Nach langem Warten treten wir nun endlich unsere Honeymoon Reise an. Da es am 1.10.18 nicht hätte sein sollen gehts nun in die andere Richtung.
  • Day81

    Wieder zu Hause

    March 20 in Switzerland ⋅ 🌧 9 °C

    Am Donnerstag, 19.3. sind wir mit unserem Mietwagen von Puerto Viejo nach San José gefahren. Um ca. 15.00h konnten wir den Wagen zurückgeben und wurden dann mit dem Shuttle zum Flughafen gebracht. Dort herrschte eine zwar ruhige aber trotzdem beklemmende Stimmung. Unser Lufthansa-Flug nach Frankfurt startete pünktlich um 20.50h. Am Freitag, 20.3., landeten wir pünktlich um 15.00h. Unser erster besorgte Blick im Transitbereich in Frankfurt galt der Abflugtafel. Findet der Swissflug nach Zürich überhaupt statt? Hallelujah. Der Flug war nicht gecancelt worden. Wir waren überglücklich, dass wir nicht die Nacht im Transit Frankfurt verbringen mussten. Nach 5h Aufenthalt gings pünktlich um 20.50h los und nach 35min Flug landeten wir planmässig um 21.30h in Kloten.Read more

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  • Day76

    Puerto Viejo und Corona

    March 15 in Costa Rica ⋅ ☀️ 29 °C

    Ab dem 9.3. Waren wir wieder in Costa Rica in Puerto Viejo. Zuerst 1 Nacht im Casa Verde und dann 3 Nächte im wunderschönen Hotel El Cameleon. Aus Europa und aus der CH drangen mittlerweilen aber immer mehr besorgniserregende Informationen zu uns. Wir hatten aber immer noch traumhaft schöne und unbeschwerte Ferien. Mit dem Mietwagen konnten wir die Gegend um Puerto Viejo erkunden. Wir besuchten u. a. das Jaguar Rescue Center, wo verletzte Wildtiere, wie Affen, Faultiere, Vögel und Reptilien wieder gesund gepflegt werden und wenn immer möglich wieder in die freie Wildbahn entlassen werden. Um Puerto Viejo gibt es ganz viele wunderbare Strände zu entdecken. Im Hinterland überrascht die Natur mit üppigstem Dschungel. Am vierten Tag hier wechselten wir dann in die Case Renada, welche von einem Schweizer Freund von Nadja, Dani Widmer, vor ca. 10 Jahren erbaut wurde. Das kleine, wunderschön gestaltete Resort hat 3 Cabinas und einen super coolen Pool. Dani und seine Frau Renata sind phantastische Gastgeber. Wir konnten immer mit der Familie frühstücken. Wir waren dort sehr gut aufgehoben.

    In Europa und in der Schweiz wurden immer strengere Verhaltensvorschriften in Zusammenhang mit Corona erlassen. Viele von unseren Freunden rieten uns dringendst in die Schweiz zurückzukehren. Wir waren einerseits total gerührt ob der vielen besorgten Reaktionen unserer Freunde und waren andererseits im Clinch mit den total anderen Umständen, in welchen wir uns bis dahin befanden. In Costa Rica war die Welt zu dem Zeitpunkt noch total in Ordnung. Wir waren hin und her gerissen zwischen Bleiben und Abreisen. Der Bundesrat hat dann einen Appell erlassen, in dem er alle Schweizer im Ausland unverzüglich aufforderte, in die Heimat zurückzukehren. Nur kam weder von der Fluggesellschaft, noch vom EDA irgend eine brauchbare Information, wie dies zu bewerkstelligen sei. Wir waren völlig auf uns alleine gestellt.

    Mittlerweile begannen aber auch die Regierungen in Süd- und Mittelamerika die Grenzen immer mehr für Ausländer zu schliessen. Flüge wurden gecancelt. Costa Rica, als klassische Feriendestination hat von all den Länder am längsten gezögert. Mittlerweilen ist auch dort alles dicht. Im ganzen Land wird kein Alkohol mehr verkauft. Die Leute müssen auch social distancing praktizieren. The party is over.

    Unser Rückflug mit Edelweiss wäre am 29.3.. Wir wussten aber nicht, ob dieser Flug überhaupt noch durchgeführt wird, was bis heute auch völlig unklar ist. Zum Glück hat eine liebe Freundin von uns, Isi, die mit ihrem Mann zusammen ein Sprachreisebüro betreibt, für uns einen Rückflug gebucht mit Lufthansa via Frankfurt. Wir wollten auf der sicheren Seite sein. Trotz der Unsicherheit, ob der Weiterflug mit Swiss von Frankfurt nach Zürich wirklich stattfindet, haben wir am Donnerstag den 19.3. das Flugzeug in San Jose bestiegen und sind nach einem 11h Flug in Frankfurt gelandet. Am Flughafen stellten wir dann überglücklich fest, dass der Swissflug nach ZH durchgeführt wird. Am Freitag Abend, kurz vor 22.00h sind wir dann im Geisterflughafen Zürich Kloten gelandet.

    Das war das dramatische Ende von unserer 2,5-monatigen Traumreise durch Mittel- und Südamerika. Sie wird trotz den widrigen aktuellen Umständen für uns immer und ewig in allerbester Erinnerung bleiben.
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  • Day70

    Zu Fuss über die Grenze

    March 9 in Costa Rica ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute mussten wir für Ferienverhältnisse sehr früh aufstehen, denn wir hatten um 8.00h unser Wassertaxi zu besteigen, welches uns in einer ca. 25min. Fahrt von Bocas del Toro nach Almirante ans panamaische Festland brachte. Im Hafen von Almirante sahen wir einen grossen Frachter vor Anker, der mit ganz vielen Chiquita-Bananen-Containern beladen wurde. Der Name des Schiffs war Chiquita Express. Jetzt wissen wir endlich woher die Bananen kommen.

    Hier im Hafen wartete bereits Kimi, unser Buschauffeur. Die Fahrt ging zuerst durch dschungelähnliche Landschaften und dann an endlos scheinenden Bananenplantagen vorbei. Nach etwa 1h Fahrt erreichten wir Sixaola. Dies ist der Grenzort zwischen Panamá und Costa Rica. Hier mussten wir uns auf panamaischer Seite abmelden, um dann zu Fuss über eine Brücke den Rio Sixaola (dieser bildet hier die natürliche Grenze) zu überqueren und uns in Costa Rica wieder anzumelden. Auf diese Art haben wir noch nie einen Grenzübertritt vollzogen. Auf Costa Ricanischer Seite wartete dann ein Taxifahrer auf uns und der brachte uns sicher nach Puerto Viejo ins Hotel Casa Verde, wo wir für 1 Nacht gebucht haben. Diese Fahrt hat ca. 40min. gedauert. Am Nachmittag haben wir den hoteleigenen Pool genossen.
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  • Day69

    Tauchen auf Bocas

    March 8 in Panama ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach längerem Hin- und Her hat sich Nadja am Samstagabend 'kurzentschlossen' für einen Tauchrefresh-Kurs am nächsten Morgen angemeldet.
    Schliesslich wohnten wir ja im Hotel Divers Paradiese zu welchem eine der besten Tauchschulen Bocas gehört.
    Beim Zuschauen der Tauchaktivitäten vor dem Hotel hat es sie gepackt. Wäre da nur nicht immer noch diese Angst......

    Nach ca. 2.5h hat sie, mit einigen Überwindungen, alle Übungen mit Kelly, einer super Tauchinstruktorin aus Schottland, hinter sich gebracht und war überglücklich.

    Am Nachmittag standen 2 Tauchgänge mit dem grossen Tauchboot auf dem Plan.

    In der Mittagspause war sie aber bereits wieder da, diese Angst, grrrrr.
    Aber der Grind liess sie zum Glück nicht kneiffen.

    Schlussendlich hat sie zwei Taugänge a 55min. mit maximaler Tiefe von 14,4m mitgemacht. Den zweiten Dive konnte sie sogar ganz entspannt geniessen.
    Juhuiiii!!!!!
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  • Day65

    Paradies, Punta Caracole Aqua Lodge

    March 4 in Panama ⋅ 🌙 25 °C

    Seit gestern sind wir für 3 Übernachtungen in die traumhaft schöne Punta Caracole Aqua Lodge umgezogen. Ein kleines Resort, welches auf Stelzen auf dem Wasser gebaut wurde. Einfach ein Traum. Wir können von unserer Lodge direkt in die Lagune eintauchen. Es hat Korallen, viele bunte Fische, Seesterne und verschiedene Rochenarten, die man beim Schnorcheln wunderbar beobachten kann. Hin und wieder schwimmen sogar Delfine vorbei 🐬Read more

  • Day60

    Bocas del Toro

    February 28 in Panama ⋅ ⛅ 28 °C

    Am Freitag 28.2.2020 sind wir mit 4h Verspätung 😬 von Panama City nach Bocas del Toro geflogen. Der 45 min. Flug mit einer Propellermaschine, u.a. über den Panamakanal, war sehr angenehm.
    Die ersten 4 Nächte haben wir im Hotel Divers Paradise, im Städtchen Bocas auf der Hauptinsel Colon verbracht. Von dort aus haben wir verschiedene Ausflüge mit Wassertaxis auf benachbarte Inseln unternommen. Bocas del Toro ist ein Inselarchipel und besteht aus 6 Hauptinseln und mehreren kleinen Inseln.
    Es ist total hipp hier und die Insellandschaft einfach zum Verlieben.
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  • Day59

    Panamá City, Stadt mit vielen Gesichtern

    February 27 in Panama ⋅ ⛅ 31 °C

    Panamá City hat sich als sehr abwechslungsreiche Stadt erwiesen. Ein Teil, Panamá City Downtown ist sehr US-amerikanisch angehaucht. Casco Viejo ist im Kolonialstil gebaut. Allerdings sind dort viele Gebäude renovationsbedürftig. Der nahe Panamakanal und die Nationalparks geben nochmals einen komplett anderen Eindruck. Uns hats hier sehr gut gefallen.Read more

  • Day57

    Panamakanal; ein Jahrhundertbauwerk

    February 25 in Panama ⋅ ☀️ 30 °C

    Um 8.00h wurden wir im Hotel von unserem Guide Dan abgeholt. Er fuhr uns zuerst zum Informationszentrum Miraflores. Dort befindet sich die Mirafloresschleuse. Das ist eine der 3 Schleusen, die im 82km langen Panamakanal, zu überwinden sind. Die Durchfahrt durch den Kanal dauert ca. 9h. Im vierten Stock des Informationszentrums befindet sich eine Zuschauerplattform, von welcher man das eindrückliche Schauspiel bestens beobachten kann. Der Kanal wurde 1914 in Betrieb genommen und 2016 um eine noch grössere Schleuse erweitert.

    Anschliessend fuhren wir mit Dan zum Gatunsee. Dies ist ein Stausee und gleichzeitig auch ein Teilstück des Kanals. Da der See sehr verästelt ist, bietet er für viele Tier- und Pflanzenarten eine perfekte Umgebung. Wir konnten mit einem kleinen Boot auf dem See eine sehr abwechslungsreiche Bootsfahrt geniessen.
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  • Day47

    Abenteuer auf hoher See

    February 15 in Panama ⋅ ⛅ 27 °C

    Am Samstagabend, 15.2., haben wir in Cartagena unser Boot, die Vanett, bestiegen und sind am Sonntagmorgen um 6.00h früh losgesegelt.

    Die Vanett ist ein über 22m langer Zweimaster mit Baujahr 1979. Der Kapitän Tahsin und seine Frau Rengin sind zwei sehr erfahrene Segler. Beide sind Türkisch/Amerikanische Doppelbürger. Auch an Board war Richard, der Bootsmechaniker aus Spanien und Luis, der Schiffsjunge, aus Kolumbien. Neben Nadja und mir, waren noch 2 weitere Schweizer, 3 Deutsche, 1 Österreicher und 3 Kanadier an Bord.

    Das Wetter auf unserer Seereise war meist sonnig aber sehr windig. Die See war extrem unruhig. Es hatte hohe Wellen von bis zu 8m Höhe. Unsere erste Etappe hätte uns in ca. 30h (non-stop- segeln) von Cartagena, Kolumbien, zum Inselarchipel von San Blas, Panama, bringen sollen. In der Nacht vom Sonntag auf den Montag musste sich die Crew, aufgrund des immer stärker werdenden Windes/Sturms umentscheiden, eine Wende nach Süden machen und ein kleines, zu Kolumbien gehörendes Eiland, namens Isla Fuerte, ansteuern. An Schlaf war in dieser Nacht nur schwer zu denken. Es war brutal heiss in unserer Kabine und es schaukelte heftigst. Das war Hardcore-Segeln, was uns auch die Crew am anderen Tag bestätigte. Auf Isla Fuerte blieben wir dann den ganzen Montag und übernachteten ruhig und friedlich auf den Dienstag. Dann ging es wieder raus auf die rauhe See und nun musste die Crew die fehlende Distanz vom ersten Segeltag wieder einholen. Wir segelten ununterbrochen weitere 30h bei hohem Wellengang und erreichten am frühen Mittwoch Nachmittag endlich San Blas. Das war Abenteuer pur.

    San Blas ist ein traumhaft schönes Inselarchipel welches aus ca. 400 kleinen Inseln besteht. In diesem autonomen Gebiet leben die Kuna-Indianer. Die Kuna's nennen San Blas, Guna Yala. Das heisst in der Sprache der Kuna's, Land der Kuna. Sie lebten lange von der Aussenwelt völlig abgeschottet, haben aber für sich in den letzten Jahren den sanften Tourismus als Einnahmequelle entdeckt.

    Am Donnerstag steuerten wir eine weitere Insel an und am Freitag, also mit 1 Tag Verspätung, verliessen wir am Nachmittag das Schiff, wurden mit einem Speedboat von zwei Kuna's ans Festland gefahren, wo uns dann ein 4WD Shuttle in 3h nach Panama City transferierte.

    Nun geniessen wir hier unser komfortables, nicht schwankendes Hotelzimmer und erholen uns von der anstrengenden Reise.
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  • Day46

    Happy valentine in Cartagena

    February 14 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Auch am fünften Tag im bezaubernd schönen Cartagena geniessen wir unseren Urlaub in vollen Zügen und lassen es uns gutgehen. Die Temperaturen bewegen sich am Tag bei 34° und in der Nacht bei angenehmen 24°. Je nachdem wo man sich gerade aufhält, bläst eine angenehme Brise vom Meer.

    Gestern Abend waren wir noch im legendären Club Cafe Havanna, wo von Mittwoch bis Sonntag immer live Salsa gespielt wird. Es war ein mindestens zehnköpfiges Salsa-Orchester auf der Bühne und animierte die Leute zum Tanzen. Sie spielten mit unglaublichem Druck und Präzision. Phantastisch. Kikiribu Mandinga, Kikiribu Mandinga 🎶🎵 🎤🎹🎷

    Heute, zum Valentine, haben wir uns eine super Relax Massage gegönnt.

    Morgen Abend (Samstag), besteigen wir das Segelschiff Vanett, www.vanettsailing.com. Auf diesem sind wir dann 5 Tage nach Panama unterwegs. Auf der Strecke liegt das San Blas-Archipel (bereits Panama) , wo immer wieder geankert wird. Vermutlich hört ihr erst wieder von uns, wenn wir festen Boden unter den Füssen haben. Hasta luego amigos....

    Hier noch einige weitere Eindrücke, welche wir in den letzten Tagen eingefangen haben.
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