Joined August 2021 Message
  • Day13

    Unser letzter halber Urlaubstag.

    June 25 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Gestern Abend ist es doch noch gut spät geworden. Den Morgen starten wir in Ruhe mit einem leckeren Frühstück bei Aaron. Ich entdecke dabei auch eine von mir getöpferte Tasse. Da ist man richtig happy, wenn man sieht das sie benutzt wird.
    So richtig haben wir keine Lust los zu fahren und außerdem will Martin noch beweisen, dass seine Laufschuhe einzupacken nicht umsonst gewesen war. Aaron und Martin begleiten mich zur Finnenbahn und starten dann zu einem Lauf den Hausberg rauf. So verrückt bin ich dann doch nicht. Ich ziehe meine Schuhe aus und schlendere über die 800m lange Finnenbahn. Eine Laufrunde im Wald mit vielen Trimm-dich-Ecken am Rand. Die komplette Strecke ist mit Sägespänen ausgelegt. Es macht richtig Laune und fühlt sich so gut an, dass ich beschließe auch mal eine Runde zu joggen. Nur zum testen. Insgesamt werden es dann 5 Runden.
    Zwischendurch schlängelt sich eine Blindschleiche über den Weg und eine Weinbergschnecke kämpft mit Bärlauch der am Wegesrand wächst. Würde ich hier wohnen, man würde mich wohl regelmäßig dort antreffen. Selbst für Abends ist hier mit Licht vorgesorgt.
    Im Anschluss kühle und wasche ich meine Füße im „Minibach“ und warte auf die Herren. Die lassen dann auch gar nicht mehr so lange auf sich warten. Während Martin sich vorm Haus dehnt, schlendere ich mit Aaron durch die Beete und probiere mich durch die Beeren und Kräuter. So ein „Vorgarten“ kann herrlich lecker sein.
    Nun können wir es aber wirklich nicht mehr länger hinauszögern. Die letzte Etappe Autobahn wartet auf uns.
    Mit der richtigen Einstellung kann aber auch das schön sein ;)
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    Bendix Landmann

    ...oh, schade, schon wieder vorbei 🥴

    6/26/22Reply
    Traveler

    Ja. Dieses Mal sehr anders und deutlich kürzer. Aber ich muss morgen nicht wieder arbeiten. Nach fast 2,5 Jahren hab ich jetzt auch das große „C“ :/

    6/26/22Reply
    Traveler

    Oh nein 😞

    6/26/22Reply
     
  • Day12

    Zurück zum Anfang.

    June 24 in Italy ⋅ ⛅ 27 °C

    Die Wohnung in Verona haben wir uns mit drei Schwestern aus Frankreich geteilt. Eine konnte fließend Englisch. Ihre vier Kinder kommen schon gut ohne sie aus, sodass dies nicht der erste und nicht der letzte Trip zu dritt ist. Wir unterhalten uns nett und tauschen Tipps aus. Auf dem Weg nach Lazise halten wir bei einem großen italienischen Supermarkt. Hier wird ordentlich eingekauft. Für mich glutenfreie Nudeln die ich in Deutschland nicht bekomme und für unsere Familien mehrere 5kg Großpackungen. Das Mehl mit dem sie hier die tollen glutenfreien Pizzen zaubern, finden wir leider nicht. Übrigens sind wir nur für das Mehl in den Supermarkt. Wer kennt es?
    In Lazise schlendern wir noch mal kurz durch die kleinen Gassen und dann geht es schweren Herzens ins Auto und ab auf die Autobahn Richtung Schweiz. Es wird kälter und kälter umso näher wir Richtung Ziel kommen.
    Der Gotthardtunnel ist aufgrund eines Unfalls leider für mehr als 2std gesperrt. So lange spielen wir ne kleine Runde Karten. Improvisation ist einfach alles.
    Nach dem Tunnel tausche ich erst mal t-Shirt gegen Langarmshirt. Mitten im Regen posiert eine Influenzerin lächelnd und hüpfend in knappen Shorts. Na so schön ist es hier nun auch mal wieder nicht. Es wird höflich gelacht und dann doch lieber die Kunst aus Metall fotografiert. Das Angebot auch mich im Regen abzulichten lehne ich dankend ab.
    Endlich kommen wir in Zürich an und werden herzlichst begrüßt. Aufgrund der späten Stunde geht es direkt auf „Essenssuche“. Kaum ist man nicht mehr in Italien, gestaltet es sich wieder schwieriger.
    Zum krönendem Abschluss des Abends wird noch ein bisschen gezockt. Zuerst mit Wein vom Gardasee und dann mit Portwein. Das Motto scheint eh zu lauten „flunkern oder fuckeln oder doch heimlich schummeln?“ Da sind die Umdrehungen dann auch egal.
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  • Day11

    2. Teil Verona / Aida

    June 23 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir haben uns für unseren zweiten Besuch in der Altstadt von Verona E-Bikes geliehen. So kommen wir richtig gut gelaunt und nicht verschwitzt an der Arena an.
    Direkt daneben gibt es ein ACI zertifiziertes Restaurant. Die Krönung unter den Restaurants die glutenfreies Essen anbieten. Von so etwas sind wir in Deutschland noch meilenweit entfernt.
    Das muss ausgenutzt werden. Für mich gibt es wieder Pizza. Als der Oberkellner merkt dass ich die falsche Pizza gebracht bekomme, ist der junge Kellner einen Kopf kleiner.
    Er konnte das so schnell sehen, da „Personen wie ich“ sowohl extra eingepacktes Besteck bekommen als auch andere Teller.
    Auch wenn man keine Tickets für eine Oper hat, lohnt es sich auf dem Vorplatz vorbei zu sehen. Es ist köstlich zu sehen wer was wie anhat. Es gibt gewisse Regeln, aber Regeln sind ja sehr dehnbar.
    Der „Pöbel“ wie wir sitzt ganz oben auf den Steinstufen. (Deutlich besser als die Mittelklasse auf viel zu engen harten Klappstühlen). Da muss schon überlegt werden was man für 3std. so anzieht. Ich freue mich tierisch über meine Laufleggins unterm Kleid.
    Auch Martin haben wir „extra“ eine Stoffhose gekauft. Andere Damen in kurzen schwarzen Minikleidern (ohne Picknickdecke oder Sitzkissen) werden sehr leiden. Es zeigt sich mal wieder, vorher ein paar Erfahrensberichte zu lesen und etwas Menschenverstand lohnt sich immer wieder.
    Die pompösen Abendgarderoben kann man von hier oben auch sehr gut beobachten. Unsere Plätze kosten 31€. Die unten haben bis zu 220€ bezahlt.
    Was soll ich sagen… Aida ist pompös. Das Bühnenbild und die Kostüme sind grandios. Ich bin richtig froh mir die Handlung vorher durchgelesen zu haben, aber auch ohne ist es ein Spektakel der Extraklasse. Zurück heißt es leider wieder laufen. Die Oper ging bis 0:40 und ab 0:0 Uhr kann man keine Räder mehr leihen.
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    Traveler

    Clevere Regelung mit den Ebikes nachts. Da werden nicht so viele Betrunkene die Räder irgendwo "verschwinden" lassen 😉 Hoffe, es war ein schöner, kühler Nachtspaziergang 🌌

    6/23/22Reply
    Traveler

    Ein langer von 40 min 😅 aber ja. Deutlich besser als tagsüber. Wobei es auch Nachts noch sehr warm ist.

    6/24/22Reply
    Traveler

    Die Socken waren bei der Kleiderordnung erlaubt? 😜🧐😃

    6/23/22Reply
    Traveler

    Ja 😅 Martin war etwas entrüstet. Die strenge Kleiderordnung galt für die Herrschaften die über den roten Teppich sind. Es wurden nach ganz oben auch Herren mit kurzen Hosen gelassen. Anscheinend weil wir viel zu hoch saßen um das Bild zu stören. Aber auch die waren recht bunt teilweise. Neongrüne Abendkleider. Quitschgelbe Hosen… aber auch Fracks haben wir gesichtet.

    6/24/22Reply
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  • Day11

    1. Teil Verona

    June 23 in Italy ⋅ ⛅ 30 °C

    Am Morgen noch im Gardasee geschwommen und dann nach Umbau und packen ab nach Verona.
    Der einzige Campingplatz der nah genug an der Altstadt liegt, hat uns leider schon vor Tagen eine Absage schicken müssen.
    Wie in unserem letzten Urlaub schon, geht es zum Schluss also in eine Unterkunft mit vier Wänden… und Klimaanlage. Etwas Gutes muss es ja haben :).
    Zu Fuß braucht man zwischen 20 und 40 min in die Altstadt. Kommt darauf an was man anpeilt. In der Altstadt selbst sind die Unterkünfte zu teuer für unseren Geldbeutel.
    Da wir zu früh für den Check in sind, geht es für eine kleine Runde durch die Stadt. Etwas trinken, etwas schnabulieren und zum Balkon von Julia. Gar nicht so einfach einen Moment abzupassen, an dem nicht ein Touri versucht ein Foto gemeinsam mit Julia zu machen. Ratet mal warum ihre Brüste am meisten glänzen.
    Die Stadt soll man vom Torre dei Lamberti gut überblicken können. Wir verzichten… geradeaus laufen bei der Hitze ist schon genug, da verzichten wir auf mehr als 400 Stufen.
    Gegen 16 Uhr können wir einchecken. Erst mal ausruhen, duschen und dann gleich schick machen für die Oper. Später am Abend geht es in die Arena di Verona zu Aida. Wir sind schon sehr gespannt.
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    Bendix Landmann

    ... Grabscher 🤫

    6/23/22Reply
     
  • Day10

    Ein richtig gelungener Urlaubstag.

    June 22 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Ein richtig gelungener Urlaubstag.
    Wenn für uns doch sehr ungewöhnlich. Eigentlich halten wir uns ja fern von Massentourismus und co. Aber dieser Urlaub ist von vorne bis hinten ganz anders als sonst. Also auch heute, aber im positiven.

    Es startet mit Regen. Normalerweise beim Camping nicht so erwünscht, wir freuen uns aber dennoch. Das Frühstück wird einfach um eine Stunde verschoben. Ganz gemütlich starten wir in den Tag und dann geht’s zum Caneva Park. Einem reinem Aquapark inklusive sehr viel Nervenkitzel. Ich brauch nicht nur einmal ordentlich Überwindung mich irgendwo runter zu stürzen. Bis auf eine Achterbahn, ach Quatsch Wasserrutsche … haben wir dennoch alles ausprobiert und für die letzte lieben wir unser Leben doch zu sehr.
    Im Anschluss geht’s wieder zurück zum Campingplatz, umziehen und dann nach Bordolino. Bissel schlendern und lecker essen.
    Weil unser Tisch noch nicht fertig war, gab es zu Beginn einen Sekt vom Haus. Zum Essen dann einen Gin und als Abschied Limoncello… heidewitzka, so viel bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Heute haben wir uns ordentlich was gegönnt. Mein Essen strotzte vor Knobi… Martin tut mir heute Nacht im engen Minicamper schon leid.
    Zum Abschluss des Abends noch ein wenig durch das flache Ufer schlendern und ab zurück zum Campingplatz.
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    Wir sind die Gewinner und als Erster wieder zu Hause. Ihr wußtet nichts von dem Wettlauf, oder? Ha,ha....Das schlechte Wetter soll laut Wetterfrosch uns aber folgen. Hoffentlich habt ihr Glück. [Gisela]

    6/23/22Reply
     
  • Day9

    Garda

    June 21 in Italy ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute ging es zum Gardasee.

    Nachdem es mich den halben Tag nieder gerafft hatte, musste Martin den Pool und Gardasee alleine testen.
    Sein Resümee: beides in etwa gleich warm und lange nicht so kalt und erfrischend wie der Comersee. Man kann einfach hineinspazieren.

    Am späten Nachmittag geht es mir langsam so gut das wir uns nach Garda aufmachen können.
    Vorher wären wir eh gebrutzelt worden.

    Ein bisschen bummeln und sogar Pizza essen. (Jetzt heißt es Daumen drücken für mich (: ).
    Ein Eis zum Abschluss und dann ab aufs Sofa. Na ja… oder eben auf die Campingstühle.
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  • Day8

    Flowerpower und Ameisenalarm

    June 20 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute ist Entscheidungstag. Wohin als nächstes. Eigentlich wollten wir in die Schweiz und mit einem Freund wandern gehen. Wir haben uns schon sehr auf die Berge gefreut. Das Wetter macht uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Die Chance auf vier Tage Regen und Gewitter sind zu groß.
    Somit geht es für uns morgen spontan zum Gardasee. Drückt uns die Daumen das wir zügig einen freien Platz finden. :)

    Einen kleinen Schwank aus unserem Campingleben:
    Ich dusche generell extrem heiß. Zu Hause reicht es mir häufig nicht und wenn dann muss ich immer daran denken dass ich den Wasserhahn wieder zurück stelle, damit sich Martin nicht verbrennt.
    Hier ist es so eklig warm das ich relativ schnell herausgefunden habe, wie ich das Wasser auf kalt stelle. Als ich Martin heute erzähle das ich mich über mich selbst wunder, sieht er mich mit großen Augen an. Aufgrund dessen das das Wasser über eine Zeitschaltuhr mit Knopfkombination läuft, war ihm nicht klar wie er die Temperatur einstellen kann. Zag schon stand er auf und ging ein drittes Mal am heutigen Tag duschen.

    Fotoerklärung: Jeden Abend erscheint eine Ameisenstraße (vom Pavillon, zum Haupthaus, die Wand hoch) und ist jeden Morgen wieder verschwunden. Die Ameisenstraße muss es schon ewig geben. Der Boden hat sich bereits an der Stelle verfärbt. Warum sie diesen Weg gehen, haben wir die gesamte Zeit nicht heraus gefunden.

    Die Blumenfotos sind alle auf dem Campingplatz entstanden.
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  • Day7

    Puls 60

    June 19 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Leute seit froh das ich das hier schreibe und nicht Martin. Ich habe gerade überlegt das ich gar nicht viel zu erzählen habe, da versuchte Martin mal sein Glück. Das klang wie der Aufsatz über die beste Art seinen Rasen zum wachsen zu bringen.

    Okay. Dann versuche ich doch mal mein Glück.
    Es war einmal ein ruhiger Morgen. Der erste ohne „Piraten“ und „Jungfrauen in Nöten“ auf dem Spielplatz (2m von unserem Minicamper entfernt). Zu früh gefreut… um 8:30 fing jemand an seinen Teppich ganz altmodisch auszuklopfen. Himmel, wie viele Teppiche besitzt eine einzelne Person mit Wohnwagen. Oder es war Teppichausklopftag? Um 9:30 war der oder die endlich fertig.

    Ich habe mir vor dem Urlaub ein Wasserqualitätsmessgerät gekauft. So weiß man ob man auch das Wasser aus dem Hahn trinken kann oder doch lieber zum nächsten Supermarkt läuft. Leider stimmt entweder die Kalibrierung ganz und gar nicht oder wir trinken permanent Osmosewasser aus Filteranlagen. Sogar das Seewasser hat angeblich noch Quellwasserqualität.
    Na ja… der 80 jährige Herr von gegenüber trinkt als Dauercamper das Wasser aus dem Hahn seit über 20 Jahren. Wir halten uns also an das analoge Messgerät aus Fleisch und Blut.

    Am See war das spannendste heute eine Familie Schwäne. Sobald ein Hund diesen zu nah kam wurde gefaucht wie verrückt. Ob Schwäne von Drachen abstammen?

    P.S. Martin besteht übrigens darauf, das ich mal zeige wie ich schlafe… trotz der Hitze. 😅 Die guten selbstgestrickten Socken kommen trotz der Wärme Nachts auf ihre Kosten. (Das Bild ist natürlich von gestern, jetzt kann hier noch niemand an schlafen denken).
    Viele Fußbilder heute 😂
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  • Day6

    Panzerknackerfortbildung

    June 18 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute morgen starten wir wieder mit einer kleinen Kombination aus Yoga und Sport. Nach dieser kurzen Einheit beschließen wir… es ist definitiv zu heiß zum Fahrrad fahren.
    Beim duschen finde ich zwei Haarnadeln aus vergangenen Langhaarzeiten. Mein Kämpfergeist ist geweckt… die Schlösser von der Dachbox müssen doch zu knacken sein.
    Es wird experimentiert, Pausen gemacht, das erste springt auf. Wuhu, die Freude ist groß. Leider hab ich keine Ahnung wie ich das angestellt habe und das zweite will und will einfach nicht. Zwei - drei vielleicht auch nach 4-5 weiteren Pausen strahle ich endlich wie ein Honigkuchenpferd. Die Dachbox ist offen.
    Unter anderem befindet sich in der Box auch ein „Schwimmdonut“ der durch laufen mit Wind gefüllt wird.
    Mit diesem stürzen sich Martin und ich uns in die Fluten. Heute gibt es erstaunlich große Wellen für einen See. Wir lassen uns treiben und sehen den Kitesurfern zu. Ich hoffe es hat keiner gesehen wie wir zu zweit versuchen in dieses Ding zu klettern ohne zu kentern. 🤦🏻‍♀️
    Dieses Mal habe ich aus meinem Fehler gelernt, getrocknet wird im Schatten. Auch dafür eignet sich der Donut super… und eine Picknickdecke haben wir jetzt auch. Wie sehr man sich über eigene Dinge freuen kann. 😅
    Nach dem Essen probieren wir noch eine „Cocktailbar“ / Garten mit Ausschank aus. Es gibt einen großen Snackteller dazu (den Martin alleine essen muss) der tatsächlich umsonst ist. Manchmal staune ich über die unterschiedlichen Aufmerksamkeiten. Dort teurer Flop und dann sowas. Einfach liebenswert.
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    Traveler

    Ich beneide euch um den Wind. Hier steht die Luft bei 26Grad...

    6/18/22Reply
    Traveler

    Ich habe einen gravierenden Fehler in meinem Text. Nicht mit Wind (den gibt’s hier nicht) sondern mit Luft. 😅 Wind gibt’s nur mitten auf dem See. Muss es bei den vielen Kitesurfern. Der Wind der hier ab und zu ankommt fühlt sich wie aus nem Föhn an.

    6/19/22Reply
    Traveler

    Mittlerweile haben wir schön Wind. Sind schon bei 23 Grad Raumtemperatur...

    6/19/22Reply

    😅 Es ist tatsächlich gerade Föhn in den Alpen. Viel Spass und bis nächste Woche ✌️ [A A Ron]

    6/19/22Reply
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  • Day5

    Martins Fluch ist gebrochen.

    June 17 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute morgen war nicht ganz klar was mich geweckt hat. Der Mensch der seinem Frust durch Hupen ein Ventil gegeben hat oder die schon morgens angestaute Hitze im Auto.
    Hochmotiviert beschließe ich eine Runde Yoga zu machen. Mandy Morrison animiert einen sich ganz auf sich selbst zu konzentrieren und die Ruhe zu genießen und neben an ruft ein Junge „ich bin ein Pirat“ gefolgt von einem „Aaaaaaah“ eines anderen Kindes. Als der Pirat und die Jungfrau in Nöten zum Frühstück gerufen werden ist meine Yoga Einheit fast zu Ende. Noch die Schlussentspannung… da geht nur wenige Meter neben mir der Rasenmäher an. Na ja… gedehnt bin ich jetzt immerhin, wir wollen es ja nicht übertreiben. Entspannt wird dann noch was im und am See. Nur kurz in der Sonne trocknen, sorgte für sehr skurrile lustige rot weiße Muster. Meine Narben hatte ich nämlich trotz Nässe schon mit Sonnenmilch eingerieben, den Rest ganz optimistisch auf später verschoben.
    Wie versprochen holen wir heute endlich Wein für Martin. Im Supermarkt lässt Martin unsere Metalltrinkflasche auf meinen Mittelfuß fallen. Eine Ader platz, der Fuß schwillt an.
    Es ist amtlich, Martins Fluch ist auf mich übergegangen. In all unseren vorherigen Urlauben hat sich Martin irgend eine Verletzung zugezogen, bis zu meinem alles überschattenden Sturz letztes Jahr. Aber hey, wenn es das für dieses Jahr war… dann shit happens. Schlimmer geht immer.
    Auf dem Weg zurück läuft die Brühe. Martin erbarmt sich… Leiht mir seine Schuhe (die sich auch zum schwimmen eignen), wirft sich mein Kleid über die Schulter, zieht meine Sonnenbrille auf und läuft in meinen Ballerinas 😍 plus Einkauf zurück. Ich springe vom Steg und schwimme zurück. Ich habe ihn um Erlaubnis gefragt: Ich darf das Bild verwenden :-D
    Jetzt sitze ich unter unserer niedlichen kleinen Lichterkette (die leider mehr Deko als Licht ist), trinke „Martins Wein“ :) und genieße es um diese Uhrzeit noch draußen sitzen zu können.

    (P.S. Man läuft ewig bis ins tiefere Wasser bzw. ewig über Steine raus. Schuhe sind da Gold wert und wir beide haben die selbe Schuhgröße… wenn ich auch betonen möchte, das seine breiter sind).
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