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  • Day48

    Goodbye Alaska Highway

    Yesterday in Canada ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute sind wir den letzten Abschnitt auf der Alaska Highway gefahren. In Fort S.John endete unsere Route auf der berühmten Highway. Der Weg war geprägt von, geraden gefühlt endlosen Abschnitten. Wir sahen auch wenige Tiere, weil die Strecke sehr befahren war, links und rechts der Highway befinden sich Öl und Gasförderanlagen . Es waren heute knapp 500km zu fahren, der Großteil zwischen Fort Nelson und Fort S. John.
    In Fort S. John kauften wir nochmal bei Walmart ein. Dabei habe ich meine 100m Sprint Fähigkeiten in Flipflops noch etwas trainiert.
    Nandi setzte mich vor dem Laden ab und fuhr zur 500m entfernten Tankstelle auf der anderen Seite des Highways. Ich hatte gerade die Fahrzeugtür geschlossen, als es draußen hieß, der Laden wird wegen eines Stromausfalls evakuiert . Also bin ich schnell hinter dem Wohnmobil hergelaufen, den ganzen Parkplatz durch, allerdings vergeblich. Da wir uns ein USA/ Kanada Mobiltelefon teilen, hatte ich auch keine Möglichkeit anzurufen.
    Das Gute daran, der Parkplatz leerte sich ganz schnell, mein Kreislauf war wieder auf Touren und ich entschied mich zum Eingang zurück zu gehen und zu warten. Und siehe da, es wurde nach 15 Minuten wieder Licht und die Kunden durften rein. Ende gut, alles gut, die Einkäufe für die nächste Woche sind erledigt.
    Danach ging es über die Highway 29, entlang des Peace River, wo wir schon Teile des neuen Dammes bewundern konnten.
    Wir hatten uns als Ziel den Moberly Lake Campground ausgesucht, landschaftlich wunderschön gelegen, ein richtig schöner aber auch größerer Statepark Campground. Hier konnten wir nach der langen Fahrt wunderbar entspannen und die Abendsonne genießen.
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  • Day47

    Seen und Berge, bis Fort Nelson

    June 28 in Canada ⋅ ☀️ 25 °C

    Der heutige Tag, war ein reiner und anstrengender Reisetag.
    Es waren leider auch viele Sommerbaustellen auf der Alaska Highway so dass wir viel länger brauchen als ursprünglich vorgesehen. Hier ist jetzt auch Hauptreisezeit, sowohl in Kanada als auch USA.
    Vor der Abreise gingen wir dann noch eine Runde zu den heißen Quellen. Der Weg nach Fort Nelson war geprägt von Bergen, Seen und Flüssen, wir wähnten uns oft wie zu Hause in Fendels. Die Alaska Highway überquert am Summit Pass den höchsten Punkt, 1295m hoch.
    Der Summit Lake und der Stone Mountain Provincial Park gehören zu den schönsten Abschnitten der Strecke. Es gab auch einige tierische Begegnungen, wir trafen unterwegs auf einige wilde Ziegen, 2 Büffel und einen Marder.
    Wir erreichten Fort Nelson am frühen Nachmittag. Es war auch unerträglich heiß und wir mussten den ersten Ort mit Internet und Autowerkstatt dazu nutzen um den vorgeschriebenen Ölwechsel nach 6000 Meilen machen zu lassen und die Übernachtungen um den 1 bis 8 Juli fest zu buchen. Heute übernachten wir in Fort Nelson.
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    Grüßt mir auf Eurer Reise Williams Lake! [Heidi]

     
  • Day46

    Bisons, Flüsse und heiße Quellen

    June 27 in Canada ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir verließen das Mückenparadies Watson Lake ziemlich in Eile. Wir tankten noch und kauften einige Lebensmittel ein. Dann fuhren wir los, weiter auf dem Alaska Highway Richtung Süden. Bald verließen wir Yukon und fahren jetzt eine zeitlang durch British Columbia. Die Strecke von Watson Lake nach Liard River Hot Springs Provincial Park war sehr abwechslungsreich und landschaftlich schön.
    Wir fuhren am Liard River entlang, besuchten auf einer abenteuerlichen engen Schotterpiste die Smith River Falls .
    Die Straßenschilder warnten immer wieder vor Bisons, und siehe da, eine ganze Herde links und rechts von der Highway, einer der Bullen, stolzierte seelenruhig über die Straße.
    Dann lief uns noch ein Fuchs mit Nachwuchs über die Straße.
    Im Park angekommen, meldeten wir uns bei der Rangerin an und konnten noch einen schönen Platz für die Nacht bekommen.
    Das Highlight hier, in ca 15 Minuten Entfernung, über einen Holzsteg zu erreichen, sind bis zu 50Grad heiße Schwefelwasserquellen, sehr schön naturbelassen hergerichtet. Es herrscht eine Mischung von Regenwald und alpinen Vegetation.
    Wir waren 2 mal baden und haben uns danach richtig ausgeruht. Schön gegrillt haben wir auch noch heute Abend. Unsere Reiseplanung für die restlichen 10Tage haben wir heute mal grob durchgenommen, müssen aber bis morgen warten, da hier keine Telefon oder Internetverbindung ist .
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  • Day45

    Auf dem Weg nach Watson Lake

    June 26 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir fuhren heute relativ früh aus Skagway in Richtung White Pass und kanadische Grenze los.
    Wir schafften es immerhin bis zur Grenze zum fotografieren nicht stehen zu bleiben. Der Übergang war diesmal schnell und problemlos, die Mücken waren allgegenwärtig und die Grenzerin kürzte das Ganze ab.
    Am Tutshi Lake, sowie an zwei weiteren Seen auf der Strecke mussten wir einfach nochmal die schöne Landschaft bewundern und digital festhalten.
    In Carcross schlenderten wir noch ein wenig an den wenigen Läden vorbei.bEs gab leckeres Eis, angevoten von first nation people ( so wird die indigene Bevölkerung hier benannt) und leckere Mandelhörnchen in einem " German" Kaffee, wo die Kanadier gerne auch doppelte Preise bezahlen.
    Ab da ging es auf die Alaska Highway. Ein kleiner Schwarzbär lief plötzlich verschreckt in den Wald.
    Am Swan Lake und am Teslin Lake, machten wir noch mal Pause, es waren 570km heute. Jetzt sitzen wir gut verkleidert beim Lagerfeuer am Watson Lake Campground. Der See ist wunderschön und wir genießen die Ruhe und unberührte Natur im Watsonlake Statepark.
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    Deea

    🤣😂

    Wunderschöne Aufnahmen. Liebe Grüße und viel Spaß weiterhin 😘 [Adele]

    Anette P.

    New residence! No more Fendels?!😉

     
  • Day44

    Goodbye Alaska

    June 25 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Den heutigen letzten Tag in Alaska, haben wir mit einer 3 stündigen Zugfahrt, auf den Spuren der Goldsucher, von Skagway über den White Pass und zurück verbracht.
    Die Aussicht war traumhaft und die Bahnfahrt in der historischen Bahn hat großen Spaß gemacht.
    Das Wetter war richtig schön, sehr ungewöhnlich für Skagway.
    Mit einem Bummel durch die historische Altstadt und ein Mittagessen am Hafen beendeten wir dann auch unseren Chill-Tag in Skagway. Wir haben dann gemeinsam unsere Rückfahrt besprochen, wir wollten noch gerne zwei Tage in Vancouver verbringen.
    Ab morgen beginnt unsere Rückfahrt da sind noch 2700 km bis Seattle.
    Am 08.07 müssen wir die Wohnmobile abgeben. Je nach Wetterlage haben wir vor flexibel zu fahren, morgen 500km bis Watson Lake.
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    Tolles Foto - ihr seht sehr happy aus 😘 [Anna]

     
  • Day43

    Skagway oder zurück in Alaska

    June 24 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Tag begann mit einem schönen Frühstück in der Sonne am See.
    Dann spazierten wir alle auf der Suche nach Steinen und Fotomotiven am See entlang.
    Wir fuhren los , 80km waren bis Skagway zu fahren. Wir blieben so oft stehen um zu fotografieren, wie nie zuvor. Die Landschaft war einfach wunderschön, kristallklare Seen, Gletscher, Wälder und strahlend blauer Himmel. Wir fuhren den White
    Pass hoch, ca 1000m und dann runter zur amerikanischen Grenze.
    Diesmal wollte der Zöllner unsere Kühlschränke genau ansehen und nahm uns einige Lebensmittel ab, welche nicht aus Kanada eingeführt werden dürfen, zB. Eier waren bis kürzlich erlaubt, jetzt nicht mehr.
    Das ändert sich auch fast täglich, mal sehen was die Kanadier übermorgen vorhaben. Heute waren wir noch frischen Fisch am Hafen in Skagway essen. Die Stadt ist sehr urig, ca 800 Einwohner, heute allerdings plus 2 große Kreuzfahrtschiffe.
    Es ist sehr beeindruckend die Schiffe im Hafen zu sehen, im Hintergrund direkt die Gletscher.
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    Oh shit:-) [Alice Lorenz]

     
  • Day42

    Mücken, Bieber und Bären

    June 23 in Canada ⋅ ⛅ 22 °C

    Der Fluss rauschte, das Feuer rauchte, wir saßen entspannt bis spät draußen.( mit Mücken und Bärenspray natürlich) Auf einmal krachte es in den Büschen und eine 5m hohe junge Birke fiel einfach um. Der Bieber war am Werk. Nandi hatte Sorge, daß eine weitere Birke auf unser Wohnmobil krachen könnte.
    Wir gingen dann auch relativ spät ins Bett. Die Nacht am Flussufer, gestaltete sich als sehr anstrengend. Es gab nicht ein oder zwei Mosquitos sondern unzählige. Irgendwie gab es es eine undichte Stelle in unserem Wohmobil und sie kamen in Scharen, an Schlafen war nicht zu denken. Die undichte Stelle entdeckten wir leider erst am nächsten Morgen. Dazu gibt es eine private Story. Der Bieber, hatte die ganze Nacht an einer hohen Birke genagt, die auf unser Wohnmobil zu stürzen drohte. Wir fuhren los, nichts wie weg..
    In Whitehorse tanken wir nochmal Gas und kauften ein. Einen Mittagsschlaf hielten wir auch noch. Immer noch angeschlagen von der Nacht, beschlossen wir nicht bis nach Skagway zu fahren, sondern 80km davor zu übernachten.
    Ab da ging es nur noch von einem schönen Erlebnis zum andern. Erst sahen wir den Emerald Lake, einfach wunderschöner türkisfarbener Bergsee. Und dann kurz danach eine Bärin mit 2 Jungtieren am Straßenrand Blumen fressen. Wir konnten den Tieren sehr lange zusehen und unzählige Fotos machen.
    Dann fuhren wir weiter Richtung Carcross, da konnten wir endlich barfuß über die Dünen beim Carcross Desert laufen . Am nahe gelegenen Benett See konnte man sogar die Füße im Wasser kühlen.
    Ein schöner See, löst den anderen ab, die Blumen sind auch wunderschön, insbesondere die wilden Röschen, ringsum Schnee bedeckte Berge und Steine in tollen Farben.
    Bald haben wir auch unseren nächsten Übernachtungsplatz erreicht, Conrad Campground auch ein Yukon Statepark und traumhaft und mückenfrei am Lake Tagish gelegen. Wir gehen noch eine Runde am Seeufer spazieren und dann ins Bett.
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    Philip Salmen

    Ist das mit den Moskitos echt so schlimm 😬🤷🏼‍♂️ Aber sehen klasse aus, die „Hüte“ ☺️

    Ferdinand Prezenski

    Im Yukon sind die Mosquitos besonders in Wassernähe unbesiegbar. Ohne Komplettschutz muss man Blutzoll leisten 😉

    Anette P.

    Echt süß die kleine Mutter-Kind-Gruppe !

     
  • Day41

    Klondike Dream

    June 22 in Canada ⋅ ☁️ 20 °C

    Gut ausgeschlafen, fuhren wir erstmal nach Dawson City rein. Die Stadt wirkte noch ziemlich verschlafen. Eigentlich sah alles wie eine große Westernkulisse aus. Die Läden, die Straßen, die Gehwege, welche aus Brettern gemacht waren. Die Leute hier kommen meistens nur in den Sommermonaten und dann wird Gold geschürft, Kanu gefahren oder gefischt. Es hat trotz allem Spaß gemacht durch die historischen Gassen zu schlendern.
    Den Nachbau der Jack London Hütte der hier auch vergeblich nach Gold gesucht hat haben wir uns auch angesehen.
    Dann fuhren wir weiter Richtung Süden.
    Wir hatten für heute " nur" ca 300km geplant , sollte eine entspannte kürzere Fahrt werden.
    Leider waren die ersten 80km im Umbau, Riesenbaustellen mit Schotterpiste, Staub und Schlaglöchern, so daß wir sehr lange gebraucht haben. Gegen 17 Uhr kamen wir im Tachum Creek Campground an, wo wir dann noch
    einen der letzten von 12 Plätzen ergatterten.
    Es ist ein kleiner Platz am Flussufer, ohne Strom oder Handynetz. Es gibt hier nur Tische, Feuerstellen, Holz und 2 Toiletten.
    Wir haben dann gegrillt und Rummy gespielt.
    Das abendliche Mosquito Fangen vor dem Schlafen gehen gehört auch schon zur Routine.
    Unser Tank ist fast leer, die letzte Tankstelle hatte zwar offen, aber kein Benzin mehr.
    Hoffentlich klappt es morgen dann besser.
    Bis Skagway ( wieder Alaska), haben wir noch 360km.
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  • Day40

    Gold und Top of the World Highway

    June 21 in Canada ⋅ ☀️ 37 °C

    Heute ist der längste Tag des Jahres, es ist bald Mitternacht und immer noch hell.
    Wir sind heute von Chicken Alaska über die Top of the World Highway nach Dawson City Yukon Canada gefahren, ca 200km .
    Es war einer der absoluten Höhepunkte unserer Reise.
    Gestern abend am Golden Chicken Campingplatz, kamen wir noch mit unseren Nachbarn ins Gespräch, einheimische Goldsucher. Nandi erhielt heute morgen eine detaillierte Einführung in die Kunst der Goldwäsche.
    Danach fuhren wir los, ca 130km Schotterpiste, die traumhafteste uns längste Gebirgstraße,die wir je gesehen haben. Gleich zu Beginn liefen uns einige junger Karibus über den Weg.
    Nach der Grenze , in Kanada machten wir Mittagspause auf einem Hochplateou einfach traumhaft .
    Danach fuhren wir weiter, die Landschaft faszinierte uns so sehr, dass , wir immer stehen blieben um zu fotografieren.
    Kurz vor Dawson, mussten wir auf eine sehr kleine Fähre über den hochwasserführenden Yukon fahren, das war sehr aufregend .
    Wir entschieden uns für einen Campingplatz außerhalb von Dawson , am Klondike River in einem Statepark. Da ist es einfach schöner in der Natur. Wir gingen noch eine Runde wandern und anschließend saßen wir gemütlich am Feuer. Morgen schauen wir uns dann Dawson City an.
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  • Day39

    Von Eisskulpturen bis Golden Chicken

    June 20 in the United States ⋅ ☁️ 18 °C

    Den heutigen Vormittag verbrachten wir mit einem Besuch im University of Alaska Museum of the North, wo wir einiges über die Geschichte aber auch Flora und Fauna Akaskas lernen konnten.
    Anschließend fuhren wir ins Stadtzentrum und besuchten das Iceart Museum. Da waren zahlreiche Eisskulpturen ausgestellt, es wurde uns auch erklärt wie diese erstellt werden und eine kurze Vorführung fand auch statt. Nach einem leckeren Latte, spazierten wir zu unseren Wohnmobilen und fuhren weiter Richtung North Pole. Das waren nur 20 Minuten bis zum Santa Claus House. Trotz allem wollte die Weihnachtsstimmung nicht so richtig kommen, aber das eine oder andere Mitbringsel haben wir dann doch gekauft.
    Und dann fuhren wir los nach Chicken. Das waren ca 380km.
    Den Großteil der Strecke entlang, begegneten wir kaum einem Fahrzeug , 2 Elchkühe kreuzten unseren Weg. Die Berge wurden immer sanfter, die Farben intensiver.
    Die Straße verlief wirklich wellenartig.
    Chicken ist ein kleiner Goldsucher Ort, der letzte vor der Grenze zu Kanada. Es sieht aus wie in einer Filmkulisse, aber alles ist echt.
    Hier ist auch kein Netz und nur Empfang über Satellit, so dass dieser Bericht auch später kommen wird.
    Wir wollen hier noch morgen vormittag Goldwaschen kennen lernen. Leider verpassen wir das Chickenstock Festival, welches jedes Jahr im Juni hier stattfindet.
    Von da sind es dann noch 2 Stunden bis zur kanadischen Grenze und zur Top of the World Highway nach Dawson City.
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    Absolut der Wahnsinn, Eure gesamte Tour. Und Denali ohne Wolken!!! Wollte schon fragen, wann Ihr vom Goldfieber gepackt werdet... und zack, schon seid Ihr dabei! Weiterhin gute Fahrt und tolle Erlebnisse. Heidi [Heidi]

    Angie P

    Dankeschön und liebe Grüße!

    Ach du Schande, schon wieder diese Prezenskis, denk sich der Elch:-) [Alice Lorenz]

    Angie P

    👍

    2 more comments
     

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