Niklas und Hendrik

Joined February 2018Living in: Kevelaer, Deutschland
  • Day90

    Fraser Island, wir kommen!

    May 14 in Australia

    Es stand die erste große Tour für uns an - FRASER ISLAND.
    Nach ungefähr 2 Stunden Fahrt erreichten wir Rainbowbeach, checkten im Hostel ein und es gab eine kleine Einweisung. Abschließend mussten wir einen kleinen Film über die besonderheiten des Autofahrens auf der Insel anschauen, man sollte sich merken nicht zu tief ins Meer zu fahren und auch nicht im Sand stecken zu bleiben:D außerdem gilt die 0,0% Alkohol Regel, die im Laufe unseres Trips zum Problem hätte führen können...
    Am nächsten Tag ging es dann um 6 Uhr morgens los. Wir hatten zwar schon ein paar Bilder gesehen und wussten, dass es sich um eine Sandinsel handelt, aber so richtig wissen, was uns erwartet, taten wir nicht :D
    Für die Unterstützung der englischen Sprache am Abend packte jeder genug Goon (richtig billiger Wein) ein, denn so löst sich die Zunge einfach ein bisschen besser. Dann ging es immer mit 8 Personen in einen alten Land Cruiser. Die Dinger sind zwar riesig, aber im Kofferraum zu sitzen mit den Knieen im Sitz des Vordermannes ist trotzdem nicht das komfortabelste :´-).
    Weiter gings zur Fähre die uns auf die berühmte Sandinsel befördert. Und dann waren wir da! schon die ersten 10 Minuten Autofahrt waren unbeschreiblich schön! Einfach mitten auf dem Strand zu fahren, links ist wunderschöne Natur und rechts das schroffe Meer, in dem Delfine, Haie usw. zuhause sind. Auch das Gefühl auf Sand zu fahren ist was anderes, bisschen so wie auf Schnee, weil man einfach nicht mehr die 100% Kontrolle über das Auto hat.
    Nach 2 Stunden Fahrt über den Strand und Wälder kamen wir an unserem ersten Stopp an, dem Lake McKenzie. Sehr sehr geiles Ding! Der Sand war so fein und weiß, dass man erstens geblendet wurde und zweitens hat unser Guide uns gesagt, wir sollen diesen über unseren ganzen Körper reiben, da dies wie ein Peeling sein soll - und so war es auch!
    Das Wasser war kristallklar und es war so angenehm mal wieder in Süßwasser zu schwimmen und sich somit nicht so schmantig wie nach Salzwasser zu fühlen.
    Leider hatten wir nur eine Stunde Aufenthalt an dem See, danach ging es schon wieder weiter durch den Wald zum Lunch. Zu essen gab es Wraps (wie immer die nächsten 3 Tage). Dazu wurde eine schöne Lichtung serviert mit einem Fluss der so klar war, dass man jedes einzelne Sandpartikel auf dem Grund sehen konnte.
    Danach ging es weiter Richtung Camp. Auf dem Weg dahin, ist mir (Niklas) dann etwas relativ unangenehmes passiert. Wir waren das letze Auto in der Kolonne, und ja was kann dann besseres passieren, als das der linke Hinterreifen sich mal spontan komplett zerfetzt? Zu unserem Glück ging dann auch noch das Funkgerät nicht. Alles in allem nicht die geilste Situation, aber naja mich kannte danach jeder aus der Gruppe beim Namen :D:D Naja am Camp angekomen hat uns unser Guide dann auf eine riesige Sanddüne geschickt. Im Gepäck hatten wir kleine Bodyboards zum Sandboarden (hat mehr oder weniger gut geklappt:D lag aber an den Board und nicht an unserem Talent!) und wie es sich gehört einen Karton Goon. Zur erklärung, man kauft den Goon in 4 Liter Packungen. Der ist dann in einer Tüte drin, die damit es noch beschissener aussieht in einer bunten Papbox ist.
    Dort haben wir dann auch den Sonnenuntergang genossen.
    Im Camp angekommen gab es dann Burger und ein bisschen mehr Goon. Alle haben sich etwas kennengelernt und am Ende sind noch fast alle zum Strand gegangen um im stockfinstern die Sterne zu beobachten. Sieht schon mega krass aus, wenn es einfach kein Licht gibt und die Sterne und der Mond doppoelt so hell aussehen, wie sonst schon.
    Am nächsten Morgen ging es dann so wie es sich für uns gehört zu den Champanger Pools.
    Wenn man schon viel Geld bezhalt will man ja auch was geboten bekommen:D
    Das sind einfach wieder vertiefungen in sonenm Steinplateau und dadurch, dass die Wellen an den Steinen davor brechen, sind die Pools fast die ganze Zeit mit weißem Schaum gesäumt.
    Sah cool aus, aber natürlich hatte unsere GoPro beschlossen sich spontan zu entladen, weswegen wir kaum Fotos machen konnten.
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  • Day86

    Noosa

    May 10 in Australia

    Als wir in Byron Bay unsere Aktivitäten für die folgenden Wochen geplant haben, hat uns ein Mitarbeiter eines Reisebüros erzählt, Noosa sei ähnlich wie Byron, nur seiner Meinung nach noch besser.
    Und ja Noosa ist schon ein sehr schönes Städtchen/ Region!
    Das ist ein Zusammenschluss von mehreren verschiedenen Örtchen die alle Fußläufig zu erreichen sind.
    Alles liegt relativ nah an verschiedenen sehr schönen Stränden und mehreren Flüssen, den Noosa Everglades, die ein schönes Stadtbild abgeben. Es gibt eine Hauptstraße mit sehr lecker aussehenden Restaurants, Klamottengeschäften und Surfläden.
    Sieht sehr schön aus und man kann auch sehr gut Geld in den Läden lassen (Billabong und Rip Curl lassen Grüßen💸).
    Unser Hostel lag 10 Minuten vom Strand entfernt und hatte die angeblich beste Bar von ganz Noosa. Da waren wir am ersten Abend dann auch und es war ganz gut, aber ein bisschen wenig los...
    Am nächsten Mittag haben wir uns ein doppel Kajak🚣🏼‍♂️ gemietet und sind den gesamten Mittag bis zum Sonnenuntergang auf den Flüssen gepaddelt.
    Zu sehen gab es wunderschöne Buchten, ziemlich vereinsamte Strände, spiegelglattes Wasser und einen See in dem auch Krokodile sein könnten.🐊 Ging nach ner Zeit ganz gut auf die Schultern 😅 aber war sehr cool zu sehen und den Wellen der Boote auszuweichen hat auch Spaß gemacht.
    Am nächsten Tag haben wir dann eine Wanderung durch den Nationalpark der Noosa Heads gemacht. Die Vegetation ist so krass, dass man vom Regenwald 100 Meter weiter läuft und es dann so aussieht, als sei man in einem italienischen Pinienwald. Im Meer haben wir ganz viele wilde Delfine gesehen. Während des gesamten Rundgangs hatten wir tolle Ausblicke auf kleine Buchten, schroffe Felsen und wunderschöne Strände.
    Uns wurde gesagt, die Fairy Pools sind das Highlight der Tour. Am Ende des Rundweges hatten wir die dann immer noch nicht gesehen. Haben dann am Ende auf ein Schild geschaut und wir Idioten sind einfach dran vorbei gelaufen.🤦🏼‍♂️ Naja wir sind dann die Strecke nochmal zurück gelaufen und die 4 extra Kilometer haben sich 100% gelohnt!
    Es ist eine Felsformation die an ein paar Stellen Löcher hat, in denen sich bei Flut Wasser ansammelt. Wenn dann die Ebbe kommt, sinkt der Wasserspiegel, aber das Wasser bleibt in den Löchern. Das Prinzip ist quasi wie bei den Figure 8 Pools.
    Diese Pools waren aber besser! Wir haben zusammen mit verschiedenen bunten Fischen dadrin geschwommen und konnten aus nem Meter Höhe ins Wasser springen.
    Der Rundweg, das Kajak fahren und die nette Einkaufsstraße machen Noosa auf jeden Fall zu einem sehr schönen Ort!
    Hätten wir noch einen Tag mehr gehabt, wäre auch noch ne Runde Surfen drin gewesen.🏄🏽‍♂️
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  • Day85

    Die nächste Großstadt ruft nach uns Jetsettern. 🏙
    Ab gehts nach Brisbane, weil jeder uns gesagt hat, dass die Stadt nicht so besonders ist, haben wir nur 2 Tage eingeplant.
    Und ja, es ist halt einfach eine weitere Großstadt, die jetzt auch nicht viele Sehenswürdigkeiten hat. Cool ist, da Brisbane keinen Strand hat, wurde ein künstlicher Strand mit Promenade usw. gebaut. Sieht sehr cool aus, aber bei Regen hatten wir dann doch keinen Bock ne Runde schwimmen zu gehen.
    Auch die Skyline mit den Wolkenkratzern war nicht schlecht, aber Sydney und Melbourne haben uns besser gefallen.
    Jedoch war unser Hostel ganz cool. Für 18$ die Nacht gab es sogar Frühstück und Wlan🙏🏻
    Die Innenstadt haben wir dann per Fuß erkundet und sind durch die Geschäfte geschlendert. Joa viel mehr haben wir nicht wirklich gemacht😅
    Unser australischer Arbeitskollege hatte uns empfohlen in die Glasshouse Mountains zu fahren, dem Rat sind wir dann gefolgt.
    Zuerst sind wir einen kleinen Berg hochgelaufen, was mega anstrengend war, weil es ne halbe Stunde lang in recht steiler Steigung nur nach oben ging - die Aussicht war aber sehr gut! 🤗 Man konnte die gesamte Landschaft von einem Aussichtspunkt überblicken und von dort aus haben wir uns unsere nächste Wanderung gesucht.
    Und joa es wurde dann halt der höchste Berg den es gab mit ca. 550 Höhenmetern.
    Vom Parkplatz ging es dann erstmal auf einen kleinen Pfad mit verwurzelten Stufen usw. in der Beschreibung stand es sei ein schwieriger Wanderweg, also dachten wir uns das es wohl nicht mehr viel schwieriger werden würde.
    Naja - nach 10 Minuten kamen wir dann am Anfang des Berges an und da war nichts außer einem Pfeil der auf die steile Felswand gezeigt hat und ein paar ausgewaschene Fußabdrücke.
    Also ab nach oben. ⛰🔝
    Zusammenfassend kann man sagen, 70-80% Steigung sind verdammt steil, 1,5 Stunden für eine Strecke waren mega anstrengend und wenn man zwischendurch dann keinen perfekten Grip an den Schuhen hatte, hatte man schon sehr große Angst! Trotzdem war das Klettern mega geil! Durch die Anstrengung, das Adrenalin, die Aussicht und das anspruchsvolle Klettern war es einfach eine super Erfahrung! Wir glauben zwar nicht, dass viel mehr geht ohne Klettersicherung, aber die Aussicht und der Weg dahin haben sich 100% gelohnt!
    Hier passt das Sprichwort „Der Weg ist das Ziel“ 💯💯.
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  • Day83

    Surfers Paradise

    May 7 in Australia

    Und weiter geht‘s nach Surfers Paradise. Drei ereignisreiche Tage stehen an 🤩. Ein anderer Backpacker hatte uns auf der Melonenfarm von einem Angebot erzählt, bei dem wir für 120$ 3 Tage lang Spaß haben sollten.👍🏻
    Zuerst ging es in den Wet 'n Wild Wasserpark.
    Es war ein riesiger Wasserpark mit vielen verschiedenen Rutschen. Das krasseste war auf jeden Fall eine Loopingrutsche! Man stellt sich da in eine Kapsel, die Tür schließt sich und man denkt sich „Fuck warum tue ich mir das jetzt an?!“ dann zählt ein Countdown von 3 runter und naja, der Herzschlag wird nicht unbedingt langsamer. 😅 Als sich dann die Klappe öffnete, konnten selbst wir gestandenen Männer ein kleines Aufschreien nicht verhindern. 😂😵
    Wir fanden es trotzdem so geil, dass wir die Rutsche locker 4 mal gerutscht sind. 😅
    Die anderen Rutschen waren auch cool, aber weil wir außerhalb der Saison da waren, hatten leider einige gute Rutschen geschlossen.
    Nachmittags sind wir dann zurück zum Hostel und haben uns Surfers Paradies mal ein bisschen genauer angeguckt.
    Es sieht aus wie eine riesen Metropole, aber zwischen all den Hochhäusern ist immer noch genug Grün, chillige Cafes und Klamottenläden. Zeitgleich war auch ein Straßenfestival in der Innenstadt. Das gab dem ganzen noch mehr Flair und durch 3 Bühnen war auch immer viel los.
    Abends ging es dann los das berühmte Nachtleben zu erkunden. Dazu haben wir einen Club Crawl gemacht, heißt wir haben einmal 30$ bezahlt, waren in 4 verschiedenen Clubs und haben 5 Freigetränke bekommen. 3 der 4 Clubs waren auch echt sehr gut👍🏻🎉🎉 - alles in allem ein sehr gelungener Abend 🍻.
    Am nächsten Morgen ging es dann zu Movie World. Nachm Saufen auf Achterbahnen zu gehen ist prinzipiell nicht die beste Idee, aber wir hatten glücklicherweise keinen Kater. 👍🏻
    Naja Kater hin oder her, wenn man dann so eine riesen Achterbahn sieht wird einem doch ein bisschen schwummrig im Magen - war aber mega cool!
    Die Attraktionen waren eine Achterbahn mit mindestens eineinhalb Minuten Fahrzeit, eine andere kranke Achterbahn bei der man ordentlich durchgeschüttelt wurde, eine Wildwasserbahn, ein FreeFallTower und ganz wichtig, ein Kino in dem das Lego Movie gezeigt wurde - in 4D. 😍
    War richtig gut!!
    Am Montag ging es dann zu Sea World.
    Als wir die Tickets gekauft hatten, dachten wir das wäre das schlechteste von allen Sachen - war im Endeffekt das beste. 🙏🏻
    Pinguine sind ja echt sehr coole Tiere, aber über Delfine und Seelöwen geht halt nicht viel drüber.
    Wir waren in einer Delfinshow und die Tiere sind einfach der Hammer! Was man denen einfach beibringen kann ist unglaublich!
    Ja das war Surfers Paradise für uns. Leider ohne surfen, dafür hatten wir keine Zeit. 😅
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  • Day79

    Byron Bay

    May 3 in Australia

    Nachdem wir uns also einen groben Überblick über das bisher schönste Städtchen gemacht haben wollten wir uns einmal mal wieder ein vernünftiges Essen im Restaurant gönnen, bevor wir den angrenzenden Nationalpark und die Strände erkunden. 😛🧐
    War zwar relativ teuer, nach der harten Arbeit aber mal verdient und es war ein Traum. 🤩
    Anfangs hatten wir direkt das Glück die Flosse eines Delfins zu sehen, als wir auf einem Lookout direkt am Meer standen. 😍🐬
    Danach sind wir zum berühmten Cape Byron Lighthouse gewandert, von dem aus man auch einen traumhaften Ausblick über Byron Bay und den Pazifik hat. Imposant zu sehen wie die Wellen auf die Felsen beim Lighthouse gekracht sind. 🗼
    Außerdem hatte man von dort oben nen Ausblick über einen der schönsten Strände Australiens, welcher direkt hinter dem Regenwald beginnt und wo man mit etwas Glück Rochen beobachten kann. 👀
    Außerdem befindet sich kurz unter dem Leuchtturm der östlichste Punkt des australischen Festlandes.
    Ansonsten stand mal wieder Surfen an. 🌊🏄🏽‍♂️ Einmal mit weniger Erfolg auf Grund von zu kleinen Surfbrettern, beim zweiten mal jedoch wieder erfolgreicher. ✊🏼
    Unser Highlight beim Surfen war allerdings nicht das Surfen an sich, sondern dass nur ein paar Meter entfernt von uns 3 Delfine zu sehen waren. 😍😍 Einfach geile Tiere! 🐬
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  • Day76

    6 Wochen Fruitpicking und Farmarbeit- das muss reichen! 🍉🐄
    Wir hätten zwar gerne noch eine Woche länger dort gearbeitet, aber leider war keine Arbeit mehr.
    Und da es weiter auf Reisen und somit endlich wieder an die Küste des Pazifiks ging war das auch gut zu ertragen. 👙😋
    Nach einem leckeren Abschiedsessen im Pub mit unserem verrückten Australischen Kollegen ging es auf die Reise.
    600 Kilometer bis nach Nimbin, dort übernachten und von da aus nach Byron Bay lautete der Plan.
    Auf der Fahrt sind wir vom Outback (Kakteen 🌵 und gelbes Gras/Baumwollfelder) über grüne Hügel bis in den Regenwald in Nimbin gekommen. Beeindruckende Landschaft! 🏜⛰🏞
    Nimbin ist bekannt für viele Hippies und den lockeren Umgang mit Drogen. 🏳️‍🌈🍁War interessant mal zu sehen, das ganze spirituelle war aber eher nicht unser Ding.
    Nach 1,5 Stunden Fahrt durch Regenwald und an der Küste entlang kamen wir dann am nächsten Tag in Byron an. ✅
    Trotz des strömenden Regens an dem Tag haben wir uns sofort in die Stadt verliebt. Super Surferflair, alle Leute super entspannt und freundlich, nette Restaurant und Bars und super Strände/Wälder. 😍😍
    Da haben wir es uns nicht nehmen lassen nach nem Spaziergang am Strand im hosteleigenen Jacuzzi ein Bierchen zu trinken mit ein paar Leuten in eine Bar zu gehen und bei einer „Silent-Party“ ein bisschen zu feiern. Heisst: Jeder hat eigene Kopfhörer und kann zwischen unterschiedlicher Musik wählen. Hat unerwartet echt viel Spaß gemacht. 🍻🎧
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  • Day61

    Leben im Outback

    April 15 in Australia

    Auch wenn wir auf unserer Kuhfarm hauptsächlich zum Arbeiten waren und in 4 Wochen auch nur 4 Tage frei hatten haben wir durch die Familie, der die Farm gehört und unsere verrückten australischen Kollegen viel australische Kultur mitnehmen können. 👍🏻
    Zum einen waren wir bei einem Pferderennen und der dazugehörigen Afterparty. Die Australier waren alle schon voll als wir Nachmittags dort ankamen, also gab es einiges nachzuholen. 🍻 Das hätte normalerweise ein Vermögen gekostet, allerdings haben unser Kollege und ein paar andere Australier, die wir zufällig kennengelernt haben uns glücklicherweise den Abend finanziert. 🙆🏽‍♂️
    Außerdem wurden wir zum „Pigchasen“ mitgenommen. Hierbei fahren bzw. rennen die bekloppten nur mit ihrer Lampe, ihren Hunden und einem Messer hinterher und fangen ein Wildschwein mit den bloßen Händen. 🤦🏼‍♂️ Eine der verrücktesten Erfahrungen unseres Lebens. 😅
    Wir wurden aber auch von unseren Chefs auf ein Steak in einem der ältesten Pubs Australiens eingeladen. Endlich mal wieder frisches und gutes Essen. 😍
    An einem anderen unserer freien Tage haben wir dann mal unsere Angeln ausgetestet und komischerweise natürlich nix gefangen. 🤷🏽‍♂️
    Auf der Arbeit standen noch Jobs wie Stockpicking (Stöcke vom Feld aufheben und verbrennen), Zäune von jeglichen Bäumen befreien, Fencing und ein wenig Gartenarbeit bei den Inhabern der Farm (welche einen eigenen Tenniscourt im Garten haben) an. 😊
    Es war ne geile Zeit und hat insgesamt echt Spaß gemacht. 🙏🏻
    P.S.: Wir besitzen jetzt ne Drohne und haben unsere Unterkunft auf der Farm mal von oben fotografiert. 😊
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  • Day51

    Neuer Job, neue Erfahrungen.

    April 5 in Australia

    Unseren neuen Job haben wir wieder übers Internet gefunden. Ab gehts 3 Stunden südlich zurück zur Grenze nach New South Wales. Erste Herausforderung: Anstelle einer Adresse haben wir eine Wegbeschreibung per Sms bekommen, weil unsere Arbeitgeber nicht so genau wissen ob es das Haus im Navi gibt. 🤘🏻
    Naja angekommen mitten im Nirgendwo, 2 pure Aussies als Kollegen und eine Familie als Boss. Das ist unser Leben für die nächsten 4 Wochen.
    Die ersten Arbeitstage stand Fencing auf dem Program. Heißt Zäune reparieren und Laub verbrennen. Damit wir auch etwas für die Umwelt tun, sind unsere Brandwekzeuge alte Plastikrohre.🤙🏼
    Das Ganze hat mit unseren verrückten Arbeitskollegen sogar Spaß gemacht und zum
    Feierabend wurde uns dann sogar das ein oder andere mal ein Rum-/Whiskycola spendiert. 🙆🏽‍♂️
    Nachdem die Zäune zum Großteil repariert waren waren wurden uns unsere neuen Arbeitsfahrzeuge präsentiert - zwei Quads inklusive Chemiefass auf dem „Gepäckträger“. Unsere neue Aufgabe war es jegliches Unkraut auf den Feldern mit den Chemikalien zu bespritzen. Anfangs hat das ganze richtig Spaß gemacht, allerdings wurde es nach mehren Stunden auf den riesigen Feldern (teilweise mehrere Kilometer lang) und in der Sonne wirklich hart. 🤷🏽‍♂️
    Da waren wir beide nicht traurig, dass eine der Sprayvorrichtungen nach ein paar Tagen aufgegeben hat und somit wieder andere Arbeit auf uns gewartet hat. 🙏🏻
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  • Day39

    So jetzt sind wir so ca. 6 Wochen unterwegs und haben bis jetzt nur von unserem Ersparten gelebt.
    Damit wir in 6 weiteren Wochen nicht auf der Straße sitzen, wollen wir mal nen kleinen Reisestopp einlegen und anfangen Kohle zu machen.
    Wo macht man das am besten? Natürlich in Chinchilla, wo auch sonst?! Dieses Dorf in deutschen Verhältnissen ist in Queensland, 400 Km von Brisbane entfernt. Mit seinen ~3500 Einwohnern zählt es hier zu den größeren Städten und hat sogar einen Supermarkt der am Wochenende auf hat 😱.
    Und was macht man am besten? Natürlich große Melonen ernten🍉🍉😏
    Der Weg bis nach Chinchilla war selbst im Auto hart.
    Wenn man bei 40 Grad sprittsparend ohne Klima fährt verschmelzen Tshirt und Sitz irgendwann miteinander.
    Die Fahrt am Rande des Outbacks war trotzdem eine Erfahrung wert! Wenn ein Schild sagt, dass die nächste Tanke erst in gut 150 Km ist überlegt man sich zweimal ob man nicht nochmal auffüllen soll. 🤷🏽‍♂️
    Naja angekommen in Chinchilla passierte schon der erste Mist. Der Typ von der Melonenfarm rief uns an und sagte, wir können nicht anfangen, weil die anderen Backpacker zu hart gesoffen und gefeiert haben. Naja nach einigem hin und her hat es dann doch geklappt und wir sind in unser neues Zuhause eingezogen. Dreck, Insekten und Krabbeltiere gehören halt zum australischem Way-of-life dazu, also locker nehmen und einfach nicht unters Bett etc. schauen.
    Nach dem ersten Arbeitstag dachten wir uns. Nein, das werden wir niemals durchhalten. Als dann nach ner Woche der Muskelkater weg war, fingen die Farmleute an uns sehr oft frei zu geben... nicht gut für uns!
    Also ab zu Mcces Wlan schnorren und nen neuen Job suchen, wo man hoffentlich mehr arbeiten kann.
    Nach dann 11 Tagen in Chinchilla mit NUR 7 Arbeitstagen haben wir gekündigt und sind zur nächsten Farm.
    Die anderen Backpacker waren zwar ziemlich cool und gut drauf, aber wir sind ja hier zum arbeiten und Geld verdienen und nicht um das gleich wieder im einzigen Pub des Ortes gegen Bier einzutauschen.
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  • Day33

    Blue Mountains

    March 18 in Australia

    Aus den blauen Bergen kommen wir...⛰🎶
    Ich glaube zwar, das Lied handelt nicht von den Blue Mountains in Australien, möglich ist es aber schon😂
    Naja der nächste Nationalpark steht an.
    Die Blue Mountains sind kaum 2 Stunden Autofahrt von Sydney entfernt und einfach beeindruckend!
    Der Name kommt daher, dass über den Tälern blauer Dunst schimmert. Das kommt laut Wikihendrik von den Eukalyptusbäumen die das gesamte Tal bewalden - sieht auf jeden Fall sehr cool aus!
    Gestartet sind wir mit einer „Wanderung“ zu einem Wasserfall. Hat insgesamt gut 2 Stunden gedauert und war sehr gut!
    Man läuft unter Felsvorsprüngen, mitten durch den Wald und erreicht dann einen Wasserfall. Den Weg säumen dabei viele Aussichtsplätze, von denen man einen wunderschönen Panoramablick auf die Bergkulisse hat. 😍
    Danach ging es weiter zum wohl berühmtesten Ort in den Blue Mountains - The three Sisters -.
    Einem Felsgebilde, das drei Steinspitzen hat. Sehr cool!
    Auf dem Weg dahin mussten wir gefühlte 200 Treppenstufen bezwingen, aber es hat sich gelohnt.
    Danach waren wir an einem weiteren Aussichtspunkt mit einer kurzen Wanderung.
    Der Ausblick war wunderschön. Man konnte die steilen Felswände, kleine Wasserfälle und tolle Natur sehen.
    Auf dem Rückweg hat Hendrik dann eine Eidechse, so groß wie ein kleines Krokodil entdeckt. Da bleibt man mal lieber etwas zurück und beobachtet die Dinger aus sicherer Entfernung. Denn eins bekommen wir sehr oft gesagt „in australia everything wants to kill you.“ 😂😂
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