Mira Dahmen

Joined June 2017
  • Day347

    Recht spontan beenden wir heute unsere Weltreise und fliegen nach Hause. Der Grund dafür sind meine gesundheitlichen Probleme. Zum vierten Mal in drei Monaten habe ich schlimme Magen-Darm-Probleme. Ich weiß, dass es die richtige Entscheidung ist abzubrechen, meine Gesundheit nicht weiter aufs Spiel zu setzen und zu Hause am gesund werden zu arbeiten. Jedoch ist es richtig traurig, denn eigentlich hatten wir noch einiges vor.
    Erstmal werden wir bei Thilos Eltern in Wetzlar unterkommen. Ich werde verschiedene Ärzte besuchen und es wird eine Weile dauern bis ich wieder richtig gesund sein werde.
    Gerade kann ich nicht mehr so viele positive Dinge an unserer Reise erkennen. Doch ich hoffe das ändert sich wieder, wenn ich wieder gesund bin. Trotzdem möchte ich euch ein paar Fotos der letzten Wochen nicht vorenthalten.
    Ganz liebe Grüße und vielleicht bis bald
    Mira
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day337

    Die dunkle Höhle

    May 10 in Vietnam

    Die Dark Cave ist eine Abenteuer Höhle. Zuerst fährt man mit einer Seilrutsche über einen Fluss und dann schwimmt man in die Höhle hinein. Sie ist nicht beleuchtet,aber man hat Taschenlampen an den Helmen. Bevor man sich wieder auf den Rückweg macht ist der krönende Abschluss ein Matschbad!
    Zusätzlich gibt es noch ein paar Bilder von der schönen Landschaft hier.

  • Day336

    Im Höhlenparadies

    May 9 in Vietnam

    Wir sind im Phong Nha Nationalpark in Zentral Vietnam. Bekannt ist dieser Park auch durch die größte Höhle der Welt, die Son Doong Höhle. Die war uns etwas zu teuer, 3000 USD für eine Drei-Tages-Tour.
    Stattdessen haben wir uns drei andere wunderschöne Höhlen angeschaut. Wir waren begeistert, die Höhlen sind überwältigend schön!
    Hier könnt ihr Bilder von der Phong Nha Cave sehen. Dort fährt man mit dem Boot durch die Höhe und läuft am Ende noch ein kleines Stückchen.Read more

  • Day333

    Wenn man als Tourist am Sonntag einen kleinen Spaziergang um den großen See in der Innenstadt von Hanoi machen möchte, kann es zu schnell zu einem langen Spaziergang werden. So war das auch bei uns. Kaum hatten wir uns kurz auf eine Bank gesetzt kamen drei junge Männer dazu und fragten ob sie mit uns Englisch üben könnten. Sie ließen sich alle möglichen Fragen einfallen um ihr Englisch anzuwenden und Sachen über uns zu erfahren. Am Ende haben sie uns auch noch ein bisschen Vietnamesisch beigebracht, das ist allerdings so schwer, dass wir es gleich wieder vergessen haben.
    Kaum waren wir 10 Meter weiter gegangen sprach uns eine Frau an und fragte ob wir kurz mit ihren Schülern Englisch reden könnten. Wir setzen uns mit den zwei Mädchen (ca. 10-12 Jahre alt) an den See. Das Mädchen mit dem ich redete war noch ein bisschen unsicher, sie las von einem Fragenkatalog ab und führte eine Art Interview mit mir. Thilos Gesprächspartnerin war da anders und Thilo konnte sich mit ihr unterhalten und ein richtiges Gespräch führen. Danach haben uns noch Zwei andere Gruppen angesprochen und fragten ob wir 10 Minuten Zeit hätten mit ihnen Englisch zu üben.
    Alle außer den zwei Mädchen gingen aufs College oder in die Universität. Gutes Englisch ist Voraussetzung für die Jobs, die sie einmal haben wollen, mit denen sie mehr Geld verdienen können. In der Schule lernen sie nicht genug Englisch und Kurse sind zu teuer, also nutzen sie touristische Orte um zu üben. Viele sagten das machen sie jeden Sonntag, an ihrem freiem Tag.
    Ich bewundere diese Menschen und helfe ihnen gerne. Ich sehe aber auch den Druck unter dem sie stehen und das tut mir leid für sie. Denn ich glaube keiner spricht gerne Fremde Menschen an, wenn es nicht einen wichtigen Grund hat. Diese Jobs für die man Englisch braucht sind extrem wichtig für sie und sie tun alles um gut zu sein und einen solchen Job bekommen zu können.
    Rund um den See führt neben dem Bürgersteig auch eine große Straße. Die ist am Wochenende für den Verkehr gesperrt und viele Menschen verbringen hier ihre Zeit. Oft zu sehen sind größere Gruppen von Jugendlichen, die einen spielen Werwolf, die anderen Hacky Sack, einige turnen und es finden auch einige Fotoshootings auf der gesperrten Straße statt.
    Ein buntes Leben. Ich könnte stundenlang zugucken.
    Eigentlich wollte ich ja nur Mal kurz raus, denn den Rest der Zeit hier ruhe ich mich nur aus. Um ein Antibiotika bin ich ich leider nicht herum gekommen, aber es hat gut angeschlagen und ich hoffe das ich bald wieder richtig fit bin.
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  • Day329

    Hanoi Altstadt

    May 2 in Vietnam

    Wir sind in Vietnam, in der Hauptstadt Hanoi, die im Norden des Landes liegt.
    Hier ist es anders als in Laos, viel entwickelter, fortgeschrittener und natürlich ganz anders als Zuhause in Deutschland. Man könnte das Leben und die Menschen auch mit den Worten komisch, sonderbar und verrückt beschreiben. Ich finde es eher super und sehr interessant!
    Schon auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt haben mich die Rollerfahrer begeistert. Wer dachte das auf einen Roller nur zwei Personen passen, der kann in Vietnam noch viel lernen. Ganze Familien passen auf einen Roller! Fünf Personen, zwei Erwachsene und drei Kinder, war das meiste was wir bis jetzt gesehen haben. Geregelten Verkehr gibt es nicht wirklich und es gibt definitiv mehr Roller als Autos.
    Ich glaube Vietnamesen können mit ihrem Roller ALLES transportieren, nichts ist unmöglich! Sie sind sehr kreativ und bauen sich Halterungen und Verlängerungen an ihre Roller und Motorräder. Am Anfang musste ich oft lachen wenn ich die überladenen Roller gesehen habe, doch sehr bald ist es gar nicht mehr so besonders, denn das sieht man überall.
    Wer keinen Roller hat, der hat vielleicht ein Fahrrad und damit kann man gut Geschäfte machen. Die "Fahrrad-Verkäufer" beladen ihre Fahrräder mit dem was sie verkaufen wollen und ziehen durch die Straßen um Käufer zu finden. Einer verkauft Blumen, einer Früchte, einer Hüte, einer Besen. Die Fahrräder sind dabei oft so voll gepackt, das man das eigentliche Fahrrad nicht mehr ganz erkennen kann. Es gibt auch Verkäufer ohne Fahrrad, die bieten ihre Ware in zwei flachen Körben an, die mit Draht an einer Holzlatte befestigt sind. Diese Latte trägt man auf der Schulter und das ganze sieht wie eine alte Waage aus.
    Das Leben in der Altstadt von Hanoi ist eng. Ein Haus ist an das nächste drangebaut und in jedem Erdgeschoss ist ein Geschäft oder eine Restaurant. Ich glaube auch die Wohnungen sind sehr klein und deshalb spielt sich das ganze Leben auf der Straße ab. Die herkömmlichen Restaurants hier sehen für uns eher wie eine Art Garage aus in der sehr provisorisch gekocht wird. Platz zum hinsetzen gibt es meist wenig, aber auch dafür gibt es eine Lösung! Es werden Tische und Stühle auf den Bürgersteig gestellt. Aber keine für uns gewöhnlichen Tische und Stühle, bei uns würde man das ehr als Kinder/Puppentisch und einen Hocker beschreiben. Sehr praktisch, die können sehr schnell über den ganzen Bürgersteig verteilt werden und genauso schnell können sie auch wieder eingesammelt werden. Zum Beispiel wenn die Polizei kommt, denn anscheinend ist das nicht so gerne gesehen von der Polizei, wenn das Restaurant auch noch Teile der Straße einnimmt. Zumindest wurden wir einmal ganz schnell hineingebeten und auch unser Tisch wurde rein getragen, als an der Straßenecke die Polizei anhielt.
    Für uns hört sich das nicht so gemütlich an, wenn man an Kindertischen auf dem Bürgersteig isst, ist aber Gewöhnungssache. Asiaten gehen oft nicht Essen weil sie sich gemütlich irgendwo hinsetzen wollen. Sie gehen Essen, weil selber kochen teurer ist als sich irgendwo etwas zu holen. Dementsprechend sitzen sie oft nicht lange dort. Natürlich gibt es mittlerweile auch Restaurants mit westlichen Standards. Neben den Geschäften und den Restaurants bleibt noch ein bisschen Platz auf dem Bürgersteig und der wird dann als Parkplatz für die Roller genommen. Das heißt für Fußgänger ist oft kein Platz mehr. Hier nutzt man den Bürgersteig vor seinem Haus so ein bisschen wie seinen Garten, seine Einfahrt und seinen Parkplatz. Einmal haben wir auch gesehen, wie ein Zelt für eine Hochzeit auf dem Bürgersteig vor dem Haus aufgebaut wurde, es passte genau drauf!
    In meiner Zeit in Hanoi habe ich nicht sonderlich viel gemacht, da ich mich auskurieren wollte. Das Leben hier zu beobachten hat mich dabei gut unterhalten.
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  • Day325

    Luang Prabang

    April 28 in Laos

    Die meisten Tage unserer Zeit in Laos waren wir in Luang Prabang, einer kleinen Stadt im Norden Laos. Wir waren leider nicht die ersten, die gehört haben das es dort schön ist und deshalb müssten wir uns Luang Prabang mit tausenden anderen Touristen teilen. Nervig aber verständlich, wir sind ja auch Touristen! Wir haben einige schöne Ausflüge gemacht.
    Zum Beispiel sind wir einmal zum Kuang Si Wasserfall gefahren. Wunderschön, ich glaube der schönste den ich bis jetzt gesehen habe und das sind einige! Sehr beeindruckend war auch die Mönche zu beobachten. Morgens früh um sechs Uhr gehen sie durch die Straßen und bekommen Essen von den Einheimischen überreicht, meistens gekochten Reis. Das ist dann ihr Frühstück.
    In Luang Prabang gibt es auch einen sehr schönen "Night Market", solche Märkte gibt es überall in Asien am Abend. Dort gibt es Essen und viele schöne selbst gemachte Dinge und Kleidung zu kaufen.
    Leider musste ich auch viele Tage im Bett und auf der Toilette verbringen, denn ich habe schon wieder Magen-Darm-Probleme. Das ist nicht unbedingt erstaunlich für Westliche in Asien, aber sehr nervig und frustrierend! Ich wilk nicht schon wieder Antibiotika nehmen. Deshalb werde ich wohl auch die ersten Zeit in Vietnam im Bett verbringen und versuchen durch viel ausruhen und probiotische Getränke wieder fit zu werden.
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  • Day320

    Laos ist Bombe!

    April 23 in Laos

    Ich war erstaunt als ich las, dass Laos das am stärksten bombardierte Land der Welt, gemessen an der Anzahl der Einwohner ist. Mir war das schreckliche Schicksal dieses Landes im Vietnam Krieg gar nicht bewusst:
    Im Schnitt wurde Laos alle 8 Minuten, neun Jahre lang (1964-1973) rund um die Uhr, von US Truppen beschossen. Es hagelte mehr Bomben als auf Japan und Deutschland im gesamten Zweiten Weltkrieg. Die offizielle Begründung der US Amerikaner war die Zerstörung des Ho-Tschi-Minh-Pfades, der Versorgungsroute der Vietcong, die zu Teilen durch den laotischen Dschungel verlief.
    Heute liegen noch rund 75 Millionen Streubomben herum, wodurch viele Menschen immer noch verletzt und getötet werden. Vor allem viele Kinder und Menschen, die auf den Feldern arbeiten.
    In der Schule lernen die Kinder Lieder mit folgenden Texten "Blindgänger sind gefährlich, sei vorsichtig, fass sie nicht an, beweg sie nicht - denn wenn sie explodieren, gibt es Tote und Verletzte!"
    Es gibt viel zu wenige Organisationen, die sich darum kümmern Bomben zu finden und räumen.
    Deshalb ist es wichtig auf den Wegen zu bleiben, die es schon gibt, darauf haben wir natürlich geachtet. Ansonsten haben wir ab und zu entschärfte Bomben gesehen, die aufgestellt werden, um die Menschen zu erinnern. Manchmal werden sie auch wieder verbaut zum Beispiel als Zaunpfosten oder in Mauern (siehe Bild).
    Laos gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Das liegt unter anderem, auf jeden Fall aber auch, an den vielen Blindgängern, denn Laos kann sein Land nicht wirklich benutzen.
    Auf der einen Seite fand ich es sehr beeindruckend und interessiert zu sehen wie unentwickelt Laos ist. Und ich habe mich gefragt ob es eigentlich gut für Menschen ist mehr "Entwicklung" zu haben oder bekommen zu haben. Ist der Mensch dann glücklicher, besser oder war doch früher alles besser?
    Auf der anderen Seite tut mir Laos leid. Die Geschichte dieses Landes ist einfach sehr traurig, obwohl Laos niemals jemanden den Krieg erklärt hat oder erklärt wurde, ist es voller Bomben, unschuldig und hilflos!?
    Mir haben unsere Ausflüge in die Dörfer am besten gefallen. Wir haben uns einen Roller gemietet und sind Schotter- und Lehmwege gefahren, um von den touristischen Orten zu entfliehen und das Leben und die Menschen auf dem Land zu sehen. Super schön und beeindruckend, wie ihr auf den Bildern sehen könnt!
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  • Day317

    Wir haben in Laos leider keinen Platz für Freiwilligen-Arbeit bekommen. Doch ich habe zufällig die Organisation "Big brother mouse" in Luang Prabang gefunden, dadurch bin ich doch noch ein bisschen mehr in den gewünschten Kontakt mit Einheimischen gekommen.
    Es ist eine Organisation die Kinderbücher schreibt, gestaltet und veröffentlicht. Im Jahr 2006 kam das erste Buch heraus. Ihr werdet jetzt sehr erstaunt sein, aber, das ist sehr ungewöhnlich für Laos. Denn Laoten lesen nicht! Recht verständlich, denn außer trockenen Schulbüchern kennen die Menschen, die lesen können, auch nichts. Es gibt nicht viel Auswahl.
    Das wollte Big Brother Mouse ändern, sie wollten zeigen das lesen auch spaß machen kann und Bücher lustig und spannend sein können. Mittlerweile haben sie viele Bücher herausgebracht, haben einen Buchladen, machen Lesepartys und bringen die Bücher in die Schulen. Die Kinder sind begeistert und auch Erwachsene lesen ihre Bücher.
    Während dieser Entwicklung begannen auch Konversations-Stunden auf Englisch statt zu finden. Zweimal am Tag kommen alle die Englisch lernen wollen in den Buchladen, dazu kommen alle Touristen die interessiert sind und los geht es!
    Ich war an einem Abend dabei. Sehr schnell fand ich mich an einem Tisch umrungen von jungen Männer wieder, die alle mit mir sprechen wollten. Zwei Stunden haben wir uns ausgetauscht, ich habe viel von ihnen und ihrem Leben hier gelernt und sie haben etwas über mich und mein Land gelernt. Das aller wichtigste für sie war, dass sie English gesprochen haben. Wir können oft nicht verstehen wie wichtig es für sie ist gutes Englisch zu können, denn das kann ALLES ändern. Die Chancen auf einen gut bezahlten Job sind dann einfach viel höher und nur so ist ein besseres Leben möglich. Die Laoten arbeiten hart dafür und sind sehr fleißig, doch für die Highschool muss man bezahlen und obwohl sie Englisch in der Schule haben, können sie, wie viele Deutsche auch, danach nicht automatisch sprechen.
    Mein persönliches Highlight des Abends war ein Mönch in meiner Gruppe. Das Leben von ihnen interessiert mich sehr und ich habe versucht ein bisschen über ihn zu erfahren, ohne in Fettnäpfchen zu treten. Ich wusste aber nicht was man so fragen darf/kann/sollte ohne unhöflich zu sein. Er konnte recht gut Englisch und hat mir zum Beispiel erzählt, dass er 15 Jahre alt ist und mit drei Jahren Mönch geworden ist.
    Ein weiteres Projekt der Organisation ist eine neu gegründete Schule. Dort durfte ich ein Tag mit hinkommen und Englisch unterrichten. Sie haben Klassen für Vorschulkinder und Grundschulkinder und ein paar Jugendliche, die gerne Lehrer werden wollen und schon etwas reinschnuppern.
    An diesem Tag hatte ich sechs verschiedene Kindergruppen von drei bis fünf Schülern mit denen ich Englisch geübt habe. Meistens haben wir das mit Bildkarten getan, manchmal haben wir auch ein Spiel gespielt oder ein Buch gelesen. Zwischen den Unterrichtseinheiten gab es immer wieder Gesprächsrunden und Englisch Übungseinheiten
    mit den Jugendlichen.
    Ich habe mich sehr über diesen Tag und die Erfahrung gefreut. In Deutschland bin ich gar kein Fan von Englisch lernen im Kindergarten, aber hier macht es für mich mehr Sinn.
    Die Schule ist eine Privatschule, dass heißt die Eltern bezahlen 15 Euro im Monat. Das ist in Laos viel Geld und traurigerweise heißt das, dass nur die reicheren Familien ihren Kindern diese Bildung ermöglichen können.
    Der Unterricht kam mir für "asiatische Verhältnisse" sehr fortschrittlich vor. Die Lehrer haben den Kindern unter anderem versucht spielerisch etwas bei zu bringen. Das klingt für uns normal, in Asien ist diese Methode des Unterrichts jedoch noch nicht so bekannt.
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  • Day315

    Auf dem Mekong entlang

    April 18 in Laos

    Wir sind in Laos!
    Laos ist in Deutschland nicht so bekannt und wahrscheinlich deshalb auch nicht so von Touristen überrannt! Auf der Landkarte sieht das kleine Land irgendwie etwas eingeklemmt zwischen Thailand Vietnam und Kambodscha aus.
    Eingereist sind wir mit Bus und Tuktuk und kamen nass in Houay Xay an. Wir bekamen die Nachwehen von Sonkran zu spüren. Das wird auch in Laos gefeiert und auch wenn es eigentlich schon vorbei war, haben die Einheimischen trotzdem noch Spaß daran Menschen mit Wasser zu beschütten, besonders Touristen.
    Am nächsten Morgen nahmen wir ein "slow boat" was seinem Namen alle Ehre machte. So tuckerten wir die nächsten zwei Tage den Mekong hinunter nach Luang Prabang. An ersten Tag sechs und am anderen sieben Stunden, alle Insassen übernachten in einem Dorf am Mekong. Die Infrastruktur in Laos ist nicht gut ausgebaut als Alternative hätte es einen 14+ Stunden Bus gegeben oder ein Speed boat. Kleine Boote die wie verrückt auf dem Mekong herum rasen und nur die Fahrer zur Sicherheit Helme tragen. Das wollten wir uns nicht unbedingt antun. Dann lieber ein gemütliches slow boat. Eigentlich ist das ein Linienboot, doch es fuhren hauptsächlich Touristen mit, nur ab und zu hielten wir um laotische Familien aufzusammeln oder raus zu lassen. Der Mekong River entspringt in China und fließt durch ganz Laos. Ein mächtiger großer Fluss, der ziemlich schlammig aussieht. Ab und zu gibt es ein paar Felsinseln und ziemlich viele Strömungen und Stromschnellen. Rechts und links vom Mekong sind Berge und Dschungel. Ab und zu sieht man Wasserbüffel, ein paar Hütten und ein paar Menschen, sonst unberührte Natur. Es war schön die Natur zu betrachten, doch nach dem zweiten Tag hatten wir dann auch erstmal genug vom Boot fahren!
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