Heike Friebel

Joined June 2019
  • Day12

    Tückische Heimfahrt Teil 2

    July 12 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    9 Uhr, ausgeschlafen, gestärkt und wieder bei guter Laune satteln wir die Hühner ....neee die Motorräder 🤦‍♀️. Über den Oberalppass tuckern wir entspannt weiter. Aus Zeitgründen wollen wir die Autobahn nehmen. Blöde Idee zum Freitag. Feierabend,- Pendler,- Ferienverkehr. Staugefahr und zack da stehen wir auch schon unterhalb von München...Mist. Runter von der Autobahn, Pinkelpause, Stau umfahren und weiter über Regensburg usw.
    Was haben wir für ein Glück, es beginnt in Strömen zu regnen und hört bis zu unserer Ankunft zu Hause nicht mehr auf. Völlig fertig und nach einem aussichtslosen Versuch an einer Tanke noch was essbares kaufen zu können, parken wir 22.30 Uhr die Hühner...Quatsch, die Motorräder auf dem Hof. In meinen Stiefeln steht das Wasser knöchelhoch 🤣🤣. Ist bissel übertrieben aber meine Füße samt Socken sind klatschnass und eiskalt. Heiße Dusche, Grog, Erdnüsse....tut das gut. Das war er nun, unser wunderbarer, mit vielen unvergesslichen Erlebnissen gespickter, fast ins Wasser gefallener Urlaub.
    Fazit: Ich brauche neue Motorradstiefel 😂
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  • Day11

    Tückische Heimfahrt Teil 1

    July 11 in Switzerland ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir verlassen die Truppe, machen uns auf die Talfahrt nach Zermatt. Mit dem Shuttleservice geht es nach Täsch. Dort schlummern seit 5 Tagen unsere Motorräder in der Tiefgarage des Hotels. In Rekordzeit packen wir unser Bergequipment um, verzurren all unsere Habseligkeiten auf den Möppis und ab geht es Richtung Heimat. Wir wollen heute noch auf deutschen Boden. Nein nicht aus politischen Gründen sondern weil die Übernachtungen hier eindeutig preiswerter sind. Das Wetter ist im Tal besser als noch vor 2 Stunden auf dem Breithorn und die Hoffnung es bis Deutschland zu schaffen ist groß....ätsche bätsche....auf dem Furkapass ist der Nebel so dick das man nur bis vor die eigene Nasenspitze schauen kann, es regnet und die Motivation ist dahin. Mit 20 km/h schleichen wir über den Pass. Die Regenkombis haben wir noch rechtzeitig angelegt 😅
    In Andermatt müssen wir dennoch unseren Plan aufgeben und nehmen uns für die Nacht ein Zimmer. Hoffentlich ist das Wetter uns morgen gnädig 🤷‍♀️. Tja, wer weiß das schon
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  • Day11

    Breithorn..oder Safety first

    July 11 in Switzerland ⋅ ⛅ 2 °C

    Nachdem wir die Nacht für uns recht komfortabel im Hotel Bergfreund in Herbriggen verbracht und ein noch komfortableres Frühstück verschnabuliert haben nehmen wir den letzten 4000er, das Breithorn mit 4164 m in Angriff. Die Tourplanung haben wir bereits am Abend zuvor gemeinsam mit unserem Bergführer gemacht. Also ab ins Shuttle nach Zermatt, und rauf mit dem Matterhorn glacier paradise zum Klein Matterhorn auf 3883 m. Paradisisch sind vor allem die Preise da oben...einmal piseln für 2 Schweizer Fränkli....Best Price ever🤦‍♀️🤦‍♀️. Egal, was muss, das muss. Erstmal müssen wir über die Skipiste runter auf den Gletscher und dann das bekannte Prozedere...Steigeisen, Pickel und Gurte raus, Seilschaft bilden und Abmarsch. Der Aufstieg ist nicht so wahnsinnig anstrengend, was unserem Bergführer Martin mehr Sorgenfalten auf die Stirn treibt ist das rasant schlechter werdende Wetter. Wir sind nicht mal mehr 80 Höhenmeter vom Gipfel entfernt. Der Wind treibt irrsinnig schnell fette Wolken in unsere Richtung.
    Kein Risiko auf dem Gipfel in der dicken Suppe zu stehen und den Rückweg hochriskant über die Gletscher und nicht zu verachtende Gletscherspalten anzutreten.....Abbruch...Umkehr. Wir waren auf über 4000 Metern und ganz nah dran am Gipfel. Manchmal ist es mutiger kurz vorm Ziel umzukehren als das eigene Leben und das der Anderen zu riskieren. Keiner der Seilschaft stellt Martins Entscheidung in Frage oder jammert rum weil es zum Gipfel nicht gereicht hat. Wir waren trotzdem eine super Truppe. Steigen wieder ab zum Skilift, während die 2. Seilschaft sich auf den Weg zur Ayas Hütte macht. Martin "entlässt " die 3 Heimfahrer und wird mit dem verbleibenden Rest auch Richtung Hütte gehen. Fazit: Auch wenn es nicht bis ganz zum Gipfel des Breithorn gereicht hat, sind wir überglücklich das alles durchgestanden zu haben. WAS FÜR EIN URLAUB 🏔🏔🏔🏔🏔🏔
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  • Day10

    Allalinhorn leider ohne mich ‍♀️

    July 10 in Switzerland ⋅ ⛅ 7 °C

    Die Vorbereitung und die ersten Hochtourentage hatten es ganz schön in sich und das blieb nicht ohne Folgen. Ein blödes Hühnerauge und der linke große Zeh bremsen mich aus. Schon der Weg von der Brittaniahütte zur Metro alpin wird zur Qual und so entscheide ich mich für einen Tag Pause. Shit happens 🙄. Aber es macht auch keinen Sinn mit einem schmerzenden Fuß den Rest der Seilschaft mit ständigen Kunstpausen wegen "mimimi" zur Verzweiflung zu treiben.
    Ich werde den Aufstieg zum Allalinhorn auslassen und in Saas Fee auf die Gipfelstürmer warten.
    Das Wetter passt und ich drücke allen anderen die Däumchen das es hält und sie einen coolen Aufstieg zum Gipfel haben werden. Die 600 Höhenmeter vom
    Mittelallalin 3456 m bis zum Allalinhorn 4027 m sind eigentlich kein großes Ding, aber sie sind knackig im Anstieg und verlangen deshalb eine gute Kondition. Es gab eine Schlüsselstelle an der der Bergführer Michael die Seilschaft "auseinander nimmt" um sie quasi im "3er Shuttle" auf den Grat der zum Gipfel führt zu bringen. Klappt prima und das Allalinhorn wird gestürmt, Gipfelkreuz muss man auch noch selber hochschleppen 😂😂😂
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  • Day9

    Wo geht's hier gleich zur Brittaniahütte

    July 9 in Switzerland ⋅ ☁️ 5 °C

    08.07. 14 Treffpunkt in Saas Fee mit Michel von der Alpinschule Oberstdorf. Wir sind pünktlich und alle anderen Bergwütigen auch. Materialausgabe und kurze Anprobe am Auto, dann ab mit der Bergbahn zum Felskinn und eine Stunde zu Fuß zur Brittaniahütte. 2 Seilschaften á 6 Mann/Frau plus je ein Bergführer. Alle rein in den Schlafsaal und schnell wieder raus. Mit 13 Leuten in einem Raum... neee das erträgt man nur im Schlaf 🤣. Alles gut, alles nette Typen 👍...wehe es schnarcht eine(r). Materialcheck vor der Hütten, Steigeisen, Pickel, Stirnlampe usw. Muss ja schließlich alles da sein und passen. Nach dem gemeinsamen Abendessen eröffnen uns Martin und Michel, das wir doch bis 2.45 Uhr schlummern können, was für ein Luxus 😅😅. Pünktlich weckt uns die Hüttenwirtin, jedenfalls die, die tatsächlich schlafen konnten. 3 Uhr Frühstück und 3.45 Uhr Abmarsch. Stirnlampe an und über Geröll und Steine geht's erstmal bergab....heeee, ich denk wir steigen auf....der Klimawandel hat seine Spuren hinterlassen, der Gletscher der früher bis zur Hütte reichte ist um ca. 300 Meter zurückgegangen, verrückt. Dann geht es mit Steigeisen an den Schuhen fast 6 Stunden Richtung Strahlhorn. Der Wind ist schrecklich und so kriegen wir von dem Schnee den er uns in die Gesichter treibt gleich noch eine deftige Massage. Die Sonne geht endlich auf und wir können erstmals auf unserer Route einen Blick auf das faszinierende Berpanorama werfen. Pause, Bild machen, weiterquälen usw. Dann, endlich dieses "verflixte" Strahlhorn tut sich vor uns auf und steht da einfach so rum....püüüh, wir wussten das doch das du da bist und nu aber rauf zum Gipfelkreuz. Geschafft, geschafft, geschafft 💪💪💪💪💪
    Aber wie es immer so ist, der Teufel steckt ja im Detail, da gibt es noch den RÜCKWEG. Der tut nochmal so richtig weh. Die Sonne hat den Schnee auf den Gletschern in eine hässliche, sulzige Masse verwandelt. 4 Stunden dauert es bis wir wieder an der Hütte sind. Also voll im Plan, mit Zeit für eine Nachbesprechung mit Michel beim Käffchen.
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  • Day7

    Swing in the Mountains...

    July 7 in Switzerland ⋅ ⛅ 15 °C

    Tour zur Europahütte, na klar doch 👍
    Bei schönem Wetter kann ja jeder.....püüüüh, neiiiiiin, wir traben los bei strömendem ☔ und 🌩. Der unausgesprochene Wunsch wieder umzukehren und sich in die trockene und sichere Unterkunft zu verkrümeln, ja den gibt es, aber er kommt uns nicht über die 👄. Also weiter Richtung Randa mit den tief ins Gesicht gezogenen Kapuzen der Regenjacken. Blöde Idee 🤣, weil da sieht man nix und landet fast auf dem Luxus- 9 Loch Golfplatz von Täsch 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️.
    In Randa hat der Wettergott endlich Erbarmen mit den Wanderern. Die 🌞 kommt raus und los geht's auf dem Domhüttenweg Richtung Europahütte. Hardcorewandern, nichts für Weicheier 😅. Na wenigstens keine Ziegen, Schafe und andere lästige Weggefährten. Die 800 Höhenmeter fühlen sich an wie......800 Höhenmeter 😝😝😝...nur schlimmer. Der Schweiß läuft in Strömen, so wie der Regen heute morgen. 1. Zwischenstopp an der längsten Fußgängerhängebrücke (nein da hängen keine Fußgänger dran 🙈) auf 2080 m. Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk. Weiter geht's die restlichen 200 Höhenmeter zur Europahütte, die knuspern wir weg wie nischt. Trotz der stolzen Schweizer Preise, ein "Tattoo" von der "kleinen Hüttenwirtin" und ein Cappucino müssen sein. Dann geht's bergab und über die 494 m lange Brücke. Hatte ich schon erwähnt das es die längste Fußgängerhängebrücke.....ja, hatte ich. Der Rückweg gestaltet sich weitaus lieblicher als der Zustieg. Knapp 16 Kilometer später, Ende gut, alles gut, Kaffee gut 😅😅
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  • Day5

    Klettersteig..."Opfer" müssen sein

    July 5 in Switzerland ⋅ ⛅ 12 °C

    Was macht man wenn einem die Bergtour vom Vortag noch so richtig in den Knochen steckt?....Jawooooohl...Klettersteigsets, Helme, Handschuhe und das ganze Gerödel einpacken, mit dem Zug nach Zermatt fahren und sich ins nächste Abenteuer stürzen. Mammut Klettersteig "Schweifinen".....ääähm neee, neee, nicht gleich die schwerste Route 😅. Also das "A" auf den Rücken/Rucksack gepappt und los geht's. ...wieder bergauf...hatten wir gestern zur Genüge....aber wer mutig sein will muss da hoch 💪💪 Einstieg auf 1608 m, höchster Punkt des Klettersteigs, Route A auf 1925 m. Erstes Drittel und plötzlich geht's nicht vor und nicht zurück 🤣. Ein Hinweis von meinem Motivator und dann geht's ja doch irgendwie 🤦‍♀️. Typisch Anfänger, null Ahnung.
    Man munkelt es soll einen umwerfend schönen Blick auf Zermatt umliegende Berglandschaft haben...wenn man es erst mal geschafft hat. Und das haben wir. Dann geht's wieder hinab Richtung da wo wir hergekommen sind. 1,5 Stunden ordentlich gerackt in den Bergen, die zarten Bürohändchen sind nix gewohnt und es zeigen sich erste Ermüdungserscheinungen in Form von Blasen an den Fingern. Aber heeee..ein Indianer kennt keinen Schmerz und gejammert wird nicht 😉.
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  • Day4

    Weisshornhütte oder "krasser Sch.."

    July 4 in Switzerland ⋅ ⛅ 13 °C

    Ja nu was soll ich sagen, nach dem tierischen Fiasko gestern, 2. Versuch zum Ziel unserer Träume zu kommen, der Weisshornhütte 🏠. Clever wie wir sind nehmen wir einfach den Weg über den Rütliboden und den Jatz. 🐐🐐kontakt ausgeschlossen💪. Yessss... Nur paar treubrav glotzende Schafe am Jatz, die sich aber für vollkommene bekloppte Touris die UNBEDINGT auf die Hütten wollen, nicht im Mindesten interessieren. Wir glotzen halt blöd zurück und weiter geht's. 200 Höhenmeter vorm Ziel, die Hütte quasi schon im Blick......neee ich kann nicht mehr, bin komplett im A..... Mein Motivator säuselt mir verlockende Belohnungen ins 👂. Kaffee, Kuchen.....da kann ich nicht widerstehen.....eins, zwei, zack sind wir da 😂😂😂. Er hat mir nicht zuviel versprochen ☕🍰, alles da. Jipppiiiii.....
    Zurück nach Täsch geht's auf dem demselben Weg.
    Bleiben nur drei Fragen:Warum sind Ziegen aufdringlich, wieso Schafe nicht und wo sind eigentlich die Murmeltiere 🤣🤣
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  • Day3

    Die Ziegen waren Schuld

    July 3 in Switzerland ⋅ 🌧 12 °C

    Tourstart mit Ziel Weißhornhütte auf 2932 Metern Höhe. Das bedeutet ca. 1500 Höhenmeter von Täsch aus. Los ging es bei recht bewölktem Himmel. Die 🌞kämpfte sich durch und brachte uns einen absolut genialen Wandertag. Tolle Bergkulissen, wunderschöne Flora und Fauna, ein paar aufgeschreckte Murmeltiere und Füchse....das war's....sollte man meinen. Aber nein, auf 2500 Metern an einer verlassenen Almhütte auf der Schatzplatte lauerte uns ein Herde Ziegen auf😂. ÜBERFALL....Salz und andere essbare Vorräte rausrücken 🔫Nööööö.....nicht mit uns. Umkehr mit Ziegeneskorte bis....keine Ahnung....wir waren froh als sie uns ziehen ließen. Doch vorher mussten wir quasi die Ayurvedische Variante der Salzentfernung mittels Ziegenzungen über uns ergehen lassen. Schon ganz schön aufdringlich die Kollegen😅Read more

  • Day2

    Kurzer Kulturgenuss

    July 2 in Austria ⋅ ⛅ 22 °C

    Zwischenstopp auf dem Weg in die Schweiz, Bregenz. Während wir genussvoll Cappuccino und Trinkschoki schlürfen, hören wir den Proben auf der Seebühne zu, und bekommen kurz die Gelegenheit das fantastische Bühnenbild anzusehen. Weiter geht es Richtung Schweiz. Lukmanierpass, Oberalppass und Furkapass machen den Fahrspaß perfekt nachdem wir die Autobahn verlassen haben. Pünktlich (kurz bevor ein ordentlicher Regenguss runterkommt) sind wir am Hotel in Täsch....Glück gehabt würden wir sagen 💪Read more

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