig überforderte: zu viele Menschen und zu viel Auswahl! Mit Tüten bepackt ging es dann ins Hostel zurück, wo es Zeit fürs Abendessen war.

    An unserem zweiten Tag in Liverpool schien endlich die Sonne, und so verschlug es uns nach dem Mittagessen ans Wasser, wo wir ein wenig am Albert Dock entlang schlenderten. Anschließend statteten wir dem Lush-Laden einen zweiten Besuch ab, bevor wir dann früh wieder ins Hostel zurückkehrten und unsere Rucksäcke packten. Auf den eigentlich geplanten Museumsbesuch hatten wir heute beide nicht wirklich Lust, und so ließen wir ihn kurzerhand einfach ausfallen.
    Am nächsten Morgen stand uns wieder ein Reisetag bevor.

    Nächster Halt: Tywyn
    Read more

  • Day20

    Irgendwo im Nirgendwo

    June 7 in the United Kingdom ⋅ ☁️ 15 °C

    Auf unserem Weg nach Coniston wechselten sich Sonne und Regen im Minutentakt ab, als hätten wir erst April und nicht Juni. Trotzdem waren wir hoffnungsvoll, dass uns in Richtung Süden nun immer besseres Wetter erwarten würde.

    Wenige Kilometer vor unserem Ziel führte uns die Route durch ein süßes Städtchen namens Ambleside und wir entschlossen uns spontan dazu, hier zu halten. Auf dem Parkplatz schenkte uns ein Ehepaar dann sogar ihr Parkticket, was uns beiden noch nie passiert war! Nachdem wir dann eine Weile durch Ambleside spaziert waren und unser Parkticket nochmal weitergeschenkt hatten, fuhren wir weiter.

    Die letzten Meter zu unserem Hostel führten über eine Schotterpiste, für die wir zwar besser einen Geländewagen gehabt hätten, aber mein kleines Auto brachte uns trotzdem sicher nach oben. Das Hostel selbst lag direkt zwischen den Bergen und überall liefen Schafe frei herum. (Von unserem Zimmer sieht man sogar einen kleinen Wasserfall!)

    Beim Check-In fragten wir direkt nach der besten Wanderroute, denn morgen wollten wir ein bisschen Bergluft schnuppern und auf den "Old Man of Coniston" wandern, den größten Berg hier in der Gegend. Nach dem Abendessen schliefen wir zum Mähen der Schafe vor unserem Fenster ein.

    Am nächsten Morgen hieß es (für unsere Verhältnisse) früh aufstehen, denn Frühstück gab es um 8 Uhr. Da unser Hostel ziemlich klein ist, wird das Essen frisch zubereitet, wir mussten also pünktlich sein. Dafür wurden wir dann mit dem besten englischen Frühstück bisher belohnt. Anschließend wagten wir uns in die Berge.

    Nach einem ziemlich steilen Anstieg kamen wir an einem Stausee an, bei dem wir erstmal eine Pause einlegten, haufenweise Fotos machten und die Aussicht genossen. Die Tatsache, dass wir jedoch nochmal doppelt soweit den Berg hinauf mussten, um auf dem Gipfel anzukommen, klang mittlerweile nicht mehr so verlockend. Also entschlossen wir uns dazu, stattdessen wieder den Abstieg zu wagen und zum Hostel zurück zu kehren.
    Den Rest des Tages verbrachten wir damit, unseren nächsten Stopp zu planen, einen riesengroßen Berg Nudeln zu verdrücken und dann auch schon ins Bett zu gehen.

    Nächster Halt: Liverpool
    Read more

  • Day17

    Ein letztes Mal Schottland

    June 4 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 15 °C

    Mit unserer Abfahrt in Inverness machten wir uns auf den Rückweg unseres UK-Trips und fuhren wieder in Richtung Süden. Nach einer vierstündigen Autofahrt und einem Platzregen, kamen wir in Glasgow an. Hier erwartete uns für zwei Nächte ein Doppelzimmer (kleiner Spoileralarm: Wir schliefen wunderbar!)

    Unser Hotel lag etwas außerhalb des Stadtzentrums von Glasgow, etwa eine Stunde zu Fuß. Da am nächsten Tag die Sonne schien, entschieden wir uns dazu, in die Stadt zu laufen. Nach einem langen Spaziergang quer durch Glasgow kamen wir also am viktorianischen Friedhof, der Glasgow Necropolis, an. Die Größe des Friedhofes war wirklich beeindruckend und wir kamen an zahllosen Denkmälern vorbei.
    Anschließend schauten wir uns die Kathedrale an, die zwar relativ klein war, aber dafür komplett begehbar war.

    Als es Zeit für ein spätes Mittagessen wurde, konsultierten wir Google und landeten in einer Pizzeria in der Nähe. Dort aßen wir die günstigste und beste Pizza in ganz Glasgow und waren anschließend glücklich und satt. Nun stand uns ein laaanger Rückweg bevor und es begann auch noch zu regnen.

    Wieder im Hotel angekommen waren wir fix und fertig und schauten ein wenig Fernsehen. Anschließend räumten wir unsere Koffer auf, denn nach zwei Wochen war darin leichtes Chaos ausgebrochen. Dann war es auch schon Zeit zum Schlafen, denn morgen mussten wir pünktlich auschecken und noch einkaufen gehen, bevor wir Schottland verlassen würden.

    Unser Einkauf in einem riesengroßen Supermarkt, größer als unser Kaufland, war dann auch sehr erfolgreich und mit neuen Vorräten eingedeckt machten wir uns auf den Weg in Richtung englische Grenze.

    Nächster Halt: Coniston
    Read more

  • Day15

    Absteige im Norden

    June 2 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 16 °C

    Unser Weg nach Inverness war die bisher beste Etappe der ganzen Reise. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir mit offenem Dach in Richtung Highlands und tuckerten zunächst auf kleinen Landstraßen durch das schottische Hochland. Plötzlich ging es jedoch immer weiter nach oben und mein kleines Auto hatte ganz schön mit der Steigung zu kämpfen. Als dann auch noch ein Skilift am Horizont auftauchte stand offiziell fest: Wir sind in den Highlands.
    So steil wie der Aufstieg aber war, so steil war dann auch die Abfahrt und dank Hubbeln in der Straße ging es im Achterbahn-Stil wieder nach unten. Die zahlreichen Motorradfahrer hatten ihren Spaß, genauso wie wir.

    In Inverness angekommen parkten wir im Parkhaus direkt neben dem Hostel und checkten dann ein. Unser Hostel stellte sich jedoch als Enttäuschung heraus, denn es roch im gesamten Haus nach Gras und die Zimmer waren eher Absteigen ohne Spinde und Steckdosen. Hostelhund Charlie tröstete uns ein wenig darüber hinweg.
    An Kochen war jedoch im Chaos der Küche nicht wirklich zu denken, also wärmten wir uns nur Essen in der Mikrowelle auf und hofften, dass unser Abreisetag schnell kommen würde.

    Am nächsten Tag wussten wir nicht viel mit uns anzufangen, denn es war Sonntag und die meisten Sehenswürdigkeiten hatten zu. Nach viel Überlegen entschieden wir uns dazu, Loch Ness erst am Abreisetag einen Besuch abzustatten und unseren Tag heute einfach in der Innenstadt zu verbringen. Also schlenderten wir ein wenig am Fluss entlang und gingen einkaufen.

    Unser Tag in Inverness war wenig spektakulär und wir waren froh, als der nächste Morgen gekommen war. Noch vor dem Ende der Check-Out Zeit hatten wir das Hostel verlassen (ganz nach dem Motto: Nichts wie weg hier!) und fuhren in Richtung Loch Ness. Wir waren beeindruckt von der Größe, doch der Wind und die dunklen Wolken ließen uns schnell weiterfahren.

    Nächster Halt: Glasgow
    Read more

  • Day13

    Eine Pause muss auch mal sein

    May 31 in the United Kingdom ⋅ 🌧 12 °C

    Heute stand ein weiterer Reisetag auf dem Programm, um von Edinburgh noch weiter in den schottischen Norden, nach Aberdeen, zu kommen. Auf dem ersten Teil der Etappe ließen wir uns von Google über kleine Landstraßen lotsen und fuhren manchmal eher auf besseren Feldwegen als auf Straßen. Dadurch hatten wir aber ziemlich viel Spaß beim Fahren, bekamen einiges von der Landschaft zu sehen und fuhren auch durch süße kleine Ortschaften. Für den zweiten Teil der Strecke nahmen wir dann die Autobahn und waren auch schon bald in Aberdeen.

    Während unserem Weg zum Parkhaus waren wir uns schnell einig, dass Aberdeen keine sehr saubere und schöne Stadt ist. Wikipedia verriet uns, dass die Stadt mit Öl groß wurde und so gibt es hier nicht viel, was einen als Touristen direkt anspricht. Mal schauen, ob wir Aberdeen auf den zweiten Blick mehr abgewinnen können. Heute jedoch war irgendwie "die Luft raus" bei uns, was vielleicht auch daran liegt, dass wir nun schon bald zwei Wochen ständig unterwegs sind. Darum schlenderten wir heute nur noch ein wenig durch das nahegelegene Einkaufszentrum und dann ging es ins Bett.

    Wirklich viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten gibt es im Zentrum von Aberdeen nicht, also beschlossen wir, unseren ersten Tag hier mit einem Besuch im Maritim-Museum zu beginnen. Das stellte sich sogar als ganz interessant heraus und wir verbrachten einige Zeit dort.
    Als nächsten Stopp steuerten wir einen großen Supermarkt an, um uns mit neuen Essensreserven zu versorgen. Wie wir jedoch feststellen mussten, sind die Briten kein Fan von Dosen- und Fertiggerichten (solange es nicht Baked Beans in der Dose ist) und so müssen wir ein wenig improvisieren.

    Am Abend gingen wir ins nahegelegene Kino, wo wir uns Booksmart anschauten, Popcorn aßen und einiges zu lachen hatten. Ein wenig Normalität und Entspannen war genau das, was wir nach fast zwei Wochen Non-stop-Sightseeing mal brauchten.

    Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Auto zu zwei Burgruinen. Die erste war New Slains Castle und liegt direkt am Meer. Die Ruine ist touristisch nicht erschlossen, kostet also kein Geld, und wir hatten sie fast für uns alleine! Anschließend ging es noch zum Tolquhon Castle etwas mehr in die Landesmitte. Beide Ruinen waren interessant, aber am besten hat uns New Slains Castle gefallen, denn die Atmosphäre war einfach der Wahnsinn. Die Burg steht direkt auf den Klippen und keine Schilder oder Absperrungen stören einen dabei, sich in die damalige Zeit zurückzudenken.

    Wieder am Hostel angekommen, kochten wir uns Abendessen und dann ging es auch schon ins Bett.

    Nächster Halt: Inverness
    Read more

  • Day11

    Stadt und Natur

    May 29 in the United Kingdom ⋅ 🌧 11 °C

    Edinburgh begrüßte uns mit einem Platzregen, der glücklicherweise nicht lange dauerte. Wir fuhren mit dem Bus in die Stadt und hatten schnell unser Hostel gefunden. Ein 9-Bett-Zimmer erwartete uns und als wir den Raum betraten, merkten wir direkt: Es war das bisher kleinste Zimmer... Mal schauen, wie wir schlafen werden. Wir kochten uns ein schnelles Abendessen, bevor es auch schon ins Bett ging.

    Am nächsten Morgen wachten wir beide recht fertig auf, denn an wirklich guten Schlaf war hier nicht zu denken. Wir stärkten uns mit Frühstück, dann erkundeten wir Edinburgh.
    Eigentlich wollten wir auf den Arthur's Seat wandern, den höchsten Berg neben der Stadt. Da es jedoch anfing zu regnen und wir beide kaum Ersatzkleidung dabei hatten, ließen wir das heute lieber sein. Stattdessen ging es zum Calton Hill, einem kleineren Aussichtspunkt direkt in der Stadt.

    Als Nachmittagsprogramm besuchten wir das National Museum of Scotland, in dem von Tieren über Mode bis hin zu Motorrädern wirklich alles zu finden war. Besonders interessant fanden wir aber die schottische Geschichte. Wir verbrachten eine Ewigkeit im Museum, nur unterbrochen von unserem Mittagessen in einem Restaurant in der Nähe. Nach dem Museumsbesuch gingen wir noch kurz für unser Abendessen einkaufen, dann liefen wir zurück zum Hostel.

    Am nächsten Morgen schien die Sonne und so entschieden wir uns, heute einen neuen Versuch zu wagen, um auf den Arthur's Seat zu wandern. Glücklicherweise machte uns das Wetter heute keinen Strich durch die Rechnung und so wagten wir den Aufstieg. Unsere Wanderung wurde mit einer tollen Aussicht belohnt und wir waren froh, den Ausflug gestern verschoben zu haben.

    Zum Mittagessen ging es zurück ins Hostel und wir schoben uns zwei Pizzen in den Ofen (man kann ja auch mal Geld sparen). Am Nachmittag stöberten wir noch durch ein paar Läden und besuchten das Hard Rock Café, wo ich mir ein T-Shirt kaufte. Dann ging es wieder zurück ins Hostel, wo wir schon damit begannen, unsere Sachen für die morgige Weiterfahrt zu packen.

    Edinburgh ist definitiv die schönste Stadt bisher und wir sind uns beide einig, dass wir hierher gerne nochmal zurückkommen möchten. Nur vielleicht nicht mehr in dieses Hostel...

    Nächster Halt: Aberdeen
    Read more

  • Day8

    Eine Woche unterwegs

    May 26 in the United Kingdom ⋅ 🌬 18 °C

    Gestern abend kamen wir in Newcastle upon Tyne an und hatten dann nach etwas hin und her auch unseren Zimmerschlüssel in der Hand. Da es schon spät war und Newcastle auch nicht wirklich schön aussieht, blieben wir im Hotel und gingen, dank nicht funktionierendem Wlan, früh ins Bett.

    Aus Newcastle können wir also nicht viel berichten, denn heute geht es direkt weiter nach Schottland. Mit einem Sonnenbrand vom Pferderennen auf der Nase machten wir uns also auf in Richtung "The North". (Man könnte meinen, die Engländer sind Game of Thrones-Fans...)

    Mittlerweile sind wir schon eine Woche on the Road, drei weitere folgen noch...

    Nächster Halt: Edinburgh
    Read more

Never miss updates of Janine Raquet with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android