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  • Day22

    Utah Canyonlands

    July 16, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 32 °C

    Hanno schreibt:

    Nach Kaffee und Sandwich in der Tankstelle fahren wir los. Nach den „Canyonlands“ gestern wollen wir heute in den „Canyonland National Park“. Die Anreise erfolgt auf Straße, nach ca. 100 km sind wir da. Im Grunde kann ich die bereits für das Monument Valley benutzten Attribute wie „eindrucksvoll“, „bombastisch“ etc. auch hier wieder verwenden. Mir gefällt aber der Canyonland National Park noch viel besser als das Monument Valley, weil der Park viel unberührter und naturbelassener ist als Monument Valley, wo neben einheimischen Indianern viele Touristenbuden angesiedelt sind.

    Im Visitor Center fragen wir nach der Befahrbarkeit verschiedener Wege. Man rät uns dort von einigen Straßen aufgrund Verschlammung durch Regen und hohen Steinstufen dringend ab. Vorgestern seien innerhalb von zwei Stunden 25% der Jahres-Regenmenge gefallen. Folgsam, wie wir sind 😇, beherzigen wir den Rat. Ich habe tatsächlich keine Lust, mit unseren vollgepackten Dickschiffen nach etlichen Meilen festzustellen, dass es nicht weitergeht, um dann umzudrehen. Der geneigte Leser kann also durchaus eine Lernfähigkeit bei uns feststellen. 😉

    Über Moab, wo wir schon aufgrund des Reifenwechsels waren, fahren wir nach Green River. Der River hier ist aber gar nicht green, sondern schlammig braun. Die Fahrt vom Park bis nach Green River führt über sehr viele Meilen über Naturstrassen, die sich herrlich fahren lassen. Die Sonne hat kein Erbarmen: teilweise lassen sich im Cockpit (nicht in meinem, so modern ist meine GS nicht) Temperaturen von 38 Grad ablesen.

    Am Motel in Green River geht das große Schrauben los: Hans schraubt zum hundertsten Mal an seiner KTM, die heute schon wieder gezickt hat, Bernd erleichtert seine 1200er um geschätzte 100 kg: Gepäck komplett ab, die „Spezialkofferschutzbügel“ wandern in den Müll. Ich mache Wartung an meinem Zweiventil-Boxer: Ventilspiel prüfen und einstellen.

    Warum das ganze? Morgen wollen wir den „White Rim Trail“ in den Canyonlands fahren, angeblich die Nr. 1 der Offroadstrecken der USA. Um gleich die Besorgnis zu nehmen: Nr. 1 nicht wegen des Schwierigkeitsgrades, sondern wegen der Schönheit. Aber: soooo einfach wird es auch nicht werden: wir haben uns heute morgen per Internet für morgen dort angemeldet; die Ranger wollen wissen, wer reinfährt (und vielleicht nicht wieder rauskommt 😟). Trinkwasser haben wir jedenfalls ausreichend dabei.

    Morgen mehr davon!
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