• Madeleine M
  • Sophie Günther
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  • Sophie Günther

Ecuador

2 Görls.
20 Tage.
mindestens 2 Millionen Abenteuer.
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  • Tagesbericht No. 18

    19 de junho de 2024, Equador ⋅ ☀️ 24 °C

    Es ist zirka 08:00 als in der Casa Sophie y Madeleine das erste „Hallo!“ des Tages ertönt.
    Sophie macht die Gardinen des Schlafzimmers auf und wir beide sind nahezu erschrocken.
    Das kleine Stück Himmel, das man sehen kann, ist strahlend blau.

    Unsere Laune ist direkt grandios und ich mache einen Kaffee zum im Bett trinken.
    Kurze Zeit später begeben wir uns zum Frühstücken an den kleinen Tresen in der kleinen Küche.
    Es gibt Joghurt, Banane, Toast und das, was man hier Scheibenkäse nennt.
    Das ist definitiv nicht das beste Frühstück aber wir sind satt.

    Noch ein letztes Mal berechnen wir, wie viel Geld wir abheben müssen und danach geht‘s auf zum Strand.

    Wir sind noch immer absolut erstaunt darüber, wie der Ort plötzlich lebendig und nahezu einladend wirkt.
    Obwohl erst Vormittag ist, hat die Sonne richtig Kraft. Also zahlen wir den Wucherpreis von 5$ für zwei Liegen unter einem Pavillon.
    Ein weiterer Dude kommt und stellt uns ein kleines Tischchen und eine Speisekarte hin. Praktisch, denken wir. So müssen wir später für den Snack den Platz nicht verlassen.

    Das Meer zeigt sich von der schönsten Seite. Während Krebse in ihren kleinen Löchern verschwinden und die Fischerboote am Horizont auf die Abfahrt warten, rollen gemächlich Wellen des türkisfarbenen Wassers an den Strand.

    Wir bestaunen belustigt und ein bisschen voller Fremdscham Amateur-Shootings, sehen jungen Leuten beim Toben am Strand zu und machen ansonsten - gar nichts.
    Ausser Hörbuch hören und uns immer mal wieder abkühlen.

    Mittags erreicht uns nach einer Wartezeit von schlappen 45 Minuten ein Obstsalat und ein Saft. Ein Straßenhund zieht Schatten in unserer Gesellschaft dem restlichen Schatten vor, ansonsten keine Highlights.

    Am frühen Abend fahren wir die 500 Meter bis zur Unterkunft mit einem Tuktuk zurück, da die Hunde in der Straße uns zu unberechenbaren Zeitpunkten so unangenehm finden, dass wir gestern wieder verfolgt und von einer Schar wild angebellt wurden.
    Wir sind offen für mehr süße Straßenhunde und besser erzogene Hunde mit festen BesitzerInnen. Denn davon gibt es hier nur sehr wenige.

    Noch ein Mal Meer abduschen;
    Noch ein Mal Rucksack packen;
    Noch ein Mal klimatisiert schlafen gehen.
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  • Adiós, Ecuador!

    20 de junho de 2024, Equador ⋅ ☁️ 18 °C

    Ganz, wie wir es aus den letzten drei Wochen gewohnt sind, wachen wir beide schon kurz vor dem Wecker auf.

    Die gestern routiniert vorbereiteten Backpacks werden ein letztes Mal zusammengepackt und die Reste des mittelguten Frühstücks und Instant-Kaffees werden, so weit wir es schaffen, vernichtet. Den Rest schenken wir den nachfolgenden Gästen, indem wir es hübsch drappiert auf der Anrichte stehen lassen.

    Noch schnell die Après-Sun ins Handgepäck, da unsere Sonnenbrände brennen und dann beginnt um 08:30 ein ganz neuer Timer für uns: in 28 Stunden sind wir wieder zu Hause!

    Mit dem Taxi fahren wir die ersten 40 Kilometer zurück nach Ólon, von wo aus die 3,5-Stündige Busfahrt nach Guayaquil ansteht. Es ist die gleiche Route, wie auf dem Hinweg. Nur, dass dieses Mal die Sonne scheint. Viel hübscher ist das.
    In der Großstadt müssen wir dann noch 20 Minuten zu Fuß zum Flughafen laufen. Es ist jetzt schon über 20 Grad warm.
    Und mal ehrlich. Zu Fuß zum Flughafen zu laufen fühlt sich wild an.

    In der klimatisierten Halle müssen wir nur noch schlappe 5 Stunden bis zum Abflug nach Amsterdam warten. Einem der zwei Interkontinentalflüge, die diesen Flughafen heute noch verlassen.

    Wir nutzen die Zeit, um Bilanz zu ziehen:
    - ca. 2500 km mit 7 Verkehrsmitteln innerhalb Ecuadors zurückgelegt
    - 7 Etappen
    - 0 - 4050 m über NN
    - 3 Klimazonen und deutlich mehr Temperaturschwankungen
    - ø 100 Mückenstiche pP (Sophie zieht den Schnitt hoch)
    - Inhalt von mindestens 4 Tierdokus live gesehen
    - Madeleine ist erstaunlicherweise Unfallfrei davon gekommen
    - Sophie nicht. Aber keine Versicherungsfälle

    Wir freuen uns auf:
    - echten Kaffee,
    - Tofu und allgemein vegetarisch/ vegane Foodauswahl
    - Stille in Öffis
    - europäische Sanitäranlagen
    - Menschen, die wir nicht mitnehmen konnten

    Ecuador, es war uns ein Fest!
    Zum Abschied ne Runde Selfies
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    Final da viagem
    21 de junho de 2024