• Escaping Winter
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Escaping Winter

Wir reisen durch die Welt dem Sommer entgegen
Travelling around the world chasing summer
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  • 12. Stop - Osaka

    22–25 ott 2024, Giappone ⋅ ☁️ 25 °C

    Von Kyoto ging es dann nach Osaka, der drittgrößten Stadt Japans. Doch entweder hatten wir die falschen Tage erwischt oder einfach Pech, denn bis auf Dotonbori direkt im Zentrum war in der Stadt - selbst im viel gerühmten Viertel Shinsekai (wo wir auch unsere Unterkunft hatten) nicht viel los. Abends waren die Straßen recht leer und viele Läden schon früh zu, was insbesondere Jessica sehr schade fanden.
    Daher gingen wir dann noch einmal in eine Spielhalle und hatten da unseren Spaß bei Mario Kart 😁
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  • 13. Stop - Kobe

    25–31 ott 2024, Giappone ⋅ ☁️ 24 °C

    Unser letzter Stop in Japan war Kobe. Erst hatten wir überlegt, für die letzte Woche in den Süden zu fahren und noch Städte wie Hiroshima, Nagasaki oder Fukuoka anzuschauen. Doch wir hatten bemerkt, dass wir stattdessen eine Pause brauchten, um die ganzen bisherigen Eindrücke einmal zu verarbeiten und um ein wenig auszuspannen. Also entschieden wir uns für ein Spa-Hotel im nahegelegenen Kobe mit Onsen, Sauna und Dachterrasse samt Blick auf den Hafen. Dafür haben nun noch einen Grund mehr, noch einmal nach Japan zurückzukehren.

    Absolut richtige Entscheidung! Kobe gefiel uns richtig gut. Obwohl die Stadt 1,5Mio Einwohner hat, wirkt die Innenstadt gar nicht überfüllt, sondern sehr jung, modern und weniger 'streng' als andere japanische Städte.

    Außerdem hatten wir gesehen, dass unser neuer japanischer Lieblingsverein, Kyoto Sanga FC, gegen Vissel Kobe im Halbfinale des Kaiserpokals (Pendant zum DFB Pokal) in Kobe spielte. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Leider war es gar nicht so einfach an Tickets zu kommen. Online war nichts zu kriegen und vor dem Stadion wurde uns mehrfach gesagt, dass es keine Tickets mehr gäbe. Florian war schon total traurig, aber dann fand er im Internet den Tipp zum 7/11 zu gehen. Auch dort hatten wir erst keinen Erfolg bis wir von der Verkäuferin zurückgerufen wurden und ihre Kollegin dann für uns die Tickets an der Maschine ausdruckte. Sie gab sogar ihren Namen und Telefonnummer an, weil wir keine Kanji-kompatiblen Namen bzw keine japanische Telefonnummer hatten. Total nett! So konnten wir das Spiel live sehen, auch wenn Kyoto 2:1 velor.

    Am letzten Tag ging Florian dann nochmal zum Shoppen nach Osaka und Jessica fuhr trotz Höhenangst alleine in der Gondel hoch auf einen der Berge Kobes und wurde mit einer tollen Aussicht auf die Bucht belohnt!
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  • 14. Stop - Hanoi: Sehenswürdigkeiten

    31 ott–6 nov 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C

    Hanoi ist wieder eine Stadt, die uns sehr positiv überrascht hat. Während Jessica ein bisschen brauchte, um sich mit der Stadt anzufreunden (viel Chaos und nicht funktionierende mobile Daten am ersten Tag), war Florian von Anfang an hellauf begeistert :)

    Als erstes waren wir direkt bei uns um die Ecke am Literaturtempel, der ältesten Bildungseinrichtung Vietnams. Noch immer kommen Schüler und Studenten hier her, um für gute Leistungen im Tempel zu beten oder ihren Abschluss zu feiern.
    Dann waren wir bei der Zitadelle Hanois. Bis die französischen Kolonialherren einen Großteil abrissen und ihr militärisches Hauptquartier darauf bauten, war dort ein großer Palast- und Tempelkomplex gewesen. Die Treppen zum ehemaligen Kaiserthron sind tatsächlich immer noch erhalten und aus Respekt immer noch abgesperrt (früher durfte nur der Kaiser durch die Mitte gehen).
    Um mal etwas anderes zu sehen, fuhren wir einen Vormittag in das kleine antike Dorf Bat Trang, welches direkt am Fluss liegt und ein paar nette alte Gassen hat.
    Abends fuhren wir dann in die Altstadt von Hanoi und sahen uns die Kathedrale an. Leider konnte wir aufgrund des Gottendienstes nicht hinein, aber die vielen Gläubigen waren wirklich beeindruckend!
    Natürlich besichtigten wir auch das Ho Chi Minh Mausoleum und die danebenliegende Einsäulige Pagode.

    Da wir uns aber mit allen Aspekten der Geschichte Vietnams beschäftigen möchten, besichtigten wir das Hoa Lo Gefängnis. Dieses wurde von den Franzosen während der Kolonialzeit anstelle eines Handwerksdorfes errichtet und vor allem für politische Gefangene benutzt. Später nutzten es die Nordvietnamesen im Vietnamkrieg für amerikanische Kriegsgefangene, z.B. John McCain. Die Ausstellung der Audioguide waren wirklich gut gemacht und hat die Haftbedingungen, die Schicksale und die Bedeutung für das heutige Vietnam wirklich eindrücklich dargestellt.
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  • 14. Stop - Hanoi: Stadt und Leute

    3 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Neben den Sehenswürdigkeiten waren wir vor allem auch von der Herzlichkeit und Offenheit der Vietnamesen total begeistert. Wir waren in einem Home Stay, was bedeutete, dass der Hauseingang gleich im Wohn-Esszimmer der Familie mündete. Diese sprach auch nur begrenzt Englisch, aber alle - Ehepaar, die drei Schwestern und die 89-jährige Oma - waren total herzlich und luden uns sogar zum Tee trinken und Zimtapfel essen ein!
    Einen Abend haben wir auch ein super nettes niederländisch-belgisches Pärchen kennengelernt und mit ihnen zusammen das "Bridge-Fest" am Hoan Kiem See angeschaut. Auf dem Rückweg sind wir dann noch beim Mitternachtssnack mit einer Kellnerin ins Quatschen gekommen. Erst recht schüchtern, hat sie am Schluss ihren Mut zusammengenommen und uns nach einem Foto gefragt 😊
    Einmal saßen wir auch in einem Café und sind mit einem jungen Vater ins Gespräch gekommen und er hat uns gleich seine Whatsapp-Nummer gegeben, falls wir in seiner Heimat, Ninh Binh, Hilfe brauchen. Super hilfsbereit! 🥰
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  • 14. Stop - Hanoi Train Street

    5 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 26 °C

    So, und hier noch ein Extra-Eintrag zur berühmten Train Street.
    Wir waren tatsächlich einmal abends und einmal tagsüber an - und an zwei unterschiedlichen Orten. Das erste Mal, abends, sind wir zur südlichen Train Street gegangen, die deutlich weniger besucht ist und wo es auch nur auf einer Seite Bars gibt. Am übernächsten Tag sind wir dann nachmittags nochmal zur nördlichen, wo man den gesamten touristischen Zirkus mitmacht, inkl. Gruppenführungen und Jubelschreie, wenn der Zug durch ist :D
    Uns hat die südliche deutlich besser gefallen, auch vom Essen her :)
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  • 15. Stop - Lan Ha & Ha Long Bucht: Tag 1

    6–7 nov 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach unserem Aufenthalt in Hanoi ging es für uns zur weltberühmten Ha Long Bucht. Wir hatten Glück und bekamen recht spontan ein Zimmer auf einem Boot bei CatBa Ventures, welche Touren in der weniger bekannten, aber ebenso schönen Lan Ha Bucht - jedoch mit Abstecher in die Ha Long Bucht - anbieten.
    Wir wurden um 7:30 in Hanoi mit dem Bus abgeholt und fuhren dann etwa 3 Stunden nach Cat Ba Island. Diese kann man entweder mit der Fähre oder mit der Seilbahn erreichen. Wir entschieden uns für die Seilbahn, für Jessica ein weiteres Mal die Überwindung ihrer Höhenangst 🥳

    Zunächst fuhren wir dann mit einem kleineren Boot hinaus in die Bucht, wo wir zu Mittag aßen und ein erstes Mal im Meer schwimmen konnten, welches angenehm warm, aber auch sehr salzig war. Dann ging es aufs größere Schiff. Mit uns waren noch 15 andere Gäste, ein Tourguide und ein paar Crew Mitglieder an Board. Am Nachmittag ging es dann mit dem Kayak durch einige Höhlen in ein paar verlassene Gegenden der Bucht, die wir ganz für uns hatten. Einfach traumhaft schön! 😍🤩
    Abends gab es wieder mega leckeres Essen und danach konnte man sich noch im Tintenfischangeln probieren.
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  • 15. Stop Lan Ha & Halong Bucht: Tag 2

    7 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C

    Am nächsten Morgen kam dann sogar die Sonne raus. Sie begrüßte uns mit einem spektakulären Sonnenaufgang und begleitete uns den Rest des Tages, den wir erneut mit Kayakfahren und Schwimmen verbrachten. Dieses Mal nahmen wir sogar ein gemeinsames Kayak.
    Wieder hatten wir fast immer die Gegend für uns und konnten die Pracht dieses Naturwunders ungestört genießen. Für uns waren diese zwei Tage ganz sicher eines der größten Highlights der ganzen Reise. 😍😍

    Am Schluss gab es noch ein Gruppenfoto, bevor es für uns mit dem Limosinenbus nach Ninh Binh weiterging.
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  • 16. Stop - Ninh Binh: Teil 1

    8–11 nov 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 27 °C

    Unser nächster Halt war Ninh Binh, wo wir als erstes eine Bootstour durch Na Trang machten. Nicht ohne Grund wird die Gegend auch 'die trockene Ha Long Bucht' genannt. Mit ihren niedrigen Höhlen und zerklüfteten Bergformationen ist eine Ähnlichkeit zur Ha Long Bucht schon zu erkennen. Zwischendrin waren immer kleine Inseln mit Schreinen und Tempeln, wo wir kurz Pause machen konnten. Schon etwas anders, aber ähnlich wunderschön 🤩Leggi altro

  • 16. Stop Ninh Binh: Teil 2

    10 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Da Florian noch etwas an seiner Bachelorarbeit arbeiten musste, ging Jessica allein zur 'antiken Hauptstadt Hoa Lu' des ersten Kaisers der Dinh Dynastie um das Jahr 1000. Mehr als ein paar Tempel sind aber leider nicht mehr erhalten. Direkt in der Nähe war auch die Am Tien Pagode/Tempel, ebenfalls aus der Zeit der Dinh Dynastie. Ein wirklich schönes, idyllisches Örtchen!

    An unserem letzten Tag erklommen wir dann noch die 500 (verdammt unebenen) Stufen des Ngoa Long Berges neben der Mua Höhle. Dies kurz vor Mittag in der Hitze zu tun, war sicherlich nicht unsere schlauste Idee, aber wir meisterten es und wurden mal wieder mit einer grandiosen Aussicht belohnt.
    Zum krönenen Abschluss begegnete uns dann tatsächlich noch eine Herde vietnamesicher Wasserbüffel auf dem Rückweg 🤩🤩😍😍
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  • 17. Stop - Hué: Die Alte Kaiserstadt

    12 novembre 2024, Vietnam ⋅ 🌧 27 °C

    Unser nächstes Ziel war die alte Kaiserstadt Hué. Wir hatten ein wunderschönes Home Stay etwa 2km von der Altstadt entfernt. Diese ist komplett von einer Stadtmauer umgeben, welche zusammen mit der Palastanlage von der letzten Kaiserdynastie um 1800 herum erbaut wurde.
    Unsere Tour durch die Palastanlage begann am Haupttor - ein geschichtsträchtiger Ort, wo der letzte vietnamesische Kaiser im Jahr 1945 abdankte. Auch die restliche Anlage war sehr beeindruckend und wirklich riesig.
    Wir besichtigten am nächsten Tag auch noch das Grab eines Kaisers der sogenanmten Dinh-Dynastie. Dieses befindet sich etwas außerhalb vom Hué und war auch sehr imposant. Wie beim Kaiserpalast fiel uns immer wieder die Verschmelzung von vietnamesischer und westlicher Architektur auf - ein subtiles Zeichen dafür, dass Vietnam während der letzten Kaiserdynastie unter französischer Kolonialherrschaft stand.

    Kleine Anekdote: Am Tag unserer Abreise bemerkte ich (Jessica) erst am Bahnhof, dass meine Kopfhörer fehlten. Also bin ich spontan noch einmal mit dem Grab-Bike zurück zur Unterkunft, konnte sie aber dann nicht finden. Mittlerweile war ich sehr spät dran. Der Fahrer hatte aber netterweise gewartet und fuhr schnell los. Doch dann mussten wir an einer Bahnschranke warten - eigentlich. Denn der Fahrer ließ mich absteigen, schob das Bike auf den Bürgersteig und sauste dann mit mir durch eine Brückenunterführung durch auf die andere Seite und peste durch die Stadt zum Bahnhof. Ich kam rechtzeitig an - Und dann brachten mir die Besitzer des Home Stays auch noch meine Kopfhörer 🥹
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  • 17. Stop - Hué: Lost Place Wasserpark

    14 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 29 °C

    Etwas außerhalb von Hué liegt ein verlassener Wasserpark. Erstmalig 2004 eröffnet, ging der Betreiber schon weniger Jahre später pleite, sodass die Überreste seit 2015 sich selbst überlassen sind. Ein richtiger Lost Place!
    Allerdings finden dort schon wieder Bauarbeiten statt, denn nächstes Jahr soll an gleicher Stelle ein neuer Wasserpark eröffnet werden. Wir hatten also richtig Glück, dass wir diesen verlassenen Ort noch erkunden konnten 😁
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  • Mit dem Zug durch Vietnam

    15 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    Vietnam ist ein sehr langgezogenes Land und immer mal wieder mussten wir weite Strecken zum nächsten Ziel zurücklegen, z.B. zwischen Ninh Binh und Hué. Dafür wählten wir dann ein Schlafabteil im Zug. Meist hatten wir das Vierer-Abteil für uns und so ließen sich die 8 oder sogar 10 Stunden Zugfahrt gut verbringen.
    Aber auch für eine kleinere Strecke nahmen wir den Zug, um den berühmten Wolkenpass direkt bei Da Nang zu überqueren - wirklich eine wunderschöne Zugstrecke! 🤩
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  • 18. Stop - Da Nang

    15–17 nov 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    So ziemlich genau in der Mitte Vietnams liegt Da Nang. Die Stadt hat über 1 Million Einwohner und ist für ihren langen Stadtstrand und das Nachtleben bekannt. Leider konnte uns die Stadt nicht so abholen. Wie sich die ganzen Bars, Restaurants, Clubs und (teilweise recht heruntergekommenen) Hotels aneinander reihten, erinnerte der Vibe uns oft eher an Ballermann oder Lloret de Mar.
    Auch unser Hotel wies doch einige Mängel auf (die Tapete blätterte teilweise ab, die Poolleiter war komplett lose, etc), weshalb wir uns entschieden, schon einen Tag früher abzureisen.

    Dennoch machten wir das beste aus den zwei Tagen. Am ersten Abend fanden wir eine schöne Strandbar, die aufgrund der Nebensaison nur spärlich besucht war. So konnten wir quasi ein fast-privates Konzert einer Coverband genießen.
    Am nächsten Abend gingen wir dann zum Nachtmarkt und schauten uns dann um 21Uhr die feuerspeiende Drachenbrücke an. In den sozialen Medien total gehypt, fanden wir das "Spektakel" tatsächlich sehr unspektakulär und ziemlich enttäuschend. Aber auch das gehört manchmal einfach dazu...
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  • 19. Stop - Hoi An

    17–21 nov 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 29 °C

    Von Da Nang fuhren wir eine halbe Stunde mit dem Taxi nach Hoi An. Dort hatten wir wieder eine sehr nette Home Stay Unterkunft etwas außerhalb des Zentrums.
    Obwohl die Stadt nicht so groß und vor allem das Zentrum überschaubar ist, war es gut, dass wit drei volle Tage dort hatten, denn Jessica hatte gut 1,5 Tage mit Magen-Darm zu kämpfen. Außerdem war das Wetter in den Tagen leider oft verregnet, heißt immer wieder kamen heftige Regenschauer runter.
    Hoi An selbst fanden wir gerade am Fluss mit den alten Stadthäusern sehr nett, aber auch sehr touristisch und gerade abends ziemlich überlaufen. Hier wurden wir auch das erste Mal öfter recht penetrant von der Seite angequatscht, was wir vorher in Vietnam zum Glück gar nicht kannten.
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  • 19. Stop - Hoi An: My Son Sanctuary

    19 novembre 2024, Vietnam ⋅ 🌧 23 °C

    Ein weiteres Highlight unserer Reise durch Vietnam war der Besuch der My Son Tempelstadt.
    Das UNESCO Weltkulturerbe entstand zwischen dem 2. und 7. Jahrhundert durch die hinduistische Cham-Kultur, welche stark von Indien beeinflusst war.

    In der Hoffnung, einen schönen Sonnenaufgang zu erleben und um weiteren Touristenmassen zu umgehen, fuhren wir früh morgens in der Dunkelheit los. Tatsächlich waren außer uns dann auch kaum andere Besucher dort, allerdings war es den gesamten Morgen sehr bewölkt, also nur ein 50% Erfolg 🤣
    Das tat unseren Besuch jedoch keinen Abbruch. Wir fühlten uns teilweise wie im Disneyfilm "Das Dschungelbuch"!
    Allerdings blieb auch diese Stätte vom zerstörerischen Vietnamkrieg nicht verschont. Viele der Ruinen wurden von Bomben getroffen und auf dem Gelände konnten wir teilweise noch Krater von Bomben und Handgranaten sehen.
    Dass doch noch so vieles erhalten ist, macht es noch beeindruckender.
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  • 20. Stop - Nha Trang

    22–23 nov 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach einer 10-stündigen Zugfahrt erreichten wir Nha Trang. Wir hatten nur einen Zwischenstopp mit 2 Übernachtungen (1 voller Tag) geplant, was wir im Nachhinein ein bisschen bereuten, denn die Küste und der Vibe sagte uns sehr zu. Von daher eine klare Empfehlung und vielleicht ein Ort, dem wir nochmal einen Besuch abstatten :)Leggi altro

  • 21. Stop - Mui Né

    23–25 nov 2024, Vietnam ⋅ 🌬 32 °C

    Unser vorletzter Halt in Vietnam war Mui Ne, welches bekannt für seine Sanddünen ist.
    Bei unserer Ankunft gab es erst ein kleines Problem mit der Buchung, die aber schnell geklärt wurde. Wir buchten dann auch gleich eine frühmorgendliche Fahrt zu den Dünen und zum "Feenbach".
    Wir fuhren am nächsten Morgen um 04:30 mit einem Jeep los und mit uns war noch eine Schweizerin aus unserer Unterkunft dabei.
    Bei den Dünen angekommen wurde uns allerdings klar, dass wir auf eine Touristenfalle hereingefallen waren, denn wir wurden dazu gedrängt nochmal für den doppelten Preis nochmal eine Mitfahrt auf einem ATV bezahlen mussten, der uns dann 3min auf eine der Dünen gefahren hat, wo bereits eine große Gruppe weiterer Touristen auf den Sonnenaufgang wartete.
    Was allerdings ganz witzig war, war die anschließende 5min Fahrt die Düne herunter zu einem weiteren Aussichtspunkt. Dort mussten wir dann allerdings lange warten, ehe ein Fahrzeug frei war, um wieder zum Startpunkt zurückzukommen. Wir (und auch die Schweizerin) waren alles in allem dann doch sehr enttäuscht.
    Noch enttäuschter wurden wir bei den roten Sanddünen, die noch unspektakulärer waren und an deren Fuß lauter Verkäufer warteten, die uns Getränke oder Sandboards andrehen wollten.
    Danach hielten wir noch kurz für ein paar Fotos von einem lokalen Fischerdorf, ehe wir am Einstieg des 'Feenbachs' rausgelassen wurden. Da es erst 7Uhr morgens war, waren wir die einzigen dort, was wirklich nett war. So konnten wir ungestört durch das Bachbett laufen und und Farben aufnehmen. Allerdings lag dort teilweise recht viel Müll, was schade war.
    Am Nachmittag wollten wir dann noch einmal zum Strand. Doch gleich am Anfang des Weges ist Jessica durch den Schuh hindurch in einen Nagel getreten. Damit war dann auch gleich wieder Schluss mit Strand. Zum Glück hatten Restaurantbesitzer in der Nähe gleich destilliertes Wasser zum Ausspülen da und wir desinfizierten im Hotel gleich alles, sodass die Wunde bisher gut verheilt :) Aber der Tag war natürlich gelaufen und alles zusammen führte zum ersten richtigen Tiefpunkt der Reise. Wir waren echt froh, am nächsten Tag nach Ho Chi Minh Stadt abzureisen.
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  • Mit dem Bus durch Vietnam

    25 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir fuhren nicht nur mit dem Zug, sondern auch mit dem Bus durch Vietnam.
    Dabei nutzten wir zwei verschiedene Busarten: den Limosinenbus mit sehr komfortablen Sitzen und den VIP Sleeper-Bus mit Schlafkojen (die für Florians breites Kreuz aber eigentlich nicht ausgelegt waren...🤣). Beides auf jeden Fall ein Erlebnis wert und für Fahrten von bis zu 5 Stunden zu empfehlen :)Leggi altro

  • 22. Stop - Ho Chi Minh City: Teil 1

    25 nov–2 dic 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 34 °C

    Unsere letzte Station in Vietnam war Ho Chi Minh Stadt, teilweise immer noch Saigon genannt.
    Wir verbrachten eine gute Woche in der Stadt (auch, weil wir einen Ausflug ins Mekongdelta machen wollten, aber dazu später mehr) und von Anfang an gefiel uns HCMC sehr gut!
    Wir hatten eine Unterkunft direkt im Zentrum und konnten so viele der Sehenswürdigkeiten direkt zu Fuß erreichen. Dazu gehörten auch das Rathaus mit Ho Chi Minh Denkmal, das koloniale Postamt - welches tatsächlich noch in Betrieb ist und wo es sehr wuselig zugeht - und die Bookstreet direkt daneben, wo es nur kleine Buchandlungen und Cafés gibt 🤩
    Einen Nachmittag fuhren wir auch nach China Town, was etwa 6km außerhalb des Zentrums liegt. Dort fiel uns vor allem der intensive Geruch nach Gewürzen auf!
    In der Nähe unserer Unterkunft war auch das "Deutsche Haus". Dies ist ein Bürogebäude, welches nicht nur das deutsche Generalkonsulat, sondern auch viele deutsche Firmen und Organisationen wir die GIZ, AHK, etc beherbergt. Als wir von draußen groß das Wort "Kaffeeklatsch" sahen, kamen dort kurz Heimatgefühle auf 🥰
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  • 22. Stop - Ho Chi Minh City:Kriegsmuseum

    26 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 31 °C

    Aufgrund des intensiven Erlebnisses, welches wir im Kriegsmuseum in HCMC hatten, möchten wir diesem einen separaten Eintrag widmen.

    Wir hatten in Hanoi ja schon das Hoa Lo Gefängnis besucht, welches uns einen sehr eindrücklichen Überblick über die Gräueltaten der Kolonialherrschaft und des Vietnamkrieges vermittelte. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb erwischte uns die Intensität dieses Museum doch ziemlich kalt.
    Im Vorhof des Museums Panzer, Flugzeuge und Helikopter gaben gleich zu Anfang bereits einen sehr nahen Eindruck von den Dimensionen der Kriegsmaschinerie. Danach gingen wir in eine kleine Sonderausstellung, wo insbesondere die Foltermethode der "Tigerkäfige" mehr als anschaulich und mit Bild-, Ton- und Fotomaterial erklärt wurde.
    Im Hauptmuseum selbst kann man sich als Besucher thematisch von oben bis ins Erdgeschoss vorarbeiten. Es ging los mit der Vorgeschichte und den Auslösern des Krieges, ehe es dann um das Kriegsgeschehen und die Kriegsverbrechen ging. Sehr viel wurde dabei durch Fotografien von Kriegsfotografen verschiedener Nationen - welche in einem eigenen Raum gewürdigt wurden - dargestellt. Durch dieses Medium konnte wirklich der ganze Schrecken des Krieges und die Folgen des Einsatzes des Giftgases "Agent Orange" festgehalten und auch ausgestellt werden, sodass uns beiden die Tränen kamen und wir nach etwa 3/4 der Gesamtausstellung abbrechen mussten, auch wenn am Schluss noch viel Wert auf positives gelegt wurde, z.B. die Anti-Kriegsbewegung und die Integration der Menschen mit Behinderungen aufgrund des Giftgases.
    Das Museum machte uns betroffen und nachdenklich. Allerdings zeigte uns die pulsierende Metropole direkt außerhalb, dass es trotzdem auch immer ein 'danach' geben kann.
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  • 22. Stop - Ho Chi Minh City: Teil 2

    28 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 29 °C

    Eigentlich hatten wir geplant, von HCMC aus noch einen Ausflug ins Mekongdelta zu machen. Wir hatten auch eine coole Tour mit Besuch des schwimmenden Marktes am Morgen gefunden. Allerdings begingen wir einen Anfängerfehler und schauten nicht genau auf den Abfahrtsort - denn anders als bei den meisten anderen Touren begann diese um 5:30 direkt im Mekongdelta, also gut 2 Stunden Autofahrt von HCMC entfernt. Die Stornierungsfrist war auch schon verstrichen. Dumm gelaufen, 50€ in den Sand gesetzt.
    Wir überlegten dann, ob wir noch eine andere Tour an einem anderen Tag buchen sollten, doch der Beschreibung nach waren das alles Kaffeefahrten und wir hatten keine Lust, die Erfahrung aus Mui Né noch einmal zu wiederholen.
    Also blieben wir einfach in HCMC, gingen ins Apartment Café und testeten am letzten Abend das Nachtleben aus 😊

    Unser Fazit von HCMC: Die Stadt ist authentisch süd-ost-asiatisch, aber sehr modern und es wirkte auf uns ein bisschen, als hätte man Hanoi mit Seoul gekreuzt. Man merkt, dass in der Stadt das wirtschaftliche Herz des Landes schlägt.
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  • Vietnam - Es weihnachtet sehr

    29 novembre 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 30 °C

    Bei den paradiesische Landschaft und tropischen Temperaturen fiel es uns recht schwer, uns daran zu erinnern, dass tatsächlich die Vorweihnachtszeit begann. (An dieser Stelle: Einen schönen ersten Advent allen Lesern 😊🌲🕯)

    Vielleicht liegt es an der katholischen Minderheit in Vietnam, aber der Mangel an Winterwunderland hält die Vietnamesen in keinster Weise davon ab, bei der Weihnachtsstimmung 'all in' zu gehen. In jedem größeren Geschäft und Convenient Store drangen aus den Lautsprechern verschiedenste Versionen der englischen Weihnachtsklassiker und viele unserer Unterkünfte sowie Banken, Restaurants etc hatten sich rot, gold, grün und leuchtend herausgeputzt ganz nach dem Motto "mehr ist mehr". 😂

    Gerade für Jessica als großen Weihnachtsfan war das teilweise nicht einfach. Der Weihnachtsfunke wollte in der Ferne bei 30Grad und Palmen ohne Kälte und Glühwein bisher einfach nicht wirklich überspringen. Das an sich war ja ok, aber machte gleichzeitig auch irgendwie traurig und schwermütig. Aber auch das gehört dazu.
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  • 23. Stop - Auckland

    3–5 dic 2024, Nuova Zelanda ⋅ ⛅ 18 °C

    Kia Ora aus Neuseeland!
    18.000 Kilometer - kein anderes Land ist von Deutschland aus weiter weg. Diese Erkenntnis sackte bei uns am Flughafen in Auckland nach der langen Reise von Vietnam über Sydney richtig durch.
    Mit einiger Verspätung und knapp 36 Stunden auf den Beinen kamen wir schließlich um ca 3:30Uhr morgens in unserer Unterkunft an, wo wir gleich ins ultrabequeme Bett fielen und wie die Toten bis zum nächsten Mittag schliefen.
    Danach ging es zum Sightseeing in die Innenstadt von Auckland.
    Als erstes ging es hoch auf den Sky Tower, von wo aus wir eine grandiose Aussicht auf die Stadt und Bucht hatten. Danach ging es zum Souvenirshoppen in den All Blacks Store und zum Abschluss an den Prince's Wharf am Hafen. Das Wetter war perfekt und wir waren sofort von Auckland begeistert - die Stadt hätte uns keinen besseren Empfang bescheren können!
    Nach einem Monat Vietnam mit seinen Mopeds war es auch wieder cool, mal wieder in eine S-Bahn zu steigen 😂

    Den nächsten Tag begannen wir dann erstmal mit Fußball: Werder vs Darmstadt im DFB Pokal.
    Leider kündigte sich an diesem Morgen auch schon an, dass Jessica eine Erkältung entwickelte, sodass das weitere Sightseeing erstmal flach fiel.
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  • Das Abenteuer Camping-Roadtrip beginnt!

    6 dicembre 2024, Nuova Zelanda ⋅ ☀️ 20 °C

    Am 5. Dezember holten wir unseren Campervan ab, gingen einkaufen und dann ging es los ins Abenteuer Camping und Roadtrip!
    Als erstes fuhren wir in Richtung Norden und Jessica gewöhnte sich auch sehr schnell an das Fahren auf der "falschen" Seite ('Ups! Das war der Scheibenwischer, nicht der Blinker. Die sind ja seitenvertauscht'), auch wenn wir uns beide beim Linksabbiegen dran erinnern mussten, dass wir keinen großen Bogen in den Gegenverkehr machen.
    Einen kleinen Zwischenstopp auf dem Weg zu unserem nächsten Campingplatz legten wir an den Rainbow Falls ein, wo man sogar im ziemlich kalten und zwischendurch überraschend tiefen Wasser schwimmen konnte. Sehr erfrischend!
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  • 24. Stop - Matai Bay und Cap Reinga

    9 dicembre 2024, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 19 °C

    Da es Jessica leider richtig erwischt hatte mit der Erkältung, entschieden wir uns, zwei Nächte auf dem Campingplatz in Matai Beach zu bleiben. Dieser war sehr, sehr einfach (Plumpsklo, nur kalte Duschen, keine Küche), aber war direkt an einer Bucht und wunderschön!
    Während Jessica im Camper hauptsächlich schlief, war Florian im Meer baden und holte sich (natürlich) einen ersten Sonnenbrand
    Da es kaum Lichtverschmutzung gab, konnte Florian auch ein paar gute Bilder vom Nachthimmel machen!

    Zwar war Jessica immer noch nicht gesund, aber es ging etwas besser und wir wollten ja auch was sehen! Also ging es mit einer weiteren Zwischenübernachtung endlich nach Cap Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands! Die Aussicht war der Wahnsinn und zu wissen, dass das nächste Fleckchen Erde viele Tausend Kilometer weit weg ist, war schon ein krasses Gefühl 🤩
    Florian ging auf dem Rückweg noch einen Wanderweg an den Klippen entlang, während Jessica sich im Van ausruhte.
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