Joined November 2017
  • Day119

    Bienvenido en el campo de shipibos

    March 28, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 28 °C

    Wie schon erwähnt haben wir uns auf den Weg in das Amazonasgebiet mitten im Dschungel von Peru gemacht, um dort eine für uns neue indigene Kultur, weit außerhalb der Zivilisation genauer kennenzulernen und von ihnen zu lernen.

    Die nächst größere Stadt von unserem Indianerdorf ist Pucallpa und ist ca eine Stunde mit einem dünnen Longtailboot zu erreichen. Am Anreisetag trafen wir noch einen Deutschen der bereits mehrere Jahre als Englischlehrer in Südamerika unterrichtet und sich dort unten etwas auskannte.
    Er erzählte uns von ein paar Geschichten die man nicht unbedingt hören möchte, wenn man sich so weit aus der Zivilisation begibt.
    Zum Beispiel über die Piraterie die dort auf den Booten angeblich häufiger stattfindet oder, dass irgendwelche Touristen wegen nur ein paar Euro schwer zu Schaden kommen.
    Doch wir sind nicht so weit gereist um jetzt wieder umzukehren. Außerdem sind wir überzeugt, dass dies hauptsächlich Leuten passiert, die eine gewisse Unsicherheit ausstrahlen. Auf das Pferd haben wir uns also nicht setzen lassen. Dennoch sind wir immer vorsichtig bei allem was wir tun.

    Also haben wir uns mit einem der coolen Mototaxi zum Pier fahren lassen, nahm dort eins der wackligen Boote und sind eine Stunde über den bräunlichen Rio Ucuyali, in dem es auch giftige Wasserschlangen und Piranhas gibt, gefahren. Aus den Piranhagebissen werden dann später gerne Glücksbringerketten auch hergestellt ^^

    Angekommen in dem 1500 Mann-Dorf, dessen Namen wir aus Respekt vor möglicher Touristenströme nicht erwähnen, fühlten wir uns wirklich etwas befremdlich.
    Die scheinbar einzigen Weißen, die nun in dem indigenen Dorf ankamen, bepackt mit halbwegs guten Klamotten und Rucksäcken, wogegen die einheimischen kaum Geld für sowas hatten und wir vermuteten den Neid in den Gesicherten lesen zu können, die nun hierher kamen und die Einwohner begutachten wollten.
    Es schien aber eher andersherum. Wir waren die Außenseiter, die Neulinge, die Fremden. Gefühlt hat uns jeder hinterher geschaut und hinter vorgehaltener Hand irgendwelche Kommentare über uns abgelassen.
    Ich nehme es vorweg, wir waren letztlich nicht die Ersten und nicht die einzigen Touristen. Aber es waren überschaubar wenige.

    Wir machten uns wie abgemacht zu dem Haus von Lucia und Leonardo, die eine ordentliche Reputation in dem Dorf genießen und mit denen wir mehr oder weniger verabredet waren.
    Auf dem Weg dort hin trafen wir Leonardos Enkel, Lucias Cousin und zahlreich Andere, die scheinbar mit den Indianern unseres Vertrauens verwandt waren und uns den Weg Stück für Stück erklärten.
    Leonardo ist ein 85 jähriger Mann, der noch top fit ist und in dem Dorf für seine Hellsehigkeiten, Naturverbundenheit und seine zweifellosen Heilkünste bekannt ist.
    Lucia, seine noch junge Tochter, ließ sich von ihm ausbilden und hatte bereits sehr ähnliche Qualitäten.
    Lucia hat dazu noch 3 kleine Söhne und einen liebevollen Mann mit denen sie nun eine Art Retreatcenter eröffnet haben, in dem sich Menschen jeder Herkunft einfinden können, um an ihren mentalen, emotionalen oder körperlichen Blockaden arbeiten zu können. Wir erfuhren nebenbei erst während unserer Reise von diesem Ort und diesen wundervollen Menschen.

    Sie wohnen auf einem ziemlich großen Gelände, welches einen kleinen Fluss, ein paar winzige Wohnhäuser, ein Meditations- und heilungsraum (Maloka), Komposttoiletten und einen Schlafbereich für Besucher wie uns, zahlreiche Hunde und Hühner als auch jede menge Insekten, vor allem riesen Ameisen( sehr schmerzhaft), Opossums, Kolibris und Reptilien und weitere uns unbekannte Tiere gibt.

    Natürlich darf man nicht vergessen, dass wir bei Indianern im Dschungel waren. Also gab es kein TV, Telefon oder Internet für uns. Auch sonstige "Normalitäten" wurden uns gestrichen. Das tat aber mal ganz gut. Und wir würden es jeder Zeit wieder machen ^^.
    Es ist sicherlich nicht mehr das Gleiche wie noch vor ein paar Jahren, doch immernoch ein Ort wie kein Zweiter.
    Sicherlich, Mototaxis, Strom und fließen Wasser gibt es mittlerweile, seit 5 Jahren, denn langsam sieht man bedauerlicher Weise auch wie die vom Aussterben bedrohte indigene Kultur vom Westen infiziert wird.
    Und immer mehr Leute fahren mit dem Boot raus in die Stadt, um dort mit Geld ihr Essen zu kaufen, anstatt es wie vor wenigen Jahren noch komplett selbst anzubauen bzw zu jagen.
    Doch auch das findet man noch. So werden für besondere Anlässe auch Hühner, Enten, Schildkröten, Piranhas und andere Fische, Gürteltiere oder andere Beute frisch und selbst gefangen.
    Die Öl Industrie, die Mineral - als auch Fischindustrie und die Urbanisierung, die es leider auch hier her bereits geschafft haben, bringen natürlich auch das Geld ins Dorf. Was überhaupt auch ein Grund ist, warum sich mittlerweile Touristen wie wir uns dort aufhalten. Also die Veränderung ist hier zu erkennen und wir sind froh, es noch so kennengelernt zu haben, wie es noch halbwegs original ist. Wer weiß wie lange dieser Zustand anhält.

    Die Kultur der Indianer zeichnet sich vor allem durch gewählte und reduzierte Sprache, ruhiges Handeln, spirituellen und heilenden Fähigkeiten, Kunst (Stickerei und Malerei) und Gesang aus.
    Leonardo und seine Familie ist gesundheitlich und geistlich auf einem sehr guten Niveau und die Kinder von Lucia sind mit unter die wohlerzogensten und liebsten Kinder die wir kennenlernen durften. Wir konnten den Kindern und deren Freunden täglich dabei zusehen, wie sie immer neue Abenteuer für sich erfanden und ihnen niemals langweilig wurde. Natur machst möglich.
    Und nein, sie rennen nicht mit Federhüten und Friedenspfeife, singend und springend ums Lagerfeuer und bemalen sich halbnackt mit Kriegsbemalung. Auch wenn wir das gerne gesehen hätten. Ich denke das ist ein Klischee oder trifft nur auf die cherokee oder Blackfoots zu. Sie dagegen sehen fast "normal" peruanische aus.
    Doch so lange wir auch dort waren, vieles haben wir immer noch nicht einsehen oder verstehen können.
    Die Kultur wird scheinbar derartig beschützt, dass sämtliches Wissen nicht nach Außen getragen wird.
    Weswegen wir hier leider keine weiteren mit Sicherheit manifestierten Angaben machen können.

    Unser Aufenthaltsbereich bestand im wesentlichen aus einer Holzhütte ohne Wände dafür mit einem Palmendach bestückt, direkt am Fluss mit ein paar Hängematte und einer winzigen Küche ohne fliesend Wasser, die jedoch mit dem Nötigsten ausgestattet war, der Maloka zum Meditieren und Heilen, einer großen Wiese, reichlichen Pflanzen die zum Zweck der Heilung dort gepflanzt wurden und unserem Schlafbereich, der im wesentlichen aus einem Holzboden auf Stelzen und einem weiteren Dach aus Palmenblättern bestand. Es gab Matratzen und Moskitonetze. Das war's. Alles war offen und das spürte man auch regelmäßig. Wir bekamen von allen möglichen Tieren Besuch. Vor allem waren jedoch die Tierkämpfe in der Nacht etwas beunruhigend, mit denen wir jedoch leben mussten.

    Man mag meinen, dass Affen, Tiger oder andere große Tiere die Gefahr dort sind. Wir empfanden alles was kleiner als ein Stecknadelkopf ist als wesentlich heimtückiger, gefährlicher und nervender.
    Zumal wir Kandidaten hatten, die wegen der kleinen Viehcher es nicht lange dort aushielten und vorzeitig abreisten. Also zerstoch ist kaum ein Begriff mit dem man uns und die anderen dort ausreichend beschreiben konnte.

    Mit uns gab es noch ein paar wenige andere Kandidaten die sich ebenfalls dort hin verirrten.
    Franzosen, Dänen, Deutsche und Engländer.
    Alle waren hier, um mehr über sich und das Leben zu erfahren bzw um sich heilen zu lassen.

    Wir dachten ursprünglich, dass wir auch zum Arbeiten kommen, doch als wir mit den Indianern sprachen, dessen Muttersprache nicht Spanisch sondern Shipibo ist, haben wir uns dazu entschieden die Arbeit gegen eine reine Behandlung einzutauschen. Die mehr oder weniger auch unser Hauptgrund war weshalb wir kamen.
    Bitte verzeiht, dass ich jetzt nicht auf unsere zu heilenden Probleme eingehen, doch ihr könnt glauben, sie waren schwerwiegend. Wir können zum Glück die Vergangenheitsform hier nutzen.

    Die Indianer beeindruckten uns schon von Anfang an.
    Ja zugegeben, wir hatten kulturelle Unterschiede, Kommunikationsschwierigkeiten und auch gewisse Erwartungen des regelmäßigen Austausches zu unseren individuellen Prozessen, doch das lernten wir später, war nicht wirklich relevant. Sie wissen was sie tun und die Resultate sprachen für sich. Das Motto war - hab Vertrauen.

    Die Indianer überzeugten mit ihrer zweifellos grandiosen Naturverbundenheit, ihrem allgemeinen Wissen und Ihrer Diagnose - als auch Heilfähigkeit. Für die Diagnose mussten sie einen nicht mal anfassen oder untersuchen. Sie mussten nicht mal im gleichen Raum wie der "Patient" sein, sondern sie sprachen mit den Geistern des Waldes sozusagen. Ich weiß, schwer vorstellbar jedoch unabstreitbar. Alles was sie diagnostizierten traf zu. Bei allen von uns.
    Sie sind wirklich in der Lage, sowohl jegliche Krankheiten und Blockaden sehr schnell zu diagnostizieren, als diese auch schmerzfrei und effektiv zu beseitigen.
    Wir sprechen von Krankheiten wie Parkinson, Alkoholiker, Traumata, Krebs, Tuberkulose, Rheuma & Arthritis und so weiter.
    Krankheiten bei denen die moderne Medizin entweder teure und schmerzhafte Verfahren anwendet oder sogar ratlos versagt.

    So gut wie jede Krankheit hat ein offensichtlich und oft deutlich erkennbare Ursache die meist in unseren Köpfen oder unserer Seele beginnt, so die Indianer. Doch der Westen behandelt überwiegend nur die Symptome. Leonardo und Lucia sind dagegen in der Lage mit über 2500 verschiedenen Pflanzen, zu sehen, zu verstehen und zu beheben, woran die meisten Ärzte scheitern.
    Muttererde schenkte uns so gut wie für jede Krankheit auch ein Kraut. Die moderne Pharmakologie ist eher eine billige Kopie dagegen. Und hier ist Wissen verborgen, welches der Westen nicht kennt oder vielleicht böse gesagt auch nicht kennen möchte.
    Unsere persönliche Vermutung ist auch, dass ganze Industriezweige, wie Pharma zb. zu Grunde gehen würden, wenn man den Menschen einfache, günstige und schmerzfreie Heilverfahren anbieten würde. Aber ist wie gesagt nur eine Vermutung.
    Die Indianer sind keine Samariter die durch die Welt fliegen und alles retten. Doch wer den Weg auf sich nimmt und zu ihnen geht, der kann mit Hilfe rechnen.
    Man muss wissen, so deren Glaube, um die Verbundenheit mit der Natur zu behalten, darf man nicht lange den Wald verlassen. So verbringen sie mehr oder weniger ihr ganzes Leben nur im Dschungel.

    Kurz gesagt, wir haben uns den beiden anvertraut und sind retrospektiv sehr zufrieden mit unseren Prozessen und Resultaten. Die Krankheiten scheinen geheilt zu sein. Kaum zu glauben.

    Unser Alltag bestand aus lesen, meditieren, mit den Hunden spielen, bzw. sie aufpäppeln, in der Hängematte liegen und Dschungelfood essen. Damit die Pflanzen die man uns gab auch wirken können, mussten wir eine strenge Diät einhalten, die kein Salz und Pfeffer, keine Fette, keine Öle, Säure, Zucker, Zwiebel, Knoblauch oder Schärfe erlaubte.
    Also gab es viel Rohkost. Außerdem wenig Obst, da es in diesem Dorf kein Obst gibt. Dieses haben wir nur bekommen, wenn Einer von uns mal in die Stadt fuhr, um für alle etwas mitzubringen.
    Aber daran gewöhnt man sich mit der Zeit. So wie an die kalten Duschen, das Wasserholen, das viele Nichts-tun, die Komposttoiletten, die Mosqitos und anderen Insekten die einen aufzufressen drohten und der Rest der einem im Dschungel so erwartet.
    Ja, man muss aus seiner Komfortzone raus und über seinen Schatten springen. Aber auch das zeigt einem wieder ganz klar, wo wir im Überfluss leben, was wirklich nötig ist und zeigt einem wieder mal was nicht als selbstverständlich anzusehen sein sollte, sondern lehrt einem wieder Sachen neu zu schätzen.

    Lucia, ihr Mann Augusto und Ihr Vater Leonardo versorgten uns mit Pflanzentees, Pflanzensaunen, Pflanzenduschen, Massagen und Meditationstränken die für einen freien Geist und klare Selbsterkenntnisse sorgten.
    Bei manchen fing es auch mit einem Brechtee an. Manche mussten diesen trinken und sich danach immer und immer wieder übergeben, denn man sollte literweise Wasser hinterher kippen. Dient der Reinigung, auch wenn es unangenehm klingt.
    Wir haben anfangs zum Beispiel einen Tee bekommen, der unsere Gedanken ruhen ließ, um nicht ständig alles zu hinterfragen und unsere Skepsis erst einmal auszuschalten. Ich bin beispielsweise zwanghafter Denker gewesen. Nie Ruhe vor den Gedanken gehabt, hab den Verstand immer beschäftigt gehalten.
    Jeder bekam eine individuelle Behandlung. Und bei jedem schlug sie an. Bei manchen ging es sofort bei anderen dauerte es eine Woche.
    Manche zubereiteten Pflanzen waren warm, manche kalt, einige grün andere rot oder blau, manche rochen sehr sehr angenehm andere wiederum hatten Düfte wie Knoblauch. Doch keine dieser Pflanzen war uns bekannt.
    Die Rezepte blieben natürlich Kulturgeheimnis, was wir durchaus respektierten,
    Auch wenn die Tage so scheinbar unbedeutend waren, so passierte unterbewusst doch in jedem von uns einiges.

    Neben der körperlichen Problembehandlung, lernten wir auch das eigene Denken zu verändern. Wir konnten viele Weisheiten für uns aufschnappen und adaptieren.
    Auch wenn es schwer vorzustellen ist und jeder der diese Erfahrung nicht gemacht hat es vielleicht nicht nachvollziehen kann, so möchten wir ein paar anregende Gedanken teilen, über die jeder sich sein eigenes Bild machen darf.
    Bitte fühlt euch nicht auf den Schlips getreten oder persönlich angesprochen. Es ist eher eine allgemeingültige Erkenntnisse, die eben auf viele Menschen passen und eine Mischung aus Psychologie und Spiritualität mit sich bringen.

    Ein Beispiel, was vielen Menschen unbewusst zu schaffen macht und weswegen sie nicht "frei" sind.
    Wer kennt nicht die Stimme in seinem Kopf die ständig alles kommentiert, vergleicht, bewertet, einen ungewollt beschäftigt hält und das alles noch ungefragt?
    Die Stimme die einem manchmal Angst oder Unzufriedenheit einredet, die Stimme mit der wir uns alle automatisch und unbewusst identifizieren. Die Stimme die wir eindeutig beobachten können, was zu gleich bedeuten würde, dass wir diese Stimme nicht sind,....
    Hat sich jemand mal Gedanken darüber gemacht, wer oder was diese Stimme ist? Ob diese Stimme wirklich das eigene Ich repräsentiert und ob es vielleicht Schöneres gibt, als sich von dieser Stimme immer kontrollieren zu lassen? Ist sie überhaupt schon mal jemanden bewusst aufgefallen ?
    Jedenfalls ist dies ein Bestandteil der dortigen "Therapie" gewesen. Sich mit dieser Stimme, dem Sinn und der Identifikation dieser Stimme auseinander zusetzen. Ich möchte nur keine Meinungen jetzt suggerieren, deswegen lasse ich die Antwort hierzu offen. Unsere Erkenntnisse daraus waren jedoch verblüffend und erfreulich.

    Hat sich jemand mal mit dem Unterbewusstsein beschäfitgt ?
    Weiß jemand über die Stärke des eigenen Unterbewusstsein bescheid?
    Wer steuert dies? Wozu ist es da? Wozu ist es in der Lage und wie kann das eigenes Leben mit der Kraft des Unterbewusstseins verbessert werden?
    Wann sind wir bewusst und wann unbewusst?
    Was bedeutet sich seiner selbst bewusst zu sein ? Ist es das gleiche wie Selbstbewusstsein?

    Was sind Ängste? Wie entstehen sie? Und existieren sie überhaupt oder sind es doch nur Hirnkonstrukt?
    Es gibt Antworten die in keinem Lehrbuch stehen und die doch keiner abstreiten kann.
    Lucia und Leonardo können Depressionen und Angstzustände in kürzester Zeit behandeln. Dies wurde uns von zu vor depressiven Menschen dort bestätigt. Und dazu waren keine Tabletten und Therapien notwendig.

    Die Indianer lernten uns auch das "wie im Innen so im Außen". An dieser Stelle kann ich kurz zugeben, das eins meiner kleineren Probleme meine Allergien waren, die nur in meinem Kopf existierten und nichts mit chemischen Verbindungen zu tun hatten. Klares Innen reflektiert klares Außen und schwupps waren die Allergien weg. Die jahrelange Behandlungen beim Arzt haben nichts gebracht, eine Nacht bei Leonardo und es war weg.

    Wer kennt das nicht, (nicht immer aber öfter), man steht morgens auf, macht sich fertig geht zur Arbeit, kommt nach Hause, erledigt Abends noch etwas, isst dann noch und der Tag verging wie im Flug. Man weiß teilweise kaum noch was man gemacht hat, geschweige denn, dass man einzelne Momente genießen konnte oder einfach vieles unbewusst gemacht oder gesagt hat.
    Der Schlüssel hierzu findet sich wahrscheinlich auch im Buddhismus oder anderen Lehren, die Antwort lautet : Präsenz! Im absoluten und bewussten Jetzt zu sein!

    Fällt den meisten leider jedoch viel zu schwer...
    Wir sind mit unseren Gedanken so gut wie immer in der Vergangenheit oder in der Zukunft, doch seltenst im Jetzt. Dadurch entstehen Erwartungen und Vorstellungen von außen, die wir eigentlich gar nicht wollen. Die inneren Druck erzeugen und die nur in unserem Verstand produziert werden, aber selten ist man sich darüber bewusst. Auch wenn das die meisten jetzt wahrscheinlich vehement bestreiten.
    Dies kann der Schlüssel zum inneren Frieden und zu mehr Freude sein.
    Das geht auch im normalen Alltag, dazu brauch man sicherlich auf keiner Reise sein.

    So und durch weitere Erkenntnisse, die wir nicht alle zusammenfassen können, konnte sich unser Horizont noch etwas erweitern.
    Wir glauben immer Erfahrungen zu machen, doch nun glauben wir die Erfahrungen machen eher uns.
    Denn diese Erfahrung zeigt einem ganz deutlich, dass die eigene Geisteshaltung für unseren mentalen, emotionalen und physischen Zustand verantwortlich ist.

    Die Indianer sagten, die Mediziner heilen die Körper, vergessen dabei jedoch die Verbindung zum Geist.
    Oder der Arzt verbindet die Wunde und der Geist heilt sie. Gehört irgendwie doch alles zusammen.

    Wer jetzt denkt wir sind nicht mehr ganz bei Trost oder bilden uns was ein, dem ist es frei darüber so zu denken.
    Wir können auch nur wiedergeben was uns widerfahren ist.

    Dieses Denken und die gesunden Körper nahmen wir von den Indianern mit.
    Und durch die zweifellos phänomenalen Ergebnisse, die wir und unsere Wegbegleiter vor Ort erreichten, sind wir von den Fähigkeiten den Waldes überzeugt.
    Oder wie Gorch Fock bereits sagte, du kannst dein Leben nicht verlängern oder verbreitern, nur vertiefen.
    Eine Erfahrung die wir nicht missen wollten und für die wir sehr dankbar sind.

    Doch jetzt freuen wir uns auch wieder auf das nächste Abenteuer. ;)
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  • Day82

    Die letzten Erlebnisse in Bolivien

    February 19, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 22 °C

    Die Fahrt nach Torotoro war schon wieder ein Erlebnis für sich, bei dem die Bolivianer ihr ganzes Können unter Beweis stellten.
    Von Cochabamba aus brauch man für die ca. 130 km südliche Fahrt nur knapp 5 h in eine Collectivo (Minivan). Ein Klacks für uns also ;) räusper.
    Naja die Strecke ist auch so gut wie nicht ausgebaut. Hier geht’s also über Stock und Stein und vor allem auch durch Flüsse ohne Brücken. Ein echtes Abenteuer sag ich euch.
    Bei einem Unwetter möchte man hier besser nicht stecken bleiben.
    Als wir auf der Hälfte der Strecke anhalten mussten, ahnten wir schon Schlimmes und sahen schon hier wird’s schwierig weiterzukommen. Der Bus der uns entgegen kam musste eine steile Strecke/ Rampe nach unten fahren und dann einen durch den Regen entstandenen Fluss durchqueren. Nach kurzer Überlegung waren sich alle bolivianischen Insassen einig, der Bus schafft das ohne Probleme. Also animierten alle den Busfahrer es zu probieren. Pustekuchen. Kurz angesetzt, losgefahren und er hat den Bus voll versenkt. Doch anstatt nach konstruktiven Lösungen zu suchen, stieg nur die Hälfte der Passagiere aus, dass alle aussteigen wäre auch zu einfach, und der Rest schaute blöd Löcher in die Luft und nur Vereinzelte versuchten den Bus wieder rauszubekommen. Um es nicht zu lang zu machen, einer war nutzloser als der andere. Die wenigen die die Initiative ergriffen, gruben den Bus nur tiefer und tiefer in sein Verderben und schlussendlich half nur ein Bagger der in der Nähe auf einer Baustelle war. Doch auch der schaffte es erst nach mehreren Versuchen, da auch der Bagger den Bus weiter in sein Loch buddelte. Wir konnten nicht nachvollziehen, wie man so hilflos ohne nachzudenken den Bus nur tiefer in die Scheiße reiten konnte. Aber das scheint hier nicht so untypisch zu sein. Es war für uns eine amüsierende Pause, von der man nur lernen konnte. Alle waren froh als er es endlich schaffte. Doch die ganze Front des Busses war im Eimer. Total demoliert.
    Das sind Szenen die es in Europa so nicht gäbe. Aber wenn man’s mit Humor nimmt, ist alles halb so wild.

    In Torotoro angekommen sind wir von einer riesen Dinoskulptur begrüßt worden. Denn für Dinos und deren Spuren ist das Dorf bzw sein Nationalpark bekannt. Oder wurde es nur dadurch extra bekannt gemacht ?
    Es soll hier 10k Einwohner geben, es sah aber eher nur nach 100 aus. Und nach eben so vielen Tieren.
    Die Leute sind nicht sehr aufmerksam hier mit Tieren und mit Kindern. Beides wird hier eher schlecht behandelt. Als eine Mutter ihr Kleinkind fast von einer Mauer getreten hätte und dann einfach ging und das schreiende Kind verletzt zurück ließ, sind uns die Kinnladen runtergefallen. Aber wir sind nicht hier, um die Menschen umzuerziehen….

    Als wir unseren ersten Ausflug machen wollten, mussten wir feststellen, dass man sich im Nationalpark Torotoro nicht alleine bewegen darf, sondern einen Tourguide benötigt. Diese haben Fixpreise, was bedeutet, je mehr Leute desto günstigere die Tour. Max jedoch 6.
    Also haben wir uns kurzer Hand mit ein paar Amis und einem Schweizer zusammen getan und es konnte losgehen. Im Vergleich zum Rest von Bolivien war das jedoch etwas teurer, falls das mal einer von euch vor hat.
    Der Torotoro Nationalpark soll einer der schönsten Nationalparks in Bolivien sein. Hier findet man neben spektakulären Landschaftsformen auch eine reichhaltigen Fülle an Fossilen, Dinosaurierspuren, eine sehr vielfältige Fauna, Höhlen und Canyons.
    Die erste Station ist die cuidad de Itas . Hier ging es 1,5 Stunde lang auf und zwischen Felsen hindurch. Interessant dabei war, dass auf dem Weg zahlreiche, sogar überraschend viele, Felsen in nicht weiter Distanz aus der Natur heraus Formen annahmen, die sehr deutlich wie Elefanten, Frösche, Schildkröten oder andere Tiere aussahen. Man brauch wirklich nicht viel Fantasie um die Formen zu erkennen. Als hätte die Natur sie gezeichnet. Wir waren jedoch etwas verwundert über die verschiedenen Wandmalereien die uns unser Guide zeigte und uns berichtete wie viele Millionen Jahre alt diese seien und was sie angeblich bedeuten. Ob das so alles richtig war.…. Hat uns nicht wirklich überzeugt. Aber wir lassen es mal so stehen.

    Nach der Mittagspause sind wir in die Umajalanta Höhle gegangen. Es ist die größte Tropfsteinhöhle in Bolivien mit Stalaktiten und Stalagmiten. Es war Eins unserer besten Abenteuer hier. Es gab sogar einen Wasserfall in der Höhle. Ohne Führer ist es Wahnsinn dort hinabzusteigen, mit Einem ist es jedoch ein riesen Spaß. Allein wegen der Höhle hat sich der Ausflug nach Torotoro bereits gelohnt. Jedoch nur für Besucher geeignet die körperlich fit und nicht zu breit sind. Außerdem sollte man keine Platzangst haben, da es ab und zu zwischen hunderten Metern Freiraum auch mal ganz enge Passagen gab, durch die Man durchklettern musste. Man kommt sich etwas vor wie Indianer Jones auf der Suche nach dem verlorenen Schatz. Viel mehr Abenteuer kann ich mir kaum vorstellen. Kein Vergleich zu den Mienen in Potosi. Natur ist eben eindrucksvoller, als etwas vom Menschen geschaffenes.

    Am zweiten Tag sind wir auf einem Spaziergang an verschiedenen Dinosaurierspuren am Ortsrand entlang gegangen. Unser Guide erzählte uns wieder jede Menge Details zu den verschiedenen Dinotypen, dessen Spuren, Größe, Gewicht, Farbe ect. So sehr wir daran glauben wollten, dass diese Spuren echt waren, wir konnten es aber nicht. Zu viele Ungereimtheiten waren da. So läuft ein 12 Meter langer Dino mit 5 Meter Höhe nicht so kleine Schritte wie ein Mensch. Oder so verschwinden seine deutlichen und tiefen Spuren nicht einfach von jetzt auf gleich. Ist er danach abgeflogen, oder wieso gibt es nur ein paar Meter dieser Spuren ?? Es gab mehrere dieser Ungereimtheiten, die uns sehr skeptisch machten. Aber seis drum. Die Geschichte war nett anzuhören und es sah schön aus.

    Auf dem weiteren Weg passierten wir natürliche Steinbrücken und wasserarme Wasserfallkasskaden und ruhten uns an einem spektakulären Aussichtspunkt über dem Rand eines riesen Canyons ein wenig aus. Es war ein imposantes Ökosystem mit kristallklarem Wasser, welches über des Moosdecken hinabfiel. 200 Meter breit und 300 Meter tief ging der Canyon und er war länger als das Auge reichte.
    Doch besonders interessant fanden wir die Umrandung des Nationalpark auf die nie hingewiesen wurde. Von weiter weg kann man ein deutliches Tal erkennen, indem der ganze Nationalpark sich befindet, von dem sehr sehr gleichmäßige extrem flache Rundberge sich wegstreckten. Diese hatten Formen wie Rampen und es gab auf hunderte Kilometer hinweg zahlreiche dieser Bergformationen die sich wie Zwillinge glichen.. Es sieht aus als hätte ein Künstler das in die Natur eingezeichnet. So etwas ebenes und gleichmäßiges über solch eine Strecke haben wir noch nie gesehen. Ein Kornkreisfeld ist nichts dagegen.

    Nach Torotoro ging es zurück nach Cochabamba, um von dort aus weiter nach La Paz zu fahren.
    In La Paz wartete bereits Ahmed auf uns. Arabischer Name, aber reiner Bolivianer. Ein toller Kerl können wir nur sagen.
    Ahmed ist der Cousin von David dem Tätowieren, den wir in Paraguay kennengelernt haben.
    Somit hatten wir direkt eine Anlaufstation und einen Freund. Es ist schön wie sich Manches immer von alleine ergibt. So brauch man oft nichts planen, es fügt sich immer irgendwie. Aber gleich mehr zu Ahmed.

    La Paz (zu deutsch, der Frieden), inkl. El Alto, ist die Stadt mit dem höchstgelegenen Regierungssitz der Welt.
    Die Innenstadt unterscheidet sich kaum von anderen Großstädten, (voll, laut und etwas anstrengend) bis auf die Terefico (Gondel). Es gibt verschiedene, sehr moderne Gondeln, welche in Farben eingeteilt sind, die man sehr günstig nutzen kann. Mit einer Gondel ist man aufgrund des Verkehrs und der vielen Höhenunterschiede hier viel viel schneller unterwegs und außerdem genießt man einen deutlich schöneren Ausblick. Es heißt, je höher man am Rand wohnt, desto ärmer ist man. Vermutlich ist das auch so.
    Die Stadt ist vor allem auch so gewachsen und groß geworden, da gefühlt 1/3 der Häuser nicht fertig gebaut wurde und somit leer stehen. Also wenn eine Stadt dermaßen viel Leerraum hat, dann wundert es uns nicht, dass sie unübersichtlich groß wird.
    Wenn man von La Paz nach El Alto mit der Gondel fährt, kann man in einem Felsspalt sogar ein Auto erkennen, welches in die Tiefe gestürzt und in der Spalte hängen geblieben ist. Angeblich sind nur 2 von 6 Insassen gestorben. Kaum zu glauben, wenn man sich das Auto anschaut. Sieht aus wie im Film. Aber keiner kommt auf die Idee es irgendwann mal dort zu entfernen. Vermutlich wird es die nächsten Jahre für alle Besucher als abschreckendes Beispiel drin gelassen.
    Den berühmten Hexenmarkt, den es nur donnerstags und sonntags gibt, haben wir leider zwei Mal verpasst. Dort gibt es angeblich alles was man auf einem normalen Markt nicht bekommt. Also angeblich so wirklich alles. Wirklich schade, dass wir das nicht geschafft haben. Es wäre sicherlich spannend gewesen.

    Dafür waren wir an einem Platz der so voll mit Tauben war, dass man kaum einen Schritt gehen konnte, ohne dass man auf eine tritt. So sind die Tauben derartig an Menschen gewohnt, dass sie einem mit etwas Mais in der Hand sofort bespringen. Das mag nicht für jederman was sein, aber es war ein sehr interessantes und einmaliges Erlebnis, für mich jedenfalls. Es gab eine Frau auf der Treppe die so voll mit Tauben war, dass wir sie kaum noch erkannt haben.

    Wir haben eigentlich fast nur Karneval erlebt in La Paz. Es scheint als würde dieser uns hier verfolgen. Egal in welcher Stadt wir sind, überall wird gefeiert, rund um die Uhr. Es gab direkt vor unserer Tür den sicherlich größte Umzug den wir je gesehen haben und das auf 4 Tage verteilt. Aber es macht Spaß sich mit dem artificial snow voll zu sprühen und die Leute feiern zu sehen.

    Ahmed, unser verrückter aber lieber Freund, den Simone mit Boris der Bestie aus MIB verglich, ist eigentlich Tourguide und nutze die Gelegenheit mich, Simone ging es nicht gut, hoch auf den höchsten Punkt in La Paz zu bringen. Die Zähne des Teufels wie es dort heißt. Von dort aus hat man ein Panorama über das ganze Tal, sogar die Wolken sind großen teils unter einem. Es war wundervoll. Der Weg dorthin erinnerte mich jedoch etwas an den berühmten Camino de la muerte, den es hier in der Nähe auch gibt. Zu dem haben wir es zeitlich jedoch leider nicht mehr geschafft. Also man muss schwindelfrei sein für diese Strecke…. Aber keine Sorge es war nicht lebensgefährlich. Diese Strecke jedenfalls nicht.
    Ahmed ist ein wirklich lieber Kerl, der uns die Gastfreundschaft der Bolivianer unter Beweis stellte. Er teilte alles mit uns und war wirklich froh uns helfen zu können. So nahmen wir ihn ein Stück auf unserer Weiterreise nach Copacabana mit. Nicht in Rio, sondern am Titicacasee. Das Herz der Inkas.
    Der Ausflug gefiel uns allen sehr gut. Ein besonderes Highlight für uns war, das zufällige Aufeinandertreffen von mehreren Leuten/ Freunden die wir auf verschiedenen Abschnitten auf unserer Reise bereits getroffen haben. Aus La Paz, aus Cochabamba , aus Sucre und aus Potosi. Und noch viel zufälliger war es, dass die Meisten sich untereinander kannten. Es war eine wundervolle Vereinigung. Wir haben einen fabelhaften Abend draußen auf der Straße verbracht. Noch viel mehr Leute gesinnten sich zu uns und wir tranken, sangen und tanzten zusammen. Es war wie das Ende eines schönen Films bei dem alle wieder zueinander finden und glücklich sind.
    So gab es Zwei, die draußen mit Musik die Straße blockierten, die Leute einluden und der Masse den Gauchotanz beibrachten. Da mussten wir natürlich mitmachen. Wäre die Kälte nicht nachts gekommen hätten wir wohl durchgefeiert.

    Copacabana ist dermaßen klein, dass man in 20 Minuten etwa alles gesehen hat. Dennoch hat es einen gewissen Flair den man nicht unterschätzen darf. Es ist ein aufgeschlossenes, feierfreudiges und gemütliches Dorf. Mit feierfreudig meine ich nicht das komasaufende Diskofeiern. Sondern Paraden, Karneval, Straßentänze und gute Laune verteilende Feiern.
    Hier sind uns wieder einige der bolivianischen Traditionen und Rituale aufgefallen. Um mal ein paar zu nennen.

    Zum Beispiel suchen sich die Jungs zur Karnevalszeit die Mädels aus, tragen dabei ihre traditionelle Kleidung und rennen mit den Mädels Hand in Hand durchs Dorf, alle hintereinander. Das soll das ewige Zusammenbleiben symbolisieren. Ähnlich wie der ursprüngliche Betteltanz in Bayern, nur das der traditionelle Brauch in Bayern mittlerweile nicht mehr der Gleiche ist.

    Oder sobald sich jemand ein neues Auto kauft oder eine längere Reise vor sich hat, so fährt er mit einem blumenverzierten Auto vor die Kirche, öffnet eine Flasche Sekt und besprüht sein Auto damit. Zum Schluss kommt der Pfarrer und segnet es noch mit Weihrauch, damit auch nichts schief gehen kann.

    Oder wenn man sich Alkohol kauft, dann spuckt oder schüttet man den ersten Schluck auf den Boden, um den Patchamama Gott zu huldigen, außerdem soll es dann besser schmecken.
    Eine weitere Tradition ist es in der Kirche in Copacabana , dass unverheiratete Paare durch getrennte Eingänge in die Kirche gehen. Denn die Schutzpatronin scheint einen sehr eifersüchtige Jungfrau zu sein, die es nicht gerne sieht, wenn man gemeinsam die Kirche betritt.

    Ach es gibt jede Menge lustiger Rituale die wir gerne beobachten. Aber nicht alles sind Rituale. So sind die Schuhputzer beispielsweise alle maskiert hier. Denn in den Augen der Einwohner sind Schuhputzer das unterste Glied der Nahrungskette und werden wie Abschaum behandelt. Da kann man nachvollziehen, wenn sie sich vermummen.
    Oder zum Autofahren brauch man hier einen Führerschein, zum Motorrad fahren jedoch nicht. Tolle Logik…. Doch so oder so fahren viele ohne Führerschein, was man auf der Straße auch merkt.
    Also man kann sehen dieses Land hat viele Eigenschaften die uns fremd sind, aber so lernt man die Welt eben am Besten kennen.

    So jetzt noch kurz eine Info, damit sich keiner wundert.
    Wird sind jetzt in Peru angekommen, aber unsere ersten Eindrücken kommen erst ein Andermal.
    In 2 Tagen werden wir bei einheimischen Indianern
    des Shipipo Stammes sei, um uns dort sowohl für die Wiederbepflanzung des Regenwaldes einzusetzen, als auch mehr von dem tiefen Wissen des Dschungels und auch mehr über deren Heilkünsten zu erfahren. Wir freuen uns schon sehr auf diese vermutlich tiefgreifendes Erfahrung die wir dort machen werden. Es ist eine Möglichkeit die nur wenigen vorenthalten ist und deswegen schätzen wir sie um so mehr.
    Es wird in der Nähe von Pucallpa sein und wir werden wohl keinen Internet oder Telefonanschluss haben. Also bitte nicht wundern, wenn ihr von uns einen Monat nichts hört. Auch zu Simones Geburtstag werden wir nicht erreichbar sein, also keine Sorge. Alles wird gut sein.
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