Giraf137

Joined March 2017
  • Day223

    Darwin

    May 19 in Australia

    Endlich erreichten wir "Darwin"!
    Nachdem wir nahe des "Litchfield Nationalparks" noch einige imposante Termitenhügel bestaunt hatten, wollten wir in Darwin direkt an den Strand fahren und hielten somit am "Mindil Beach". Thomas ging hier das dritte Mal für den heutigen Tag baden - erst im Pool, dann in den heißen Quellen, jetzt im Meer. Auch den Indischen Ozean kann er nun von seiner Liste streichen. ;)

    Am nächsten Tag trafen wir uns mit den Jungs in einer Airbnb-Wohnung. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer kurzen Verschnaufpause planten wir wieder einmal baden zu gehen. Diesmal im "Wave Pool", einer Art Schwimmbad mit durchgehendem Wellenbad. Das war ganz okay, aber auch relativ überfüllt. Wir schlenderten weiter am Hafen entlang, vorbei an den "WWII Oil Storage Tunnels", bis in die Innenstadt, wo Thomas mir "Keith", das Känguru, als Kuschelersatz für die nächsten Wochen kaufte. Nachdem wir uns zurück in unserer Wohnung mit Burgern überfressen hatten und Thomas seine Sachen gepackt hatte, musste ich ihn schweren Herzens schon wieder am Flughafen abliefern. "Diesmal ist es ja nicht sooo lange." ...
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  • Day222

    Katherine

    May 18 in Australia

    Mit knapp 9 Stunden Reisezeit, war heute unser bislang längster Fahrtag.
    Ziemlich durchgeschwitzt und kaputt kamen wir in Katherine an. Der Campingplatz, den ich zunächst herausgesucht hatte, machte schon von außen einen mehr als schäbigen Eindruck, weswegen wir entschieden doch zu einem anderen zu fahren. Der "Katherine Holiday Park" hingegen war für Camperverhältnisse nahezu luxuriös. Eine sehr gepflegte Parkanlage, wirklich moderne und saubere Sanitäranlagen, ein großer Pool und ein Restaurant mit Plätzen direkt unter einem imposanten Feigenbaum. Nachdem wir endlich duschen waren, lud Thomas mich einmal mehr zum Essen ein, anschließend fielen wir relativ früh, relativ kaputt ins Bett.
    Den nächsten Morgen starteten wir, indem wir einige Bahnen im kalten Pool schwammen, bevor wir den Campingplatz verließen und zu den "Katherine Hot Springs" (=heiße Quellen) fuhren. Außerhalb der Schulzeiten soll es hier wohl relativ "busy" sein, wir waren aber quasi alleine. Nachdem Thomas sich davon überzeugt hatte, dass das Wasser hier auch wirklich warm war, zog er sich um und durchschwamm den kompletten Flusslauf - soweit es eben möglich war. Wie man es von Australien bereits gewohnt ist, war der gesamte Park sehr schön angelegt und ist auf jeden Fall einen Besuch wert gewesen.
    Nahe des Parkplatzes auf einer großzügigen Grünfläche befindet sich das "Pop Rocket Café". Hier hatten Thomas und ich das beste Frühstück seit Langem!
    Nach so einem guten Start in den Tag konnte es nun endlich zu unserem finalen Outback-Roadtrip-Ziel nach Darwin gehen!
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  • Day220

    Devils Marbles

    May 16 in Australia

    Da uns davon abgeraten wurde bei unserem geplanten Tagesziel in "Tennant Creek" zu stoppen und ich erschreckende Zahlen bezüglich der Kriminalitätsrate des Ortes gelesen hatte, entschieden Thomas und ich kurzerhand im "Devils Marbles Hotel", einem Roadhouse mit Campingplätzen, das ebenfalls auf dem Weg liegt, zu halten.
    Hier fanden wir eine kleine Oase mitten in der Wüste vor. Das Essen des Roadhouses wurde bereits mehrfach ausgezeichnet - und schmeckte auch so, und auch der unter Palmen angelegte Pool war vom Highway aus nicht zu erahnen. Wären nicht die vielen Fliegen wieder gewesen, wäre es wirklich traumhaft.
    Am nächsten Morgen stoppten wir bei den "Devils Marbles". Die 'Murmeln des Teufels' sind eine heilige Stätte der Aborigines. Die genaue Bedeutung wird Außenstehenden jedoch nicht zugänglich gemacht. Bei den kugelartigen Steinen handelt es sich um Granitfelsen, welche durch Wollsackverwitterung entstanden und in dieser Vielzahl nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind.
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  • Day219

    Alice Springs

    May 15 in Australia

    Da wir das „Rote Zentrum“ nun gesehen hatten, wollten wir eigentlich nur noch raus aus der Wüste und weiter in Richtung Küste. Unser geplantes Tagesziel war „Alice Springs“.
    Trotz Werkstattbesuch am Vortag fing „Schrotti“ schon nach wenigen Kilometern wieder an zu stottern, was unsere Fahrt immer wieder unterbrach. Irgendwann war es dann soweit. Totalausfall. Schrotti gab keinen Ton mehr von sich – zumindest keinen gesunden – und ließ sich auch nicht mehr in Bewegung setzen. Alle Wiederbelebungsversuche schlugen fehl, sodass wir schnell einsahen ihn nun endlich aufgeben zu müssen. Der nächste Abschleppdienst war mehrere hundert Kilometer entfernt und unser Budget hätte es keineswegs hergegeben, diesen zu bezahlen. Die Jungs sammelten also ihre wichtigsten Sachen zusammen, einen Teil brachten wir zunächst in Desti unter, den Rest schoben wir zusammen mit Schrotti in den Straßengraben. Mit seinen Nummernschildern und seiner „Vehicle Identification Number“ nahmen wir ihm dann auch noch seine Identität. Relativ schnell schafften wir es dann ein älteres Ehepaar anzuhalten, dass Marco und Alex per Anhalter bis zur nächsten Raststätte mitnehmen konnte. Hier trafen wir uns erst einmal zum Frühstück. Bis ‚Alice Springs‘ wurden die Jungs dann von einem Touribus mitgenommen, welcher gerade von einer 3-Tages-Uluru-Tour kam. Wir trafen uns gegen Abend auf dem Campingplatz in Alice Springs und ließen den Abend ausklingen mit Jägermeister, Zigarre und Dominos-Pizza (da mir der Topf mit den gerade fertig gekochten Nudeln runtergefallen ist – so ein Pech 😉 ).
    Am nächsten Morgen ließen Thomas und ich noch Desti’s Steinschlag reparieren. Ich war heilfroh, dass nicht die ganze Scheibe gewechselt werden musste, da wir gegen Schäden an unseren eigenen Autos ja nicht versichert sind. Beim Mechaniker trafen wir noch auf einen anderen Backpacker, bei wessen Van, von jüngeren Aborigines, gleich vier Scheiben eingeschlagen wurden. Wir vermieden es, uns weiter in der Stadt aufzuhalten. Schon am Vorabend lungerten die Aborigines in den Wiesen und Parks, auf den Straßen und in der Innenstadt herum und aufgrund so einiger Warnungen, wollte ich lieber so schnell es geht weiter – was dann auch Thomas einsah. :D
    Alex und Marco setzten ihren Weg mit dem Greyhound-Bus weiter fort, sodass wir beschlossen, uns in einigen Tagen in Darwin wieder zu treffen.
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  • Day218

    8 Stunden Fahrt sollten vor uns liegen bevor wir bei einem unserer geplanten Highlights, dem „Uluru“ (Ayers Rock), ankommen sollten. Etwa alle zwei Stunden legten wir eine Pause ein, damit wir – und insbesondere unsere Autos – sich von der langen Fahrt erholen konnten. Dabei zog sich „Desti“ bei der Vorbeifahrt an einem der Road Trucks einen ordentlichen Steinschlag zu und auch „Schrotti“ begann schon wieder zu stottern.
    Bereits kurz vor unserem Ziel, dem „Touristenresort Yulara“ konnten wir den Uluru aus mehr als 150 Kilometern Entfernung deutlich erkennen und waren das erste Mal beeindruckt. Gegen 5 kamen wir dann endlich an und versuchten zunächst vom Lookout des Campingplatzes, dann von einem etwas Entfernteren am Rand des Resorts den so angepriesenen Sonnenuntergang am Uluru zu bewundern. Das Rot des Sandes und des Berges wirkte im untergehenden Sonnenlicht natürlich noch einmal viel kräftiger und eindrucksvoller.
    Den nächsten Morgen begannen wir dann wieder einmal mit einem Besuch in der Autowerkstatt. Desti’s Steinschlag konnte man hier nicht reparieren, aber Schrotti durfte erst einmal zur weiteren Untersuchung dort bleiben. 😉
    Während Marco und Alex darauf warteten ihn wieder abholen zu können, fuhren Thomas und ich direkt in den ‚Uluru-Kata-Tjuta-National-Park‘, um den „Ayers Rock“ und die „Olgas“ von GANZ Nahem sehen zu können. Als wäre der Anblick nicht so schon atemberaubend genug, wütete auf der einen Seite des Ulurus auch noch ein Grasfeuer, was den Berg gleich noch „mystischer“ erscheinen ließ. Wir wanderten einen Teil des „Lungkata Walks“ entlang und kamen das erste Mal seit Tagen ins Schwitzen. Im Outback kann es also tatsächlich warm werden. :D Nach unserem Besuch am „Cultural Centre“ ging es dann zu den ‚Kata Tjuta‘ (=viele Köpfe), einer weiteren auffälligen Felsformation, die zusammen mit dem Uluru den Nationalpark zeichnet. Nachdem der Wanderweg zum ersten der auf der Karte eingezeichneten Lookouts schneller gefunden war als geplant, beschlossen wir auch noch zum nächsten zu laufen. Schlechte Idee. Der Weg wurde immer schlimmer, dann kletterten wir noch unnötiger Weise auf einen Felsen, wobei ich mitten in einen Dornenbusch fasste und auch nach gefühlt weiteren 10 Kilometern war kein Lookout in Sicht. Und meine Laune auf ihrem Höhepunkt. Wir entschieden uns dazu umzukehren, bevor es anfängt zu dämmern und um noch einen weiteren auf der Karte verzeichneten Punkt anzusteuern. Da wir beide erschöpft vom ganzen Gelaufe heute waren, machten wir hier jedoch nur noch kurz ein paar Fotos und traten dann den „Heim“weg an.
    Irgendwann reicht es eben auch mal… :D
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  • Day216

    Coober Pedy

    May 12 in Australia

    Nach weiteren 380 Kilometern in Richtung Outback, mit kurzem Halt am Salzsee "Lake Hart", kamen wir in "Coober Pedy" (Aborigine „kupa piti“ = „des weißen Mannes Loch“) an. Einige bezeichnen den Ort auch als Opal-Hauptstadt der Welt, da mehr als Dreiviertel des Opalvorkommens der Welt aus der Umgebung ‚Coober Pedys‘ stammen.
    80% der knapp 2000 Bewohner leben unterirdisch in Höhlen. Diese wurden damals noch per Hand in den Untergrund gegraben oder gesprengt, heute wird dies durch „tunneling machines“ übernommen, mit denen Räume in den Untergrund gefräst und vergrößert werden. Die „Höhleneingänge“ liegen zumeist überirdisch, die Wohnungen in Hügeln dahinter. Drinnen herrscht eine gleichbleibende Temperatur von etwa 23 Grad, während in den Sommermonaten an der Oberfläche bis zu 40 Grad erreicht werden.
    Da wir bereits im Vorfeld viel von diesem „unterirdischen Leben“ gelesen hatten, besuchten wir nach einem kurzen Stopp an der Touristeninformation gleich die „Catacomb Church“, eine der drei Kirchen des Ortes. Hier unter der Erde war es wirklich sehr sehr ruhig. Man fand Anweisungen, wo man das Licht an- und ausschalten sollte und war ansonsten komplett alleine. Da ist man dort wohl quasi schon während des Trauergottesdienstes unter der Erde. :D
    Anschließend machten wir uns auf zu unserem Campingplatz „Ribas Underground Camping“. Das Pärchen, das den Platz betreibt gab uns noch so einige Tipps, was wir während unseres Aufenthalts unternehmen könnten, sodass wir als nächstes zu „Faye’s Undergound Home“ fuhren. Gemeinsam mit zwei Freundinnen hob ‚Faye‘ in den 60ern eigens per Hand ihre Untergrundwohnung aus. Über 10 Jahre arbeiteten die drei Frauen daran, ihr Heim stetig zu erweitern. Ein absolutes Highlight ist der Pool! Schon damals Anziehungsort für die anderen Bewohner des Dorfes, wird die Wohnung heute von einem älteren Pärchen für Touristenbesichtigungen zur Verfügung gestellt, damit man einen besseren Eindruck vom Leben unter der Erde bekommen kann. Auch wir waren fasziniert, was man so ohne besondere Hilfsmittel errichten kann und wie variabel man in der Raumgestaltung ist, wenn man jeden Zentimeter Wand selbst ausgräbt. Nach einem weiteren Stopp am „Big Winch Lookout“, von welchem aus man einen 180-Grad-Blick über die Stadt und Umgebung hat, hielten wir bei „Josephine’s Gallery & Kangaroo Orphanage“. Keine Ahnung, wie eine Kunstgalerie mit einer Känguru-Aufzuchtsstation zusammenpasst, aber – Australien halt. Hauptsache man kann Touristen anziehen. Hat ja auch bei uns wieder geklappt. Zu bestimmten Zeiten kann man hier bei der Fütterung kleiner Kängurus zusehen, welche aus den Beuteln der überfahrenen Mutterkängurus gerettet wurden, von denen es hier auf dem Highway mehr als reichlich gibt. Wir waren leider zur falschen Zeit am falschen Ort und auch die Bilder der Galerie waren jetzt nicht außergewöhnlich spektakulär. Was immer hilft, wenn wir unseren Tag verschönern wollen ist hingegen gutes Essen. So machten wir uns auf den Weg zum uns empfohlenen „Outback Bar & Grill“, wo wir uns bei Burgern und Pommes stärkten, bevor wir an der allabendlichen Minenführung auf unserem Campingplatz teilnahmen. Hier erfuhren wir nochmal das ein oder andere Wissenswerte über den Abbau von Opalen damals und heute und über die Opale an sich. Für meinen Geschmack hat der Mann einfach viel zu viel geredet, ununterbrochen versucht lustig zu sein und wirklich Zeit zum Fotos machen gab es auch nicht. Naja. Bildung soll ja auch nicht unbedingt Spaß machen. :D Die Jungs fanden es ganz gut.
    Unseren zweiten Tag hier nutzten wir um zum „Kanku-Breakaways Conservation Park“ zu fahren. Verschiedene Berge und Plateaus formen ein imposantes Erscheinungsbild im Kontrast zur umliegenden Wüstengegend. Das erste was wir hier zu sehen bekamen war „The Dog Fence“ (=Hundezaun). Mit seinen 5412 Kilometern stellt er den längsten ununterbrochenen Zaun und das längste Bauwerk der Welt dar. Der Zaun soll insbesondere die Schafweiden im Süden des Kontinents vor Dingos schützen. Alles in allem wirkt der Maschendraht aber eher wie improvisiert. :D Direkt dahinter befindet sich die so genannte „Moon Plain“ (=Mondebene). Und „eben“ war der Boden hier wirklich. So weit man sehen konnte nur Sand und Stein. Und diese „Steine“ – Thomas könnte besser erklären was das ist und warum es das ist – sahen aus wie Kristalle, überall auf dem Boden verstreut. Ein ähnliches Bild bot sich uns beim nächsten Halt an den „Mirror Hills“. Der Boden wirkte beinahe schwarz, obwohl er gesät war mit reflektierenden Kristallen oder was für einem Gestein auch immer. Es sah in der Sonne eben aus wie ganz viele Spiegelscherben. 😉
    „Salt and Pepper“ oder von den Aborigines auch „Two Dogs (Pupa)“ genannt sind zwei benachbarte Berge. Einer davon weiß, der andere eher gelb-bräunlich, welche sich durch Erosion geformt haben. Der weiße Berg verwittert schneller als der bräunliche, was zu dem unterschiedlichen Erscheinungsbild führt. Ein weiterer Berg in der Nähe soll den Halter der Hunde darstellen. Für die Aborigines ist der Park ein wichtiger heiliger Ort und eine Lehrstätte der jungen Stammesmitglieder der ‚Antakirnja‘.
    Nach zwei weiteren Lookouts fing „Schrotti“ langsam an zu stottern, was für uns das Zeichen war, uns lieber auf den Weg zurück zum Campingplatz zu machen, da die Autos ja in den nächsten Tagen ja noch eine ganze Menge Weg hinter sich bringen sollten.
    Da das besondere an unserem Campingplatz ja das „Untergrund“-Campen ist, wir mit unseren Autos aber draußen stehen mussten, nutzten wir unseren letzten Tag hier noch einmal, um uns die Zeltplätze unter der Erde anzusehen und im TV-Raum unsere Techniksachen zu laden. Das angepriesene Internet funktionierte leider nicht und auch der Fernseher war defekt, aber – wir saßen in einer Höhle – und das macht man ja auch nicht alle Tage. :D
    Trotz allem könnte ich mir nicht vorstellen unter der Erde zu wohnen. Das Staubwischen kann man sich zwar sparen, aber jeden Tag den feinen Staub aus der Luft einzuatmen kann sicher auch nicht allzu gesund sein.
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  • Day214

    Woomera

    May 10 in Australia

    In „Woomera“ kam das erste Mal etwas Outbackfeeling auf. Die gesamte Umgebung liegt quasi irgendwo im Nirgendwo und durch den starken Wind flog auch eine Menge Staub durch die Luft. Von den Temperaturen her fühlen wir uns leider noch gar nicht wie in der Wüste. Es wird irgendwie immer kälter und ohne unsere dicken Jacken wären wir vermutlich bereits erfroren. Woomera war einst als „die verbotene Stadt“ bekannt, da der Ort bis 1982 im militärischen Sperrgebiet lag und nur mit Genehmigung betreten werden durfte. Vor den 60er Jahren hatte der Ort noch eine Einwohnerzahl von etwa 6000, ging dann jedoch auf um die 200 zurück. Der Ort lebt heute überwiegend von seiner Geschichte, welche für den Tourismus mehr als förderlich ist. Auch wir schauten uns im „Rocket Park“, einige der Raketen an, die hier in den letzten 60 Jahren getestet wurden. In der Touristeninformation gab ein kleiner Museumsraum einen weiteren Einblick in die Geschichte des Ortes – die ‚Royal Australia Airforce‘ hat sich hier eben einmal ein bisschen austoben können. Der Name des Ortes leitet sich von der gleichnamigen Waffe der Aborigines ab, einer Art Wurfspeer mit Schleudervorrichtung, ähnlich des Atlatls. Auf unserem Weg zurück zum Campingplatz sahen wir neben den wenigen Bewohnern einige Emus durch die Straßen laufen. Und wir haben uns schon gewundert, warum diese auf den 1-Dollar-Münzen aufgedruckt sind, da wir bislang noch keine in freier Wildbahn entdecken konnten. :D Hier mitten im Nirgendwo leben sie also. ^^
    Der Nachmittag verging dann quasi gar nicht mehr. Es war kalt, wir hatten nichts zu tun und die Jungs wussten nichts so richtig mit sich anzufangen – und das am Herrentag! 😉
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  • Day213

    Unser 11-Tages-Plan fürs Outback stand, sodass wir heute unseren ersten Stopp in „Port Augusta“ einlegten. Hier deckten Thomas und ich uns noch mit Isomatten und dickeren Schlafsäcken, sowie zwei Benzinkanistern ein. Die Stadt ist an sich doch eher unspektakulär. Wir unternahmen einen kurzen Spaziergang an den „Old Wooden Wharflands“ (=Anleger) und saßen den Rest des Tages auf unserem Campingplatz in „North Stirling“ herum. Das wirkliche Abenteuer steht uns ja aber auch noch bevor. 😊Read more

  • Day212

    Adelaide

    May 8 in Australia

    Eine knappe Woche verbrachten wir in Adelaide.
    Thomas kam am Samstagmorgen nach 30 Stunden Reisezeit von Hamburg aus in Adelaide an. Endlich! ;) Da wir bis dato alle noch nichts von der Stadt gesehen hatten, fuhren wir heute zuallererst zum „Adelaide Central Market“. Alex und ich hatten leichte Hoffnungen, hier wieder das ein oder andere Souvenir ergattern zu können, fanden jedoch fast ausschließlich frische Lebensmittel – Obst, Gemüse, Fleisch, Käse etc., vor. Wir wanderten also weiter über den ‚Victoria Square‘ mit der ‚St. Francis Xavier’s Catholic Cathedral‘ bis zum Botanischen Garten. Dieser war nicht ganz so spektakulär wie in anderen Städten, die wir bereits bereist sind, bot jedoch mit dem ‚Cactus and Succulent Garden‘ sowie dem ‚Palmhouse‘ floratechnisch ein etwas anderes Bild. Im zugehörigen ‚Santos Museum of Economic Botany‘ sind zudem einige Gewürze, Pflanzen – und Wachsäpfel! – ausgestellt. Nachdem die Angestellte des Museums mit ihrem Vortrag über diese begonnen hatte, hörte sie zu unserem Leidwesen auch so schnell nicht wieder auf. Des Weiteren finden sich hier einige eindrucksvolle Werke der Künstlerin ‚Fiona Hall‘, welche in ihren Bildern Ausschnitte des botanischen Gartens mit Menschen so verbindet, dass die Einheit zwischen Mensch und Natur verdeutlicht wird.
    Da Marco von Kultur ja nie genug bekommen kann ( 😉 ), gingen wir nach einem kurzen Stopp bei „Gelatissimo“ noch ins ‚South Australian Museum‘, welches 1847 gegründet wurde und Fossilien, völkerkundliche, ägyptologische, zoologische Sammlungen und eine Mineraliensammlung ausstellt. Da die „Art Gallery of South Australia“ sich direkt nebenan befindet, wollten wir uns auch hier zu einem Besuch zwingen. „Leider“ war uns der Eintrittspreis von 23$ aber zu hoch, sodass wir wohl oder übel den Heimweg antraten.
    Am Sonntag mussten die Jungs mit mir zum „Bowerbird Design Market“, einem Designermarkt, ähnlich den „Dawanda“-Märkten, die gelegentlich in der Kongresshalle in Schwerin stattfinden. Nach einem etwas längeren Spazierweg erreichten wir dann noch „Bunnings“, wo ich mir ein paar Kleinigkeiten für die Reparatur meines Küchenregals zugelegt habe. Noch ein kurzer Blick in den Outdoor-Ausstatter „Anaconda“ und schon ging es zurück in unsere Airbnb-Wohnung, in welcher Alex und ich den Rest des Abends verbrachten, während Thomas und Marco ins Kino fuhren.
    Gleich zu Beginn der neuen Woche brachten wir „Schrotti“ und „Desti“ in die Werkstatt. Der slowenische Mechaniker wirkte sehr nett, trotzdem aber hatte ich ein mulmiges Gefühl, was er so alles an Problemen finden oder auch nicht finden würde. Um die Zeit während der Checks irgendwie rum zu bekommen, machten wir uns auf den Weg in die Stadt. SHOPPEN !!! :D Die „Rundle Mall“ wurde im September 1976 als Einkaufsstraße eröffnet. In den zahlreichen Boutiquen, kleineren und größeren Geschäften, Einkaufszentren und Arkaden findet wohl jeder was er braucht. Hier eroberten wir nicht nur Souvenirpins, eine neue Gopro für Marco und diverse Klamotten für Thomas, sondern auch wieder ein paar Vintagesachen für mich. 😊 Als dann endlich der lang ersehnte Anruf kam, dass die Autos fertig sind, fuhren wir sofort zur Abholung und – zum Glück – gab es keinerlei Auffälligkeiten bei „Desti“. Und auch „Schrotti“ blieb verhältnismäßig bescheiden. 😉 Am Abend – quasi zur Feier des Tages - ging Thomas dann noch beim Italiener „Marcellina“ mit mir essen.
    Da wir heute vermutlich die vorerst letzte Chance haben würden, das Meer zu sehen, fuhren Alex, Thomas und ich heute zum ‚Glenelg Beach‘. Dieser soll verglichen mit den anderen Stränden Adelaide’s der weißeste und schönste sein. Unserer Meinung nach war dafür wieder viel zu viel Seegras am Ufer - aber wir haben ja schon schlimmeres gesehen. :D Im Gegensatz dazu war die „Holdfast Marina“ (=Promenade) wirklich attraktiv angelegt. Schicke Restaurants und Geschäfte mit Blick aufs offene Meer zur einen, und auf den Hafen mit den großen Jachten, zur anderen Seite. Als wir den Weg an den Dünen weitergingen, stießen wir schließlich doch noch auf einen einigermaßen passablen Strandabschnitt, an welchem Thomas ins Wasser ging, damit er auch das Südpolarmeer von seiner imaginären Liste der Ozeane streichen konnte. Männer …
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  • Day208

    Hahndorf

    May 4 in Australia

    "Hahndorf" ist die älteste noch existierende deutsche Siedlung Australiens. Am 28.12.1838 erreichte das Schiff 'Zebra' mit 187 deutschen Immigranten und ihrem Sylter Kapitän 'Dirk Meinerts Hahn' Australien, nach welchem der Ort später benannt wurde.
    Wir freuten uns vor allem auf richtiges DEUTSCHES ESSEN! :D Dazu empfahl uns eine ältere Dame aus der Touristeninformation mehrere Restaurants, unter anderem "The German Spoon", in welchem wir alle drei Currywurst orderten. Als der Kellner unsere Bestellung aufnahm und bemerkte, dass wir aus Deutschland sind, entschuldigte er sich schon vorab, dass es sicherlich nicht ganz so schmecken wird, wie wir es gewohnt sind. Und das tat es zu meiner Enttäuschung tatsächlich nicht. Lecker war aber das Kartoffelpüree mit den Möhren drin, was dazu angerichtet war. Immerhin. Um kulinarisch noch etwas 'richtig Deutsches' zu erwischen, hielten wir beim Bäcker "Das Kaffeehaus", um uns Berliner und Käsekuchen zu gönnen. Nichts besonderes aber das ist es in Deutschland ja auch nicht. :D
    Ein weiteres Highlight war "The German Pantry". Hier gab es alles von Maggi, Knorr, Teekanne, Russisch Brot, Milka und und und - für Preise bei denen einem schwindelig wurde. Dr.-Oetker-Puddingpulver für 8$!!! Wucher!
    Die vielen anderen deutschen Geschäfte in denen Schwippbögen, Bierkrüge und alles weitere verkauft wurden, erinnerten insgesamt mehr an Süddeutschland, sodass das Heimatgefühl eher ausblieb. Und dann noch die Volksmusik...
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