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Stoneman Miriquidi 2026

Ein kleines aber feines Abenteuer von JensO. & Daniel Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    13. Mai 2026

    Startort Scheibenberg

    13. Mai in Deutschland ⋅ ☁️ 7 °C

    Nach langer Fahrt erreichen wir den auf den ersten Blick sehr schönen Ort Scheibenberg mitten im Erzgebirge. Die Wirtsleute des historischen Hotels Sächsischer Hof empfangen uns total freundlich und das Abendessen bei ihnen ist klasse. Nun noch Taschen für den Gepäcktransport leichter machen, was bei der Kälte und dem zu erwartenden Regen gar nicht so einfach ist. Ein wenig aufgeregt sind wir schon.Weiterlesen

  • Der erste Regen

    14. Mai in Deutschland ⋅ ☁️ 8 °C

    Kaum fahren wir weiter erreicht uns der erste Schauer. Wir stellen uns notdürftig unter und kramen unser Regenzeug raus. Nebenan gibt es Bier und Gegrilltes. Da wir aber ohnehin wegen des Matsches nur langsam vorankommen, fahren wir weiter als der Regen nachlässt. Regensachen lassen wir an, da nach den Wolken zu urteilen weiterhin Schauergefahr bestehtWeiterlesen

  • Selfservice-Station

    14. Mai in Deutschland ⋅ ☁️ 7 °C

    In dem Örtchen Rittersgrün treffen wir auf eine Selfservice-Station für Stoneman-Fahrer. Hier kann man sich sogar Tee kochen und kalte Getränke sind im Kühlschrank. Tolle Idee! Wir trocknen unsere Sachen in der jetzt wieder scheinenden Sonne und machen zwanzig Minuten Pause.Weiterlesen

  • Trailcenter Rabenberg mit Stanzer

    14. Mai in Tschechien ⋅ ☁️ 6 °C

    Wir erreichen über klasse Trails das Trailcenter Rabenberg mit Stanzstelle. Das gesamte Areal des Centers mit gefühlt unendlich vielen Trails ist absolut erlebenswert. In unserer Tour ist der Trailpass enthalten und wir genießen die Vielfalt der Trails. Auf der Hütte gibt es Nudeln und wir fahren zügig weiter, da ab 18 Uhr heftiger Regen droht.Weiterlesen

  • Am Wegesrand

    14. Mai in Deutschland ⋅ ☁️ 9 °C

    Typische für das Erzgebirge sind diese Lichtbögen. Stehen hier immer wieder rum. Von hier geht es die letzten 400 Höhenmeter hoch zum über 1.000 Meter hohen Auersberg. Blöd ist, dass mein Bike bei Belastung wieder gestrig knatscht. Tretlager habe ich gerade auswechseln lassen. Das kann also nicht sein. Bin ratlos und im steilen Gelände bergauf genervt.Weiterlesen

  • Ankunft in Johanngeorgenstadt

    14. Mai in Deutschland ⋅ ☁️ 7 °C

    Noch im Trockenen erreichen wir unsere Pension Schanzenblick. Wir werden herzlich empfangen und die Gaststätte ist voll mit Vatertagsgästen, die lauthals und ziemlich gut alte Bergwerks-Lieder zum Besten geben. Der heute verschlafene Ort hatte in den 50ern, während hier Uran für die Russen abgebaut wurde, mehr als 45 Tausend Einwohner. Wintersport, insbesondere Schanzenspringen war hier früher Volkssport Nr. 1.. Fast jeder Ort hat eine Schanze, die heute fast alle leider aufgegeben wurden. Schade!
    In der Pension finden sich auch Relikte, die im Orginal echt beeindrucken. Das Abendessen ist sehr gut und die Stimmung im Gastraum weiter heiter. Ziemlich geschafft gehen wir aber alsbald schlafen.
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  • Start in den 2. Tag beginnt mit Sonne

    15. Mai in Deutschland ⋅ ☁️ 2 °C

    … allerdings auch mit Frost! Die Eisheiligen habe das Erzgebirge fest im Griff. Heute geht’s über knapp 2.000 Höhenmetern fast ausschließlich durch Tschechien nach Oberwiesenthal. Meine Beine fühlen sich gerade nicht danach an. Jetzt erst einmal ein kräftiges Frühstück und dann frisch ans Werk.Weiterlesen

  • Felsen und Erze

    15. Mai in Deutschland ⋅ ☁️ 6 °C

    Auf Schritt und Tritt treffen wir auf alte Erzbergwerke und man sieht am offenen Gestein bereits, was hier in den Gesteinsschichten steckt. Daniel ist derweil auf der Suche nach einer Regenabdeckung für seinen Rucksack. Wir sind übrigen bei 2 Grad Lufttemperatur gestartet. Ist schon frisch!Weiterlesen

  • Potucky - tschechischer Grenzort

    15. Mai in Tschechien ⋅ ☁️ 6 °C

    Über eine Brücke fahren wir von Johanngeorgenstadt direkt in das tschechische Örtchen Potucky. Der Ort besteht nur aus Läden, die vollgestopft sind mit billigen T-Shirts, Zigaretten und Krimskrams. Die Läden werden scheinbar ausnahmslos von asiatischen Menschen betrieben. Urplötzlich eine andere Welt und die wohl typische „Liebeshöhle“ fehlt auch nicht. Alle Klischees werden hier erfüllt. Die Fahrt geht nun auf alter Asphaltstraße einige Kilometer den Berg hoch.Weiterlesen

  • Zwischenstopp in Joachimsthal/Jachinov

    15. Mai in Tschechien ⋅ ☁️ 10 °C

    Was für ein heftiger Tag mit Kälte bis 0 Grad, Schnee/Graupel und unendlich vielen Höhenmetern. In diesem einst wohl mondänen Kurort machen wir Halt zum Durchatmen und wenig Auftauen in der Sonne. Joachimsthal ist eine Mischung aus eigen schönen alten Häusern, Ruinen und riesigen/hässlichen Hotels aus der sozialistischen Zeit. Von hieraus geht es nun über 600 Höhenmeter am Stück hoch zum Berg Klinovic. Wir fahren bei Sonnenschein und sich inzwischen warm anfühlenden 8 Grad los.Weiterlesen

  • Bergspitze Klinovec/Keilberg

    15. Mai in Tschechien ⋅ ❄️ 4 °C

    Geschafft! 1.244 Meter ist dieser Berg hoch und der Mittelpunkt eines nicht ganz kleinen Skigebiets. Auf dem Weg nach oben fahren wir noch an diversen Schneefeldern vorbei, was allerdings bei der Kälte nicht ganz verwunderlich ist. Oben erwartet uns die nächste Stanzstation an einer riesigen Ruine eines alten, schon beeindruckenden Hotels. Aber absoluter Bruch! Wir sind inzwischen total durchgefroren und müssten eigentlich noch 250 Höhenmeter zum Fichtelberg dem Hausberg Oberwiesenthals fahren. Angesichts unseres Zustands und der fortgeschrittenen Stunde entscheiden wir uns für die direkte Abfahrt auf der Straße. Uns erwartet eine fiese Frostfahrt. Den Fichtelberg holen wir morgen früh gleich als erstes nach, da es dort noch eine Stanzstation gibt.Weiterlesen

  • Ankunft „Haus am Berg“ mit Überraschung

    15. Mai in Deutschland ⋅ ☁️ 5 °C

    Nunmehr völlig durchgefroren erreichen wir unsere Herberge. Jedoch, es ist niemand da und am Telefon zeigt sich die Wirtin verdutzt, da unsere BookingCom-Buchung verschwunden sei. Was für ein Mist! Die Wirtin verspricht gleich zu kommen und wir stehen weitere 20 Minuten in der eisigen Kälte. Schließlich bekommen wir ein schönes Zimmer und müssen uns nun aber wieder sputen, da die Gaststätten bald schließen. Ohne Dusche geht’s aber nicht, da unsere Finger und Zehen blau gefroren sind.Weiterlesen