November 2017 - January 2018
  • Day28

    Schwimmen am Schabbat

    December 5, 2017 in Israel ⋅ ⛅ 19 °C

    Es ist zwar schon wieder fast Mitte der nächsten Woche, da ich aber mit Grippe und Fieber im Bett liege, habe ich es nicht geschafft über das letzte Wochenende zu berichten, also jetzt ein bisschen verspätet:
    Am letzten Freitag waren die anderen Volontäre und ich im benachbarten Kibbutz, Ein Gewa, in einer Bar. Dort konnte man tanzen und trinken und Billiard spielen... es war ein ziemlich witziger Abend obwohl wir alle nach einer langen Nacht und dem anschließenden Nachhauseweg durch das Matschfeld froh waren wieder zu Hause angekommen zu sein.
    Am Samstag morgen bin ich mit betäubenden Halsschmerzen aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Obwohl ich wusste dass es eine blöde Idee war wollte ich den anstehenden Trip auf keinen Fall verpassen und obwohl ich jetzt seit Tagen krank bin hat es sich gelohnt: wir waren in 10 Minuten entfernten natürlichen Wasserquellen die als Schwimmbad umfunktioniert wurden. Unnatürlich blaues Wasser, hohe Palmen und ruinenartige Gemäuer die an ein anderes Jahrhundert erinnern. Unglaublich! Nach 6 Stunden an diesem tollen Ort war ich trotzdem froh mich mit meinem immer stärker werdenden Fieber ins Bett zu legen und zu schlafen.
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  • Day24

    1. Dezember

    December 1, 2017 in Israel ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute ist der erste Dezember also beginnt die Adventszeit und auch wenn hier nicht wirklich Weihnachtsstimmung ist versuche ich mir immer wieder vor Augen zu führen das in 23 Tagen Weihnachten ist!!
    Außerdem fällt der erste Dezember dieses Jahr auf einen Freitag was mich noch glücklicher stimmt denn Freitag ist Pancake Tag🙌🏼 Auch wenn ich wie immer viel zu viel gegessen habe und zwischenzeitlich Angst hatte an einem Zuckerschock zu Grunde zu gehen freue ich mich jede Woche aufs Neue auf FreitagRead more

  • Day24

    Karting & Food ... wie immer

    December 1, 2017 in Israel ⋅ ☀️ 21 °C

    Jede Woche bekommen wir Geld zur Verfügung gestellt und können damit machen was wir wollen. Diese Woche waren wir Kart fahren und danach Thai Food essen. Jeden Donnerstag wird nämlich im Nachbarkibbutz Thai Food angeboten. Natürlich alles selfmade.
    Könnt ihr mich auf dem Siegerfoto vom Kart fahren erkennen? Nicht? Ich mich auch nicht. Ich war eine der letzten. Es hat aber trotzdem mega Spaß gemacht. Auf dem Foto sind übrigens, von links nach rechts, Julia, meine Mitbewohnerin (sie ist auch aus Deutschland), Manu (aus Ecuador) und ein Kibbutz Bewohner dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, weil die Namen teilweise echt schwer sind zu sehen😂Read more

  • Day19

    Shalom Akko!

    November 26, 2017 in Israel ⋅ ⛅ 20 °C

    Gestern hatten wir einen Trip mit allen Volontären und unserem Volontärs-Leiter. Wir sind zuerst ganz in den Norden an die Grenze zum Libanon gefahren und haben uns dort Höhlen angesehen die im 2. Weltkrieg als Fluchttunnel für Einwanderer genutzt wurden. Anschließend sind wir nach Akko gefahren. Akko liegt etwas oberhalb von Haifa und ist eine größtenteils arabische Stadt. Somit waren fast alle Geschäfte dort geöffnet und es gab große Märkte wo Süßigkeiten, Klamotten, Schmuck und Gewürze verkauft wurden.
    Am Abend sind wir zurück zu unserem Kibbutz gefahren und haben dort in der Nähe auf einem Hügel einen Barbecue gehabt und Feuer gemacht.
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  • Day14

    Und täglich grüßt das Murmeltier

    November 21, 2017 in Israel ⋅ ⛅ 16 °C

    Eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage:
    Meine Tage bestehen eigentlich nur aus zwei Dingen. Essen und mit Essen arbeiten. Gemüse schneiden und zubereiten, würzen und servieren und dann mittags all das Essen was ich gemacht habe wieder in mich hinein schaufeln. Die Arbeit wird immer besser und auch die Leute gewöhnen sich mehr und mehr an mich. Außerdem kann ich jetzt schon einige Wörter auf Hebräisch: Fisch, Hühnchen, Besen und Wasser. Ich gebe zu mein bisheriger Wortschatz ist ziemlich auf meinen Arbeitsplatz beschränkt, aber ab nächster Woche bekommen wir Hebräisch Stunden und dann kann ich hoffentlich bald sagen wie ich heiße.
    Außerdem bin ich gestern mit einem anderen Volontär zu einem benachbarten Kibbutz gelaufen. Dort leben insgesamt 17 Volontäre also fast doppelt so viele wie wir es sind. Alle sind super nett, aber das Kibbutz und die Unterkunft dort ist bei Weitem nicht so schön wie bei uns. Ich habe wirklich wirklich großes Glück hier her gekommen zu sein.
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  • Day11

    Shalom Jerusalem!

    November 18, 2017 in Israel ⋅ ⛅ 20 °C

    Dror hat mir heute seine ganze Familie vorgestellt. Nachdem wir seine Eltern aus Nes Ziona abgeholt haben sind wir weiter gefahren nach Jerusalem. Dort haben wir den Vormittag bei seinem Bruder Udi plus Familie verbracht. Nach dem Schabbat Essen, dem Gesinge und dem Beten durfte ich meine Geschichte ungefähr 100 Mal erzählen: wer ich bin, wie es den ganzen Coburgs geht und wieso ausgerechnet Israel?
    Am Nachmittag haben wir einen Abstecher zu Drors Tochter Liron gemacht. Sie studiert, genau wie ich es vorhabe, Jura in Jerusalem und lebt dort in einer kleinen WG. Danach haben wir eine Tour mit dem Auto durch Jerusalem gemacht. Der Ölberg und die Wüste, die Altstadt und die Mauer. Alles super super interessant. Außerdem sind dort alle Häuser aus dem gleichen Stein gebaut, da es für Jerusalem extra ein Gesetz gibt was vorschreibt dass man seine Häuser nur aus diesem einen Material bauen darf. Auf jedenfall unglaublich interessante Stadt! Da gehe ich bald auf definitiv nochmal hin🙌🏼
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  • Day11

    Shalom Gan Yavne!

    November 18, 2017 in Israel ⋅ 🌙 16 °C

    Habe heute zum ersten Mal Dror getroffen. Er ist der Sandkastenfreund meines Vaters und hat ihn das letzte Mal vor Jahrzehnten gesehen. Also letzen Endes bin ich über 3 Stunden von meinem Kibbutz zu einem völlig fremden Mann gefahren.😂
    Dror ist unglaublich nett und offen und gleich nachdem ich angekommen bin sind wir zu seinen Eltern, Mosche und Verdi, gefahren um mit ihnen zu essen. Die beiden sind mit meinen Großeltern seit über 40 Jahren befreundet und stehen auch immer noch in sehr engem Kontakt zu einander. Gegen 10 Uhr sind wir aufgebrochen und Dror hat mich zu einem Nachbarort gefahren wo andere junge Israelis bereits auf mich gewartet haben um mit mir Eis essen zu gehen. Das hört sich vlt komisch an um 10 Uhr abends Eis essen zu gehen aber es hat am Schabbat nichts auf außer vereinzelte Läden.
    Das Beste war aber, dass die Leute die ich dort kennengelernt habe vor einem Monat in Oberursel waren und Freunde und Bekannte von mir kannten. Tja, so klein ist die Welt manchmal 🤷🏼‍♀️
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  • Day9

    Café

    November 16, 2017 in Israel ⋅ ⛅ 24 °C

    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen hier abzunehmen, aber ich glaube dass kann ich vergessen. Hier direkt um die Ecke vom Kibbutz gibt es ein richtig süßes Cafe, wo Pizza und alle möglichen süßen Schweinerein angeboten werden. Jede Woche bekommen alle Voluntäre zusammen 500 Schekel, dass sind ungefähr 150€. Von dem Geld kann man machen was man will. Ins Kino gehen, einen Ausflug in eine andere Stadt ... oder eben Essen gehen😂👍🏼 Außerdem wurde uns gestern in dem Café eine Katze geschenkt, die wir ein bisschen aufpäppeln wollten. Leider ist die heute Nacht gestorben also R.I.P kleines Kätzen.Read more