Joined January 2020 Message
  • Day75

    Yangon

    March 23 in Myanmar ⋅ ☀️ 35 °C

    Seit langer Zeit haben wir nichts mehr von uns hören lassen, denn die letzten Wochen waren auch sehr ereignisreich für uns. Für diejenigen, die es noch nicht wissen: Wir fliegen heute zurück nach Deutschland! Die Welt um uns herum schrumpfte gewaltig, so gut wie alle Grenzen sind zu und wir fühlten uns gezwungen, die Reise vorerst abzubrechen. Die ersten Wochen werden wir in einer Ferienwohnung in der Nähe von Koblenz verbringen, danach kommen wir vorübergehend bei meinem Bruder in Winnenden unter. Dort werden wir dann auch sicherlich genügend Zeit haben, um die letzten Wochen in Myanmar für euch hier festzuhalten.
    Wir hoffen, dass es euch allen den Umständen entsprechend gut geht!

    You haven’t heard from us for a while because our last weeks were filled with wonderful experiences in Myanmar such as uncertainty about our trip. For those of you who don’t know yet: we’re flying back to Germany today. The world was shrinking around us, almost all borders are closed for us and we felt forced to put our trip on hold. After arriving in Frankfurt we will stay at an Airbnb in a remote village at the Rhein for a while to make sure we don’t infect anybody. After that we will live with Lena‘s brother in Stuttgart. We’ll surely have enough time there to catch up on all our posts from the last weeks.
    We hope you’re all staying home and staying healthy!
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day38

    Pokhara

    February 15 in Nepal ⋅ ☀️ 18 °C

    Als wir uns auf den Weg nach Pokhara machten, hatten wir immer noch die Hoffnung, dass wir bald Berge sehen würden, da Pokhara direkt neben dem Gebirge liegt. So wie ich schon darauf hinleite, verwundert es wohl nicht, dass wir diesbezüglich enttäuscht wurden. Nicht nur wegen des Smogs am Tag unserer Ankunft, sondern auch wegen der dichten Wolken, die uns die nächsten Tage verfolgten. Mike, der sich im Voraus so sehr auf die Berge freute, war überzeugt, dass wir sie niemals zu Gesicht zu bekommen würden. So viel sei vorweggenommen: Dazu kam es nicht ;)

    Unser Aufenthalt in Pokhara verlief ziemlich ereignislos. Auf dem Phewa-See, um den die Stadt angelegt ist, ruderten wir an einem nebeligen Nachmittag mit einem Boot (und retteten eine ertrinkende Biene) zu einer kleinen Insel, auf der sich ein Tempel befindet. Und dass dies das einzig Spannende ist, was wir dort erlebten, sagt einiges aus.

    Denn die meiste Zeit verbrachten wir damit, uns für die anstehende Wanderung auszurüsten. Sich auf eine 9-tägige Wanderung in die Berge zu begeben, gab uns plötzlich das Gefühl, unglaublich unvorbereitet zu sein. Und obwohl wir uns vor unserer Abreise sowohl in Deutschland und in den USA als auch durch erfüllte Weihnachtsgeschenkwünsche bereits reichlich eingedeckt hatten, ließ uns das Gefühl nicht los, nicht genug vorbereitet zu sein.

    Ein paar T-Shirts, Fleece, Spikes, Mützen, Sonnenhüte, Handschuhe und gemietete Schlafsäcke, Daunenjacken und Trekkingstöcke später und wir fühlten uns endlich bereit. Zumindest versuchten wir uns dies einzureden.

    An unserem letzten Abend in Pokhara trafen wir nach dem Abendessen unseren Guide für die Wanderung. Die Erleichterung war groß, als wir Sital, einem sehr netten Menschen begegneten, der zum einen großen Wert auf Sicherheit legt und zum anderen definitiv der Typ Mensch ist, mit dem wir uns gut vorstellen konnten, die nächsten eineinhalb Wochen zusammen zu verbringen.

    Nach einem letzten Frühstück in der Zivilsation (und dem Last-Minute-Kauf eines Ponchos, weil es offensichtlich doch nicht genug war) hüpften wir in ein Taxi und fuhren zum Ausgangspunkt der Wanderung zum Annapurna Base Camp. Dazu bald mehr :)

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    Where we left off, we had hope still that we’d be able to see mountains as we’d be right next to them in Pokhara. Where we pick up again, we could not. Not just cause of haze the first day we arrived but because of thick cloud the next two days after.

    Mike was convinced we’d never see them and depressed about it the entire time.

    Our actual time in Pokhara was pretty uneventful. We rowed a boat on the lake to a small temple (and saved a drowning bee) but that that was the only thing we can think of we did exciting says all you need to know.

    Most of our time there was spent eating (what we live for) and shopping for hiking equipment. Something about being about to leave on a 9 day trek makes you feel suddenly and incredibly unprepared. Even though we had stocked up at home before we left and loaded our Christmas lists with gear, we still feel desperately that we needed more.

    A couple base layers, crampons, hats, gloves and rented sleeping bags, down jackets and trekking poles later and we felt like we finally might be ready, something we’d say to each other pretty frequently while staring at all of our stuff, still looking for confirmation that it was, in fact, enough.

    On our last night after dinner, we met our guide, Sital. We’d have to spend days with him so that he was really nice and invested in our safety and not a major weirdo from the second he showed up was relieving.

    After one last breakfast (and buying a poncho because what we had wasn’t, in fact, enough) we jumped in a cab and headed towards our starting point.
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  • Day36

    Bandipur

    February 13 in Nepal ⋅ 🌙 10 °C

    Bandipur was our next stop midway between Kathmandu and Pokhara (the second biggest tourist city in Nepal). The tourist section of Bandipur is pretty much one and a half streets lined with quaint brick buildings almost all of which hold a hotel, a restaurant or both.

    The town isn’t only popular for its architecture but for its height which allows for beautiful views of the tallest mountains on earth.

    We took a local bus from the town below that drove with all the care of and less control than a heat seeking missile and as we climbed we started to look for the mountains.

    This next part was something that frustrated us, especially Mike, for the next week. You could see the Himalayas, yes. But only the very top. White peaks visible, barely, high in the sky. Too high to be believed which made it hard to believe. What we found out was that the reason we could only see the peaks and not the full majesty of the mountains was because of, what else, pollution.

    Something called the Asian Brown Cloud sits in Nepal after working its way up the Indian-Subcontinent. It doesn’t rise above 3000 meters and outside of the monsoon season in India which beats it down to earth, the thick haze floats to Nepal and gets caught by the mountains, damaging its main tourist industry for half the year and, more importantly, effecting the health of its people.

    This haze was thick when we arrived. Each day we woke up thinking it couldn’t get worse, only to notice another nearby hill had been swallowed by the smog. We did sunrise hikes and afternoon walks and never got a clear view of the mountains.

    The rest of the time in the town was spent recovering and relaxing before our trek. We wrote postcards, sent emails, slept and ate, and besides the growing concern about the mountains, we enjoyed it and were hopeful we’d see something the next day in Pokhara.

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    Auf halbem Weg zwischen Kathmandu und Pokhara (der zweitgrößten Touristenstadt in Nepal) lag unsere nächste Station: Bandipur. Der touristische Teil von Bandipur besteht aus fast anderthalb Straßen, wo ein malerisches Backsteingebäude neben dem anderen steht, die fast alle ein Hotel, ein Restaurant oder sogar beides beherbergen.

    Die Stadt ist nicht nur wegen ihrer Architektur beliebt, sondern auch wegen der hohen Lage, die einen schönen Blick auf die höchsten Berge der Erde ermöglicht.

    Aus der Stadt, die unten am Hügel (in Deutschland würde man es als Berg bezeichnen) liegt, fuhren wir mit einem lokalen Bus die engen Serpentinen nach oben. Da die Sitze für schmale und kleine Einheimische produziert sind, wirkten wir beide wie zwei Riesen. Wir quetschten uns nebeneinander auf die Bank und streckten Arme aus dem Fenster und Beine in den Gang, um uns etwas mehr Platz zu verschaffen. Je höher wir kamen, desto öfter blickten wir aus dem Fenster, um Ausschau nach den Bergen zu halten.

    Dieser nächste Teil hat uns (besonders Mike als Bergfreak) für die nächste Woche ziemlich frustriert. Man konnte den Himalaya sehen, ja. Aber nur ganz, ganz oben. Weiße Gipfel waren hoch am Himmel zu erahnen (siehe bläuliches Bild). Alles darunter wurde vom Nebel verdeckt. Zu hoch, um es wirklich zu realisieren. Daraufhin haben wir herausgefunden, dass der Grund, warum wir nur die Gipfel und nicht die volle Majestät der Berge sehen konnten, die Luftverschmutzung war.

    Die sogenannte asiatische braune Wolke (ABC= Asian brown cloud) stammt eigentlich aus Indien und bewegt sich nach Norden. Die ABC steigt nicht über 3000 Meter und abgesehen von der Monsunzeit in Indien, in der die Verschmutzung „abgeregnet“ wird, verschiebt sich der dichte Dunst nach Nepal und wird dort von den Bergen gefangen. Dies schadet dem Tourismus jährlich für etwa sechs Monate (Tendenz steigend) und bringt vor allem negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Einheimischen mit sich.

    Und als wir in Bandipur ankamen war dieser Nebel wirklich dicht. Jeden Morgen wachten wir auf und dachten aufs Neue, es könnte nicht schlimmer als am Vortag werden, um dann aus dem Fenster zu schauen und zu sehen, dass ein weiterer Hügel vom Smog verschluckt wurde. Alle Unternehmungen, ob Wanderungen zum Sonnenaufgang oder lange Spaziergänge am Nachmittag, waren vergeblich. Wir hatten leider nie klare Sicht auf die Berge.

    Den Rest der Zeit verbrachten wir damit, uns vor unserer Wanderung zu erholen und zu entspannen. Wir haben Postkarten geschrieben, E-Mails verschickt, viel geschlafen und gegessen. Abgesehen von der wachsenden Sorge um die Berge haben wir es genossen und hofften, am nächsten Tag in Pokhara eine bessere Sicht auf die Berge zu erhaschen.
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  • Day33

    Kathmandu

    February 10 in Nepal ⋅ ☀️ 18 °C

    Kathmandu

    Leaving India, as much as we enjoyed parts of it, was a breath of fresh air, pun intended. Kathmandu’s air quality is terrible. Dusty, polluted, brown. Sometimes you can literally chew your breath, finding grit in between your teeth. But arriving and breathing felt like therapy for our lungs after the Golden Triangle.

    Kathmandu is Old Delhi without the extra fifteen million people and trash. It’s vibrant, lively, loud and loaded with culture. Where we stayed was Thamel, the tourist heart of Kathmandu. The streets that run through the area are full of restaurants, souvenirs, trekking gear and people trying to sell you treks in which to use said gear.

    Some of the biggest sights were Durbar Square, a central area of the city loaded with temples many of which had been damaged or destroyed by the earthquake. Reconstruction is underway but it will take time. You also have to wonder how solid some of the ones that are still standing are considering all they holds the walls appears to be a couple wooden planks. One of these buildings houses a girl called the Kumari. I don’t want to comment on other religions but read her Wikipedia page and come to your own conclusions on the lives of these living goddesses.

    One of our nights was spent at a cooking class, just us and the teachers, two girls probably not older than 18. They showed us how to make some of the local traditional food like thukpa (a noodle soup), Dal Bhat (rice and lentils along with a veg curry) and most notably momos. These are dumplings but flavored with spices more of an Indian variety than an east-Asian one. We didn’t go for savory though and instead had chocolate momos which were just butter and chocolate. They tasted delicious despite the ones we made looking like they had lost a fight with an oncoming train.

    Nepal’s capital was a welcome change. We spent our days exploring massive white Stupas and Temples and local cuisine. We booked our trek into the Himalayas (more on that later). In general, we fell back into travel life and loved every second of it.

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    Indien zu verlassen - so sehr wir auch Teile davon genossen haben- brachte wortwörtlich frischen Wind mit sich. Die Luftqualität von Kathmandu ließ zu wünschen übrig. Staubig, verschmutzt und braun. Manchmal konnte man nach einem tiefen Atemzug tatsächlich kauen und Körner zwischen den Zähnen finden. Kaum zu glauben, dass sich das nach dem Goldenen Dreieck in Indien wie eine Auszeit für unsere Lungen anfühlte.

    Kathmandu, die Hauptstadt Nepals, ist wie Old Delhi, allerdings mit fünfzehn Millionen Menschen und deren Müll weniger. Es ist lebendig, bunt, laut und voller Kultur. Wir übernachteten in Thamel, dem touristischen Herzen von Kathmandu. Die Straßen, die durch das Viertel führen, sind voll mit Restaurants, Souvenirs, Trekkingausrüstung und Leuten, die versuchen, sowohl Wanderungen im Himalaya als auch die passende Ausrüstung dazu zu verkaufen.

    Eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ist Durbar Square, ein großer, zentraler Platz mit vielen verschiedenen Tempeln, von denen viele durch das Erdbeben 2015 beschädigt oder zerstört wurden. Der Wiederaufbau ist im Gange, aber es wird noch einige Jahre dauern. Ein paar der Tempel stehen zwar noch, aber alles was sie zusammen hält sind ein paar Holzstützen. In einem dieser uralten Tempel lebt ein junges Mädchen namens „Kumari“, die wir sogar für wenige Sekunden an ihrem Fenster erblicken konnten. Um an dieser Stelle voreilige Schlussfolgerungen über fremde Kulturen und Religionen zu meiden, lest ihr euch am besten ihre Wikipedia-Seite durch und bildet euch eure eigene Meinung über das Leben der lebenden Göttinnen.

    An einem unserer Abende in Kathmandu besuchten wir einen Kochkurs - nur wir und die Köchinnen, zwei junge Mädchen, die beide in der Stadt studieren. Sie brachten uns bei, wie man einige der lokalen traditionellen Gerichte wie Thukpa (eine Nudelsuppe), Dal Bhat (Reis, Linsensuppe und Gemüsecurry) und vor allem Momos (ähnlich aber nicht annäherungsweise so gut wie Mamas Maultaschen) zubereitet. Momos sind kleine Teigknödel, gefüllt mit Gewürzen, die eher an die indische als an die ostasiatische Küche erinnern. Wir haben uns aber gegen die herzhafte Variante entschieden und stattdessen Schokoladen-Momos gegessen, die nur aus Butter und Schokolade bestanden. Sie schmeckten köstlich, obwohl unsere Falttechnik und infolgedessen das Aussehen der von uns hergestellten Exemplare noch als ausbaufähig zu bezeichnen ist.

    Nepals Hauptstadt war wirklich eine willkommene Abwechslung. Wir verbrachten die meiste Zeit damit, riesige weiße Stupas und Tempel sowie die lokale Küche zu erkunden und wir haben unsere Wanderung in die Himalayas gebucht (dazu später mehr). Im Allgemeinen fielen wir zurück in das Reiseleben und genossen jede einzelne Sekunde.
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  • Day29

    Jaipur

    February 6 in India ⋅ ☀️ 19 °C

    Jaipur war unsere dritte und (so gut wie) letzte Station im Goldenen Dreieck Indiens. Bekannt als „Pink City“ (die eigentlich eher orangefarben aussieht 🤷🏼‍♀️), ist die Stadt zum einen viel kleiner als Delhi und eher im alten Stil gehalten. Wenn man jedoch die Tore der Altstadt verlässt und ein wenig aus der Stadt herausfährt, kann man eine andere Welt entdecken: riesige Fünf-Sterne-Hotels, Einkaufszentren und Kinos (wo wir den Oscar-gekrönten Film Parasite angeschaut haben!)

    Hier ein paar Highlights:

    * Wir haben in einem Hostel übernachtet und wie in einigen der Hostels, in denen wir in Indien übernachtet haben, war das Essen dort wirklich köstlich. Ob es daran liegt, dass die Messlatte für indisches Essen in Deutschland so niedrig liegt oder ob es wirklich gut war, können wir natürlich nicht ganz beantworten.
    * Wir besuchten zwei große Festungen in der Stadt: 1) Amber (oder Amer) Fort, welches das berühmtere der beiden ist und 2) Nahargarh Fort, was uns persönlich besser gefallen hat. Es war weniger besucht und obwohl es nicht so gut erhalten war, machten Spuren des Verfalls die Festung zu etwas Besonderem.
    * Jaipur ist als die "Pink City" bekannt, weil jedes Gebäude innerhalb des historischen Zentrums in einer Rosa*-Terrakotta-Farbe gestrichen ist, die historisch gesehen für Gastfreundschaft steht. Die rosafarbenen Fassaden der Altstadt sind derart bedeutend, dass sie seit 1877 laut Gesetz Pflicht sind. Der historische Grund für die einheitliche Farbe ist ein König, der Prinz Albert während seiner Indienreise im Jahre 1876 beeindrucken wollte, weshalb er die gesamte Stadt in Terrakotta-Rosa streichen ließ.
    * Die rosafarbenen* Gebäude sind wirklich wunderschön. Von Hawa Mahal über den
    Stadtpalast bis hin zu den Außenpissoirs ist vieles rosa* (Siehe Bilder). In Kombination mit der lebendigen Atmosphäre, die aus vielen der Straßen strömt, ist es schwierig, ein schlechtes Foto zu schießen (zumindest meistens).
    * Wie auch Old-Delhi ist die Altstadt Jaipurs voller Geschäfte, Gassen, Feilscher, Gewürze, etc. Im Vergleich zu Delhi hat Jaipur sogar 17 Millionen weniger Einwohner, was uns unsere Erkundungstour um einiges erleichterte. Abseits der touristischen Straßen erlebten wir das Leben als sehr trubelig, als wir über äußerst enge Straßen in Stadtvierteln am Fuße der Hügel, die Jaipur umgeben, fuhren und dabei nur ganz knapp an kunterbunten Häuser, Kühen und Einheimischen vorbeizogen.

    Abgesehen von einer kurzen Nacht in Delhi, war Jaipur unser letzter Halt in Indien. Wir bezweifeln, dass wir jemals genug Zeit für dieses riesige Land haben werden, aber eine Woche war definitiv nicht genug. Die Größe des Landes sowie der drei Städte, aber auch die langen Fahrten und kurzen Aufenthalte strengten uns ziemlich an. Daher hatten wir am Abend vor unserem Abflug in Neu-Delhi keine Muse mehr für weiteres Sightseeing und spielten daher nur noch zahlreiche Runden Tischtennis in unserem Hostel und schlenderten durch ein Einkaufszentrum, das wirklich überall auf der Welt hätte sein können.

    *orange

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    Jaipur was our third and (pretty much) final stop in the Golden Triangle. Known as the Pink City for its old town (which actually looks more orange 🤷🏻‍♂️), it’s much smaller than Delhi and its center city is much more old style than modern where as Delhi is a mix. You drive a little out of Jaipur and that changes with huge five star hotels and malls (where we saw future Oscar winning Movie Parasite!). Here’s a few highlights:

    * We stayed in a hostel and like a lot of the hostels we stayed at in India, the food was really delicious. I can’t tell if that’s just perspective because Indian food back home clears such a low bar or because it was genuinely good.
    * We visited two big forts in the city. One called the Amber (or Amer) Fort which is the more famous of the two and the other was the Nahargarh Fort. That one we actually liked more. It was calmer and even though it wasn’t as well preserved, its urban decay added to the beauty.
    * Jaipur is known as the Pink City because every building within the walled historic centre is painted a terracotta “pink”* color, which historically represents welcoming and hospitality. It is so significant to the heritage of the city that it is enforced under local law. The historical reason for the uniform colour of central Jaipur lies with the absolute power of a king who wanted to impress Prince Albert during his 1876 tour of India, so he painted the entire city in pink*.
    * The Pink* buildings in the city really are beautiful. From the Hawa Mahal to the City Palace to the outdoor urinals, a lot is pink*. With the combination of the lively atmosphere that streams out of many of the streets, it’s hard to get a bad photo (mostly).
    * Like Old Delhi, the old town is full of shops, alleyways, hagglers, spices, etc. but it’s far more accessible for lack of an extra 17million people. Off the touristy streets, its energy is more chaotic as you ride along wild roads at the foot of the hills that surround Jaipur and colorful buildings whizz past narrowly avoiding cows and people.

    This was our last real stop in India. We doubt that there would ever really be enough time for this place but a week, believe it or not, was not enough. The size of the country and cities along with the speed of travel exhausted us and by the time we got back to New Delhi the night before our flight out, all we could manage to do was play some ping pong at our hostel and visit a mall that could’ve been anywhere in the world.

    *orange
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  • Day27

    Agra

    February 4 in India ⋅ 🌙 8 °C

    Our experience in Agra was mixed. So here’s a couple thoughts.

    * Our ride should’ve taken 3 1/2 hours and took 6 for a distance that would’ve taken 2 in Germany.
    * Agra’s air quality made us feel like we were in the movie “The Mist” except instead of monsters in the fog there was emphysema.
    * Our first attempt at a hotel was the only place we’ve actively felt disgusting in and we abandoned it for a very discounted 5 Star Radisson a block away. I’m sure the bugs at the first place slept better without us.
    * Agra is popular for one reason only, the reason we got up at sunrise, the Taj Mahal. It was beautiful in the morning with mist (actual mist) surrounding its base. The work up close is incredible and way more colorful than we would’ve thought. While we both thought it was beautiful, I’m not sure why this qualifies as one of the Seven Wonders. Who is on the board that makes that list and how do I apply?
    * After seeing Agra’s only other attraction (the creatively named Agra Fort which was, in a word, alright) we boarded a bus that smelled like the crew had been living on it with several goats and using it as a gym as well and drove to Jaipur, a 4 hour drive that would’ve take 2 1/2 in Germany but took us 7.
    * We were very happy to be in Jaipur for the next 3 nights.

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    Unser Eindruck vom Agra war gemischt. Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Gedanken:

    * Anstatt 3,5 Stunden hat es 6 Stunden gebraucht bis wir in Agra angekommen sind. Die Strecke hätten wir in Deutschland innerhalb von 2 Stunden zurückgelegt.
    * Aufgrund der schlechten Luftqualität in Agra fühlten wir uns wie im Film "The Mist", außer dass anstelle von Monstern im Nebel ein Emphysem auftrat.
    * Zum ersten Mal war unser Hotel so ekelhaft, dass wir uns nicht vorstellen konnten dort zu übernachten. Auf der gegenüberliegenden Straße befand sich das Radisson Hotel, für das wir kurzfristig ein ziemlich billiges Zimmer buchen konnten. Die Viecher im anderen Zimmer haben sicherlich auch ohne uns gut geschlafen.
    * Die Stadt Agra ist nur aus einem Grund beliebt. Und das ist auch der Grund, warum wir sogar vor dem Sonnenaufgang aufgestanden sind: das Taj Mahal. Am frühen Morgen war der Sockel des Gebäudes wunderschön von Nebel (tatsächlicher Nebel, ausnahmsweise kein Smog) umgeben. Das Grabmal aus nächster Nähe ist wirklich unglaublich und viel bunter, als wir gedacht hätten. Obwohl es für uns beide sehr beeindruckend war, sind wir uns nicht ganz sicher, warum es eines der sieben Weltwunder ist. Wer gehört zu dem Gremium, das diese Liste erstellt und wie kann sich Mike bewerben?
    * Nachdem wir eine weitere (und neben Taj Mahal die einzige) Attraktion Agras besucht hatten (das Agra Fort, was kurz gesagt in Ordnung war), stiegen wir in einen Bus, der so roch, als ob die Crew mit mehreren Ziegen darin lebte und ihn gleichzeitig auch als Fitnessstudio benutzten. Mit diesem Bus fuhren wir weiter nach Jaipur. Angedacht waren 4 Stunden Fahrt, die in Deutschland 2 1/2 Stunden gedauert hätte. Letztendlich erreichten wir unser Ziel nach 7 Stunden.
    * Wir waren froh, die nächsten 3 Tage Jaipur zu erkunden.
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  • Day24

    New Delhi

    February 1 in India ⋅ ⛅ 14 °C

    In einer unbekannten Stadt aufzuwachen bringt viel Aufregung mit sich. Nachdem wir uns die Gegend ums Hostel angesehen haben und uns eine Vorstellung von der Stadt machen konnten, wie modern sie war, wie lebhaft die Straßen waren und wir nach unserer ersten Mahlzeit weder unter Magen- noch Darmproblemen litten, verspürten wir das Gefühl, dass wir Delhi nun erkunden sollten.

    Neu Delhi überraschte uns unter anderem mit Modernität. Die U-Bahn, ein sauberes, schnelles und spottbilliges Transportmittel, befindet sich größtenteils über der Stadt auf meterhohen Pfeilern. Selbst zur Hauptverkehrszeit schien es nicht überfüllt zu sein, wie man es zunächst erwarten könnte. Als wir jedoch über der Stadt entlang fuhren, tauchte gelegentlich das Delhi unter uns auf, vor dem wir so oft gewarnt wurden. Slums, farblos und grau, in Dreck und Schlamm. Flüsse voller Müll, Schleim und Öl werden von Rindern, Schweinen und Affen durchquert, während einige Einheimische in der Nähe im Gestank sitzen, unberührt und ungerührt. Wir sahen auf einen Friedhof aus reinem braunem Dreck und Müll hinunter, wo die Leichen nicht tief begraben oder friedlich ruhen konnten, da dieselben Tiere zwischen den Gräbern und trauernden Familien umherirrten. Schwärme von Hunderten von Schwarzmilanen kreisten über den Müllgruben im Himmel und ihre räuberische Natur wurde durch jahrelanges Leben in einem Aasfresserparadies unterdrückt. Dies war das Delhi, das Indien, das wir befürchteten und erwarteten. Das ist das Delhi, das wir letztendlich nie wirklich gesehen haben. Das alte Delhi, das wir in einer Tour besser kennenlernen durften und dem diese Beschreibung am nächsten gekommen ist, aber auch eine gedämpfte und sauberere, zugänglichere Version davon ist.

    Als wir in Old Delhi aus dem Zug ausstiegen, änderte sich sofort der Geräuschpegel. Sogar die Luft fühlte sich noch schwerer, dicker und aggressiver an. Das Verlassen der Metrostation verstärkte die konstante Sinnesüberflutung und wir wurden unschwer an Indiens massive Bevölkerung erinnert. Das rote Fort von Delhi befand sich gegenüber, eine kurze historische Einführung in die Geschichte, während sich Tuk Tuks, Lastwagen und Taxis in einer Sackgasse zwischen den von Polizeisperren gesäumten Straßen bewegten. Wir machten uns auf den Weg, gingen an Essensständen und verführerischen, indischen Köstlichkeiten vorbei.

    Das alte Delhi war dreckig. Am Eingang der Hauptstraße strömten Mülleimer über. Neben den beliebten Straßenständen stapelten sich Hunderte ähnlicher Essensgefäße und Styroporplatten übereinander und verschmutzten die Umgebung. Hier und da floss Wasser entlang, eine schwarze und ölige Farbe, übersät mit farbigen Kleinteilen, die noch nicht in den Boden gesickert sind. In einigen dieser Gebiete fanden sich Löcher und Risse in den Straßen, was zu einer Verlangsamung des Fußgängerverkehrs führte, zu Häufungen von Menschen, die lachten, aßen und in ihre Handys schrien. Geschäfte reihten sich am Straßenrand und verkauften alles, was man sich vorstellen kann. Farbige Tücher und Gewürze, die sowohl an Inder als auch an Touristen zu sehr unterschiedlichen Preisen verkauft wurden. Reifen, verschiedene Metalle und Werkzeuge, Werkstätten. Essen, große, geschwärzte Töpfe, Samosas und Paneer knusprig gebraten. All dies mit ständigem Hupen und Lärm von den Bauarbeiten im Hintergrund, da die Straße wieder in ihre ursprüngliche Form gebracht werden soll, in einen Kanal. Da die Transportmittel nun noch mehr als sonst um jeden Zentimeter kämpfen mussten, war ein Meer aus Fahrrädern, Tuk Tuks und Autos vorzufinden, das von Fußgängern durchbrochen und überquert wurde, mit ausgestreckten Händen auf das entgegenkommende Fahrzeug zu, ohne jemals zu befürchten, dass etwas passieren könnte. Mehrere Inder behaupteten, dass man überall in der Welt Auto fahren könnte, wenn man in Delhi fahren kann.

    Die Straßen waren mit Werbung überfüllt, Telefonnummern in weißer Hindischrift auf blauem Hintergrund. Die Werbeschilder, die übereinander an alten, rostigen Eisenstangen befestigt wurden, hingen lose und schief an pastellfarbenen Gebäuden, deren Anstriche immer wieder durch eine weitere dünn aufgetragene Pastellfarbe sowie einer Staub- und Dunstschicht aufgefrischt wurden. Arpit, unser Tourguide, bewegte sich durch die überfüllten Straßen, als wollte er uns in der Menge verlieren. Nur gelegentlich blickte er zurück.

    Unser erster Stopp war eine Festung, die tief im Viertel vergraben war, nur ein Block von der Hauptstraße entfernt, aber eine andere Welt abseits der hektischen Straßen. Die blaue Wandfarbe ist schon längst verblichen und bröckelt von der Fassade ab. Wir lehnten einen Chai-Tee um die Ecke ab und betraten eine Straße, in der angeblich die besten Samosas in Delhi verkauft werden, hergestellt nach dem Originalrezept und unter Verwendung der besten Zutaten. Die Straße selbst war eindrucksvoller als die Samosas. Hunderte von Stromkabel waren von Posten zu Posten und von Haus zu Haus über der Straße gespannt bis sie am Ende der Straße im Smog und Tageslicht verschwanden.

    Von hier zogen wir weiter in einen Sikh-Tempel, gefolgt von einer jungen Bettlerin. In Delhi, in Indien, wird allgemein davon abgeraten, Bettlern Geld zu geben. Arpit bestätigte, dass sobald man einmal sein Portmonee öffnet, plötzlich mehrere Personen erscheinen und versuchen durch Mitleid mehr zu ergattern. Es erscheinen aber nicht nur diejenigen, die auf sich aufmerksam machen. Taschendiebe kommen ins Spiel und wenden professionelle Tricks an.

    Der Sikh-Tempel selbst war nicht besonders außergewöhnlich und roch wie so viele Tempel, in denen keine Schuhe erlaubt sind. Beeindruckend jedoch waren die Gebäude nebenan. Das eine war ein Hotel, in dem Sikhs ehrlichen Gästen gestattet, ein oder zwei Nächte kostenlos zu übernachten. Das andere war eine Cafeteria. Ein Ort, an dem man nur hineingehen und sich auf den Boden setzen musste, um ein kostenloses Essen serviert zu bekommen. Die Cafeteria war nicht voll. Die Vorbereitung hingegen war lebendig und intensiv. Wir gingen hinein und jeder Raum wurde sinnvoll benutzt. Am beeindruckendsten waren die Curryvorbereitungen. Riesige Pfannen, die groß genug waren, um zu dritt zu kochen, hingen über einer großen Flamme, gefüllt mit Linsen, Karotten und Kartoffeln. In der Mitte des Raumes lag ein großer Teigklumpen auf dem Tisch, um den einige Frauen saßen, die kleine Chopati-Fladen formten, etwas, das gleichzeitig auch eine Maschine im Nebenraum verrichtete.

    Die pastellfarbenen Blau-, Gelb und Grüntöne der Straße fanden sich auch hier in den Räumen wieder. Als die Maschine, die mit Teig gefüttert wurde, kleine Stücke ausspuckte und dann das Gebackene über mehrere Flammenebenen platt walzte, starrten Mike und ich erstaunt auf den Prozess und erfuhren, dass die Küche sogar rund um die Uhr geöffnet bleibt. Der Betrieb wird von wohlhabenden Spendern finanziert, aber auch von denen, die einfach nur eine kleine Spende beim Tempelbesuch zurücklassen, wozu sie jedoch niemals aufgefordert oder gedrängt werden.

    Unser Mittagessen nahmen wir in einer anderen Art von Cafeteria zu uns, die eher einem Fastfood-Laden gleicht. Überfüllt und schmuddelig, aber mit wenig Sorge um den „Delhi Belly“. Das Peinlichste an unserer Erfahrung hier war wohl, wie wenig wir über das Essen wissen. Dies war bereits am Vorabend beim Abendessen zu vermuten. Arpit brachte also unsere erste Runde und verschwand, um den Hauptgang zu holen. Vor uns lag eine Tüte mit hohlen Crackern, eine kleine Schüssel mit gewürfelten, scharfen Kartoffeln und eine Schüssel mit grünem Wasser, das uns sehr an die Straßenpfützen von draußen erinnerte. Arpit kehrte zurück und erklärte uns, wir sollten einen Cracker nehmen, das Innere öffnen, ihn mit Kartoffeln füllen, in das Straßenwasser tauchen und schnell komplett in den Mund stecken, bevor das Wasser tröpfelt. Es war köstlich und wir hätten ohne seine Hilfe niemals erraten, wie man es essen sollte. Die folgenden Currys und Brote danach waren zum Glück etwas einfacher.

    Gestärkt begaben wir uns tiefer in das Geschehen von Old Delhi. Die Gassen sind voll mit Fahrrädern, Tuk Tuks und Mopeds, die nebeneinander abgestellt wurden und dadurch den Durchgang für Autos verengten. Vorbei an Männern mit schweren, weißen Säcken auf den Schultern oder Köpfen, die höchstwahrscheinlich mit Gewürzen beladen waren, drang langsam die Luft des Gewürzmarktes in unsere Lungen, kitzelte unsere Nasen und wir fingen an zu niesen. Wir betraten eine Treppe und erblickten nach ein fünfstöckigen Aufstieg zum obersten Stockwerk eine der größeren Moscheen in Indien. Im ersten Stockwerk eröffnete sich ein festungsähnlicher Innenhof im warmen Sonnenuntergangslicht. Die leuchtenden Farben änderten sich während wir zusahen. Eine Gruppe von Affen erklomm die nahe gelegene Mauer, durchsuchte den Müll, der die Welldächer bedeckte, und machte Pause auf den alten Fensterbänken. Oben auf der Dachterasse war es schwer, sich von dem bunten Treiben sowie der Mischung aus alt und neu, schmutzig und wunderschön abzuwenden. Lediglich die zahlreichen Drachen lenkten uns von der Aussicht ab. Kleine schwarze Dreiecke im Sonnenuntergang, die scheinbar aus dem Nichts über der ganzen Stadt auftauchten. Einige wurden sogar vom Dach, auf dem wir uns befanden, gelenkt. Es war surreal, aber für uns wunderschön. Für die meisten Menschen hier war es ein Slum. Schmutz und Verfall, der uns im richtigen Licht und Augenblick begeisterte, widerte andere an.

    Wir beendeten unsere Tour mit zwei Tempeln, einem Jainismus- und einem Hindu-Tempel. Der Hindu-Tempel war besonders beeindruckend. Obwohl er nicht so schön war (tatsächlich sahen viele der dargestellten Gottheiten eher wie Puppen aus einem Vergnügungspark oder Wachsmuseum aus) war ein Teil der Mythologie interessant und wir durften ein paar Menschen beim Beten beobachten. Kein Gottesdienst, sondern einzelne Personen näherten sich einem Gott (Statue) und führten vor ihm oder ihr ihr eigenes individuelles Ritual durch. Viele verbeugten sich, berührten die niedergelegten Blumen oder legten ihre eigenen darauf, standen und bewegten sich nachdenklich. Ein Mann klatschte zweimal, berührte seine Stirn und wiederholte den Vorgang. Ein anderer verbeugte sich mehrmals, um in das Blumenwasser auf dem Boden zu tauchen. Ein anderer murmelte immer wieder ein Sprichwort in Hindi. Die Routinen waren faszinierend, berührend und bedeutungsvoll.

    Waking up in a new city carries some excitement with it. After a view of what the city could be, how modern it was, how lively the streets and the area around were, and not getting crippling diarrhea from our first meal gave us a new lease on life and a feeling that Delhi was ours to explore.

    Delhi continued to surprise us with its modernity. It’s subway was mostly raised above the city, a clean, quick mode of transport for dirt cheap and even at rush hour, it appeared not overcrowded as you might expect. However, as we glided above the city, the Delhi of forewarnings appeared below us occasionally. Slums, colorless and grey, stooped in dirt and mud. Rivers of garbage and slime and oil being traversed by cattle, pigs and monkeys while people sat nearby in the stench, unaffected and unmoved. We looked down on a graveyard of pure brown dirt and garbage where the bodies couldn’t have been buried deep or restfully as those same animals wandered between the graves and grieving families. Swarms of hundreds of Kites circled the skies above trash pits, their predatory nature suppressed by years of living in a scavenger’s paradise. This was the Delhi, the India we feared and expected. And later as I write this, its the Delhi we never truly saw, Old Delhi the closest we’d come but even that was a muted and cleaner, more accessible version of that life, one that I imagine is rarely if ever seen by tourists.

    As we exited the train in this section of town, the tone of the place immediately changed. Even the air smelled heavier, thicker, more fragrant and aggressive. Leaving the station only increased the assault on our senses. People were everywhere. India reminded us of its massive population. The Red Fort of Delhi sat across the way, a sign of ancient history while Tuk Tuks, trucks and cabs sat in a deadlock between police barrier lined streets. We made our way past fried food stands, showing off tempting Indian delights we felt guaranteed us hospital stays at a taste, towards where we would met our guide.

    Old Delhi was dirty. Trash cans overflowed at the entrance of its main drag. Next to popular street stands, hundreds of similar utensils and styrofoam plates would pile over the top and liter the surrounding area. Water flowed here and there, a black and oily shade, dotted with colored bits of trash, not yet sinking to the bottom. The streets cracked and broke in some of these areas causing slow downs in pedestrian traffic, pile ups of people laughing, eating, yelling into cellphones, living daily lives in a louder way. Shops lined the streets selling everything and nothing. Colored cloths and spices sold to both Indians and tourists at very different prices. Tires, various metals and tools, repair shops. Food, large blackened pots, frying samosas and paneer to a crisp. All of this to a backdrop of horns and construction as the street was being returned to its original, historic form, a canal. As the traffic struggled more than usual to deal with the adjustment, mopeds surpassing Tuk Tuks surpassing cars surpassing bikes as pedestrians crossed the street with hands outstretched towards the oncoming vehicle, unafraid that anything would happen. As more than a few people told us, if you can drive in Delhi, you can drive anywhere.

    The streets themselves were walled with buildings covered in advertisements, local numbers and Hindi white lettering on blue backgrounds, clinging to old rod iron balconies stacked one on top off the other, loosely and crookedly from pastel colored walls of every shade, always made more pastel by a thin layer of dust and haze lying on the house or in front of it, more likely both. Arpit, our guide, appeared from the subway, dressed in a leather jacket with a suave haircut. Arpit started moving through the packed streets like he wanted to lose us in the crowd. Only occasionally did he look back, and even then would hardly wait unless we were far from him, never physically far, but in terms of street traffic, far enough.

    Our first stop was a fortress, only a block off the main road but a world away from the hectic streets. We denied a chai tea around the corner and entered a street where they made the “best” samosas in Delhi, following an original recipe and using the best ingredients. The street itself was more impressive than the samosas, hundreds of wires weaving the air overhead, stretching until they disappeared into the smog and daylight at the end of the ever reaching alley.

    We moved from here to a Sikh temple, followed by a young female beggar the entire way. In Delhi, in India, it is widely advised to never give money to beggars. Arpit confirmed that once you open your wallet, they will appear as if summoned, curious at what else you can give, wielding guilt as a weapon against you. Not only will they appear, but others will notice who don’t. Pickpockets begin to target you, professionals, they warn, that will get what they want if they truly want.

    The Sikh temple itself was run of the mill and, as is normal for many temples that don’t allow shoes, smelled very much like feet. What was incredible were the buildings next door. One was a hotel where Sikhs would allow, honest, well intentioned guests to stay for free for a night or two. The other was a cafeteria. A place where all you had to do was walk in, sit on the floor with the rest of the people inside and a free meal would be served to you. The cafeteria wasn’t full but would be soon it seemed, people moving in and out. The preparation on the other hand was alive and intense. We walked inside and each room was full of purpose. The most impressive was that of the curry preparations. Vast vats, large enough to fit the three of us, boiled over vast flames, full of lentils and carrots and potatoes. In the center of the room sat a large pile of dough on a table and around it sat women, carving out chucks, forming small chopati flat breads, something an incredible machine in the room off the kitchen was also doing.

    The pastel turquoises and greens of the street bled into the rooms here as well. As the machine was fed with dough, pumping out small hunks that were then flattened and baked over several levels of flames, Lena and I stared in awe at the process and learned that the kitchen remains open 24/7. The operation is funded by wealthy donors as well as those simply giving as they worship, never beckoned for as a basket passes by, but entirely voluntary.

    We had lunch in a different kind of cafeteria, more like a fast food place. Crowded and dingy but safe and secure from Delhi Belly at the assurance of Arpit. Probably the most embarrassing thing about our experience here has been how little we know about the food. This had been proven the night before at Juggernaut and was reinforced here. Arpit brought our first round and disappeared to get the main course. In front of us sat a bag of hollow crackers, a small bowl of diced, spicy potatoes, and what appeared to be a bowl of the same water that covered the streets outside, but green. Arpit returned, told us to take a cracker, open the inside, fill it with potatoes, dip it in the street water and quickly shove it entirely in our mouths before the water drained out. It was delicious and I never would’ve guessed what to do. The curries and breads that followed were simpler.

    Onward momentum carried us deeper into the wilderness of the place. Alleys burst with vigor from the main road, carrying some of the color and locals with them. Bikes, Tuk Tuks and mopeds stacked meters deep narrowed the corridor of passage for cars as men with sacks of god knows what traversed their way through the traffic jams to pass us slowly from behind with a quiet word in Hindi.

    Our final press forward led us through a corridor of bag carrying men, most likely loaded up with spices based on the pyramids of colored powder that burst from the white sacks on the ground around us, leaving us all sneezing as the burn got caught in the air and entered our lungs. We entered a stair case and began a five story climb to the top floor of what is or was one of the larger mosques in India. After the first flight, its fortress like courtyard opened to us in the dying light of the day. The bright colors changed as we watched. The shops below bustled with movement as a group of monkeys scaled the wall nearby, searching the trash that covered the roughs and stopping curiously at the ancient windowsills. On top of the building, Lena and I struggled to pull our eyes from the courtyard save to stare at kites, not the bird this time but actual small black triangles against the sunset that had seemingly appeared from nowhere scattered all across the city, several of which were being flown from the roof we currently occupied. It was surreal. To us it was beautiful. To people from many parts of New Delhi, it was a slum. The dirt and decay that overwhelmed and enthralled Lena and me bothered and repelled others.

    We finished our tour with two temples, one Jainism, the other Hindu. We also visited a bird hospital which not being able to wear shoes through was beyond a doubt a health hazard. The Hindu temple had a special feeling. While not as beautiful (in fact many of the deities portrayed looked like something out of an amusement park or wax museum, no offense Shiva) some of the mythology we learned was interesting and we got to watch a couple people pray. It’s such a private experience but it wasn’t a mass. Individuals approached a god and would act out their own individual ritual in front of him or her. Many would bow, touch the flowers in front of them or place their own, stand and move reflectively. One man clapped twice, touched his forehead and repeated the tactic. Another bowed multiple times to dip into flower water. Another muttered a saying in Hindi over and over. It was voyeuristic but I didn’t want to be pulled away. The routines were fascinating and touching and meaningful and so much deeper than anything I’ve experienced in a church in a long time.
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  • Day20

    Mirissa

    January 28 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 31 °C

    Ok so here’s our newest update all about Mirissa, the less idyllic and more touristy version of Tangalle.

    Mirissa is a beautiful place. Its bay is bluer, its water calmer, its attractions numerous. We came here for a couple things. One is of course the beach still. For some reason, being at the beach in Tangalle was exhausting. All the lying in the hot sun and swimming in the warm water takes a lot out of you and we decided another several days of that would make us less exhausted.

    The second was because a while back, Mike had a birthday party in Cologne and a bunch of friends pitched in to get him a snorkeling trip in Mirissa. Not just any snorkeling trip however because what Mirissa is famous for is being the best place on earth to see the planet’s biggest inhabitants of all time, blue whales. Everything around the trip was second to that.

    The first set of activities of our stay here were pretty much the same as in Tangalle, just with more people around and a cool sunset over a place called Coconut Tree Hill. From Mirissa we also visited a place called Galle. Here there was an old Portuguese fort that had turned into a tourist attraction as well, maybe because of how incredibly out of place it seems. It was cool to walk around in what felt almost like Europe at points until a dog walked through your restaurant to chase monkeys away from used trays of curry or something like that.

    The second activity took forever to set up. Beach communities are beach communities anywhere and the guys who ran the tour fit the mold perfectly. Clad head to foot in Billabong or Quiksilver gear, shell necklaces and preaching relaxation and a good time, these guys were like any surfers/divers I’ve ever met. For the first two days, it seemed like at any moment we’d get called to boat out 9 miles to swim with massive creatures with little to no preparation and probably no life jackets.

    On the third day, we finally made it happen. Lena even got to come with Mike onto the boat and then into the water eventually. They picked us up around 9am and drove us to a place next to the beach with three or four houses clustered together with a few uninspiring posters of sea life on the walls and some scuba gear drying on a rack. Why they picked us up at nine I’ll never know because our guide wasn’t even there until 10 and we didn’t leave until 11:30. Maybe they like to make sure their clients have plenty of time in their tiny cinderblock room to think about whether or not they actually want to boat out on rough water with complete strangers who are hard to contact over WhatsApp, don’t answer the most basic questions and trust them to safely guide you as you jump in the water on top of the biggest animals to ever live miles out at sea where no one would ever find you if something went wrong. Not that I was thinking that or anything in the room or in the two days prior.

    When we did finally leave, it was the two of us with two guides and the sighting of only one blue whale that day to motivate us. The good news was that we didn’t have to go too far out, only about 2 kilometers opposed to 15 and the water was only 100 meters deep and not thousands. So we head out to where the whale had been and I don’t know how long it took, if it was seconds, minutes or an hour before we saw a massive ashen blue shape crest out of the water.

    The procedure was to carefully (or as carefully as you can in a motor boat) approach the whale from the side to meet it as it dove under the water. At that point wed jump in and see the whale as it sunk into the water. This process involved some skill as to not scare the whale, stay respectfully far away from it to allow it to breath and some luck in that the whale had to surface within range of the boat to make it before it dove again for six minutes at a time at least. There was no way of knowing where it would resurface so this was like trying to find a needle in a haystack. A needle that moved and was the color of the hay.

    We managed to find that needle four times somehow. The other boats out there with us, less respectful of the whales in their approach, didn’t have a single successful dive. The feeling and emotion of seeing the behemoths under water is truthfully to hard to explain and was so unreal that when we surfaced after seeing them, we felt as if the encounter never actually happened each time. There’s a video below that kinda shows you what it was like. Truthfully, thank you again to all who pitched in. I had thought maybe a week before the gift that I’d never see blue whales and now I’ve swam with them. Thank you.

    Next stop is Negombo and then a flight to our next country. India here we come.

    Hier kommt unser neustes Update über Mirissa, die weniger idyllische und touristischere Version von Tangalle.

    Mirissa ist ein wunderschöner Ort, die Bucht ist blauer, das Wasser ruhiger, die Touristenattraktionen zahlreich. Wir sind aus mehreren Gründen hergekommen. Einer ist natürlich der Strand. Da wir beide schon seit vielen Jahren keinen Strandurlaub gemacht haben, haben wir ganz vergessen, wie anstrengend es sein kann. Nach täglichem Sonnenbaden und Schwimmen in Tangalle war deshalb klar, dass ein paar weitere Tage am Strand nötig sind.

    Der zweite Grund war, dass Mike zu seinem Geburtstag von einigen Freunden einen Schnorchelausflug in Mirissa geschenkt bekommen hat. Es ist jedoch nicht irgendein Schnorchelausflug! Der kleine Ort an der Südküste Sri Lankas ist bekannt dafür, der beste Ort auf der Welt zu sein, um die größten Bewohner aller Zeiten, nämlich Blauwale, zu sehen. Daher drehte sich in Mirissa alles um die Einlösung des Geburtstagsgeschenks.

    Die ersten Unternehmungen hier waren fast die gleichen wie in Tangalle, nur mit mehr Leuten und einem kühlen Sonnenuntergang über einem Ort namens Coconut Tree Hill. Von Mirissa aus besuchten wir auch einen Ort namens Galle. Dort befindet es eine alte portugiesische Festung, die sich mittlerweile ebenfalls zu einer Touristenattraktion entwickelt hat. Vielleicht, weil sie so unglaublich fehl am Platz scheint. Man könnte meinen man schlendert durch eine europäische Stadt bis ein Hund durchs Restaurant rennt, um die Affen von gebrauchten Curry-Schalen zu vertreiben.

    Bis unsere zweite Aktivität stattfand hat es letztendlich ewig gedauert. Die Leute, die am Strand leben und arbeiten, sind sich alle sehr ähnlich. Und die Verantwortlichen für unsere Schnorcheltour passten genau in dieses Bild. Mit Billabong- oder Quiksilver-Ausrüstung, Muschelketten und tiefenentspannter Haltung waren diese Jungs wie alle Surfer/ Taucher, die wir jemals getroffen haben. Es war unklar, wann unser kleiner Ausflug losgehen würde. Daher mussten wir in den ersten beiden Tagen jederzeit damit rechnen, angerufen zu werden und wenige Minuten später, etwa 14 km vom Strand entfernt mit diesen riesigen Kreaturen zu schwimmen - ohne mentale Vorbereitung und wahrscheinlich sogar ohne Schwimmwesten.

    Am dritten Tag war es dann endlich soweit. Obwohl es nicht geplant war, durfte ich für einen kleinen Aufpreis sogar mit Mike aufs Boot und traute mich sogar auch ins Wasser. Der Tuk Tuk Fahrer holte uns gegen 9 Uhr morgens ab und fuhr uns zu einem kleinen Haus am Strand, umringt von drei oder vier Häusern. Der Warteraum bestand aus ein paar einfallslosen Plakaten über Meereslebewesen und Tauchausrüstungen, die auf einem Gestell getrocknet wurden. Warum wir um 9 Uhr abgeholt wurden, ist uns bis heute nicht klar, da unser Guide erst um 10 Uhr eintraf und wir erst um 11:30 Uhr auf das Boot gestiegen sind. Vielleicht wollten sie sicherstellen, dass ihre Kunden in ihrem winzigen Betonhäusschen genügend Zeit haben, um nachzudenken. Zum Beispiel darüber, ob sie tatsächlich mit völlig fremden Personen (die nur schwer über WhatsApp zu erreichen sind und nicht einmal die grundlegendsten Fragen beantworten) mit einem Boot bei starkem Wellengang hinausfahren möchten und darauf vertrauen, dass sie genau wissen, was sie tun, während du neben den größten Tieren kilometerweit vom Ufer schwimmst, wo dich niemand finden würde, falls etwas schief gehen würde. Nicht, dass ich oder irgendjemand anderes im Raum das jemals zuvor gedacht hätte.

    Als wir endlich losfuhren, waren wir beide mit zwei Führern unterwegs, deren Kollegen an diesem Tag von 300 dort lebenden lediglich einen Blauwal gesehen haben. Die gute Nachricht war, dass wir nicht zu weit raus mussten. Anstatt 15 nur etwa 2 Kilometer, sodass das Wasser dort nur 100 Meter und nicht Tausende Meter tief war. Wir machten uns also auf den Weg dorthin, wo der besagte Wal gesichtet wurde. Es ist schwer zu sagen, ob Sekunden, Minuten oder eine Stunde verging bis wir eine massive, aschblaue Kreatur aus dem Wasser ragen sahen.

    Der Ablauf war wie folgt: man nähert sich dem Wal vorsichtig (zumindest so vorsichtig wie es mit einem Motorboot möglich ist) von der Seite, um genau auf ihn zu treffen, wenn er wieder unter Wasser taucht. Zu diesem Zeitpunkt springen wir ins Wasser und sehen den Wal wie er nach dem Luftholen wieder in die Tiefen des Meeres sinkt und unter uns durch das Wasser gleitet. Dieses Vorgehen setzt voraus, dem Tier gegenüber respektvoll zu sein, den Wal nicht zu erschrecken und weit genug weg zu bleiben, sodass er in Ruhe atmen kann. Außerdem benötigt es etwas Glück, dass der Wal in Reichweite des Bootes auftaucht, um es rechtzeitig zu ihm zu schaffen, bevor er wieder für mindestens sechs Minuten abtaucht. Natürlich war nicht vorauszusehen, wo er wieder auftauchen würde. Es fühlte sich so an, als ob man versuchen würde, eine Nadel im Heuhaufen zu finden. Eine Nadel, die sich bewegt und die Farbe des Heus vorweist.

    Doch wir hatten das Glück diese Nadel vier Mal zu finden – 3 Blauwale, 1 Baby, 1 Grindwal, Delfine und Schildkröten. Das Gefühl , die Giganten unter Wasser zu sehen, ist wahrhaftig zu schwer zu erklären und war so unwirklich, dass wir nach jedem Tauchgang wieder das Gefühl hatten, als ob die Begegnung nicht tatsächlich stattgefunden hätte. Zum Glück haben wir einige Videos, die uns an dieses einzigartige Erlebnis erinnern. Eines davon laden wir mit diesem Post hoch. Nochmals vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und Mike diesen großen Wunsch erfüllt haben. Eine Woche vor seinem Geburtstag zweifelte er daran, ob er überhaupt jemals Blauwale sehen würde und jetzt ist er sogar mit ihnen geschwommen. Vielen Dank!

    Als Nächstes steht eine Nacht in Negombo an, um am darauffolgenden Tag in unser nächstes Land zu fliegen: INDIEN!
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  • Day17

    Tangalle

    January 25 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 32 °C

    Our next stop was the beach town of Tangalle. A place that claims to have the nicest beaches in Sri Lanka and they were certainly the nicest beaches we’d ever been to. Our guest house sat meters from the fisherman’s beach, a pristine sandy paradise with no rocks the powerful waves could smash you against, coconut trees dotting the shoreline and beautifully colored fishing boats pulled up along the shore. Only a few things worth writing about happened here because we pretty much spent he entire time on the beach getting sunburned.

    The first was a lunch we had at a restaurant in a back garden. We were (again) the only clients and so the boss sat there and would either talk to us or stare at us. We preferred the latter. Or at least Mike did because at one point our host started talking about the animals that visit his yard, and by that he meant reptiles. Lena likes nature but doesn’t like lizards and hates snakes. The host then took Mike on a tour of the garden to point out all the lizards. Much to Lena’s dismay, there were a lot. The owner at one point called Mike to quickly come behind the house and showed him a large copper colored snake saying it a.) wasn’t poisonous and b.) he was lucky because it’s rare to see. Lucky seems like a strong word and Mike said thank you for the safari but don’t tell Lena about the snake as she doesn’t like them. His English was perfect until that point, or at least some of the best we’d seen but he failed to understand this and immediately on arrival back to the table said “He’s very lucky, BIG SNAKE”

    The next was a fishing boat experience. One day while on the beach one of the many colored boats began to be pushed out to sea into the big waves of Tangalle. The boats are very skinny with an outrigger so when six people got in this tiny thing we were a little shocked. On shore they left a man holding a line and paddled out about 400 or 500 meters maybe more. They then came back in to a different section of the beach, dropped of two of the crew and then went back into the ocean. The two crew members had he other end of the line and Mike was close enough that when they started to beckon people to help, he was one of the first people called. At first it was Mike and a bunch of Sri Lankan fishermen. By the time Lena joined 20 minutes later it was almost all tourists and the few fishermen and the few fishermen left were not, you’d say, giving their all. With blisters on our hands, our backs, arms and legs aching and sunscreen pouring down into our eyes carried by sweat, we remembered we’re on vacation and gave up when after pulling for 45 minutes we realized the net was still 300 meters out to sea. Eventually when it did get closer, we got off of our towels and watched as they pulled in a net that we expected to be teeming with fish but in reality had only small butter fish they called them, maybe enough to fill a table. I asked how often they do this and they said at least one three times a day. Our hands are still raw and our shoulders still ache.

    The final thing was a bird watching trip we did in a peaceful lagoon the day we left. I know we’ve got a bad history with bird experiences (cough...Horton Plains...cough) but we tried again. We got picked up at 5:30am and started the actual journey at sunrise. It was beautiful and quiet and lagoon was loaded with bird life. I would have loved to have a recording of the sounds that came from there. Compared to our previous attempt to get Mike some bird action, this was incredible.

    Unser nächster Stopp war die Strandstadt Tangalle. Ein Ort, an dem angeblich die schönsten Strände in Sri Lanka zu finden sind. Mit Sicherheit die schönsten Strände, an denen wir jemals waren!! Unser Gästehaus lag nur wenige Meter vom Fischerstrand entfernt, einem unberührten Strandparadies mit feinem Sand, klarem Wasser, Palmen an der Küste und wunderschön bemalten Fischerbooten, die am Ufer entlangfahren. Es gibt nur ein paar wenige Dinge, über die es sich zu schreiben lohnt, weil wir die meiste Zeit am Strand verbracht und uns einen Sonnenbrand eingeholt haben.

    Das erste war ein Mittagessen, das wir in einem Familienrestaurant in einem Garten hinter deren Haus zu uns nahmen. Wir waren (wieder) die einzigen Kunden und daher saß der Vater/Kellner/Chef neben uns und redete entweder auf uns ein oder starrte uns an. Wir bevorzugten ersteres. Zumindest Mike, weil unser Gastgeber schon nach Kurzem anfing, über all die Tiere zu sprechen, die rund um sein Haus zu sehen sind..und damit meinte er Reptilien. Die meisten von euch wissen, dass ich gerne in der Natur bin, aber dass ich weder Eidechsen noch Schlangen besonders mag. Dies teilten wir dem Vater mit und so nahm er nur Mike auf einen kleinen Rundgang durch den Garten mit, um ihm alle Eidechsen zu zeigen. Zu meinem Entsetzen gab es eine Menge davon, einige die sogar 1 Meter lang waren. Und noch bevor unsere Teller überhaupt vor uns auf dem Tisch standen, rief der Besitzer Mike zu dich, um schnell mit ihm hinter das Haus zu gehen, wo er ihm eine große kupferfarbene Schlange zeigte. Sie sei aber a) nicht giftig und b) habe er Glück, weil diese selten zu sehen sei. Mike bedankte sich für die kleine Safari und bat ihn, mir nichts von der Schlange zu erzählen. Bis zu diesem Zeitpunkt war sein Englisch nahezu perfekt oder zumindest eines der besten, dem wir in Sri Lanka begegnet sind. Aber offensichtlich verstand er das nicht. Er bemühte sich schnell zurück zu mir zum Tisch zu kommen, spreizte seine Arme so weit es ging und rief: "Er hat großes Glück, grooooße Schlange."

    An einem unserer Strandtage wurde eines der vielen bunten Boote in die großen Wellen von Tangalle hinausgeschoben. Die Boote sind sehr schmal und haben jeweils einen Ausleger, der durch zwei hölzerne Querstreben verbunden ist. Als dann sechs Leute auf das Boot stiegen waren wir überrascht. Am Ufer blieb ein älterer Mann mit einem Seil in der Hand stehen und die Crew paddelte etwa 400 oder 500 Meter hinaus während sie das Fischernetz nach und nach ins Meer fallen ließen. Das Boot drehte um 90 Grad, fuhr einige Meter weiter und kam letztendlich zurück Richtung Strand, wo zwei Männer der Besatzung ins Wasser sprangen und zurück zum Ufer schwammen. Die Beiden brachten das andere Ende des Netzes mit sich und begannen daran zu ziehen. Mike war nah genug, sodass er einer der Ersten war, der um Mithilfe geboten wurde. Zuerst waren es nur Mike und ein paar srilankische Fischer, die das Netz mit voller Kraft versuchten an Land zu ziehen. Als ich etwa 20 Minuten später dazu stoß, waren es hauptsächlich nur Touristen, die kräftig zogen, wohingegen die Einheimischen sich über die Hilfe freuten und offensichtlich nicht mehr vollen Körpereinsatz zeigten. Mit Blasen an den Händen, schmerzenden Rücken, Armen und Beinen sowie einer Mischung aus Sonnencreme und Schweiß in den Augen, fiel uns auf, dass es unser Urlaub ist und so gaben wir nach 45-minütigem Ziehen auf, da das Netz immer noch 300 Meter vom Strand entfernt war. Schlussendlich konnten wir beobachten wie sich das Netz näher Richtung Ufer bewegte, von dem wir erwarteten, dass es voll mit Fischen gepackt ist. Aber letztendlich fingen sie nur zwei schimmernde Blaufische und eine Vielzahl an kleinen Fischen, die sie Butterfische nannten. Vielleicht genug, um alle auf einem Tisch auszubreiten. Als wir fragten, wie oft sie das Netz spannen und ans Ufer ziehen, meinte der Kapitän „mindestens dreimal am Tag“. Die Blasen an unseren Händen und der Muskelkater in unseren Schultern sind immer noch nicht weg.

    Das Letzte war ein Ausflug in ein Naturgebiet, in dem man angeblich zahlreiche Vogelarten beobachten kann. Da wir diesbezüglich bisher wenig Erfolg hatten (Horton Plains......), wagten wir einen erneuten Versuch. Wir wurden um 5.30 Uhr vom Hotel abgeholt und begannen die eigentliche Tour auf dem Boot bei Sonnenaufgang - nur wir 2, unser Guide und ein Einheimischer, der mit einem Stock das Boot vorantrieb. Es war sehr friedlich und die Lagune war tatsächlich voller Vögel. Am liebsten hätten wir die verschiedenen Geräusche aufgenommen. Zwar war es nicht ganz leicht, die 47 verschiedenen Vogelarten, die wir gesehen haben, auf Fotos einzufangen, aber der Versuch, einige exotische Vögel zu beobachten ist dieses Mal sogar gelungen.
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  • Day12

    Ella

    January 20 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach zwei Nächten im kalten Nuwara Eliya waren wir bereit für die Hitze, die uns in Ella, einem kleinen Städtchen im Landesinneren, erwartete. Dass mittlerweile bekannt ist, dass die Zugfahrten in Sri Lanka nicht nur unheimlich billig, sondern auch wunderschön sind, konnten wir bereits am Bahngleis feststellen. Unzählige Touristen warteten bereits am Gleis und waren nervös, dass sie keinen Sitzplatz auf der vierstündigen Zugfahrt bekommen würden. Inklusive uns. Als unser Zug unerwarteterweise 20 Minuten zu früh in den Bahnhof einfuhr, war uns und vielen anderen nicht bewusst, dass jetzt die Zeit gekommen ist, um los zu rennen und einen Sitzplatz zu ergattern. Da zum einen unsere Reaktionszeit zu lang war und zum anderen der Zug nur zwei kleine Waggons hatte, fanden wir uns wenige Minuten später im Waggon der dritten Klasse wieder, stehend, umgeben von schwitzenden und fotoaffinen MitfahrerInnen.
    Endlich in Ella angekommen, erkundigten wir das kleine Städtchen, das zwar sehr schön, aber auch unheimlich an die Wünsche und Bedürfnisse der westlichen Touristen angepasst ist. Eines unserer Highlights ist das wohl meist fotografiertes Motiv in Sri Lanka: die Nine arches bridge. Eine wunderschöne Eisenbahnbrücke, die – so konnten wir unschwer erkennen – immer noch im Benutzung ist. Alle zwei Stunden brettert ein Zug vorbei und alle Touristen hüpfen schnell auf die Seite. Und auch ein ganz wunderbarer Ort, um zu beobachten, wie schamlos manche Leute sind, wenn es darum geht, ein perfektes Bild für Instagram zu ergattern.

    Nur wenige Dinge bringen mich dazu, freiwillig früh aufzustehen. Eines davon war der Sonnenaufgang von Little Adams Peak, ein Berg mitten in der Stadt. Also standen wir an meinem Geburtstag um 4:00 Uhr morgens auf, um den Berg in der Dunkelheit zu besteigen. Oben angekommen trafen wir auf ein paar weitere Wanderer, aber auch auf eine große Wolke. Aber als die Sonne langsam ihr Gesicht zeigte, verschwanden die Wolken nach und nach und wir konnten beobachten, wie die Landschaft um uns herum erhellte. Auf dem Nachhauseweg schlossen sich uns ein paar friedliche Straßenhunde (zuletzt waren es 7) an, die sehr erfreut über unsere Gesellschaft. Trotz der Tatsache, dass wir sie weder gestreichelt noch gefüttert haben und regelgemäß stehen blieben, um sie abzuschütteln, liefen sie 3km neben uns her und warteten auf uns, wenn sie uns auf dem Auge verloren haben. Eine ähnliche Erfahrung mit einem Strassenhund sammelten wir nach dem Kaffee (seit wir hier sind zum ersten Mal aus einer Siebträgermaschine - yummy! Ansonsten wird ein Pulver mit heißem Wasser vermischt und als Kaffee bezeichnet). Wir entschieden uns spontan noch eine weitere Wanderung zu machen, dieses Mal auf den großen Berg „Ella Rock“, der von überall zu sehen ist. Der Weg ist etwas anspruchsvoller, weniger besucht und daher schwerer zu finden. Die ersten Kilometer läuft man auf dem Bahngleis und sobald man lautes Hupen der Bahn hört, tritt man einfach auf die Seite, winkt den Passagieren zu und wartet bis der Zug vorbei gefahren ist. An dieser Stelle trafen wir auf einen Hund, der offensichtlich wusste, was wir vorhatten. Er lief etwa 45 Minuten vor uns her, zeigte uns welche Wege wir nehmen müssen und führte uns bis fast bis zur Spitze. Ganz oben konnte einem etwas schwindelig werden, aber die Aussicht rechtfertigte den anstrengenden Aufstieg.
    Zum Abschluss des Tages gingen wir noch schön essen und fanden sogar ein Café, das unser Bedürfnis nach einem Stück (Geburtstags-)Kuchen befriedigte.
    Vielen lieben Dank auch an alle Nachrichten und Wünsche, die mich an diesem Tag erreichten!

    Am nächsten Morgen stiegen wir in einen Bus, um zu den Diyaluma Wasserfällen mit dem zweithöchsten Wasserfall in Sri Lanka zu kommen. Viele Einheimische nutzen den Bus, um zur Arbeit zu kommen oder in die nächstgrößere Stadt zu kommen, um einkaufen zu gehen. Und so standen wir im überfüllten Bus, dessen Taschenablage über den Sitzen gefüllt mit Kartoffeln, Karotten und Salat vom Markt waren. Die Strecke war so kurvig und ruckelig, dass nicht nur wir mit aller Kraft versuchten, senkrecht ausgerichtet zu bleiben, sondern auch die Einheimischen mussten sich festhalten, um nicht vom Sitz zu fallen. Da der Weg von unten sehr kompliziert ist und das Risiko besteht, sich im Wald zu verlaufen, krackselten wir mit einem Guide in der prallen Mittagssonne nach oben. Mit Flip Flops, langer Hose und keiner einzigen Schweißperle hüpfte er vor uns her, wohingegen wir mit mit kurzen Hosen, Laufschuhen, kurzärmligen T-Shirts und ziemlich schwerem Atem den steilen Anstieg meisterten. Da es mehrere kleine Wasserfälle gibt und sich dort kleine Schwimmbecken gebildet haben, kann man dort schwimmen und vom einen Becken ins nächste springen.

    Da Mike ein großer Vogel- und Pflanzenfan ist, entschieden wir uns noch einen weiteren Tag in Ella zu verbringen und zum „Horton Plains Nationalpark“ zu fahren, der eine ganz andere Flora und Fauna als der Rest des Landes bietet. Ein 10 km langer und verschlungener Wanderweg führt durch dichte Wälder, dunstige Seen und Wasserfälle. Eines der beliebtesten Ziele ist eine Klippe („World’s End“) die etwa 800 Meter senkrecht in die Tiefe abfällt. An wolkenfreien Tagen kann man von dort sogar das Meer im Süden sehen. An regnerischen Tagen – und das konnten wir leider live miterleben – verstecken sich die meisten Vögel im Wald und beim World‘s End ist anstatt einer schönen Aussucht nur eine dichte, weiße Wolkenwand vorzufinden.

    After two nights in the cold of Nuwara Eliya, we were ready for the heat that awaited us in Ella, a small inland town. We’ve noticed that it is a well-known fact that train journeys in Sri Lanka are not only incredibly cheap, but also beautiful. Countless tourists were already waiting on the track when we arrived and nervously anticipating not getting a seat on the four-hour train journey. Including us. When our train unexpectedly entered the station 20 minutes early, we and many others were unaware that the time had come to run and get a seat. This couldn’t be our train. For one thing the train was so early and another, it only had two small wagons. We were mistaken and soon found ourselves in the third class wagon, standing surrounded by sweating passengers, each convinced their photo was more important than the concussion they would give you swinging around their devices wildly.
    When we finally arrived in Ella, we inquired about the small town, which is very beautiful, but also incredibly adapted to the wishes and needs of western tourists. One of our highlights is the most photographed motif in Sri Lanka: the Nine arches bridge. A beautiful railway bridge that - as we could easily see - is still in use. A train whizzes past every two hours and all tourists quickly hop to the side. It's also a wonderful place to watch how shameless some people are when it comes to getting a perfect picture for Instagram.

    Few things get Lena up early voluntarily. One of them was the sunrise from Little Adams Peak, a mountain in the middle of the city. So we got up at 4:00 a.m. on her birthday to climb the mountain in the dark. Once at the top we met a few other hikers, but also a large cloud. But as the sun slowly showed its face, the clouds gradually disappeared and we could see the landscape around us illuminate. On the way home we were joined by a few peaceful street dogs (soon there were 7) who were very happy about our company. Despite the fact that we neither petted them nor fed them and regularly stopped to shake them off, they ran 3km next to us and waited for us when they lost sight of us. We had a similar experience with a street dog after coffee (notable since it came from a machine - yummy! Otherwise a powder is mixed with hot water and called coffee). We spontaneously decided to go on another hike, this time to the big mountain "Ella Rock", which can be seen from everywhere. The route is a little more demanding, less visited and therefore more difficult to find. You walk the first few kilometers on the train track and as soon as you hear the train honking loudly, you simply step aside, wave to the passengers and wait until the train has passed. At that point we met a dog who obviously knew what we were up to. He took a liking to us apparently and stayed with us for 45 minutes, showed us which routes to take and led us almost to the top. You could get a little dizzy at the top, but the view justified the strenuous climb.
    At the end of the day we had a nice meal and even found a café that satisfied our need for a piece of (birthday) cake.
    Many thanks also to all messages and wishes that reached Lena that day!

    The next morning we got on a bus to get to the Diyaluma waterfalls, the second highest in Sri Lanka. Many locals use the bus to get to work or to the next bigger city to go shopping. And so we stood in the crowded bus, the bag rack above the seats filled with potatoes, carrots and lettuce from the market. The route was curvy bordering amusement park levels. Not only did we try our best to stay vertical, but the locals also had to hold on to it so as not to fall off the seat. On arrival at the falls, since the way from below is very complicated and there is a risk of getting lost in the forest, we went with a guide in the blazing midday sun. He hopped ahead of us with flip-flops, long trousers and not a single sweat bead, whereas we mastered the steep climb with shorts, running shoes, short-sleeved T-shirts, heavy breathing and drenched clothing. Since there are several small waterfalls and small swimming pools have formed there, you can swim there and jump from one pool to the next.

    Since Mike is a big bird and plant fan, we decided to spend another day in Ella and drive to the “Horton Plains National Park”, which offers a completely different flora and fauna than the rest of the country. A 10 km long and winding hiking trail leads through dense forests, hazy lakes and waterfalls. One of the most popular destinations is a cliff ("World’s End") that drops approximately 800 meters vertically. On cloud-free days you can even see the south sea from there. On rainy days - and unfortunately we were able to experience this live - most birds hide in the forest and at the World’s End there is only a dense, white cloud wall.
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