Pakistan

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  • Day118

    The daily closing of the border between India and Pakistan is attended by thousands, and it is easy to see why. On the Indian side of the border, jubilant citizens sing and dance patriotic tunes (all the while sneering at the Pakistani opposition on the other side of the border) and watch as Bollywood dancers do their Bollywood dancer stuff. On the Pakistani side, the same thing: families and excited children enjoying ice cream, big funny hats, and the comedy of military pomp and circumstance. The armies engage in high-stepping and ceremonial shouting contests that are almost purely theatrical and end with a shaking of hands and the shutting of the border.Read more

  • Day68

    גבול הודו פקיסטן, כל ערב עושים טכס סגירת שערים עם אלפי הודים ופקיסטנים שמעודדים את ההליכות והרקיעות ברגליים. ועל הדרך הייתי עשר מטר מפקיסטן

  • Day81

    Jetzt waren wir 10 Tage in Pakistan und wären tatsächlich gern noch länger geblieben. Wer hätte sowas vorher geahnt?

    Die Einfahrt nach Lahore war auf jeden Fall eine der herausfordernsten. Eine riesige, sich durch die halbe Stadt ziehende, Baustelle vereinfacht nicht gerade das fahren in der versmogten 7 Mio-Einwohner-Stadt. Richtige Offroadpisten legen sich uns verschlammt und unbeleuchtet in den Weg. Was sind wir froh, als wir unser unterdurchschnittliches Hotel erreichen. Egal Hauptsache ausruhen und die kalte Dusche genießen. Zwar hat Lahore eine der größten Mosheen der Welt, welche uns auch immer noch beeindruckt. Dennoch können wir der Stadt nur bedingt viel abgewinnen.

    Was allerdings ein wirkliches Spektakel war, ist die feierliche Grenzschließungszeremonie zwischen Pakistan und Indien. Wie auf einem Volksfest provozieren sich beide Länder mit Stechschrittmärschen und grimmigen Gesichtern. Bis sie sich schließlich kurz die Hand geben, die Fahnen synchron einholen und die Tore für den Tag schließen. In beiden Ländern gibt es Ränge, Zuschauer wehen mit den entsprechenden Flaggen und werden zusätzlich angeheizt wie bei einem Sportereignis. Ein See witzig skurriles Ereignis.

    Man merkt, wie sehr sich unsere Komfortzone bis jetzt schon erweitert hat, als wir ohne weiteres in Pakistan zurück nach Lahore trampen. Hätte mir das vorher einer gesagt, hätte ich es nicht geglaubt! 😊 Reisen verändert. Wir kommen zurück, um den Karakorum Highway zu erkunden! Versprochen!
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  • Day78

    Leider haben wir uns (vorerst) von unseren italienischen Freunden getrennt. Auch wenn wir im gemütlichen Reisemodus cruisen, sind wir etwas flotter unterwegs als die Vespas...

    Bahalwalpur ist reine Übernachtungsnotwendigkeit, weil wir es nicht bis nach Multan geschafft haben...

    Abends sind wir wieder ziemlich fertig. Zum Glück hat Gesa dann meist ein Schmutzbärtchen und eine schwarze Nase (kommt auf dem Foto nicht so gut rüber!) das hebt sie Stimmung augenblicklich 😄Read more

  • Day72

    ...gehen Sie direkt ins Gefängnis!

    So oder so ähnlich lautete unser Tagesmotto. Denn nach der Grenze ging es direkt für uns in die Taftan Police Station. Ein kleiner Hof und ein belegtes Gefängnis erwartete uns. Zum Glück waren wir darauf vorbereitet, hier zu übernachten. Anderenfalls wäre diese Nachricht schon ein ganz schöner Stresstreiber gewesen. Die Kakalaken auf der Toilette machten uns wenig aus. Die Levies liefen die ganzen Zeit mit Maschinengewehren rum, bewachten uns gut und waren sehr freundlich. Was für eine andere Kultur!!

    Das beste war, dass unsere Verabredung geklappt hat und Andrea und Pietro auf ihren Vespas ebenfalls später dort eingetroffen sind.

    Als wir ein Büro zu unserem Camp umgebaut hatten, waren wir eigentlich guter Laune. Auf einmal wurden 13O Pakistanis ins Gefängnis geführt. Alle mussten sich hinhocken und schauten uns direkt. Wir wurden dann in unseren Raum gebeten.

    Ein sehr sehr komisches Gefühl beschlich uns. Wir wir später erfahren haben, waren es Flüchtlinge aus Pakistan, welche im Iran geschnappt und wieder nach Pakistan zurück geschickt wurden.
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  • Day11

    PAKISTAN, Hochzeit, 1. Teil, abends, 2. Bericht.
    Immer noch stecke ich irgendwie im Gedränge fest und lasse mich mehr mittreiben, als dass ich aktiv bestimmen könnte, wo ich hingehen möchte.
    Vor mir eine Gruppe Mädchen, die Kerzen anzünden. So eng und voller Menschen, wie es hier ist, wundert es mich, dass keine Haare oder Kleidungsstücke in die Flammen geraten. Ich erinnere mich, wie wir als Kinder oft versengte Haarspitzen hatten nach dem Zündeln.
    Hier geht alles gut. Niemand verbrennt sich. Irgendwann hat auch jedes der Mädchen eine brennende Kerze vor sich.

    Hoch konzentriert schauen sie in die Kamera des offiziellen Fotografen und des Filmers, die ihre Scheinwerfer auf sie richten. Überhaupt ist hier sehr Vieles sehr konzentriert und für meine Begriffe etwas zu steif. Es wirkt, als wäre es am Wichtigsten, bestimmte Bilder abzuliefern und weniger, hier mit dem Paar bzw. am ersten Abend mit dem Bräutigam irgendwie Spaß zu haben.

    Irgendjemand stolpert über meine Füße und entschuldigt sich. Ich werde wieder nach drinnen geschoben - weg vom zentralen Hochzeitsgeschehen.

    "Take a rest!", sagt mein Gastgeber und das wird der Satz sein, den ich in den kommenden Tagen am häufigsten zu hören bekommen werde. Im Moment bin ich einfach nur froh, aus dem Trubel rauszukommen und meine viel zu warme Jacke ablegen zu können.
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  • Day73

    Das Aufstehen uns losfahren hat mich an meine Armeezeit erinnert. Es ging zunächst mal eine Stunde vor der verabredeten Zeit los und dann hatten wir 20 Minuten zum fertig machen. Go go go it's very dangerous. Das Blöde ist, dass man das selbst überhaupt nicht einschätzen kann. Mitten auf dem Weg ist dann auch noch Pietros Vespa verreckt. Ein Traum. Der Höhepunkt war unsere 9 (!) stündige Wartezeit auf eine Anschlusseskorte. Die kam dann um 24 Uhr! Also sind wir dann noch bis um 01 Uhr nachts bei Vollmond durch Belutschistan gefahren. Ob das nun besonders sicher war, kann ich auch nicht sagen. Ich hab auf jeden Fall schon öfter nach links und rechts in die Dunkelheit geschaut.

    Der VIP Room in Dalbandin war ein Zimmer mit benutzer Bettwäsche und vollen Aschenbechern. Die Italiener hatten noch mehr "Glück" . Ihr Laken wies auch noch sichtbare Spermareste auf.

    ...nur falls jemand denkt, wir machen ein halbes Jahr Urlaub 😉
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  • Day78

    Was für ein unglaubliches Highlight unserer Reise! In Multan haben wir Iqbal getroffen, einen pakistanischen Motorradreisenden, der bekannt dafür ist, andere Overlander aufzunehmen. Von diesen Tagen gibt es viel zu erzählen. In Kürze. Wir haben bei dem Schwager eines Freundes von Iqbal übernachtet. Wir haben uns binnen kürzester Zeit wie Familienmitglieder gefühlt. Abends saßen wir zu 10 in deren Schlafzimmer. Ich hab mit den Jungs X Box gezockt und Gesa brachte den Mädchen deutsche Kinderlieder und -spiele bei und bekam die Haare gemacht.

    Sie halfen uns endlich neues gutes Öl zu bekommen. Wahnsinn wie ruhig so ein Motor doch laufen kann ☺️.

    Natürlich durften wir keinen Cent selbst bezahlen. Unglaublich. Als wäre das nicht genug, bekamen Gesa und ich noch Geschenke von den Kindern, damit wir die Zeit bei Ihnen nicht vergessen. Leben wir wirklich auf demselben Planeten?? Ich hab es schon mal gesagt, muss es aber nochmal wiederholen. Deutschland kommt mir dieser Tage schon sehr arm vor...

    Ein Traum war auch, dass wir unsere italienischen Freunde wiedergetroffen haben.

    Dieser Teil Pakistans ist ganz anders als der vorherige. Wir sind direkt traurig, dass uns das Wetter nicht erlaubt, den Norden weiter zu erkunden. Das bedeutet wir kommen definitiv zurück!
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  • Day11

    PAKISTAN, Hochzeit, 1. Teil, abends.

    Ich trage einen kratzigen geborgten Wollpullover und meine schicke schwarze Hose, darüber meine Winterjacke. Mir ist warm, ich fühle mich in die Sachen hineingesteckt, obwohl sie ja irgendwie "westlich" sind und größtenteils mir gehören. Aber die ganze Zeit schwirrt mir im Kopf herum: Denken die wirklich, ich würde SO auf eine Hochzeit gehen? ... Und ich bereue, dass ich meine schwarze schicke Bluse zuhause gelassen habe, weil ich dachte, dass ich hier sowieso eher traditionelle Sachen zur Hochzeit tragen würde. Doch auf Grund meiner Sturheit, weil ich keine drei Outfits geschenkt haben wollte, stehe ich nun am ersten Abend "ohne was" da. Und da mein schwarzer eigentlich schicker Rollkragenpullover nicht meinen Hintern bedeckt hat, darf ich ihn nicht tragen.
    Das ist zu nackt. Zu freizügig. Sowas trägt man nicht.

    Und das sagt mir einer, der die ganze Zeit betont hat, er sei "Den Westen" gewöhnt, er habe Familie in den USA.

    Als ich gerade endlich etwas gegessen habe - nicht so einfach, denn Hochzeitsessen bedeutet hier Fleisch, Fleisch und nochmals Fleisch - zerrt mich mein Gastgeber durch die Menschenmenge nach draußen. Hier könne ich Fotos machen, das sei jetzt spannend. Ich stehe eingekeilt zwischen Männern und Jungs unter einem Baum an einer Mauer und kann mich kaum rühren. Ich habe abwechselnd Angst um meine Kamera und meine Jacke, als das Feuerwerk plötzlich direkt vor unseren Füßen loszischt. Mir regnen Funken ins Haar und ich habe Ruß in den Augen.
    Trotzdem versuche ich, ein paar Bilder zu machen von dem verrückten Treiben, das sich da vor meiner Nase abspielt und eigentlich viel zu nah und trubelig, als dass ich ein ordentliches Motiv vor die Linse bekäme. Aber irgendwie gelingen mir ein paar Bilder und ich bin froh, nur meine kleine Kamera mitgenommen zu haben.
    (Aber mein Weitwinkel, das ich in Indien gelassen habe, weil ich dachte, ich würde es nicht brauchen, das vermisse ich ein wenig...)

    Und damit also: WILLKOMMEN auf einer pakistanischen Hochzeit :) im Jahr 2017.
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  • Day74

    Wir sind total fremdbestimmt. Die Eskorten rüsten nochmals auf. Von nun an sind die Wagen vollgepanzert. Ist hier die Wiege des Bösen? Wir können es nicht einschätzen. Zumal der Panzer auf Rädern auch nur Schrittgeschwindigkeit vor uns fährt. Ist das nun sicherer? Die Stadt wirkt wie ein riesiger Moloch. Elektrizität gibt es kaum als wir gegen 21:00 Uhr in Quetta ankommen. Dafür umso mehr Smog. Die Mischung aus beidem plus das Chaos aus Menschen, Märkten, Tieren und Müll...aufeinander, übereinander, ineinander...erinnert mich stark an eine Mad Max Dystopie.

    Das Hotel ist ein Gefängnis. Zu unserem Schutz wir dürfen nirgendwo hin. Die Pässe werden uns, wie immer, abgenommen. Überraschung, wir müssen zwei Tage hier bleiben. Wir brauchen ja das NOC Eskortierungsdokument. Okay. Am nächsten Tag in dem Office ist unsere Hauptbeschäftigung warten. Wir hören, dass sie Informationen über 9 Selbstmordattentäter haben, die es auf Touristen abgesehen haben - soft targets. Bestimmt nur eine Räubergeschichte - hoffentlich.

    Am Abend treffen wir noch einen Motorradreisenden. Bernhard, hat sich in Kathmandu eine Royal Enfield gekauft und fährt sie nach Hause. Wo kommt er her? Aus Mühldorf! (Zentrale der Südostbayernbahn). Wir verstehen uns auf Anhieb und verabreden uns auf ein Bier im Deutschland. Er ist auf seine Reise gestartet mit 5 kg Würsten aus Süd Tirol. Man soll ja nur das Wichtigste mitnehmen 😄
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You might also know this place by the following names:

Islamic Republic of Pakistan, Pakistan, ፓኪስታን, Pakistán, باكستان, Пакістан, Пакистан, Pakisitaŋ, পাকিস্তান, པཀི་སྟཱན།, Pákistán, ޕާކިސްތާން, པ་ཀིསི་ཏཱན, Pakistan nutome, Πακιστάν, Pakistano, پاکستان, Pakistaan, Paquistan, An Phacastáin, Pagastàn, Paquistán, પાકિસ્તાન, פקיסטן, पाकिस्तान, Pakisztán, Պակիստան, パキスタン・イスラム共和国, kisygue, პაკისტანი, Pakistani, ប៉ាគីស្ថាន, ಪಾಕಿಸ್ತಾನ, 파키스탄, Pakistania, Pakisitaani, Pakisitá, ປາກິສຖານ, Pakistanas, Pakisita, Pakistāna, പാക്കിസ്ഥാന്‍, ပါကစ္စတန်, Phakistani, ପାକିସ୍ତାନ, Paquistão, Pakisitani, Pakistäan, පාකිස්තානය, Bakistaan, பாகிஸ்தான், పాకిస్తాన్, Покистон, ประเทศปากีสถาน, Pākisitani, پاكىستان, Pākistān, Pa-ki-xtan (Pakistan), Pakistän, Orílẹ́ède Pakisitan, 巴基斯坦, i-Pakistan

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