Anna Larem

Joined August 2018
  • Day100

    Chiapas & Oaxaca

    December 14 in Mexico

    10 Tage mit integrate

    Start bisschen kacke, da Bus in viel Verkehr :( eigentlich war palenque geplant, aber das schaffen wir nicht. Dennoch sieht man schon, dass die Landschaft ganz anders aussieht - viiiiiiiel grün, andere Bäume, Lianen und Palmen.
    Viel einfaches Landleben mit Vie. Auch Bananenplantagen
    Recht neue Straßen aber auch Schrott an jeder Ecke (Trucks, alte construction machines)
    Außerdem überall Pilger für diese Guadalupe - Fahrzeuge mit vielen Leuten hinten drauf und Schmuck (Blumen, palmenblätter, Luftballons und natürlich Bilder von guadalupe) und teilweise Polizei Sirene und Fackeln (manchmal laufen sie wie bei Olympia damit) - überall zu sehen auf gesamten Trip! da ist bald wohl en besonderer Tag (noch mal nachschauen!)
    Stadt palenque recht gut entwickelt und touristisch - viel jungel! Langsam wird es auch hügelig/bergig

    24 Stunden von Queretaro bis palenque

    Ruinen Palenque:
    In einen Tempel kann man auch rein - coole Gänge mit Grab von der Königin (? Info!) Ansonsten kann man auch auf viele drauf. Total in den Bergen und im jungel - echt cool! Außerdem war da auch ein brüllaffee und weg nach unten zum Museum im jungel. Eigentlich cooler als Chichen Itza!
    Zodiaco Maya gekauft
    Weg weiter richtig heftig jungel! Hügelig und grün // aber schade... immer mal Flecken ohne Bäume (abgeholzt) Man sieht dann aber auch häufiger auf diesen Flecken neue kleine Pflanzen. Und: kein netz!

    Misol Ha Wasserfall
    Ganz cool und mächtig, aber jetzt auch nichts unglaublich besonderes. Man kann im Wasser schwimmen und hinter Wasserfall entlanglaufen + Höhle

    Cascadas de Agua Azul
    Auf dem Weg dorthin durch sehr ärmliche Region gefahren. Leute leben mitten in den Bergen im jungel. Viele Kinder
    2 mal wurde auch wie bei Nevado toluca die Straße durch Seil abgesperrt für betteln und verkaufen
    Leider auch einiges an Plastikmüll am Straßenrand
    Keine Tankstellen sondern Sprit in Kanistern am Straßenrand
    Cascadas sehr schön! Drum herum nette Souvenir-Läden und essen.
    Straßen dorthin allgemein definitiv nicht gut für große Reisebusse! Jedoch schön im Dschungel

    San Cristobal de las Casas
    Weg dorthin umstrittene 199 Straße - nachts wohl ab und an mal Überfälle aber alles gut
    Hoch gelegen! (Höhe?) eher überall nun Pinien/Nadelbäume und kein Dschungel mehr
    Leider nicht viel Zeit für die Stadt :( soll jedoch sehr schön sein! Stadt und Gegend sehr bekannt für Bernstein, Kaffee und Schokolade
    Ist die Hauptstadt von Chiapas (?).
    Mercado Santo Domingo cool
    Hier fällt mir besonders auf, dass überall „carnicerias“ - ganz viel rohes Fleisch liegt ungekühlt auf normalen Tischen und wird auch da noch verarbeitet
    Etwas außerhalb vom Centro historico sehr ärmliche Kolonien :(

    Canon del Sumidero
    Auf dem Weg Halt in Chiapa de Corzo. Hier waren auch wieder gaaaaaanz viele Pilger und kleinen autos, Vans und sogar Trucks!
    Boot von „cahuare“ - sehr schnell! Viel Spaß :)
    Sehr beeindruckend! Haben Krokodile, Pelikane, Geier und andere Vögel gesehen.
    Tannenbaum Ding weil von oben Wasserfall

    Zinancantan
    Bei einer Frau im Haus (Juanita). Die machen viele Textilien und Alkohol (abgefüllt in alte Bacardi etc Flaschen) selbst! Davor in einer Art Kirche wo nur Männer zu Blasmusik ziemlich auf der Stelle tanzen und Böller, die sind jedoch an einer Art Rakete und werden in die Luft geschossen
    In Küche konnten wir sehen, wie tortillas gemacht werden - Teig wird in Art Presse gemacht und dann auf heißer Platte gebacken, mit Holz befeuert

    San Juan Chamula
    Ganz besonderes indigenes Dorf (mehr Infos nachlesen!). Eigene Polizei. Man darf fast gar keine Fotos machen! Als wir ankamen wurde ein Auto von den Männern umstellt - ca. 30! Sie tragen Schwarzes Fell und typische „cowboy“ Hüte.
    Eintritt in Kirche 25 pesos - definitiv gelohnt! Keine Bänke, Decke und Wände sehr kahl, auf dem marmorboden waren überall pinienzweige (diese Grünen langen Nadeln). Rechts und links ganz viele schreine von verschiedenen heiligen und dafür viele Kerzen und Blumen. Am Ende dann Johannes der Täufer (wohl Heiliger als Jesus).
    Zwei Frauen mit kleinen Mädchen haben Gebete gemacht, das Mädchen dann mit Eiern eingerieben und eine Art Softdrink (scheint denen heilig zu sein) in Kerzen geschüttet. (Noch mehr Infos über bräuche). Und wir erlebten das krasse: die Guadalupe Pilger kamen auf Knien in die Kirche hinein und haben gesungen.
    Einzigartiges Erlebnis!
    Eigener OXXO: OSSO - gleiche Farben, aber ist ja anders!

    Cascadas El Chiflon
    Auf weg dorthin in den Bergen häufiger Hütten auch aus Holz und es werden viele Produkte aus Holz verkauft -warum auch immer, aber in einer Gegend waren überall diese Holz-Obstkisten
    Mais wird hier übrigens auf jedem freien Fleck angepflanzt und sicherlich per Hand geerntet (unwegsam!)
    Überall freilaufende Hühner, Ziegen, Hunde
    Und mal wieder keine Tankstellen, sondern Sprit wird am Straßenrand in Kanistern verkauft
    Eine weitere Gegend hatte dann eher Töpferwaren (viele in Form von Hühnern)
    Kurzer Halt in Comitan de Dominguez - recht große Stadt.
    Wasserfall unglaublich! Super blaues Wasser und cascaden, bis man letztendlich nach einem etwas anstrengenden Weg bergauf zum super großen Wasserfall (Name?) kommt. Sehr sehr schön hier und man kann campen oder in Cabanas übernachten.
    Gegend hier wieder sehr hügelig, jedoch weniger Dschungel sondern eher normale Baum-Vegetation. Aber sehr grün!

    Lagos de Montebello
    Großes Areal mit über 50 Seen! An Grenze zu Guatemala
    Vegetation schon wieder etwas anders und viel nebel. Sehr hohe dünne Bäume
    Nicht so viel gemacht, aber dann auch über Grenze nach Guatemala (keine Kontrolle?!?!) gegangen. Bei tziscao (Lago Internacional). Danach war jedoch eine Taschenkontrolle in Mexiko
    Weil so viel Verkehr war wegen der Guadalupe haben wir halt an einer Hütte mitten im Nirgendwo gemacht und am Lagerfeuer mit Musik tequila getrunken. Ohne Empfang schon etwas gruselig.

    Zipolite
    Sehr kleiner Ort und noch nicht wirklich touristisch (wenige Hotels!). Leute wohnen da noch in Strandnähe sehr ärmlich, man sieht jedoch, dass es langsam ausgebaut wird
    Alles nicht so modern und sehr Hippie - viele Drogen werden angeboten (nicht nur marijuana)
    Außerdem überall am Strand nackte Menschen.
    Schöner Strand mit wenigen Leuten und tollen wellen und warmen Wasser - keine touri-liegen
    Wir waren in Cabanas La habana - einfach aber richtig Strand feeling // dort kann man auch Zelten
    Wir haben jedoch 4 von diesen Fischen gesehen, die sich bei gefahr aufblasen (Name?!) glaube die sind auch sehr giftig. Lagen entweder tot am Strand oder waren tot im Meer in Strandnähe
    In Av. Roca Blanca ist abends bisschen was los und Hippies verkaufen ihren Schmuck. Waren in super süßem französischen Café (Name insta) und haben lecker Gurken-Limetten-Wasser getrunken und Crêpe mit Nutella gegessen // der Besitzer hat immer mal wieder zwischendurch an seinem joint gezogen

    Puerto Escondido
    Mehr touristisch und auch größer, jedoch lange nicht so touristisch wie Cancún etc! Eher Surfer und junge Traveller
    Man kann hier viel machen - surfen, Baden (an nur wenigen Stellen) und mit dem Boot raus zum fischen und Delfine/Schildkröten beobachten.
    Wir sind an playa zicatela gegangen, der hat jedoch sehr hohe Wellen! Nur geübte Surfer und nicht baden! Weiter laufen und dann punta zicatela - dennoch heftige Wellen! Haben hier den Tag verbracht. Später jedoch mitbekommen, dass an zicatela eine junge Frau ertrunken ist...
    am Strand auch wieder diesen Kugelfisch (google!) gesehen und auch ein Skelett von einer Schildkröte.
    Abends/nachts ging es dann zur Laguna Manialtepec zum Beobachten der Bioluminescence (Google!). Mit Boot gefahren und dann beim Bewegen im Wasser hat alles geleuchtet - genial! Ist Plankton.

    Mazunte
    Etwas größer als zipolite, jedoch genauso Hippie und am Strand keine touri-Hochbuegen oder Reihen voller Sonnenliegen. Nette „Innenstadt“ mit coolen Restaurants. Punta Cometa suuuuuuper schön für Sonnenuntergang! Aber etwas anstrengend, dorthin zu kommen. Einige Leute auch mit uns da.

    Hierve El Agua
    Landschaft nun eher wieder so wie um Mexiko Stadt rum, etwas trockener und wenige bis keine Palmen oder so etwas. viele hügel und häufig agaven // man sieht jedoch, dass der Staat etwas mehr entwickelt ist als Chiapas.
    Hierve El Agua heißt eigentlich „kochendes Wasser“ (?), jedoch ist es kalt. Heißt so, weil es Mineralquellen sind und die blubbern. Haben tolle Absätze (genauer!) geformt.

    Mezcal Fabrik
    Verschiedene agaven Sorten - Name der agave ist Name des mezcal
    42 verschiedene zum probieren bekommen - habe nicht alle probiert! Viel zu viel! Aber Cremas sehr gut :)
    Haben auch chapulines

    Textil Fabrik
    In teotitlan
    Farbe mit getrockneten gerösteten und gemahlenen Insekten (sehr treur) gibt ein lila und dann gemischt mit Limone ergibt anderen Ton
    Viele natürliche Zutaten ergeben diese Farben - auch die Blumen vom dia de muertos
    Viel Arbeit steckt in den Teppichen wegen den Mustern

    Arbol de Tule
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day92

    Yucatan & Quintana Roo

    December 6 in Mexico

    Flug von Queretaro nach Mexiko City 1,5 h Verspätung :( war zum Glück nicht schlimm, da 2,5 Stunden Aufenthalt in México City geplant war. Queretaro ist ein sehr kleiner Flughafen. Schöner Blick auf México City und die beiden Vulkane (Foto)! Nette Frau aus Puerto vallarta (itze) kennengelernt, da sie mich nach einem iPhone Ladekabel gefragt hat. Haben uns dann auch im Flugzeug nebeneinander gesetzt und sie hat viel von ihrem Leben als Single Mom mit einer eigenen Agentur für digital marketing erzählt.
    Terminal 2 in México sehr schön und übersichtlich. Schöne Boing 737 Richtung Mérida! Aeromexico ist auch eine gute Airline. Super Wetter bei Flügen, deshalb tolle Aussicht
    Rund um México City ist fast jede Fläche bebaut oder bewirtschaftet // teilweise kleine Hügel und auch „seen“ (eher komische wasseransammlungen) und sehr braun
    Flug dann bei Veracruz über meer nach Mérida
    Über Celestun (wo auch Reservat mit Flamingos ist), dann wieder über Festland - weniger bebaut und Mit viel grünen Wald, jedoch sehr flach

    Mérida:
    Hauptstadt Yucatan - palacio de gobierno im gleichen Stil wie auch schon in Morelia und Guadalajara.
    Parque Hidalgo schöner Platz mit netten Restaurants
    Edelsteine aus der Region Yucatan! Scheinen sehr berühmt zu sein
    Unglaublich heiß, bin ich gar nicht gewohnt und schwitze viel + schwül!
    Nomadas Hostel sehr groß und viele Europäer - im Vergleich zu Guadalajara, wo eher viele Mexikaner. Aber ganz nett und man bekommt viele Infos
    Generell in der Stadt seeeeeeeehr viele weiße! Bin ma gespannt wie das in Tulum wird.
    Guayaberas (Männerhemden) sehr berühmt hier
    Sonntags wird die Calle 60 für Verkehr gesperrt und auf zocalo schöner Markt „Mérida en Domingo“ mit viel handgefertigten Dingen und essen
    In der Ecke um das Museum de la ciudad Mérida und der mercado Lucas de Gálvez spielt sich das eigentliche Leben ab. Viel Trubel, viele Einheimische und viel Zeug zu kaufen // ganze Ecke nur für Frisöre und Nagel
    Großer „MINOSO“ Shop hier - einfach coole Sachen
    Viiiiiiele Läden mit Schuhen und dann meistens davor Partymusik und einer am Mikrofon
    Schamane juan Gomez getroffen - krasse Sache! Er hat sofort gemerkt, wie es mir geht. Hat nach meinem Geburtstag dann geschaut und zusammengefasst: Geber, mutig, klug und ich soll Auseinandersetzungen vermeiden. Er hat mir den blue Amber Stein empfohlen, 21 Tage tragen, 3 Tage in sea salt Wasser und dann wieder 21 Tage tragen. Das würde mich heilen von meinen Blockaden. Ich müsse mich selbst akzeptieren und lieben.
    Insgesamt war Mérida sehr schön im Kolonialstil mit schönen Plätzen und Parks, aber auch schon im vergleich zu meinen vorherigen reisen sehr touristisch! Viele Amerikaner und deutsche! Nächstes mal sollte ich unbedingt noch nach Celestun (Flamingos und Pelikane), Uxmal, Ruta Puuc, Izamal

    Valladolid:
    Hostel Candelaria sehr schön mit tollem Garten. Ich war tatsächlich alleine in einem Zimmer mit 4 Betten und eigenem Bad (anders, als gebucht). Gut und sauber, jedoch keine Klimaanlage - super warm und vor allem schwül!
    Glaube es sind nicht soooo viele Leute im Hostel. War alleine im Zimmer mit eigenem Bad - recht chillig.
    Früh morgens fahren ab 7 Uhr collectivos nach Chichen Itza, war um 7:30 da, jedoch hätte ich zu lange auf das nächste warten müssen... wollte früh da sein, damit ich vor dem großen Ansturm da bin und die Hitze nicht zu schlimm ist. Da waren noch 3 andere und wir haben uns das Taxi für insgesamt 400 pesos geteilt. (Infos Chichen Itza).
    Das Taxi zur cenote Ik Kil kostet ab da 80 pesos. Cenote sehr schön da komplett „geschlossenes Loch“ und zum Glück war ich auch hier vor dem Ansturm da.
    Danach noch etwas valladolid und in Hängematte im Hostel gechillt.

    Kann man gut in der Gegend auch besuchen: Ek Balam, Balankanche, einige weitere cenoten (xkeken,suytun,xcanhaltun,...), Rio Lagartos (Flamingos), Mercado artesanal Zaci

    Tulum:
    Hostel Lum okay, sehr fancy, neu und sauber. Jedoch viele „obercoole“ Leute da und kein frühstück. Man kann kostenlos ein Fahrrad leihen - bin dann sehr früh (7uhr) los Richtung Ruinen. Es hat leicht geregnet und ich habe mir Banane und belegtes Croissant gekauft für Frühstück. War als erstes an den Ruinen! Vor 8 Uhr kann man auch rein, kostet aber 240 pesos!!! Ab 8 Uhr dann 70. waren ca. 20 Leute dann da. Also alles fast für mich allein. Ab 8:30/9:00 viele größere Gruppen! Wetter an der Küste erträglich, ansonsten super schwül und warm schon. Viele Russen
    Diamanté K ist ein schöner Beach Club und Hotel gleichzeitig
    Ansonsten extrem touristisch, jedoch noch nicht so krass mit Party und saufen. Schon etwas gechillt. Dennoch viele weiße und viele „instagramer“.
    In „La querida“ im Zentrum gut gegessen - pizzaaaaa! Hat mal gut getan.
    Traumfänger (Maya Kultur) gekauft - hier gibt es ganz viele!
    Kann man mal ansehen: einige cenoten! (Gran cenote, carwash, ...), xcaret (Schnorcheln, Delfine, etc) // Busse (ADO) nach Bacalar und Belice gut

    Isla Mujeres:
    Ultramar Ferry für 300 pesos - richtig neu und geil designed
    Poc Na Hostel sehr cool mit AC und eigenem Strand und Livemusik und Party abends. Frühstück ok. Dort Straße Richtung playa Norte und nach rechts eher leer und wenige liegen. Nach links wird es weiter unten immer voller // Avenida hidalgo so die touri Straße Mit Restaurants Bars und Souvenirs. Generell ist der Norden so die Hauptstadt und echt schön. Enge Straßen und bunte Gebäude. Mit Fahrrad (100 pesos) in den Süden gefahren. Westseite Blick auf hotelblöcke Cancun und auch hier recht viele kleine Hotels und einfach „besiedelt“. Eintritt punta sur mit ixchel Tempel (Maya, Info!) 30 pesos aber cool, da an Klippen laufen. Ostseite mit Fahrrad zurück - hier wird viiiiiiel gebaut! Privathäuser und Hotels - aber alles keine riesigen Häuser, das ist gut
    Generell wird noch viel gebaut... könnte mir vorstellen, dass das bald nicht mehr so gemütlich hier ist
    Viele Leute mit kleinen Gefäßen und silbernem „Strohhalm“ - habe gefragt, ist Mate aus Argentinien. Die haben auch immer heißes Wasser dabei.
    Bar „The joint“ hat super leckeren Frozen mojito und top guacamole
    Zurück mit Ferry und dann collectivo für 10 pesos zu ADO. Dort dann für 80 pesos zum Airport // viel billiger als Taxi!
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  • Day86

    3 Monate Praktikum

    November 30 in Mexico

    November wurde sehr kühl! Vor allem morgens und abends! Bus keine Heizung an und auch Häuser sehr kalt! Dicke Wolldecken // habe kleine Elektro Heizung, bringt aber nicht viel. Häuser keine Dämmung und Fenster lassen viel Kälte rein. Jetzt verstehe ich, wieso niemand in Mexiko die Kälte mag, ist ja überall sau kalt!

    Weiterhin viel Stress auf Arbeit mit TSA Issue und viel Verantwortung über Listen

    Baustelle auf weg heim - Bus nimmt andere Route - total sinnlos, da dort auch Stau und ich komme um 18:30/19 Uhr nach Hause. Einfach kacke. Super lange Tage :(
    Außerdem fährt er häufiger offroad an den wartenden Autos vorbei - einfach dreist, aber spart bestimmt 20 min
    Die Busfahrten an sich waren auch einfach ein echtes Erlebnis... halb auseinander fällende Busse auf holprigen Straßen ... rote motorkontrollleuchte und aussetzende Drehzahlen

    Vermissen werde ich die Taqueria Jalisciensa um die Ecke - einfach super leckere Tacos und Quesadillas -bevorzugt mit bistec, viel Koriander (cilantro), Zwiebeln und Salsa verde

    Jordan hat gekündigt - richtig so! Er war aber eher „gezwungen“ worden

    Viele junge Leute wollen mach Studium wohl nach Queretaro - so auch fast alle anderen Praktikanten hier (Ana, Itzel, ...) // hier ist halt viel Industrie

    Montags in letzter Woche bei Thorsten und Frau und Kindern (zwei Töchter) eingeladen - leckere Lasagne!

    Der letzte Arbeitstag war sehr anstrengend wegen TSA Issue und dann auch noch auf Heimfahrt fährst komplett unbefestigte Straße irgendwo im nirgendwo gefahren mit großem Bus - die Abkürzung muss man wohl kennen :D
    Übrigens ist eine Bushaltestelle (auch für normsle Public Busse) mitten auf der „Autobahn“ - einfach so. Keine Abfahrt/Auffahrt... nichts.
    Bei Stau wird außerdem so oder so der standstreifen benutzt
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  • Day75

    Guadalajara & Tequila

    November 19 in Mexico

    2. größte Stade Mexico’s - Stadtteile!

    Dieses WE „buen fin“ mit sehr vielen Angeboten! Überall in Mexiko

    Ca. 5h mit Bus hingefahren - diesmal voll warm! Viel geschlafen und 12 Uhr nachts Ankunft

    Tapatio Tour 140 pesos für 3 Routen
    Guadalajara selbst sehr grün viele Bäume // colonial americano schöne Häuser // breite avenues // Centro Magna schöne bekannte große Shopping mall // arcos // Octoberfiestas?! // Expiratorio schöne Kirche // mariachi festival // viele Pferdekutschen

    Zapopan „Beverly Hills“, viele Hotels und viel Entertainment // Hochhäuser
    Famous für Maisproduktion und es gibt hier dann immer eine Messe alles um Mais

    Mexikaner hier sind hübscher und größer!

    Mercado corona (Guadalajara) 3 Stockwerke und unten richtig leckere Tacos etc! Aber mit frijoles // flan wie Creme brûlée verbrannt sehr bekannt für Guadalajara - story mit Nonnen // jaricilla?

    Tlaquepaque sehr schön! Mercado de artesanias toll mit leckerem Likör. Viel mariachi! Vor allem Parian - Restaurants und in der Mitte „Bühne“ mit mariachi.

    Abends tequila Night mit Hostel hospedarte und vielen coolen Leuten! El sonidero Club viel Salsa, cumbia, Banda getanzt!

    Amatitlan (tres Mujeres, herradura) und tequila
    Überall am Straßenrand blaue Agaven

    Tequila Tour mit cofradia // agaven brauchen 8-10 jshre (?) zur Reproduktion // Erde ist alter Vulkan // normalerweise würde eine Art Baum daraus wachsen, wird aber immer wieder gekürzt // 7 Kilo agaven pinas für 1 Liter tequila // riecht schon richtig nach tequila // 5 Stadien // zuerst die agaven Herzen, dann wird es in eine Sauna gepackt (Bild braune agave) 40, dann gepresst, dann fermentiert 72, dann destilliert 16 // 140 h (6tage) dauern die 5 Prozesse // lange Zeit halt für Pflanze // dann viel zeit noch zum lagern in Holzfässern (verschieden! Info!) 2-11 months reposado 1-3 Jahre anejo 3-11 Jahre extra anejo // keine Lagerung blanco

    richtig trinken: im Mund aufwärmen links rechts, einatmen, schlucken, durch Mund ausatmen // Tötet alle Bakterien

    Unterschied Mezcal und Tequila

    Guter tequila laut Mexi: jose cuervo (tradicional), Don Julio

    Wichtig: 100% agave!

    Es gibt Bus ab Guadalajara (tequilaplus, 150), aber zu dritt war ein uber mit 400-500 einfache Fahrt auch okay!

    Parade für Revolution
    Sport, Schulen, Musik, Helfer öffentlicher Dienst (Polizei, Feuerwehr etc viel Militär! Auch viele Kinder dabei dann schon bei Militär
    Disziplin Zucht und Ordnung zeigen // alle im Gleichschritt
    Wenige erwachsene

    Mercado de libertad bzw Mercado San Juan de Dios - alter Markt ! Tradition! Tortas ahogadas.

    To Do: barranca de huentitan!
    Nächstes mal dann Hostel hospedarte Chapultepec, da dieses bar und dachterasse hat etc

    Fazit: sehr sehr schöne Stadt! Viel grün! Ruhiger als Mexico City! Schönere Leute
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  • Day63

    Vadder da

    November 7 in Mexico

    Feueralarm Flughafen

    „Christmasparty bei Airbus“

    Koffer voll mit Sachen - Kaugummis, Gummibärchen, schokobons, Milka, Lebkuchen! :)

    Tag 1 - Queretaro Centro.
    • viel gelaufen, mit Bus (Jesus-Bus) gefahren und Bier „im Fenster“ getrunken. Abends essen mit Jesus und Freundin und Kinder von Freundin und deren Kinder (Bild)

    Tag 2 - Mexico City
    • 6 Uhr am sehr coolen Bus Terminal und mit Primera plus um 6:30 Richtung Mexico City. Sehr noble busse mit TV und viel Beinfreiheit - hatten direkt sitze vorne gebucht. Man bekommt sogar ein getränk und Snack dazu und Fahrer hat eine abgeschlossene Kabine - An Flughafen Terminal 1 angekommen und uber zu NH Collection Hotel
    • Turibus für 160 ab Engel // paseo de la reforma schöne kleine Geschäfte
    Kathedrale am zocalo schief in sich nach Erdbeben - viele Gebäude
    Chapultepec schön! Garten, See, botanischer Garten, Zoo, schloss, schmetterlingsgarten
    Stadtviertel Condesa sehr schön

    Tag 3 -
    Cameron Ballons 5:30 pick up! Ca. 6:30/7:00 Uhr Start (flyingpictures.com
    Super cool! Pyramiden Teotihuacan
    8 Personen plus Pilot
    Tolle Route gewählt! Danach Sekt weil aus Tradition
    Pilot macht das seit 25 Jahren
    Gutes Frühstücksbüffet nachdem Ballon und Korb auf einen Anhänger gepackt wurden
    Wir wollten dann nicht mehr zu Pyramiden, da ab 9/10 Uhr dann die Busse mit riesen Gruppen ankamen und alles überlaufen
    Müde
    Straße balderas zwischen mercado la ciudadela und Park alameda central voll mit kleinen Ständen zum Essen und Sachen kaufen
    Mexiko Stadt hat scheiß Verkehr! Super lange wieder zum Flughafen für Bus gebraucht! War eng. Auf der Heimfahrt 2-3 Stunden geschlafen da total fertig.

    Tag 4 - San Miguel de Allende
    Entspanntes Frühstück bei Vadder im Hotel, dann wieder Bus Terminal. Diesmal ETN, Busse sind aber nicht so genial wie Primera Plus
    Von Terminal zu Innenstadt 20 min gelaufen - parcour für Vadder! Gehweg interessant und bergauf. Mitten im Leben, keine touris
    Hauptplatz vor besonderer Kirche voller touris. Mercado de artesanias sehr schön und wenige Touristen. Hüte gekauft für 10-20 Euro pro Hut
    Viele cowboys mit ihren Pferden unterwegs - auch auf der normalen „großen“ Straße

    Weihnachtsmarkt! Witzig! Sogar Weihnachtssterne und Kinder können Plätzchen bemalen!
    Bernal mit Jesus und Adriana
    Michelada - Bier, Tomate und Muschel, limon, Chile
    Für Chile Marke tajin
    Quarze sehr famous! Clamato?!
    Heuschrecken gegessen - naja.
    Gorditas aus blauem Mais mit bistec und nopal (Kaktus)
    Schaafswolle sehr famous - Schals, Tücher, Tuniken
    Abends nur noch gechillt vor TV

    Hotel san Xavier von Vadder übrigens sehr toll! Sauber und günstig. Gutes Frühstück! Gute Lage!
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  • Day61

    2 Monate Praktikum

    November 5 in Mexico

    Anfang Oktober Stress mit Tim wegen Telefon. Respektloser Umgang allgemein und er hat seine Favoriten, die um 9/10 kommen und um 15/16 gehen. Auch er ist selbst kein Vorbild und macht lieber dumme Witze. Er hat mir eh mal gesagt, dass er nicht so wirklich Lust auf das ganze hat, es aber wegen Karriere macht. Komischer Typ, der noch nicht mal mit mir persönlich über den Vorfall reden kann. Habe dann zu Thorsten Stahl gewechselt, der Manager der gesamten Single Parts area. Ihm habe ich eh anfangs mehr geholfen mit dem TSA/Peel-of Issue und von ihm kann ich sicherlich mehr lernen!

    12. Oktober Freitag Abend bei Itzel Abendessen - großes Haus mit Studenten in komischen Viertel - kochen ganz viel mit purem Öl - Huhn frittiert und dann in Butter und BBQ sauce noch mal „gebacken“. Dazu Papas fritas und etwas Gemüse (FOTO!). Sehr nett alle, aber wenig englisch... zum Dessert „Kuchen“, war aber nur Kekse aufeinander geschichtet mit einer sehr süßen Limon-Creme

    Jicama super leckeres Wurzel gedöns mit Salz, Limone und nach bedarf Chilli - erfrischend und gesund / gibt’s aus nem kleinen Wagen vor den Bussen nach der Arbeit für 5 pesos!

    Kino

    Lebensmittelvergiftung Kantine (häufiger)

    Keine Kinderwägen, tragen eher

    Schlange vor öffentlichen Krankenhäusern

    Schlange vor Banken - zu wenige Automaten

    Übergewicht eher am Oberkörper, Beine schlank
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  • Day53

    Nevado de Toluca

    October 28 in Mexico

    Der Nevado de Toluca (Xinantécatl) ist mit 4690 m der vierthöchste Berg Mexikos und ein seit vor Christus ruhender Vulkan. Den kann man doch mal besteigen! :)

    Um 4 Uhr morgens ging es mit einem kleinen Van (20 Personen) und Integrate Queretaro los. Ich war die einzige Ausländerin und war mir der Kälte auf dem Berg bewusst - die Mexikaner saßen mit ihren dicken Jacken schon im Bus! Das kann ja was werden! Mache Mädels mussten auch extra noch Make Up für das perfekte Instagram Foto auftragen... naja. Auf dem Weg sah doch die Landschaft mit Nadelbäumen und Feldern plötzlich aus wie in Deutschland. Kurz vor dem Berg passierten wir auch ein sehr ärmliches Dorf, in dem die Bewohner sich augenscheinlich durch Tierhaltung, Gärtnerei und mit Brennholz selbst versorgen. Die Kinder versuchten, Autos anzuhalten und etwas Geld zu ergattern. Sie sperrten sogar die Straßen mit einem Seil ab... traurig, wenn man sowas sehen muss... Angekommen an der „Talstation“ warteten neben sportlichen Mountainbikern und Läufern auch Pick Ups mit einer Art Zelt auf uns. Mit ca. 10 Leuten auf der Ladefläche ging es dann das letzte Stück zum Start unseres Weges.

    Puh! Die Höhe spürt man doch extrem! Die Luft war schon sehr dünn und der Weg zu den beiden Kraterseen, die mit Regen- und Schmelzwasser gefüllt sind und im Volksmund als Lago del Sol („Sonnensee“) bzw. als Lago de la Luna („Mondsee“) bezeichnet werden, doch sehr anstrengend. Wir befanden uns in einem Naturschutzgebiet, demnach gab es keine besonders befestigten Wege oder ähnliches. Dafür jedoch gibt es dort eine Pflanzenart, die es (fast) nur auf dem Nevado toluca gibt: die Eryngium Monocephalum.
    Der Blick auf die beiden Seen war schön, jedoch wartete hier schon eine weitere größere Gruppe. Also ging es für mich und Jon, einem Mitarbeiter von Integrate, weiter hinauf - das wollte bei dem Nebel wohl keiner, so waren wir alleine. Immer wieder klärte der Nebel auf, wir hatten ein wenig Sonne und schöne Blicke auf die Seen und Gipfel. Da entdeckten wir sogar eine Biene in einer der Eryngo Blumen - wow! Über 4000 m und wir finden eine Biene! Auf dem Weg passierten uns zwei Personen, die wohl mit ihren Blumen zu einem der Altare spazierten/kletterten. Der Berg ist nämlich auch eine sehr religiöse Stätte und galt unter den präkolumbischen Indianern als besonders heilig. Nach einer kurzen Rast mit ein wenig Sonne zwischen dem Nebel und einem tollen Blick ging es dann wieder zurück.

    Zum Abschluss gab es nach der erneuten Fahrt auf dem Pick Up Quesadillas. Übrigens musste man bei den Toiletten mit einem Eimer Wasser selbst nachschütten.

    Ein toller Trip in die wunderschöne Natur Mexikos!
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  • Day45

    Im Staat Queretaro befindet sich ca. 1,5 h mit dem Auto von Queretaro selbst entfernt die Sierra Gorda, ein Naturreservat (mehr!). Ursprünglich war geplant, mit der ganzen Gruppe vom Trip nach Guanajuato in eine nur mit dem Quad erreichbare Unterkunft (Campamento El Jabali) zu fahren - wie das aber so mit Mexikanern ist: sie sagen zu, melden sich nicht mehr und man weiß nicht, woran man ist. Die Unterkunft war dann auch leider ausgebucht. Also haben wir drei deutschen Mädels eigenständig die Route geplant und Hotels gebucht #germancy :)

    Freitag früh ging es los, nachdem Caro und Freya donnerstags abends von Monterey aus nach Queretaro geflogen sind. Wir hatten einen VW Polo gemietet und starteten den Roadtrip in Richtung Jalpan (Unterkunft Plaza y Hotel Jalpan). Leider spielte das Wetter nicht mit und wir hatten häufiger Regen und Nebel, dennoch konnte man schon vom Auto aus in den vielen Kurven die einmalige Landschaft mit vielen „runden Hügeln“ und Kakteen bewundern.
    Den Mirador de Cuatro Palos, einen tollen Aussichtspunkt auf einem Berg, wollten wir besuchen, jedoch war durch den Regen der unbefestigte und teils steile Weg dorthin mit unserem Polo nicht machbar :( halb so schlimm, denn dafür waren wir an der Cascada El Chuveje komplett alleine! Die Fahrt dorthin war ebenfalls eher ein Offroad-Weg. Also: nächstes mal einen Geländewagen mieten! In der Nähe der Cascada hat sich eine Familie niedergelassen, die in sehr ärmlichen Verhältnissen dort mit ihren Schweinen und Rindern wohnen. Generell sieht man am Straßenrand viele kleine ärmliche Wohngegenden, in denen sich die Leute selbst mit Brennholz, Tierhaltung etc. versorgen.
    Auf dem Weg zur Cascada machten wir davor noch eben kurzen Stop in Pinal de Amoles, einem süßen kleinen Ort, in dem wir wohl neben der schönen Kirche die Hauptattraktion waren.
    Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir dann Jalpan, die größte „Stadt“ in der Sierra Gorda. Renan, mein französischer Kollege kam abends noch per Fernbus dazu und wir gingen in ein Restaurant, das uns empfohlen wurde.

    Da auch Frühstück angeboten wird, waren wir am nächsten Tag (Samstag) dort. Kaffee, Orangensaft, Eier (z.B. Omelette) und Obst für ca. 4€! Meine Hassliebe, Papaya, war auch mit dabei. Doch mit reichlich Limón schmeckt auch sie ganz gut :) nach langem Hin und Her (wegen des Wetters) fuhren wir dann doch weiter nach Xilitla in dem Staat San Louis Potosí. Auf dem Weg dorthin verlässt man die Sierra Gorda und gelangt in die Huasteca Potosina. Das erkennt man auch an der Vegetation: wenige bis keine Kakteen, dafür palmenartige Gewächse, Bananen-Bäume und Lianen.
    Xilitla ist sehr bekannt für (...info). Ebenso berühmt ist der Jardín Escultórico de Edward James. Dort (...info). Trotz des nicht optimalen Wetters waren einige Leute gekommen - mit ihnen jedoch auch sehr viele Spinnen, die überall ihre Netze hatten! Wir sind viel gelaufen, dabei war es doch häufig sehr unwegsam, rutschig und ein wenig gefährlich. Ich war froh, meine Wanderschuhe eingepackt zu haben! In Mexiko gibt es für solche Orte wohl keine Sicherheitsmaßnahmen wie in Deutschland. Da muss man eben aufpassen!
    Eigentlich wollten wir nun in Richtung Cascadas de Tamul und in dem Cabañas Mannan übernachten, doch der Nebel und Regen waren zu stark und wir fuhren zurück nach Jalpan - unser vorheriges Hotel war leider ausgebucht, der nette Herr an der Rezeption telefonierte rum und besorgte uns ein Zimmer in einem anderen Hotel. Das war natürlich lange nicht so schön, für eine Nacht aber gut. Zum Abendessen gingen wir zu einem tollen Ort mit Streetfood (nahe eines Brunnens an der „Hauptstraße“) und was soll ich sagen: suuuuuuper leckere Tacos und Quesadillas de Bistec! Als Nachtisch holte ich mir vom gleichen Stand selbst gemachten Kuchen.

    Bernal

    Tequisquiapan
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  • Day33

    1 Monat Praktikum

    October 8 in Mexico

    Wow. Ein Monat ist schon rum! Die Zeit vergeht schnell, wenn man ständig etwas Neues erlebt. Außerdem habe ich immer einen sehr langen und anstrengenden Arbeitstag - von 7:00 bis 16:30! Da der Mitarbeiterbus jedoch morgens um 6 Uhr abfährt und ich erst um 17:30/18:00 Uhr zu Hause ankomme, bin ich meistens schon sehr müde vom Tag und unternehme nicht mehr viel. Wäsche waschen, einkaufen und die nächsten Reisen planen stehen dann auf dem Plan. Ab und an gehe ich ins Gym - SmartFit, so ähnlich wie McFit in Deutschland: günstig, okay, aber voll! Ich absolviere dort nur mein Basic-Ganzkörpertraining, im mich einfach fit zu halten. Interessant ist, dass die Mexikaner keine Handtücher benutzen, sondern es ist ständig ein Putz-Team vor Ort und macht die Geräte sauber. Oh, das Waschen hier in Mexiko ist so eine Sache für sich. Ich habe regelrecht Glück, dass ich eine Waschmaschine und sogar einen Trockner im Haus habe! Häufig wird hier auch per Hand gewaschen und meistens kalt. Die Maschinen im Haus sind recht alt und dreckig, die Möglichkeiten für verschiedene Temperaturen und Programme gering, doch dennoch wird meine Wäsche irgendwie sauber :) Zum Einkaufen geht’s in den sehr nahen Walmart zu Fuß. Man kann sagen, dass Mexiko sehr amerikanisiert ist, jedoch gibt es eine Besonderheit in dem Staat Queretaro: Plastiktüten sind verboten! Ich habe eine recht große Einkaufstasche, die der Mitarbeiter an der Kasse mit meinen Sachen füllt. Dafür gebe ich immer 10 Pesos. Für Süßigkeiten, Wasser und kleine Snacks sind Oxxo und SuperQ sehr gut - man findet sie in jeder Stadt und an jeder Ecke (ähnlich 7Eleven). Süßigkeiten hier sind meistens mit viiiiiiel Chilli, sogar die Gummibärchen. Zudem findet man auch an Hauptverkehrswegen alle 10m kleine Stände von Privatpersonen, an denen man neben jeglichem anderen Zeug auch eine Menge von Süßigkeiten kaufen kann - allen voran Chips, Popcorn oder Gummibärchen mit Salsa/Chilli. Und natürlich Tacos und Quesadillas :) Getreu dem Motto: „Lo que no mata, engorda“ - was uns nicht umbringt, macht uns dicker. Das sieht man auch an den Leuten!

    Unterwegs (Einkaufen, Gym) kann man immer viel sehen. Dabei meistens recht dreckige Straßen mit unwegsamen Gehwegen und verschrammte un verrostete Autos. Außerdem sieht man direkt nach jemanden in Business-Kleidung eine sehr arme Person mit dreckiger und teils zerrissener Kleidung - hier ist arm und „reich“ sehr nah beieinander. Gewöhnen muss man sich auch an die Feuerwerke, die an jedem Tag zu jeder Uhrzeit entzündet werden. Oftmals sind es auch nur ganz schlichte China-Böller. Damit werden Geburtstage und ähnliche Anlässe gefeiert.

    Ich habe wohl genau zum richtigen Zeitpunkt mit meinem Praktikum begonnen, denn sofort wurden meine VBA Kenntnisse benötigt, um den Verlauf von Teilen/Arbeitsaufträgen zu verfolgen. Fast durchgängig habe ich programmiert und an einem Freitag waren wir bis 12 Uhr nachts im Büro - es war nämlich ein großes Thema (großer Fehler), das recht schnell aufgeklärt werden musste. Dafür bekam ich auch 200 Airbus Points, die ich wohl für Souvenirs einlösen kann :)
    Freitags fahren wir häufiger zu Streetfood-Ständen oder Ähnlichem in der Umgebung. Das machen wohl viele Firmen. Dabei schnallt sich immer niemand hinten im Auto an - auch bei Uber Fahrten „macht man das nicht“. Zum Essen trinken viele Cola oder Horchata, das ist ein sehr süßes milchartiges Getränk, was oft durch die Betreiber selbst aus zerstampften, zerdrückten Früchten, Nüssen oder Samen hergestellt wird.

    Das Nachtleben Queretaro‘s habe ich im ersten Monat auch erkunden können. Dabei ist die 5 de Mayo auch als „Ausgehstraße“ bekannt. Dabei ist der Club Rhodesia Historico mit seiner Electronic Music eher eine Ausnahme, denn hier gibt es eine Tanzfläche! Normalerweise bleiben Mexikaner an ihren Tischen, bestellen ganze Flaschen und feiern dabei nur unter Freunden - schade :( witzig ist es in La Culpable, ein großer Raum mit Raggeaton, 90s und normaler Dance Music, dennoch eher Sauf-Publikum :D aber vielleicht find ich ja noch einen guten Club!

    Alles in Allem waren das sehr interessante erste Wochen in Mexiko! :)
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  • Day11

    Eigentlich war ich nach der ersten Woche im Unternehmen der müde. Schließlich stehe ich um 4:30/5:00 Uhr auf, fahre um 6 Uhr mit dem wunderbaren Mitarbeiterbus und komme erst wieder um 18 Uhr nach Hause :/

    Dennoch gibt es hier durch Organisationen für Exchange Students etc. viele Möglichkeiten zu Reisen :) mit Integrate Queretaro ging es dann direkt freitags nach der Arbeit nach Guanajuato (Stadt). Denn am 15. September wird die Unabhängigkeit von Spanien in Mexiko mit dem sogenannten „El Grito“ gefeiert und besonders in Guanajuato haben die Mexikaner einen großen Sieg gegen die Spanier erreicht.

    Wir waren nur vier Studenten aus Queretaro, während beispielsweise über die gleiche Organsiation ca. 60 Studenten aus Monterrey kamen! Untergebracht waren wir in 4-Bett-Zimmern in einem schönen Hotel mit Blick auf die Stadt. Nach Ankunft erkundeten wir kurz die Innenstadt, waren jedoch eher auf der Suche nach etwas zu Essen. Für mich gab es zum ersten Mal Tacos :) wir bestellten verschiedene Varianten und alles war super lecker! Auf das Fleisch kommen zusätzlich Salsa (ich bevorzuge die milde Grüne), Koriander (Cilantro) und Limone. Sehr erfrischend das Ganze! Tacos al Pastor ist bisher mein Favorit und das Fleisch wird meistens auf einem Döner-ähnlichen Spieß gegrillt. Da es aber so viele verschiedene Arten von Tacos bezüglich des Fleisches und dessen Zubereitung gibt, habe ich da noch keinen guten Überblick :D

    Abends ging es nach einer kleinen Pre-Party am Pool im Hotel zu einem wohl sehr bekannten und noblen Club: „The Grill“. In Mexiko finden jedoch Parties an den Tischen des Clubs statt. Man bestellt sich ein oder mehrere Flaschen für die Gruppe und bleibt meistens unter sich - eigentlich schade. Dennoch war es ein guter Abend mit viel Tequila und Reggaeton :)

    Samstags erkundeten wir, drei Mexikaner (Vania, Irais, Alan) und drei Deutsche (Freya, Caro und ich), die Stadt gemeinsam. Auffällig sind die vielen alten Tunnel, bei denen man direkt das Gestein sieht, in denen es überall tropft und die keinen Dunstabzug haben - dementsprechend stinkt es nach Abgasen. Außerdem sind die Straßen unglaublich eng mit schmalen Fußgängerwegen und viel Verkehr geht durch die Stadt - sehr gefährlich teilweise! Außerdem sieht man sehr häufig alte, aber auch „tuned“ VW Käfer - die scheinen allgemein hier Kult zu sein. Sehr interessant sind auch die vielen kleinen Stände mit Snacks. Diese sind: Süßigkeiten (Bonbons oder Chips) mit Chilli, Obst mit Chilli oder auch erfrischendes Bier mit Chilli (Michelada). Für mich vollkommen unverständlich, warum die das mögen :D

    In Mexiko darf man jederzeit Feuerwerk entzünden. Das macht man auch ... zu Geburtstagen oder ähnlichen Anlässen. Dementsprechend knallt es gerade am Wochenende zum Unabhängigkeitstag ständig.

    Um diesen dann abends zu feiern, sind wir mit Integrate in einer großen Gruppe abends Richtung

    Sänger durch die Straßen (mariachi?)

    Bei regen alles überflutet

    Pferde stehen einfach so angebunden herum „koppel“

    Überall dieser Runde Kaktus mit Früchten (Tuna)
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