You'll never know until you go. Let's find some beautiful place to get lost.
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  • Day10

    Naturns

    September 28, 2020 in Italy ⋅ ☁️ 7 °C

    Heute geht es wandern!
    Nach einer recht kühlen Nacht fällt es uns etwas schwer, aus den kuscheligen Schlafsäcken zu krabbeln. Aber wir schaffen es und stärken uns beim Frühstück. In der Zwischenzeit verschwinden sogar ein paar Wolken und man kann erahnen, dass sich die Sonne blicken lassen wird. Trotzdem ziehen wir uns warm an, denn die Luft und der Wind sind noch immer kalt. Dann laufen wir direkt von unserem Campingplatz in Naturns los. Es geht über den Partscheilberg nach Aschbach. Die Tour ist 12 km lang und wir legen 1080 Hm zurück. Am Anfang geht es stetig bergan, zum Teil relativ steil. Wir kommen ganz schön ins Schwitzen, was den kalten Wind, der uns hin und wieder um die Nase weht, noch kälter erscheinen lässt. Aber die Anstrengung lohnt sich. Wir haben immer wieder tollen Blick auf die umliegenden Berge (Texelgruppe, Ötztaler Alpen, usw). Außerdem stoppen wir nach etwa 2/3 der Tour am Hofschank Brandhof. Dort gönnen wir uns selbstgemachte Himbeer-Buttermilch und ein Jausenbrettl mit hauseigenem Käse. Außerdem genießen wir jeden Sonnenstrahl, der sich durch die Wolken kämpft. 😉 Vom Brandhof (1044 m) geht es erneut bergan nach Aschbach (1362 m), ein kleines Bergdorf. Hier nehmen wir dann die Bergbahn nach unten und anschließend den Zug zurück nach Naturns.
    Am Abend treffen wir uns dann mit Annes Eltern und Tante + Onkel zum Essen. Wir haben uns in deren Hotel verabredet. Nach dem Aperitif gibt es ein 6-Gänge-Menü:
    Grüner Salat mit Leinsamen
    Linsensuppe mit Räucherlachsschaum
    Pasta mit Zucchini und Garnelen
    Rindfleisch- oder Lachsfilet
    Feigentarte mit Rotwein-Eis
    Käse vom Buffet
    Es schmeckt hervorragend und bildet ein gelungenes Kontrastprogramm zum Vorabend. Wir lassen es uns also einfach schmecken und genießen den Abend. 😊
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  • Day9

    Von Venedig ins Meraner Land

    September 27, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 11 °C

    Am Sonntag heißt es Abschied nehmen von Venedig und ab nach Südtirol. Annes Eltern sind gerade dort. Auf unserem Weg machen wir noch Halt in Bozen. Wir verbringen etwa 2 Stunden in der Stadt. Der Altstadtkern ist schön und immer wieder sind die schneebedeckten Berge zwischen den Häusern am Horizont zu sehen. Allerdings wirkt Bozen an einem Sonntag im September recht verschlafen. Außerdem ist es etwas kühl, sodass wir uns relativ schnell einen warmen Kaffee und dazu Apfelstrudel gönnen.
    Danach fahren wir noch etwa 30 Minuten weiter nach Rabland. Dort hatten wir uns einen Campingplatz ausgesucht, allerdings hat dieser keinen Platz mehr für uns. Das war der erste Campingplatz auf unserer Reise, bei dem wir ohne Reservierung kein Glück hatten. Da es aber auch im Meraner Land ausreichend Camping-Gelegenheiten gibt, ist schnell ein neuer Platz gefunden - zwei Orte weiter, mitten in Naturns. Als wir ankommen ist es etwa 16 Uhr, also entscheiden wir uns, noch etwas durch den Ort und an der Flusspromenade entlang zu schlendern. Dann wird es uns wirklich zu kalt und wir verkriechen uns in unseren Bus. Hier machen wir es uns beim Abendessen, drei Kniffelrunden und einem Film gemütlich.

    Im Nachhinein erfahren wir übrigens, dass Bozen an diesem Sonntag wegen einer Bombenentschärfung geräumt wurde. Wir sind scheinbar direkt nachdem das Ganze vorbei war, in der Stadt angekommen und haben deswegen auch nichts mehr davon mitbekommen.
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  • Day7

    Venedig

    September 25, 2020 in Italy ⋅ 🌧 21 °C

    Tag 1:
    Nach den Weinverkostungen war erstmal ausschlafen angesagt und bei Dauerregen hätte das Zusammenpacken auch nicht ganz so viel Spaß gemacht... Daher starten wir ganz gemütlich Richtung Venedig. Auf einem zentrumsnahen Campingplatz (10min per Bus auf die Insel) checken wir schnell ein und machen uns dann zum Nachmittag auf den Weg in die Stadt. Dort schlendern wir entspannt durch die Gassen und lassen uns vom Flair Venedigs treiben. Ohne konkretes Ziel kommt man da am besten, denn wir fragen uns schnell, wie lange es wohl dauert, bis man sich in diesem Labyrinth auskennt. 🙈
    Ein Restaurant zum Pizza essen war jedoch leicht gefunden und auch der Rückweg zur Busstation wird einem mit großen gelben Schildern gekennzeichnet.

    Tag 2:
    Die Nacht war recht frisch, stürmisch und regnerisch. Aber nach dem Frühstück kommt die Sonne immer mehr zum Vorschein. Heute steht mal wieder eine Free Walking Tour an, für die Josi uns am Vorabend noch online registriert hat. 11 Uhr ist Treff am Campo S.S. Apostoli und wir durchqueren 4 der 6 Bezirke Venedigs. Die typisch touristischen Ecken meiden wir und bekommen viele interessante historische Hintergrundinformationen über die Stadt, welche zunehmend an Einwohnern verliert. Nur noch ca. 50.000 Menschen wohnen im historischen Zentrum. Auf diese treffen in Hochzeiten bis zu 75.000 Touristen pro Tag. Lokale Geschäfte und Restaurants werden von günstigeren Fake-Varianten vertrieben, sodass laut unserem Guide die Stadt in naher Zukunft selbst ruinieren wird, wenn dies kein Ende nimmt. Als weitere Gefahren gelten die zunehmenden Überschwemmungen in den Wintermonaten, das ansteigende Wasserlevel und das die Stadt pro Jahr ca. 2mm sinkt. Dies wird laut Experten dazu führen, dass die Stadt in ca. 70 Jahren versunken sein wird.
    Wir lassen uns also vom Charme der Stadt verzaubern und essen anschließend auf Empfehlung in einem kleinen süßen Lokal (Cantina do Spade) Cicchetti (Tapas ähnliche Kleinigkeiten) und trinken ein Select Spritz.
    Anschließend treffen wir uns mit Eva und Flori (Freunden von Josi), die gerade in Südtirol im Urlaub sind und heute einen Ausflug nach Venedig machen. Gemeinsam schlendern wir ein paar Stunden durch Venedig's Gassen. Gegen 20 Uhr machen sich die beiden auf den Weg zurück und wir zwei gönnen uns noch ein leckeres Abendessen.😋
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  • Day6

    Vipava-Valley

    September 24, 2020 in Slovenia ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute soll es in die Weinregion Vipava-Valley gehen, welche eine knappe Stunde südwestlich von Ljubljana liegt.
    Josi hat einen sehr hübschen, kleinen Campingplatz inmitten der Weinplantagen ausfindig gemacht, auf dem wir freie Platzwahl haben. 😊 Die Besitzer sind gerade nicht vor Ort, sodass wir erstmal einen kleinen Spaziergang zum nächsten Ort (Duplje) machen, wo laut Google-Maps zwei Weinkeller geöffnet haben sollen und wir auf eine Weinverkostung hoffen. Unterwegs kommen wir in einen starken Regenguss, schaffen es aber gerade noch rechtzeitig uns in den Schatten einer kleinen Kapelica zu stellen. Leider finden wir bei beiden Anlaufpunkten niemanden vom Weingut, sodass wir noch eine kleine Runde durch die Weinplantagen zurück zu unserem Zeltplatz spazieren. Dort angekommen nimmt uns die Besitzerin sehr freundlich in Empfang, leiht uns Fahrräder aus und gibt uns eine Karte mit Beschreibung der ganzen Weingüter in der Region. Zuerst steuern wir Vina Krapež an, welches nur 300m entfernt ist. Dort verkosten wir für 10€ 5 Weine, erfahren einiges über den seit 3 Generationen bestehenden Familienbetrieb und slowenische Weine allgemein. Danach müssen wir uns erstmal etwas stärken und machen uns auf dem Zeltplatz ein paar Wraps. Die Besitzerin serviert uns dann sogar noch 2 Gläser Hauswein.😊
    Gestärkt machen wir uns dann mit den Rädern auf den Weg nach Slap, einem nahegelegenen Ort mit zahlreichen Weingütern und Verkostungsmöglichkeiten. Wir versuchen unser Glück beim Weingut Pregeljc, wo uns Tochter Katja herzlich empfängt. Während sie alles für die Verkostung vorbereitet genießen wir noch das tolle Licht der Abendsonne. Auch hier bekommen wir 5 Weine präsentiert und dazu noch Brot, Schinken, Käse und Tomaten. Es wird schnell klar, dass es keine Standardverkostung wird, denn wir unterhalten uns sehr gut und lang mit Katja. Aus normalerweise 2h werden 4h und danach bekommen wir noch einen Einblick in den Weinkeller. Katja's Vater lässt uns dann noch Most probieren und wir empfehlen ihnen auch Federweißer zu produzieren. 😁 Auch der Hausherr ist sehr freundlich, sodass wir uns noch weitere 2h sehr gut mit den beiden unterhalten. Am Ende ist Katja noch so freundlich, uns und die Fahrräder mit dem Transporter zurück zum Zeltplatz zu fahren. Wir werden auf jeden Fall mit ihr in Kontakt bleiben und nach Dresden haben wir sie auch schon eingeladen. 😊
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  • Day5

    Ljubljana

    September 23, 2020 in Slovenia ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach Bled heißt unser nächster Stopp Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens. Die Fahrt dauert nur 30 Minuten und der Campingplatz ist schnell gefunden. Nach einer kurzen Busfahrt sind wir bereits um die Mittagszeit im Zentrum von Ljubljana. Wir gönnen uns erstmal ein Eis und einen Kaffee bevor wir ein klein wenig durch die Stadt schlendern. Zwischendurch müssen wir uns unterstellen, da es recht stark regnet. Danach entscheiden wir uns für eine Free Walking Tour, um die Stadt nicht nur zu sehen, sondern auch etwas darüber zu erfahren. Die Tour dauert ca. 2 Stunden und macht wirklich Spaß. Danach gehen wir noch ein klein wenig shoppen. Zum Abendessen gibt es dann typisch slowenische Kost: Gulasch und Ravioli in Fleischsauce 😉 Abschließend lassen wir den Abend bei einem Gin Tonic in der Sky Bar mit Blick über die Stadt ausklingen.Read more

  • Day4

    Bled

    September 22, 2020 in Slovenia ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute soll es weiter nach Bled gehen und wir wählen die Passstraße Vršič. Josi meistert ca. 50 enge Serpentinen mit dem Van und wir erhaschen noch den ein oder anderen Blick auf den Triglav. Oben am Pass auf 1600m angekommen ist der Blick ins Tal leider etwas Wolken verhangen und es zieht sich immer weiter zu Deswegen entscheiden wir uns gegen eine Wanderung auf einen der umliegenden Berge. Dies ist jedoch ganz zur Freude eines jungen Studentenpaares aus Hamburg, die nach Bled trampen wollen und wir kurzer Hand mitnehmen. In Bled checken wir an einem direkt am See gelegenen Campingplatz ein und nutzen anschließend "die Ruhe vor dem Sturm", um zu einem Aussichtspunkt zu wandern. Der Aufstieg hat sich mehr als gelohnt, denn uns erwartet eine süße Bank mit ausgesägtem Herz und wunderschönem Blick auf Bleds Wahrzeichen, sehr romantisch! 😁 Beim Abstieg hörten wir ein leises Rumpeln, bei dem wir uns unsicher waren, ob es ein Donner ist. Doch kurz darauf gab es so einen lauten Knall und Blitz, dass wir richtig erschrecken. Kurz darauf fängt es an mit regnen und wir retten uns schnell in den Van. Dort machen wir es uns erstmal gemütlich und starten eine Netflix-Serie.🙃
    Als der Regen deutlich nachgelassen hat und es nur noch leicht nieselt, spazieren wir um den See in die Innenstadt und kehren bei einem italienisch angehauchten Restaurant ein mit schönem Außenbereich (so ein richtig typisch slowenisches war nicht so recht auffindbar...). Es scheinen größtenteils nur deutsche Gäste zu sein und der Kellner kann auch fließend deutsch. Wir beide entscheiden uns für Fisch und ein Gläschen Wein. Die berühmte Bleder Cremeschnitte dürfen wir natürlich auch nicht unprobiert lassen, sodass wir für den Nachtisch noch in ein anderes Lokal wechseln, welches uns das Original verspricht. Das traditionelle Stück ist 7x7x7cm groß und stellt eine Mischung aus Dresdner Eierschecke und Windbeutel mit Blätterteig dar. Akustisch untermalt wird der Schmaus mit 80ern und verabschiedet werden wir aus dem Lokal mit einem Song von Nena.🤣
    Der Rückweg um die andere Seite vom See zieht sich auf der teilweise sehr spärlich beleuchteten Promenade.
    Diese Nacht machen wir es uns unten im Bus gemütlich, da Regen für die Nacht angesagt ist.
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  • Day3

    Soča-Tal Tag 2

    September 21, 2020 in Slovenia ⋅ ☀️ 22 °C

    Tag 2 in Slowenien starten wir mit einem entspannten Frühstück. Die Nacht war etwas kühl, aber sehr ruhig. Heute wollen wir wandern gehen, also suchen wir uns auf Empfehlung unseres Campingplatzes eine Tour zum See "Krnsko jezero" aus. Es geht erstmal relativ lang bergan und wir kommen ganz schön ins Schwitzen. Insgesamt sind wir etwa 5 Stunden inklusive Pause unterwegs. Danach machen wir noch einen kleinen Abstecher nach Bovec, um einen Kaffee zu trinken und einkaufen zu gehen. Kurz vor 19 Uhr sind wir zurück im Camp - pünktlich, um in den Hot Tub zu springen. 😉 Da uns gesagt wird, dass wir eigentlich die ganze Nacht darin verbringen können, bleiben wir am Ende auch wirklich 3 Stunden. Wir lassen es uns einfach gut gehen, besonders dann, als sich sogar noch der Sternenhimmel über uns zeigt.Read more

  • Day2

    Soča-Tal Tag 1

    September 20, 2020 in Slovenia ⋅ ⛅ 20 °C

    Vor dem Grenzübergang mussten noch Vignetten besorgt und einmal voll getankt werden. Teil 1 war schnell erledigt, bei Teil 2 stießen wir am Tankdeckel auf die erste Hürde. Der wollte einfach nicht aufgehen... Nach zwei kurzen Telefonaten mit Flori waren wir dann schlauer! Der Tankdeckel ist nach links zu drehen und wenn er abgeschlossen ist, dreht man ins Leere🙈
    Danach konnte es dann aber wirklich losgehen. Die Fahrt entpuppte sich dann doch etwas länger als Google Maps vorher angezeigt hatte, nicht zuletzt, weil ich im letzten Stück eher durch die Serpentinen schlich 😅 Bei einem kleinen Zwischenstopp konnte ich nochmal kurz durch atmen und der tolle Ausblick bei der Fahrt entschädigte für die Anspannung.
    Gegen halb 4 erreichten wir das wirklich sehr süß angelegte Camp Korita direkt an der Soča gelegen. Eingecheckt war schnell, ebenso auch ein passender Platz für den Bus gefunden. Die Sonne lachte noch, sodass wir uns auf einen kleinen Spaziergang durch das Soča-Tal hin zu den sogenannten Soča-Trögen machten. Das türkise Wasser und die tiefen Schluchten waren sehr bezaubernd und beeindruckend.😊
    Der sich angestaute Hunger wurde mit Pasta gestillt, dazu gab es noch leckeren Federweißer. Anschließend spielten wir noch Kniffel und ließen dann entspannt den Abend im Campingstuhl mit Blick in den Sternenhimmel ausklingen 🤩
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  • Day1

    Es geht los!

    September 19, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir starten 17 Uhr voll bepackt in Dresden. Es ist deutlich später geworden als geplant und uns wird schnell klar, dass wir unsere erste Nacht im Bus wohl noch in Deutschland verbringen werden. Ein Ziel haben wir jedoch nicht. Unsere erste Idee ist ein Stopp am Chiemsee, aber die Campingplätze schließen spätestens 20 Uhr für Anreisende. Zum Glück entdeckt Anne dann nach etwas Suche einen Campingplatz südlich von München, der bis 22 Uhr geöffnet ist (fast unvorstellbar, sprechen wir doch vom katholischen Bayern 😉). Da wir vermutlich erst kurz vor 22 Uhr ankommen werden, rufen wir an. "Probiert es einfach. Ich kann euch nichts versprechen" ist die Antwort. Also probieren wir es und verzichten auf eine ausführliche Pause. Zum Abendessen gibt es liebevoll auf dem Beifahrersitz geschmierte Brote. 😍 Es lohnt sich: 21:50 Uhr kommen wir an. Dann nur noch schnell das Dachzelt aufgestellt und die Zähne geputzt und schon liegen wir im Bett. Die erste Nacht ist kühl und etwas laut durch die Autobahnnähe, aber wir sind trotzdem erholt. Nach dem Frühstück starten wir dann direkt in Richtung sLOVEnia.Read more

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