SabinaSuti

Joined December 2016
  • Aug28

    Schuelerreis 2018

    August 28 in Austria

    25. - 28. August 2018

    Schuelerreis mit Nicole, St. Antönien, Schweiz und Gargellen, Österreich

    Genau auf dieses Wochenende hin sinken die Temperaturen ins Unterirdische: von 30 auf 8 Grad, von Sonnenschein zu Regen. Trotzdem machen Nicole und ich uns auf den Weg. Unsere erste Tagesetappe ist Pany-Alpbüel-Chrüz-St. Antönien. Nach zwei Stunden beginnt es zu regnen und wird bis zum nächsten Morgen nicht mehr aufhören. Chrüz lassen wir aus; es wären bei nasskaltem Wetter nochmals zweihundert Höhenmeter mit Sicht gleich Null gewesen. Durchnässt kommen wir im Hotel Rhätia an. Zum Glück bieten sie uns ihren Heizraum an, um unsere Sachen zu trocknen.

    Die zweite Etappe führt nach Österreich: Sunnistal-Gafier Joch-Bergbahn Schafberg-Gargellen. Wir geniessen wunderschöne Ausblicke!! Es ist zwar kalt, aber die immer wieder scheinende Sonne wärmt. In der vergangenen Nacht fiel Schnee...ich erinnere mich nicht, wann ich letztes Mal im August durch Schnee gelaufen bin;). Wir begegnen vielen Kühen (mitten im Weg), Eselchen, Schafen und superherzigen Murmeli. Der Weg ist teils steinig und steil bergauf. Wo genau soll denn dieses Joch sein? Ringsum sehen wir nur Felswände. Aber wie immer gibt es einen gut begehbaren Weg und nach rund vier Stunden stehen wir stolz zuoberst auf dem Gafier Joch (2415m) und bewundern die tolle Aussicht. Was, von dort hinten unten sind wir gekommen?
    Nach einer Stärkung und Fotosession beginnen wir den Abstieg zum Schafberg Hüsli auf der österreichischen Seite. Von dort gehts mit der „sauteuren“ Bahn runter nach Gargellen. Beim Abendessen hat unser Nachbarstisch Fondue Bourguignonne vorbestellt. Tolle Sache; wir stinken auch zwei Tage später noch nach Öl.

    Die dritte Etappe ist eine Rundwanderung in Gargellen. Unsere Route führt hinauf zur Ronggalpe, den Täscher, über die Kessl- und Obwaldhütte, runter zur Madrisahütte und unten zurück nach Gargellen. Nachdem es zwei Tage eher kühl war, hatten wir heute prächtiges Wetter. Es war zwar anstrengend, aber wunderschön.

    Die vierte Etappe geht über das Schlappinerjoch zurück in die Schweiz. Wir merken, dass wir bereits drei Wandertage in den Beinen haben. Nicht mehr ganz so frisch, marschieren wir hoch aufs Joch. Die Biker, die uns entgegenkommen, ihre Velos meist schiebend oder tragend, beneiden wir keineswegs. Auf der Schweizer Seite wandern wir auf dem Höhenweg bis zur Madrisabahn, die uns nach Klosters bringt. Puh, es zieht sich.. Die Gegend ist auch bei Heidelbeerliebhabern sehr beliebt. Die Sträucher wachsen zu Hauf links und rechts des Weges. Jaaa, schön wars allemal!
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  • Aug24

    19. - 24. August 2018

    Nach de Kerwe fahremer is schöne Heidelberg. Mir händ es herzigs Airbnb buecht: es chlises Hüsli mit schönem Garte und Sitzplatz. Idyllisch. Mir höckled viel dusse, wo d Sabina ihren Poncho am lisme isch:). Es gfallt üs so guet, dass mer am liebste di ganz Wuche do bliebe wäred, aber leider het öpper andersch s Hüsli scho buecht. Au d Vermieter Anne und Michael sind sehr sympathisch. Mir gönd sicher wieder zrugg. Irgendwenn.

    Mit de usglehnte Velos erkundemer Heidelberg. D Riegelhüser und de Stadtchern sind sehr schön. Vom halb zerfallne Schloss hämmer e schöni Ussicht ufd Stadt, dä Neckar, di alt Brugg. Ja, en Fluss werted e Region eifach uf. Es isch cool, am Neckar z jogge, z velofahre oder eifach nu uf de Neckarwiese zsitze und de dutzende Gäns bim Frässe und Umewatschle zuezluege. Üsi Schifffahrt uf Neckargemünd isch leider ächli en Rifall; mir fahred relativ spat ufe, s Schiff muess unplanmässig vor de Schleuse warte und so verpasse mer üses Schiff zrugg. Leider isches s Letscht vom Tag gsi, das heisst, mir händ es Rückfahrtsticket fürd Chatz und müend de Bus neh. Vo üsem Airbnb laufemer uf de Heiligenberg. Döt obe gits es riesigs Amphitheater, wo zu de Ära vom Hitler errichtet worde isch und als Propagandaort dient het. Zoberst durchlaufemer d Klosterruine St. Michael, wo vom 2. bis 15. Jahrhundert bewohnt gsi isch.

    Au fieremer üses 3-jährig Jubiläum. Mir gönd ines Hiltlähnlichs Restaurant go z Mittag ässe. Und am Abig überrascht mich de Suti miteme wunderschön gschriebne Chärtli und Herzli-Schmuck vo Villa de Leyva. Ich bi sprachlos und vo Glück und Liebi erfüllt.

    Denn wechslemer uf Neckargemünd, e halbi Stund flussufwärts vo Heidelberg. Es isch mit über 30 Grad so heiss, dass mer eigentlich nur id Badi go chönd. Am nächste Tag durchfahremer Dilsberg, Hirschhorn und Neckarsteinach (Vierburgenstadt). In Dilsberg bsuechemer d Burgruine. Dä Turm und di eint Festigsmuur sind immer no sehr guet erhalte; me chan ufestiege und obe uf de Muur laufe. Zu dere Festig ghört en Stolle, wo früehner als Lüftig dient het. Mir chönd meistens stehend dure laufe; es isch spannend und idrücklich. Und vor allem en Abchüehlig zu de heisse Temperature dusse.
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  • Aug19

    Kerwe, Deidesheim

    August 19 in Germany

    17.-19. August 2018

    Üsen Traditionsalass, üses Wyfäscht, üsi Kollege, üsi Kerwe. Wysswy-Schorle im Halbliterglas, Metbrötli, Currywurst und Dampfnudle sind üsi stetig Begleitig in Deidesheim. Das Jahr debi sind Fränzi, Bissegger, Privi, Stefan, Karin, Patrizia, Erich, Natascha, Löösli, Schatzmann, Carmen, Winkler, Corinna, Ösi und Mischa. Es isch lustig gsi wie immer. Au dä Badi stattemer wieder en Bsuech ab und findet ufem Weg viel Fiegebäum mit superfeine, riefe Fiege. Bevor mer uf Heidelberg wieterfahred, deckemer üs nomal i;).Read more

  • Day433

    Bogotá, Colombia

    August 7 in Colombia

    5. - 7. August 2018

    Zurück in Bogotá werden wir von Robinson erneut sehr herzlich empfangen. Es gibt ein herzhaftes kolumbianisches Mittagessen und einen sensationellen Brombeersaft. Danach zeigt er uns das Stadtzentrum: am Präsidentenpalast vorbei ins touristische Candelaria-Viertel. Unterwegs geniessen wir guten kolumbianischen Kaffee, Empanadas und wir probieren gekochte Ameisen. Diese haben die Konsistenz von Popcorn aber einen käseähnlichen Geschmack. Die Busfahrt zurück nach Hause dauert im vollgestopften TransMilenio eine gefühlte Ewigkeit. Das Bussystem wird ja zum Spass auch TransmiLLENO (LLENO = voll) genannt.
    Am nächsten Tag nehmen wir dann doch lieber das Taxi, um ins Zentrum zu gelangen. Wir machen eine Graffititour, die eigentlich besser StreetART-Tour heissen sollte, denn wir passieren unzählige umwerfend schöne Kunstwerke. Von detailreichen Tiermotiven bis zu anklagenden politischen Motiven reicht die Bandbreite. Der lokale Guide erklärt uns die Geschichten hinter den Kunstwerken, den Künstlern und den Kampf der Künstler gegen die ignorante Politik-Elite.
    Und dann bricht auch schon der letzte Tag unserer langen Reise an. Zusammen mit Robinson und einem Arbeitskollegen machen wir eine ausgedehnte Velotour ins landwirtschaftliche Hinterland von Bogotá. Die Flüsse sind zwar alle schwarz vom stinkenden Abwasser, aber die grüne Landschaft mit den vielen Kuhweiden erinnert doch sehr stark an die Schweiz. Zum Schluss gehen wir noch auf einen Früchtemarkt und decken uns mit über 10kg süssen Tropenfrüchten ein. Wir wollen ja ein bisschen Lateinamerika in die Schweiz mitnehmen.
    Nach auf den Tag genau 14 Monaten in Lateinamerika heisst es Abschied nehmen. Wir werden die schöne Natur, die exotische und artenreiche Tierwelt, das gemütliche Leben, die vielen netten Bekanntschaften und die unzähligen unvergesslichen Erlebnisse für immer in unserem Herzen festhalten. Und so sagen wir nicht adios, sondern hasta luego (auf Wiedersehen).
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  • Day431

    Willemstad, Curaçao

    August 5 in Curacao

    29. Juli - 5. August 2018

    Willemstad auf der Insel Curaçao sieht aus wie Klein-Amsterdam (Curaçao gehört zu den niederländischen Antillen). Schmucke, pastellfarbige Häuschen, die heute Einkaufsläden, Souvenirshops und Restaurants beherbergen, säumen die Strassen. Wir merken aber bald, dass nur das Zentrum so herausgeputzt ist; sobald man sich etwas ausserhalb befindet, sieht man viele baufällige und/oder verlassene Häuser. Neben der einheimischen Sprache Papiamentu sprechen viele Einwohner Curaçaos auch niederländisch, spanisch und englisch. Obwohl die Insel zu Holland gehört, ist die Währung nicht Euro sondern Antillische Gulden. Es ist zuweilen verwirrend, da auf den Speisekarten und in den Läden nicht sofort ersichtlich ist, ob der Preis nun in Gulden oder US Dollar angegeben ist.

    Am ersten Tag klappern wir verschiedene Tauchshops ab (zum Glück gibt es in unserem Hostel Velos), um Angebote und Preise zu vergleichen. Schlussendlich entscheiden wir uns, nur einen geführten Tauchgang zu machen und danach selbst zu tauchen und dafür ein Auto zu mieten. In Curaçao kann man ganz einfach vom Parkplatz aus mit der Tauchausrüstung ins Meer spazieren. Eine Bootsfahrt ist bei vielen Tauchplätzen nicht nötig.

    Wir mieten die Tauchausrüstung bei unserem favorisierten Tauchshop und fahren los. Am ersten Tag tauchen wir am ‚Playa Mari Papun‘ und am ‚Vasterbaai‘. Vor unserem ersten alleinigen Tauchgang sind wir schon etwas besorgt, dass wir den Rückweg wieder finden. Wir haben zwar einen Tauchcomputer, aber keinen Kompass. Bevor wir ins Wasser watscheln, besprechen wir genau, in welche Richtung wir wie lange tauchen (je nach Strömung und Luftreserve), wie tief wir tauchen wollen und was unsere Tauchzeichen sind. Einmal unter Wasser prägen wir uns einige markante „Gegenstände“ ein, die wir dann auf dem Rückweg hoffentlich wieder passieren und erkennen:).
    Die Orientierung ist dann zum Glück recht einfach, da wir uns am Riff entlang orientieren können. Wunderschöne Korallen und Schwämme sehen wir. Auch alle Arten von Fischen können wir bewundern; von Butterly-, über Angel-, Papagei-, File-, Cornet- und Trompetenfischen. Und unsere persönlichen Lieblinge: der Koffer- und Kugelfisch.

    Am zweiten Tag fahren wir eine Stunde bis in den Norden der Insel, nach Westpunt. Bei unseren zwei auserwählten Tauchplätzen ‚Piscador‘ und ‚Playa Lagún’ sollen wir Schildkröten sehen. Und wirklich, endlich gleiten grüne Schildkröten vor, hinter und neben uns durchs Wasser. Einfach genial! Auch einen Lionfish sehen wir. Diese sind zwar schön anzusehen, aber in den hiesigen Gewässern eine Bedrohung für die Unterwasserwelt, da sie keine natürlichen Feinde haben, aber ihrerseits viele kleine Fische jagen und fressen. Sie werden deswegen von ausgebildeten Tauchern mit Harpune gejagt. Das Fleisch kann gegessen und aus den Schuppen Schmuck gemacht werden. Sabina hat nun einen Lionfish Fingerring und Ohrringe:).

    Insgesamt hat Curaçao eine wunderschöne und gut zugängliche Unterwasserwelt, die kaum in drei Tagen entdeckt werden kann.

    Neben dem Tauchen besichtigen wir die Curaçao-Fabrik. Hier wird der originale Curaçao hergestellt, von Hand verpackt und etikettiert. Nur auf dieser Insel gibt es die Art von Orangen, die für den Likör gebraucht werden. Es ist spannend; und natürlich befinden sich in unserem Gepäck nun auch kleine Fläschen der blauen, orangen, roten und grünen Flüssigkeit (die aber wohlgemerkt alle gleich schmecken).

    Memories: Tauchspot am dritten Tag: Playa Kalki und Porto Mari; kleine Graffititour mit Velo gemacht (bei etwa 35 Grad).
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  • Day424

    Villa de Leyva, Colombia

    July 29 in Colombia

    25. - 29. Juli 2018

    Villa de Leyva liegt vier Stunden nordöstlich von Bogotá auf 2100 m.ü.M. Ich stehe in Medellín morgens um fünf Uhr auf, mache mich zu Fuss, mit der Metro und dem Kleinbus auf zum Flughafen, fliege nach Bogotá, fahre mit dem Taxi zum Busterminal und finally mit dem Bus nach Leyva. Puh, was für eine Reise:). Die Umgebung bei der Busfahrt erinnert mich an die Schweiz mit ihren Äckern und grünen Weiden.

    Leyva ist eine weisse Stadt und bekannt für ihre mit grossen Steinen gepflasterten Strassen. Nicht ideal für Highheels. Zudem besitzt sie mit 120x120 Metern einen der grössten Hauptplätze Südamerikas. Die Stadt gefällt mir gut. Noch am Ankunftstag besichtige ich das Casa Terracota, ein riesiges Haus, das nur aus Lehm und sonstigen natürlichen Baustoffen erstellt wurde. Der Architekt wollte eigentlich selbst darin wohnen, aber all die Bewunderer des Hauses (oder Touristen), die das Haus besichtigen wollten, waren dann doch zuviel. Jetzt ist es ein Hausmuseum geworden. Sehr eindrücklich.

    Am nächsten Tag laufe ich hoch zur Statue des Santo Cristo. Von hier oben geniesse ich eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung. Das heraufkraxeln hat sich definitiv gelohnt.

    Und dann meldet sich Suti aus dem Dschungel und sagt, dass er auch noch nach Leyva kommt. Jepii, was für eine schöne Überraschung!

    Zusammen machen wir eine Wanderung zum ‚Santuario de Flora y Fauna de Iguaque‘ oder besser gesagt, zur Laguna. In diesem Nationalpark existiert das einzigartige neotropische Páramo-Ökosystem, das von Hunderten von Tier- und Pflanzenarten beheimatet ist. Am bekanntesten und für uns die grösste Attraktion sind die Frailejones, ein Halbstrauch, der typisch für diese Höhenlage der Anden ist. Wir befinden uns zwischen 3000 und 4000 m.ü.M. Ja, es ist kalt. Zudem regnet es. Aber die Strapazen lohnen sich; die Frailejones sind wirklich speziell und schön anzusehen, und es wachsen schöne Blumen. Als wir endlich bei der Laguna ankommen (die übrigens superklein ist) ziehen die Wolken für zehn Sekunden auf. Zum Glück haben wir die Kamera griffbereit:).

    Heute gibt es einen weiteren Reisetag; mit dem Bus zurück nach Bogotá und mit dem Flugzeug direkt weiter nach Curaçao:). Unsere Tauchferien beginnnen. Und damit gleichzeitig unsere letzte Woche auf unserer grossen Reise.

    Memories: schöne Souvenirs; Glühwein ist hoch im Kurs; Spaziergang durch Wies und Feld (und wieder zurück, da das Strässchen plötzlich aufhörte [ja, maps.me wusste es]); Marktbesuch; Besichtigung Monolithen, die an Stonehenge erinnern; Wenn beim Coiffure der Strom ausgeht, wird mit Handybeleuchtung weitergemacht.
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  • Day421

    Amazonas, Colombia (Suti)

    July 26 in Colombia

    16. - 26. Juli 2018

    Die Ankunft in Leticia beginnt mit einer Enttäuschung. Das Hostel La Jangada ist von einem herzigen Häuschen in ein 0815-Gebäude umgezogen und nicht mehr im Besitz des Schweizers, welcher mit einem selbstgebauten Veloboot den Rio Amazonas befahren hat.
    Zudem ist Leticia nicht gerade eine Schönheitskönigin; der Sonnenuntergang vom Kirchturm aus beobachten ist dennoch spektakulär, denn um diese Zeit kommen tausende Vögel zurück in die Bäume des Parks. Sie regnen regelrecht vom Himmel.

    Weil die brasilianische Grenze nur fünf Minuten zu Fuss vom Hostel entfernt ist, statte ich einen kurzen Besuch ab, um ein paar Souvenirs zu kaufen.

    Ok, gekommen bin ich ja nicht für die Stadt, sondern für den Dschungel. Mit dem Schweizer Christian und den zwei einheimischen Guides Juan und Marcos plane ich eine 4-Tagestour tief in den Amazonas. Mit Gummistiefel, Hängematte und Proviant starten wir 20 km ausserhalb der Stadt. Unterwegs kaufen wir noch Mambe - ein Pulver aus Kokablättern gemischt mit anderen Blättern - damit weder Hunger noch Ermüdung uns verlangsamen können. Während zwei Tagen dringen wir immer tiefer in den dichter werdenden Primärwald ein. Ab und zu sehen und hören wir Affen und Vögel, diese sind aber sehr scheu. Die Nächte sind erfüllt mit unzähligen Geräuschen. Hören wir Stimmen und Gesänge? Sind das die Waldgeister, von denen uns die Guides am Lagerfeuer lebhaft erzählt haben? Heil erreichen wir das Haus von Marcos Vater am Rio Calderón. Hier bleiben wir einen Tag lang und vertreiben die Zeit mit Schwimmen, Fischen, Hühner schlachten lassen und den Wald bei Tag und Nacht durchstreifen. Wir entdecken sogar blau schimmernde Pilze. Zurück geht es die 25 km in 8h am Stück. Es war schön, ein vom Menschen (noch) nicht zerstörten Regenwald zu erleben!

    Am nächsten Tag gehts gleich auf die nächste Tour: drei Tage in einem indigenen Dorf namens Loma Linda (was schöner Hügel bedeutet).
    Empfangen werde ich von Oscar. Er zeigt mir das kleine Dorf, welches 1994 von seinem Vater Don Fernando gegründet wurde. Stolz zeigt er mir die Solaranlage, die eigene Grundwasserquelle, den Fussballplatz und die Schule und erzählt mir vom Leben zwischen dem Rio Amazonas und dem Regenwald. Beim Mittagessen treffe ich die anderen Gäste: eine Familie aus Deutschland, die deutsche Voluntärin Janine, Sabrina aus London und Dominik aus der Schweiz. Zusammen schlagen wir ein Zeltlager im Dschungel auf. Auf der anschliessenden Nachttour sehen wir Vogelspinnen, Skorpione und Frösche. Begleitet werden wir leider von unzähligen Stechmücken.
    Nach dem reichhaltigen Frühstück verbringen wir den Tag auf dem Rio Amazonas. Zuerst beobachten wir graue und pinke Delfine, dann fischen wir das Mittagessen und dann baden wir im Fluss und chillen am Strand. Aufgrund der stechenden Fliegen ist jedoch Bewegung angesagt. Wir starten spontan einen Wettkampf mit Speerwerfen, Seilziehen und weiteren Games. Zum Abschluss gibts eine weitere Nachttour mit nachtaktiven Affen und einem Zitteraal. Am nächsten Morgen zieht die Gruppe weiter und ich mache mich mit Alberto nochmals auf eine 4-stündige Entdeckungstour in den Dschungel. Er erzählt mir viele Geschichten und Mythen der indigenen Bevölkerung und zeigt mir unzählige Heilpflanzen.
    Dann heisst es Abschied nehmen: Danke Don Fernando, Oscar, Roberto und Alberto für die unglaubliche Gastfreundschaft und die unvergessliche Zeit!!

    Die letzten zwei Tage verbringe ich im autofreien Puerto Nariño. Die halbzahmen Totenkopfaffen und die zwei Papageie machen die etwas abgelegene Unterkunft zu einer einmaligen Entspannungsoase.

    Auf meinem Weg zurück nach Bogotá entscheide ich mich spontan, Sabina in Villa de Leyva zu besuchen. Das bedeutet in 12h von 100 auf 2100 M.ü.M mit folgenden Transportmitteln: Panga mit Polizei, Lancha rapida, Pequepeque, Motorrad, Flug, Taxi und Bus.

    Memories: Vogelspinnen im Garten; Puerto Nariño, im ganzen Dorf gibt es keine Bananen und nur eine Ananas zu kaufen; Riesige Seerosen, den Riesenfisch Pirarucú und Schildkröten im Parque Agroturistico Wochine gesehen; Fazit: ca. 85km zu Fuss durch Amazonas gewandert, fast ganze Länge des kolumbianischen Teils des Rio Amazonas bereist.
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  • Day420

    Medellín, Colombia (Sabina)

    July 25 in Colombia

    22. - 25. Juli 2018

    Es ist einiges heisser in Medellín als vor einem Monat, vor allem abends und nachts. Im Yoga Airbnb hat es leider keinen Platz, so quartiere ich mich im Backpackers Inn ein.

    Ich laufe durch die Stadt und auf den Hausberg Nutibara mit seinem kitschigen Pueblito Paísa. Von oben hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt. Oben befindet sich das Museo de la Ciudad, das sich der Geschichte von Medellín widmet und vor allem alte Fotoaufnahmen über das damalige Leben, die Fortbewegung und die Stadt Medellín zeigt (Jahre 1890-1950).

    Am nächsten Tag geniesse ich die Vogelperspektive noch höher oben, nämlich vom Fallschirm aus:). Mein erstes Mal, ein super Gefühl!! Leider landen wir nach gut zehn Minuten bereits wieder. Viel zu schnell ist es vorbei.

    Memories: superfeine Galletas im Saludpan.
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