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Albanien 2025

15-päiväinen seikkaillu — Niki1977 & Radegund Lue lisää
  • Matkan aloitus
    10. toukokuuta 2025
  • Kirche St Nikolaus

    11. toukokuuta 2025, Albania ⋅ ☁️ 19 °C

    Kisha e Shën Kollit – verborgene Schatzkammer byzantinischer Kunst

    Etwa fünf Kilometer östlich von Elbasan, im Dorf Shelcan, befindet sich die kleine, unscheinbare Kirche des Heiligen Nikolaus. Errichtet im 14. Jahrhundert und im 16. Jahrhundert erneuert, birgt sie im Inneren ein kulturhistorisches Juwel: vollständig erhaltene Fresken des berühmten Ikonenmalers Onufri.

    Onufri, bekannt für seinen charakteristischen Rotton und realistischere Darstellung der Heiligen, machte diese Kirche zu einem einzigartigen Beispiel postbyzantinischer Malerei in Albanien.

    Trotz der atheistischen Politik während des Kommunismus blieb die Kirche weitgehend intakt. Heute steht sie unter Denkmalschutz.
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  • Grablege von illyrischen Königen

    11. toukokuuta 2025, Albania ⋅ ☁️ 18 °C

    Königsgräber von Selca e Poshtme – illyrisches Königtum im Stein verewigt
    Postleitzahl: 7306

    In den Hügeln oberhalb des Dorfes Selca e Poshtme, nahe Pogradec, liegen die am besten erhaltenen Felsgräber Albaniens. Die sogenannte Nekropole von Selca umfasst fünf monumentale Königsgräber, die zwischen dem 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. aus dem Kalkstein gehauen wurden.

    Die Gräber sind Teil der antiken Stadt Pelion, einer illyrischen Hochsiedlung strategisch an der späteren Via Egnatia. Hier lebte vermutlich der illyrische König Grabos II. oder Clitos, und das Gelände diente sowohl als Herrschaftssitz als auch als Kultort.

    Die Gräber zeigen starke Einflüsse makedonischer Architektur (z. B. tonnengewölbte Grabkammern, ionische Säulenfassaden) und zeugen von einem hohen kulturellen und künstlerischen Niveau der Encheleer, eines illyrischen Stammes.

    Zu den eindrucksvollsten Bauwerken gehört:
    • Grab III mit reich verzierter Fassade und Fund von Goldschmuck,
    • Grab II, das wie ein kleines Amphitheater aufgebaut ist – wohl für Totenrituale genutzt,
    • Grab V mit makedonischer Grabarchitektur und Klinensarkophagen.

    Die Felskammern waren einst farbig bemalt, heute sind jedoch nur noch architektonische Strukturen sichtbar. Die Anlage liegt auf über 1 000 m Höhe und bietet einen weiten Blick über das Shkumbin-Tal – damals wie heute ein natürlicher Verkehrsweg.

    Seit 1996 stehen die Königsgräber auf der UNESCO-Tentativliste. Sie sind frei zugänglich, aber kaum erschlossen – ein echter Geheimtipp für Reisende mit Interesse an Archäologie, Illyrern und Geschichte jenseits der bekannten Pfade.
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  • Basilka (Ruine mit Mosaik) in Lin

    12. toukokuuta 2025, Albania ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Basilika von Lin stammt aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. und zählt zu den ältesten christlichen Sakralbauten Albaniens. Sie liegt auf der Halbinsel Lin am Westufer des Ohridsees und wurde vermutlich zur Zeit Kaiser Justinians errichtet.

    Die archäologische Stätte umfasst eine dreischiffige Basilika mit Apsis, Narthex und Taufbecken. Besonders bemerkenswert sind die gut erhaltenen Mosaikböden mit geometrischen und floralen Mustern, die stilistische Ähnlichkeiten mit zeitgleichen Werken in Nordmazedonien und Griechenland aufweisen.

    Die Basilika belegt die Bedeutung der Region Lin als frühchristliches Zentrum und als Teil des Bistums von Lychnidos (Ohrid).
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  • In Nordmakedonien

    12. toukokuuta 2025, Pohjois-Makedonia ⋅ ⛅ 18 °C