• Kati T.
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Nach Osten: Baltikum

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  • Gezinin başlangıcı
    31 Ağustos 2024

    Berlin

    31 Ağustos 2024, Almanya ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir haben uns für diese Reise einmal für die Richtung Osten entschieden. Der Morgensonne entgegen über Polen ins Baltikum. Was erwartet uns? Eine ungewisse Mischung aus Geschichte, dunklen und hellen Kapiteln. Und moderner Zukunft mit Blick nach vorn. Wir sind gespannt und neugierig.
    Obwohl uns Roadsurfer diverse Steine in den Weg gelegt hat, starten wir endlich mit "Ernhardt Bulli".
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  • Angekommen

    31 Ağu–1 Eyl 2024, Polonya ⋅ ☁️ 17 °C

    Ganz entspannt über leere Autobahnen - und in Polen sogar wesentlich besser - erreichen wir einen kleinen Platz an der Ostsee. Auf die Minute pünktlich zum Sonnenuntergang. Angekommen.

  • Ustka

    1 Eylül 2024, Polonya ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem wir Kolberg ziemlich enttäuschend fanden, ging es gleich weiter nach Ustka. Einem Kurort an der Ostsee. Auch völlig überlaufen, aber trotzdem bereit für einen kleinen Bummel an der Promenade

  • Bunkeranlage

    2 Eylül 2024, Polonya ⋅ ☀️ 18 °C

    Überall findet man in Polen Reste des Krieges. Hier überraschend eine recht intakte Bunkeranlage aus dem zweiten Weltkrieg. In Benutzung war sie nie, da sie nicht "rechtzeitig" fertig wurde. Und obwohl sie inzwischen bunt besprayt ist, täuscht sie nicht darüber hinweg, wie dicht die Kriegsgefahr auch heute wieder ist.Okumaya devam et

  • Danzig

    2 Eylül 2024, Polonya ⋅ ☀️ 21 °C

    Den ganzen Nachmittag verbrachten wir in dieser schönen Stadt. Auch wenn die Altstadt gar nicht soo alt ist, wie es den Anschein hat. Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg zu 90 % zerstört. Aber so wunderschön wieder aufgebaut. Und am Ufer treffen diese "Altstadt" und eine hypermoderne andere Seite aufeinander und ergänzen sich hervorragend.Okumaya devam et

  • Marienburg

    3 Eylül 2024, Polonya ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute standen zwei wichtige Kapitel der Geschichte auf dem Programm. Zunächst die Marienburg aus dem 13. Jahrhundert. Die flächenmäßig größte Burg der Welt. Wechselnde Nationalitäten in Kriegen und zuletzt fast die vollständige Zerstörung im letzten Weltkrieg konnten sie aber nicht gänzlich in die Knie zwingen. Heute ist sie völlig zu recht Weltkulturerbe.
    Wir haben trotz spannendem Audioguide die veranschlagten 3,5 h nicht durchgehalten.
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  • Wolfsschanze

    3 Eylül 2024, Polonya ⋅ ⛅ 29 °C

    Und ein zweites, sehr dunkles Kapitel: Das Führerhauptquartier "Wolfsschanze". Der Ort, an dem sich Hitler die allermeiste Zeit aufhielt.
    Hier herrschte eine sehr bedrückende Stimmung zwischen all den zerfallenden Bunkern und Gebäuden. Das Haus, in dem das Attentat durch von Stauffenberg stattfand, nur noch die Grundmauern und ein Stahlfenster. Trotz Sonne im Wald nicht ein Vogelzwitschern. Und die Ruinen stimmten sehr nachdenklich. All das nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt.

    Besonders befremdlich empfanden wir den Souvenirshop: Tassen und kleine Plüschwölfe mit Wolfsschanzen-Shirt in Frakturschrift. Spielzeug in Patronen- und Minenform. Panzer, Flak und Flugzeug als Holzspielzeug. Mehr als geschmacklos.
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  • Lost place Schleusen Fürstenau

    4 Eylül 2024, Polonya ⋅ ☁️ 27 °C

    Spontan beschlossen, dass wir noch eine weitere Nacht hier bleiben. Daher fahren wir entspannt durch Masuren und finden zuerst den Lost place Ober- und Unterschleuse Fürstenau. 1939 begonnen, sollte diese zehnte Schleuse im Masurenkanal betrieben werden. Der Bau dieser Giganten aus Stahlbeton wurde jedoch nie beendet, da Mann und Material zum Bau der Wolfsschanze gebraucht wurden. Beeindruckend ist das Bauwerk trotzdem noch, obwohl fast schon wieder die Natur die Oberhand hat.

    Anschließend fuhren wir noch weiter an den Seen entlang und machten Pausen in Mikolajki und Gizycko. Es irritiert mich immer wieder, wenn bei Google Maps die ehemaligen deutschen Namen Nikolaiken und Lötzau angezeigt werden.
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  • Kaunas

    5 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 27 °C

    Nun haben wir Polen verlassen und reisten kurz und schmerzlos nach Litauen ein. Zugegeben, die Strecke nach Kaunas war öde und staubig. Hier hat es aber auch seit April nicht mehr geregnet.

    Kaunas ist eine kleine niedliche Stadt. Trotz alter Bausubstanz aber sehr gepflegt und hübsch. Man findet schnell heraus, warum die Stadt Europäische Kulturstadt 2022 war. Alt neben neu.

    Unseren Übernachtungsplatz finden wir in Birštonas an der Memel.
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  • Wasserschloss Trakai

    6 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 20 °C

    Bezauberndes Wasserschloss Trakai und eigentlich DER Hotspot Litauens. Bei bestem Wetter inkl. kleiner Bootsfahrt um die Burginsel und entspannter Besichtigung. Obwohl die laufende Restaurierung ganz schön verpfuscht wird. Nicht genauer hinsehen.

    Zum Abschluss noch typisch karäische Cepelinai (Zeppeline) gegessen. Kartoffelklöße mit Schweinefleischfüllung. Obwohl wir das auch schon als Kroppkakor auf Öland in Schweden gegessen haben. Hat trotzdem geschmeckt.
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  • Republik Uzupis

    6 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 25 °C

    Dieser besondere Stadtteil verdient einen eigenen Fußabdruck. Gegründet an einem 1. April (!) ist hier das etwas heruntergekommene, aber äußerst beliebte Künstlerviertel Vilnius. Und immer mehr Promis wollen hier angesagt wohnen.Okumaya devam et

  • Klaipeda

    7 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 26 °C

    Den Morgen haben wir noch bei einem Frühstück in Kaunas genossen. Dann machten wir uns auf den Weg nach Klaipeda an die Ostseeküste. Sehr spontan hab ich entschieden, die langweilige Autobahn zu verlassen und stattdessen durch das landschaftlich schönere Memeltal zu fahren. Immer wieder Hügel, auf denen früher Burgen und teils nun verwahrloste Schlösser oder Gutshöfe standen/stehen. Zog sich aber ganz schön, die Strecke.

    Klaipeda hat uns eher etwas enttäuscht. Hier haben wir mehr erwartet. Die Altstadt geometrisch, aber eher noch Luft nach oben, das "Ännchen von Tharau" auch gesehen. Und am Fluß ein militärisches Musikfestival, das hat uns etwas entschädigt. Auf den beiden Flussseiten spielten verschiedene Corps mit- und gegeneinander.
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  • Abends am Strand

    7 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 24 °C

    Nördlich von Klaipeda fanden wir einen Ökoplatz zum Übernachten. Für Samstag schön ruhig. An der Steilküste "musste" ich erstmal schaukeln. Und zum Sonnenuntergang ins Wasser. So ein schönes Erlebnis.

  • Gegensätze in Plungė

    8 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 24 °C

    Überrascht hat uns der Ort Plungė. Einerseits eine Landwirtschaftliche Fabrik, wo nicht klar ist, ob noch in Betrieb oder Lost Place.
    Und nur wenige 100 m weiter ein Schloss des Fürsten Oginski in traumhafter Gartenlage. Gegensätzlicher könnte es kaum sein.Okumaya devam et

  • Berg der Kreuze

    8 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 26 °C

    Ich hatte diesen besonderen Ort schon einmal im TV gesehen. Trotzdem mag nichts die Atmosphäre wiedergeben als ein persönlicher Besuch.

    Der Berg der Kreuze wurde schon mehrfach zerstört und immer wieder aufgebaut. Er ist ein Symbol des Glaubens der Litauer, aber auch ein Ort des Dankes, des Gedenkens und der Wünsche. Es wird kaum gesprochen und es finden sich Kreuze aus aller Welt darunter. Und das Klimpern der überall aufgehängten Rosenkränze und unzähligen Kreuze, die dazu kommen, berührt sehr.Okumaya devam et

  • Hippie-Camp

    8 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachdem wir 50 km umsonst zu diversen Campingplätzen gefahren sind, dann eben eine Nacht hier in diesem Alt-Hippie-Camp. Zwar direkt an der Hauptstraße, aber inmitten einer Apfelwiese. Alles bunt hier, alle extrem gechillt, komische Musik, aber schon irgendwie schön.

    Nachtrag: War doch etwas zu viel Flower Power für unseren Geschmack. Am nächsten Morgen sitzen alle zusammen im Gemeinschaftsbereich und jeder isst sein selbst geraspeltes Vogelfutter bei Hippiemusik. Während wir doch lieber in der Sonne frisch aufgebackene Brötchen und Rührei mit Speck essen...
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  • Birzai

    9 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute auf dem Weg: Birzai. Obwohl es hier 7 Brauereien geben soll, haben wir nur einen dürftigen Fabrikverkauf gefunden. Stattdessen aber ein hübsches Schloss. Montags natürlich zuuu. Und noch sonst einige Wegschönheiten über die litauisch-lettische Grenze. Anschließend dann etwa 45 km Schotterstraße, puh, Staub und KopfwehOkumaya devam et

  • Kirkilai

    9 Eylül 2024, Litvanya ⋅ 🌬 25 °C

    Etwas Natur an den Karstseen in richtig schöner Landschaft. Der Aussichtsturm macht ordentlich was her, man konnte bis in die Spitze klettern. Allerdings wurden uns beiden beim Runtergehen die Knie weich. Alles nur Gitterroste, durch die man bis ganz nach unten sehen konnte. Dazu heftiger Wind.Okumaya devam et

  • Sigulda

    10 Eylül 2024, Letonya ⋅ ☁️ 21 °C

    Ein wichtiger Ort in der lettischen Geschichte der Unabhängigkeit. Gleich mehrere Schlösser und Burgen säumen das Gaja-Tal. Außerdem die Gutmannshöhle. Nicht tief, aber durch die tragische Legende der Rose von Turaida - natürlich Liebe, Eifersucht und Mord - von regionaler Bedeutung.Okumaya devam et

  • Alatskivi

    11 Eylül 2024, Estonya ⋅ ☁️ 19 °C

    Auf dem Weg in die östlichste Ecke der europäischen Union hat es uns auch hierher verschlagen. Witzig war, dass dieses Schloss dem Balmoral Castle in Schottland nachempfunden war, was wir im Frühsommer erst besucht hatten. Nunja, davon ist dieses hier weit entfernt. Aber netter Versuch. Und denken wir uns mal den Staubsaugerroboter da rechts unten im roten Salon weg.

    Entlang des Peipus-Sees durchfuhren wir auch die Dörfer der sog. Altgläubigen, die auch abschätzig Zwiebelrussen genannt werden. Die Dörfer scheinen in einem anderen Jahrhundert festzustecken und es werden noch immer überall von den Alten dicke Zwiebelzöpfe verkauft, die ich aber aus Respekt nicht fotografiert habe.
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  • Russischer wirds kaum noch

    11 Eylül 2024, Estonya ⋅ ⛅ 20 °C

    Das war nun für uns die Station, die Russland geografisch fast am nächsten war. Kurze Überlegung, noch zur Grenzstadt Narva zu fahren, schlugen wir aber aus. Lieber wollen wir noch etwas Strecke nach Westen machen und einen Ruhetag an der Küste im Lahemaa-Nationalpark verbringen.Okumaya devam et

  • Gut Kolga

    12 Eylül 2024, Estonya ⋅ ⛅ 17 °C

    Kolga ist eines der größten Güter Estlands. Hier wollten wir einige Lost Place Fotos schießen, aber durften nicht rein. Offensichtlich ist eine Restaurierung in Gange. Das Kolga-Museum hatten wir uns aber angesehen. Neben einigen wirklich interessanten Stücken zum früheren Leben hier war aber auch eine sehr krude Mischung dabei: Kinderschlafanzüge, Plastepuppen, und auch etwas nunja Müll.
    Spannend dagegen die reiche Lebensmittelsammlung bis hin zu Wodka im Tetrapack.
    Made in Germany...
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