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  • Day55

    Magdalene: Trauminseln (2)

    November 30, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Angekommen auf unserer Trauminsel in Thailand Kho Phi Phi Don. Wir setzen mit der Fähre über.... von Phuket in zwei Stunden. Schon lange vor Ankunft sehen wir sie und ihre Schwesterinsel Kho Phi Phi Leh vor uns liegen. Zwei wunderschön geformte Felsen, grün bewaldet.
    Wir steigen am sehr betriebsamen Pier aus -Schuhe ausziehen, Hosen hochkrempeln und ab ins Longtailboot. Im Nu sind wir an unserem Lieblingsstrand, steigen ins kniehohe Wasser aus und waten an den Strand. Wie so oft, wird die Hose doch wieder nass aber ab jetzt kann uns sowieso nichts mehr aus der Ruhe bringen. Es gibt eine Menge neue Hütten am Long Beach, aber es sieht schön aus. Nicht zu toppen ist der Blick übers Meer das in allen Blautönen schimmert, ganz zu schweigen von den bizarren Felsen und Riffen die aus dem Wasser ragen. Es ist perfekt.

    Kho Phi Phi war 2004 zu einer traurigen Berühmtheit geworden, als beim Tsunami sehr viele Menschen ums Leben kamen und viele alles verloren. Damals rollte eine große Hilfswelle an und es wurde auch alles und mehr ( !! )sehr schnell wieder aufgebaut.

    Ein paar Tage verbringen wir am Strand mit Schwimmen und Faulenzen .
    Zur Tauchbasis sind es nur ein paar Meter, wir melden uns an und können schon am nächsten Tag mittauchen nachdem wir eine Nationalparkgebühr, pro Tag und Person von umgerechnet 10 Euro, entrichtet haben. Nicht schlecht für ein Land, wo Servicekräfte 100 Dollar im Monat verdienen.
    Zum Tauchspot fahren wir wieder durch eine einmalige Kulisse, Felswände mit Höhlen, in denen die Einheimischen Schwalbennester sammeln, die für viel Geld als Delikatesse nach China verkauft werden.
    Nach einem entspannten Tauchgang fährt das Boot zur Maya Bay ,bekannt aus dem Buch "The Beach" und dem gleichnamigen Film mit Leonardo di Caprio.
    Wir trauen unseren Augen nicht, überall Boote , hunderte von Schnorchlern und Schwimmern, unser Tauchguide, eigentlich eine italienische Charmeoffensive ,flucht "Schaut euch das an " ......aber ich muss es zugeben,wir sind ja auch ein Teil von dem....
    Die Insel selber darf übrigens neuerdings nicht mehr betreten werden, aus Naturschutzgründen.
    Und dann kommt die Polizei im militärischen Tarnanzug (für meine Begriffe etwas overdressed ) zur Kontrolle ob alle ihre Gebühr bezahlt haben und es wird abkassiert.

    Am nächsten Tag besuchen wir das Dorf Ton Sai auf der Insel .....aber wirklich,alles total verändert, nichts ist mehr, wie es war. Hostels ,Hotels, Resorts, Gästehäuser),alles drängelt sich auf kleinstem Raum. An der kleinen Hauptstraße (es ist wirklich eine sehr kleine Insel, also keine Autos oder Mopeds, ab und zu mal ein Fahrrad), Restaurants, Imbisse, Waschsalons, Bars, sehr viele Tattoo-Studios, Saftläden......mein Saft, den ich da trinken wollte, war übrigens verdorben (aber das ist jetzt vielleicht ein bisschen gemein ).
    Tja und das, was früher mal ein schöner Strand war, davon gibt es nur noch eine Erinnerung....
    Ich frage mich, wie das wohl die Dorfbewohner empfinden ....???
    Die Kanalisation im Dorf besteht aus einer Rinne seitlich der Straße, abgedeckt durch Betonplatten, aber es riecht überall....
    Ein großer Abwasserkanal geht direkt ins Meer.
    Hier hat der Ausverkauf der Insel schon stattgefunden !
    Schon nach kurzer Zeit wollen wir zurück in unser Quartier und sind als Teil vom Ganzen irgendwie traurig ......
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