Chris Mock

Joined July 2018
  • Day156

    Langkawi Skybridge

    June 7 in Malaysia โ‹… ๐ŸŒซ 30 ยฐC

    Malaysia ist im Gegensatz zu den bisher von uns bereisten Ländern muslimisch geprägt. So tragen fast alle Frauen Kopftuch oder Burka und die Männer ein Käppi. Zur Zeit war das malaiische Neujahrfest, welches von den Moslems gefeiert wird. Zu diesem Anlass gibt es Schulferien und die Malaysier fahren sehr gerne nach Langkawi.
    Wussten wir nicht ๐Ÿ˜… und es hat unsere Anreise doch etwas erschwert, da die letzte Fähre zur Insel voll war. Also mussten wir ungeplant eine Nacht in Kuala Perlis verbringen, einer etwas unschönen "Hafen" Stadt.

    Am nächsten Tag klappte die Überfahrt dafür reibungslos. Allerdings fragten wir uns schon wo denn alle Menschen von den Fähren abgeblieben sind. Definitiv nicht dort wo unser Hostel stand.

    Auch hier war war wegen der low season vieles geschlossen. Die Stadt an sich ist kein typischer Badeort, sondern eher in Hand der Inselbewohner. Es gibt recht wenige Restaurants oder Hotels, dafür viele einheimische Geschäfte.

    Trotzdem sind der Strand und der Eagle Square an denen wir auf dem Weg vorbeigekommen waren, auch touristisch sehr schöne Plätze. Und einen ziemlich großen, schön angelegten Park direkt am Wasser gibt es auch ๐Ÿž๏ธ๐Ÿ˜โ›ฒ.

    Am nächsten Tag fuhren wir in das "orientalische Dorf" um "Cable Car" zu fahren und über die "Sky Bridge" zu laufen. Diese sind eine der Hauptattraktion in Malaysia.

    Zu unserer großen Überraschung ist das eine Art Vergnügungungspark mit vielen Attraktionen auf Langkawi ๐Ÿ‘Œ๐Ÿป๐Ÿ˜….
    In einem Kombi Ticket konnten wir somit auch das 3D Museum "Art in Paradise" und ein 3D bzw. ein 4D Kino besuchen.

    Aber zuerst einmal das "Cable Car", eine Seilbahn die einen innerhalb kürzester Zeit auf 708m über dem Meeresspiegel (NN) bringt ๐Ÿ˜ฒ. Ganzschön hoch und steil und teilweise ruckeln die Kabinen ๐Ÿ˜ฑ. Es ist echt unbeschreiblich so schnell hoch zu schweben. Oben angekommen konnten wir auf verschiedenen Plattformen die wunderbare Aussicht genießen ๐Ÿ˜.
    Es gibt 2 Möglichkeiten auf die "Sky Bridge" zu gelangen. Einmal über einen 10 minütigen Wanderweg oder mit einer kleinen Gondel (selbstverständlich gegen Aufpreis). Wir entschieden uns für den Weg. Treppen kennen wir ja jetzt zu genüge ๐Ÿ˜‰.
    Die Brücke ist irgendwie ein wenig unangenehm und gleichzeitig der Wahnsinn... Logischerweise schwankt sie ein wenig und je mehr Leute darauf stehen, desto stärker wird das Schwanken gefühlt ๐Ÿ˜ฑ. Gleichzeitig läuft man sicher über eine gewaltige Schlucht mit spektakulärer Aussicht. Fies sind die Glasplatten im Boden, bei denen einem erst richtig bewusst wird wie tief es runter geht ๐Ÿ˜ณ.

    Der "Skydome" ist ein 3D Kino, in dem in einer Kuppel an der Decke zuerst eine Weltraumszene und danach eine Achterbahnfahrt gezeigt wurde. Durch den 360° Blick kommt man sich vor, als sei man mitten im Geschehen.
    Die ersten Szenen waren richtig cool. Das All am Himmel und um uns herum. Die Achterbahnfahrt war cool, aber man hätte mit der Technik so viel mehr machen können. Trotzdem ganz lustig zu sehen.

    "Skyrex" ist ein 4D Kino mit erstmal ordentlich Wartezeit ๐Ÿ˜’. Danach setzten wir uns in einen gestreckten Jeep und gingen auf Dinosaurier-Safari. Der Jeep fuhr in eine Kabine vor und der 4D Film fing an... Wir mitten auf einer Dinosaurierinsel und kommen durch Meteoriten von der Fahrbahn ab ๐Ÿ˜ฑ. Es hat gewackelt und getan und war ziemlich cool ๐Ÿ˜๐Ÿ˜. Aber eigentlich nichts für die vielen kleinen Kinder.

    Die letzte Station war das 3D-Museum. Hier sind Bilder auf Wand und Boden gemalt und aus einem bestimmten Winkel sieht es dreidimensional aus. Alles optische Täuschungen, aber echt gut gemacht. Es sind so viele Szenen dort, vom Dschungel über Theaterbühnen, Cover von Magazinen, Dinos, Wasserfälle, und so vieles mehr. Wir hatten richtig Spaß verschiedene Posen auszuprobieren ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜.

    Ein ganz besonderes Highlight im Museum war eine 3D Lightshow, die größte in Malaysia. In einer kurzen Geschichte über Aladdins Giniie, seinem fliegenden Teppich, einem Adler und bösen ägyptischen Statuten flogen die Bilder und Effekte über die bemalten Wände. Das hat die ganze Show noch realistischer gemacht. Echt mega zu sehen ๐Ÿ˜ wir haben uns die Show gleich 2 mal angesehen ๐Ÿ˜.

    Abends sind wir noch auf den Nachtmarkt. Leider hat es etwas geregnet, weshalb nicht wirklich viel los war. Auch wir mussten uns teilweise unterstellen, als es fester geregnet hatte. Dafür haben wir neue Desserts gefunden. Kleine Pfannkuchen mit Kokosfüllung und einen Pfannkuchen mit Butter, Erdnuss und Mais?! Klingt komisch, schmeckt aber ganz gut. Ein bißchen ungewohnt. Sehr lecker. Und wir haben den wohl längsten Reis der Welt probiert. Nachtmarkt hat sich wieder gelohnt โค๏ธ.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day153

    Ko Lanta, die Gespensterinsel

    June 4 in Thailand โ‹… โ˜๏ธ 30 ยฐC

    Diese Insel ist deutlich größer als Ko Phi Phi und.... Leer๐Ÿ˜ฒ. Es waren außer uns vielleicht 100 Touristen da und wir haben so gut wie niemanden gesehen. Am Straßenrand hatten viele Geschäfte geschlossen wegen Low season, am Strand war alles zu. Komplette Hotels verwaist, Massagestudios, Reisebüros und Restaurants geschlossen, der Strand leer. Gespenstig ๐Ÿ‘ป.

    Wir mieteten uns einen Roller und besichtigten die Altstadt. Irgendwie putzig... Und klein ๐Ÿ˜… aber ganz schnuckelig. Die ganze Stadt besteht nur aus einer Straße und diese ist recht kurz dafür mit ganz vielen Souvenirshops und Restaurants ๐Ÿ˜‰.

    Auf dem weg zum Nui Bay Beach kreuzte einfach ein Affe vor uns die Straße. Als wir langsamer machten um ihn zu fotografieren fletschte er voll die Zähne ๐Ÿ˜…๐Ÿ’. Also sind wir lieber weiter gefahren ๐Ÿ˜‚.
    Auch dieser Strand war absolut leer... Es war wirklich niemand außer uns da. Also machten wir uns auf Entdeckungstour. Wir haben eine ziemlich große und viele kleine Krabben gesehen, sehr viele Quallen und Molche in den Pfützen.
    Ziemlich cool so ein Privatstrand. Aufgrund der vielen Quallen sind wir dann aber lieber nicht schwimmen gegangen.

    Ein letztes Mal haben wir unser Massaman Curry gegessen *mhhhh* was werden wir es vermissen ๐Ÿคค. Und wir haben einen neuen Nachtisch probiert. Bok Loi, bunte Klebreiskugeln in warmer gezuckerter Kokosmilch. Schmeckt ähnlich wie das Cerealien Müsli "Fruit Loop".
    Read more

  • Day150

    Ko Phi Phi, der erste Tauchgang alleine

    June 1 in Thailand โ‹… โ›… 30 ยฐC

    Ko Phi Phi ist vor allem für eines bekannt - dem legendären Strand aus dem Film "The Beach" ๐Ÿ˜๐Ÿ–๏ธ. Doch durch die Schäden des Massentourismus ist "Maya Beach" nicht mehr zugänglich. Die Riffe haben sehr gelitten und brauchen nun schon einige Jahre zur Regeneration. Wir haben auf der Insel gehört, dass der Strand im Dezember wieder geöffnet werden soll.

    Ansonsten ist Ko Phi Phi recht klein. Es gibt keine Autos oder Roller, nur Karren die zum Transport von Waren oder Koffern dienen. Ohne den Verkehr ist es echt sehr entspannend. Überall sind Verkaufsständchen, Bars, Restaurants, Tauchschulen und Mini Märkte. Da zur Zeit absolut Low Saison ist, sind weniger Touristen da und man kommt gut durch die Gassen. In der Hochsaison ist wohl alles voll ๐Ÿ˜ฒ.

    Am ersten Abend sind wir zu den ersten beiden Aussichtspunkten. Die knapp 200 Stufen sind nach Krabi ja einfach... Wenn da der Muskelkater nicht wäre ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚. Trotzdem geschafft und einen traumhaften Blick auf die 2 Buchten rechts und links des "Steges", auf der die Stadt liegt. Mit Blick auf den unbewohnten Dschungel und die unbewohnten kleineren Inseln. Darunter Phi Phi Ley, auf der "Maya Beach" liegt. Uns war es dann doch zu voll am Aussichtspunkt, weshalb wir lieber eine Tauchschule für unseren ersten Fundive gesucht haben.

    Unsere Wahl fiel auf "Seafrog", einer kleinen Tauchschule auf dem Weg zum Abendessen ๐Ÿ˜‰. José und James konnten uns recht schnell dazu begeistern am nächsten Tag um 7.15 Uhr tauchen zu gehen ๐Ÿ˜.

    Der nächste Morgen : 7.55 Uhr... Panisches aufwachen, weil der Alarmton des Wecker ausgeschaltet war und wir vieeel zu spät waren. In Rekordzeit waren wir an der Tauchschule wo ein Zettel lag, dass das Boot um 8 Uhr am Pier ausläuft. Also sind wir dort hin gerannt... Und waren 10 Minuten zu spät ๐Ÿ˜ž. Um 12 Uhr, als das Schiff zurück war gingen wir erneut hin. Nach dem Kommentar "das kennen wir von den Deutschen eigentlich nicht", konnten wir einen neuen Versuch am nächten Tag buchen und entschlossen uns dann Schnorcheln zu gehen. Sogar hierfür bekamen wir die Ausrüstung geliehen und den besten Strand empfohlen. Mega nett โ˜บ๏ธ.

    Der "Long Beach" ist wirklich wunderschön und in dieser Zeit auch sehr ruhig. Leider war die Sicht im Wasser nicht so wirklich gut und so konnten wir nur recht wenige Fische sehen. Ein paar Papageifische, Wimpelfische, Zebrafische, jede Menge Seeigel und eine Mini Krake ๐Ÿ ๐Ÿ™๐Ÿš. Am Strand entdeckten wir die eigentliche "Sensation", einen Einsiedlerkrebs. Ziemlich cool๐Ÿš๐Ÿฆ€. Vor allem drehte er sich immer um, wenn er kleine "Hügel" hoch musste.

    Abends haben wir uns am Hauptstrand den Sonnenuntergang angesehen. In der von 2 Felsen rechts und links begrenzten Bucht. Wow welche Farben und die schwarzen Felsen dazu ๐Ÿ˜.

    Ein neuer Tag, ein neues Glück und wir waren pünktlich zum Tauchen ๐Ÿฅฐ๐Ÿ˜‚. Auf dem Boot gab es eine kurze Einweisung und dann ging es schon los. Komisch wenn keiner mehr alles verbessert und sagt was zu tun ist...
    Die Sicht war größtenteils sehr gut, etwa 15m und die Landschaft unter Wasser ganz anders als in Ko Tao. Bei unserem ersten Tauchgang hatten wir eine leichte Strömung, das war neu, und wir sahen zum ersten Mal Seesterne... Und wie viele, überall ๐Ÿ˜. Und einen Schwarm von Gelbschwanz-Schnapper, der wie eine gelbe Wand um uns herum schwamm. Tausende Fische, welche ziemlich fix ausweichen, wenn man zu nah kam und sich dann nahtlos wieder an ihre Position einfügen. Es waren einfach überall um uns herum Fische. So beeindruckend ๐Ÿ˜ฒ.
    Dort gibt es auch sehr viele Kugelfische in allen Größen. Von Mini Fischen, welche sofort flüchten bis hin zu einem riesen großem Exemplar, welches scheinbar auf der Stelle schwebte und uns aus sicherer Entfernung musterte.
    Auch haben wir mehrere Muränen gesehen. Die größte hatte einen Riesenkopf und hat kaum durch ihre Koralle gepasst. Bestimmt Fussballgroß . Sie schnappen immer mit dem Mund um zu atmen, daher sehen sie echt böse und gruselig aus, besonders in dieser Dimension ๐Ÿ˜ณ.

    In der Pause fuhren wir nach Phi Phi Ley vor den Maya Beach. Irgendwie hatten wir uns den Strand spektakulärer vorgestellt, vielleicht weil er so berühmt ist. Es ist auch schön. Weißer Sand, türkises Wasser umringt von hohen Felsen. Aber jetzt nicht sooooo viel anders als andere schöne Strände ๐Ÿ–๏ธ. Die Insel an sich ist sehr imposant. Sie ist unbewohnt, da es nur Steilhänge und Felsen gibt. Überall sind kleine Höhlen und Klüffte im Gestein zu sehen.

    Der 2. Tauchgang hatte auch wieder gute Bedingungen zum Tauchen... Und... Haie ๐Ÿ˜ฒ. Wir haben 2 Schwarzspitzen Riffhaie gesehen. Diese sind ungefährlich und greifen Menschen nicht an. Dafür sind sie super faszinierend. Während alle Fische sich ihren Weg durchs Wasser schlängeln, schwimmen Haie ganz gerade wie ein Pfeil... Und so schnell. Wow ๐Ÿฆˆ. Auch Lobster haben wir gesehen. Aber das Highlight waren natürlich die 2 Haie.

    Zum Tauchen ist Ko Phi Phi ein Traum. Die Unterwasserwelt ist wunderschön und sehr artenreich. โค๏ธ๐Ÿš๐Ÿ™๐Ÿ ๐Ÿฆˆ.
    Read more

  • Day147

    Krabi und seine 1260 Stufen

    May 29 in Thailand โ‹… โ›… 33 ยฐC

    Krabi teilt sich in 2 Bezirke, Krabi Town (die eigentliche Stadt) und Ao Nang (der Strandabschnitt). So richtig klar war uns das erst als wir mit die einzigen Touristen in Krabi Town waren.
    Da wir aber eh zum Tiger cave tempel wollten, war das sogar ganz gut.
    Von dort fährt ein lokaler Bus bis zum Eingang. Soweit kein Problem. Aber dann ๐Ÿ˜…
    1260 Stufen in den unterschiedlichsten Höhen und alle steil ๐Ÿ˜ฒ. Die ersten 200 sind gar kein Problem, aber dann fangen die Beine an zu schmerzen. Und weiter und weiter. Zur Belohnung gibt es dann noch mehr Stufen und sie hören gar nicht mehr auf... Nicht dass die Treppe an sich schon echt heftig war, brannte die Sonne noch dazu๐ŸŒž.
    Oben angekommen hatte ich meine Beine gar nicht mehr gespürt und war fix und fertig. Schon auf dem Weg haben sie angefangen unkontrolliert zu zittern und wurden immer schwerer. Das war bis jetzt der anstrengendste Aufstieg ๐Ÿฅต.
    Aber ein spektakulärer Ausblick bis zum Meer und ein schöner Tempel mit riesiger Buddha Statue.

    Am Nachmittag sind wir dann nach Ao Nang gefahren. Es sind gerade mal 10 km und in ein paar Minuten waren wir schon dort.
    Der Strandabschnitt ist deutlich touristischer und voller als Krabi Town. Es gibt an der Passage unzählige Shops, Massagestudios und Bars, die alle etwas verkaufen wollen und teilweise echt penetrant sind.
    Wir sind abends nur kurz an den Strand und ein bisschen durch die Stadt geschlendert.
    Sehr auffällig : alles voller Inder ๐Ÿ˜ฒ. Es scheint, dass Krabi bei denen sehr beliebt ist.

    Am nächten Tag sind wir zu einem kleineren ruhigeren Strand gelaufen. Der Weg führte durch den "Monkey Trail", durch den Dschungel am Meer entlang. Überall warnen Schilder vor den Affen und nach unserer Begegnung mit den Tierchen in Kambodscha waren wir auf ein erneutes Antreffen nicht so scharf. Aber wir haben keine gesehen.
    Am Strand selbst war das Wasser nicht wirklich klar und hat auch wenig zum Schwimmen eingeladen. Also haben wir uns stattdessen die schönen Felsformationen angesehen. Der einzelne Felsen im Wasser sieht schon beeindruckend aus.

    Zurück an der Promenade sind uns auch zum ersten Mal Tsunami Evakuierungsschilder aufgefallen. Klar... Auch Krabi und alle Inseln davor waren 2004 von dem Riesentsunami betroffen ๐Ÿ˜ณ๐ŸŒŠ. Davon spürt oder sieht man hier allerdings nichts mehr.
    Read more

  • Day143

    Tauchen lernen in Ko Tao, Advanced Diver

    May 25 in Thailand โ‹… โ›… 29 ยฐC

    Der Advanced Open Water Kurs startete erst um 11.30 Uhr mit einer Theoriestunde. Ziemlich wichtig waren hier die Nullzeiten (tauchen ohne zwingend notwendigen Sicherheitsstopp) und die Dekompressionskrankheit.
    Zum Glück hatten Mike und Bianca aus dem Open Water Kurs sich ebenfalls zur 2. Runde angemeldetโ˜บ๏ธ.

    Der erste Tauchgang ging direkt auf fast 30m Tiefe runter. Eigentlich fühlt es sich nicht anders an wie auf 10m, nur sollte man seine Luft im Tank und die Nullzeiten vermehrt im Blick haben!
    Wir waren umgeben von Fischschwärmen von allen Seiten ๐Ÿ ๐Ÿ˜. Wir konnten sogar mitten durch schwimmen. Und wir haben zum ersten Mal einen Rochen und Feuerfische gesehen. Der Rochen war recht versteckt unter einem Felsen, aber das leuchtende Blau hat ihn trotzdem verraten.
    Die Feuerfische schwammen ganz ruhig neben uns, wahrscheinlich weil sie wissen dass sie megagiftig sind. Direkt dahinter ging es über einen Anhang auf 30m Tiefe. Ein wahnsinns Gefühl ๐Ÿ˜. Am Meeresboden bekamen wir eine einfache Rechenaufgabe gestellt und mussten die Hände dazu richtig spiegeln... Das war echt nicht so einfach. Man braucht deutlich länger... Tiefenrauschanzeichen lassen grüßen ๐Ÿ˜‰.

    Der 2. Tauchgang war ein Navigationstraining. Wir sollten alleine in Teams unter Wasser zurechtfinden. Bei 2 bis 5m Sicht ๐Ÿ˜ณ. Naja bei guten Bedingungen kann jeder navigieren ๐Ÿ˜‰. Direkt zu Beginn hatten wir schon Mike und Bianca verloren und sind dann grob in Richtung Küste geschwommen. Man hat wirklich nichts gesehen. Erst wirklich ganz knapp vor den Felsen hatten wir diese erkannt. Da half auch die abgezeichnete Karte nicht so viel ๐Ÿ˜ฑ. Trotzdem haben wir Team 2 und die Küste gefunden ๐Ÿ˜Š.

    Auch am 2. Kurstag ging es erst in die Tiefe und dann nochmal Tarieren üben. Es klappt alles schon viel besser und wir fühlten uns auch viel sicherer unter Wasser. Was für Fortschritte wenn man bedenkt dass wir 4 Tage vorher noch im Pool getaucht sind ๐Ÿ˜ณ. Hier konnten wir die ganze Fischvielfalt genießen. Besonders in der Tiefe sind große Zackenbarsche zu finden, aber auch einen großen Fledermausfischschwarm, tolle Anemonenfelder und viele bekannte Fische konnten wir sehen. Lustig war es die Weihnachtsbaumwürmer mit dem Gesicht statt den Händen zu erschrecken ๐Ÿ˜. Die Unterwasserwelt ist einfach wunderschön ๐Ÿ ๐Ÿก๐Ÿ™๐Ÿš.

    Nach einer Stunde Pause mussten wir zum Nachttauchen aufbrechen. Wir waren müde, es regnete und wir hatten eigentlich große Lust im Bett liegen zu bleiben, aber es war ja der letzte Tauchgang... Also los zum Boot.
    Mit einer Taschenlampe ging es los. Alles stockdunkel, da der Himmel ja bewölkt war. Ich hatte ein wenig Angst irgendwo gegen einen Felsen oder Korallen zu schwimmen ๐Ÿ˜…. Im Schein der Taschenlampen konnten wir andere Fische sehen. Nachts jagen viele davon, z. B. Barracudas. Wir sahen einen ziemlich großen auf seinem Raubzug, leider hatte er nichts gefangen. Auch einen Rochen, einen Oktopus und einen großen Einsiedlerkrebs haben wir gesehen ๐Ÿš๐Ÿ™๐Ÿ .

    Und dann - Licht aus und fuchteln. Überall erleuchtet das Plankton um uns herum. Noch viel besser als auf Koh Rong. Durch die Flossen hat es noch viel mehr geleuchtet. Als ob man durch Glühwürmchen schwimmen würde. Der Wahnsinn โค๏ธ.

    Mal wieder als letztes sind wir an die Oberfläche und waren ziemlich weit weg vom Boot. Wir hatten uns nicht sonderlich beeilt, weil (zumindest ich) schon recht müde war. Vielleicht 20m vom Boot entfernt, sahen wir alle ans Heck rennen. Sie schrien nur "shark, shark, shark". Zuerst bekamen wir es, wahrscheinlich auch durch die plötzliche Hektik, mit der Angst zu tun. Wir verstanden erst gar nicht was los war und dachten wir seien in Gefahr. Plötzlich schrie Jason "Zieht die Brillen auf! Wahlhai!" Ich habe in dem Moment nur gedacht - geil, alle sehen sie den Wahlhai am Boot und wir sind noch im Wasser... Voll weit weg" und in diesem Moment spürte ich etwas an meinem Oberschenkel ๐Ÿ˜ฎ. Ich schaute ins Wasser unter mir und hätte beinahe meinen Atemregler fallen lassen... Dieser riesige Fisch schwamm direkt unter mir ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿ˜ฒ.
    Zuerst hatte ich Angst dass er weiter nach oben schwimmt, da ich bereits an der Oberfläche war, bzw. Ich hatte Angst dass er mich abdrängt. Christian erzählte mir, dass der Hai direkt auf mich zugeschwommen kam, wohl mit Absicht, so ein krasser Moment. In Begleitung hatte er etliche Remorafische um sich. Ein mystisches Bild โค๏ธ๐Ÿ˜.
    Wir hielten alle unsere Taschenlampen auf den Wahlhai, die Tauchlehrer sprangen wieder ins Wasser, alle waren in heller Aufregung. Jason hatte zum Glück eine Kamera dabei und hatte so einen kühlen Kopf um den Moment aufzunehmen. Vielen Dank an dieser Stelle für das wahnsinnige Video ๐Ÿ˜๐Ÿค™๐Ÿป.
    Danach verschwand der Wahlhai und wir kletterten an Bord. Das Adrenalin immer noch so hoch. Alle fielen sich um den Hals. Ein magischer Moment den man wohl niemals vergessen wird.
    Auf dem Schiff erzählte man uns, dass noch nie jemand an Bord bislang einen Wahlhai bei Nacht gesehen hatte, obwohl einer der Tauchlehrer bereits seit über 24 Jahren dort arbeitet. Wir hatten so unfassbares Glück โค๏ธ.

    Danach saßen wir alle noch bei einem Bier zusammen. Irgendwie auf einer Glückswolke und keiner konnte aufhören zu grinsen โ˜บ๏ธ.
    Vielleicht lag das auch am Bier. Durch die Stickstoffbelastung reichen 2 kleine Bier vollkommen aus um ziemlich betrunken zu sein ๐Ÿ˜.
    Read more

  • Day139

    Tauchen lernen in Ko Tao, Open Water

    May 21 in Thailand โ‹… โ›… 30 ยฐC

    Ko Tao ist dem Paradies ziemlich nah. Eine kleine ruhige Insel im Golf von Thailand, welche vor allem für seine traumhaften Tauchbedingungen bekannt ist.
    Auch wir wollten dort tauchen lernen. Open Water und Advanced Open Water.

    Schnurstracks sind wir zu Ban's Diving Resort gelaufen. Die Tauchschule hatten wir uns bereits vorher aufgrund der Topbewertungen und der deutschsprachigen Tauchlehrer ausgesucht.
    Innerhalb von Minuten hatten wir unser Zimmer und beide Tauchkurse gebucht. Der Open Water Kurs fing sogar noch am selben Tag an ๐Ÿ˜ฒ. Obwohl es uns eigentlich einen Tag später lieber gewesen wäre.

    Egal ๐Ÿ˜‚. Abends haben wir noch unseren Tauchlehrer Jason und die anderen Kursteilnehmer kennengelernt. Nach dem Papierkram durften wir uns noch die ersten beiden Videos zur Tauchtheorie ansehen und Fragen dazu beantworten. Zum Glück war das andere Paar, Mike und Bianca, echt gut drauf und wir konnten die Fragen recht schnell zusammen lösen ๐Ÿ˜Š๐Ÿ‘๐Ÿป. Trotzdem haben wir bis fast 21 Uhr gebraucht.... Danach hat es nur noch für Essen und Bett gereicht ๐Ÿ˜ด.

    Am nächsten Morgen um 8 Uhr gings los ๐Ÿ˜Š Zuerst haben wir unsere Tauchausrüstung zusammen gestellt. Flossen, Jackett, erste Stufe und Tauchbrille. Damit gings ab zum Pool, in dem alle erstmal 3 Bahnen schwimmen mussten. Der Test ob das alle können ๐Ÿ˜‰. Auf unsere verwunderten Blicke erklärte Jason, dass super viele Chinesen tauchen lernen wollen, aber gar nicht schwimmen können ๐Ÿคฆ๐Ÿผ‍โ™€๏ธ๐Ÿคฆ‍โ™‚๏ธ. Klar ist ja nicht notwendig ๐Ÿ˜‚.
    Nach dem bestandenen Test durften wir das Equipment zusammen bauen. Zuerst die Sauerstoffflasche überprüfen, dann das Jackett befestigen und die erste Stufe mit den Atemreglern, dem Messgerät für die Luft und dem Schlauch zum aufpumpen der Jacke befestigen und überprüfen... Fertig ๐Ÿ‘Œ๐Ÿป.
    Im Pool haben wir verschiedene Übungen gemacht. Was tun, wenn die Brille mit Wasser voll läuft oder wegrutscht, was tun wenn der Atemregler weg ist oder man keine Luft mehr hat. Wichtige Übungen für unter Wasser โ˜๐Ÿป. Das hat alles ganz gut geklappt, nur das Tarieren, also im Wasser durch Ein- und Ausatmen seine Höhe bestimmen oder auf der Stelle zu schweben hat nicht wirklich funktioniert ๐Ÿ˜๐Ÿ˜….

    Mittags bei der Theorie und dem letzten Video konnten wir unser Wissen über die Tauchphysik erweitern. Es ist doch recht viel was man beachten sollte über den Druck unter Wasser und wie er sich auf uns, unsere Atmung, etc. auswirkt.

    Tag 3 im Tauchkurs: das offene Meer ๐Ÿ˜ฒ.
    Um 7 Uhr schnappten wir unsere Ausrüstung und dann gings auch schon aufs Schiff. Dort bauten wir wie im Pool gelernt unter Aufsicht von Jason die Ausrüstung auf. Danach beim "Buddycheck" überprüft man nochmal das Equipment des Tauchpartners โ˜๐Ÿป. Und dann, ganz wichtig, plündert man die Kaffeebar an Bord ๐Ÿ˜. Kurz vor dem 1. Tauchgang im Meer haben wir besprochen was uns erwartet und welche Übungen wir machen werden. Und erzählt bekommen, wie man Chinesen versenkt... Einfach ganz viel Blei an den Gurt, damit sie unter gehen und dann die Jacke mit Luft aufblasen, damit sie nicht auf dem Boden hängen ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚. Dann gings schon los. Ab nach unten auf bis zu 18 m Tiefe ๐Ÿ˜ฎ.
    Im schön warmen Wasser hatten wir ziemlich gute Sicht. Konditionen: Sicht 10m, Temperatur 30° C๐Ÿค™๐Ÿป. Die Übungen haben auch super geklappt, im Sand auf dem Meeresboden. Und was Fische um uns herum waren ๐Ÿ˜ฒ๐ŸŸ. Alles bunt und sooooo viele๐Ÿค™๐Ÿป๐Ÿค™๐Ÿป. Auf dem Schiff mussten wir dann die Flaschen wechseln. Wieder neue 200 Bar zum atmen. Besonderes für Christian war das ganz wichtig, da er unter Wasser recht viel Sauerstoff benötigt. Gut dass ich immer viel weniger gebraucht habe. Ein gutes Buddyteam ๐Ÿ˜‰.
    Wir hatten direkt den 2. Tauchgang hinter her. Und waren danach echt platt, aber es gab noch 1 Stunde Theorie und dann.. Prüfung ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ. Aber wir haben diese mit 0 Fehlern bestanden.

    Tag 4 des Open Water Kurses hat uns auch wieder morgens um 7 Uhr mit Ausrüstung aufs Boot geleitet. An diesem Tag hatten wir 2 Tauchgänge, bei denen wir verschiedene Übungen unter Wasser und auch das Tarieren fleißig geübt haben.

    Aber das beste ist immer noch einfach umherzuschwimmen und alles zu beobachten.
    So viele Fische und Korallen und Muscheln ๐ŸŸ๐Ÿ ๐Ÿก๐Ÿš. Unter anderem haben wir gesehen:

    Muränen, Fledermausfische, Engelfische, Papageifische, Wimpelfische, Schmetterlingsfische, Anemonenfelder, Stachelmakerelen, Fusilierfische, Zebrafische, Drückerfische und das Highlight einen Kugelfisch, allerdings nicht aufgeblasen. Das kostet die Fische solche Anstrengung, dass sie leicht einen Herzinfarkt erleiden können. Also nicht ärgern โ˜๐Ÿป.
    Auch haben wir Weihnachtsbaumwürmer gesehen, die sich in den Korallen verstecken wenn man zu nah kam. Auch die jeweiligen Handzeichen zu den Fischen haben wir gerlernt, um sie uns gegenseitig zeigen zu können.

    Natürlich haben wir immer auf grosse Rochen, Schildkröten oder einen Walhai gehofft. Diese werden dann aber doch seltener gesehen ๐Ÿ˜’.

    Wieder an Land haben wir unsere Logbücher mit den ersten 4 Tauchgängen ausgefüllt und waren offiziell Padi Open Water diver ๐Ÿ˜.

    Zum bestandenen Tauchschein sind wir noch essen gegangen. Super lecker mit fantastischem Ausblick auf das Meer und den Sonnenuntergang.
    Im Anschluss gings auf ein Bier in die Strandbar. Im der Bar nebenan gab es dazu eine mega Feuershow. Wie leicht das bei den Typen aussieht... Echt krass ๐Ÿ”ฅ๐Ÿ˜ฎ.
    Read more

  • Day133

    Dschungeltour in Chiang Mai

    May 15 in Thailand โ‹… ๐ŸŒง 34 ยฐC

    Chang Mai ist für 2 Sachen bekannt... Tempel und Elefanten. Da wir von erstem genug gesehen haben, waren wir eigentlich nur wegen einer Dschungeltour und den Elefanten dort.

    Wir waren bereits 2 Tage vor Start der Tour in der Stadt und haben uns dann doch den berühmtesten Tempel im Herzen der Altstadt angesehen. Es hat sich sogar gelohnt ๐Ÿ˜Š. Ein wenig erinnerte uns der Aufbau an eine katholische Kirche. Mit den vielen Säulen, dem "Altarbereich" und dem Prunk. Ein sehr interessanter Tempel. Auch auf dem Gelände dahinter versteckte sich ein alter riesiger Chedi mit Elefantenfiguren. Sehr beeindruckend ๐Ÿ˜ฎ๐Ÿ˜.
    Abends hatten wir ein kleines Restaurant entdeckt in dem es das beste Massaman Curry der Stadt gibt. Das ist übrigens laut CNN Travel das beste Essen der Welt โ˜๐Ÿป. Gefolgt von Pizza Napoli; als ob sie mich gefragt hätten ๐Ÿ˜. Dort waren wir fast jeden Abend essen. Mega lecker ๐Ÿฅ˜๐Ÿ˜Š.

    Samstag morgens wurden wir dann früh von Piroon, unserem Führer abgeholt. Auf geht's in den Dschungel!
    Zusammen mit einem etwas jüngeren französischen Paar ging es los. Zuerst auf einen lokalen Markt auf dem der Guide Essen für uns kaufte. Wir konnten uns dort umsehen, aber da wir bereits auf einigen Märkten waren (z. B. mit Linh oder Battambang mit dem Kochkurs), war es für uns nichts besonderes mehr. Wir haben uns kurz umgesehen und uns draußen in den Schatten gesetzt.

    Nächster Stopp Mok Fa Wasserfall. Ziemlich cool, aber leider etwas wenig Wasser. Trotzdem war die Kraft direkt unter dem Wasserfall echt heftig und das Wasser an der Stelle auch ziemlich tief. Wir haben die Zeit genutzt um ein wenig zu planschen und versucht unter dem Wasserfall durch zu tauchen.

    Nach einer kurzen Fahrt im Pick up wurden wir mitten im Nirgendwo raus gelassen... Rucksäcke auf und los. Da wir 6 große Flaschen Wasser dabei hatten, war der Rucksack entsprechend schwer. Direkt zum Start ging es erstmal in ziemlich ordentlichem Tempo einen nicht enden wollenden Berg mit etwa 25% Steigung hoch. Danach hätte ich auch mit dem pick up weiter fahren können. So anstrengend... Phu ๐Ÿฅต. Aber es ging weiter... Und weiter... Und weiter.
    An einem Abschnitt sind wir an unzähligen Obstbäumen vorbei gekommen. Was eine Auswahl. Litschis, grüne Mangos, Pomelo, Zuckerrohr, Limetten, Kaffee, Jack fruit... So viele Früchte und keiner isst sie. Wir haben natürlich alles probiert. Von den süßen mega leckeren Litschis über die sauren grünen Mangos (ähnlich wie ein grüner Apfel). Wir haben Zuckerrohr gekaut und den Saft getrunken und sogar die Kaffeebohnen probiert. Mega โค๏ธ.
    Danach ging es weiter wandern und wandern... Insgesamt fast 5 Stunden Berg hoch und runter und das bei grenzwertigen Wegen und Hitze ๐Ÿ˜ณ. Immer wieder haben wir kleine Dschungelbrände gesehen, welche jedoch von alleine ersticken ๐ŸŒด๐Ÿ”ฅ.
    Es gibt auch sehr viele Tiere und Insekten dort. Affen haben wir leider nicht entdeckt, aber Termieten mit ihren riesigen Hügeln, gigantische Ameisen (welche von den einheimischen im Curry gegessen werden) und viele Wasserbüffel ๐Ÿœ.
    Insgesamt hat sich der Weg schon gelohnt. Es sind nur ca. 150 km bis Myanmar und man hat fantastische Aussichten โค๏ธ.

    Total erschöpft sind wir bei Dämmerung im Karen Dorf angekommen. Dies ist eine der vielen Völkergruppen die im Dschungel quasi autag leben. Sie versorgen sich über Ackerbau und Viehzucht komplett alleine. Strom kommt von Photovoltaikanlagen ๐Ÿ‘Œ๐Ÿป. Überall wuseln dort Hunde, Hühner, Schweine.
    Zu unserer großen Überraschung gibt es dort auch eine katholische Kirche. Vor 10 Jahren sind alle von einer Art Voodoo zum Christentum konvertiert.

    Piroon und sein Freund Bobby kochten uns typisch thailändische Gerichte (Touristenfreundlich ohne 20 Chillis ๐Ÿ˜‚๐Ÿ”ฅ). Die Franzosen waren uns erst nicht so geheuer und wir dachten, dass wir keine 3 Worte mit ihnen wechseln würden, aber über den Tag hatte sich dieser Eindruck schnell verflüchtigt.
    Nach dem Essen gab es "moonshine" oder "special water", also schwarz gebrannter Reisschnaps aus dem Dorf. Mit Limette, Salz und Sprite gilt das als "Tequila". Schmeckt besser als das Original ๐Ÿ˜. In gemütlicher Runde erzählte Piroon über das Leben und die Leute aus dem Dorf und die verschiedenen Stämme. Die 2 Guides killten dabei nebenbei die 1,5 Literpulle Reisschnaps und eine Flasche Whisky ๐Ÿ˜ณ. Waren aber am nächsten Tag fitter als wir 4๐Ÿ˜….

    Im Dschungel kühlt es nachts stärker ab und so war die Nacht in der Bambushütte zumindest von den Temperaturen angenehm. Die Lautstärke ist allerdings echt krass.

    Nach dem Frühstück am nächsten Tag ging es 1 Stunde wandern... Zum Fluss. Dort wartete ein Bambusfloss auf uns. Wirklich komplett aus Bambus und trotzdem echt stabil. Zumindest transportierte es uns 2 Stunden auf dem Fluss. Und das obwohl wir recht oft an Steinen etc hängen geblieben sind ๐Ÿ˜…. Trockenzeit... Der Fluss ist sonst 3m höher!

    Das absolute Highlight der Tour waren danach die Elefanten ๐Ÿ˜โค๏ธ. 4 der gewaltigen Tiere warteten bereits auf uns oder besser gesagt auf die Bananen und das Zuckerrohr ๐Ÿ˜.
    Die 4 leben dort frei im Dschungel und werden für Touristen an diese Stelle gelockt. Gut, sie wissen dass es Leckerlis gibt ๐Ÿ˜‰.
    Es ist total faszinierend den Elefanten gegenüber zu stehen. Sie sind so friedlich und ruhig obwohl sie so eine gewaltige Kraft haben. Mit dem Rüssel haben die 4 sich ihre Banane geholt. Man sollte recht schnell sein, da die Elefanten Bananentechnisch nicht so geduldig sind ๐Ÿ˜. Da kann es schon passieren, dass die Hand noch mit gepackt wird. Und da steckt Kraft dahinter! Mit dem Rüssel stupsen sie auch ein wenig, um quasi daran zu erinnern, dass sie ja noch hungrig sind ๐Ÿ˜‚.
    Wir konnten die Elefanten auch "streicheln", also ziemlich fest, sonst kitzelt es wohl. Die Haut ist ganz rau und ledrig.
    Als die Körbe alle leer waren sind wir gemeinsam an den Fluss. Die Elefanten wissen ganz genau was kommt und trotten ganz gemütlich ins Wasser um sich baden zu lassen. Nach einer Weile hatten die Tiere jedoch keine Lust mehr und beschlossen wieder zurück in den Dschungel zu gehen.

    Keiner hat sie aufgehalten, angeschrien oder ähnliches. Keiner ist irgendwie schlecht mit den Elefanten umgegangen. Wir hoffen, dass das generell so ist und nicht nur Fassade für die Touristen. Zumindest konnten uns die "Besitzer" einiges über die Tiere sagen. 2 davon sind quasi verheiratet und stehen immer zusammen. Sie sind 45 und 48 Jahre alt ๐Ÿ˜ณ. Elefanten können wohl bis zu 90 Jahre alt werden ๐Ÿ˜๐Ÿ‘†.
    Read more

  • Day131

    Chiang Rai

    May 13 in Thailand โ‹… โ˜€๏ธ 32 ยฐC

    Auf dem Weg nach Chiang Mai liegt Chiang Rai und sein berühmter weißer Tempel. Aus diesem Grund haben auch wir einen Zwischenstopp eingelegt.

    Da wir jedoch erst abends angekommen sind, konnten wir am ersten Tag nur den "golden clock tower" begutachten. Ein verrücktes Werk , geschaffen vom selben Künstler des weißen Tempels. Abends um 19, um 20 und um 21 Uhr wird er sehr schön beleuchtet und lässt sein Glockenspiel verlauten. Ein Szenario, welches man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, wenn man in Chiang Rai ist.
    Auch den night bazzar sollte man sich anschauen. Ziemlich groß mit live Musik am verschiedenen Stellen ๐Ÿ˜Š.

    Am nächsten Tag ist uns dann auch wieder ein eindeutiger Sympathiepunkt in Thailand eingefallen... Iced coffee in normaler Größe und nicht nur 1 Schluck wie in Vietnam โ˜•โค๏ธ.

    Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ging es dann zu dem außerhalb gelegenen weißen Tempel.
    Der Gebäudekomplex ist wohl eher als Kunstwerk als Tempel zu verstehen und seine planmäßige Fertigstellung ist für 2070 angesetzt. Wir wissen auch warum...
    Bislang ist wohl nur das erste Gebäude und ein paar Nebengebäude fertig. Ein Stück weiter in der Anlage wird noch fleißig gebaut. Keine Ahnung wie groß das werden soll ๐Ÿ˜ฎ.
    Das erste Gebäude ist wahnsinnig aufwendig dekoriert und total detail verliebt. Im Eingangsbereich sind Szenen aus der Unterwelt dargestellt. Hände die nach oben greifen, verzweifelte Fratzen, alles sehr verrückt und detailliert dargestellt. Im Inneren sind die Wände das Highlight. Überall sind Figuren aus Filmen oder Szenarien aus der Geschichte zu sehen. Von Pikachu, über sämtliche Marvel Helden bis hin zum World trade Center. Sehr imposant und irgendwie spannend was es alles zu entdecken gibt. Auch Sailor Moon und Darth Vader haben wir gefunden.
    In weiteren Gebäuden sind dann Schmuckstücke und Bilder des Künstlers ausgestellt. Sie sind ganz schön, aber kommen an die überwältigende Wirkung des Tempels nicht dran.

    Sonst gibt es viiiele weitere Tempel in der Stadt. Einen weiteren haben wir uns sogar noch angeschaut, aber irgendwie... Tempel ist Tempel und wir haben schon sooo viele gesehen ๐Ÿ˜….

    Ein weiteres Highlight ist eine lokale Currysuppe mit Nudeln und frittierten Nudeln als topping, "Koh Soi". Wow lecker โค๏ธ. Ein Muss! Und auch die Dumplings waren mega lecker. Buttercreme, Milch und Pandan als Füllung. Hier gilt echt "nur wer wagt gewinnt" ๐Ÿ˜‰.
    Read more

  • Day127

    Luang Prabang die schรถnste Stadt Laos

    May 9 in Laos โ‹… โ›… 35 ยฐC

    Unser erster Eindruck: die Stadt ist stock dunkel. Etwas außerhalb gibt es keine Straßenbeleuchtung. Als wir dann aber in die Altstadt gekommen sind, wurde es hell ๐Ÿ˜Š. Etwas wie in Hoi An sind alle Restaurants und Straßen liebevoll mit Lichterketten und Laternen beleuchtet. Dazu kommt der wunderschöne Charme der französischen Kolonialbauten. Luang Prabang ist bis jetzt die schönste Stadt unserer Reise โค๏ธ. Es ist so idyllisch durch die Straßen zu laufen und einfach diese entspannte Atmosphäre zu genießen. Der Verkehr ist deutlich weniger, was auch noch dazu beiträgt.

    Die "Must See's" der Region sind der Mount Phou Si im Herzen der Stadt und der Wasserfall "Kuang Si". Auf den Berg gelangt man über gefühlt hunderte von Stufen (300 Stück) ๐Ÿ˜‚. Vorbei an einem kleinen Tempel und schönen Buddha Figuren, gelangt man an eine goldene Stupa (Phou Si) auf der Spitze. Die höchste Erhebung der Stadt mit 185 Metern trennt die beiden Flüsse Mekong und Nam Khan voneinander und bietet eine spektakuläre Aussicht. Besonders zum Sonnenuntergang ist dieser wunderschön. Das dachten sich auch noch ganz viele andere Touristen ๐Ÿ˜…. Es war vielleicht auch nicht die beste Idee sonntags dort hoch zu steigen. Sehr interessant war vor allem eine für diesen Anlass schick genachte Chinesin, die alles für ein gutes Foto gegeben hat. Besonders schön war die "ich küsse die untergehende Sonne" Pose ๐Ÿ˜‚. Muss man mal gesehen haben ๐Ÿ‘๐Ÿป.

    Am nächsten Tag fuhren wir dann zum Wasserfall.
    Direkt am Eingang findet sich hier das Bären rescue center, in dem Kragen- oder auch Mondbären genannt, leben. Der asiatische Schwarzbär ist leider eine bedrohte Tierart.. Warum? Weil Laos sehr nahe an China grenzt und die Galle der Tiere dort als medizinisches Wundermittel gilt๐Ÿ˜’. Den recht kleinen Bären geht es hier offensichtlich ganz gut. Zumindest chillen sie tiefenentspannt in oder an kleinen Wasserbecken und sind an den "Gaffenden " so überhaupt nicht interessiert ๐Ÿ˜Š.

    Weit vor dem großen Wasserfall gibt es kleine Becken mit kleinen Wasserfällen in denen man schwimmen kann. Allerdings muss das traumhaft leuchtende türkis farbene Wasser mit den Knabberfischen geteilt werden. Die sind aggressiv und hängen sofort an Wunden und offenen Hautstellen ๐Ÿ˜’๐ŸŸ.
    Das heftigste war als Christian die Kruste eines Mückensticks entfernte und ins Wasser warf... Wie ein Piranha kam einer der Fische und schnappte sie weg ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ฑ killer Fische.

    Der Kuang Si Wasserfall ist wunderschön ๐Ÿ˜. Leider darf man im Wasserbecken davor nicht baden. Trotzdem ist der Blick von der Brücke super. Der Name stammt von den Worten "Kuang" heißt Hirsch und "si" graben, wozu es eine schöne lokale Legende gibt.
    Über einen sehr steilen Weg sind wir "über" den Wasserfall gelaufen. Auch hier war der Ausblick wieder fantastisch. Der Abstieg hatte es jedoch in sich, da es keine richtige Treppe gab und die Steine super rutschig waren.

    Auch kulinarisch hat Luang Prabang einiges zu bieten. Von geröstetem Wassergras mit Knoblauch und Chili über explodiertes Ei waren interesante und leckere Speisen dabei ๐Ÿ˜Š.
    Read more

  • Day123

    Vang Vieng Teil 2

    May 5 in Laos โ‹… โ›… 35 ยฐC

    Am nächsten Tag hatten wir einen ganz besonderen Führer. "Ma" ein Hund begrüßte uns bereits an der Brücke und begleitete uns über die Elephant Cave bis zur vierten Blue Lagoon. Leider mussten wir bereits vor der Brücke unseren Roller abgeben und die Wege waren ganzschön weit.

    Die Elephant Cave war eine Enttäuschung. Cave ist ein sehr großer Begriff für eine Felsniesche. Allerdings gab es tatsächlich einen Felsen mit der Form eines Elefanten.

    Danach zur 4. Blue Lagoon. Wieder traumhaft schön und ganz für uns alleine. Wir konnten den Sprungturm, die Zip Line und die Seilschlinge ganz alleine genießen. Ein Highlight: einfach in den großen Schwimmreifen treiben lassen. Dabei vergisst man alles andere ๐Ÿ˜. Das Paradies hat hier allerdings auch Tücken und wir verstehen warum dort Leute gestorben sind. Direkt neben einer Plattform, von der man hätte durchaus runter springen können, schimmerte ganz leicht ein riesiger Felsen durch das Wasser. Wir denken mit 1-2 Bier in der Dämmerung unmöglich zu sehen ๐Ÿ˜ฎ. Als nach einer ganzen Zeit ein Tuk Tuk mit Leuten kam, war die Ruhe vorbei. Also beschlossen wir weiter zu gehen. Nur unser Hund wollte nicht mehr. Aus dem Tiefschlaf konnten wir Ma nicht überzeugen mitzukommen.

    Neben dem Flusstubing gibt es hier in einer Wasserhöhle die Möglichkeit in großen Reifen durch eine Höhle zu treiben. Klang für uns interessanter als die Variante mit dem Fluss. Dort angekommen mussten wir uns hinter eine ziemlich große Reisegruppe aus China einreihen. Die sehr laute und ausgelassene Truppe hat man in der ganzen Höhle gehört ๐Ÿ˜’. Trotzdem sehr cool so dicht an der Höhlendecke in einem Reifen zu liegen. Aber auch hier hatten wir wieder das "Trockenzeitproblem". Der Wasserstand war zu niedrig um sich durch die komplette Strecke treiben zu lassen. Ab ca. der Hälfte mussten wir, teilweise ziemlich geduckt, weiter laufen. Am Ende stieg der Wasserpegel noch einmal stark an und wir sind weiter geschwommen. Auch diese Höhle und das Treiben in den Reifen hat einen ganz besonderen Charme. Es ist wirklich jedesmal etwas ganz anders, auch wenn wir schon in einer Wasserhöhle waren. Hier konnten wir auch wieder mit einer Stirnleuchte und Helm selbst einen Teil erkunden und "entdecken". Das ist irgendwie etwas ganz besonderes.

    Mit großem Hunger sind wir wieder nach Vang Vieng gefahren und entschlossen nach dem Essen spontan noch die erste Blue Lagoon zu besuchen. Der Weg dorthin war recht kurz und gut fahrbar. Das Highlight hier war ein Baum mit 2 Ebenen von denen man ins Wasser springen konnte. Direkt davor gab es noch eine Seilschwinge. Das war ganzschön gefährlich, da alle gleichzeitig springen konnten und auf dem selben Punkt gelandet sind. Hier ist es wohl auch häufiger zu schlimmen Unfällen gekommen. Gerade mit den verrückten Chinesen, die einfach springen ohne zu schauen, ob gerade jemand anderes auch springt. Und das großteils mit Schwimmwesten, da sie nicht schwimmen können ๐Ÿ˜’๐Ÿค”. Trotzdem hatten wir auch hier riesen Spaß.

    Am nächten Tag beschlossen wir die bekannteste Höhle der Stadt, Tham Chang, noch zu besichtigen.
    Nachdem wir uns (dank der Karte) schön verlaufen hatten, gab es zur Belohnung erstmal Stufen ๐Ÿ˜‚. War ja klar ๐Ÿ˜…. Aber auch diese Höhle war es wert. Besonders schön war ein Ausgang mit Aussichtspunkt๐Ÿ˜. Ich glaube allerdings, dass wir so langsam auch genug von Höhlen haben ๐Ÿ˜.

    Auch in Vang Vieng gibt es selbstverständlich einen Nachtmarkt ๐Ÿ˜Š irgend etwas Neues finden wir immer. Dieses Mal gab es eine spezielle Variante des "Hot Pot", eine Art Fondue, welche wir in Kanchanaburi bereits probiert hatten. Statt der Brühe im Topf, gab es eine Art Grill mit Shrimps. Dazu die Brühe mit Nudeln und Gemüse aus dem Rand. Echt lecker. Hat uns sogar besser gefallen als das original. Als Nachtisch hatten wir uns die für Laos typischen Kokosnusscookies gegönnt. Wie ein Mini Kokos Pfannkuchen mit halb flüssigem Kern โค๏ธ.
    Read more

Never miss updates of Chris Mock with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android