Emily Berlage

📍MYS “To travel is to discover that everyone is wrong about other countries.” – Aldous Huxley
Living in: Deutschland

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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day231

    Ich sitze an der nördlichsten Spitze Borneos. Vor mir nichts als das offene Meer. Hier trifft die Sulusee auf das Südchinesische Meer, hier ließ Ferdinand Magellan im 16. Jahrhundert die Flotte während seiner Weltumsegelung 42 Tage lang ankern. Und hier realisiere ich wieder einmal wie klein wir doch sind.

  • Day229

    Eine gurkenförmige Nase, ein überdimensional dicker Bauch und ein spektakuläres Imponierverhalten zeichnen Borneos Nasenaffen aus. Sie gelten nicht als Adonis des Regenwaldes, doch gerade dies macht sie umso interessanter. Leider gehört auch diese Affenart, die ausschließlich auf Borneo lebt, mittlerweile zu den bedrohten Tierarten.

  • Day228

    "Orang-Utan, Orang-Utan!", ruft Shaa freudig und lenkt unser kleines Motorboot in Richtung Ufer. Hoch oben in den Baumkronen sitzt er. "Das muss Otai sein, eins der hier lebenden Orang-Utan-Männchen. Lange Zeit habe ich ihn nicht zu Gesicht bekommen. Umso schöner, das es ihm gut geht.", sagt Shaa erleichtert.
    Utai zeigt sich wenig interessiert. Er sitzt auf seinem Ast und kehrt uns den Rücken zu. Wohl keine Lust auf solch neugierige Nasen.
    Orang-Utans leben nur in den Regenwäldern des indonesischen Sumatras und auf Borneo. Die "Waldmenschen" ähneln uns zu 97%. Umso schrecklicher, dass der Mensch der einzige natürliche Feind unseres nahen verwandten ist. Zur Zeit gibt es noch schätzungsweise zwischen 6.000 und 9.000 Orang-Utans auf Borneo, Tendenz sinkend und Lebensraum schwindend. In zehn bis 20 Jahren schon könnte ihr gesamter Lebensraum zerstört sein.
    Ob sich Otai der Gefahr bewusst ist?
    Wir wollen schon fast weiterschippern, da dreht sich das Affenmännchen doch noch einmal zu uns um. Und ein Blick sagt bekanntlich mehr als 1.000 Worte. Das ist bei den Waldmenschen nicht anders.
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  • Day227

    Orang-Utans, Nasenaffen, Borneo-Elefanten - es gibt nur einen Flecken auf dieser Welt, wo man all diese Tierarten beobachten kann: am Fluss Kinabatangan im malaysischen Teil Borneos. Das Gebiet um den Kinabatangan River umfasst tropische Wälder, Altarmseen, Sumpfgebiete. Über 500 Kilometer schlängelt sich dieser Fluss ins Landesinnere und an seinem Ufer kann fast die gesamte Tierwelt Malaysias beobachtet werden. Aus traurigem Grund: Nicht weit vom Fluss entfernt erstrecken sich die endlosen Palmölplantagen, die die exotischen Waldbewohner Borneos immer weiter zum Fluss drängen und ihnen Stück für Stück den Lebensraum nehmen. Die Ölpalme ist bis heute die dominierende Einkommensquelle der Region und nur langsam entwickelt sich das Bewusstsein, dass die verbliebenen Waldgebiete Sabahs geschützt werden müssen.Read more

  • Day226

    Ein paar wenige Tage verbringen wir bei Maria und ihrer Familie in ihrem bescheidenen Heim in Sukau direkt am Fluss. Zusammen mit Maria, ihrem Mann, ihrer in die Jahre gekommenen Mutter, ihren Brüdern sowie Schwägerin und ihrem Neffen hausen wir in einer einfachen, aber gemütlichen Holzhütte. Hühner, Gänse und Katzen gackern, schnattern und miauen den ganzen Tag wild drauf los, immer auf der Hut vor den Krokodilen, die im Kinabatangan River auf Beutejagd sind. "Zwei Enten haben wir in den letzten Monaten verloren", sagt Marias Mann und kann sich ein Lächeln dabei jedoch nicht verkneifen.
    Maria setzt sich aktiv für den Schutz des verbliebenen Waldes in Sabah ein und zusammen mit ihren Brüdern Mus und Shaa gibt sie ihr großes Wissen über die reiche Tier- und Pflanzenwelt in und um den Fluss Kinabatangan an ihre Gäste weiter. Zusätzlich verwöhnt sie diese mit ihren brillanten Kochkünsten.
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  • Day225

    Und Hallo "Festland"! In zwei Wochen schon werde ich zurück sein, um meinen Divemaster in Angriff zu nehmen. Bis dahin wartet der Dschungel auf mich.

  • Day224

    Malaysias einzige ozeanische Insel erhebt sich 700 Meter über dem Meeresgrund und ist mit nur 12 Hektar Größe wahrlich winzig: Sie lässt sich in nur 25 Minuten zu Fuß umrunden. Die gewaltige Vielfalt an Meerestieren, die es aus den Tiefen des Meeres an die Oberfläche zieht, ist atemberaubend. Umgeben von kristallklarem Wasser ist dies eine Fundgrube für einige der schönsten Meerestierarten.
    Vom seichten Gewässer rundum Sipadan schwimmen wir zum Drop-Off, wo ein 600 Meter Steilhang uns in der Unterwasserwelt begrüßt. Gleitet gerade noch ein Thunfisch mit angsteinflößenden Zähnen an uns vorbei, geraten wir im nächsten Moment schon in einen wirbelnden Strudel Barrakudas. Der Jackfishschwarm lässt auch nicht lange auf sich warten.
    Egal in welche Richtung wir schwimmen, überall sehen wir Schildkröten, kauend an den Schwämmen und Algen, oder faulenzend an den Felsvorsprüngen. Die Korallenriffe Sipadans sind gesund und beherbergen eine atemberaubende Makrovielfalt. Unter uns das tiefe Blau. Der gewünschte Hammerhai zeigt sich uns aber leider nicht, aber dafür sorgen seine kleineren Kollegen dafür, dass uns nicht langweilig wird. Das Tauchen in Sipadan ist einmalig - leider auch einmalig teuer.
    Fotos: Zahoor Khan (Zu Weihnachten hätte ich dann bitte auch ein Unterwassercase für meine Kamera :D)
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  • Day219

    Nach den kulinarischen Enttäuschungen in Myanmar und auf den Philippinen bin ich hier auf Borneo endlich im Paradies angekommen! Vor ein paar Stunden noch mit den Kameraden getaucht, landen sie zum Abendessen frisch zubereitet auf meinem Teller.

  • Day218

    ...richtig schwer. Bereits nach 30 Tagen heißt es 'Adiós Filipinas'.
    Noch zieht es erst wenige Touristen auf die einst spanische Inselkolonie. Die aktuellen Nachrichten halten dann auch den letzten unschlüssigen Touri davon ab, einen Fuß auf eine der über 7.100 Inseln zu setzen.
    Aber das Reisen auf den Philippinen bedeutet nicht Reisen in Angst und Terror. Das Reisen auf den Philippinen bedeutet:
    - übernachten an unendlich weißen Sandstränden
    - schnorcheln im kristallklaren Wasser
    - sich mit den Filipinas an heißen Salsaabenden messen
    - sein Tagesbudget beim traditionellen Hahnenkampf verwetten
    - Popcorn und Filmabende Deluxe
    - auf Malapascua in den Tag hineinleben
    - im Privatpool "Ozean" ein kühles Bier trinken
    - von aggressiven Clownfischen gebissen und von zutraulichen Haien daraufhin getröstet werden
    - versuchen das Mittagessen mit Plastikhandschuhen zu essen
    - die Welt der Trolle und Kobolde kennenlernen
    - ein Vermögen in die weitere Tauchausbildung investieren
    - mit dem Motorroller über die Inseln düsen
    - das Spanferkel an Bord rasieren
    - Karaoke mit 'my, my, my Delilah' zu singen
    - sich überwinden und den 14 Meter Klippensprung wagen
    - Verkehrschaos in Cebu
    - durch den nächtlichen Dauerregen nach Hause tänzeln
    - dem Starkbier "Red Horse" den Kampf ansagen und verlieren
    - in der Hängematte die Seele baumeln lassen
    - israelisches "Familydinner" am Freitagabend
    Adiós Filipinas, auch wenn es schwer fällt. Es fällt schwer, einem Land den Rücken zu kehren, von dem man so viel und doch so wenig gesehen hat. Es fällt schwer, nach nur wenigen Tagen schon wieder Abschied von "der großen Cousine" nehmen zu müssen. Es fällt schwer, alte Bekannte und neue Freunde zurückzulassen, ohne zu wissen wann es das nächste Wiedersehen geben wird. Auf die philippinische Küche von jetzt an zu verzichten, das fällt jedoch bei weitem nicht schwer.
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