Israel
Na‘aman

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Travelers at this place
  • Day6

    Markt von Acre

    October 24, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 24 °C

    Faszinierend ist unser Gang durch den Markt von Acre. Hier kann man wirklich alles kaufen. Farbenfroh präsentieren sich Obst und Gemüse, bunte Dekorationsartikel, alle vorstellbaren Kräuter und Gewürze, Döner Spieße,Lederartikel, Kuchen, Fladenbrot und Gebäck, Parfüme neben Fischständen, Haushaltswaren neben kleinen Barber- Shops.

    Wenn man doch nur Gerüche besser beschreiben könnte! Das beeindruckt mich am meisten, dieses Gemisch von Weihrauch und Fisch, Gewürzen und Parfüms, Gemüse und Obst, Leder, gebratenem Fleisch und frisch gebackenen Gebäck.
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    AD-Venture

    Schon beim Lesen und Anschauen der Bilder kann ich die Gerüche riechen

    10/26/19Reply
    Udo Hielscher

    Das schaut sehr bunt und detailreich aus!

    10/28/19Reply
     
  • Day4

    Haifa und Akko

    November 17, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute früh wusste ich noch nicht so genau, was ich denn machen werde, bzw. was denn klappen könnte. Man weiß ja so vieles nicht, wenn man das erste mal hier, wo doch ziemlich viel anders ist, auf eigene Faust unterwegs ist. Also ausprobieren 😊
    Bin dann erstmal um die Ecke zu einem Autoverleih. Der war mir aber zu teuer. Ich wusste aber, das an der Promenade nahe der Touristeninfo mehrere Leihfirmen sind. Also bin ich zur Promenade gelaufen. Dann dachte ich spontan, ich probier mal so nen E-Roller (hatte ich bisher noch nie gemacht). Und das ist ja echt kinderleicht. Und cool. 😊 App runtergeladen, Lappen fotografiert, hochgeladen, registriert, Roller gescannt, losgerollt. Und zack, nach 5min war ich da (wäre mind. 20min gelaufen). Abgestellt, Fahrt Ende gedrückt, fertig. Coole Sache die Dinger. Macht hier auch fast jeder.
    Dann hab ich ein Auto nur für einen Tag geliehen. Der Verkehr ist hier, na ja, gewöhnungsbedürftig. Der Verleih Typ meinte aber, wenn du aus Berlin kommst, kannst du hier auch Auto fahren. War dann auch kein Problem (hab nicht einmal gehupt, was hier alle machen, wer ne Hupe hat, hupt auch). Bin dann nach Norden in die Stadt Haifa. Die liegt auch am Meer und dahinter auf einem Berg, oder sogar mehreren. Bin dann einfach immer weiter da lang gefahren wo es hoch ging und war dann auch schnell ganz oben. Von da hat man einen tollen Blick über die Stadt, den Hafen und das Meer (Fotos). Dann wieder runter gerollt, geparkt und durch das wirklich schöne Deutsche Viertel gelaufen (steht aber auch alles in Hebräisch dran dort..). Das sieht irgendwie immer verkehrt rum, also auf dem Kopf, aus. Egal, versteht man ja eh nix 😊 Um 5pm sollte ich den Wagen wieder abgeben. Also bin ich noch weiter nach Akko gefahren, noch etwas weiter nördlich und schon Nahe der Grenze zum Libanon. Dauerte dann aber doch etwas länger, bis ich dort in der Altstadt war. Leider, denn die ist richtig cool und groß. Stadtmauern mit Kanonen, Gassen, Gewölben, teilweise unterirdisch. Basar, sehr arabisch alles. Schade, aber mir lief die Zeit davon. Auf dem Rückweg merkte ich, dass ich es wohl nicht ganz schaffe und rief den Verleih an. Die nette Dame erklärte mir dann, dass ich ja für einen Tag (also 24h) bezahlt hab und den Wagen erst morgen Vormittag abgeben muss. Grrr, das hätte man mir ja auch gleich sagen können. Bringt mir allerdings auch nicht viel, denn Akko war vorbei und hier einen Parkplatz finden, ist schwieriger als der ganze Trip (hi, die Karre steht direkt unter meinem Balkon, hoffentlich morgen früh auch noch..). Am Abend hab ich dann noch länger mit Helge telefoniert (ein Kumpel von einem Kumpel, auch Berliner, der zufällig auch grad hier ist). Wir wollen uns morgen Abend treffen.
    Wieder ein toller Tag, tolle neue Städte gesehen, alles gut geklappt. Es macht echt Spaß hier 😊
    Shalom 😊
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  • Day10

    Acre, Haifa & back to Jerusalem

    November 28, 2019 in Israel ⋅ 🌙 12 °C

    We had a lazy start in the day as we didn't really have a plan. We just walked through the town again after breakfast and then to another museum which was included in the combi ticket we had. I'm not going to recommend the "Treasures of the Wall Museum" :D
    Then we left this beautiful place in direction of Haifa just a 15 minute drive South. It's main sights are the Bahai Gardens and the German Colony. Even though I didn't plan on visiting the German Colony we still ended up there because it was right next to the Gardens. It belongs to a religion I've never heard of before, Bahaii. We got on a tour, the only way to enter the gardens, which lasted 1.5 hours, was in Hebrew and we needed to walk back up around the gardens... Nothing all too special.
    We had one more stop planned before driving back to Jerusalem, in Ceasara. A port town from the roman era and a National Park with these ruins. But unfortunately they already closed one hour before closing the park... So we couldn't even take a quick peek.
    We decided to have an early dinner before driving back to Jerusalem. We thought it would be nice to see the sunset meanwhile so we drove down to the beach. Surprisingly there was a roman aqueduct right there on the beach. Perfect spot for dinner!
    The drive back to Jerusalem took again pretty long and we were glad to have a place to stay.
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  • Day2

    Basar und Stadt Akko

    January 17, 2020 in Israel ⋅ ⛅ 15 °C

    Wer Akkon (Akko) erobert, erobert die Welt!” soll Napoleon gesagt haben, nachdem er sich 1799 zwei Monate vergeblich an der Eroberung dieser damals mächtigen Stadt versucht hatte. Originale Kanonen auf dem Festungswall zeugen von der erfolglosen Belagerung des französischen Feldherrn. Schon im 3. Jahrtausend v.Chr. wurde die idyllisch gelegene Landzunge nördlich von Haifa besiedelt, war für einige Jahrzehnte in der Hand von Kreuzrittern, deren städtische Anlage sich mit gewaltigen Kreuzgewölben und Säulen unter der heutigen Altstadt erstreckt und eins der interessantesten Zeugnisse der Zeit in Israel darstellt. Auch wenn das unchristliche Eroberungsverhalten der Kreuzritter heute zu Recht verurteilt wird, so hinterließen sie doch eindrucksvolle Bauten und für Akko eine einmalige, sehenswerte historische Sehenswürdigkeit. Im Jahr 2001 wurde die gesamte Altstadt von der Unesco zum Weltkulturerbe erhoben, was die historische Bedeutung noch einmal unterstreicht.
    Akko – die einst mächtige Stadt

    Franz von Assisi war so begeistert von dem Ort, dass er 1219 das bis heute existierende Franziskanerkloster erbauen ließ. Die Lage war optimal geeignet als Umschlagplatz für Güter aus aller Welt, die per Schiff anlandeten, die Waren ins weite Hinterland mit Karawanen brachten und so den kulturellen Austausch begünstigten. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde die florierende Stadt vom Osmanischen Reich vereinnahmt, seine wirtschaftliche Vormachtstellung verlor Akko im 19. Jahrhundert. Immer größer wurden die Dampfschiffe, immer tiefer rechte der Kiel ins Meereswasser hinab – bis die Hafenanlage zu flach war für eine Einfahrt. Dieser hat sich bis heute in seiner ursprünglichen Ausführung erhalten und bietet Fischerbooten und Freizeitskippern ein idyllisches Refugium.
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  • Day4

    Akko, Crusader Fortress

    November 24, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 21 °C

    It's 1.30pm when we finally reach our next destination for today Akko. After Tel Aviv and Haifa, we finally get to sea a more traditional town with open-air restaurants and bazaars selling all kind of nuts and sweets. 😋

    During the lunch stop Ludo and I enjoy a picknick lunch in the courtyard of the beautiful fortress and cannot resist buying some delicacies at a local stand. It´s now time to enjoy the main landmark of this city: its fortress!

    Predominantly famous for its defensive role during the Crusades, the whole complex was built in about 100 years. The building, completely made of stone, is still remarkably preserved and consists of several halls, tunnels, wells and courtyards.
    The most impressive hall is the dining room, even though the biggest one is the so-called Pillar Hall: a huge voulted place now hosting some shops selling local-products and souvenirs, ranging from soap to wooden swords.

    The highlight of the visit is definitely the Latrine Hall. It consists of a spacious room characterised by stone seats and a rudimentary (but already advanced for the time) drainage system.
    Two fun facts:
    1. As the stone seats were quite cold, slaves were obliged to sit on them for 10 minutes to warm them up for their masters before usage
    2. While pursuing their primary needs, men used to make business. Hence the say "Pecunia no olet" (Money doesn´t stink)!

    To leave the fortress we have to go through a tunnel, which was definitely not built for giants. Ask Ludo... 😂😂😂
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    Ludovico Castelvetri

    I would have loved to have the sweets but someone hid them.... 😑

    11/24/19Reply
     
  • Day2

    Hospiliterburg in Akko

    January 17, 2020 in Israel ⋅ ⛅ 16 °C

    Hospitaliter ist die Bezeichnung für Angehörige von Hospitalorden, also von Ordensgemeinschaften, die sich in einem Stifts- oder Klosterspital der Betreuung von Kranken und Armen widmen bzw. widmeten.[1] Der Begriff lässt sich von lateinisch hospitalis‚ „gastfreundlich“, „zum Gastwirt gehörend“, herleiten.

    Als zur Zeit der Kreuzzüge im Heiligen Land militärische Ritterorden entstanden, entwickelten sich einige ursprünglich als reine Hospitalsorden entstandene Bruderschaften durch Übernahme militärischer Aufgaben zu einer Kombination aus Ritter- und Hospitalorden. Hierzu zählten insbesondere die Johanniter, die sich während der Reformation in den Johanniterorden und den Malteserorden aufgespalteten, und der Deutsche Orden. Beide Orden behielten ihren nominalen Status als Ritterorden später bei, auch wenn sie ihre militärischen Tätigkeitsfelder zwischenzeitlich aufgaben.
    In der Geschichtsschreibung werden die Begriffe „Hospitaliter“ bzw. „Hospitaliterorden“ nach dem ältesten Hospital-Ritterorden auch synonym für „Johanniter“ bzw. „Johanniterorden“ verwendet.

    Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Akko ist zweifelsfrei die ehemalige Hospitaliter-Festung in der Kreuzfahrerstadt. Durch die hervorragend durchdachte und neu angelegte Ausstellung mit Artefakten und Informationen gibt sie einen zeitlichen Einblick in einen bedeutenden Zeitraum, das Mittelalter. Auch wenn sehr oft der Begriff Kreuzfahrerstadt und Kreuzfahrerfestung fällt, so war dieser historische Ort vor allem ein bedeutendes Zentrum der Hospitaliter, einem militärischen Mönchsorden, der Christen im Heiligen Land bei Krankheit betreute.
    Kreuzfahrerstadt – historische Entwicklung

    1104 eroberte König Balduin I. mit seinen Kreuzrittern die befestigte Stadt nach mehrwöchiger Belagerung. In Akko hatten sich aber nicht nur Kreuzritter niedergelassen, sondern nur sechs Jahre später folgten Hospitaliter. Sie erhielten Grundstücke und Gebäude als Spende – urkundlich 1110 erwähnt -, um sich der Pflege von Kranken im Heiligen Land zu widmen. Durch teilweise Zerstörung dieser Gebäude, mussten sie an anderer Stelle ein neues Zentrum errichten. Es entstand im Nordwesten Akkos und schloss sich an die Nordmauer an, urkundlich erstmals erwähnt 1141. Bis heute sind diese massiven, mittlerweile 875 Jahre alten Bauten erhalten und sind Teil der Kreuzfahrerstadt. Der Pilger Theodorich bezeichnete 1169 das Hospitaliterzentrum als „befestigtes und überaus beeindruckendes Gebäude, dem nur die Templerfestung gleichkomme“.


    An dieser Stelle wirkten die Hospitaliter. (© Matthias Hinrichsen)

    1187 verloren die Kreuzfahrer eine entscheidende Schlacht gegen die Muslime bei den “Hörnern von Hittin” südwestlich des See Genezareth und somit auch Akko. Die christliche Bevölkerung musste fliehen, doch schon vier Jahre später konnten sie zurückkehren, weil König Richard Löwenherz Akko zurück erobern konnte. Jerusalem dagegen war nach dem dritten Kreuzzug nicht länger unter der Herrschaft der Kreuzritter, sodass Akko für die Hospitaliter an Bedeutung zunahm. Sie durften so ihr Zentrum in Akko weiter ausbauen, um die Kommandantur mitsamt ihrem Großmeister nach Akko zu verlegen. Bis ins 13. Jahrhundert dauerten die Bautätigkeiten an, die Ausdehnung war vertikal und horizontal. Bestehende Gebäude wurden aufgestockt und in dem neuen nördlich gelegenen Monmizar-Viertel entstanden weitere Gebäude.

    Kreuzfahrerstadt – Gebäude und Räume der Hospitaliter

    Insgesamt gibt es drei Hauptgebäude: Die Kommandantur mit den Rittersälen, die St. Johannes-Kirche südlich der Kommandantur sowie ein Krankenhaus südlich der Kirche, das noch nicht freigelegt ist. Im ehemaligen Krankenhaus ist heute das städtische Jugend- und Kulturzentrum beheimatet. Die von den Hospitalitern errichteten Gebäude verfügen über zahlreiche Räume und Säle, die mit dem Baustil der Kreuzfahrerfestungen vergleichbar sind. Nach der Rückkehr im Jahr 1191 erweiterten die Hospitaliter in Akko die Kommandantur und bauten einen neuen Komplex. Um einen Innenhof wurden zwei und dreigeschossige Gebäude errichtet, dazu noch unterirdische Räume sowie Zisternen und ein aufwändiges Abwassersystem. Bisher ist es den Archäologen gelungen von der gesamten Anlage alle außer den westlichen Flügel freizulegen, eine über Jahrzehnte andauernde akribische Arbeit
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  • Day6

    Altstadt von Acre, UNESCO Weltkulturerbe

    October 24, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Altstadt von Acre oder Akkon liegt auf einer Landzunge am Nordrand der Bucht von Haifa und ist eine der ältesten Städte Israels. Es hat durch die Jahrtausende durch eine bewegte Geschichte. Vor allem die Kreuzritter nutzten diese Hafenstadt als Umschlagplatz für ihre Waren. Immer wieder wurde die Stadt belagert, erobert, zurückerobert und zerstört von Kreuzrittern, dem Johanniterorden, Moslems, Napoleon... Erst ab 1749 wurde die Stadt auf den Ruinen der Jahrhunderte wieder aufgebaut. Heute leben größtenteils Araber in der Altstadt, die verhindern, dass die ursprüngliche Stadt aus dem osmanischen Reich "ausgegraben" wird. An manchen Stellen der großen Hallen wird sichtbar, dass nur ein paar Meter unter der Stadt Mauerreste existieren.

    Wir laufen auf Kopfsteinpflaster durch die von Stadtmauern umgebene Altstadt mit ihren vielen Zeugnissen aus der Jahrtausend alten Geschichte.

    Besonders faszinierend sind die gut erhaltenen 3 km langen durch massiven Stein geschlagenen Templer Tunnel, die den Hafen mit dem nicht mehr existierenden Fort verbinden. Zum Teil sind sie nur ein Meter hoch und schwach beleuchtet, also absolut nichts für Klaustrophobiker...
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    Adfundum

    So, ab jetzt werde ich hin und wieder mal reinschnuppern. Gute Reise und gute Fahrt. Ad

    10/24/19Reply
     
  • Day7

    Haifa und Akko

    February 28, 2020 in Israel ⋅ ⛅ 20 °C

    Mittags in Haifa in den Bahá’í Gärten, auch bekannt als die Hängenden Gärten von Haifa. Weiterfahrt in die alte Kreuzfahrerstadt Akko. Krönender Abschluss ein Besuch bei Israels bestem Fischkoch Uri Buri.Read more

  • Day4

    Akko, El-Jazzar Mosque

    November 24, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 20 °C

    We close our visit of Akko with the El-Jazzar Mosque. With its green dome, this Islamic complex is one of the landmarks of the town and is visible for kilometres to travellers driving from the South.

    Differently from what our guide told us, all women are asked to cover their head before entering the building. The complex consists of the traditional courtyard with a wash basin, the major building with a praying room as well as a smaller separate construction hosting the grave of Ahmad Pasha el-Jazzar, a local ruler called "The Butcher" due to his cruelty.
    Apparently, this is the only mosque open to visitors in Israel.

    It's past 4pm when we leave the mosque and the sun is already low on the horizon. We are given a few minutes before getting back on the bus and we use this remaining time in Akko to live its atmosphere and make friends with local kittens, of course!
    While driving out of the town, I notice that the ancient trench surrounding the defensive walls of the city has now been turned into... football fields for kids!

    After a 1.5-hour drive we finally reach the final destination for today: the Sea of Galilee. Our hotel is in a very isolated location, but is apparently very handy to reach all the main "must-see" places.
    The programme for tomorrow envisages a visit of the Holy Sites of the region, a boat tour of the Sea of Galilee and, finally, wine tasting in a local winery. Couldn't be more excited! 🤩
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  • Day8

    Haifa und Akko

    April 23, 2018 in Israel ⋅ 🌙 18 °C

    Heute brachen wir bereits am frühen Morgen zum nächstgelegenen Bahnhof auf, um den nächsten Zug in Richtung Norden zu nehmen. Der Zug war sehr gut ausgestattet (gute Sitzplätze und WLAN) und fuhr in knapp 1:38 Stunden nach Haifa. Dort war unser Ziel der Baha’i Garten, der eine wichtige Pilgerstätte der Baha’i Religion darstellt. Der Baha’i Glaube ist noch Recht jung (ca. 160 Jahre) und kam ursprünglich aus dem Iran/Persien. Der Glaube tritt nicht in Konkurrenz zu anderen Weltanschauungen, sondern geht davon aus, dass alle Religionen an denselben Gott glauben. Nur die Ausprägungen sind unterschiedlich. Demzufolge sind auch alle Glaubensschriften Bestandteil der Baha’i Religion. Der Gedanke ist einfach: Einheit in Vielfalt, Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und Menschen, humanitäre Grundwerte und Selbstbestimmung. So wird niemand in die Religion reingeboren, sondern muss sich als Erwachsener bewusst dafür entscheiden. Auch ein Austritt ist einfach möglich. So machten wir uns vom Bahnhof in Haifa auf den Weg zu den Gärten. Wir durchquerten hierfür die deutsche Kolonie mit seinen markanten roten Dächern und konnten die Gartenanlage, die sich einen Berg hinaufzieht, bereits von weitem sehen. Wir hatten im Internet gelesen, dass es täglich um 12 Uhr eine englischsprachige Führung gibt. Wir standen jedoch am Eingang des unteren Endes und hörten, dass die Führung an dem oberen Ende des Gartens beginnt. Wir nahmen daher schnell ein Taxi und kamen noch rechtzeitig an. Die Gärten sind wunderschön und der Besuch lohnte sich. Es finden sich Stilrichtungen aus der ganzen Welt, was die Einheit der Vielfalt repräsentieren soll. Wir durchstreiften die Gärten und gelangten am Ende wieder zum unteren Ende. Anschliessend gingen wir noch ein wenig durch die Stadt und nahmen den Zug nach Akko. Die Zugfahrt war ebenfalls kurz und wir kamen nach 20 Minuten in der alten Kreuzfahrerstadt an. Nach einem kleinen Fußmarsch in die Stadt, kamen wir bereits zu den Festungsmauern und den Toren. Wir besuchten dort die engen Gassen, die unterirdische Templerstadt, den Kreuzfahrertunnel und ließen uns auf die Atmosphäre der Stadt ein, in der Juden und Muslime friedlich nebeneinander wohnen. Die Stadt selbst hat eine lange Geschichte, die jeweils von verschiedenen Eroberungen geprägt ist. So war es einmal u. a. eine phönezische, griechische, römische, ägyptische, türkische und britische Stadt. Auch Napoleon hat sich an den dicken Mauern die Zähne ausgebissen und ist unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Die unterirdische Stadt schilderte die Zeit der Kreuzzüge wieder, in der die Stadt das Tor ins heilige Land darstellte und massgeblich durch die Europäer geprägt wurde. Die Museen und Festungsanlagen waren sehr beeindruckend. Auch fand man Märkte und viele kleine Gassen in der Stadt, die einen die Vergangenheit erahnen ließen (Assassins Creed lässt grüßen). Nach ein paar Stunden machten wir uns auf den Weg zurück nach Tel Aviv, wo wir noch eine Kleinigkeit aßen und bei einem Kneipenquiz erschreckend gut abschnitten, obwohl wir bei den ersten drei Fragen noch fehlten. Morgen erwartet uns der letzte Tag in Tel Aviv und die kurze Reise weiter nach Jerusalem.Read more

You might also know this place by the following names:

Na‘aman, Na`aman