Get the app!

Post offline and never miss updates of friends with our free app.

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

New to FindPenguins?

Sign up free

  • Day156

    30. Oktober - 03. November 2017

    Nach zwei Wochen in Puerto Escondido gehen wir für 4 Tage nach Oaxaca (sprich Wah-ha-kah). Die Stadt ist bekannt für die Feierlichkeiten rund um den Día de Muertos (Tag der Toten, bzw. Allerheiligen). Die 7-stündige Fahrt auf der kurvenreichen und mit Schlaglöchern übersäten Strasse dorthin, gehört in die Kategorie überstehen und vergessen. Leider war das Airbnb auch etwas enttäuschend: extrem basic, das Zimmer vollgestopft mit Krimskrams und etwas schmuddelig. Naja, zum Schlafen reichts.

    Gleich am ersten Abend erkunden wir das schöne Zentrum und tauchen ein in die kulinarischen Köstlichkeiten der regionalen Küche. Tamales (gefüllter Maisteig, eingewickelt in Bananenblatt), Tlayudas (grosse, knusprige Tortillas), Chapulines (gegrillte Heuschrecken mit Chilipulver) probieren wir. Wir schauen uns ein Freilufttheater über gruselige Legenden und die mit einer Videoprojektion bestrahlte Kirche an.

    Den Dienstag beginnen wir mit einem ausgezeichneten Frühstück in einem Kaffee. Wir schlendern durch die Strassen, Souvenirläden und den lokalen Markt. Am Abend verabreden wir uns mit unserem schwedischen Freund Erik und der aus Oaxaca stammenden Miriam in einer Tapasbar. Guten Wein, feine Tapas und lustige Leute, was brauchts mehr? Weiter gehts zusammen in die Innenstadt, wo wir auf eine kleine Parade mit Strassenbands und tanzenden, überdimensionalen Skeletten treffen. Wir mischen uns kurzerhand unter die tanzende Prozession. Danach gehts weiter zum Hauptfriedhof, wo die Feierlichkeiten weitergehen sollen. Dort angekommen erfahren wir aber, dass dieser wegen den Schäden vom Erdbeben nur tagsüber offen ist. Bei einem Crèpe-Strassenstand erfahren wir, dass die Konzerte auf einem anderen Friedhof stattfinden und dies auch am nächsten Tag noch.

    Den 1. November starten wir gleich wie am Vortag. Nach dem Frühstück lernen wir im Museo de las Culturas de Oaxaca mehr über die lokalen Kulturen. Danach lassen wir uns, passend zum heutigen Tag, die Gesichter mit Totenkopfsujets bemalen :). Wir treffen wieder auf Erik, und zusammen schauen wir eine Tanzperformance (moderner/zeitgenössischer Tanz kann sehr skurril sein) und gehen zum Friedhof. Viele Gräber sind schön geschmückt und mit Kerzen beleuchtet. Anders als bei uns sitzen die Angehörigen lachend und Bier trinkend bei einem Picknick am Grab zusammen. Später spielte eine Band, zwischen den Gräbern stehend, ein lautes Konzert. Andere Kulturen, andere Bräuche.

    Am Donnerstag besichtigen wir in El Tule den angeblich dicksten Baum der Welt namens Sabino. Durchmesser des Stamms: 14m, Höhe: 42m und geschätztes Alter: 2000 Jahre. Dagegen kommen wir uns klein, schlank und jung vor :).
    Zurück in die Stadt gehts dann via Sammeltaxi. Dort lernen wir, dass man auch zu Zweit auf dem Vordersitz Platz hat (nicht Sabina und Suti, sondern Sabina und eine eher feste Frau). Anschnallen, was ist anschnallen?

    Der Abend steht im Zeichen von Live Musik. Zuerst laufen wir an ein Konzert einer Jugendband, danach geniessen wir das Freiluftkonzert des Symphonieorchesters von Oaxaca auf dem Kirchenplatz Santo Domingo und zum Schluss essen wir in einer Bar mit einem singenden Gitarrenspieler.

    Mit vielen Eindrücken, tollen Erinnerungen und einigen Souvenirs gehts am Freitag zurück nach Puerto Escondido. Dieselbe Strasse, dieselben Kurven, aber diesmal immerhin mit einer Essenspause.

    Memories: Klau von coolem Eventplakat Día de Muertos.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day151

    13. - 30. Oktober 2017

    In Puerto Escondido an der Südküste Mexikos empfangen uns sehr heisse Temperaturen bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit (diese haben wir dem andauernden Regen der letzten Woche zu verdanken). Da kommt uns der schöne Pool in unserem Hostel Losodeli sehr entgegen. Wir fühlen uns wie in den Villaferien, fehlen nur unsere Kollegen. Schweizer hat es jedoch genug hier, fast zuviel. Wir wundern uns etwas, haben wir doch in Südamerika so gut wie keine Schweizer getroffen (und dies auch nicht vermisst).

    Wir haben uns in der Nähe des Anfängersurfstrandes Playa Carrizalillo einquartiert und erkundigen uns nach Surflektionen. Beim Anbieter Oasis buchen wir schliesslich ein Surfpackage, das 5 x 2 Stunden Surfen sowie ein geführtes Abendprogramm mit Yoga, Ausdauer, Salsa und Crosstraining beinhaltet. Ganz nach unserem Geschmack. Es stellt sich dann schnell heraus, dass Suti ein Naturtalent ist und Sabina nicht. Suti wird zwar am ersten Tag seekrank, kann aber bereits am zweiten Tag auf dem Brett stehen, Sabina bleibt bis zum Kursende in halbliegender Position. Zu unbeweglich und ohne Gleichgewicht. Was erschwerend hinzukommt, ist, dass wir ab dem dritten Mal zum Strand La Punta fahren müssen, da es an "unserem" Strand keine Wellen hat. In La Punta hingegen sind die Wellen viel schneller, was Sabina natürlich überhaupt nicht entgegen kommt. Den seichten Strand lernt Suti gut kennen, als er richtig durchgespült wird und kopfvoran auf einer Sandbank landet. Ausser einer Schürfung ist zum Glück nichts passiert. Suti hängt eine Woche Surfen an und Sabina eine Woche Pool. Am letzten Surftag gehts für Suti an den bekannten Zicatela Strand. Dies, weil La Punta für einen Event geschlossen ist. Nochmals schnellere und etwas höhere Wellen. Zum Surfen ein Traum, zum wieder rauspaddeln ein Albtraum.

    ¡Feliz cumpleaños! Wir feiern Sutis Geburtstag. Das Geschenk muss mit einem Kreuzworträtsel gelöst werden:). Auch Kuchen und Kerzen fehlen natürlich nicht. Am Abend nehmen wir nach dem Power-Yoga an einem Ausflug zur Laguna de Manialtepec teil. Dieser See leuchtet bei Berührung der Oberfläche, dank der im See lebenden bioluminiszierenden Plankton. Magic! Leider ist es nicht möglich, Bilder zu machen. Aber das Schwimmen im etwa 30 Grad warmen Wasser, das bei unseren Bewegungen aufleuchtet, ist schon einmalig. Das geburtstägliche Abendessen holen wir am Donnerstag nach. Vom Restaurant "Espadin" haben wir eine wunderschöne Aussicht auf das Meer und den Strand. Der Weisswein bei Sonnenuntergang schmeckt gleich doppelt fein:).

    Memories: Wir sind jetzt stolze Besitzer einer Handkaffeemühle als perfekte Ergänzung zu unserer AeroPress; Danilos Pizzas sind Weltklasse; Carne y Pollo (Arg. ausgesprochen: Poscho) kurz vor Mitternacht vom Argentinier mit Spitzname Sid zubereitet.
    Read more

  • Day135

    09. - 13. Oktober 2017

    Mexiko City, eine Riesenmetropole! Nicht einmal aus dem Flugzeug sieht man die ganze Stadt!

    Wir starten unsere Erkundung im Stadtkern. Als erstes müssen Tacos her, aber wo gibts diese? An den touristischen Flaniermeilen gibts es nur die internationalen Fastfoodketten. Janu, ein Pirates Burger tuts auch. Die nächsten 3.5 Tage erkennen wir die Tacos-Stände dann schon besser und essen uns an verschiedenen Strassenständen und in Restaurants satt. Auch Maiskolben und frische und süsse Früchte stehen auf der Essensliste.

    Wir schauen uns die Kathedrale und die Ruinen eines Aztekentempels an. Besuchen eine Fotoausstellung über die Hauptstadt und ihre Bewohner. Flanieren durch Pärke mit und ohne freche Eichhörnchen. Der Besuch des Museums Memoria y Tolerancia geht uns unter die Haut. Es zeigt die Genozide vom Holocaust bis zum Sudan (heute). Plus eine temporäre Ausstellung zu den Themen Flüchtlinge und Migration. Suti besucht das Museum gleich zweimal. Sabina erforscht die Lebensgeschichte der Frida Kahlo in deren "Casa Azul" (blaues Haus), das heute zugleich als Museum gilt. Sehr spannend, Sabina lud gleich ihre Biografie auf den Ereader.

    Am zweiten Abend gehen wir zum Plaza Garibaldi. Hier versammeln sich jeden Abend Mariachis. Es ist wie eine Live-Jukebox. Man wünscht sich ein traditionelles mexikanisches Lied, bezahlt, und dieses wird sogleich von einer 7-köpfigen Mariachigruppe für dich gespielt. Wir könnens nicht lassen und wünschen uns auch ein Lied.

    Für den dritten Abend kaufen wir uns Tickets für das Ballet Folklórico de México im wunderschönen "Palacio de Bellas Artes" (Kunstzentrum inkl. Theater). Gezeigt wird die Geschichte von Mexiko, vorgetragen mit traditionellen Tänzen, Musik und Gesang. Was für ein Farbspektakel!

    Episode "Metrobus":
    Im Hostel wird uns empfohlen, den Metrobus zu nehmen. Dies sei die einfachste und günstigste Variante, um zum Flughafen zu gelangen. Dazu brauchen wir "nur" eine aufladbare Karte. Diese könne an jeder Metrostation gekauft werden. Wir gehen zur nächsten Station. "Nein, wir verkaufen keine. Die können oben gekauft werden." Oben angekommen: keine Verkaufsstelle. Wir fragen eine Polizistin. Ihre Antwort: "Hinter dem Gebäude gebe es einen Infostand, dort kann man sie kaufen." Dort angekommen: kein Infostand. Wir fragen einen weiteren Polizisten. "In der Metrostation. Aha, diese verkauft keine, dann die nächste". Dort angekommen: "Wir verkaufen nur Einzeltickets". Wir: "Wo werden diese dann verkauft?" Sie wiederholt ihre Antwort. Wir geben auf und gehen Tacos essen. Und siehe da, gleich neben dem Tacostand gibt es eine Metrobusstation mit einem Automaten. Mit der freundlichen Unterstützung eines Mexikaners, kaufen wir, was wir brauchen.
    Wir holen unser Gepäck und gehen zur nächsten Metrobushaltestelle, an der der Flughafen angeschrieben ist. Den ersten Busfahrer fragen wir, ob wir richtig sind. "Nein, andere Seite". Wir gehen auf die andere Seite und fragen die Wartenden. "Nein nein, schon die andere Richtung". Dort fragen wir wieder: "nein, der andere Bus bis zur Endhaltestelle und dann umsteigen." Wir studieren nochmals den Plan und lesen das Kleingedruckte: Flughafenbus fährt auf der Nordroute, wir sind aber auf der Südroute. Wir laufen die 500m zur nächsten Station der Nordroute. Erster Bus ist überfüllt. Zweiter Bus: "Ja, richtige Richtung aber der nächste Bus in 5min fährt direkt zum Flughafen." Es stimmt, und wir gelangen dann doch noch zum Flughafen.

    Memories:
    Viele coole Street Art an Häuserwänden und Garagentoren; sehr viele Polizisten und genausoviele Bettler.
    Read more

  • Day130

    06. - 09. Oktober 2017

    Antofagasta ist lediglich unsere Zwischenstation auf dem Weg nach Mexiko(!). Wir haben unsere ursprünglichen Pläne mit Peru/Ecuador/Kolumbien über Bord geworfen (zumindest für den Moment), da dort nun 1. die Regenzeit beginnt und wir 2. endlich mal richtig warmes Wetter, und zwar auch abends, wollen. Klage auf hohem Niveau, die aber sofortiges Umsetzen verlangt;). Morgen früh um 6:30 Uhr geht unser Flug nach Mexiko City. Wir freuen uns riesig auf Sonne, Meer und Surfen.

    Antofagasta selbst liegt zwar auch am Meer, hat aber sonst nicht viel zu bieten. Immerhin haben wir von unserem Airbnb eine schöne Aussicht, und die Terrasse im 29. Stock dieses Gebäudes bietet sich super für Apéro an.

    Nun heisst es aber erst Mal "hasta luego" Südamerika und "hola" Zentralamerika...
    Read more

  • Day128

    28. September - 06. Oktober 2017

    Wir sind jetzt bereits 4 Monate unterwegs und im Land Nummer 6 angekommen. Zeit für etwas Entspannung, bzw. Ferien :).
    Die Oase San Pedro in der Atacamawüste (trockenste Wüste der Erde) bietet sich geradezu an. Dieses Städtchen ist zwar extrem touristisch, hat dafür viele Cafés, Restaurants und vor allem unzählige Tourenanbieter. Ok, es hat auch fast so viele Hunde (perros) wie Touristen. Die Stadt ist daher auch unter dem Namen San Perro de Atacama bekannt.

    Wir beziehen für etwas mehr als eine Woche ein kleines, ruhiges Bungalow mit kleiner Sitzterrasse und Blick auf den grünen Innenhof.
    Die meiste Zeit widmen wir der Planung unserer weiteren Reise. Wir buchen Flüge und Unterkünfte.

    An einem Abend entscheiden wir uns für eine Astronomietour. Leider ist gerade Halbmond, aber wir ergattern noch Plätze bevor die Agentur für die Vollmondphase schliesst. Ausserhalb der Stadt blicken wir in den Himmel. Der kanadische Astrophysiker erklärt uns mit viel Humor die Sternbilder und erzählt, wie unsere Vorfahren die Sterne für die Zeitrechnung und zur Navigation einsetzten. Durch die Teleskope betrachten wir den Mond, Saturn mit seinen Ringen, Zwillingssterne, erst entstehende und bereits vergangene Sterne. Bei einer feinen heissen Schokolade lassen wir die Tour ausklingen.

    Wir haben auch endlich wieder einmal die Möglichkeit für täglichen Sport: Joggen, Workout und Velo fahren. Eine Velotour führt uns ins Valle de la Luna (Tal des Mondes). Dort erkunden wir die verschiedenen Facetten der mondähnlichen Landschaft. Enge Canyons, kleine Höhlen, Salzfelder, spannende Felsformationen und riesige Sanddünen. Wir geniessen den Sonnenuntergang inmitten dieser skurrilen Landschaft. Der Vollmond begleitet uns auf der Rückfahrt.

    Die zweite Tour führt uns zu einer extrem salzhaltigen Laguna (See). Hier geniessen wir die Sonnenstrahlen und einen kurzen Schwum im eiskalten Salzwasser. Der Auftrieb ist phänomenal.

    Memories: das chilenische Spanisch ist besser als sein Ruf (zumindest in San Pedro); Chile ist unser bisher teuerstes Land in Südamerika; San Pedro wird die Hunde wohl nie los, solange sie von den Touris gefüttert werden und die Einheimischen den Abfall einfach auf die Strasse stellen; minus ein Buff.
    Read more

  • Day120

    23. - 28. September 2017

    Wir reisen zurück an die bolivianische Grenze. Dort lernen wir Edith und Erik aus Deutschland kennen. Da wir den Grenzübergang bereits kennen, machen wir eins auf Touristenführer: Weg zur Grenze, Formalitäten (inkl. 30 min vergebens in der Schlange stehen), Taxi zum Busterminal und Colectivo auswählen aus den fünf Anbietern, die gleichzeitig auf uns einreden. In Tupiza angekommen, treffen wir auf Michael (D) und Matthew (GB), die noch zwei Reisegefährten für eine 4-Tagestour suchen. Wir ruhen uns aber erst mal aus, da wir um 4 Uhr aufgestanden sind und eine 10-stündige Reise hinter uns haben. Wir klappern die verschiedenen Tourenanbieter ab. Wie es der Zufall will, landen wir alle beim gleichen Anbieter. Dazu gesellen sich noch Sandrine und Thibaud aus Frankreich.

    Nach dem Frühstück treffen wir uns vor der Agentur. Wir sind überrascht, dass allein unser Anbieter mit über acht Jeeps bereit steht. Eigentlich haben wir Tupiza ausgewählt, weil hier weniger Touren starten als in Uyuni (und diese einen Tag länger dauern). Zum Glück halten die Jeeps viel Abstand und wählen teils ein bisschen andere Routen.

    Die 4-Tagestour führt uns an wunderschönen Landschaften, Felsformationen, farbigen Lagunen (grün, weiss, rot) vorbei. In den meisten Lagunen stöckeln Flamingos mit ihren Zahnstocherbeinchen herum:). Es ist sandig, steinig, warm am Tag, kalt in der Nacht. Der Sternenhimmel ist wunderbar anzusehen, der Sonnenaufgang im Nu vorbei. Vulkane ragen in den Himmel, Salzseen laden zu erneutem Fotoshooting ein und eine Thermalquelle zum baden und relaxen. Eine Kaktusinsel überrascht mitten im Salzsee und auf 5000 m.ü.M. treffen wir nicht nur auf Eis und Schnee, sondern auch auf Geysire (die aber nicht ausbrechen). Die Tour endet nach vielen atemberaubenden Eindrücken in Uyuni, wo der Zugfriedhof bei Suti und Erik zum Abschluss noch als Krafttraining dient;).

    Diese Tour haben wir mit dem Abschiedsgeld von unseren ehemaligen Arbeitskollegen der Belimo und Ziemer finanziert. Vielen Dank dafür!

    Reich an Erfahrungen und Erlebtem fahren wir mit dem Bus weiter nach San Pedro de Atacama in Chile. Vorneweg, der Grenzübertritt stellte kein Problem dar. Es war allerdings recht amüsant, dass wir unser Gepäck in Reih und Glied aufstellen mussten und uns Passagiere gleich mit:). Chile ist bekannt dafür, dass Früchte, Frischwaren, etc. nicht eingeführt werden dürfen. Ist bei den Reisenden eigentlich bekannt. Natürlich gab es trotzdem solche, die Äpfel dabei hatten:).

    Memories: Tanzparade der Schulkinder auf Hauptplatz in Tupiza; viel Spass mit Edith und Erik gehabt -> auf ein Wiedersehen in Deutschland oder der Schweiz!; nach 3 Nächten im Viererschlag freuen wir uns wieder auf ein Doppelzimmer; Franzosen, Deutsche und Engländer können nun auch mit Deutschschweizer Karten "Hosenabe" spielen oder wie heisst es? Schwimmen, Knack?:).
    Read more

  • Day115

    21. - 23. September 2017

    Zurück in Salta geben wir das Auto ab (rund 2000 km haben wir gemacht). Bei viel Apéro bereiten wir uns auf den bevorstehenden Abschied von Nicole vor. Auch geniessen wir nochmals die grosszügig angerichteten Fleischplatten:). Und dann heisst es am Samstagvormittag um 4 Uhr (!) bye bye Nicole:(. Die drei Wochen waren toll! Gleichzeitig heisst es für uns hasta luego Argentina und hola zurück Bolivia.

    Memories: das argentinische Spanisch (mit viel sch) ist sehr gewöhnungsbedürftig; wiederholt haben wir es in Salta nicht aufs Teleférico geschafft; die Argentinier machen wie die Spanier Siesta, mühsam; gegen Ende hat der Touristenstrom merklich zugenommen, vor allem von reisenden Argentinier.
    Read more

  • Day115

    Mir sind stolz uf üsen erste Gastbitrag:). D Nicole isch so lieb gsi und het es paar Ziele für üs gschriebe. Danke vielmal!

    Heute habe ich Tschüss gesagt...
    nach drei Wochen mit den beiden Reisevögeln. Wir haben den Norden von Argentinien erkundet und viele schöne Landschaften bewundern dürfen. Die Welt ist schon einmalig und es ist ein Privileg, dass wir so viel davon sehen und bewundern dürfen. Ich fühle mich wieder um einen Reiseschatz in meinem Herzen reicher.
    Sabina und Suti sind schon richtig im Reisen angekommen. Zuerst wurde ich mit Kaffee und Dessert empfangen. Einfach mal ankommen und runterfahren. Von zehn Tagen stressigen und interessanten Projektbesuchen in Bolivien konnte ich das wirklich brauchen. Ja nicht stressen und schon gar nicht zu viel vornehmen. Wir haben ja Zeit. ;o)
    Ich habe die Zeit mit den beiden genossen, auch wenn es für mich ganz anders war. Sabina kenne ich schon von vielen gemeinsamen Ausflügen und Reisen. Wir sind erprobte Reisegefährten. Suti war für mich ein neuer Reisepartner. Ihn habe ich als offen und hilfsbereit kennengelernt. Er ist flexibel und für alles zu haben.
    Auf unserer Reise gab es Tage voller Sightseeing und Sport, oder wir konnten auch einfach mal die Seele baumeln lassen und nichts tun ausser Kaffee trinken und über Gott und die Welt reden. Ich habe glaub noch nie so viel Wein in drei Wochen getrunken, wie mit ihnen ;o)
    Ich freue mich, dass ich ein Teil ihrer Reise sein durfte. Es fällt mir nicht leicht, meine gute Freundin und Suti zurück zu lassen. Doch sie haben noch so viele Abenteuer vor sich, die sie zu zweit zu machen haben.
    Sabina und Suti, ich wünsche euch weiterhin eine so spannende und abwechslungsreiche Reise. In Zukunft einfach mit wärmeren Temperaturen. ;o) Bleibt weiterhin ein so gutes Team, das sich schätzt und respektiert.
    Read more

  • Day110

    16. - 18. September 2017

    Bei Humahuaca sehen wir die absolut schönsten und eindrücklichsten farbigen Berge (14 colores)! Maravillosa!Wunderwunderschön. Die mühsame Fahrt über 20 km Schotterpisten haben sich absolut gelohnt.

    Ein 2-tägiger Ausflug führt uns ins Bergdorf Iruya. Der Weg dorthin: 50 km Schotterstrasse über einen 4000m hohen Pass (Suti meldet sich wiederum freiwillig als Fahrer). Wir geniessen die Bergluft in einem guten Hotel. Nicole und Suti machen eine Tageswanderung durch die schöne Landschaft mit vielen Eseln und einigen Kondoren. Sabina hat "Ausgangssperre", um ihre nicht enden wollenden Halsschmerzen auszukurieren.Read more

  • Day108

    13. - 16. September 2017 und
    18. - 21. September 2017

    Tilcara, ein herziges Touridörfchen ganz nach unserem Geschmack, dient uns 2x3 Nächte als Basis, um die Umgebung zu erkunden. Ein Highlight sind die Salinas Grandes (grosse Salzseen) und die dorthin führende asphaltierte Passstrasse (Fahrspass für Suti). Die Salzfläche befindet sich auf einer imposanten Hochebene. Noch heute wird Salz abgebaut, doch hat es weit mehr fotografierende Touris als Arbeiter. Wir machen ein ausgedehntes Fotoshooting;).

    Memories: Kreative Rechnung im Restaurant "El Nuevo Progreso"; Leider Erfahrungen mit Bettwanzen gemacht.
    Read more

  • Day105

    9. - 13. September 2017

    Von Cafayate fahren wir weiter südwärts nach Tafí del Valle. Ziel bzw. Soll: Wandern! Ist: Eiskalt, windig, die versprochenen Wanderrouten im Lonely Planet existieren nicht so recht und wandern á la Argentiños heisst, eine Stunde aufs "Stadthügeli" zu laufen. Von alledem lassen wir uns natürlich nicht entmutigen und ziehen wieder mal das allwissende Internet bzw. Wikiloc zu Rate. Tatsächlich finden wir von anderen mutigen Wanderern GPS-Daten, die zu einem Wasserfall führen. Kann man sich darauf verlassen? Egal, was besseres haben wir nicht. Los gehts über Stock, Stein und Sumpf (Wanderwege wie in der Schweiz gibts selbstverständlich nicht). In einem Dörfchen zu Beginn haben wir einen Hund "aufgelesen", der uns zur Freude von Suti die ganze Wanderung über begleitete und dafür mit etwas Fleisch belohnt wird. Tatsächlich gelangen wir zum schönen Wasserfall und picknicken bei Sonnenschein. Das Wasser ist allerdings eiskalt, es hat sogar Reste von Schnee und Eis. Der Rückweg ist dann weniger angenehm; mutig weichen wir von der GPS-Route ab und bezahlen dafür mit einem mühsamen und ermüdenden Abstieg durch riesige Gras- und Schilfbüschel. Zu guter Letzt muss Suti noch vor einer Kuh flüchten und sich hinter einem Baum verstecken. Hihi...

    Nun aber weg von dieser Kälte und wieder nordwärts nach El Cadillal. Wieder mal merken wir, dass wir in der Nebensaison unterwegs sind. Im kleinen Ort haben 90% der Lokale geschlossen, bzw. nur ein Restaurant hat offen:). In unserem Hostel sind wir die einzigen Gäste (wieder Mal). Die Cabañas sind herzig und der Garten schön hergerichtet mit Blumen, blühenden Bäumen und Kolibris. Sogar einen Swimmingpool hatte es, einfach ohne Wasser. Der Service war stark verbesserungswürdig, aber das läuft unter der Kategorie typisch südamerikanisch. Vielleicht muss ich noch erwähnen, dass es nur unwesentlich wärmer war als in Tafí. Wir wandern durch einen schönen Regenwald zu einem Wasserfall (déjà-vu?;)).

    Memories: superfeines flaches Brot (Tortillas) bei Strassenstand in Tafí entdeckt; tollwütiger Hund in Regenwald.
    Read more

  • Day100

    8. September 2017

    Vor 100 Täg sind mir in Züri in Flüger gstiege und händ üses grosse Abedtür gstartet:). Sit do händ mir vieles erlebt und händ Spanie, Holland, Peru und Bolivie bereist. Sit knapp einere Wuche sind mer mit dä Nicole Argentinie am erkunde.

    Wie d Ziit lauft.. es isch üs aber no lang nöd verleidet:).