Sarah Wagner

Joined December 2018Living in: Westhofen, Deutschland
  • Day232

    Maleny's wundervolle Vogelwelt

    August 22 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Etwas im Landesinneren befindet sich das kleine Örtchen Maleny mit einer fantastischen Aussicht und einem wundervollen Vogelpark. Auf dem Weg dorthin steht das nächste "Big Thing", eine riesige Ananas 🍍. Da wir jetzt die großen Dinge sammeln, haben wir selbstverständlich dort gehalten ☺️.

    In Maleny angekommen, fuhren wir direkt zum botanischen Garten, zu dem mittlerweile ein ziemlich großer Vogelpark mit teilweise sehr zahmen Vögeln gehört.
    Bereits am Eingang saßen 2 Kakadus, verschiedene Sittiche und Papageien neugierig in ihren Häuschen und beobachteten uns. Der Graupapagei wollte sogar gekrault werden und neigte sein Köpfchen nach unten. Die Dame vom Kaffee bzw. dem Ticketverkauf setzte die Vögel sogar auf uns ❤️.

    Der Botanische Garten selbst ist ein sehr schön angelegter Park mit fantastischer Aussicht auf die "Glashouse Mountains", einer Vulkankette aus 12 Vulkanen mit echt kuriosen Formen. In verschiedenen Gärten gibt es Teiche, Pavillions und weitere Deko. Sogar ein richtiges kleines Boot steht einfach auf dem See. Wir sind natürlich drauf, um zu sehen wie so ein Schiff eigentlich aufgebaut ist. Hinten gab es eine Liegefläche, daneben geht es runter ins "Bad" bzw. hoch zur Steuerkabine mit Tisch. Direkt neben dem Steuerrad gehen Treppen in die "Küche" runter. Fantastisch was auf so einem Miniboot alles vorhanden ist 😯.
    Wieder am Eingang entdeckten wir noch ein Baumhaus, in dem wohl eine kleine Ferienwohnung entsteht. Echt cool.

    Unser Highlight war jedoch der Vogelpark. Wir hatten Glück und waren ganz alleine in der Führung. In der ersten riesigen Voliere waren Tauben, Fassane und kleine Vögel. Eine verrückte Taube namens "Blue" hat einen echten Fußfetisch und flirtete intensivst mit meinen Füßen, da ich nur Flip-Flops anhatte. Ich war etwas überrascht wie schnell die Taube war. Wie Speedy Gonzalez ist die hinter meinen Füßen her 😂.

    In der 2. Voliere waren viele Kakadus (auch schwarze und pinke), Nymphensittiche und kleinere Papageien. Ruck zuck hatten wir Vögel auf der Schulter sitzen, welche uns teilweise recht lautstark mit Hello begrüßten. Besonders anhänglich war ein kleiner Papagei namens Olly 😍.
    Auch in der 3. Voliere hatten wir im Nu wieder ganz viele neue Freunde. Hunderte Sittiche in allen Farben tummelten sich bunt durch die Gegend bzw. hingen uns am T-Shirt, den Schultern, auf dem Kopf 😂🐦. Der Wahnsinn.
    Im letzten Teil gab es vor allem Pfauen und Aras. Wer kann schon behaupten 3 der riesigen Papageien auf einmal auf sich zu haben.

    Wir löcherten die arme Frau mit hunderten Fragen über die Vögel. Warum sie so zahm sind, woher sie sprechen können, woher die Vögel kommen, was für Rassen es sind... Ich glaube sie war am Ende etwas genervt 😂😂😂.
    Ziemlich cool ist, dass es quasi eine Auffangstation für nicht mehr gewollte Vögel ist. Hier haben die "Kleinen" ein offensichtlich gutes Leben.

    Ein echt tolles Erlebnis 🐦❤️.
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  • Day231

    Noosa, Surfen an der Sunshine Coast

    August 21 in Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    Noosa, das Ferienparadies, lockt mit Stränden, Restaurants und Bars. Aber es gibt auch einen bekannten Nationalpark.
    Unter dem Namen sind mehrere kleinere Städtchen an der Sunshine Coast und dem nahen Hinterland zusammengefasst und so ist das Gebiet um den Noosa Fluss recht groß und hat sogar etwa 60.000 Einwohner.

    Immer noch auf der Suche nach wilden Koalas sind wir in den Nationalpark. Über etliche Wanderwege kann man das Gebiet erkunden. Da es viele Eukalyptusbäume gibt standen die Chancen doch gar nicht so schlecht...
    Ein besonders schöner Weg, führt direkt am Meer entlang. An zahlreichen Aussichtspunkten kann man mit Glück Delfine beobachten und tatsächlich konnten wir welche aus der Entfernung sehen 🐬❤️.
    Jedoch haben wir auf dem restlichen Weg durch die Wälder keinen Koala gefunden 😅.

    Tags darauf versuchte sich Christian noch einmal im Surfen. Noosa ist immerhin ein dafür bekannter Platz. Die Wellen waren allerdings an diesem Tag nicht so optimal. Ich bin lieber am Strand geblieben und habe (diesmal ohne nervige Strandverkäufer) in der Sonne entspannt.
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  • Day230

    Fraser Island, größte Sandinsel der Welt

    August 20 in Australia ⋅ ⛅ 19 °C

    Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und bekannt für seine endlosen Strände und wilden Dingos.

    Da wir kein Allradfahrzeug hatten und auch keine Erfahrung damit, buchten wir einen Tagesausflug.
    Uns begrüßte auf der Insel ein super gelaunter, echt lustiger Fahrer mit seinem riesigen Allradbus. John war echt super drauf und erzählte mit Witzchen und Spaß interessante Infos über die Insel.

    Die Wege sind echt krass... Wir waren froh nicht fahren zu müssen 😁. Tiefe Sandfurchen und Löcher schüttelten den ganzen Bus heftig durch und John musste echt aufpassen im weichen, losen Sand nicht stecken zu bleiben. Ein bißchen wie Achterbahn fahren 😂😂.

    Erster Halt: Regenwald.
    Ja genau... Wie soll das gehen auf einer Sandinsel?! Über Tausenden von Jahren hat sich aus Muscheln, Algen, etc. eine Humusschicht im Boden gebildet, welche das Wachstum erster Pflanzen ermöglichte. Hieraus ist ein geniales Ökosystem entstanden. Die Blätter fallen zu Boden und werden zu Humus, aus welchem sich die kleineren Pflanzen und die Bäume wieder ernähren...
    Nur hier wächst eine bestimmte Eukalyptusart, welche besonders robustes Holz hat. Zum Beispiel für den Hafen in Sydney oder London wurde dieses Holz verwendet.

    Das Wasser in dem kleinen Fluss ist so klar, dass ich es am Anfang gar nicht gesehen hatte. Überall auf der Insel gibt es Süßwasserseen und Flüsse mit dem reinsten Wasser überhaupt. Kristallklar und selbstverständlich trinkbar.

    Nach dem Mittagessen fuhren wir an einem nicht enden wollenden Strand entlang und sahen tatsächlich wilde Dingos an der Seite. Das Paar war wohl auf der Suche nach Futter im Meer Fischen gewesen und flüchtete recht schnell als wir ankamen.

    An den "Pinnacles" konnten wir uns Sandformationen in allen möglichen Weiß bis Rot-Tönen ansehen. Durch Rost verfärben sich einzelne Sandkörner und bilden tausende Farben.

    Weiter geht es an einen Bachlauf, in welchem man sich bei höherem Wasserstand im Reifen an den Strand treiben lassen kann. Da es super windig und dadurch recht kühl war, verzichteten wir darauf und liefen den Bach nur ein Stück entlang. Auch hier wieder super klares Wasser.

    Die letzte Strandstation war das Wrack der SS Maheno. Das 1905 gebaute Luxus-Passagierschiff wurde 1935 durch einen Zyklon an die Küste gespült. Da sie keinen eigenen Abtrieb mehr hatte ist sie gestrandet und liegt seitdem an der Küste von Fraser Island. Mit den Jahren ist die Maheno immer weiter vom Sand verschluckt worden. Dieser wandert jährlich um 1 bis 2 Meter und verdeckt mittlerweile einen großen Teil des einst so hohen Schiffs. Natürlich setzt dem Wrack auch der Rost zu... 😯.

    Letzte Station: Lake McKenzie. Ein Süßwassersee mit unglaublich klarem Wasser und weißem Strand. Der See geht nach wenigen Metern steil auf 9 m Tiefe hinab. Von oben sieht man dies durch die dunkelblaue Abgrenzung im Wasser. Ein wunderschöner Anblick. Christian war natürlich schwimmen... Mir war es dann doch etwas zu kalt.
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  • Day229

    Hervey Bay, auf Tour mit den Buckelwalen

    August 19 in Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    Es ist Walsaison an der australischen Ostküste. Von Juni bis November sind die gigantischen Säuger im Meer zu sehen. Sie schwimmen aus den kalten Gewässern hierher, um ihre Kälber zur Welt zu bringen 🐳.

    Wenn man schonmal die Gelegenheit hat die Wale beobachten zu könnten, sollte man diese auch nutzen. Deswegen buchten wir eine 4 stündige Waltour.

    Bereits nach etwa 30 Minuten der erste Wal, nein die erste Walgruppe ☺️. 3 Stück planschten vor der Küste von Fraser Island im Meer.
    Die Wale winken mit ihren Flossen, springen oder drehen sich im Wasser. Es gibt wohl 3 Gründe für das Verhalten:
    - aus Spaß
    - um einem Weibchen zu imponieren
    - um es den Kälbern zu zeigen (z. B. Luft holen)
    Wir hatten Glück und die Tiere trollten und planschten eine ganze Weile.

    Ein Stück weiter waren noch 2 Wale. Insgesamt tummeln sich etwa 300.000 Stück an der Küste.

    Es ist einfach schön die Wale zu beobachten. Es hat so etwas beruhigendes und ist faszinierend wenn sie springen (kommt leider seltener vor) oder näher kommen.

    Am Ende kam einer Wale ganz nah ans Boot 😯. Direkt vor dem Fenster drehte er sich, winkte mit der Flosse und schwamm nach einer Weile weiter. Wir hätten ihn fast anfassen können, so nah war er 🐳😯.
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  • Day228

    Bundaberg, Rum und Ginger Beer

    August 18 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Bundaberg ist besonders für seine Rum Destillerie und mittlerweile auch für sein "Ginger Beer" bekannt.
    Rund um die Stadt wird Zuckerrohr angebaut. Als Abfallprodukt entsteht Melasse. Da die tüchtigen Farmer diese nicht einfach wegschmeißen oder verfüttern wollten, kamen sie auf die Idee Rum zu brauen.
    Der Rum mit dem Eisbären ist seit langem über die Grenzen der Stadt und Australiens bekannt und beliebt.

    Da nicht jeder gerne Rum oder Alkohol konsumiert bzw. es viele Kinder gibt, wurde eine Art Softdrink mit Melasse als eine der Hauptzutaten entwickelt.
    Das "Ginger Beer" ist eine aus Ingwer, Melasse und Wasser gebraute Limonade, welche süßlich malzig schmeckt mit einem Hauch von Ingwer. Ohne Alkohol, sehr lecker, aber auch sehr süß.

    Wir besuchten zuerst das "Bundaberg Barrel", die Verkaufshalle in Fassform des "Ginger Beers". In einem kleinen Museum erfährt man in Kürze den Brauprozess bis zur Verpackung. Zudem gibt es am Ende ein Probe aller Sorten. Im Laufe der Zeit haben sich einige entwickelt. Von Zitronenlimonade über Pfirsich, Piña Colada oder Traube. Es gibt etliche Sorten, sogar ein Cola. Am besten hat uns jedoch die Sonderedition zum 150 jährigen Firmenjubiläum geschmeckt. Das Original mit Zitrone. Echt mega lecker.
    Zum Abschluss durfte sich jeder 6 Flaschen aussuchen und mitnehmen (außer der Sonderedition 😂, die haben wir uns trotzdem zusätzlich gegönnt).

    Für die Tour in der Rum Destillerie waren wir leider etwas zu spät. Trotzdem haben wir uns mal im Shop umgesehen und auch 2 Sorten probiert. Einen weicheren Rum und einen Likör (salziges Karamell). Als der Barmann merkte dass wir beide keine Rum-Trinker sind, hat er uns den weichen Rum mit Ginger Beer aufgefüllt. Das war dann echt lecker 😜. Der Likör war uns beiden doch zu süß.

    Auf der Suche nach einem Supermarkt haben wir hier den ersten Aldi gesehen ☺️. Könnte so auch in Deutschland stehen 😉.
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  • Day226

    Rockhampton, die Cowboystadt

    August 16 in Australia ⋅ ⛅ 23 °C

    Willkommen in der Stadt der Cowboys, der Rinder und des "Bullridings".
    Rockhampton ist die Rinderhauptstadt Australiens und damit prädestiniert fürs "Bullriding".

    Schon am ersten Abend konnten wir die jungen Cowboys beim Training beobachten.
    Ziel ist es sich für 8 Sekunden auf dem buckelnden Bullen zu halten. Festgehalten wird sich an einem recht lockeren Seil mit nur einer Hand. Wenn das Tor aufgeht versuchen die Tiere echt ihr bestes den Reiter möglichst schnell los zu werden 😁.
    Um die Jungen vor dem Bullen zu schützen, versuchen 2 Viehtreiber ihn möglichst schnell von der Abwurfstelle weg in den Stall zu locken. Das klappt teilweise nicht so gut, zumindest wenn der Bulle richtig wütend ist und auf die Treiber losgeht 😳. Da überall ein hoher Zaun steht, können sich diese aber leicht dort hinauf retten. Im schlimmsten Fall, wenn sich das Tier gar nicht beruhigen lässt, werden 3 Kühe als Beruhigung in die Arena gelassen... Spätestens dann trottelt der wilde Bulle wieder in den Stall 😜. Helm und Schutzweste gehören zum Glück auch zur Ausrüstung der jungen Reiter.

    Tag 2 begann mit einer Tour durch die dortigen Höhlen. Eine Kammer im Höhlensystem soll eine bessere Akustik als das Opernhaus in Sydney haben und man kann darin sogar heiraten. Weiter gibt es einiges an Programm darin, zum Beispiel werden Opern darin aufgeführt.
    Unsere Führerin war sehr nett und erzählte von der zufälligen Entdeckung der Höhle, über die einzigartige Flora und Fauna, bis hin zur Akustik alles ☺️. In der Höhle wächst an einer kleinen Wand der weltweit einzige Bestand einer bestimmten Fahnsorte 😳. Fast am Ende der Führung kamen wir in die "Kathedrale". Wir setzten uns auf die Holzbänke, das Licht ging langsam komplett aus und "Halleluja" begann aus den Boxen zu erklingen. Und tatsächlich in der kompletten Dunkelheit konnte man schon Gänsehaut bekommen. Der Klang ist wirklich phänomenal ❤️.

    Mittags besuchten wir den botanischen Garten und den Zoo. Dort leben ausschließlich typisch australische Tiere. Die meisten davon sind verunfallte oder kranke Wesen, die in der Wildnis nicht mehr überleben würden. So gibt es einen Adler, welcher nach einem Autounfall nicht mehr fliegen kann oder einen blinden Koala. Das Projekt ist echt toll und die Gehege der Tiere groß und schön gestaltet. Obwohl der Zoo ausschließlich auf Spendenbasis arbeitet sind die Zustände deutlich besser als in manch anderem Zoo ☝🏻😍.

    Besonders hat uns unser erster Koala gefallen. Sie sehen so flauschig aus. Es war gerade Fütterung und die sonst so schläfrigen Tiere werden auf einmal putzmunter und sind blitzschnell am Futter 😉🐨. Ihr Pfleger erklärte noch einige interessante Fakten über Koalas. Zum Beispiel steckt in Eukalyptus so wenig Energie, dass die Tierchen maximal 4 Stunden wach sind.

    Auch ein Highlight waren die Schimpansen. Auch hier war gerade Fütterung und die Pflegerin erzählte ein bißchen über die Tiere, welche uns so ähnlich sind. 98,6% der DNA sind identisch zum Menschen und wenn man die Affen beobachtet, kann man doch viele Parallelen im Verhalten erkennen. Eine Schande dass ihnen der Lebensraum gestohlen wird oder sie gegessen werden 😢. Ein Paar hatte ein 1,5 jähriges Junges. Der freche Kleine tanzte, kletterte und versuchte sich an den Futterrohren, aus denen die anderen Affen mit einen Stock die Beeren fischen. Super süß 😍.

    Am Abend waren wir wieder in der Arena. Wir dachten, dass die Erwachsenen zum Wettkampf antraten. Falsch gedacht 😂. Die kleinen hatten ein Turnier. Jedoch waren diesmal auch Pferde dabei. Die jungen Reiterinnen mussten mit ihren Pferden so schnell wie möglich um 3 Fässer galoppieren. Selbstverständlich ohne diese umzuwerfen. Auch ganz cool zu sehen.

    Am Vorabend fragte Christian, ob er auch auf einem Bullen reiten könnte und man verwies uns auf den Wettkampftag. Allerdings war so viel los, dass keine Zeit für Christians Ritt war 😔. Schade...
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  • Day226

    Cape Hillsborough, Kängurus am Morgen

    August 16 in Australia ⋅ ⛅ 13 °C

    Kängurus am Strand bei Sonnenaufgang? Ok das wollten wir sehen...
    Morgens um 4 Uhr fuhren wir in Richtung des Strandes im Nationalpark.
    Ein Schild mit Verhaltensregeln zeigte uns, dass wir richtig waren, doch am Strand war nichts... Nur leichte Dämmerung 😢.
    Waren wir jetzt ernsthaft umsonst um 4 Uhr aufgestanden 😩.

    Wir beschlossen ein bisschen am Strand entlang zu gehen, in der Hoffnung, dass sich irgendwo doch noch ein Känguru dazu entscheidet an den Strand zu hoppeln...

    Ein gaaanzes Stück weiter vorne war eine kleine Menschenmasse und überall Handylichter... OK, wir hatten die Kängurus wohl gefunden 😁.
    Bestimmt 15 Tiere (14 Wallabys und 1 Graues Riesenkänguru) hoppelten in aller Ruhe am Strand entlang auf der Suche nach Futter.
    Wow so nah 🦘. Ein Wallaby hatte sogar ein Baby im Beutel 😍😍😍. Unfassbar süß.
    Die Tiere ließen sich von den Leuten nicht stören, beachteten sie gar nicht. Es gab einige Rangeleien zwischen den Tieren um die besten Plätze.

    Als es etwas heller wurde kam ein Ranger vor, steckte ein Rechteck am Strand ab und fütterte die Kängurus. Er erklärte, dass es Spezialfutter für die Tiere sei und jeden Morgen bis zu 20 hungrige Mäuler zum Futtern an den Strand kommen.
    Dieses Erlebnis ist nur an sehr wenigen Plätzen in Australien zu sehen und man darf die Kängurus auf keinen Fall anfassen oder selbst füttern ☝🏻, sonst kommt keines mehr und das unglaubliche Erlebnis ist für andere zerstört.

    Als die Sonne aufgegangen war, hoppelte eins nach dem anderen in den Dschungel oder am Strand davon. Wir folgten einem Wallaby welches in Richtung unseres Campers hüpfte.
    Was ein Erlebnis... Dafür hat sich das Aufstehen tatsächlich gelohnt ❤️🦘.
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  • Day224

    Airliebeach und Whitsunday Island

    August 14 in Australia ⋅ ☁️ 20 °C

    Airlie Beach ist das Tor zu einem der schönsten Strände: Whitehaven Beach auf den Whitesundays Islands.

    Selbst ist die Stadt sehr touristisch mit vielen Bars, Restaurants und Reisebüros. Aber auch eine kostenlose große Lagune zum Schwimmen gibt es.

    Es gibt etwas außerhalb einen Wasserfall, den "Cedar Creek Fall". Leider ziemlich ausgetrocknet und eher ein Wassertropfen als ein Fall 😂😂. Wir sind auf die Felsen geklettert und hatten von oben einen echt schönen Blick auf die Zwischenstufe des Wasserfalls. Es ist bestimmt schön, wenn dort Wasser fließt 😉.

    Jeder der nach Airlie Beach kommt, muss quasi eine der diversen Touren zu den Whitesundays mitmachen. Wir entschieden uns für den größten Anbieter "Ocean Rafting". Das Unternehmen hat kleine Speed-Boote, welche direkt an den Strand fahren können. Die anderen Boote können nur andere Strände etwas weiter außen besuchen.
    Zudem hatte das Boot 2 ziemlich große Yamaha V8 Motoren am Heck, die wohl ordentlich Power hatten. War ganzschön schnell 😁.

    Im Paket enthalten waren 2 Schnorchel Stationen. Das Gebiet um WithSundays Island gehört nämlich noch zum Great Barrier Reef. Als erstes hielten wir an einem wunderschönen Korallen Garten. So vielfältig und bunt war es selbst beim Tauchen nicht. Wie ein Blumenmeer. Das Wasser wieder ganz klar und die Sicht fantastisch, aber... Sau kalt, trotz Neoprenanzug ❄️❄️❄️.

    Der 2. Stop hatte unfassbar viele Fische. Leider sind dort die Korallen (80% Abdeckung) durch einen Zyklon komplett zerstört worden (1% Abdeckung) 😢. Dafür gibt es riesige Fische 🐟, Giant Trevallys, welche ziemlich dicht vorbei schwimmen und Fischschwärme von großen Makrelen.
    Wer an Airlie Beach ist und nicht im "Great Barrier Reef" schnorchelt oder taucht hat echt was verpasst ☺️👌🏻. Die Bilder der Schnorchel Stopps haben wir von der Facebook Seite von Ocean Rafting.

    Danach ging es auf die Insel und zur Aussichtsplattform. Wow 😍 die Aussicht ist der Wahnsinn. Karibik pur mitten in Australien. Leider nicht ganz so warm und etwas bewölkt, aber hey es ist Winter 😂.

    Der weißeste Strand in Australien mit 99% Quarzanteil im Sand ist mega fein und weich. Dazu das durchsichtige Wasser unter dem man selbst vom Aussichtspunkt die Stachelrochen sehen kann. Einfach nur fantastisch. Da die anderen Boote den Strandteil nicht anfahren können, war es gar nicht voll und wir konnten teilweise alleine am Strand entlang laufen. Im Wasser haben wir super viele Rochen gesehen. Ein ziemlich großes Exemplar hatte ein Leopardenmuster... Dachte eigentlich die wären grau 😅

    Auf dem Rückweg holte unsere Kapitänin nochmal alles aus dem Boot 😁. Ziemlich schnell fuhren wir im zick zack und engen Kurven über die teils raue See ☺️☺️☺️. Was ein geiler Tag.
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  • Day224

    Bowen, das erste "Big thing"

    August 14 in Australia ⋅ ☀️ 19 °C

    Einer der schönsten Strände Australiens (Platz 17) und eine riesige Mango lockten uns vom Highway in das kleine Örtchen Bowen.

    Die "Horseshoe Bay" ist wirklich ein kleines Paradies. Weißer Sand, türkis farbenes Wasser umrandet von dunklen Granitsteinen. Wir sind eine ganze Weile auf den Felsen geklettert um die Aussicht zu genießen.
    Es gab sogar eine Aussichtsplattform mit toller Aussicht über die Bucht 😍.

    Am anderen Ende der Stadt steht eines der 150 "Big things" in Australien. Eine riesige Mango.
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  • Day223

    Magnetic Island, wilde Koalas & Wallabys

    August 13 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Vor Townsville liegt die kleine Insel "Magnetic Island" auf der es wilde Koalas in den Bäumen und Wallabys an einem felsigen Rand des Strandes gibt 🐨🦘.

    Morgens fuhren wir mit der Fähre auf die Insel und mussten dort leider direkt feststellen, dass der Wanderweg auf dem die Koalas leben gesperrt ist. Buschfeuer 😢🔥. Oh man... In der Hoffnung doch welche zu sehen, sind wir fast den kompletten oberen Teil der Insel abgelaufen, aber außer verkohlten Stellen war nichts zu sehen...

    Wir sind an wirklich super schönen Stränden vorbei gekommen und auch geschwommen. Aber kein Koala 🐨😔.

    Dafür haben wir die niedlichen Felsenkängurus (Rock Wallabys) gesehen. Da man sie dort mit Speziafutter füttern kann, sind sie recht zutraulich und man kann ihnen ziemlich nahe kommen 😍🦘.
    Wir haben sogar ein Junges gesehen ❤️.
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