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  • Aug1

    11. Schuelerreis, Disentis

    August 1 in Switzerland ⋅ 🌧 10 °C

    31. Juli bis 2. August 2021

    Dieses Jahr wandern wir in der Region Disentis. Im Sommer, der kein Sommer ist. Regen, Nebel und Temperaturschwankungen (nach unten) begleiten uns. Aber was will man machen. Solange die Gesellschaft stimmt, stimmt‘s.

    1. Tag
    Disentis - Bostg - Caischavedra - Disentis

    Ist eine Rundwanderung eigentlich ein Novum in unserer Tradition? Wahrscheinlich nicht, aber doch eher selten. Suti kommts entgegen, hat er doch im Averstal in einem Bergwaldprojekt mitgeholfen und muss nun erst drei Stunden ÖV fahren bis nach Disentis. Sprich, erster Tag ohne Suti.

    Die Wanderung führt bis auf 2000 Meter (Bostg) mit herrlichem Panorama ins einheitliche grauweiss. Nur kurz lichtet sich der Schleier. Die Wege sind aber trotz des vielen Regens gut bewanderbar. Und in der richtigen Gesellschaft verblasst die nichtvorhandene Bergkulisse zum Nebenschauplatz. Angekommen in der Bergstation Caischavedra verfolgen wir gespannt Belinda Bencic bei ihrem Oympia-Halbfinal, das sie nach etlichen nervenaufreibenden Momenten tatsächlich noch gewinnt. Mit Spielen, Essen, Gesprächen und für einige mit Ausgang endet der erste Wandertag.

    Übernachtung: Hotel La Furca

    2. Tag
    Disentis - Stagias - Mutschnengia

    REGEN.

    Übernachtung: Hotel Cuntera

    3. Tag

    Mutschnengia - Platta - Crap Stagias (Picknickort) - höchster Punkt auf 2113m - Stavel Veders - Curaglia

    Über 7 Brücken musst du gehn….oder über eine richtig lange, wackelige Hängebrücke. Zum Start in den Tag. Wenn die Knie dann schon mal weich sind, läuft sichs doch grad viel besser aufwärts. Die Sicht ist einiges besser als die zwei Tage zuvor, die Motivation ungebrochen hoch. Und so soll es hoch hinaus gehen, bis zur grossen Feuerstelle, wo wir picknicken und grillieren. Das Feuer wärmt nicht nur die Wurst, sondern auch uns. Einige haben genug für heute und wählen den direkten Abstieg nach Curaglia. Wir anderen steigen noch etwas weiter rauf und danach hinunter ins schöne Val Plattas (Tal). Der Weg zurück zieht sich; der Asphalt hilft nicht. In Curaglia bringt uns das Postauto zurück nach Disentis. Der Kreis schliesst sich. Ausklingen lassen wir die 11. Schulerreise mit Glace neben den Gleisen von Disentis.

    Fazit: Trotz kühlem und regnerischem Wetter hats Spass gemacht!

    Dabei waren:
    Stefan, Karin, Azra, Linda, Roman, Marion, Phil, Marion, Roman, Martoglio, Erich, Marlis, Dieter, Suti und ich
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  • Day2

    Wanderung Innerthal-Vorderthal

    July 3 in Switzerland ⋅ 🌧 15 °C

    Wanderung 2.Tag:
    Innerthal - Schwarzenegg - Vorderthal

    Wir wissen jetzt, wieso unsere Unterkunft Fischerslodge heisst. Der Wägitalersee scheint THE place to be um zu fischen. Der Wecker unserer Zimmernachbarn ging jedenfalls um 5 Uhr ab (ja, ist hellhörig). Man will schliesslich einen guten Platz ergattern. Von nah und fern fahren die Autos an, wie wir später im Bistro am See beobachten können.

    Nichtsdestrotrotz bleiben wir dem Wandern treu. Kurz die Route checken und schon gehts wieder aufwärts. Viel Asphalt heute. Leute hats wie gestern praktisch keine. Es ist ein Panoramaweg mit schönen Ausblicken auf Seen, Berge, Wiesen und Täler.

    High- und Lowlight des Tages: Ziegen. Wir begegnen ihnen beim Abstieg. Sie springen alle auf uns zu und folgen uns danach. Da waren wir noch so „oh, wie süss, schau mal, sie kommen mit uns mit“. Fünf Minuten später: wie bringen wir diese blöden Viecher wieder los? Die folgen uns ja bis ins Tal! Und sie schubsen uns und stehen blöd im Weg herum. Und erst das ohrenbetäubende Gebimmel! Nichts half. Waren wir in unserem letzten Leben Ziegenhüter? Als wir dann wirklich schon auf der Asphaltstrasse unten waren, half ein kleiner Trick. Nicole lief weiter nach unten und ich wieder zurück nach oben. Die Ziegen wussten nicht, wem sie folgen sollten, waren leicht verwirrt und schwupps sahen sie uns nicht mehr. Ich musste dann querfeldein auch irgendwie nach unten kommen. Hat aber geklappt und wir waren sie los.

    Fazit: Ende gut, alles gut.
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    Sieht wunderbar aus Landschhaftlich...LG Beate [Ps:Ziegen sind doch]

    7/4/21Reply
     
  • Day1

    Wanderung Euthal-Innerthal

    July 2 in Switzerland ⋅ ⛅ 15 °C

    Wanderung 1. Tag:
    Euthal - Wildegg - Innerthal am Wägitalersee

    Nicole und ich gehen auf Wanderschaft. Zumindest für zwei Tage. Ab Einsiedeln fährt uns der Bus nach Euthal am Sihlsee, wo unsere Wanderung beginnt. Zuerst bis hinten ins Tal, dann mit schöner Steigung bergauf auf die Wildegg. Dem Wegweiser, der uns wieder runter führen will, trauen wir wohlweislich nicht und finden Bestätigung bei einem netten Bauern. Also doch weiter hoch, war ja klar.

    Nun beginnt der mühsame Teil: Kühen ausweichen, trockene Stellen im Gras finden (was heisst, von Grasbüschel zu Grasbüschel springen oder von Stein zu Stein hoppen) und dem grössten Matsch ausweichen. Hat es etwa viel geregnet in letzter Zeit?

    Das Restaurant auf der Wildegg hat am Freitag Ruhetag (was lauft?). Zum Glück hat Nicole recherchiert und wir hatten unseren Proviant dabei.

    Die Aussicht zurück auf den Sihlsee war top, in die Höhe war nicht sooo viel zu sehen. Ausser die zwei Mythen, die immer wieder aus den Wolken ragten.

    Und dann gehts runter auf die andere Seite zum Wägitalersee in das verschlafene Dörfchen Innerthal. In diesem Kaff gibt es kein Restaurant mit Fernseher. Also fahren wir eine halbe Stunde mit dem Bus nach Siebnen, damit wir das nervenaufreibende Viertelfinal Schweiz-Spanien doch noch sehen können.

    Fazit: Wetter ideal; Wanderwege durchzogen; Gesellschaft top wie immer; Fussballspiel mini Nerve
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  • Apr20

    Les Brenets, Saut du Doubs

    April 20 in Switzerland ⋅ ⛅ 7 °C

    21. April 2021

    Nach 20 Kilometern und 31'000 Schritten sind wir wieder zu Hause, also im Airbnb:). Ja, es war streng, aber wunderschön.
    Von Les Brenets laufen wir eine Stunde dem Fluss "Doubs" entlang bis zum Wasserfall "Saut du Doubs". Der Doubs trennt Frankreich von der Schweiz. Wir laufen von der Schweizer Seite an den Wasserfall, und da wir keine Drohne haben, sehen wir diesen nur schräg von oben. Etwas unerwartet speziell. Auf französischer Seite hätte man den Wasserfall von vorne gesehen, allerdings von sehr weit oben. Janu, weiter geht's dem Doubs entlang, bzw. mal nach oben, mal nach unten, wäre sonst ja langweilig. Wir machen einen Abstecher auf die Krete rauf und haben vom Aussichtspunkt „Roche de Moron“ eine wunderschöne Sicht auf den Stausee "Lac de Moron", den Staudamm und die französische Seite. Bei dieser traumhaften Kulisse essen wir unsere Brötli, sogar bei Sonnenschein. Das Wetter ist zwar wechselhaft, aber wärmer wie die Tage zuvor und vor allem fast windstill.

    Husch laufen wir die 300 Extrahöhenmeter wieder hinunter und weiter entlang des Flusses. Der Fluss wird immer schmaler, rechts und links ragen riesige Felsen in die Höhe und die Bäume sind über und über mit Moos bewachsen. Ein toller Anblick. Langsam müssen wir umkehren, geht es doch den gleichen Weg (ohne Umweg) zurück nach Les Brenets. In dem kleinen Kaff setzen wir uns tatsächlich auf eine bediente Terrasse, das hat es nun wirklich schon lange nicht mehr gegeben.

    Morgen verlassen wir den Neuenburger Jura und machen einen Zwischenstopp in Murten. Suti fährt danach weiter nach Lausanne, seinen Bruder besuchen. Sabina muss noch einen Corona-Schnelltest machen für ihre Unterkunft in Bern. Von Donnerstag bis Sonntag ist Yoga-Ausbildung.

    Der Jura hat uns super gefallen, wir kommen gerne wieder, einfach bei etwas wärmeren Temperaturen:).
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  • Apr19

    La Chaux-du-Milieu

    April 19 in Switzerland ⋅ ⛅ 4 °C

    16. - 21. April 2021

    La Chaux-du-Milieu ist ein 500 Seelendorf im Neuenburger Jura. Und liegt im "Vallée de la Brévine", das als "Sibérie de la Suisse" gilt. Vielleicht hätten wir das ernst nehmen müssen, werden wir doch von sehr tiefen Temperaturen, Bise und Schnee in Sichtweite empfangen. Nicht ganz, was wir uns unter Frühlingsferien vorstellten, aber c'est la vie.

    In unserem gut geheizten Airbnb liegt eine Broschüre über Kraftorte. Kraft und Energie tanken, das tönt doch gut. Also machen wir uns auf in das Naturschutzgebiet "Étang de la Gruère". Es handelt sich dabei um ein Hochmoor mit Moorsee und Wald. Ein Weg führt uns um den See, lässt uns in die Natur eintauchen, die Magie des Waldes in uns aufnehmen und andächtig an längst vergangene Zeiten erinnern. Dass uns dabei fast Füsse und Hände vor Kälte abfallen, ist zweitrangig. Trotzdem sind wir froh, nach gut einer Stunde wieder im warmen Auto zu sitzen. Voll neuer Energie:).

    Danach besichtigen wir St-Ursanne, ein mittelalterliches Städtchen im Kanton Jura. Etwas schade, dass keine Cafés und Restaurants geöffnet waren. Picknick und ein Kaffee über die Gasse tun's aber auch. Wir erkunden die Kathedrale, die Einsiedlergrotte und den exotischen Buchs-Eibenwald.

    Suti besichtigt am Sonntag die grösste Weisstanne der Schweiz im Val de Travers und ist begeistert. Die Tanne ist 58 Meter hoch und im Durchmesser 1.5 Meter.

    Heute laufen wir von La Chaux-du-Milieu Richtung Le Locle über die Krete. Zuerst geht es einige Höhenmeter den Wald hinauf, so dass wir tatsächlich richtig warm kriegen. Daran ändert auch Schnee und Wind nichts. Auch das Essen können wir im Sonnenschein und windgeschützt geniessen, mit Blick auf den Creux du Van in der Ferne.

    Die riesigen (Herren-)Häuser mit den speziell geformten Dächern und die "Steinmürli" sind typisch für diese Region.

    Nun freuen wir uns auf unsere morgige Wanderung dem Doubs entlang.
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    Lauren, Marcel und Liam

    Wau. Häsch lang gsuecht?

    4/20/21Reply
    SabinaSuti

    Än Studiekolleg häd mirs verzellt und uf Google-Maps isch sie izeichnet 😊

    4/20/21Reply

    Wunderschön [Grabserli]

    4/21/21Reply
     
  • Day249

    Haute-Nendaz, Chaletferien Teil 2

    September 5, 2020 in Switzerland ⋅ ☀️ 19 °C

    31. August - 5. September 2020

    Nach einem weiteren Chalettag mit Spiel, Whirlpool und Racletteplausch, bewegen wir am Donnerstag wieder mal unsere Beinmuskeln. Rauf gehts auf den Hausberg von Haute-Nendaz. Zuerst steigen wir zügig bergauf, dann laufen wir wieder einer Suone entlang, die aber so gut wie kein Wasser mehr führt. Danach stärken wir uns zuerst mit Omelette und Salat, bevor wir den letzten Anstieg angehen. Wir durchqueren eine Wiese mit zig Murmelihöhlen (Murmeli sehen wir keine). Auch auf dieser Wiese steht die dickste Lärche Europas (Umfang 10.6 Meter), die geschätzt 800-1000 Jahre alt ist. Was die alles an Geschichten erzählen könnte... Oben bei der Bergstation haben wir eine wunderschöne Rundumsicht auf hohe Berge und weite Täler. Runter fahren die meisten mit der Bahn. Nur Suti und Patrizia gehen die Extrameile abwärts zu Fuss.

    Bereits ist der letzte Tag da. Zu Fünft machen wir eine letzte Wanderung. Diesmal ist Siviez unser Startpunkt. Die ersten Höhenmeter legen wir mit dem Sessellift zurück und laufen danach einem stillgelegten Bewässerungskanal nach. Wider Erwarten ist es doch ein ziemliches auf und ab. Wunderschön liegt der Stausee mit seinem türkisfarbenen Wasser unter uns. Die Aussicht auf die Berge rundum und speziell auf den schneebedeckten Mont Fort mit seinen 3330 M.ü.M. ist grandios.

    Nach Hause fahren wir über den Furkapass und essen im herzigen Andermatt zu Abend.

    Fazit: ob Villa oder Chalet, die Ferien sind einfach viel zu schnell vorbei. Super wars!!
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  • Day247

    Haute-Nendaz, Chaletferien Teil 1

    September 3, 2020 in Switzerland ⋅ ☀️ 13 °C

    31. August - 5. September 2020

    Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah...

    Geplant war eine Villa mit Pool in Kroatien, geworden ist es ein Chalet mit Whirlpool in der Schweiz. Und zwar im Wallis in Haute-Nendaz. Da es die ersten Tage nicht so schön ist, verbringen wir die meiste Zeit im und um das Chalet. Hat es sich doch gelohnt, so viele Spiele mitzubringen.

    Am Montag wird das Wetter besser, und so machen wir eine erste kurze Wanderung. Diese führt uns auf einem schönen Waldweg an einer Bisse (Suone, Bewässerungskanal) entlang. Im Restaurant im nächsten Dörfchen wartet Privi bereits auf uns. Gestärkt machen wir uns auf den Rückweg.

    Die Planung für die nächsten Tage ist in vollem Gang. Das Wetter soll nämlich von Tag zu Tag besser werden. Trotzdem gehen wir erstmal „in“ den Berg, um die Salzminen von Bex zu besichtigen. Und zwar mit Maske, da im Kanton Waadt, wie auch im Wallis, an diversen Orten Maskenpflicht gilt. Vom riesigen unterirdischen Labyrinth mit Gängen und Schächten können mehrere Kilometer besichtigt werden. Mit einem Stollenbähnchen gelangt man hinein. Von hier (und von Basel) kommt das bekannte „Sel des Alpes“ her. Der Guide erklärt die unterschiedlichen Techniken der Salzgewinnung, die seit der Entdeckung des Salzvorkommens im Jahre 1680 eingesetzt wurden und werden. Die Salzmine fördert ein Volumen von 10'000 Tonnen Salz pro Jahr. Es ist spannend und etwas gespenstig, sich so tief in einem Stollen zu befinden.

    Auf halbem Weg zurück in das Chalet besuchen wir eine der zehn schönsten Schluchten Europas, die Duranschlucht in der Nähe von Martigny. Wunderschön, wie die Steinpfannen ausgewaschen sind, wie hoch die Schlucht ist und wie all diese Treppen am Fels installiert wurden!

    Exkurs Salzminen: Entstehung Salzvorkommen: Im Erdzeitalter Mesozoikum herrschte in der Gegend von Bex ein warmes Klima und an Stelle des heutigen Rhonetals befand sich vor 250 Millionen Jahren Meer. Das eingedampfte Meersalz wurde später von anderen Meeresablagerungen überdeckt und schliesslich in die Alpenfaltung miteinbezogen.
    Geschichte des Bergwerks: 1680 Entdeckung Salzvorkommen; 1684 Stollen werden in den Berg getrieben, um das «weisse Gold» abzubauen; bis zum 18. Jahrhundert bergmännischer (trockener) Abbau des Salzes; seit dem 19. Jahrhundert nasser Abbau, d.h., es wird Wasser in die Lager geleitet, um das Salz darin zu lösen. Die Sole wird darauf hochgepumpt, das Wasser wieder verdampft und das daraus gewonnene Salz gereinigt und aufbereitet.
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  • Oct7

    Hamburg, St. Pauli 3

    October 7, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 10 °C

    4. - 6. Oktober 2019

    Heute wollen wir im Karolinenviertel Schnäppchen jagen. Oder eifach es bizzeli umeluege. Samstags findet jeweils die Flohschanze, ein antiquitärer Flohmarkt, statt. Dieses Viertel ist bekannt für seine kleinen schmucken Läden, viele Secondhand, Vintage oder Eigendesign.

    In diesem Viertel ist auch das Geburiessen von Amelie; im Peace.

    Am Sonntag machen wir endlich die lang ersehnte Hafenrundfahrt. 90 Minuten fahren wir mit Captain Prüsse durch die Häfen. Wir lernen, dass pro Woche 15000-25000 Autos nach Afrika verschifft werden (mit Steuergeldern, versteht sich). Auf einem Schiff haben ca. 8000 Pkw Platz. Beim Containerhafen fahren wir so nahe an die Schiffe heran, dass die schiere Grösse noch eindrücklicher wirkt. Etwa 13000 Container haben auf einem Schiff Platz und die Schiffe sind ca. 370 Meter lang! Und übrigens, eine einjährige Weltreise auf einem Expeditionsschiff kostet rund 120‘000€; ohne alles;). Wir sind noch am Überlegen:).

    Vorerst fahren wir mal mit dem ÖBB Nightjet wieder nach Hause.
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  • Oct4

    Hamburg, St. Pauli 2

    October 4, 2019 in Germany ⋅ 🌧 10 °C

    3. - 4. Oktober 2019

    Hamburg bietet diverse Free Walking Touren an. Wir entscheiden uns für die historische Altstadttour. Diese startet beim imposanten Rathaus. Eine Schauspielerin/Geschichtsstudentin erklärt uns in Kurzversion die Geschichte Hamburgs. Danach laufen wir zur Hauptkirche St. Petri (aus Backstein; älteste Pfarrkirche; höchster Aussichtspunkt in Hamburg) und weiter über die Trostbrücke zum Mahnmal St. Nikolai (ehemalige Hauptkirche; wurde im zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomben der Operation Gomorrha zerstört). Danach besichtigen wir die Deichstrasse, wo die Bürgerhäuser auf einem Deich zwischen Strasse und Nikolaifleet stehen. Hier brach 1842 der historische grosse Brand aus; die Brandursache ist bis heute unbekannt (oder wird unter Verschluss gehalten). Ein Viertel des damaligen Stadtbilds wurde zerstört. Passenderweise heisst das heutige Restaurant, in dem das Unglück begann „Zum Brandanfang“. Über den Nikolaifleet laufen wir runter zur Speicherstadt und den Hafen. Übrigens gehören die Speicherstadt und Teile des Kontorhausviertels zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Wieder auf uns allein gestellt, besichtigen wir das Gewürzmuseum. Als Eintrittskarte gibt es eine Tüte Pfefferkörner. Wir lesen über die verschiedenen Pfefferarten, dass Safran das teuerste Gewürz ist, degustieren die Gewürze und kaufen ein. Zum Glück konnten wir ja die schweren und grossen Mitbringsel aus der Schweiz unseren Gastgebern übergeben und haben nun wieder Platz.

    Zum Essen zwischendurch gibts heute hamburgische Klassiker; Fischbrötchen und Labskaus (Kartoffelgericht mit Rindfleisch und Randen).

    Der Freitag fällt ziemlich ins Wasser. So gehen wir eben Shoppen. Leider sind wir bei Weitem nicht die einzigen, da gestern Tag der Deutschen Einheit war und heute viele Deutsche frei machen. Im Stadtpark Planten un Blomen laufen wir durch das Tropen-, Subtropen-, Kakteen- und Farnhaus und wärmen uns auf. Und dann statten wir dem Teikei-Kaffee im Karoviertel einen Besuch ab. Für Silvan müssen wir Rohbohnen abholen...
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  • Oct2

    Hamburg, St. Pauli

    October 2, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    2. Oktober 2019

    Heute Mittwoch wollen wir nun mal richtig mit Sightseeing beginnen😋. Solange das Wetter hält. Wir fahren mit der U-Bahn bis zum Hafen, wo die 2016 fertiggestellte Elbphilharmonie steht. Der Bau ist imposant. Der untere Teil ist denkmalgeschützt und durfte nicht abgerissen werden, was den Bau nicht nur erschwerte, sondern auch massiv verteuerte. Aus geplanten (läppischen) 72 Mio € wurden zw. 900-1000 Mio €! Natürlich trugen noch andere Faktoren dazu bei, trotzdem macht diese Entwicklung sprachlos. Und aus geplanten drei Jahren Bauzeit wurden deren neun. Der obere Teil ist aus Glas und widerspiegelt die Farben des Himmels oder des Wassers. Das Dach stellt Wellen oder Ebbe/Flut dar. Alles sehr speziell, aber sehr schön gemacht. Uns gefällts. Als Besucher kann man bis auf die Plaza in 37 Metern Höhe fahren (mit gebogener Rolltreppe) und das umsonst. Auf alle vier Seiten hat man eine schöne Aussicht; auf die Altstadt, die Speicherstadt, den Hafen... In die Konzertsäle selbst kann man nicht hineingehen, die Akustik soll aber toll sein.

    Danach laufen wir durch die Speicherstadt. Die riesigen Speicher wurden erst vor ca. 90 Jahren gebaut. Darin wurden Gewürze, Kaffee, Tee, Teppiche gelagert. Alles Produkte, die eine gute Durchlüftung brauchen, was mit der Witterung Hamburgs gegeben war. Und oh ja, wir gehen und fahren über bestimmt sieben Brücken. Sei es, um die Strasse, die Elbe oder Fleeten (Wassergräben) zu Fuss zu überqueren oder mit der als Hochbau ausgebauten U-Bahn. Tatsächlich gibt es über 2500 Brücken in Hamburg. Man sagt, dass wenn man sich auf einer Brücke um 360 Grad dreht, man immer mindestens eine andere Brücke sieht.

    Im Kontorhausviertel schauen wir uns die Kontorhäuser an, allen voran das Chilehaus (ausgesprochen wie das Land). Das riesige Haus ähnelt einem Bügeleisen, weshalb es von den Einheimischen auch so genannt wird.

    Zwischendurch regnets immer mal wieder heftig. Manchmal haben wir Glück und wir sitzen in einem Café, manchmal haben wir aber auch Pech.

    Online haben wir heute Vormittag kurzfristig Tickets für das Miniatur Wunderland, der weltgrössten Modelleisenbahn-Anlage, gekauft. Hier sind Städte, Events, Landschaften und länderspezifische Besonderheiten mit viel Liebe zum Detail abgebildet. Fantasiestädte, Teile der USA, Österreich, die Schweiz, Venedig, ein Flughafen (wo Flugzeuge tatsächlich starten und landen), Rom, die Aufführung von Romeo und Julia, ein DJ Bobo-Konzert😅 uvm. wurden liebevoll errichtet. In der Schweiz könnte man meinen, Holcim hat den „Bau“ gesponsert. Die Zanhradbahn fährt fleissig und viele andere Züge fahren hin und her. Auf der Autobahn ist Stau, Lindt und Sprüngli ist verewigt und natürlich die Berge. Wahnsinnig eindrücklich das Ganze! Da stecken unzählige Arbeitsstunden dahinter.

    Heute sind wir in das Quartier St. Pauli zu Betül umgezogen. Das liegt superzentral ganz in der Nähe der Reeperbahn. Alle zusammen lassen wir den Tag mit mexikanischen Tacos und danach mit Gin und Rum im Pelican ausklingen.
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