Frank Roesler

Joined December 2019Living in: Nürensdorf, Schweiz
  • Day76

    Puerto Viejo und Corona

    March 15 in Costa Rica ⋅ ☀️ 29 °C

    Ab dem 9.3. Waren wir wieder in Costa Rica in Puerto Viejo. Zuerst 1 Nacht im Casa Verde und dann 3 Nächte im wunderschönen Hotel El Cameleon. Aus Europa und aus der CH drangen mittlerweilen aber immer mehr besorgniserregende Informationen zu uns. Wir hatten aber immer noch traumhaft schöne und unbeschwerte Ferien. Mit dem Mietwagen konnten wir die Gegend um Puerto Viejo erkunden. Wir besuchten u. a. das Jaguar Rescue Center, wo verletzte Wildtiere, wie Affen, Faultiere, Vögel und Reptilien wieder gesund gepflegt werden und wenn immer möglich wieder in die freie Wildbahn entlassen werden. Um Puerto Viejo gibt es ganz viele wunderbare Strände zu entdecken. Im Hinterland überrascht die Natur mit üppigstem Dschungel. Am vierten Tag hier wechselten wir dann in die Case Renada, welche von einem Schweizer Freund von Nadja, Dani Widmer, vor ca. 10 Jahren erbaut wurde. Das kleine, wunderschön gestaltete Resort hat 3 Cabinas und einen super coolen Pool. Dani und seine Frau Renata sind phantastische Gastgeber. Wir konnten immer mit der Familie frühstücken. Wir waren dort sehr gut aufgehoben.

    In Europa und in der Schweiz wurden immer strengere Verhaltensvorschriften in Zusammenhang mit Corona erlassen. Viele von unseren Freunden rieten uns dringendst in die Schweiz zurückzukehren. Wir waren einerseits total gerührt ob der vielen besorgten Reaktionen unserer Freunde und waren andererseits im Clinch mit den total anderen Umständen, in welchen wir uns bis dahin befanden. In Costa Rica war die Welt zu dem Zeitpunkt noch total in Ordnung. Wir waren hin und her gerissen zwischen Bleiben und Abreisen. Der Bundesrat hat dann einen Appell erlassen, in dem er alle Schweizer im Ausland unverzüglich aufforderte, in die Heimat zurückzukehren. Nur kam weder von der Fluggesellschaft, noch vom EDA irgend eine brauchbare Information, wie dies zu bewerkstelligen sei. Wir waren völlig auf uns alleine gestellt.

    Mittlerweile begannen aber auch die Regierungen in Süd- und Mittelamerika die Grenzen immer mehr für Ausländer zu schliessen. Flüge wurden gecancelt. Costa Rica, als klassische Feriendestination hat von all den Länder am längsten gezögert. Mittlerweilen ist auch dort alles dicht. Im ganzen Land wird kein Alkohol mehr verkauft. Die Leute müssen auch social distancing praktizieren. The party is over.

    Unser Rückflug mit Edelweiss wäre am 29.3.. Wir wussten aber nicht, ob dieser Flug überhaupt noch durchgeführt wird, was bis heute auch völlig unklar ist. Zum Glück hat eine liebe Freundin von uns, Isi, die mit ihrem Mann zusammen ein Sprachreisebüro betreibt, für uns einen Rückflug gebucht mit Lufthansa via Frankfurt. Wir wollten auf der sicheren Seite sein. Trotz der Unsicherheit, ob der Weiterflug mit Swiss von Frankfurt nach Zürich wirklich stattfindet, haben wir am Donnerstag den 19.3. das Flugzeug in San Jose bestiegen und sind nach einem 11h Flug in Frankfurt gelandet. Am Flughafen stellten wir dann überglücklich fest, dass der Swissflug nach ZH durchgeführt wird. Am Freitag Abend, kurz vor 22.00h sind wir dann im Geisterflughafen Zürich Kloten gelandet.

    Das war das dramatische Ende von unserer 2,5-monatigen Traumreise durch Mittel- und Südamerika. Sie wird trotz den widrigen aktuellen Umständen für uns immer und ewig in allerbester Erinnerung bleiben.
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  • Day70

    Zu Fuss über die Grenze

    March 9 in Costa Rica ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute mussten wir für Ferienverhältnisse sehr früh aufstehen, denn wir hatten um 8.00h unser Wassertaxi zu besteigen, welches uns in einer ca. 25min. Fahrt von Bocas del Toro nach Almirante ans panamaische Festland brachte. Im Hafen von Almirante sahen wir einen grossen Frachter vor Anker, der mit ganz vielen Chiquita-Bananen-Containern beladen wurde. Der Name des Schiffs war Chiquita Express. Jetzt wissen wir endlich woher die Bananen kommen.

    Hier im Hafen wartete bereits Kimi, unser Buschauffeur. Die Fahrt ging zuerst durch dschungelähnliche Landschaften und dann an endlos scheinenden Bananenplantagen vorbei. Nach etwa 1h Fahrt erreichten wir Sixaola. Dies ist der Grenzort zwischen Panamá und Costa Rica. Hier mussten wir uns auf panamaischer Seite abmelden, um dann zu Fuss über eine Brücke den Rio Sixaola (dieser bildet hier die natürliche Grenze) zu überqueren und uns in Costa Rica wieder anzumelden. Auf diese Art haben wir noch nie einen Grenzübertritt vollzogen. Auf Costa Ricanischer Seite wartete dann ein Taxifahrer auf uns und der brachte uns sicher nach Puerto Viejo ins Hotel Casa Verde, wo wir für 1 Nacht gebucht haben. Diese Fahrt hat ca. 40min. gedauert. Am Nachmittag haben wir den hoteleigenen Pool genossen.
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  • Day23

    San José

    January 22 in Costa Rica ⋅ 🌧 18 °C

    San José hat viele Gesichter, die wir heute etwas erkundet haben. Es war interessant aber definitiv keine Stadt für längere Aufenthalte. Wir waren in der eher hektischen Fussgängerzone mit vielen Shops, die nicht so viel hergeben.

    Am Besten hat es uns im Quartier 'Barrio Escalante' gefallen. Dort ist alles ein bisschen ruhiger und gepflegter. Das Quartier scheint seit wenigen Jahren zu boomen. Es gibt diverse nette Restaursnts und Cafes.

    Zu Abend gegessen haben wir in einem authentischen, italienischen Restaurant. Es war sehr lecker.
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  • Day22

    Dem Regen und dem Nebel entflohen

    January 21 in Costa Rica ⋅ 🌧 17 °C

    Nachdem wir das windige Monteverde verlassen haben, hofften wir auf besseres Wetter in La Fortuna, beim berühmten Vulkan Arenal. Leider hat es dort fast pausenlos geregnet, was nicht ganz üblich ist für diese Jahreszeit. Den Vulkan haben wir kein einziges Mal sehen können.😣😣😣 Er war stets umgeben von Wolken. Unser Bungalow im Hotel Arenal Paraiso hätte wohl bei gutem Wetter eine super Aussicht auf den Arenal geboten 😉. Zum Glück konnten wir nach der Ankunft die hoteleigenen Thermalbecken noch mit wenig Regen geniessen. Diese werden vom noch immer aktiven Arenal beheizt.
    Der gestrige Tag mit ganz viel Regen war echt öde. Wir wussten kaum was anzufangen mit der Zeit. Schlussendlich gönnten wir uns eine schwedische Massage in la Fortuna. Das war das absolute highlight des Tages, denn wir hatten grosses Glück und sind an einem wirklich professionellen Ort gelandet, 🙏 muchos gracias. das hat super gut getan. In La Fortuna haben wir von ursprünglich 3 auf 2 Übernachtungen reduziert und sind heute nach San Jose gefahren. Das war eine gute Entscheidung. Das Wetter hier ist viel freundlicher.

    In San Jose bleiben wir für 2 Nächte im wunderschönen Hotel Fleur de Lys.
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  • Day20

    La pequeña helvecia

    January 19 in Costa Rica ⋅ 🌧 27 °C

    Nein, nein, wir haben noch kein Heimweh aber trotzdem haben wir auf dem Weg nach la Fortuna die kleine Schweiz besucht, das war echt lustig. Unglaublich was ein Schweizer namens Hans Ulrich Stöckli hier erbaut hat. In der Kaffebrache tätig kam er vor vielen Jahren hierher. Es gibt ein Hotel mit Restaurant. Käsefondue, Bourguignone, Zürigschnätzläts usw. könnte man hier alles haben. Eine Kapelle gibt es auch und ein kleines Zugeli up zu einem Drehrestaurant. Das haben wir uns erspart. SRF hat 2009 von ihm berichtet aber leider ist er 2014 verstorben. Seine Ehefrau (una Tica) und ihr Sohn führen das kleine Paradiesli nun weiter.Read more

  • Day19

    Eindrücke aus Monteverde

    January 18 in Costa Rica ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einer sehr stürmischen Nacht zeigte sich auch tagsüber das Wetter als sehr launenhaft. Es windete ununterbrochen und der Regen wechselte sich immer mal wieder ab mit der Sonne. Aufgrund dieser Tatsache verzichteten wir auf die ursprünglich geplante Erkundung des Regenwalds und gingen stattdessen zuerst eine Schmetterlingsfarm besuchen und anschliessend die hummingbird gallery, wo man Kolibris aus nächster Nähe bewundern und filmen konnte.Read more

  • Day18

    Weiterreise nach Monteverde

    January 17 in Costa Rica ⋅ ⛅ 25 °C

    Schweren Herzens verliessen wir Manuel Antonio bei strahlendem Sonnenschein und ca. 34° im Schatten. Unterwegs machten wir einen Zwischenhalt bei der Brücke von Tarcoles. Unter dieser Brücke fliesst der 111 km lange Rio Tarcoles, in welchem viele Krokodile leben. Von der Brücke kann man die possierlichen Tierchen sehr gut und sicher beobachten. Es war absolut beeindruckend.

    Danach ging es weg vom Meer in die Berge nach Monteverde, wo wir in Santa Elena auf ca. 1400 m ü. M. eine nette Unterkunft (Hotel las orquideas) gefunden haben. Das Wetter präsentiert sich hier leider von der schlechten Seite. Es ist merklich kühler (19°) hier oben, es regnet immer mal wieder und es wehen enorm stürmische Winde. Trotzdem ist die Landschaft mit dem Regenwald bezaubernd schön. Man sieht sogar bis zum Pazifik.
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  • Day16

    Jungle Night Safari

    January 15 in Costa Rica ⋅ 🌙 27 °C

    Heute Abend ging es um 18.00h auf eine 2-stündige Nachtsafari. Wir waren 8 Gäste und ein junger, sehr kompetenter Guide. Es ist unglaublich was es da an Artenvielfalt zu bestaunen gibt. Der Guide war mit einem grossen Fernrohr ausgerüstet und hatte eine starke Taschenlampe dabei. Über das Fernrohr konnte jeder seine Handycam hinhalten und tolle Bilder knipsen. Viele der Bilder wurden aber auch direkt aufgenommen, je nach dem wie nahe man hin konnte.

    Wir sahen den legendären Rotaugenfrosch, den Costa Ricanischen Bullfrog diverse Spinnen und die gefährlichste Schlange von Mittel- und Südamerika, die Terciopelo-Lanzenotter. Sie gehört zur Familie der Vipern.

    Wir waren absolut begeistert von der Tour, obwohl es Nadja vorab einiges an Überwindung gekostet hat daran teilzunehmen. 😉👍🥂🌴
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  • Day15

    Üppige Flora und Fauna

    January 14 in Costa Rica ⋅ ☀️ 29 °C

    Es ist unglaublich diese Tier- und Pflanzenwelt hier.
    Zuerst mussten wir heute aber noch zur Autovermietung nach Quepos, um unseren Mietvertrag noch für 9 weitere Tage zu verlängern. Wir hätten gerne unseren Truck in was Kleineres umgetauscht aber leider war nichts verfügbar. So müssen/dürfen wir nun weiterhin dieses super Vehikel fahren 🙈

    Nachdem wir das vertragliche geregelt hatten, gingen wir zurück ins Hotel Park House. Dieses liegt wirklich im Nationalpark Manuel Antonio. Um ca. 15.00h kam eine Horde Totenkopfäffchen ins Hotel. Wir konnten die putzigen Tiere aus nächster Nähe bestaunen und fotografieren.

    Am späteren Nachmittag ging es wieder auf eine fantastische Bootstour in die Mangroven. Die Fauna ist spektakulär. Diverse Vogelarten, Affen, Faultiere und Echsen gabs zu sehen.
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  • Day14

    On the way to Manuel Antonio

    January 13 in Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Um 8.20 Uhr gings heute weiter zur Fähre nach Puntarenas. Die Fahrt zum Hafen von Paquera hat ca. 1 1/2 h gedauert. Viel zu früh waren wir da aber todo bien. Die Überfahrt nach Puntarenas hat etwa 70 min. gedauert.
    Angekommen in Puntarenas waren wir ein bisschen überrascht von der Hässlichkeit dieser Ortschaft 🙈.
    Aber die Fahrt ging dann gleich weiter mit einem kurzen Stopp für ein Mittagessen.
    Nach weiteren ca. 2.5 h sind wir dann endlich in Manuel Antonio angekommen. Another Paradise mitten im Dschungel. Das Hotel Manuel Antonio Park House wird von einem sympathischen Holländer, namens Micheal, geführt. Er ist ein wahnsinnig guter Gastgeber. Wir sind umgeben von üppigen Pflanzen und Bäumen und wir geniessen das Konzert des Dschungels. Haben bereits Agutis, frei fliegende Papageien und Kapuzineräffchen gesehen. In der Bar el avion konnten wir einen traumhaft schönen Sonnenuntergang geniessen.
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