Frohnatur. Abiturient. Schwuler-Nicht-Schwuler-Bester-Freund. J. Nilix. Chorsänger. Hobbykoch. Lüneburger. Norddeutscher. Rotschopf. Schnuggi. Schatz. Gourmet.Sonnenschein. Schwiegersohn. Nils.
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  • Day31

    Santiago de Compostela

    September 30, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Sind extra schon um 6 Uhr früh losgegangen, um rechtzeitig im Santiago zu sein. Waren allerdings auch nurnoch 19km also war das ganze nicht so schlimm,obwohl die Füße schmerzten. Die letzten Kilometer waren geprägt von unseren Running-gags, der Erinnerung an Momente auf unserem Camino, und unserem alltäglichen Gesang. Und dann endlich war es soweit: Santiago de Compostela! Auf der Plaza vor der Kathedrale fielen wir uns im die Arme und freuten uns wie bekloppt als dann nach und nach alle unsere Freunde, die wir unterwegs gemacht hatten, eintrafen. Also setzten wir uns kurzerhand mit ein paar Flaschen Wein auf die Plaza und genossen unsere Ankunft. Nachdem wir dann alle begrüsst, umarmt und verabschiedet hatten machten Raffi und ich uns auf zum shoppen. Normale Kleidung! So könnte man abends richtig feiern! Vorher jedoch lud Marcos uns noch zum Essen ein. Ein Restaurant mit nur 15 Plätzen. Serviert wurden 7 Gänge allerfeinster Sterneküche. Es war einfach unbeschreiblich. Anschliessen zogen Raffi und ich noch um die Häuser und waren mit der Mafia feiern.
    Am zweiten Tag passierte nicht viel. Wir nutzen den Spa Bereich unseres 4 Sterne Hotels um Mal richtig auszuspannen.
    Tag drei war dann wieder spannender. Wir gingen in die Kathedrale und holten unsere Compostela ab. Das ist soweit das Ende unserer Reise. "Cornetius Feliciem Jacobsen"
    Und damit gebe ich zurück ins Studio.
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    Wiebke Nindel

    Nilix, du bist für mich ein echter Held! Ich freu mich total für dich und beneide dich um deine Erfahrungen. Schön, dass du so viele nette Leute kennengelernt hast und so viele Erfahrungen sammeln konntest. Nach deinen Reiseberichten bin ich einmal mehr entschlossen diese Reise an zu treten. Komm heil nach Hause! Ganz liebe Grüße 😙😙😙

    10/3/17Reply
    Rouya Matu

    Da schliesse ich mich doch direkt an. Auch von uns Grüße und herzlichstee Glückwünsche. Mögen dir diese Wochen immer in bester Erinnerung bleiben. Wir freuen uns auf dich!

    10/4/17Reply
     
  • Day30

    O Pedrouzo

    September 29, 2017 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

    Hamburger Schietwedder! Herrlich! Für unseren letzten richtigen Wandertag haben wir endlich noch einmal kühles,graues und typisch galizisches Wetter! Obwohl die Füße nach 4 Tagen mit jeweils über 32km dich sehr schmerzen, beissen wir und nocheinmal durch. Der Weg ist wie immer geprägt von viel Spaß, tiefen und ernsten Gesprächen, genauso wie von Schweigen und lautem Gesang. Amanda und Hellmuth haben mir heute eine Kette geschenkt. Sie ist anders als die die sie haben, aber sie sagen, dass ich das schließlich auch bin! Ich liebe meine Family!Nach heute 37km erreichen wir dann endlich O Pedrouzo, einer etwas größeren Stadt. Untergebracht sind wir in einer Massenherberge mit über 100 Bett, die aber tatsächlich wirklich nett ist. Da Raffi und ich schon auf dem Hinweg einen Supermarket gesehen haben, entschliessen wir uns kurzerhand Bratnudeln,mit Zwiebelb, Speck und Eiern zu machen. Das Essen kam gut an und bei der San folgenden Flasche Wein wurden nocheinmal Eindrücke,Gefühle und Erfahrungen ausgetauscht. Irgendwie komisch, dass wir morgen jetzt tatsächlich da sind und dass nur noch 19km zwischen uns und Santiago liegen.Read more

  • Day29

    Melide

    September 28, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

    Es war heute morgen endlich mal wieder halbwegs warm. Sind ohne ein Frühstück wie immer um 7 aufgebrochen, vom Gedanken an Essen getrieben. Haben dann nach etwa 4km recht nett gefrühstückt. Der heutige Tag hatte dann etwas ganz besonderes auf Lager. Richtig dichten Nebel. Ein wunderschöner Anblick! Haben uns dann im Verlauf des Tages wieder aufgeteilt, bis Hellmuth und Amanda uns überholten, da wir noch eine Pause machten. Von da an ging es dann wieder zu viert weiter und wie immer zogen sich die letzten 15km enorm hin. Kamen dann gegen 18:00 in unserer Herberge an. Abends waren wir dann in DER Adresse der Stadt und haben Tintenfisch und BBQ gegessen!Read more

  • Day28

    Gonzar

    September 27, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Und wieder ein Tag mit 35km. Langsam wird das wirklich anstrengend. Die ersten 15km sind immer echt entspannend. Wir laufen recht zügig in der Kühle des Morgens, haben nach 10km unser 2. Frühstück und gegen 12:30 dann Lunch. Und da fängt es an: Wir sind vollgefuttert,es ist warm, man hat noch 20km zu laufen und es macht einfach keinen Spaß mehr. Aber gut wir haben es uns so ausgesucht! Wir wollen am 30. in Santiago sein. Also los geht's! Nachdem wir vollkommen fertig angekommen sind,sind wir überrascht, was die Herberge in dem Kaff zu bieten hat! Heute residieren wir in der Casa Garcia, einem recht sauberen kleinen Hof mit etwa 30 Betten. Das sonst nicht so pralle Pilgermenü kann sich hier richtig sehen lassen! Anständige Pasta, Entrecôte, Käsekuchen und Ein Getränk für nur 10 Euro! Wow! Danach könnte man allerdings auch nur noch schlafen gehen.Read more

    Rouya Matu

    Nilo, go go go. Das Ziel ist absehbar! Du schaffst das!

    9/28/17Reply
     
  • Day27

    Aguiada

    September 26, 2017 in Spain ⋅ 🌙 14 °C

    Heute Morgen war es wieder bitter kalt. Sind im Dunkel los, konnten von daher aber einen grandiosen Sonnenaufgang über den Bergen geniessen! Unser Frühstück gab es dann einen Ort weiter. Danach sind wir noch eine Weile gemeinsam gelaufen, aber nach kurzer Zeit haben Raffi und ich ins wieder abgelöst um schneller zu gehen. Nach dem Lunch haben wir uns dann gänzlich getrennt, da Amanda Schmerzen hatte und nur langsam gehen konnte. Also sind Raffi und ich die restlichen 16km zu unserem Hostel in nur 2 Stunden gesprintet. Dort hatten wir dann zwei Doppelzimmer, eigene Duschen und ein gutes Abendessen. Ausserdem haben wir die Hamburger wieder getroffen und einen Mann aus Grömitz, der schon seit 5 Monaten, nämlich von zu Hause aus unterwegs ist. Bis es Essen gab habe ich, ganz in Nilsischer Manier Elizabeth, einer Freundin aus den Niederlanden, die Haare geschnitten. Sah auch garnicht so schlecht aus ! Nach dem Essen gabs es dann noch ein Bierchen und wir haben Raphaels Geburtstag gefeiert,bis ich in der Hängematte eingepennt bin.Read more

    Rouya Matu

    Oh ha, Haareschneiden mit der Bastelschere. Sehr kreativ. Cool, dass ihr jemanden aus Grömitz getroffen habt. Er ist VON ZUHAUSE aus losgelaufen ???? Hammer! Wie heisst er denn? Vielleicht kennen Lars und Wiebke ihn. Hut ab.

    9/27/17Reply
    Rouya Matu

    Happy birthday Grüße zu Raffi !!!

    9/27/17Reply
     
  • Day26

    Liñares

    September 25, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 12 °C

    Raffi und ich mussten wieder pushen. 34km. Allerdings sind wir auch ein echt gutes Team! Nach dem Frühstück geht's direkt los mit Gesang und Geblödel, zwischendurch gibt es Frühstücks- und Lunchbier und so machen wir uns unseren Marsch kürzer. Wir waren also mal wieder deutlich vor Hellmuth und Amanda da, also haben wir das Zimmer bezogen und uns daran gemacht Essen zu kochen. Spaghetti Carbonara, also nichts besonderes, aber doch lecker! Hatten von unserem Zimmer und dem Garten aus eine super Aussicht und haben uns gefühlt wie in den Alpen. Bei guter Musik und einer Flasche Wein konnten wir den Abend dann ausklingen lassen.Read more

    Rouya Matu

    Habt ihr schon knapp 600 km geschafft? Ihr seid Helden.

    9/27/17Reply
     
  • Day25

    Villafranca del Bierzo

    September 24, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute mal nur ein kurzer Pausentag. 22km sind mittlerweile schon entspannend für uns. Villafranca del Bierzo ist tatsächlich eine ziemlich schnuckelige Stadt direkt am Rio de Vacarce. Viele kleine verwinkelte Häuser,die sich an die Hänge der Berge schmiegen. Auch heute hatten wir wieder eine kleine Herberge mit nur 20 Betten. HERRLICH. Saubere Zimmer, richtige Decken und eine wunderbare Dusche! Nach ausgiebigen Duschen und unserem "Waschtag" ging es raus in die Stadt. Da wir einfach nur fertig waren haben wir gegessen und danach alle für 2 Stunden gepennt. Sind dann aber wieder übelst hungrig aufgewacht,also sofort wieder los zum Essen. Pizza Frutti di mare.
    Vollgefuttert wie immer ging's dann nur noch ins Bett
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  • Day24

    Ponferada

    September 23, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Uff. 27km bei glühender Hitze. Bin die erste Hälfte mit Amanda gelaufen, aber die ist soo lanhsam, dass es wieder anstrengend ist. Also bin ich die zweite Hälfte, gestärkt durch Breakfast beer mit Raphael gesprintet und so sind wir vollkommen fertig in Ponferada angekommen. Dort hatten wir eine sehr nette Herberge in einem alten Häusle mit nur 18 Betten.
    Wir sind dann raus, aber die Stadt war tot. Tot! Da war nichts los und selbst in den Restaurants könnte man kein essen bestellen, also mussten wir spaniens Döner noch eine Chance geben. FEHLER. Die machen Döner halt mit Ketchup. Bahhh.
    Damit war unser Tag dann gelaufen. Haben uns anschliessend nur noch die Burg angesehen. Abends sind Raffi und ich noch raus um uns von innen zu desinfizieren und haben mir Antihestaminika gekauft um meine 79 Bed-Bug Bisse zu behandeln.
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    Rouya Matu

    Bahhhh....Bed Bugs.Und die beissen auch noch? Was sind denn das für Viecher? Hoffe die bleiben dir für den Rest der Reise erspart. Hier gibts zwar keine Bed Bugs, aber wir haben auch mit unangenehmen Erscheinungen umzugehen: Die AfD ist mit 13% tatsächlich in den Bundestag eingezogen. Unglaublich. Nilsson - 1726 km bis nach Lüneburg....Wir schicken dir Umarmungen per Luftpost und wünschen, dass es gut weitergeht. Wie gehts deiner Hüfte und den Füßen? Alles Liebe, Mama

    9/26/17Reply
     
  • Day23

    Foncebadón

    September 22, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 11 °C

    Endlich! Wir laufen wieder mehr durch den Wald, es gibt Hügel und Berge und es ist einfach 100 Mal besser als die Meseta. Die Kehrseite hingegen ist aber , dass auch die Sonne wieder unerbittlich auf und niederbrennt. Die 27km nach Foncebadón hatten es also wirklich in sich. Foncebadón ist ein kleines Dorf, eher Kaff oben in den Bergen. Es besteht aus geschätzten 4 intakten Schieferhäuschen und sonst nur eingestürzten Steinhaufen. Wir sind uns aber alle einog, das es uns, unter anderem durch die kleinen Gebetsfahnen, an Nepal erinnert, oder zumindest an das wie wir uns Nepal vorstellen. Unserer Herberge ist eines dieser 4 Häuser und wird von ein Paar Hippies geführt. Es war relativ sauber,gab gutes Essen, das beste jedoch war unser Zimmer! Ein Einzelzimmer nur für uns mit einem Doppelhochbett! Der Selbstbau war kaum einen Meter hoch, so dass das untere Bett einer Höhle glich. Ausserdem hatten wir endlich mal wieder richtige Decken. Nach der Dusche und ein paar kleinen Snacks war also für uns alle erstmal Nap-time angesagt. Raffi und ich Arm in Arm im unteren Bett und Amanda und Hellmuth genauso im oberen Bett. Genial!
    Den Abend verbrachten wir dann in der Taberna de Gaia, einer mittelalterlichen Bar mit riesigen Portionen an Essen,was dazu führte, dass wir danach nur noch ins Bett fielen.
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    Rouya Matu

    Ein schönes Leben, Nils. Freut uns.HIer scheint heute auch die Sonne. Wir haben bis 10.15 gedöst und das herrliche Gefühl genossen, nicht aufstehen zu müssen. Jetzt folgt ein ordentliches Frühstück, dann Stimme abgeben ( heute ist Wahl) und dann den kleinen Schröder in Bad Segeberg besuchen. Habs weiter gut <3

    9/24/17Reply
     
  • Day22

    Astorga

    September 21, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Marsch nach Astorga war recht kurz und so waren Raffi und ich schnell da. Trotzdem hatten wir an diesem Tag irgendwie schlechte Laune, aber kurz bevor wir in Astorga einliefen, mussten wir noch einen Berg hinab (vorher natürlich hinauf..) und da wir dort eine richtig gepflasterte Straße hatten, konnten wir hinunter rennen/fliegen, was unsere Laune deutlich verbesserte!
    Unsere Albergue für diese Nacht war ein schönes Stadthaus, geführt von Freiwilligen Hospitallieros von überall auf der Welt, heute von 2 Amerikanerinnen. Nach dem Duschen und einrichten in unseren Betten machten wir uns gemeinsam mit Amanda und Hellmuth auf in die Stadt. Und siehe da, hier gibt es richtige Pizza, wobei wir uns immernoch darüber streiten ob meine Hawaiipizza wirklich dazugehört. Nach dem Essen machten wir noch eine kleine Tour durch die Stadt und schauten und die Bauten Gaudí's an, wobei wir uns alle einig waren, dass diese irgendwie komisch sind. Anschliessend ging es wieder in die Herberge wo Amanda und ich erstmal einen Mittagsschlaf hielten,während Raffi und Hellmuth wieder ihr Lazarett aufbauten und Leute verarzteten.
    Am Abend haben wir uns dann Bocadillos, und Rührei gemacht und mit der Mafia (unseren italienischen Freunden) gemeinsam gegessen.
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