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  • Day335

    Dos Brazos del Tigre, Costa Rica

    May 1, 2018 in Costa Rica

    27. April - 01. Mai 2018

    Als nächstes zieht es uns in die Abgeschiedenheit. Vom bereits abgelegenen Dörfchen Dos Brazos del Tigre wandern wir eine halbe Stunde in den Regenwald. Hier befindet sich unser Hostel. Wir haben nur unsere zwei kleinen Tagesrucksäcke dabei; der eine gefüllt mit Essen, der andere mit allem anderen, das wir die nächsten Tage benötigen. Wir haben eine Cabina mit mehr Freiluft als Wänden, ein Bett mit Moskitonetz und Kerzenlicht. Dazu eine kleine Lounge mit Blick ins Grüne; perfekt um Vögel zu beobachten, was wir auch einen ganzen Nachmittag lang machen. Ein Kolibri wagt sich sogar bis auf einen Meter an uns heran! Dieser Ort und die Unterkunft sind der absolute Hammer! Es ist mit das schönste, was wir in Costa Rica, wenn nicht sogar auf der gesamten Reise, gemacht und erlebt haben.

    Hier oben heisst es, den Menüplan einhalten oder erfinderisch sein. Am zweiten Tag zwingt uns die sauer gewordene Milch fürs Frühstücksmüesli bereits zu Kreativität. Mit langer Stange und Machete bewaffnet gehts auf Kokosnussjagd. Es stellt sich heraus: Kokoswasser ist ein sehr leckerer Milchersatz. Und die reife Papaya vom Baum vor unserer Cabina ist ein Schmaus.

    Das weitläufige Wegnetz, welches bis an den Corcovadonationalpark reicht, weckt unsere Wander- und Abenteuerlust.
    Auch hier gilt: der Weg ist das Ziel. Entlang der Wege sehen wir lärmende Tukane, viele bunte Schmetterlinge, Pfeilgiftfrösche (schwarz-grüne, schwarz-orange und rot-blaue), Süsswasserkrevetten und eine zum Glück nicht giftige, zwei Meter lange, Schlange. Nicht zu vergessen, bzw. zu überhören, sind die über unsere Köpfe fliegenden hellroten Aras.
    Die weiteren Highlights im Regenwald sind der Aussichtspunkt mit Weitsicht bis Panama und die kleinen und grossen Wasserfälle. Die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch und die Lufttemperatur tropisch warm. So lädt der grosse Wasserfall auch ohne Badehose zu einer willkommenen erfrischenden Dusche ein. Das Wetter ist aber nicht nur sonnig: wir erleben auch sintflutartige Regenfälle. Von der Cabina bis zur Toilette muss dann den Pfützen und dem Dreck irgendwie ausgewichen werden. Vor allem in der Nacht sehr lustig;).

    Den letzten Abend feiern wir mit einem Coco Loco (Kokosnuss mit Rum). Zu feiern gibts unseren letzten Abend in Costa Rica und 11 Monate minus einen Tag unserer Reise :).

    Memories: Yoga am Teich; Abfallfreies Hostel = WC mit Bioreaktor, Plastik wird eingeschmolzen und Tische daraus gemacht, Rest wird rezykliert; Wasserdurchlässige Regenstiefel sind wohl nicht geeignet, um durch den Fluss zu laufen.
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  • Day331

    Bahía Drake, Costa Rica

    April 27, 2018 in Costa Rica

    21. - 27. April 2018

    Wir suchen das Costa Rica, das nicht jeder sieht und vor allem besucht. Deshalb und wegen des Nationalparks, des Primärregenwaldes und der Abgeschiedenheit haben wir uns für die Peninsula Osa entschieden. Die Bucht (Bahía) Drake wird unser Zuhause für die nächsten Tage. Von Uvita nehmen wir den Bus nach Palmar Norte, warten zwei Stunden auf den Bus nach Sierpe und steigen dort ins Schnellboot nach Drake. Die Fahrt mit dem Boot führt durch schöne Mangroven dem Paradies entgegen. Wir merken bald, dass Drake zwar abgeschieden ist, aber bei Weitem nicht so ruhig wie wir uns das erhofften. Unser Hostel „Martina‘s Place“ (ja, von Deutschen geführt) liegt am Hauptsträsschen, das des öfteren von lauten Motorrädern befahren wird. Nichtsdestotrotz gefällt es uns gut; im Hostel lernen wir viele andere Traveller kennen, die Küche ist gut ausgestattet, Bad und Zimmer sind sauber und wir können viele Aktivitäten unternehmen. Auch beobachten wir hier viele Vögel; man wird nicht müde, den Kolibris beim Bestäuben der Blüten zuzuschauen. Nur der Tukan hat sichs etwas verscherzt mit uns - haben wir ihn doch beobachtet, wie er auf dem Baum vor dem Hostel Eier aus den Nesten anderer Vögel frass. Die Natur und ihre Gesetze...

    Den ersten Tag verbringen wir mit Ausschlafen, einem kurzen Strandspaziergang und Nichtstun:). Das erste Mal sehen wir hellrote Aras (Lapas rojas) in freier Natur herumfliegen. Wie toll ist das denn!! Wir haben den Zoo vor der Nase. Wie auch die grünen Papageie, sind sie immer zu zweit unterwegs, zetern miteinander und machen einen Saulärm. Noch etliche Male werden wir sie in den Bäumen beim herumalbern und fressen sehen.

    Für heute buchten wir eine Tour in den Nationalpark Corcovado. Dieser ist nur mit Guide zugänglich und liegt eine Bootsstunde (oder sieben Stunden Fussmarsch) von unserer Bucht entfernt. Frühmorgens um 6 Uhr starten wir. Kaum sind wir aus dem Boot geklettert, in die Schuhe gestiegen und ein paar Schritte in den Wald gelaufen, sehen wir den ersten Tapir. Was für ein toller Anfang! Verschlafen liegt er im Tümpel und schert sich keinen Deut um die Aufmerksamkeit, die er kriegt. Danach erspähen wir Brüll- und Klammeraffen und, als weiteres Highlight für uns, zwei mit offenen Augen schlafende Eulen. Wie unser Guide diese Vögel sichtete, ist uns ein Rätsel. Haben sie doch praktisch dieselbe Farbe wie der Baumast, auf dem sie sitzen. Wir laufen weiter durch den beeindruckenden Sekundär- und Primärregenwald, sehen aber nicht mehr viele Tiere. Aber der Wald mit seinen Riesenbäumen, Lianen und Wurzeln ist per se schon grossartig. Einmal läuft uns ein Agouti über den Weg und einmal sehen wir ein Bienennest am Baumstamm. Diese Bienen stechen nicht und sehen auch nicht aus, wie wir uns Bienen vorstellen. Sie finden es auch nicht so lustig, dass Suti sie filmen will und kleben sich in seine Kleider und Haare. Und wer darf sie wegmachen?
    Bei einsetzendem Regen kommen wir bei der Sirena Station an. Das ist eine Rangerstation im Nationalpark, wo man auch übernachten kann. Wir essen aber nur hier und ziehen weiter. Zum Schluss, als wir am Strand auf das Boot warten, steht ein Tapir vor uns und frisst die Büsche weg. Sieht lustig aus mit seinem halblangen Rüssel. So schliesst sich der Kreis. Leider haben wir weder Ameisenbären noch Wildschweine gesehen.

    Am nächsten Tag machen wir eine wunderschöne Küstenwanderung. Wider Erwarten verläuft der Weg nicht flach dem Meer entlang, sondern im Wald auf und ab. Die Kombination von Meer, Strand und Urwald begeistert uns immer wieder aufs Neue. Wir laufen bis zu einem Flussarm, dem Río Claro, den man nun überqueren müsste. Praktischerweise wurde ein Schild mit herabbaumelnder Pfeife angebracht -> für Überfahrt pfeifen, Kosten 2$. Machen wir und warten. Ein Boot sehen wir am anderen Ufer nicht. Doch dann, ein Kanu wird die Böschung runtergestossen, ins Wasser gelassen umd wir werden abgeholt. Danke schön. Nach weiteren 20 Minuten erreichen wir unser Ziel, den Playa San Josecito. Dieser soll einer der schönsten Strände auf der Peninsula sein. Da das Wetter nicht mehr so toll ist, verzichtet sogar Suti auf einen Schwumm und wir verzehren stattdessen unser Sandwich. Auf dem Rückweg stoppen wir wieder beim Río Claro; dort gibt es nämlich einen Guide, Carlo, der Kanutouren auf „seinem“ Fluss anbietet. Kurzerhand entscheiden wir uns dafür - und springen schon wenig später von einem drei Meter hohen Klippenvorsprung ins Wasser. Mit dem Kanu paddeln wir langsam den schmalen Flussarm hinauf. Links und rechts gibt es nur Felsen und Wald; es ist sehr idyllisch. Da kommen wir zu einer kleinen Stromschnelle und es heisst, aussteigen und auf der Schwimmweste runter „floaten“. Mittendrin „müssen“ wir nochmals auf einen Felsvorsprung klettern und mindestens fünf Meter in die Tiefe springen. Das Video können wir leider nicht hochladen, da Sabina eine Ewigkeit brauchte, bis sie endlich sprang und dies somit den Rahmen einer ertragbaren Videolänge sprengt. Haben wir eigentlich eine Kanutour oder Canyoning gebucht? Es geht jedenfalls so weiter; das Kanu sehen wir bis zum Schluss nicht mehr von innen:). Aber Spass machte es auf jeden Fall! Ausserdem engagiert sich Carlo schon jahrzehntelang mit Herz (und ohne Foundation) um Schildkröten bzw. der Suche und Rettung deren Eier. Wäre jetzt Nistsaison, wir hätten ihm glatt einige Wochen geholfen.

    Jipee, wir gehen wieder mal tauchen! Sabina hat ja jetzt ihre eigene Tauchbrille, da kann ja nichts mehr schief gehen. Fast. Man kann nämlich auch so ins Wasser springen, dass sich der Gewichtsgurt löst und sich schwupps in die Tiefe des Meeres verabschiedet. Missmutig und mit extrem tadelndem Blick taucht der Instruktor ab und holt den Gurt auf dem Meeresgrund (es ist zum Glück nur etwa 16 Meter tief). Danach gibts keine Zwischenfälle mehr. Wir sehen grosse, wunderschöne Fischschwärme (dafür ist die Isla de Caño bekannt), riesige Rochen, einen Weissspitzenhai eine Muräne und viele kleine und grosse Fische. Leider ist die Sicht nicht so toll. Am ersten Spot tauchen wir durch sehr warmes Wasser bis zuunterst in eine sehr kalte Strömung. Es friert uns sogar im Neopren. Die Wasserschicht hier flimmert, wie wenn man auf eine sonnenerhitzte Strasse schauen würde. Beim zweiten Spot ist die Sicht besser. Die Strömung lässt uns zusammen mit den Fischschulen hin- und herschwenken. Es macht Spass, die Unterwasserwelt zu erkunden.

    Danach geniessen wir noch einen Tag am Strand. Ganz nah zeigen sich uns die Tukane und Aras. Früh gehen wir schlafen, da unser Colectivo auf die andere Inselseite um 4(!) Uhr morgens losfährt.
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    Suuri Bei

    Hihi das isch au mal es System. In Schottland muesch en rote Ball uf en Maste uezie damits eim abholed 😁

    5/3/18Reply
    Suuri Bei

    Sabina bisch nöd im Tessin scho us 10 Meter id Tüfi gumped? 😳

    5/3/18Reply
    SabinaSuti

    Mir sind aber da nöd im Tessin😅

    5/3/18Reply
     
  • Day325

    Uvita, Costa Rica

    April 21, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    19. - 21. April 2018

    Uvita gibt nicht viel Sehenswertes her, das Flutterby House dafür umso mehr Erlebenswertes. Dieses zählt zusammen mit dem Casa Losodeli in Mexiko zu den coolsten Hostels unserer Reise. Es besticht durch eine super Mischung aus Gemeinschaftsbereich und Nachhaltigkeit in einer ehemaligen Mangoplantage. Zudem gibts Yoga.
    Wir geniessen den Strand, der die Form einer Walflosse hat (genial, wenn die Flut kommt), die Happy Hour (Berry-Basil-Cocktail vom schwulen Barkeeper), das gute Essen (Huevos Rancheros so gut wie in Mexiko), die Cocktails (Maracuya-Sangría, stark und sauer), ein Schwatz hier und da sowie auch die Zweisamkeit im kleinen Häuschen.
    Schön wars!
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  • Day323

    Quepos, Costa Rica

    April 19, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    15. - 19. April 2018

    Ganz spontan entscheiden wir uns, doch noch den touristischsten Nationalpark Costa Ricas zu besuchen: den Parque Nacional Manuel Antonio. Und wirklich, es hat sich gelohnt! Der Park ist direkt am Meer gelegen, so dass man an drei Sandstränden baden kann. Die Wege sind alle schön gepflegt und mit Zement oder Holz ausgestaltet; Matsch und Dreck gibt es hier nicht. Trotz der vielen Leute (wie muss es erst in der Hauptsaison sein), sahen wir viele Tiere: Kapuzineraffen, Rehe, Krabben, Krebse, Agoutis, Kolibris, Iguanas, Eidechsen und hörten Brüllaffen. Für uns neu waren die neugierigen und unverschämten Waschbären (man halte sein Essen fest) und die Totenkopfäffchen. Die sind hellbraun und etwa so gross wie eine junge Katze, genau so flink und super niedlich wie sie von Ast zu Ast und Baum zu Baum springen. Die riesigen Bäume, Palmen und ganz generell die andersartige Pflanzenwelt beeindruckt und fasziniert uns immer wieder aufs Neue. Kaum waren wir aus dem Park, sahen wir schon wieder Totenkopfäffchen auf den Stromleitungen entlang rennen:). Ja, der Park lohnte sich auf jeden Fall!

    Der Sonnenuntergang am Strand brauchte wegen der Wolken etwas Vorstellungskraft. Der dazugehörende Coco Loco schmeckte trotzdem ausgezeichnet. Und über uns kreischten die kleinen grünen Papageie um die Wette.

    Sabina hat ein wenig den Reisekoller. So legen wir einen Plantag ein, um zu entscheiden, was wir noch alles sehen und in welchem Tempo wir weiterreisen wollen. Da Plantag so nach Büro und Langeweile tönt, ist dies, dank Sutis Einfall, unser Happy Future Day:). So geht alles schon viel einfacher.

    Memories: Sabina entdeckt Sushi; Wein in der Gastro Z Bar wurde sogar dekantiert.
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  • Day319

    Platanillo, Costa Rica (Suti)

    April 15, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    25. März - 15. April 2018

    Die Semana Santa (Osterwoche) verbringe ich im gemütlichen Airbnb von Randine in Platanillo (20min bis zur Pazifikküste). Die Aussicht von seiner Terrasse ist umwerfend. Randine ist ein Aussteiger aus Jamaika/England und hat das Haus und den Wald vor zwei Jahren gekauft. Es stehen noch viele Gartenarbeiten an. Weil mir die Lage und sein Lebensrhythmus gefällt, entscheide ich mich kurzerhand, die nächsten 2 Wochen hier zu helfen.
    Erstes Projekt: Hängende Gärten. Dazu sägt man Bambus auf, füllt Kompost ein, säät Salat, Tomaten und Spinat und hängt das ganze ans Terrassengeländer.
    Zweites Projekt: Alles Gemüse in den Garten.
    Dazu sucht man alle Gemüsepflanzen (Tomaten, Peperoni, usw.) auf dem Gelände zusammen und pflanzt sie im Garten ein.
    Drittes Projekt: Alle Sträucher müssen aus dem YinYang.
    Ist eigentlich das Gegenteil vom zweiten Projekt. Hierbei grabe ich alle Büsche des mit Steinen geformten YinYang-Zeichens aus und verteile sie auf dem Gelände. Das Lemongras pflanzen wir strategisch so, dass es gleichzeitig als Erosionsschutz wirkt.
    Das vierte Projekt kommt unverhofft. Während eines Gewitters dringt ein Sturzbach von der Strasse ins Gelände ein. Schnell müssen wir das Rohr bei der Strasse von Schlamm und Sand befreien.
    Fünftes Projekt: Dolmetschen. Die Umweltbehörde kommt vorbei, um die Bäume zu beurteilen, die Randine fällen möchte. Er braucht eine Meniskusoperation und daher müssen ein paar Bäume verkauft werden. Da er auch nach zwei Jahren in Costa Rica noch kein Spanisch spricht, mache ich die Übersetzung.
    Sechstes Projekt: auf der Terrasse sitzen, Kaffee trinken und über die Menschen und die Umwelt philosophieren.

    Die Weekends verbringe ich am Strand. In Dominical paddle ich mit dem SUP durch die Mangroven und lösche die Schwelbrände am Strand, die von den vielen Lagerfeuern ausgehen.
    In Uvita chille ich zusammen mit Marsha (Kanada), Avi (USA), Elli (Deutschland) am Strand und im coolen Hostel, inkl. Yoga.

    Freitag der 13te, ein Unglückstag? Weit gefehlt!! Es regnet zwar in Strömen, aber heute sehe ich Sabina wieder! Yipiii!! Die Reunion wird mit einen guten Weisswein und frischem Zopf auf der Terrasse gefeiert.
    Unseren Aufenthalt bei Randine runden wir mit einer, für Suti zweiten, Wanderung zum Wasserfall ab.

    Memories: Autostopp bis Soda Doña Marlén, Wiedersehen mit Raúl, Autostopp mit Südafrikanerin und Brite bis zum AirBnB; Vogel von Katze gefressen; SUP-Tour (Tiere: Tigerheron, Faultiere, Kingfisher beim fischen, Krebse, Ágila Negra, Kapuzineraffen und verschiedene Mangrovenarten) fast verschlafen!; Klammeraffe und rote Pfeilgiftfrösche in Platanillo gesehen; Strand in Uvita in Form einer Walfischflosse (Tiere: Krebse, Wasserschnecken, kleiner Seestern, Kugelfisch).
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  • Day298

    San Gerardo de Dota, Costa Rica (Suti)

    March 25, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    20. - 25. März 2018

    Der Abschied fällt schwer, aber schon fährt der Bus los. Als erstes gehts zurück ins altbekannte San Jose zu Jose dem Besitzer der coolen Bar mit Live Music (Jazz-Jam-Session und Afrobeat). Die zwei Tage stehen im Zeichen „was bekomme ich für je 1000 Colones (1.70 CHF)?“: Espresso im Cafe Miel, 4 Mangos, Studenteneintritt im Museum für moderne Kunst, Reparatur meiner Schuhe, Cortado im Cafe Café-té-ria.
    Der Einzritt ins sehr kleine Museo TEORética (teils interessante, teils skurrile Videokunst) ist sogar gratis.

    Im abgelegenen San Gerado de Dota mache ich mich auf die Suche nach dem Resplendent Quetzal. Im bei Vogelbeobachtern beliebten Hotel bieten sie eine Tour für 70$ pro Person an. Wucher!! Im Café erfahre ich, dass ein gewisser Raúl die gleiche Tour für ein Trinkgeld anbietet. Ich finde den wortkargen Einheimischen. Treffpunkt um 6 Uhr am nächsten Morgen! Raúl nimmt mich kurzerhand auf sein Motorrad und wir fahren zur Strassenecke, wo alle Tourbusse auch sind. Es ist also eine Vogelsuche mit 50 anderen Leuten mit dem Unterschied, dass diese ein Vielfaches mehr bezahlt haben. Nach langem Warten, zeigt sich ein wunderschönes Quetzalmännchen. Durchs Fernglas bewundere ich sein atemberaubend schönes Federkleid. Für meine Kamera ist er leider zu weit weg.
    Zur Feier des Tages gönne ich mir eine Forelle in Kokossauce im gemütlichen Café Kahawa.
    Ich runde den Aufenthalt mit einer ausgedehnten Wanderung in den alten Eichen- und Nebelwäldern des Tals ab.

    Memories: Gespräch mit Lehrerin im Bus; Hitchhiking mit 2 Ticas; Wanderung Los Robles: Alte Eichen, Nebel und Fliegen.
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  • Day295

    Cartago und Umgebung (Sabina)

    March 22, 2018 in Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    10. - 13. April 2018

    Nun fahre ich mit dem Bus 4.5 Stunden nach San José, einmal mit dem Taxi quer durch die Stadt zum anderen Terminal und von dort eine Stunde nach Cartago. Hier quartiere ich mich in einem Airbnb ein. Es ist einiges kälter als in La Fortuna. Die Familie zeigt mir ihr Wochenendhäuschen in Cachí im schönen Orosital. Es ist zuhinterst im Tal gelegen, mitten im Grünen. Vor dem Haus fliegen die Orupéndulas fleissig in und aus ihren hängenden Nestern. Wirklich sehr idyllisch. Mein Ausflug in das Städtchen Orosi lohnt sich nur bedingt: erstens hat die im Guide gross angepriesene Schweizer Bäckerei zu und zweitens regnet es. Ich schaue dann halt Champions League als einziger Gast in einem Resti (Real-Juve). Der Barkeeper ist für Marcelo, ich für Lichtsteiner. Er gewinnt.

    Für das Abendessen heute (und auch morgen:)) finde ich ein echtes Schweizer Restaurant, geführt von einem Deutschschweizer-Tessiner. Mmh, ich habe schon lange nicht mehr so feine Rösti gegessen.

    Am nächsten Tag stehe ich am Kraterrand des Vulkans Irazú und blicke auf den türkisblauen See. Wow! Einfach wunderschön! Was die Natur alles zu bieten hat.. Der Hauptkrater hat einen Durchmesser von 1050 Metern und ist 300 Meter tief. Die anderen zwei Krater sind zwar auch sehr gross, aber weniger spektakulär. Es hat sich gelohnt, mit dem Bus bis auf über 3400 m.ü.M. zu keuchen. Auf dem Weg nach oben sahen wir aus dem immer noch aktiven Nachbarvulkan Turrialba Rauch aufsteigen.

    Heute, am Freitag den 13., mache ich mich auf den Weg zu meinem Schatz. Das Taxi bringt mich zur Hauptkreuzung, wo mich der Bus nach San Isidro mitnimmt. Drei Stunden darf ich auf dem Busboden sitzen, da es keinen Sitzplatz mehr hat. Mittlerweile regnet es sintflutartig; leider auch als ich das Terminal wechseln muss. Nach zwei Minuten bin ich patschnass, nach vier Minuten habe Wasser in den Schuhen (dank Üerquerung einer Strasse, die nun auch ein Bach ist). Hauptsache, meine zwei Rucksäcke tragen ihr Regenmäntelchen und bleiben trocken:). Nach einer weiteren Stunde Busfahrt trete ich mutterseelenallein in Platanillo in den Regen hinaus (der Busfahrer: wirklich, hier?) und laufe die letzten Meter zum Airbnb und in die Arme von Suti. Geschafft!
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  • Day293

    La Fortuna, Costa Rica (Sabina)

    March 20, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    20. März - 10. April 2018

    Der Abschied von La Fortuna fällt mir schwer. Mit meinem täglichen Yoga- und Fitnessprogramm hat sich so etwas wie Alltag eingestellt. Ich nutzte die Zeit auch, um mir Gedanken über meine berufliche Zukunft und meine „Big 5 for Life“ zu machen. Schon erstaunlich, was sich ergibt, wenn man sich die Zeit nimmt, sich ernsthaft mit sich selbst auseinander zu setzen. Zudem habe ich das Ausprobieren verschiedener Restaurants und Cafés sehr genossen. Das Wetter mit unvorhersehbaren Wechseln von Sonne, Wolken, Regen hat mir super gepasst. Warm war es immer, manchmal fast zu heiss. An vier unterschiedlichen Minuten pro Tag stimmte sogar die Uhrzeit der vier Kirchenturmuhren.

    Auf meinem einzigen nennenswerten Ausflug wanderte ich auf Lavagestein, das 1968 den Vulkan Arenal herunter kugelte. Man stelle sich vor, wie das Leben in der Region damals war! Der Weg, die Landschaft mit den tropischen Pflanzen und die Aussicht auf Vulkan und See waren sehr endrücklich!

    Dann Abschied von Amanda (Yoga), Abschiedsdrinks mit Day und Heidy (Sleeping Indian) und Abschiedsessen mit Karen (Café Vaca Purpura) und ihrem Mann Jaime in einer lokalen Karaokebar. Ja, ich verlasse La Fortuna mit einem lachenden und weinenden Auge.
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  • Day291

    La Fortuna, Costa Rica

    March 18, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    10. - 20. März 2018

    Wo solls hingehen? Wir sind nach der Abreise von Sutis Eltern ziemlich planlos unterwegs. So entscheiden wir uns kurzerhand, zurück ins altbekannte La Fortuna zu reisen. Dieses liegt mit dem Bus viereinhalb Stunden nordwestlich von San José. Bereits zum dritten Mal fahren wir diese Strecke:). Auf der Strecke passieren wir Zarcero, wo wir auch beteits eine Nacht verbrachten. Fortuna gefällt uns (nicht nur wegen des Namens); es hat eine gute Infrastruktur und die Mischung von Touristen und Einheimischen ist (noch) gut. Klimatechnisch ist es schwül warm, ab und zu etwas Regen, aber alles in allem angenehm. Keine Moskitos. Wir verbringen die Tage mit Blog schreiben, Fotos aussortieren, Yoga, Fitness, Kaffee trinken, relaxen in den heissen Quellen, Skypen, hören Live Musik im Hostel und in Pubs.

    Es kristalliert sich heraus, dass Sabina noch weitere drei Wochen hier bleiben wird. Sie hat schon Mal ein Monatsabo im Fitnessstudio und im Yoga gekauft:) und das Hostel verlängert. Suti macht sich nun auf, die weite Welt zu entdecken;). Nein, er reist einfach in den Südosten von Costa Rica, wo er Freiwilligenarbeit leisten möchte. So wird es die nächsten vier Wochen keine Blogeinträge geben, da Suti die Kamera hat und Sabina den Laptop:)...
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    Kati Egli

    Die 4 Wochen sind fast vorüber 😉😊...

    4/19/18Reply
     
  • Day283

    Heredia, Costa Rica

    March 10, 2018 in Costa Rica ⋅ ☀️ 24 °C

    8. - 10. März 2018

    Nach einer weiteren langen Reise (Bus, Fähre, Bus, Bus, Taxi) schliesst sich unsere Rundtour durch Costa Rica mit Sutis Eltern. Wir gehen nochmals fein Essen und Heidi kauft sich eine letzte Ananas, um ein bisschen Tropenfeeling in die Schweiz mitzunehmen. Dann heisst es Abschied nehmen.
    Es war eine tolle Zeit mit euch. Wir sind begeistert, dass ihr mit uns auf einfache Weise durch Costa Rica gereist seid. Wir haben viele schöne Orte besucht und zusammen unvergessliche Abenteuer erlebt. Danke für die vielen Male, die ihr uns eingeladen habt. Und dass Heidi die Kleider von Suti fachgerecht geflickt hat :).
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