Marcel Woldt

Joined November 2018
  • Day70

    Mitten im Regenwald

    January 14 in Costa Rica ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach einer Woche sehr entspannendem Nichtstun an der Pazifikküste, haben wir nun wieder die Wanderschuhe an und erforschen den Dschungel Costa Ricas.

    Unser erstes Ziel war der Nebelwald von Monteverde. Nach 3 Stunden Fahrt mit unserem nagelneuen Mietwagen begrüßte uns der Wald nicht wirklich so wie es sein Name vermuten lässt. Von Nebel war keine Spur zu sehen, stadtdessen blauer Himmel soweit das Auge reicht (ja, auch hier macht sich der Klimawandel bemerkbar). Für unseren Guide und sein riesiges Fernglas jedoch perfekte Bedingungen, um uns möglichst viele Tiere zeigen zu können. Wie Kinder zu Ostern ging es ab durch den Wald, immer auf der Suche nach irgendetwas das krabbelt, läuft oder fliegt. Und unser Guide mit spürbarem Enthusiasmus immer vorneweg. Und schon nach wenigen Minuten merkten wir an seiner Aufregung das er etwas ganz besonderes entdeckt haben musste. Also schauten wir in die Bäume und sahen... Nichts. Erst durch sein Fernglas konnten wir sehen was ihn so in Verzückung gebracht hatte. Ein Quetzal, nationales Symbol Costa Ricas und der "Rockstar" unter den Vögeln. Mit seinen riesigen Schwarzfedern ist dieser Vogel wirklich schön anzusehen. In den nächsten 2 Stunden begegneten uns außerdem ein Stachelschwein welches auf den Bäumen Zuhause ist, mehrere Kolibris, der größte Schmetterling des Landes, verschiedene kleinere Vögel und einige Krabbler. Ohne Guide hätten wir übrigens gar nichts gesehen. Es ist schon beeindruckend was ein geschultes Auge (und ein gutes Fernglas) hier im grünen Dickicht ausmacht.

    Einen guten Platz, um unser Auge für den Regenwald zu trainieren, bietet unsere derzeitige Unterkunft. Die befindet sich nämlich in selbigem und da Wände in unserem Haus nur teilweise vorhanden sind, können wir schon früh vom Bett aus in den Wald schauen. Bei unserer heutigen Nachtwanderung konnten wir dann auch sehen wer alles aus dem Wald zurück schauen kann. Neben verschiedenen Vögeln und Kolibris konnten wir eine Schlange, Insekten und verschiedenste Frösche entdecken. Sogar ein winzig kleiner roter Pfeilgiftfrosch war dabei.
    Wir sind sehr gespannt, was die nächsten Tagen noch so unseren Weg kreuzt. Ganz oben auf unserer "hoffentlich-sieht-man-das-mal-Liste" steht auf jeden Fall ein Faultier. ;-)
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  • Day64

    Costa Rica

    January 8 in Costa Rica ⋅ ☀️ 33 °C

    Seit ein paar Tagen sind wir nun im letzten Land unserer Reise angekommen - Costa Rica.
    Da unser Flieger direkt in San Jose gelandet ist, wollten wir die Chance nutzen und uns selbst ein Bild von der Hauptstadt machen, die mal als Geheimtipp und mal als sehr hässlich beschrieben wird. Nach zwei Tagen waren wir auch der Meinung, dass sich ein Besuch nicht wirklich lohnt. Es gibt wenig Sehenswertes zu entdecken und einen besonderen Charme oder Flair konnten wir auch nicht feststellen. Auch in Sachen Kriminalität ist San Jose anscheinend eine Ausnahme im ansonsten sicheren Reiseland Costa Rica. Die Häuser (auch unser Hotel) sind mehrfach durch Zäune, Gittertüren, Schlösser und teilweise auch durch Stacheldraht gesichert. Hinzu kommt dass man sich im Dunkeln nur mit Taxi durch die Stadt bewegen soll. Obwohl wir persönlich nichts negatives berichten können, gibt einem das schon ein mulmiges Gefühl.

    Alles in allem waren wir also nicht böse als unser Bus in Richtung Pazifik aufgebrochen ist. Und nach "nur" 6 1/2 Stunden Fahrt waren wir dann endlich in Tamarindo und somit am Strand angekommen. Seitdem besteht unser Tag hauptsächlich aus Strand, Surfen und vor der Sonne verstecken. Bei 34 Grad ballert die hier nämlich richtig. Ansonsten bietet der Ort nicht viel landesspezifisches. Da es in Costa Rica einer DER Surferörte ist, gibt es hier hauptsächlich Hotels, Surfshops, Bars und Läden. Also das gleiche Bild wie in jedem anderen Surferort der Welt auch. ;-) Eine entspannte Atmosphäre hat der Ort aber auf jeden Fall. Hier werden wir jetzt noch bis Sonntag bleiben und dann geht's ab in den Dschungel worauf wir uns schon ziemlich freuen. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Tierwelt die uns dort erwartet, bekommen wir aber auch jetzt schon. Kolibris, Papageien, Eichhörnchen, Waschbären und Leguane fliegen bzw. laufen wie selbstverständlich bei uns im Hostelgelände herum. ;)
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  • Day58

    Happy new year aus LA

    January 2 in the United States ⋅ 🌙 10 °C

    Wenn man vielen Blogs und Reiseseiten im Internet glaubt, lohnt sich ein Besuch von LA nicht wirklich: "keine richtigen Sehenswürdigkeiten, katastrophaler Verkehr, hohe Kriminalitätsrate, ..." Nach unserem Kurzbesuch können wir das zwar mehr oder weniger bestätigen, cool fanden wir es trotzdem.
    Irgendwie hat die Stadt ein sehr entspanntes Flair mit coolen Ecken, jeder Menge Streetart und hippen Bars, Cafés und Shops. Und das wir 4 Tage prallen Sonnenschein hatten, hat sicher auch nicht geschadet. ;-)
    Ein paar (der wenigen) Dinge die jeder LA Tourist sehen sollte, haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Da man den Hollywood Boulevard, Santa Monica Pier oder das Hollywood Sign aus Kino und TV kennt, hat es schon Spaß gemacht, dort herum zu streunen.
    Silvester haben wir in der Bar unter unserem Hostel direkt am Venice Beach gefeiert. Die Band war echt gut und die Stimmung auch. Leider haben wir aber das Feuerwerk verpasst. Da hier privates Feuerwerk verboten ist, war 10 nach um schon nichts mehr los, weder am Himmel noch auf der Straße.

    Wir wünschen aber auf jeden Fall noch allen ein gesundes neues Jahr! Wir melden uns dann wieder aus Costa Rica.
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  • Day54

    Zeitreise nach Los Angeles

    December 29, 2018 in the United States ⋅ 🌙 13 °C

    Nachdem wir am 29.12. abends Fidschi verlassen haben, sind wir nun am 29.12. morgens in Los Angeles gelandet. Zeitreisen funktioniert also doch. :-)

    Jetzt haben wir 4 Tage Zeit, um uns LA anzuschauen und hier ins neue Jahr zu starten, bevor es schon wieder weiter geht. Da unser Hotel direkt am Venice Beach liegt, machen wir uns bezüglich der Silvesterparty wenig Sorgen.Read more

  • Day53

    Homestay in Fidschi - zu Gast im Dorf

    December 28, 2018 in Fiji ⋅ ☀️ 28 °C

    Für unsere letzten Tage auf Fidschi wollten wir nochmal etwas Neues sehen und so entschieden wir uns für zwei Nächte in einem der vielen Inseldörfer zu übernachten.
    Nachdem wir unsere Buchung durchgeführt hatten, kam kurze Zeit später die erste Überraschung in Form einer sehr langen Email. Diese enthielt vor allem Regeln, die das Dorfleben so mit sich bringt, wie zum Beispiel: Mützen und Hüte sind nicht erlaubt, Sonnenbrillen ebenso wenig, Frauen haben Schultern und Knie zu bedecken (hier wird das Tuch dafür Sulu genannt) und ganz wichtig: zu Beginn muss man sich immer erstmal beim Chef des Dorfes vorstellen. Dabei genügt es aber nicht, kurz Bula zu rufen und wieder zu gehen, sondern man überreicht dem Chef als Zeichen des Respekts ein Bündel Kavawurzeln, das anschließend gemeinsam mit dem Dorf getrunken wird.
    Also galt es erst einmal ein halbes Kilo Kava zu besorgen, was wir glücklicherweise (wenn auch etwas überteuert) auf der Nachbarinsel in einem Shop kaufen konnten. Dann holten wir uns noch ein paar Tipps von den Jungs aus unserer Unterkunft ab und schon ging es in einem der typischen kleinen Boote 30 min lang in den Norden der Yasawa Inselgruppe.
    Im Dorf angekommen, wurden wir von Taima, einer älteren Dame die für alle Gäste zuständig ist, begrüßt und noch ein wenig eingewiesen und dann ging es zum Chef. Der saß gerade mit etwa 20 anderen gemeinsam beim Kava trinken und beachtete uns zunächst nicht weiter, bzw. war uns überhaupt nicht klar, wer eigentlich der Chef ist (eine Krone wäre an der Stelle wirklich sehr schön gewesen). Und so ging Vicky etwas nervös erst einmal zum Falschen und stellte sich vor. Die Folge waren ein leise gemurmeltes "this is not the chief, this is not the chief" und einige grinsende Gesichter. Also alles halb so wild hier. Nachdem wir den Richtigen gefunden hatten, unsere Kavawurzeln übergeben wurden und auf fidschianisch eine Art Gebet für unser Geschenk gesprochen wurde, durften wir im Kreis Platz nehmen und das "Schlammtrinken" vom Vortag ging in die nächste Runde. Da hier fast alle Englisch sprechen, konnte man sich gut unterhalten und so ein bisschen was übers Dorfleben lernen. Nach einiger Zeit haben wir uns dann aus der Runde verabschiedet, unsere kleine Hütte bezogen und erstmal den unfassbaren Ausblick genossen. Strand und hellblaues Meer soweit das Auge reicht. Und wir die einzigen Touristen hier... Verrücktes Gefühl.
    Essen gab es immer bei einer anderen Familie Zuhause. So kann man das ganze Dorf kennenlernen und lecker kochen konnte jeder unserer Gastgeber.

    Das Dorf besteht aus etwa 30 Hütten und es leben etwas mehr als 100 Leute hier. Es ist gibt eine Grundschule und eine Kirche. Die Hütten sind sehr einfach und bestehen oft aus nur einem Raum. Das Leben spielt sich aber ohnehin draußen ab. Einnahmequellen sind die Vermietung von 4 Häuschen an Touristen wie uns, selbst hergestelltes Kokosnussöl sowie Seife und Fisch.

    Natürlich ist es bei nur zwei Übernachtungen schwer, sich ins Dorfleben zu integrieren. Umso schöner war für uns all das Interesse das uns entgegen gebracht wurde und wie herzlich uns jeder über alles mögliche ausgefragt hat ("Ist es bei euch zu Hause auch so heiß?"). Kaum kam man an einem der Häuser vorbei, hörte man mindestens ein lautes freundliches Bula!, oder wurde gleich in ein Gespräch verwickelt.

    Insgesamt auf jeden Fall eine tolle Erfahrung mit super herzlichen Menschen an traumhaften, einsamen Bilderbuchstränden.
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  • Day50

    Merry Christmas - Weiße Weihnachten

    December 25, 2018 in Fiji ⋅ 🌬 29 °C

    Nach 9 Jahren haben wir es dann doch geschafft. Vicky und ich haben unser erstes Weihnachten gemeinsam gefeiert. Dass wir dafür extra in die Südsee reisen müssen, hätten wir aber auch nicht gedacht.

    So richtig nach Weihnachten hat es sich aber nicht angefühlt. Einen Weihnachtsbaum gab es zwar auch hier, aber ansonsten war dann doch alles ziemlich anders:
    - ‎die Weihnachtsgans haben wir gegen Fleisch und Fisch, dass in einem Erdofen gebraten wurde getauscht,
    - ‎Schnee gegen Strand,
    - ‎Wein gegen Kava und
    - ‎Besinnlichkeit gegen Südseetänze (oder zumindest was wir für Südseetänze gehalten haben)

    Alles in allem hat es aber wirklich Spaß gemacht hier Weihnachten zu feiern. Das lag vor allem an den anderen Gästen und am Personal in unserer Unterkunft, die alle ziemlich cool drauf waren.
    Nächstes Jahr würden wir dann aber doch wieder Weihnachten im Erzgebirge bzw. in Dresden bevorzugen. Mit Familie ist es halt doch am schönsten.

    "Exkurs": Kava ist eine Wurzel, die man zu Pulver mahlt, dann in Wasser löst und schließlich trinkt, während man im Kreis sitzt und vor jedem Schluck Bula ruft. Es schmeckt ein bisschen wie Schlamm mit Pfeffer und wirkt wie eine Mischung aus Alkohol und Gras. In der Wirkung alles jedoch deutlich geringer und somit auch für uns Touris geeignet. Im Dorfleben auf den Inseln ist Kava trinken fest verankert und wird fast täglich durchgeführt. Also ein bisschen wie das deutsche Feierabendbier. ;)
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  • Day47

    Bulaaaa!

    December 22, 2018 in Fiji ⋅ 🌧 28 °C

    Drei Tage sind wir nun schon in Fidschi und es ist immer noch schwer zu glauben, dass es hier tatsächlich so aussieht wie man es von den Postern, Bildschirmschonern und Fototapeten kennt. Es ist wirklich unglaublich schön.
    Zurzeit sind wir auf einer kleinen Insel im Norden der Yasawa Inseln und hauptsächlich damit beschäftigt Kokosnüsse zu knacken, in Hängematten zu liegen und lecker zu essen.
    Heute morgen sind wir mit einem Boot rausgefahren und waren mit einer simplen Leine angeln. Und innerhalb von 2 Stunden haben wir es tatsächlich geschafft 3 große Fische (zumindest für deutsche Verhältnisse) zu fangen. Besonders cool dabei, dass wir diese dann zum Abendbrot serviert bekommen haben.

    Morgen geht's weiter auf die nächste Insel, auf der unser Tagesablauf wahrscheinlich ähnlich sein wird. So lässt es sich aushalten. ;-)
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  • Day42

    Fisch- und Weihnachtsmarkt

    December 17, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 8 °C

    Eine der Touri-Attraktionen schlechthin hatten wir uns für ganz am Schluss unserer Japanetappe aufgehoben. Der Fischmarkt von Tokio, bekannt für seine Auktionen, bei denen ein einzelner Thunfisch auch schon mal für über 250.000 € versteigert wird. Da "der" Fischmarkt im Oktober in neue große Hallen umziehen musste, besuchten wir sowohl den Alten als auch den Neuen. Beide waren cool zu sehen, aber wer sich jetzt riesige Fischauslagen vorstellt, wird eher enttäuscht werden. Stattdessen dominieren im alten Gebiet enge Gassen und kleine Händler, während sich der neue Markt auf riesige Lagerhallen aufteilt. Wirklich begeistert waren wir vom Sushi, dass man nirgendwo frischer als hier bekommen kann. Dafür mussten wir uns zunächst einmal in eine der langen Schlangen anstellen. Nachdem wir es in den Laden geschafft hatten, wollten wir natürlich das nicht ganz günstige Vergnügen ausgiebig genießen. Das ist aber nicht wirklich das Ding der Japaner. Der nächste Schwung wollte rein und dementsprechend mussten wir die kleinen Leckerbissen gegen Ende eher herunterschlingen. Gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall trotzdem.

    Und auch den Tokioer Weihnachtsmarkt wollten wir uns nicht entgehen lassen. Und siehe da, ein Stück Heimat. Erzgebirgische Volkskunst, eine große Pyramide in der Mitte und Stände die nach allen möglichen deutschen Biersorten benannt wurden. Ansonsten erinnerte uns alles andere zwar eher ans Oktoberfest, aber es war auf jeden Fall cool zu sehen, wie sich Japan einen deutschen Weihnachtsmarkt vorstellt. :-)
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  • Day40

    Erst Fuji dann Fiji

    December 15, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 4 °C

    "Nach Japan geht's in Richtung Südamerika."
    Noch vor 5 Wochen war das unsere Standardantwort auf die Frage, wo wir auf unserer Reise hinwollen.
    Jetzt, 5 Wochen und einige Stunden Planung später steht fest, dass die richtige Antwort gewesen wäre:
    "Nach Japan geht's auf die Fidschi Inseln, dann nach Los Angeles und schließlich nach Costa Rica"

    Wenn wir jetzt aufschreiben würden wieso es nun gerade diese Route geworden ist, würde es wahrscheinlich ziemlich langwierig werden. Daher hier die Kurzform:
    Wir wollten Strand, Dschungel, surfbare Wellen, Wärme (und damit meine ich die Wärme oberhalb der 25 Grad :-)), keine Regenzeiten die Straßen wegschwemmen und Reiseziele die nicht das Budget sprengen. Und siehe da, die Fidschiinseln und Costa Rica erfüllen unsere Wünsche ziemlich perfekt.
    Und da ein Zwischenstopp in den USA uns fast 800 Euro Flugkostenersparnis verschafft und Silvester in Los Angeles auch nicht schlecht klingt, ist nun also auch noch eine kurze USA Etappe mit dabei.

    Bis unser Flug am 18. uns endlich ins Warme bringt, genießen wir aber erstmal noch die letzten Tage in Tokio und Umgebung. Und da auch das Wetter mitspielt, haben wir gestern einen Ausflug zum Mount Fuji gemacht. Aufgrund seiner Höhe und der beinahe kitschigen, mustergültigen Vulkanform ist der Berg nicht umsonst das Wahrzeichen Japans. Uns hat er auf jeden Fall wahnsinnig gut gefallen.
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