Emily Berlage

“To travel is to discover that everyone is wrong about other countries.” – Aldous Huxley
Living in: Deutschland

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  • Explore, what other travelers do in:
  • Kulturschock Japan! Weiße Erdbeeren, Roboter statt Verkäufer, Plastikessen als Appetitanreger, Automaten wohin man auch schaut. Das Verrückteste: High-Tech-Toiletten. Sie beinhalten ein Warmluftgebläse, eine Sitzheizung, eine Massagefunktion, einen einstellbaren Wasserstrahl, eine Armlehne, eine automatische Spülung und natürlich lässt sich der Klodeckel auch noch automatisch öffnen! Das gibt es wohl nur in Japan.Read more

  • Mitten im kambodschanischen Dschungel befinden die Tempel der einst größten Städte der Welt: Angkor. Etwa eine Million Menschen haben im Mittelalter hier gelebt. Nicht Könige regierten das Riesenreich der Khmer - es waren die Götter, so die Sage. Vor ungefähr tausend Jahren wurden die Tempelanlagen aus kunstvoll bearbeiteten Sandsteinen zusammengesetzt. Im 15. Jahrhundert verließen die Khmer plötzlich ihre unzerstörten Tempel und vor 150 Jahren entdeckten die französischen Kolonialherren das versunkene Königreich.Read more

  • Gerade erst in Kambodscha angekommen wartet bereits schwere Kost auf mich: Kambodschanische Geschichte. 17. April 1975 - Zwangsräumung Phnom Penhs Vertreibung von zwei Millionen Menschen aufs Land, 20.000 verlieren direkt ihr Leben. Doch das ist erst der Anfang. Ein Genozid am eigenen Volk, vollzogen durch die Khmer Rouge um Pol Pot. Sein Plan: Eine "perfekte" Revolution. Sein Ziel: ein autark lebender, radikal kommunistischer Bauernstaat.
    3,5 Millionen Kambodschaner werden von den Roten Khmer aufs Land vertrieben, um dort wie Vieh zu arbeiten. Viele Kambodschaner werden politisch verfolgt, weil sie sich nach Ansicht der Roten Khmer eines Verbrechens schuldig gemacht hatten, "subversive Elemente" oder schlicht "Intelligente" waren. Jeden Tag sterben durchschnittlich über 1400 Menschen. Das Land verliert 25% der Gesamtbevölkerung. Im Folterzentrum S-21 werden mindestens 15.000 Menschen während unsinnigen Verhören gefoltert, oft bis zum Tode. "Lieber versehentlich einen Unschuldigen töten, als versehentlich einen Feind am Leben lassen." Die, die diese Folter überleben, sterben meist auf den "Killing Fields". Frauen, Männer und Kinder werden hier gefoltert, ermordet und in Massengräbern verscharrt. "Wenn man Unkraut jäten will, muss man es an der Wurzel entfernen."
    Am 7. Januar 1979 - 1364 Tage nach der Machtübernahme der Khmer Rouge - findet diese Schreckensherrschaft durch das Eingreifen Vietnams ein Ende.
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  • Morgen früh geht es für mich nach Kambodscha, Zeit für ein Fazit nach vier ereignisreichen Wochen in Laos. Laos, du wirst mir fehlen! Ich habe dich kennen und lieben gelernt. Deine Gemütlichkeit, die mich ansteckte. Deine Freundlichkeit, die mein Herz berührte. Deine Natur, die mich zum Staunen brachte. Deine Geschichte, die mir die Tränen in die Augen trieb. Laos, du hast es wahrlich nicht leicht. Ohne Zugang zum Meer wirst du von vielen Reisenden erst garnicht für voll genommen. Die meisten Menschen (darunter war auch ich) haben noch etwas von deiner schockierenden Vergangenheit gehört. Eine Vergangenheit, von der du dich noch immer nicht erholt hast. Laos, du giltst als eines der ärmsten Länder der Welt, den Status des Entwicklungslandes wirst du auch in den nächsten Jahren voraussichtlich nicht ablegen können. Dennoch bin ich mir sicher, dass dir eine rosige Zukunft blüht. Und irgendwann Laos, das verspreche ich dir, komme ich zurück, um mich selbst davon zu überzeugen.Read more

  • Die letzten Tage meiner Reise durch Laos verbringe ich im südlichsten Zipfel des Landes, direkt an der Grenze zu Kambodscha: Auf den 4.000 Inseln. Ich bezweifle zwar, dass es tatsächlich tausende sind, wie der laotische Name dieses Fleckchens Erde - "Si Phan Don" - verspricht, aber was soll die Inselzählerei? Während der Regenzeit nimmt der Mekong unglaubliche Ausmaße an, bis zu 14 Kilometer breit wird der zehntlängste Strom der Erde. In der Trockenzeit treten Tausende von Inseln zu Tage. Einige von ihnen sind bewohnt, auf anderen bewirtschaften Bauern ein bisschen Ackerland. Die meisten Inseln sind jedoch nicht mehr als spärlich bewachsene Sandbänke.
    Das Leben hier auf den 4.000 Inseln ist sehr gemächlich, geradezu sinnbildlich für Laos. Hier plätschert alles vor sich hin. Eine Sau sonnt sich mit ihren Ferkeln im Sand, Wasserbüffel nehmen ein erfrischendes Bad im Mekong. Hühner und Katzen laufen kreuz und quer durch die Straßen. Die vielen Hunde beobachten stillschweigend. Hier liegt jeder tagelang in seiner Hängematte mit Blick auf den Mekong und genießt die letzten (oder ersten) Tage in Laos.
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  • Vientiane ist die Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Laos und liegt im Westen des Landes unmittelbar an der Grenze zu Thailand. Die Stadt ist das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Offiziell hat Vientiane etwa 350.000 Einwohner. Am Fluss Hat Don Chan gelegen ist Vientiane ein Ort, der sehr deutlich durch die französische Kultur geprägt ist, da Laos bis 1949 unter französischer Herrschaft stand. Das Stadtbild bietet eine Mischung aus franko-europäischen und asiatischen Gebäuden. Vientiane ist wohl eine der ruhigsten Hauptstädte der Welt, aber diese Ruhe bin ich von dem gesamten Land bereits gewohnt.Read more

  • Vieng Xai ist nur ein kleines und verschlafenes, aber wunderschönes Dorf im Norden von Laos. Die Gegend ist einfach traumhaft: Grüne Wiesen, Reisfelder und Bananenbäume, umgeben von riesigen Felsen mit hunderten von Höhlen. während der Zeit des Indochinakrieges waren mehr als 200 dieser Höhlen bewohnt. Sie dienten der Pathet Lao (die kommunistische Bewegung) als Schutz vor den unzähligen Bomben, die die Amerikaner im Minutentakt über Laos abwarfen. Laos ist bis heute das am stärksten bombardierte Land der Welt, gemessen an der Anzahl der Einwohner. Pro Kopf zählte man zwei Tonnen Sprengstoff.
    In einem Zeitraum von neun Jahren flogen die US-Streitkräfte 580.000 Einsätze und warfen 270 Millionen Streubomben über Laos ab (im Schnitt alle acht Minuten), davon rund 30% Blindgänger.
    Bis zu 75 Millionen dieser Blindgänger schlummern noch heute im Boden. Fast die Hälfte aller weltweiten Streubombenopfer stammen von dort. Pro Jahr kommen durchschnittlich 50 neue Opfer hinzu.
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  • Nach dem Schlemmerparadies Vietnam hatte die laotische Küche bei mir einen schweren Stand. Es musste also ein Kochkurs her!
    Die laotische Küche ist stark von den Küchen Chinas, Thailands und Vietnams beeinflusst, jedoch weniger berühmt und weniger vielfältig. Trotzdem haben die kulinarischen Spezialitäten von Laos durchaus ihren Reiz. Es wird mit leichten und frischen Zutaten wie Koriander, Minze, Zitronengras, Klebreis und fast jedem Fleisch gekocht. Einzigartig an der laotischen Küche ist die Tatsache, dass süß-saure Gerichte völlig ungebräuchlich sind. Stattdessen serviert ein „echter“ Laot oft bitteres Essen. Dieses ist meist lauwarm, da man in großen Teilen des Landes mit den Fingern isst.
    Der klebrige Reis ist das wichtigste Grundnahrungsmittel und kommt zu jeder Mahlzeit auf den Tisch. Fast jedes Gericht wird mit Chili gewürzt. Das Nationalgericht Laap (Larb) ist ein Salat aus gebratenem Fleisch und/oder Fisch sowie Gemüse, Kräutern und Gewürzen. Man kann es mit Rind- und Schweinefleisch, mit Hähnchen, mit Ente, mit Fisch aber auch vegetarisch mit Tofu zubereiten.
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