Joined March 2020 Message
  • Day10

    Mit 140° nach Cusco - 😴🚎🛎️

    September 30 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Gestern mussten wir bereits um 11 Uhr das Hotelzimmer in Puno verlassen und Platz machen für andere Gäste. Das Gepäck durften wir dort deponieren, damit wir die Zeit bis zur Abfahrt des Nachtbusses flexibel verbringen konnten. 🎒 Auf der Suche nach einem schönen Kaffee mit stabilem WLAN (eher Mangelware, aber notwendig für unsere Planung) streunten wir durch die Stadt und liessen uns schlussendlich im Café Rupha nieder. Dort füllten wir unsere Koffeinspeicher auf, assen Sandwiches zu Mittag, tranken Tee, planten die Weiterreise und assen Desserts. Zur Freude von Livia gab es sogar "crème brûlée"! 😁🥳 Nach 5 Stunden (!) verliessen wir das Café - unsere Weiterreise nach den USA haben wir nochmals komplett über den Haufen geworfen. 😅
    Auf den Strassen herrschte derweil Hochbetrieb: Da in rund einem Monat die Wahlen in Perú stattfinden, wird grossartig mobilisiert. Fahnenschwenkende, panflötenspielende, lärmende und trommelnde Menschen zogen in grossen Gruppen durch die Gassen - wohlgemerkt an einem normalen Donnerstagnachmittag! 😅🚩🥁 Als es dann langsam dunkel wurde, suchten wir ein Restaurant für das Abendessen und zur Zeitüberbrückung. Mit dem "Casa del Corregidor" trafen wir ins Schwarze, da es dort Brett- und Kartenspiele gab, konnten wir uns die Stunden bis zur Abfahrt gut vertreiben. Und ja, auch das Essen war gut. 😋

    Zurück im Hotel zogen wir das "Tenü Bequem" an und teilten uns anschliessend mit einem deutschen Pärchen ein Taxi zur Busstation. 🚕 Da wir beim Buchen des Busses etwas spät waren, waren keine 160°-Sitze mehr vorhanden, so dass wir uns mit 140° begnügen mussten. 🥲 Dementsprechend unbequem war die 7-stündige Busfahrt nach Cusco: Livias Füsse berührten den Boden nicht, so dass sie wie eine Banane im Sessel hing.🍌 Morgens um 5 Uhr war es dann geschafft und der Bus kam fast pünktlich am Busbahnhof an. Wir schnappten uns ein Taxi, fuhren zum Hotel, lagerten die Rucksäcke ein und genossen den Sonnenaufgang auf der hoteleigenen Terasse. 😍☀️ Netterweise durften wir sogar frühstücken, morgen können wir dieses Angebot aufgrund des frühen Starts (05.00 Uhr) leider nicht wahrnehmen - wir holten also das Frühstück vor. Nach einem Nickerchen über den Dächern Cuscos durften wir dann um 09.00 Uhr bereits das Zimmer beziehen und gönnten uns nochmals eine Mütze Schlaf.

    Den Nachmittag verbringen wir mit Essen, Einkäufe tätigen, Briefing für die Tour und einer kleinen Sightseeingtour durch Cusco. ⛪️☀️ Morgen geht es auf den 5-tägigen Salkantaytrek, wahrscheinlich wird es hier wieder etwas ruhiger - natürlich holen wir dann alles nach. 😊
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  • Day8

    Inselhopping auf dem Titicacasee - 🚤🌾

    September 28 in Peru ⋅ ☀️ 11 °C

    Das Frühstück im Hotel Balsa Inn war etwas speziell heute morgen. Verschlafen betraten wir um 06.25 Uhr den Speisesaal, ein freundlicher Herr hiess uns willkommen, fragte nach unserer Zimmernummer und überreichte uns mit den Worten "wegen dem Festtag" zwei Schoko-Cupcakes mit Fähnchen. 😅 Etwas irritiert aber dankbar nahmen wir das Gebäck entgegen. Welcher Festtag gemeint ist, fanden wir nicht raus. Anschliessend deckten wir uns am Buffet mit Brot, Tee, Kaffee, Früchten und Pancakes ein - während ein anderer Herr mit einer ziemlich grossen Kamera Fotos vom Buffet (und uns) schoss. Wir drehten uns gekonnt von der Kamera weg und hoffen nun, dass wir nicht ungefragt auf der Hotelwebseite auftauchen. 😅🥴 Unsere Fotobeliebtheit riss nicht ab, eine Hotelangestellte wollte mit dem Handy noch ein Foto von uns und den Cupcakes. Wieso auch immer. Gestärkt (und oft fotografiert) zogen wir uns ins Zimmer zurück.

    Die Pünktlichkeit in Südamerika wird uns langsam ein bisschen suspekt. Der Fahrer sollte uns um 07:20 Uhr beim Hotel abholen, doch bereits um 07:03 Uhr klingelte das Zimmertelefon - unser Fahrer stehe vor der Tür, meinte der Hotelangestellte. Lucas stand nur in der Unterhose im Gang, Livia cremte sich ein. Wir forderten 10 Minuten, damit wir die wichtigsten Erledigungen noch abschliessen konnten. Wir stressten in die Lobby, wo wir erstmals - warteten. Der Bus kam nach 5 Minuten und wir stiegen ein. Auf dem Weg zum Hafen gabelten wir noch fünf Tschechen auf, warteten bei einem anderen Hotel 15 Minuten und fuhren dann weiter (ohne zusätzliche Touris). Um 08:00 Uhr waren wir dann am Hafen, wo wir das Boot bestiegen. 🚤
    Funfact: Der Fussweg hätte 20 Minuten gedauert. 🏃🏼

    Wir tuckerten über den Titicaca-See, genossen die Morgensonne und konnten beobachten, wie das Schilf für die Uros-Inseln gewonnen wird. Nach 1h15min erreichten wir unseren ersten Stopp, eine der 150 Inseln, welche von der Bevölkerung der Uros bewohnt wird. Die schwimmenden Inseln werden aus Schilf hergestellt, das im und am Titicaca-See wächst, und sind mit grossen Holzpflöcken am Ufergrund festgemacht. Diese können bei Bedarf gelöst werden, z.B. wenn zwei Gemeinschaften eine Hochzeit feiern. Auf einer Insel wohnt jeweils eine Familie, welche aus 20-40 Mitgliedern besteht. 👨‍👩‍👧 Ursprünglich waren die Inseln "Fluchtboote": Wenn Feinde in die Nähe kamen, begab sich das Dorf auf den See. 💡

    Bevor unser Boot anlegen konnte, sahen wir die traditionell gekleideten Frauen am Ufer stehen. Wir fürchteten, dass diese uns nun einen Tanz vorführen, wie wir es vorgängig in einem Reiseblog gelesen hatten und anschliessend die Hand öffnen und Geld fordern. Dem war aber nicht der Fall - sie schütteltem jedem die Hand und luden uns auf ihre Insel ein. Nach einer kurzen Einführung über den Bau der Inseln und deren Wartung, bugsierte uns ein Herr in seine kleine Hütte, zeigte uns die handgemachten Teppiche, Kissenbezüge, Spielzeugboote aus Schilf und Stirnbänder. Kurzerhand entschlossen wir uns, ein Stirnband für Livia zu kaufen und da er zu wenig Wechselgeld für die 100 Soles Note hatte, gab es ein Armband für Livia dazu. 😄😉 Im Vornherein hatten wir gelesen, dass die Besuche auf den Uros-Inseln oft einer Verkaufsshow ähneln. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden wir es nicht schlimm, da die Bewohner an ihren Ständen lediglich ihre Waren anboten - was ja auf dem "Festland" nicht anders ist. Der nächste Programmpunkt war eine Fahrt auf einem traditionellen Schilfboot. Während wir warteten, kam ein Mädchen auf Livia zu, fasste ihre Haare an und begann diese zu flechten. Was ja grundsätzlich sehr nett und süss ist, endete, wie zu erwarten war, in einer geöffneten Hand. 💸 Andere Touristen hatten da weniger Hemmungen und versorgten die Kids mit mitgebrachten Süssigkeiten. Wir hatten nichts Süsses dabei, da wir mit dem Süssigkeitenkonsum hier in Südamerika sowieso etwas Mühe haben. 🦷-👹 Zusammen mit der ganzen Kinderschar nahmen wir im Boot Platz und dümpelten gemächlich über den See. Die Kinder begannen sich fast etwas "anzubiedern", wollten Sonnenbrillen tragen oder versuchten Hosentaschen zu durchsuchen. Wir fühlten uns etwas unwohl, denn es ist klar, dass dieses Verhalten von den Erwachsenen so gewünscht ist. Spannend hingegen war, dass die Kinder Schilf aufs Boot zogen, schälten und uns den unteren Teil zum Probieren gaben. Das Schilf schmeckte wässrig und geschmacklos, aber nicht schlecht. 🌾 Als dann alle Kinder aufstanden und uns zwei Lieder vorträllerten, war uns der ganze Touri-Spass zu viel. Am Ende der kurzen Vorstellung sammelte eines der Mädchen mit ihrem Hut wieder Geld ein, also am Ende alles wieder eine Show für uns Touristen. Natürlich können die Kinder nichts dafür, sie werden in dieses Leben hineingeboren. Dass die Eltern aber die Kinder so ausnützen, macht uns etwas traurig. 😢

    Zurück auf der Insel verabschiedeten wir uns von den Bewohnern und stiegen wieder in unseren Kahn. Gemütlich ging es weiter nach Llachon, unserem Mittagshalt. Für 20 Soles pro Person gab es Quinoasuppe, Minztee und Forelle mit Reis, Kartoffeln und Salat. 😋 Gut gefüttert und gewässert hüpften wir ins Boot und nahmen die 45 Minuten Fahrt bis zur Insel Amantaní unter den Kiel. Beim Spaziergang über die Insel genossen wir die schöne Aussicht und holten uns zum Abschluss der "Wanderung" ein Glace im örtlichen Minimarkt. Nach diesem eindrücklichen Tag geht es nun mit dem Schiff in 2.30h zurück nach Puno. Nach einer verdienten Dusche und dem Nachtessen werden wir heute Abend wohl nicht allzu alt - die Höhe (3800 m.ü.M.) sorgt für eine solide Grundmüdigkeit. 😅🥱
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    🤗

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    verrückt! 🙃

     
  • Day7

    Puno, das Tor zum Titicacasee - 🚍🍵🚤

    September 27 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Dass Pünktlichkeit einmal negativ sein kann, hätten wir nicht gedacht: Fahrplanmässig fuhr der Nachtbus von Arequipa nach Puno um 04.30 Uhr in den Busbahnhof ein. Fünf Minuten vorher wurde das Licht eingeschaltet, natürlich ohne Vorwarnung, und wir erhoben uns von unseren Liegeplätzen. Wir hofften auf eine Verspätung von zwei bis drei Stunden, damit wir noch länger hätten schlafen können... Naja, Hallo Puno! 😅 Etwas verschlafen schnappten wir dann trotzdem unsere Rucksäcke, schlurften zum Ausgang und organisierten uns ein Tuk-Tuk-mässiges Gefährt. Auf dem Rücksitz kuschelten wir die sieben Minuten Fahrtweg mit den grossen Rucksäcken und kamen anschliessend beim Hotel Balsa Inn an. Müde öffnete der Nachtportier die Tür, wir checkten ein und für eine kleine Gebühr durften wir das Zimmer bereits um 05.00 Uhr beziehen! 🥳😍 Mehr Schlaf hatten wir definitiv nötig. Gut erholt machten wir uns um 12.00 Uhr auf um etwas zu essen und landeten im "Loving Hut", einem veganen Restaurant, welches 4-Gänger für 20 Soles (= 5 Fr.) anbietet. Das Restaurant war proppenvoll und wir die einzigen Ausländer, das Personal super freundlich und das Essen frisch und geschmackvoll.😋
    Am Nachmittag entdeckten wir den Hafen, buchten das Schiff auf die Uros- und Amantaníinseln (diese besuchen wir morgen), tranken Anden-Tee, kauften Socken für Lucas (Treks ahoi) und verpassten ihm beim Barber einen neuen Haarschnitt. 💇🏼‍♂️💈Anschliessend ging es für einen Nap zurück ins Hotel, den Abend geniessen wir beim "Italiener" um die Ecke mit spannenden Pizza-Kreationen (viel Käse & Knoblauchsauce?!). 😅 Morgen früh verlassen wir Puno um 07.30 Uhr und schippern für einen Tag auf dem Titicacasee umher. 😊

    ☝🏼Aufgefallen:
    Puno wird in vielen Reiseblogs und -foren als "hässliche Stadt", "nur ein Zwischenstopp" oder "zu chaotisch" bezeichnet. Wir finden die Stadt aber ganz charmant und fühlen uns hier im klassischen Kleinstadtleben wohl! 😊😌
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  • Day6

    Kondoren & andere schräge Vögel - 🦙🦅🪶

    September 26 in Peru ⋅ ☀️ 5 °C

    04.30 Uhr - eine Zeit die in unserem Wecker grundsätzlich nicht existiert. Trotzdem durften wir bereits um diese frühe Uhrzeit unser Bett verlassen, denn Jorge hatte uns um 05.00 Uhr in die Lobby beordert. 🫡 Zusammen mit dem namenlosen Hotelhund (aka. Chocolate 3.0) spazierten wir rund 2km zu einem Aussichtspunkt. Wider Erwarten sahen wir nicht die Sonne aufgehen, sondern, wie Jorge treffend mitzuteilen wusste, "die Klärung des Himmels". 😅 Naja, auch schön - aber eine Stunde mehr Schlaf wäre auch ganz okay gewesen. Zurück im Hotel wurde das Frühstück serviert und um 07.00 Uhr fuhren wir bereits wieder los zum eigentlichen Höhepunkt des Tages: Die Kondorenbeobachtung am "Cruz del Condor". Derzeit leben rund 40 Andenkondore im Colca-Canyon - diese sind geschützt und ein beliebtes Ziel vieler Reisegruppen. Der Aussichtspunkt "Cruz del Condor" steht dabei ab 08.00 Uhr ganz im Zeichen des Massentourismus, wir waren bereits um 07.30 Uhr vor Ort und konnten erste Kondore sichten. 🦅😍 Diese majestätischen Vögel haben Spannweiten von bis zu 3.5m und werden maximal 15kg schwer, Weibchen sind etwas kleiner und leichter. Wir bewegten uns entlang der Kante des Canyons, wo wir immer wieder innehielten und Kondore von weitem beobachten konnten. Etwas weiter entfernt sahen wir wie die Menschenmassen langsam aber sicher den Aussichtspunkt überrollten - derweil waren wir ganz alleine am "Cruz del Cura" angekommen. Kaum zwei Minuten standen wir dort und plötzlich hörten wir das Rauschen von Flügel über unseren Köpfen - nur gerade wenige Meter über uns schwebten die grossen Kondore vorbei. Schnell schossen wir ein paar Fotos und genossen anschliessend den Anblick dieser tollen Kreaturen der Lüfte. 🥰 Auch Jorge war völlig aus dem Häusschen, schoss Fotos und kriegte sich fast nicht mehr ein - wieder mal Glück gehabt bei der Tierbeobachtung. 😉
    Der restliche Morgen gestaltete sich etwas "unspektakulärer", aber trotzdem toll: Wir sahen süsse Alpakas, tranken frischen Sancayo-Saft und hatten tolle Aussichten auf Valley und Canyon. Um 11.15 Uhr gings zu einem frühen Mittagessen - das lokale Buffet war riesig und hatte für jede und jeden etwas zu bieten. Besonders lecker war das Dessert, eine Roulade mit Mangofüllung. 🥭
    Nach der grossen Stärkung fuhren wieder in Richtung Arequipa, dabei nickten wir beide immer wieder ein. 😴 Um 15.30 Uhr erreichten wir wieder unser Hotel und verabschiedeten uns von Jorge und Persi. Wir haben die Zeit mit Jorge als Guide sehr genossen, hier einige Gründe warum er für uns ein toller Guide ist:
    - Sehr tierlieb und von jedem Tier begeistert (vom Esel bis zum Kondor)
    - Grosses Hintergrundwissen, hohe Kompetenz
    - Humorvoll, brachte ein Plüschkondor mit, falls wir keine echten Kondore sehen würden 😅
    - Sammelte jeden Müllfetzen auf den er fand
    - Versuchte uns ein tolles Erlebnis zu ermöglichen, ohne "Fishing-for-Tips"
    - Geht mit der Natur sehr sorgsam um 🌵🍃
    Und: Immer wieder regte er sich über unfähige Tourguides und "dumme Touristen" auf, da sich diese daneben verhielten, rumlärmten, sich in Gefahr begaben oder Abfall wegschmissen... 🙄

    Anschliessend zogen wir uns im Hotel um - da es heute Nacht mit dem Bus weiter nach Puno am Titicaca-See geht, konnten wir leider nicht duschen... für eine Katzenwäsche hat es aber gereicht. 😅 Wir geniessen die letzten Stunden hier in Arequipa, um 22.00 Uhr fährt dann unser Bus ab. 🚎
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    Plüschkondor😅👍

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    😅

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    😯

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  • Day5

    Peruanische Kamele & "Pre-Inka" - 🦙🌾🌋

    September 25 in Peru ⋅ ☀️ 12 °C

    Der Colca-Canyon ist wohl DER Ort, den man in der Nähe von Arequipa besuchen soll. Lucas hat sich in das Thema eingelesen und sich dazu entschlossen, keinen Wander-Trek zu buchen - beim geplanten Salkantay-Trek von Cusco aus wird dann wieder genug gewandert. 🥾😅 Livia wusste von diesen Plänen nichts, war aber auch nicht abgeneigt, mal einen etwas entspannteren Trip zu machen. Im Vornherein hatten wir über den Anbieter "Pablotour" einen zweitägigen "Natur- und Kultur-Trip im Colca-Canyon" gebucht. Dieser Anbieter ist zwar etwas teurer als die Konkurrenz, bietet aber einige Vorteile:
    - Weniger Touristen, da antizyklisch unterwegs
    - Maximal 8 Leute pro Gruppe
    - Flexibilität beim Besuch von Sehenswürdigkeiten
    Wir wussten, dass die Gruppen klein sind - dass wir dann aber nur zu zweit die Tour machen würden, damit hatten wir nicht gerechnet. 😅 So wurden wir bereits um 05.40 Uhr von Jorge (Guide) und Persi (Fahrer) vor dem Hotel abgeholt. Mit im Gepäck: Koka-Blätter, Koka-Zältli, Wechselkleidung, Jacke, Sonnencreme und alles Notwendige für eine Nacht. Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir die erste Station, dort genossen wir einen Anden-Tee (Muña, Tola Blanca, Chachacoma & Coca) und hatten eine grandiosen Ausblick auf den Vulkan Misti. 🌋 Weiter ging es in die "Pampa Cañahuas" - dort entdeckten wir unsere ersten Kamele in Peru! Richtig gelesen, die "Vicuñas" sind eine Unterart der Kamele und hier heimisch. Sie laufen frei umher und werden nur einmal jährlich von den lokalen Farmern geschoren. Die Wolle wird exportiert, da sie so fein ist und die Peruaner diese mit ihren Maschinen gar nicht verarbeiten können. Jorge meinte sogar, das Fell sei feiner als Seide! 😅 Auf der Weiterfahrt hielten wir immer wieder an und entdeckten weitere Vicuñas, freiumherlaufende Lamas und Alpakas, Andenhasen, Andenenten, Ibis sowie weitere Vögel. Vor dem Mittag parkten wir mit unserem 4x4 im kleinen Dorf "Coporaque" und machten eine 1.5h Wanderung zum "Yuraq Qaqa", was so viel wie "Weisser Stein" bedeutet. Auf dem Weg bestaunten wir die "Pre-Inka-Terassen", dies sind Anpflanzgebiete der Landwirtschaft, welche heute noch genutzt werden und bereits vor den Inkas existierten. Zuoberst angekommen führte uns Jorge einen verborgenen Pfad entlang und präsentierte uns Gräber aus der Pre-Inka-Zeit - diese wurden zuoberst am Hügel angebracht, damit die Toten näher bei ihren Göttern sind. ☀️ In und vor den Gräbern entdecken wir diverse Schädel, Knochen und Opfergaben für die Toten, letztere sind natürlich erst vor Kurzem hingelegt worden. 🪙🍃 Nach dem Abstieg ging es zurück ins Dorf und zum Lunch bei Señora Josephina, welche uns einen traditionellen und üppigen 4-Gänger kredenzte. Das Essen war richtig gut und wir assen viel zu viel. 😅 Zwanzig Minuten später dümpelten wir bereits in den heissen Quellen und genossen das 35 Grad warme Wasser. Die ersten 30 Minuten hatten wir einen Pool für uns allein, als sich die Anlage langsam füllte, machten wir uns wieder auf den Weg. Dem kurzen Besuch am "Cruz del Condor" (besuchen wir erst morgen richtig) folgte ein stündiger Spaziergang durch die Terassenlandschaft zum Dorf "Cabanaconde", wo wir auch die Nacht verbringen. 😴 Zum Abschluss des Tages gab es einen Sonnenuntergang, eine heisse Dusche, ein mittelmässiges Abendessen und ein warmes Bett. Schlaf muss sein, morgen stehen wir um 04.30 Uhr auf... 😅
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    😍

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    Oh, wetzig, met Schwänzli. 😊

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    oder grossi Chinchillas met Öhrli. 😚

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  • Day4

    Pisco Sour & andere Höhepunkte - 🍸🔝

    September 24 in Peru ⋅ ☁️ 19 °C

    Livias Wecker klingelte heute bereits um 05.30 Uhr, da sie ihre Schwester Nadja bei der Brautkleidauswahl unterstützen durfte. Dank Whatsapp und dem WLAN im Hotel konnte das passende Kleid gefunden werden! 👰🏻‍♀️ Lucas schlief dementsprechend etwas länger, hatte er mit der ganzen Sache doch nichts zu tun. 😉
    Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Aussichtspunkt Yanahuara. Ohne viele Erwartungen kamen wir nach 20 Minuten Fussweg oben an und wurden enttäuscht... Viele Touristen schnappten sich gegenseitig die besten Fotoplätze weg - als wir ein kurzes Foto machen wollten, wurden wir direkt angerempelt. Naja, nicht unser Ding! 😅 Schnell schauten wir uns um und machten uns zurück auf den Weg in die Stadt. Nach einem Kaffee im "PukaPuka" ging es nochmals auf den Markt, dort deckten wir uns mit Kokablätter und -bonbons ein, damit wir für die morgige Tour ins Colca-Valley gerüstet sind. 🍃
    Ebenfalls schauten wir uns die "Iglesia de la Compañia" an, bestaunten eine tolle Rotunde und den dazugehörigen Innenhof. ⛪️
    Ein kurzer Nap im Hotel später (ja wir sind schon etwas älter und mögen Nickerchen😴) ging es wieder in die Stadt und wir stärkten uns beim Japaner mit Gyozas, Sushis, Misosuppen und Gurkensalat. 😍 Bereits gestern buchten wir einen Pisco Sour Kurs in der Sunsetrooftop-Bar, dieser startete um 15.00 Uhr. Gemeinsam mit Philipp und Johanna aus Deutschland wurden wir in die geheime Welt des Pisco (Traubenschnaps) eingeführt. Das Warm-Up bestand dabei aus sieben Shots - dementsprechend motiviert mixten wir anschliessend unsere Pisco Sour. 🍸😅 Gabriel, unser Barkeeper, erklärte uns die Hintergründe des Nationalgetränks und gab uns wertvolle Tipps und Tricks für die Zubereitung zuhause. Wir unterhielten uns auch nach dem Kurs noch etwas weiter und genossen den tollen Sonnenuntergang über Arequipa. 🌅
    Nach dem letzten Pisco Sour mussten wir sogleich los, denn unser Guide für die "Colca-Canyon-Tour" wartete bereits in unserem Hotel. Er gab uns die wichtigsten Infos und die Packliste für den Start morgen um 05.40 Uhr - wird wohl wieder etwas früher. 😅 Den Abend geniessen wir bei Thai-Peru-Fusionsküche und gehen dann wohl schnell mal ins Bett. 😊
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    E schöni Tour👍🙋‍♀️

     
  • Day3

    "Die weisse Stadt?" - ⛪️🇪🇸🙏🍓

    September 23 in Peru ⋅ ☀️ 20 °C

    Bevor wir heute das Tagesgeschehen behandeln, einige Fakten zu Arequipa:

    🗣️ "Die weisse Stadt des ewigen Frühlings"
    👪 ca. 60'000 Einwohner
    ⬆️ 2335 m.ü.M.
    ⛪️ viele Sehenswürdigkeiten
    ☕️ tolle Cafés und Restaurants
    🎯 Zentrumsstadt des südlichen Peru
    🏫 Innenstadt UNESCO Weltkulturerbe (2000)

    ℹ️ Warum Arequipa die "weisse Stadt des ewigen Frühlings" genannt wird, wurde uns folgendermassen erklärt: Die eigentliche Stadt Arequipa wurde 1540 vom spanischen Eroberer Diego de Almagro el Viejo gegründet, erst 1537 hatten die Spanier die Kontrolle über die Region errungen. Sie entwickelte sich zu einer blühenden Handelsstadt, da die zentrale Lage zwischen Anden und Küste von grossem Vorteil war. Die Menschen lebten miteinander und die Hautfarbe der Menschen in Arequipa wurde hellhäutiger (in den Augen der indigenen Bevölkerung weiss), da der spanische Einfluss deutlich wurde. Zudem herrscht hier über das ganze Jahr eine sehr konstante Höchst- und Niedrigsttemperatur von 24°C bzw. 10°C, also ein "typischer Frühling".

    Wir starteten mit einem stabilen Frühstück in den Tag und machten uns anschliessend bereit, unsere erste Sehenswürdigkeit in Arequipa anzusehen: das "Monestario de Santa Catalina". Dieses Kloster wurde im Jahr 1580 eingeweiht und diente eher der reicheren Bevölkerung als Kloster für die zweitgeborenen Töchter. 👧🏽 Unser Guide, eine sehr freundliche Dame, führte uns und ein deutsches Pärchen eine Stunde durch die farbige Anlage, zeigte uns die Lebensweise der Nonnen von 1580 bis ins späte 19. Jahrhundert und erzählte Anekdoten über den Klosteralltag. Anzumerken ist, dass die Führung auf Deutsch war - hatten wir schon länger nicht mehr. Englisch ist aber normalerweise auch ganz okay. 😉 Funfakt: Die Mauern des Klosters werden jährlich neu angemalt, da die Farbe in der Regenzeit nach unten fliesst. Dahei werden nur natürliche Ingredienzien verwendet! 😊🌸

    Nach einem kurzen Abstecher zum "Plaza de Armas", dem Hauptplatz der Stadt, ging es zu unserem zweiten Stopp heute, dem "Mercado San Camilo". Dies ist ein typischer Markt dieser Region, auf dem es alles zu kaufen gibt. Echt alles! 😅 Wir schlenderten durch das rege Treiben, ergatterten uns je eine Grenadilla, Guanabana, Kaktusfeige und Arequipa-Papaya und liefen anschliessend zurück ins Zentrum. Dort genossen wir am frühen Nachmittag Fusion-Sushi und Pokebowl. 🍱 Am Nachmittag entspannten wir in einem Kaffeehaus, Livia gönnt sich aktuell eine Massage und Lucas macht ein Nickerchen im Hotel. Etwas später gehen wir Essen und lassen den Abend wohl bei dem einen oder anderen Pisco Sour ausklingen (dazu morgen mehr). 🍸😊
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    cooli Farb 😃

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    🥰

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    cools, schöns Chloster!

     
  • Day2

    Der lange Weg nach Arequipa - 😴🚍🍝

    September 22 in Peru ⋅ ⛅ 11 °C

    Die Nacht im Bus gestaltete sich ziemlich angenehm - sogar Livia konnte im grossen Bussessel knapp acht Stunden schlafen, was nicht selbstverständlich ist! 😊 Um 08.00 Uhr gönnten wir uns Wasser und Kitkats zum Frühstück, öffneten die Vorhänge und genossen die Aussicht auf die Landschaft. Diese war eher trist anzuschauen - wüstenartige Gebirge und der raue Ozean flogen an uns vorbei. 🌊⛰️ Wir vertrieben uns die Zeit mit Musik und Netflix, als der Bus plötzlich stoppte. Etwa 15 Bauarbeiter, Baumaschinen und mehrere grosse Pylonen standen auf der Strasse und versperrten den Weg. 👷🏽‍♂️🚛🚧 Wir warteten. Nach 30 Minuten stieg der Buschauffeur aus und erkundigte sich, wann es weitergehen sollte. Nichts passierte. Wir warteten weiter. Andere Fahrzeuge kamen an, Fahrer stiegen aus, diskutierten, stiegen wieder ein. Nichts ging. Erst nach 90 Minuten Wartezeit erbarmten sich die Bauarbeiter und liessen uns durch. 👷🏽‍♂️🚩 Die halbe frisch geteerte Strasse konnte nicht befahren werden, warum wir aber so lange warten mussten, war uns nicht ganz klar... 🤷🏼‍♂️ Die restliche Fahrt verlief dann ohne weitere Zwischenfälle, bis auf einen kurzen Stopp in Camaná, wo viele Strassenverkäufer:innen schreiend ihre Waren anboten. Der halbe Bus versorgte sich mit Fleisch und Reis, wir blieben bei unseren mitgebrachten Chips und Cracker. 😅

    Nach total 18 Stunden und 52 Minuten Fahrzeit kamen wir müde aber zufrieden in Arequipa am Busbahnhof an. 🚍 Die Rucksäcke geschultert nahmen wir das erste Taxi und fuhren zum Hotel. Wir klingelten. Niemand kam, also nochmals klingeln... Erst nach dem dritten Mal erschien schlurfend ein verschlafener Hotelmitarbeiter, öffnete die Tür und erkundigte sich nach unseren Absichten. Wir sagten, dass wir eine Reservation hätten, er fand aber nichts im Computer. Verwirrt starrten wir ihn an, zeigten unser Handy mit der Buchung... und er zeigte auf das Datum: 22. - 25. Oktober. 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♀️ Da haben wir uns wohl um einen Monat verschätzt, ups!😅 Netterweise liess der schläfrige Hotelmitarbeiter uns das WLAN benutzen und kurzerhand buchten wir eine Unterkunft, nur 400 Meter entfernt. Dieses Zimmer stellte sich als sehr sauber und geräumig heraus, was uns natürlich freute. 😊 Eine schnelle Dusche später machten wir uns auf in die Stadt und genossen mit Heisshunger beim Restaurant "Pasta Canteen" frischen Salat, Knoblibrot und hausgemachte Pasta. 😋 Eine Wohltat nach den vielen Crackern und der Unmenge an Schokolade. Anschliessend spazierten wir durch die schön beleuchtete und lebendige Stadt, assen Crèpes mit Nutella, Früchten oder Oreos und schlenderten zurück zur Unterkunft. Da wir beide müde sind, geht es wohl etwas früher ins Bett... 😌😴
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    geschafft! 👏💪

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    😅🤗

     
  • Day1

    ¡Listo! - Ankunft in Peru - 🇵🇪🚎

    September 21 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    Am frühen Morgen haben wir uns mit dem Taxi zum Flughafen aufgemacht. Um 25 Dollar und 50 Lebensminuten erleichtert, erreichten wir ohne Probleme den Flughafen in Quito. 🚕 Etwas überrascht waren wir, dass wir beim kurzen Zwischenstopp in Guayaquil den Flughafen verlassen und nochmals durch die Sicherheitskontrolle gehen mussten. 👮🏼‍♀️ Dank der Unterstützung eines jungen Ecuadorianers wurde aber auch dieser Weg gefunden und die Hürde übersprungen. 😊 Der anschliessende Flug verlief ebenfalls sehr entspannt, so dass wir um 16.15 Uhr pünktlich in Lima landeten. Hallo Peru! 🇵🇪 Da der Bus nach Arequipa erst um 20.30 Uhr fahren sollte, dümpelten wir noch am Flughafen umher, organisierten uns dank dem Flughafen-WLAN eine eSIM (yey, per Internet aufladbar!😍) und tranken Kaffee im "Listo". 😊 Um 18.00 Uhr bestellten wir ein Uber und uberten durch die verstopften Strassen Limas. ❗️Fakt: Lima hat aktuell 15 Millionen Einwohner - das sind 43% der Gesamtbevölkerung Perus (total 35 Mio.).

    Am Busbahnhof der Firma "Cruz del Sur" zogen wir uns um (Trainerhosen) und assen Sandwiches und Empanadas, welche ihren Zweck erfüllten, aber nicht gerade ein kulinarischer Hochgenuss waren. 🥟🥪 Um 20.20 Uhr boardeten wir den doppelstöckigen Car und dank Livias weiser Voraussicht geniessen wir nun im zweiten Stock zuvorderst die Aussicht auf die Strassen. 🛣️🚍 18 Stunden dauert die Fahrt nach Arequipa, wir sind gerüstet mit Snacks, Wasser, vielen Downloads auf Netflix oder Disneyplus und warmen Klamotten. 😊 Gute Nacht! 😌
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    👌 immerhin!

     
  • Day21

    Endemische Arten & hohe Berge - 🇪🇨👋✈️

    September 21 in Ecuador ⋅ ⛅ 20 °C

    So schnell wie unsere Reise in Ecuador begonnen hat, ist sie nun auch schon wieder vorbei. 🥹 Nach 11 Tagen auf den Galapagosinseln Santa Cruz und San Cristobal und 10 Tagen in den Anden ist es nun soweit - wir müssen uns von Ecuador verabschieden. 👋🇪🇨

    ❗️Zahlen/Fakten zu unserer Reise durch Ecuador❗️

    Tage: 21
    Unterkünfte: 6
    Kosten/Tag: 230 CHF*
    Nationalpärke: 2 (Galapagosinseln und Cotopaxi)
    Inlandflüge: 3 (ca. 2'672 km)
    Busreisen: 3 (ca. 357 km)
    Zurückgelegte Strecken zu Fuss: 214 km
    Durchschnittliche Temperatur: 19.31°C
    Höchster Punk: ca. 5000 m.ü.M. (Cotopaxi)
    Tiefster Punkt: Meereshöhe (Galapagos)
    * Galapagos: 350CHF/Tag - Festland: 110CHF/Tag

    Als wir uns in Kolumbien dazu entschieden haben, auf die Galapagosinseln zu gehen und diese Gelegenheit nicht auszulassen, war uns nicht bewusst, was wir in diesen Tagen alles erleben würden. Der Hauptfokus lag für uns klar auf den Inseln und die Zeit auf dem Festland betrachteten wir mehr als "Übergangszeit" bis wir nach Peru weiterreisen würden. Wir wussten, dass das ecuadorianische Festland viel zu bieten hat, haben uns aber nicht wirklich damit auseinandergesetzt. In diesen 21 Tagen haben wir uns auf zwei der vier Regionen fokussiert - die Andenregion und die Galapagosinseln. Nebst diesen beiden Regionen gibt es noch den Regenwald und die Küstenregion. Ecuador hält also für jeden und jede etwas bereit. 🌊🌳🦭⛰️🗻

    Auf den Galapagosinseln waren wir von der unglaublichen Tierwelt geflasht. Kaum einen Meter kann man gehen, ohne dass man irgendwo ein Tier beobachtet oder manchmal auch fast drauf tritt. Die verschiedenen Vögel, das Schwimmen mit den Delfinen und Seelöwen und die ulkigen Riesenschildkröten konnten uns jeden Tag wieder aufs Neue begeistern. Wir durften viele Vögel, Wale, Haie, Meeresschildkröten, Echsen, uvm. in ihrer freien Wildbahn beobachten - wo kann man das sonst? Spannend ist vor allem auch der Fakt, dass viele dieser Tier- und Pflanzenarten endemisch sind, also nur auf den Galapagosinseln vorkommen. Wir hatten mehrheitlich das Gefühl, dass die Bevölkerung der Inseln mit allen Mitteln versucht, diese Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern. 🦭🦜🪶

    In den Anden war's dann etwas kühler, aber die Vulkane, die freundlichen Leute und die wunderschönen Aussichten liessen uns das schnell vergessen. Wo wir eher etwas Probleme bekundeten, war die Höhe. Mit Coca-Blättern und -Dröpsli bewaffnet nahmen wir die für uns bis jetzt höchsten Berge unter die Füsse. Auch wenn wir während den Wanderungen relativ wenig spürten, quälten uns jeweils am Abend die Kopfschmerzen und es war schwierig, bei fast 4000 m.ü.M. durchzuschlafen. Mit jedem Tag wurde es aber besser und wir sind positiv, dass wir die Höhe in Peru auch gut überstehen werden. 🗻⛰️

    Die ecuadorianische Küche ist sehr fleischlastig. 🥓🥩🍖🍗 Die Restaurantauswahl wurde durch dieses Kriterium ziemlich stark eingeschränkt. Beispielsweise suchten wir über eine App ein Restaurant in Quito, der Knopf "für Vegetarier geeignet" reduzierte die Auswahl von über 1000 Optionen auf unter 100 - und dies in einer Hauptstadt! 🤯 Ein israelisches Pärchen, welches wir an unserem letzten Tag auf den Galapagosinseln kennengelernt hatten, zeigte uns aber eine App, bei der Vegi-Restaurants oder Restaurants mit Vegi-Optionen aufgeführt sind. "Happycow", so heisst die App, half uns bei der Auswahl und wir lernten innovative Restaurants kennen, welche zum Teil bei Tripadvisor oder Google nicht aufgeführt waren. 💡

    👍🏼 Was hat sich bewährt?
    🚎 Busreisen auf dem ecudorianischen Festland sind super einfach und entspannt, wir hatten nie Probleme und kamen sehr pünktlich jeweils an unserem Ziel an.
    🗾 10 Tage Galapagos reichen aus, um einen schönen Einblick in die Kultur und Natur der Inseln zu erhalten.
    🐮 Die 5 Nächte auf San Cristobal bei Jasmin und Carlos waren toll, da wir auch hinter die Kulissen der doch sehr touristischen Inseln blicken konnten und sie uns mit Tipps und Tricks versorgten.
    👩🏼‍🍳 Wir kochen immer noch gerne ab und zu selber.
    🍳 Eine Küche im Hostel oder ein inbegriffenes Frühstück ist von Vorteil, da man so am Morgen wertvolle Zeit spart - man skippt die Jagd nach Essen früh am Morgen. Gut für die Nerven!

    😌 Unsere Handlungsalternativen:
    ⛰️ 10 Tage auf dem Festland sind nicht genug, wir könnten locker noch zwei bis drei weitere Wochen hier verbringen.
    🌊 Wir würden unseren Aufenthalt auf den Galapagosinseln etwas anders strukturieren und die Insel Isabela einbeziehen. Beispielsweise also 5 Nächte San Cristobal, 3 Nächte Santa Cruz und 2 Nächte Isabela.
    🚤 Bei Überfahrten auf dem "offenen Meer" immer nach hinten ins Boot setzen, dort schaukelt es weniger!
    💵 Von Anfang an genug Bargeld dabei haben, da man auf den Inseln nur 200 Dollar auf einmal und maximal 600 Dollar pro Tag abheben kann. Eine Tour ist ab 150 Dollar möglich, diese muss man ebenfalls in Bar bezahlen.

    Ganz allgemein haben wir die Zeit hier sehr genossen, freuen uns aber auch auf das letzte Land auf dem südamerikanischen Kontinent. In rund einer Stunde fliegt unser Flieger via Guayaquil nach Lima. 🇵🇪
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