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  • Day316

    Mancora

    June 12 in Peru ⋅ ⛅ 28 °C

    Von Huaraz ging es mit dem Nachtbus nach Tujillo, wo wir früh angekommen sind. Hier haben wir uns ein wenig die Stadt angeschaut und sind an den Strand gefahren. Abend ging dann unser zweiter Nachtbus von Tujillo nach Mancora. Hier sind wir so zeitig angekommen, dass uns bei unserem Hotel noch niemand ausgemacht hat. Als sind wir an den Strand gegangen und haben uns den Sonnenaufgang angeschaut. Gegen 7 Uhr versuchten wir nochmal unser Glück beim Hotel und dieses Mal machte uns jemand auf. Zu unserer Freude konnten wir sogar schon in unser Zimmer. Wir gönnten uns dieses Mal ein Hotel mit Pool. Unsere Tage bestanden aus chillen im Hotel, Strand, Surfen und Essen. Konrad machte einen Surfkurs und lieh sich einen Tag ein Surfbrett aus und übte weiter. Es klappte schon ganz gut und er bekam auch einige Wellen. Wir trafen auch Franz und seine aktuelle Reisebegleitung Steffi wieder. Mit Franz waren wir im gleichen Hostel in La Paz (Bolivien), richtig kennengelernt haben wir ihn aber im Bus nach Puno (Peru). Den letzten Abend trafen wir uns noch bei ihm im Hostel, grillten und feierten seinen Geburtstag. Dabei lernten wir noch zwei Kölner kennen, die uns erzählten, dass sie sich in Cusco so den Magem verdorben haben, dass sie eine Woche im Krankenhaus am Tropf lagen. Auch danach brauchten sie noch eine Woche um sich auszukurieren. Konrad und ich waren beide froh, dass sowas uns erspart geblieben ist bis jetzt. Den nächsten Morgen klopfte es an unserer Zimmertür. Zwei Männer standen davor und wollten wissen ob wir Touristen sind. Ein Ok hat ihnen gereicht und sie sind wieder weg. Da wir nun eh wach waren, entschieden wir uns zum Frühstück zu gehen. Auf dem Weg dahin waren gerade zwei Männer damit beschäftigt die Kamera abzukleben. Ich habe das gar nicht richtig erkannt und dachte die reparieren was. Unten beim Frühstück war das Buffet noch nicht aufgebaut und irgendwie war keiner der Angestellten da, die uns die Tage zuvor bedient hatten. Von einem spanischen Hotelgast, der Englisch konnte, wurden wir dann aufgeklärt. Der Exmann der Hotelbesitzerin tauchte mit einer kriminellen Bande morgens im Hotel auf und hat es quasi besetzt. Die Männer waren bewaffnet, schickten die Angestellten nach Hause und bewachten die Eingänge des Hotels. Er hat die Polizei gerufen, welche zu dem Zeitpunkt noch nicht da war. Wir haben uns mit dem Frühstück selbst gekümmert und saßen da jetzt mitten im Geschehen. In dem Hotel waren an dem Tag nur wir und noch 3 weitere Gäste. Unsicher haben wir uns zu keiner Zeit gefühlt. Eher war es wie beim Krimidinner. Alles hat sich um einen abgespielt. Die Polizei kam, beschlagnahmte 3 Waffen, nahm unsere Daten auf und löste die ganze Sache auf. An dem Abend patrouillierte die Polizei um das Hotel und den nächsten Tag war die Besetzung sogar mit einem kleinen Video in den Nachrichten. Wir nahmen abends wieder einen Nachtbus nach Guayaquil, wo wir den übernächste früh Deb und Trey treffen.
    Caro

    ps. Wir haben jetzt erst festgestellt, dass wir nicht ein Strandbild haben. Das Foto ist also nicht von uns, aber so schön sah es da aus.
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