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  • Day37

    Start ins Outback

    September 6, 2018 in Australia ⋅ 🌙 18 °C

    Am Montag, unserem letzten Tag in Bali, haben wir am Strand gechillt, waren Schnorcheln und haben unsere letzten Rupiahs für balinesisches Essen und Cocktails ausgegeben.
    Am Dienstag, den 4.9. hatten wir den 30. Tag in Indonesien im Bus zum Flughafen verbracht und mussten das Land verlassen, da wir nur ein Visum für 30 Tage Aufenthalt hatten. Für die Fahrt zum Flughafen brauchten wir 4,5h für 150km. Dafür ging es nochmal durch Reisterrassen und das Hochland von Bali. 19:30 Uhr war dann unser Flug nach Perth. Ansonsten hatte ich immer ein bisschen Angst vor einem Ortswechsel, dieses Mal freute ich mich richtig. Australien klang immer so weit weg und jetzt sitzen wir am Gate nach Perth. Da unser Flug eine Stunde Verspätung hatte und wir erst 23:10 Uhr gelandet sind, gönnten wir uns ein Uber zum Hostel. Das Hostel war das Günstigste was wir finden konnten, der Rest war dreimal so teuer. Wir wollten einfach nur schlafen, denn am nächsten Morgen konnten wir unser Auto abholen. Am Hostel empfangen hat uns ein cooler, lässiger Typ, der uns Schlafräume, Küche, Aufenthaltsräume und Garten gezeigt hat. Es war sehr groß und ziemlich abgenutzt, aber sauber. Uns erinnerte das Hostel an einen Jugendclub mit Betten drin. Wir fielen ins Doppelstockbett und waren froh angekommen zu sein.
    Am nächsten Morgen (5.9.) holten wir unser Auto ab, einen Toyota Pampersbomber umgebaut zum Campingvan. Wir brauchten noch eine Simkarte und suchten diese bei Poststationen in der Innenstadt von Perth. Dabei haben wir erstmal ohne Parkschein geparkt, aber ich habe das Auto bewacht, während Konrad vergebens nach der Simkarte gesucht hat. Wir wollten eine bestimmte Karte, die uns Geoff (Neuseeländer, den wir in Singapur kennengelernt haben) empfohlen hat. Wir gaben die Suche erstmal auf und steuerten einen Supermarkt an. Die Preise überraschten uns, der Supermarkt hat auch seine Eigenmarke (Coles), welche zwar nicht so günstig wie „Ja” ist, dennoch auch nicht überteuert. Insgesamt bezahlten wir 60€ für unseren Einkauf, was wir gefühlt nicht zu teuer fanden. Hier kauften wir auch endlich die Simkarte. Im Allgemeinen achten die Australier darauf, dass die Lebensmittel lokal produziert sind und man Produkte am Besten aus dem eigenen Staat oder aus Australien kauft. Dazu gibt es eine Angabe zu wieviel Prozent ein Produkt aus Australien kommt. Zudem haben die meisten Produkte ein „Health Star Rating“ von 5 Sternen, welches bewertet wie gesund ein Produkt ist.
    Danach starteten wir unsere Tour ins Outback. Ziel ist der Karijini National Park, welcher von Perth 1200km entfernt liegt. Unsere erste Nacht verbrachten wir auf einem kostenlosen Campingplatz. Wir kochten Spaghetti Bolognese und tranken ein Glas Wein. Am Morgen schenkte uns ein sehr netter Holländer, der jetzt in Perth lebt, Trinkwasser, da er auf dem Nachhauseweg war. Den nächsten Tag (6.9.) fuhren wir in 10h 835km Richtung Ziel. Leider haben wir viele tote Kängurus am Straßenrand gesehen. Zur Dämmerung überqueren diese besonders oft die Straße und werden schnell von den „Road Trains“ erwischt. Road Trains sind LKW’s mit 4 Anhängern und einer Länge bis 53,5m. Die zweite Nacht leisteten wir uns einen Campingplatz mit warmer Dusche und kostenloser Waschmaschine und Trockner. Morgen werden wir unser Ziel erreichen.
    Caro

    Ps. Welcher Wochentag gerade ist, wussten wir glaube schon nach 3 Wochen nicht mehr. Zum Glück sagt uns das unser IPhone. ;-)
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