SabinaSuti

Joined December 2016
  • Day317

    Cartago und Umgebung (Sabina)

    April 13 in Costa Rica

    10. - 13. April 2018

    Nun fahre ich mit dem Bus 4.5 Stunden nach San José, einmal mit dem Taxi quer durch die Stadt zum anderen Terminal und von dort eine Stunde nach Cartago. Hier quartiere ich mich in einem Airbnb ein. Es ist einiges kälter als in La Fortuna. Die Familie zeigt mir ihr Wochenendhäuschen in Cachí im schönen Orosital. Es ist zuhinterst im Tal gelegen, mitten im Grünen. Vor dem Haus fliegen die Orupéndulas fleissig in und aus ihren hängenden Nestern. Wirklich sehr idyllisch. Mein Ausflug in das Städtchen Orosi lohnt sich nur bedingt: erstens hat die im Guide gross angepriesene Schweizer Bäckerei zu und zweitens regnet es. Ich schaue dann halt Champions League als einziger Gast in einem Resti (Real-Juve). Der Barkeeper ist für Marcelo, ich für Lichtsteiner. Er gewinnt.

    Für das Abendessen heute (und auch morgen:)) finde ich ein echtes Schweizer Restaurant, geführt von einem Deutschschweizer-Tessiner. Mmh, ich habe schon lange nicht mehr so feine Rösti gegessen.

    Am nächsten Tag stehe ich am Kraterrand des Vulkans Irazú und blicke auf den türkisblauen See. Wow! Einfach wunderschön! Was die Natur alles zu bieten hat.. Der Hauptkrater hat einen Durchmesser von 1050 Metern und ist 300 Meter tief. Die anderen zwei Krater sind zwar auch sehr gross, aber weniger spektakulär. Es hat sich gelohnt, mit dem Bus bis auf über 3400 m.ü.M. zu keuchen. Auf dem Weg nach oben sahen wir aus dem immer noch aktiven Nachbarvulkan Turrialba Rauch aufsteigen.

    Heute, am Freitag den 13., mache ich mich auf den Weg zu meinem Schatz. Das Taxi bringt mich zur Hauptkreuzung, wo mich der Bus nach San Isidro mitnimmt. Drei Stunden darf ich auf dem Busboden sitzen, da es keinen Sitzplatz mehr hat. Mittlerweile regnet es sintflutartig; leider auch als ich das Terminal wechseln muss. Nach zwei Minuten bin ich patschnass, nach vier Minuten habe Wasser in den Schuhen (dank Üerquerung einer Strasse, die nun auch ein Bach ist). Hauptsache, meine zwei Rucksäcke tragen ihr Regenmäntelchen und bleiben trocken:). Nach einer weiteren Stunde Busfahrt trete ich mutterseelenallein in Platanillo in den Regen hinaus (der Busfahrer: wirklich, hier?) und laufe die letzten Meter zum Airbnb und in die Arme von Suti. Geschafft!
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  • Day314

    La Fortuna, Costa Rica (Sabina)

    April 10 in Costa Rica

    20. März - 10. April 2018

    Der Abschied von La Fortuna fällt mir schwer. Mit meinem täglichen Yoga- und Fitnessprogramm hat sich so etwas wie Alltag eingestellt. Ich nutzte die Zeit auch, um mir Gedanken über meine berufliche Zukunft und meine „Big 5 for Live“ zu machen. Schon erstaunlich, was sich ergibt, wenn man sich die Zeit nimmt, sich ernsthaft mit sich selbst auseinander zu setzen. Zudem habe ich das Ausprobieren verschiedener Restaurants und Cafés sehr genossen. Das Wetter mit unvorhersehbaren Wechseln von Sonne, Wolken, Regen hat mir super gepasst. Warm war es immer, manchmal fast zu heiss. An vier unterschiedlichen Minuten pro Tag stimmte sogar die Uhrzeit der vier Kirchenturmuhren.

    Auf meinem einzigen nennenswerten Ausflug wanderte ich auf Lavagestein, das 1968 den Vulkan Arenal herunter kugelte. Man stelle sich vor, wie das Leben in der Region damals war! Der Weg, die Landschaft mit den tropischen Pflanzen und die Aussicht auf Vulkan und See waren sehr endrücklich!

    Dann Abschied von Amanda (Yoga), Abschiedsdrinks mit Day und Heidy (Sleeping Indian) und Abschiedsessen mit Karen (Café Vaca Purpura) und ihrem Mann Jaime in einer lokalen Karaokebar. Ja, ich verlasse La Fortuna mit einem lachenden und weinenden Auge.
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  • Day291

    La Fortuna, Costa Rica

    March 18 in Costa Rica

    10. - 20. März 2018

    Wo solls hingehen? Wir sind nach der Abreise von Sutis Eltern ziemlich planlos unterwegs. So entscheiden wir uns kurzerhand, zurück ins altbekannte La Fortuna zu reisen. Dieses liegt mit dem Bus viereinhalb Stunden nordwestlich von San José. Bereits zum dritten Mal fahren wir diese Strecke:). Auf der Strecke passieren wir Zarcero, wo wir auch beteits eine Nacht verbrachten. Fortuna gefällt uns (nicht nur wegen des Namens); es hat eine gute Infrastruktur und die Mischung von Touristen und Einheimischen ist (noch) gut. Klimatechnisch ist es schwül warm, ab und zu etwas Regen, aber alles in allem angenehm. Keine Moskitos. Wir verbringen die Tage mit Blog schreiben, Fotos aussortieren, Yoga, Fitness, Kaffee trinken, relaxen in den heissen Quellen, Skypen, hören Live Musik im Hostel und in Pubs.

    Es kristalliert sich heraus, dass Sabina noch weitere drei Wochen hier bleiben wird. Sie hat schon Mal ein Monatsabo im Fitnessstudio und im Yoga gekauft:) und das Hostel verlängert. Suti macht sich nun auf, die weite Welt zu entdecken;). Nein, er reist einfach in den Südosten von Costa Rica, wo er Freiwilligenarbeit leisten möchte. So wird es die nächsten vier Wochen keine Blogeinträge geben, da Suti die Kamera hat und Sabina den Laptop:)...
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  • Day283

    Heredia, Costa Rica

    March 10 in Costa Rica

    8. - 10. März 2018

    Nach einer weiteren langen Reise (Bus, Fähre, Bus, Bus, Taxi) schliesst sich unsere Rundtour durch Costa Rica mit Sutis Eltern. Wir gehen nochmals fein Essen und Heidi kauft sich eine letzte Ananas, um ein bisschen Tropenfeeling in die Schweiz mitzunehmen. Dann heisst es Abschied nehmen.
    Es war eine tolle Zeit mit euch. Wir sind begeistert, dass ihr mit uns auf einfache Weise durch Costa Rica gereist seid. Wir haben viele schöne Orte besucht und zusammen unvergessliche Abenteuer erlebt. Danke für die vielen Male, die ihr uns eingeladen habt. Und dass Heidi die Kleider von Suti fachgerecht geflickt hat :).Read more

  • Day283

    Gastbeitrag Walti und Heidi

    March 10 in Costa Rica

    Mir dörfed üsen dritte Gastbitrag veröffentliche!
    Danke vielmal für euen schöne Bricht, Walti und Heidi, mir händ grossi Freud.

    Unsere Costa Rica Reise vom 12.2. bis 9.3.2018


    «Costa Rica intensiv»

    Unter diesem Titel findet man in den Reiseprospekten viele Mietwagen-Rundreisen.
    Doch Sabina und Fabian ermöglichten uns ein «Trekking Individuell» durch Costa Rica mit seiner einzigartigen Vielfalt. Die Naturschönheiten des Landes umfassend und hautnah kennen zu lernen. Im eigenen Tempo und in Ruhe die wunderschöne Fauna und Flora zu erkundigen.
    Wissenswertes über Vulkane und Nebelwälder im Norden, über die verschiedenen Vegetationszonen im Landesinnern, bis hin zu den schönen Sandstränden am Pazifik zu erfahren.
    Atemberaubender Blick auf den Arenalsee, wo sich die Farben des Regenwaldes mit dem Blau des Sees vermischen und der gleichnamige aktive Vulkan das Kamin rauchen lässt.
    Auf Entdeckungstour im Regenwald, auf Dschungelpfaden, Heimat von vielen exotischen Vögeln und Pflanzen, von nachtaktiven Tieren.
    Wo giftgrüne Schlangen und Frösche zum Fotomotive werden.
    Unvergessliche Erlebnisse mit schlafenden Vögeln auf Aesten sitzend wie kuschelige Federbälle.
    Highlights wie frühmorgens schnabulierende Tukane.
    Pure Natur und Abgeschiedenheit, wo nur das Faultier mit Jungem bis Mittag schlafen darf.
    Auf Pfaden im Nebelwald, wo das dichte Grün beinahe hinuntertropft und dir ein Zauberwald zu Füssen liegt.
    Wo matschige Wege durch den Regenwald dir ein Kneipp Feeling in Gummistiefel geben können.
    Dir Brüll- und Kapuzineraffen zeigen, dass es auch ohne Wege geht.
    Menschenleerer Strand am Pazifik, wo Pelikane, wie Fliegerstaffel entlang der Wellenkrone Fische jagen.

    Wir hatten die wunderbare Gelegenheit genutzt um uns auf den Reise Rhythmus der beiden Südamerika-Bummler einzulassen und mit ihnen die vielen herzlichen Eindrücke und Herausforderungen geteilt.
    Es hat sich reichlich gelohnt. War einfach toll. Nutzt die Gelegenheit um mit diesen beiden gut ausgewiesenen Backpackers weitere Ziele in Südamerika zu entdecken.

    Herzlichen Dank

    Heidi und Walti Suter
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  • Day281

    Montezuma, Costa Rica

    March 8 in Costa Rica

    5. - 8. März 2018

    Bei der Ankunft fahren wir zuerst durch den Dorfkern und biegen dann in die Küstenstrasse Richtung unserer Unterkunft ein. Wir fahren und fahren. Wir wussten zwar, dass wir 3.5 Kilometer ausserhalb sind, aber die Fahrt kam uns wie eine Ewigkeit vor. Als wir zu viert aussteigen, versteht die Besitzerin die Welt nicht mehr. Wir haben eine Hütte für 3 Personen reserviert, mit der Absicht, dass Suti draussen in der Hängematte schläft. Sie hat nichts dagegen, bietet aber mehrmals eine Zusatzmatratze an. Wir lehnen dankend ab.
    Das Gästehaus wird von einem französischen Ehepaar geführt und die Holzhütten wurden erst letztes Jahr erstellt. Also alles neu. Als erstes springen wir in den erfrischenden Pool.

    Wir geniessen die Abgeschiedenheit und die Brüllaffen, die sich gelegentlich auf den Mangobäumen aufhalten. Eines Nachts sehen wir ein Gürteltier und morgens Agoutis (haben Ähnlichkeit mit Meerschweinchen, sind aber so gross wie ein kleiner Hund).

    Die Eltern legen einen Relaxtag ein. Sabina und Suti machen eine Wanderung entlang der Küste zu einem kleinen Wasserfall, der von einer Klippe fast direkt ins Meer stürzt. Auf dem Hinweg sehen wir am Strand sich bewegende Steinchen. Träumen wir etwa noch? Beim genaueren hinschauen sehen wir, dass dies unzählige kleine Einsiedlerkrebse sind, die vom Meer in den Trockenwald krabbeln. Sie stecken halb in einem Schneckenhaus, und bei der geringsten Erschütterung verschwinden sie ganz darin. Diese Krebsart sucht sich am Strand eine leere Schale von einer Schnecke und sobald diese zu klein wird, wird in eine grössere umgezogen. So ist die Vielfalt an Häuschen in Grösse, Form, Muster und Farbe immens. Den Wasserfall haben wir für uns alleine. Wir geniessen die Aussicht und schauen den vorbeifliegenden Pelikanen zu. Beim Rückweg brennt die Sonne schon ordentlich, dafür ist jetzt Ebbe und so wird der Weg etwas kürzer. Zurück in Montezuma verbringen wir den Nachmittag mit Kaffee trinken und Glace essen. Zum Glück hat es auch hierhin Italiener verschlagen :).

    Am nächsten Tag werden wir netterweise von unseren Gastgebern zur Reserva Natural Absoluta Cabo Blanco gefahren. Der Park wurde 1963 von einem schwedisch-dänischen Ehepaar gegründet. Diese haben damit den Grundstein gelegt für das Umdenken in der Politik hin zu mehr Naturschutz. Es war bis in die Neunzigerjahre ein absolutes Naturschutzgebiet, sprich, nur für Wissenschaftler zugänglich. Ein kleiner Teil des Parks ist jetzt auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf dem anstrengenden Wanderweg durch den Trockenwald bis zum schönen Strand sehen wir viele Nasenbären, Kapuziner- und Brüllaffen. Und am Strand Leguane, die sich von unseren Sandwich-Brosmen anlocken lassen.

    PS: Schlafen in der Hängematte ging ausgezeichnet. Das Gebrüll der Brüllaffen nachts um vier war dann schon etwas laut. Aber so ist die Natur.
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  • Day278

    Sámara, Costa Rica

    March 5 in Costa Rica

    3. - 5. März 2018

    Die Distanz zwischen Tamarindo und Sámara ist theoretisch nicht weit, praktisch aber schon. Dies, weil man nicht der Küste entlang fahren kann, sondern einen Umweg über Nicoya machen muss. Leider fährt uns der Bus vor der Nase ab, gleichbedeutend mit einer Stunde warten. Zum Glück gibt es am Busbahnhof ein 'Soda' (Restaurant) mit feinen Fruchtsäften. Und Respekt, dass Sutis Eltern die Busfahrten kombiniert mit Wartezeiten, Umsteigen, zum nächsten Terminal laufen und Sich-Durchfragen so gelassen hinnehmen. Sie wollen so Reisen, wie wir das die letzten Monate gemacht haben, und das gelingt ihnen vollends.

    In Sámara logieren wir mitten im Zentrum. Zum Strand ist es nah, und das Wasser erstaunlicherweise sehr warm. Yoga am Strand hat schon was, der angewendete Hatha-Stil war allerdings etwas langweilig. Am Abend geniessen wir ausgezeichnetes italienisches Essen mit Live Saxofon und Mundharmonika. Ein Highlight war unser Apero am Strand mit Weisswein (in Riesengläsern). Die Flasche kühlen wir kurzerhand mit weggeworfenem Eis im Strohhut:). Das Leben ist schön.

    Unsere nächste gebuchte Unterkunft ist in Montezuma, am südöstlichsten Punkt der Peninsula Nicoya. Und zugegeben, wir haben bei der Buchung nicht geschaut, wie wir von Sámara dorthin kommen. Nämlich mit dreimal umsteigen und vier Bussen, Reisezeit so etwa acht Stunden. Fazit: Luftlinie nicht gleich Strasse. Jedenfalls war das des Guten dann doch zuviel und wir mieteten einen Privattransport. Mit diesem war die Fahrt um einiges kürzer, schneller und angenehmer. Und teurer.

    Memories: Die Mangosaison ist nun definitiv eröffnet:).
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  • Day276

    Playa Grande, Costa Rica

    March 3 in Costa Rica

    28. Februar - 3. März 2018

    Strand, Sonne, Meer. 30 Grad. Ebbe und Flut. Kürzeste Bootsfahrt ever. Sturz. Keine Schildkröten. Veranda. Feines Essen. Brüllaffen. Verirrt. Happy Sangría. Das ist Playa Grande auf der Halbinsel Nicoya.

    Wir haben zwar bereits eine Nacht in Liberia verbracht, wo es schön warm war. Zur Akklimatisation, sozusagen. Je näher wir der Küste kommen, desto heisser wird es. Sogar Walti kann sich nun seiner Langarmshirts entledigen:). Playa Grande ist durch ein Flussdelta vom Playa Tamarindo, unserem Ankunftsort mit dem Bus, getrennt. Wir setzen mit dem Boot über und marschieren danach zu Fuss zum Hostel. Obwohl nur hundert Meter vom Strand entfernt, haben wir keine Meersicht. Zwischen Strand und Liegenschaften befindet sich ein Nationalpark mit Bäumen und Gestrüpp zum Lichtschutz für die Meeres- und Lederschildkröten, die zu gewissen Zeiten an Land kommen und ihre Eier verbuddeln. Jede Lichtquelle ist für sie störend. Leider erfahren wir, dass diese Schildkrötenbeobachtungsführungen nur bis Mitte Februar durchgeführt werden. Was für eine Enttäuschung! (Und wieder einmal eine Fehlinformation im Lonely Planet). Zu allem Überfluss schafft es Sabina, beim Joggen zu dieser Auskunftsstelle über ihre eigenen Füsse zu stolpern. Diese blöden Trekkingschuhe. Ausser Spesen und Schrammen nix gewesen.

    So verbringen wir die Tage in der Hängematte auf der Veranda des Hostels. Wir geniessen die Ruhe, das Nichtstun und das ganz andere Klima von Costa Rica, das wir bisher nicht kannten. Am späten Nachmittag schlendern wir jeweils zum Strand (da es keinen Schatten hat, ist es vorher zu heiss). Zum Glück ist das Wasser angenehm kühl. Schon bald geht die Sonne unter (um 18 Uhr) und wir sehen wunderschöne Sonnenuntergänge. Welch schöner Anblick!

    Einmal dachten wir schon, wir müssen einen Suchtrupp nach den Eltern losschicken, als sie sich untypischerweise um über eine halbe Stunde verspäteten (und das zum Frühstück). Sie waren am Strand spazieren und wie es halt so ist, da gibt es Sand, Büsche, Sand, Büsche...Nur, wo ist jetzt nochmals dieser kleine Weg, der zum Hostel führt? Nach etlichem Hin- und Herlaufen haben sie es aber doch noch mit leicht geröteten Wangen (die Sonne ist auch frühmorgens schon stark) zurück geschafft.

    Auf dem Rückweg nach Tamarindo ist Ebbe. Ohne Boot geht es aber dennoch nicht. Die zehnsekündige Bootsfahrt gehört wohl zur kürzesten, die wir je hatten. Da dauerte sogar das Ziplining länger:).

    Memories: In Liberia wohnen wir einer Pferdeparade bei. Die Pferde werden von elegant angekleideten (Klein)-Kindern geritten; FlipFlops von Suti gehen direkt vor einem Schuhladen kaputt, wie praktisch; Beinahe auf Schlange getreten; unser Hüttli war sehr winddurchlässig, hat ihm aber getrotzt; Avocadobrötli mit Spiegelei, superfein; Suti verhandelt am letzten Morgen den überteuerten Preis des Abendessens im Restaurant des Vortags und erziehlt einen Vergleich, da die Preise sehr verwirrend (also einfach falsch) angeschrieben waren.
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  • Day274

    9 Mönet unterwegs!

    March 1 in Costa Rica

    1. März 2018

    Scho 9 Mönet simmer unterwegs:). Und sind mit Costa Rica im Land Nummere 9 acho. Während insgesamt 9 Wuche hämmer Reisebegleitig us dä Schwiiz gha. Und üsi Rucksäck sind immer no schwerer wie 9 Kilo..

    Uf die 9 Mönet händ mir in Playa Grande mit eme feine Malbec agstosse. Dä und s Nachtässe isch üs vo de Eltere vom Suti gschenkt worde. Danke vielmol!

  • Day272

    Bijagua, Costa Rica

    February 27 in Costa Rica

    24. - 27. Februar 2018

    Wir entscheiden uns für eine Lodge ausserhalb des Dorfes Bijagua. Dieses liegt zwischen den Vulkanen Tenorio und Miravalles. Die Cabañas (Holzhäuschen) sind über das grosszügige Gelände verstreut. Dazwischen hat es Palmen, früchtereiche Bäume und Helikonias (Lieblingspflanze der Kolibris). Schon am ersten Abend hält ein Swainson-Tukan gut sicht- und hörbar ein Solo. Während dem ganzen Aufenthalt setzen wir uns immer wieder in die Liegestühle oder Hängematten und beobachten kleine Vögel in allen Farben, inkl. metallisch schimmernden Kolibris. Morgens werden wir jeweils von einer Gruppe Halsbandarassaris (kleine Tukanart) geweckt. Diese naschen die Früchte auf dem Baum neben unserer Cabaña und lassen diese auf unser Blechdach fallen. Das grosse Highlight ist aber die Faultiermama mit ihrem wenige Wochen alten Baby. Für die zwei Meter entlang des Astes bis zum Futter, sprich Blättern, braucht sie eine halbe Ewigkeit. Vor allem wenn sie sich unterwegs dreht und sich überall kratzen muss. Das Junge auf ihrem Bauch macht beim Kratzen schon artig mit.

    Natürlich wollen wir auch die nachtaktiven Tiere sehen. Kurz vor dem Eindunkeln folgen wir dem enthusiastischen Guide in seinen Wald. Er erklärt uns die vielen Pflanzen (Ananas, Pfeffer, Minze und ingwerähnliches Gewächs). Wir sehen schlafende Vögel. Die sitzen aufgeplustert, regungslos und mit offenen Augen auf den Ästen. Auch ein schlafendes Tukanpaar sehen wir. Zudem zeigt er uns die unterschiedlichsten Insekten - von Grillen über sich häutende Zikaden zu Käfern die aussehen wie Blätter. Aber für uns am Spannendsten sind die Frösche: braune Winzlinge auf Ästen, einen rot-blauen Pfeilgiftfrosch und grüne Baumfrösche mit grossen roten Augen!

    Auf dem Gelände der Lodge beginnt praktischerweise der Wanderweg zu einem Wasserfall. So wandern wir los, mal rauf und mal runter, immer durch den dichten Wald. Auf einer Lichtung erspähen wir eine Gruppe Kapuzineraffen. Diese springen von Baum zu Baum und lassen sich von uns nicht stören. Beim Wasserfall geniessen wir ein Picknick. Viel Wasser hat er nicht. Jedoch genug, um beim Versuch, den Fluss zu überqueren, einen nassen Schuh zu bekommen. Auf dem Rückweg hören wir die Rufe der Brüllaffen. Zu Gesicht bekommen wir sie aber nicht.

    Zu guter Letzt besuchen wir noch den Nationalpark Tenorio. Nach der langen und holprigen Taxifahrt mieten wir Gummistiefel und los gehts! Anfangs ist der Weg noch schön ausgebaut, bald aber besteht er nur noch aus Matsch. Interessanterweise sehen wir immer wieder Leute mit (noch) weissen Stoffschuhen. Man muss ja nicht alles verstehen.
    Leider ist der Park sehr gut besucht und wir bekommen fast keine Tiere zu Gesicht. Wenn aber ein Guide ein Tier erspäht, so wird das praktischerweise von Besucher zu Besucher weitergesagt. Und so bekommen wir eine extrem gut getarnte grüne Schlange vor die Linse.
    Der Park ist vor allem für den himmelblauen Fluss bekannt. In Costa Rica heisst es, dass Gott, nachdem er den Himmel blau gemalt hatte, seine Pinsel im Río Celeste auswusch. In Wirklichkeit steckt eine wohl einmalige Konstellation von Inhaltsstoffen und Ph-Werten von zwei Flüssen und etwas Physik dahinter. Spektakulär ist sowohl der Ort, wo sich die beiden Flüsse vermischen, als auch die Teiche und der Wasserfall im Dschungel. Wir sind mal gespannt, ob der himmelblaue Río Celeste Sutis Vater beim Malen seiner Bilder inspirieren wird.

    Memories: Beim Einchecken gab es zwei Reservationen für Fabian, beide für 4 Personen, da ging wohl etwas schief; Nachtessen war dreimal das gleiche, einzige Variation war das Fleisch.
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  • Day269

    La Fortuna, Costa Rica

    February 24 in Costa Rica

    19. - 24. Februar 2018

    Vulkan, See, Regenwald und Yoga! Das ist La Fortuna und Umgebung. Nur schon die Anfahrt ist spektakulär. Die beschriebene Jeep-Boot-Jeep Tour ist nun eine Minibus-Boot-Minibus Tour (dank etwas besseren Strassen). Bei unserem Hotel werden wir abgeholt und fahren durch grüne, hügelige Landschaften. Ab und zu sehen wir Erdrutsche, die der heftige und andauernde Regen der vergangenen Wochen mit sich brachte. Und schon bald ragt der Vulkan Arenal mit seinen über 1600 Metern auf der anderen Seeseite in den Himmel. Auch die Bootsüberfahrt ist gut organisiert und dank schönem Wetter ein Genuss. Am anderen Ufer warten die Minivans und fahren uns ins 20 Kilometer entfernte La Fortuna, wo wir ein Apartment (Airbnb) für die nächsten fünf Nächte gemietet haben. Mit Aussicht auf den Vulkan! Und Hähnen, die uns jeweils frühmorgens mit ihrem penetranten Gekrächze aufwecken;).

    La Fortuna ist touristisch und teuer, hat aber einen gewissen Charme. Von hier aus organisieren wir unsere Ausflüge. Für einen Tag mieten wir uns Scooter (Pfupf gleich Null). Der Plan ist, zu einem privaten Nationalpark zu fahren und dort zu einem Aussichtspunkt zu laufen. Langer Rede, kurzer Sinn: wir verpassen den Abzweiger oder besser gesagt, der Aussichtspunkt ist im Lonely Planet kreuzfalsch eingetragen. Vieraugenprinzip? Jedenfalls fahren wir zu weit, fragen uns durch und landen schliesslich am Eingang zum öffentlichen Nationalpark. Hier gibts auch Wanderwege im Regenwald, also bleiben wir hier. Der plötzliche Wolkenbruch erleichtert die Entscheidung. (Was wäre ein Regenwald ohne Regen)? Wir warten erst mal und plaudern mit der Ticketverkäuferin (da wir die Einzigen sind, ist ihr wohl langweilig. Man könnte ja unten an der Strasse einen Wegweiser anbringen). Schlussendlich machen wir uns auf den Weg und sehen schon bald die ersten Vögel. Darunter ein wunderschön farbiger Motmot. Der Weg ist gut gemacht, die Aussicht auf den See sehr schön und immer wenn wieder ein Regenguss kam, hatten wir per Zufall ein Dach über dem Kopf. Dank Sutis gutem Auge sahen wir zuletzt noch ein riesengrosses Faultier mit langer strähniger Mähne.
    Im anderen Teil des Nationalparkes laufen wir durch hohes Schilf und Regenwald bis zu einem Aussichtspunkt. Hier stehen wir auf der Lava, die der Vulkan Arenal bei seinem letzten Ausbruch 1992 ausspuckte. Auf dem Rückweg laufen wir an einem riiiiesigen Baum (Ceiba) vorbei, der seit Jahrhunderten dort stehen muss. Zum Abschluss des Tages besuchen wir eine heisse Quelle mit schön angelegten Becken und Pflanzen. Nur das Personal war super unmotiviert.

    An einem anderen Tag besuchen wir doch noch den privaten Nationalpark El Silencio. Die schön angelegten Wanderwege führen über Wurzel und Stein, auf und ab; wir kommen doch recht ins Schwitzen und Schnaufen. Der Weg führt uns zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf eine grüne Lagune (lädt nicht so zum Baden ein), zum Lavastrom 1968 (erster grosser Ausbruch seit Jahrzehnten) mit Blick auf den Lago Arenal und an wilden Orchideen und schöner Pflanzenwelt vorbei. Schön wars! Jeder Wald hat sein Eigenleben und -aussehen.

    Mit Fabians Eltern funktioniert das Reisen sehr gut. Sie sind flexibel, unkompliziert und sehr interessiert an allem.

    Memories: 3x Yoga mit Amanda. Vor dem Yogastudio Tukane und Leguane gesehen; "Weg" mit 500 Stufen führt zu Wasserfall; Superfeiner Zopf mit Trockenhefe aus der Schweiz gemacht. Verhältnis Flüssigkeit und Mehl für einmal nicht aufgegangen -> in Laden gesprungen und mehr Mehl gekauft (mit diesem Mehl hätten wir gleich noch einen Zopf backen können); grosse Alfajores!!; Fitnessstudio besucht. Super Instruktorin, die fortwährend prüft, dass die Übungen sauber ausgeführt werden. Da könnte manches Schweizer Studio was abschauen; feinen Kaffee getrunken im Café am Platz (und Kaffee gekauft für ein Geburikind;)).
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