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Åland

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  • Seit Dienstag ließen wir es uns rundum gut gehen und genossen das uns schon ungewöhnlich warme Wetter auf den Åland Inseln.
    Am Dienstag ging es mit einer Luxusfähre, welche jedoch sehr billig war, auf die malerische Inselgruppe. Nachdem wir uns in Mariehamn über Unterkunft und Weiterreise informiert hatten ging es schon weiter in den bis her einsamsten Ort dieser Reise - Gottby. Ein wirkliches Kaff an der Südwestküste Ålands. Doch das hatte nur Vorteile! Denn von unserer netten Campinghütte brauchten wir bloß 10 Minuten zum SANDstrand; und der war auch dazu noch menschenleer!!
    Mit ein bisschen Wehmut reisten wir Mittwoch Nachmittag weiter nach Ekerö, von wo aus am Donnerstag die zweite Fähre Richtung Stockholm abfährt.
    Doch bis dahin genießen wir noch die letzten Sonnenstrahlen des Sonnenuntergangs:)
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  • Oh man haben die Finnen eine Ausdauer beim singen! Immer wenn ich in meinem Schlafsack dachte, jetzt - das wars jetzt - dann wurde wieder ein Liedchen angestimmt. Zum Schluss die traurigeren Heimatlieder vermute ich oder es war Ausschankschluss. Gegen zwei Uhr war dann Ruhe und der Wauwie vom würthenbergischen Nachbarn hörte auch auf, mitzusingen.
    Heute morgen dann ein ungewohntes Geräusch in meinem Zelt. Na Hundi wird doch nicht !!!! Nein es war der Regen, der auf mein Zelt tröpfelt. Ach nö. Gestern noch Sonne und Sauna und das jetzt. Außerdem hatte ich mein Handtuch drausen vergessen. Grummel grummel. Ich nehme meine Küche und setzte mich unter das Dach der Sauna. Blick auf den See, Kaffee und Kartenstudium. Heute gehts auf die Ålands und ich freu mich drauf. Noch mal Fähre fahren, Inseln gucken - ach schön. Schnell meinen Kram zusammenpacken. Der Regen hat sich verzogen , na supi.
    Noch kurzer Schwatz mit dem Stuttgarter Pärchen. Ich glaube, so neu wie der Bus ist, fahren die zum ersten mal in die weite Welt allein. Die beiden sind auf ihre Art sehr nett und liebvoll zueinander und das nehme ich mir auch vor. So mal zu sein, meine ich alte Kratzbürste. Sogar die heimische Kaffeemaschine haben sie mit gebrachg. Schmunzel. Der Hundi ist das Ersatzkind und muss für die Erziehung im Alter herhalten. Es gibt ja ne Menge Leutchen, die Hunde als Kinderersatz nutzen. Stimmts Achim, Reinhard und Elke? Au haut mich nicht gleich.
    Also los gehts ich starte den Boxer und verlasse diese Campingplatzperle. Der alte Finne winkt mir noch zum Abschied. Der kam heute morgen schon vom Angeln mit dem Boot zurück und hatte ein Mittagsessen im Eimer. Ich winke zurück und fahre Richtung Süden über gelbe Strassen. Ich bin der Einzige weit und breit und denke es ist ein gutes Gefühl, so zeitig am Morgen zu starten. Die Uhr zeigt 11:00.😥
    Nach 90 km will ich eine Kaffeepause in einem kleinen Kaffe machen. Zu. Häh? A ch so, heute ist Sonntag. Na hoffentlich fahren da auch die Fähren denke ich, da kommt die erste Anlegestelle. Die Fähre wartet schon, kein Einweiser, nur Ampeln alles klappt und ich hoffe, der gelbe Kahn wird nicht von Bajkonur oder Cap Canavaral gesteuert. Die Färhre kostet nix, auch mal schön und ich fahre weiter. Die nä hste Fähre lässt auch nur 10 Minuten auf sich warten und kostet 21 Eronen. Der Einweiser ist ein brummeliger Typ und ich verziehe mixh gleich in die Kaffestube. Die Ållands ziehen an mir vorbei. Unglaublich viele Inseln die mit allen möglichen Fähren kreuz und quer verbunden sind und es herscht Verkehr wie auf dem Postplatz in Dresden. Bei der Hetzerei über die Strasse konnte ich nicht mal kurz anhalten weil die Fähren miteinander angesrimmt sind und wenn ich eine verpasse dann bleibe ich bis morgen hier. Schade. An der dritten Fähre stehen nur wenige Autos und ich will schon losdüsen, da hält mich der gelbe
    Mann vom Schiff an und fragt irgend was. Häh was? Englisch please. Ja also die wichtigste Fähre ausgerechnet muss man vorbuchen weil die wie ein Bus von Insel zu Insel fährt und da die Leute einsammelt. Wusste ich nicht. Ein bisschen hin und her geredet und mit den anderen Lademeistern beratschlagt und dann darf ich drauf unter der Bedingung auf der Hälfte der Strecke wieder aussteigen zu müssen und morgen dann weiter zu fahren wenn nicht genug Platz ist.. Ich ringe um Fassung. Mein kleines Moped soll nicht auf diesen riesen Kahn passen? Aber egal. Besser so als ganz hier bleiben. Ich fahre auf die Fähre und bekomme zwei Holzkeile in die Hände gedrückt. Die sollen unter das Motorrad, damit es nicht umkippt. Das mag ja bei den Harleyschleifern und japanischen Rennsemmeln funktionieren aber bei meiner hochbeinigen Adventure ist das wie den Turm in Pisa mit ner Heugabel gegen das Umfallen zu sichern. Na ich zeige guten Willen und lehne das Brennholz an meinen rechten Zylinder. Hat zwar keine Funktion aber sieht gut aus. Zwei Biker aus Linz trifft das gleiche Schicksal und so schwatzen wir eine Stunde auf der Fähre übers Nordkap und die Varianten, da hoch zu kommen. Zum Beispiel mit dem Nachtzug Wien Hamburg.
    Dann müssen wir auf einer kleinen Insel wieder aussteigen. Zuerst kommen die Vorbucher an Bord und wir zählen voller Bangen mit. Puh Glück gehabt. Wir dürfen wieder drauf und löhnen 54 Euro ab. Die teuerste Passage des ganzen Urlaubs. Irgend eine Autonomiesteuer steckt da noch drin. Sollten sich die Sorben mal abgucken, wie man mit Autonomierechten Geld machen kann. Der polnische Womo Fahrer der mit uns gekommen ist hatte übrigens Pech. Der durfte nicht wieder mit rauf.
    Ich hole mir einen Kaffee und setzte mich aufs Achterdeck und döse langsam ein, bis mich dicke Regentropfen wecken. Ich bin auf den Ålands.
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  • So endlich legen wir entgülig an. Ich schmeisse die Holzkeile zum restlichen Feuerholz in die Kiste und fahre von der gefühlt teuersten Fähre der Welt wieder herrunter. An einer kleinen Steinkirche halte ich noch mal an und verstaue alle Sachen lieber regensicher. Es sieht dunkel aus im Westen. Neben der Kirche ist ein kleiner Friedhof und neben dem Friedhof ein Friedhof für Grabsteine. Knips. Werd ich alt das ich jetzt schon alte Friedhofskreuze knippse? Ach egal. Sah irgend wie nett aus. Die Autokaravane der Fähre rollt an mir vorbei und ich warte noch ein bisschen bis genug Abstand ist. Dann tucker ich gemütlich Richtung Marienham der Hauptstadt des Inselarchipels. Nach 2 km dann eine Brücke die man mit 20 km/h befahren soll. Ich bin etwas grosszügig mit dem Tacho. Doch als ich links und rechts die Brückenpfeiler sehe bzw deren rostige Reste schleiche ich wie eine Schnecke vorsichtig bis ans Ende des Knüppeldams. Mir kommt ein LKw entgegen. Na ob der drüben ankommen wird? Lieber nicht in den Rückspiegel sehen aber die Fontäne bleibt aus. Puh. Noch ein Kilometer weiter dann Stau - häh hoffentlich nicht wieder ein Sprengkommando? ? Ich habe die letzte Fähre übersehen also warte ich noch mal geduldig. Bei der zweiten Fuhre bin ich dabei. Wieder so ein 1 Mann Kahn der nichts kostet. Allerdings rumst der auch jedesmal beim anlegen ordentlich gegen den Pier. Ob sich das auf die Dauer rechnet?
    Wieder lasse ich alle die es eilig haben vorbei saussen und halte an den Resten einer russischen Festung. Ahja. Die Allands waren samt Finnland bis 1918 in Zarenhand soso. Kein Wunder das hier alles nach Mütterchen Russland duftet. Die Festung war das grösste Gebäude auf der Insel aber so blöd gebaut, das es tiefer lag als die Umgebung und da haben die Schweden mit den Engländer ihren Spass gehabt, das Gebäude zu zerlegen. 1800m Korridor. Viel ist nicht mehr übrig vom Zarenstolz. Die Inselgruppe ist seitdem Finnland zugeschlagen aber irgend wie autonom und man redet schwedisch. Na muss ich noch mal wiki'n. Ich fahre jetzt noch die paar Kilometer bis Marienham. Wie auch bei uns kommen erst mal die Einkaufstempel auf der grünen Wiese mit den üblichen Verdächtigen wie H&M oder Lidl usw. Ihr Motto. - Tod dem Einzelhandel scheint ja bestens zu funktionieren und es ist zum kotz.......
    Wer mal in America war, der kann ahnen wie das Enden wird. Na auser bei den Engländern. Da liebe ich ihre strikte Traditionsauffassung sehr. Von wegen Kauftempel. Anderes Thema. Am Hafen ist das alte Museumsdorf. Leider Sonntags ab 14 Uhr geschlossen. Ich schlender trotzdem mal durch und freu mich der alten Boote und Hütten. Regen setzt ein und ich habe keine Lust auf nass also entdecke ich für mich einen collen Pub der als einziger offen hat und bestelle eine bunt zusammengewürfelte Pizza. Alles was mir auf englisch einfällt sage ich der netten Kassierin und dann fragt sie mich noch ihre Englischkenntnise in Sachen essen ab. Die Pizza war superklasse. Undbedingt zu empfehlen also Pub Niska.!! Es hört auf mit Regen also werd ich mich mal weitertrollen. Ab zum Zeltplatz noch 30km. Vielleicht finde ich auch noch einen Laden der mir so eine kleine finische Fahne für meine Alukisten verkauft. Ich Angeber.
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  • Kaum fahre ich aus Marienham raus Richtung Zeltplatz übrigens ohne blaue Finnlandfahne, öffnet der Himmel seine Schleusen. Also Gummihaut drüber, wie ging das doch gleich? verheder verheder verd.... Sxh.... Irgend wann hatte ichs dann. Noch 30 Kilometer. Jetzt bin ich wirklich der einzige Mensch hier. Ich fahre durch bis zum Fährhafen und studiere gleich mal den Fahrplan. Eigentlich wollte ich den auch noch knippsen aber logisch, Akku alle. Also 8:30 morgen oder 13: 30. Och nö so früh. Gut beschliese ich, Frühstück auf dem Kahn. Schliesslich muss ich noch durch halb Schweden. Ich bin grad mal auf Höhe Oslo so zum Vergleich. Da kann ich nicht bis Mittag rumtrödeln. Zurück zum Zeltplatz, oh schönes Motiv. Insel im Nebel. Knips. Das letzte für Heute.Auf dem Zeltplatz ist kein Mensch und nur ein schwedisches Womo steht einsam und verlsssen im Regen. Ich hätte den Superplatz mit Blick aufs Meer haben können nur was nutzt das bei Nebel und fast bilde ich mir ein auch ein Nebelhorn zu hören wie es tutet um die Schiffe vor meinen Socken zu warnen, die hier jetzt gleich rumliegen. Eine kleine Nieselregenlücke nutze ich zum Zeltaufbau. Schmeisse Isomatre und Schlafsack und Buch, Radio und Motorradkombi rein. Zelt zu, eine Fliege fliegt mit 8 facher Schraube zum Zelt wieder hinaus. Mit mir ist heute kein Kuscheln drin Fliegeeeeee. Dann Isomatte aufpusten und in den Schlaffsack kuscheln und der Regen knallt aufs Dach aber das macht nichts. Das Zelt ist mein zu Hause, meine Höhle, mein Schlafzimmer und mein rotes Sofa auf dem ich lesen kann. Es ist einfach gemütlich. Ich fange den Zauberberg von Thomas Mann zu lesen an und schon die Ausdrucksweise der ersten Seite gefällt mir total und so verschwinde ich mit Hans Castorp in die Davoser Alpen in eine seltsame Welt für die nächsten sieben Jahre während der Regen aufs Dach trommelt, der mir so warm erscheint das ich damit am Nordcap geduscht hätte. Morgen bin ich wieder in Schweden und mein kleiner Wetterberater meint es wird die Sonne scheinen. Na dann...Read more

  • Ich dachte, ich hätte mich verhört. Die hübsche Ticketverkäuferin am Hafen schiebt mir den Kartenleser rüber und da stehem 10 Euro drauf. Na das ist doch mal was. Eine riesen Luxusfähre mit Tanzbar und 3 Restaurants kostet mich nur 10 Euro. Sofort erhöhe ich mein Budge fürs Frühstück um das Doppelte. Das Frühstück fehlt nähmlich noch. Ich bin früh aufgestanden um einmal wenigstens eine Fähre auch pünktlich zu erwischen wenn ich es mir am Abend vorher vornehme.😜
    Zeltabbau und Kaffeekochen auf Omas Herdplatte dauert 45min. Dann los ich brauch ja noch ne Karte. Das SchwedenWomo schläft noch und Kartenabreiser also Zeltplatzwart ist auch noch nicht da. Also kann ich auch nix bezahlen. So langsam hole ich die 54 € von gestern wieder auf.
    Fast hätte ich die Fähre doch noch verfehlt, weil vor mir die Strasse von einer kreuzenden Kuherde verstopft war. Alle Kühe hatten einen BH ums Euter damit niemand heimlich dran nascht 😜 ne keine Ahnung. Vielleicht wegen der Nacktschnecken. Der Kuhhirte war eine junge Asiatin, die nicht sehr ausgeschlafen guckte. Die Fähre fährt los und tutet unentwegt ins Nebelhorn weil Nebel ist und was für fetter. Auf Wiedersehen Ållands, ihr seid bestimmt schön nur habe ich im Regen nicht viel gesehen. Ich setzte mich aufs Achterdeck, da wo ich immer am liebsten sitze, stimmts Frieder, und mampfe ein flaches Finnenbrot mit Salami und dann noch eins mit Schinken und Anannas. Ein Lappi mit Kleinkind poltert auf mein ruhiges nebeliges Achteraussichtsdeck und knallt seinen Sohn auf einen Korbstuhl um anschliesend mir das Brötchen mit einer Kippe zu zu paffen. Sohni jault weil Stuhl sitzen langweilig ist und ich jaule innerlich warum manche Menschen immer meine Erholungsorte gnadenlos torpedieren müssen und ihre Kinder dabei als Vorfahrts und Schutzschild benutzen.
    Was solls, die Pafferei dauert nur 5 Minuten und danach ist wieder Ruhe bis auf das Nebelhorn und ichbstelle mir vor, wie der Kapitän nervös in die Suppe schaut nach Piraten aus Russland und die Kanonenlucken schon mal öffnen lässt vom Holzbeinigen Bootsmann. Ich beschliese, die Verteidigungsmassnahmen zu kontrollieren und drehe eine Runde übers Schiff, aha Parfümladen aha Schnapsladen ah ja Casino.Alles in Ordnung. Trotzdem kaum was los. An der Information erwerbe ich noch 5 Postkarten die alle jetzt unterwegs sind mit einem Poststempel aus den Ållands und auch so ne kleine Finnische Fahnenzum aufkleben, juhu. Die junge Frau fragt ob ich die ÅLANDS enjoyd habe und ich sage das ich nur einen Tag da war und nur Regen hatte. Sie lacht und meint, da müsste ich doch noch mal wieder kommen. Tja. Das Lachen steckt an aber trotzdem. Ich glaub nicht.
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You might also know this place by the following names:

Ahvenanmaan Lääni, Ahvenanmaan Laeaeni, Alandinseln, Åland, Åland-eilande, የአላንድ ደሴቶች, أولان, Aland Adaları, Аландскія астравы, Аландски о-ви, আলান্ড দ্বীপপুঞ্জ, Inizi Åland, Alandska ostrva, Illes Åland, Alandy, Ynysoedd Aland, Åland ƒudomekpo nutome, Νήσοι Άλαντ, Islas de Åland, Ahvenamaa, Aland Uharteak, جزایر آلاند, Ahvenanmaa, Áland, Îles Åland, Oileáin Alaind, Illas Aland, એલેંડ આઇલેન્ડ્સ, איי אלנד, एलैंड द्वीपसमूह, Alandski otoci, Aland-szigetek, Ալանդյան կղզիներ, Kepulauan Aland, Álandseyjar, Isole Åland, オーランド諸島, ალანდის კუნძულები, Ålandi, ಆಲ್ಯಾಂಡ್ ದ್ವೀಪಗಳು, 올란드 제도, Alandų salos, Olandes salas, Аландски острови, അലന്‍ഡ് ദ്വീപുകള്‍, अ‍ॅलँड बेटे, Kepulauan Åland, Gżejjer Aland, अलान्ड टापु, Ålandeilanden, ଆଲାଣ୍ଡ ଆଇସଲ୍ୟାଣ୍ଡ, Wyspy Alandzkie, Alanda, Inslas Aland, Insulele Aland, Аланды, Ålánda, ඕලන්ඩ් දූපත්, Alandské ostrovy, Alandsko otočje, Ishujt Aland, Оландска Острва, Ålands län, Visiwa vya Alandi, ஆலந்து தீவுகள், ఆలేండ్ దీవులు, หมู่เกาะโอลันด์, ʻOtumotu ʻAlani, Аландські острови, آلینڈ آئلینڈز, Quần đảo Aland, 奥兰群岛, i-Åland Islands