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  • Day137

    Bundaberg

    December 15, 2018 in Australia ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach unserer Nacht am Strand wachten wir zwar zeitig auf, weil es einfach viel zu warm und schwül war, aber brauchten trotzdem eine Weile um in Schwung zu kommen. Wir hatten aber auch keine Eile da es immer mal wieder anfing zu regnen. So verbrachten wir den Vormittag im Auto - Caro schlug sich mit Buchungen für Brasilien herum und ich schrieb Postkarten und informierte mich über die Umgebung und das bevorstehende Wetter.
    Bundaberg ist besonders für seine Getränke bekannt. Vor allem für den Rum, aber auch für seine Limonaden. Die Führung in der Destillerie ließen wir aus Kostengründen weg, aber wir probierten natürlich mal die angebotenen Köstlichkeiten. Caro nahm einen „Tropical“ - ein weißer Rum mit Kokos- und Ananasaromen, der gemixt mit Sprite einen leckeren Pina-Colada Geschmack entwickelte. Als zweites nahmen wir den puren Rum auf Eis und waren überrascht vom milden Geschmack. Anders als erwartet, aber sehr lecker. Wir waren versucht eine Flasche mitzunehmen, aber der Alkohol ist hier einfach viel zu teuer und eine ganze Flasche würden wir in der nächsten Zeit sowieso nicht trinken. Eine kurze Recherche ergab, dass man einige Sorten auch über Amazon in Deutschland bestellen kann und das werden wir dann nächstes Jahr mal versuchen.
    Danach fuhren wir zum „Bundaberg Barrel“. Hier wird die Limonade hergestellt und sie haben erst vor kurzem ein neues Besucherzentrum eröffnet. Man läuft nicht mehr durch die Produktion, stattdessen gibt es einen sehr interaktiven Ausstellungsraum mit Touch-Displays und 360° Aufnahmen aus den Hallen. Anschließend durften wir alle 18 Sorten verkosten, die hergestellt werden. Darunter auch das „Spiced Ginger Beer“, welches nur in der Weihnachtszeit verkauft wird. Als krönenden Abschluss konnten wir uns jeder ein Sixpack mit unseren Lieblingssorten zusammenstellen und für Heiligabend nahmen wir uns natürlich eine Weihnachts-Limo mit 😊
    Auf dem Rückweg hielten wir noch an dem kleinen Zoo an, welcher hier kostenlos ist. Hier leben ein paar der einheimischen Tiere wie Wallabies, Dingos und Kakadus. Eine tolle kleine Anlage und das alles umsonst.
    Für den Abend hatten wir uns vorgenommen die Schildkröten noch mal auf eigene Faust zu entdecken und hatten uns dafür einen Strand etwas weiter nördlich ausgesucht, von dem wir gehört und gelesen hatten, dass Schildkröten dahin kommen. In der Nähe bereiteten wir unser Abendbrot vor. Wir hatten uns ein „Restegourmet-Rezept“ rausgesucht und vorsorglich die fehlenden Reste eingekauft. Es gab Spaghetti mit einer Avocado-Creme und dazu Mandeln und Parmesan. Ein lecker-leichtes Sommergericht. Nach Einbrechen der Dunkelheit bezogen wir unseren Posten am Oaks-Beach. Wir liefen den Strand ab um nach Schildkrötenspuren Ausschau zu halten und setzten uns dann auf den Turm des Rettungsschwimmers, der hier sonst den Tag über aufpasst. Als es nach circa 1,5 Stunden anfing zu regnen verloren wir unsere Geduld und zogen ab. Wir fuhren wieder auf unseren Platz am Flughafen, auf dem wir schon die Nacht zuvor geschlafen hatten.
    Konrad
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