August/September 2019
  • Day19

    Wieder da

    September 13 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach kurzem Flug sind wir wieder in Frankfurt gelandet. Extrem viel los an der Passkontrolle, hab ich so noch nie erlebt. Aber naja, wir haben ja Zeit 😂😂

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  • Day18

    Goodbye Canada

    September 12 in Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Nochmal ein letzter Trail! Das war unser Programm am Morgen. Nach einem letzten Frühstück von Plastiktellern mit Plastikbesteck und Plastikbechern sind wir noch einen Wanderweg gelaufen. Direkt in der Nähe von Halifax ist ein Naturpark, der scheinbar einem Verein gehört. Hier sind ganz viele Wanderwege, welche man auf eigene Gefahr wandern kann. Einen davon haben wir uns ausgesucht. Das Wetter war nicht ganz so berauschend, aber es war trotzdem sehr schön. Schöner als nochmal in die Stadt zu fahren.
    Danach ging es dann zum Flughafen bzw. zur Autovermietung und das Auto abgegeben. Wir haben tatsächlich alles an Gepäck verpackt bekommen. Auch die Luftmatratze, welche wir neu gekauft haben. Nur die Luftpumpe und eine Decke lassen wir zurück. Ansonsten hat alles gepasst 😃
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  • Day17

    Von Saint John nach Halifax

    September 11 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Tag heute begann wieder etwas früher. Wir haben uns dazu entschieden mit der Fähre von Saint John nach Digby zu fahren um dann von dort die letzte Etappe nach Halifax zu starten. Spart ein paar Kilometer, dauert aber trotzdem knapp 2,5h. Aber wir haben ja Zeit.
    Das Wetter war heute leider nicht so gut. Es hat die Nacht über bis in den morgen geregnet. Die Fähre war zum Glück etwas größer und wir mussten nicht die ganze Zeit draußen stehen, sondern konnten uns drinnen aufhalten.
    Wieder an Land, ging es auf der anderen Seite der Bay of Fundy an der Küste entlang langsam Richtung Halifax. Leider war auch in Nova Scotia das Wetter nicht besser. Nova Scotia ist nach Ontario, Quebec, New Brunswick und Prince Edward Island die fünfte und letzte kanadische Provinz, die wir auf unserer Reise besuchen.
    Der Weg nach Halifax war eher so naja. Es gab ein paar ansehnliche Ecken, aber nichts spektakuläres. Das Motel in Halifax ist ähnlich wie der Weg hierhin. Auch eher so naja. Wir hatten schon bessere. Aber was soll’s, wir sind ja nur zum schlafen hier und dafür sollte es ausreichen.
    Die Stadt an sich hat etwas länger gebraucht um uns zu gefallen. Am Hafen war es ganz nett, hier gab es einen schönen Weg am Wasser entlang. Dort haben wir auch was zum Essen gefunden.
    Danach sind wir noch durch einen Park und zur Zitadelle gelaufen, die aber leider schon geschlossen hatte.
    Und so neigt sich ein mega toller Urlaub dem Ende entgegen. Schön war es. Die Zeit ging extrem schnell vorbei. Auch wenn New York durch die ganzen Eindrücke aus Kanada gefühlt weit weg ist, sind die Wochen doch sehr schnell vorbei gegangen. Wir sind extrem viel gefahren, fast 4.000km in knapp 60h. Wir hätten ein paar Kilometer sparen können wenn der Hurricane nicht gewesen wäre. Wir hätten auch manches weglassen können. Aber am Ende sind wir froh, dass wir alles genauso gemacht haben, wie wir es gemacht haben. Und wir würden es wieder so tun 😃😃
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  • Day16

    Vom Fundy National Park nach Saint John

    September 10 in Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Tag gestern hat leider ein paar Spuren hinterlassen. An meinem rechten Knöchel ist mittlerweile ein Ei, das da so nicht hingehört. Schade. Hier im Park hätten wir durchaus noch die ein oder andere Tour wandern können. Naja, vielleicht beim nächsten mal.
    Eine kleine Tour sind wir trotzdem noch gewandert und zwar zum Dickson Wasserfall. Das war eine schöne kleine Tour zum Tagesanfang.
    Danach ging es aus dem Fundy Park raus und auf den Highway nach Saint John. Auf dem Weg haben wir ein Schild gesehen, auf dem der Valley and River Drive ausgeschildert war. Klang interessant, also sind wir abgefahren. Das war aber auch das einzige abgefahrene an dem Weg. Der Rest war nicht ganz so spektakulär.
    In Saint John haben wir dann zuerst am Campingplatz eingecheckt und anschließend eine kleinen Snack an einem kleinen See genossen.
    Danach sind wir in die Stadt. Überraschend schöne kleine Stadt. Sehr hügelig. Hier ist die steilste Main Street in einer kanadischen Großstadt. Am Hafen haben wir Mittag gegessen, direkt neben einer kleinen Bühne wo jemand mit der Gitarre saß und Songs gespielt und gesungen hat. Das war total schön. Das Wetter war super, blauer Himmel und Sonnenschein. Sehr sehr fein.
    Abends wollten wir uns dann die Reversing Falls anschauen. Das ist im Prinzip ein Fluss, der bei einsetzender Flut irgendwann rückwärts fließt. Das hängt alles mit dem großen Tidenhub hier zusammen. Wir waren zweimal an dem Aussichtspunkt: einmal bei Ebbe und nochmal kurz vor Flut. Der Punkt ist direkt gegenüber von einer Fabrik, so dass wir eine super tolle Aussicht hatten 🙈😂
    Um die Wartezeit bis zur Flut zu verkürzen, sind wir noch in eine Mall gefahren. Da gab es voll den tollen Plattenladen. Aber da ich nicht weiß wie ich die Platten heil nach Hause hätte bringen sollen, hab ich keine gekauft 🙁😭Es hätte zwar eine Möglichkeit gegeben, aber dafür hätte ich auf dem Rückflug die bösen Schuhe anziehen müssen, die für das Ei an meinem Fuß verantwortlich sind. Das durfte ich aber nicht 😂😂🙈😩
    Wir sind dann wieder zum Aussichtspunkt gefahren, aber es war noch kein großer Unterschied zu vorher zu erkennen. Außer dass mehr Wasser da war, was aber noch nicht rückwärts floss. Aber nach ca. einer halben Stunde warten blieb das Wasser auf einmal stehen und dann floss es auf einmal in die andere Richtung. Faszinierend 😃
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  • Day15

    Von Moncton in den Fundy National Park

    September 9 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Zurück in die Natur! Wenig Auto fahren. Das waren die Ziele für heute. Die haben wir erreicht. Nach ca. 1h fahren kamen wir im Fundy National Park an. Auch hier hat der Hurricane seine Spuren hinterlassen. Der Campingplatz, wo wir übernachten, hat in seinem Bürohäuschen immer noch keinen Strom und wird noch per Notstromaggregat versorgt. Aber wir konnten trotzdem einchecken. Wir sind danach dann auch sofort los gewandert. Anfangs war die Strecke noch nicht so toll, aber nach einem Kilometer oder so wurde es immer besser. Wunderschöne Blicke auf die Küste und auf die Bay of Fundy 😃 Bis nach Nova Scotia konnten wir gucken.
    Die Bay of Fundy ist dafür bekannt, dass der Tidehub, also der Unterschied von Ebbe zu Flut, bis zu 12m betragen kann. Wahnsinn.
    Die Wanderung war auf jeden Fall sehr sehr schön und nach den letzten Tagen im Auto hat es gut getan nochmal an der frischen Luft zu sein.
    Der zweite Wanderweg ging dann von der Küste weg, dafür aber an vielen Seen entlang und über viele kleine Bäche. Herrlich! Wir sind insgesamt 44.155 Schritte gelaufen! Es dürfte nicht allzu überraschend sein, wenn ich jetzt betone, dass mir meine Füße weh tun 🙈🙈 Aber es hat sich gelohnt!
    Zurück auf dem Campingplatz wollten wir dann erstmal duschen. Aber weil kein Strom da war, gab es auch kein warmes Wasser. Also wurde kalt geduscht 🙈
    Weil viel laufen viel Hunger macht, wollten wir abends in Alma was essen. Aber es hatten alle Restaurants zu 🙈 Nur der Supermarkt hatte noch auf. Also gab’s Abendbrot auf dem Campingplatz. Herrlich 😃
    Alles in allem war es ein sehr schöner Tag 😃
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  • Day14

    Prince Edward Island

    September 8 in Canada ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir haben uns dann entschieden heute doch auf Prince Edward Island zu fahren. Auf dem Weg dorthin haben wir dann das Ausmaß des Sturmes gesehen. Überall umgefallen Bäume, teilweise abgedeckte Dächer und an einer Stelle wurden auch Boote durch den Wind gewirbelt. Schon krass.
    Da es keinen Strom gab, sind auch die Ampeln ausgefallen. Der Verkehr lief aber problemlos. An Kreuzungen mit vier Einfahrten wird im Prinzip der Reihe nach gefahren. Also wer zuerst ankommt, der fährt zuerst, dann der zweite usw. So muss man maximal drei Autos abwarten bis man an der Reihe ist. Das würde in Deutschland nie funktionieren.
    Über die Confederation Bridge ging es dann nach Prince Edward Island. Die Brücke ist 13km lang!! Die Insel scheint sehr schön zu sein, leider waren aber sehr viele Straßen, über die wir fahren wollten, gesperrt.
    Wir haben aber trotzdem noch ein paar Straßen gefunden die offen waren und konnten so die Insel ein bisschen erkunden. Weniger als wir wollten, aber unter den Umständen war es leider nicht anders möglich.
    Wieder an Land haben wir uns dazu entschlossen heute nochmal in Moncton zu bleiben. Aber zuerst mussten wir uns noch die „Tidal Bore“-Welle anschauen. Eine Welle, die zweimal am Tag, immer wenn die Flut kommt, einen Kanal in der Stadt durchläuft und angeblich bis zu 2m hoch wird. Bei uns wurde sie das nicht. Es war jetzt nicht so das Highlight. Eher ein „Total Bore“ 🙈🙈😂😂
    Wir haben dann tatsächlich noch einen Supermarkt gefunden der geöffnet hat. Wir mussten unsere Wasservorräte noch auffüllen und ein bisschen was zum Abendessen kaufen. Und weil es WLAN gab konnten wir auch nach einem Motel suchen, was noch nicht ausgebucht war und zudem auch noch Strom hat. Hat alles geklappt!😃
    Und dann ist morgen auch schon Montag und die Reise neigt sich langsam dem Ende entgegen. Ein bisschen Programm haben wir aber noch geplant. Hoffentlich mit weniger Autofahren. Wir sind jetzt in den 1,5 Wochen insgesamt knapp 45 Stunden Auto gefahren. Das sind knapp 3.000km. Wir hätten weniger fahren können. Dann hätten wir aber auch weniger gesehen.
    Mal schauen wie es in den nächsten Tagen noch wird ✌️
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  • Day13

    Von Petit Rocher nach Moncton

    September 7 in Canada ⋅ 🌧 11 °C

    Die zweite Nacht im Auto war viel, viel besser. Die zusätzliche Decke, welche wir für sagenhafte 4 Dollar im Dollarama gekauft haben, hat ihren Zweck erfüllt. Es war die ganze Nacht angenehm warm.
    Als wir dann morgens aufgestanden sind, mussten wir allerdings feststellen, dass die Dame vom Campingplatz recht hatte. Es war sehr stürmisch geworden. Wir hatten gestern Abend unseren Plan schon angepasst und werden wohl erst morgen nach Prince Edward Island fahren. Heute soll es auch den ganzen Tag regnen, daher macht das keinen Sinn. Und da wir eh nächste Woche noch einen Tag nicht verplant hatten, macht es auch nichts aus, wenn wir einen Tag später auf die Insel fahren.
    Also sind wir die Touristenstrasse Richtung Süden gefahren. Die Landschaft ist schon sehr schön, auch wenn es etwa bewölkt war. Die Orte sehen allerdings alle gleich aus und liegen immer an der Straße.
    Da wir viel Zeit hatten, haben wir auch ein bisschen Insel-Hopping gemacht und sind über drei Inseln gefahren. Mittags haben wir dann eine kurze Pause in einem kleinen Restaurant neben einem Leuchtturm gemacht. Mit Blick auf das Meer, wo normalerweise keine Wellen sind. Heute waren allerdings welche da.
    Der Weg weiter nach Moncton wäre bei schönem Wetter bestimmt sehr ansehnlich gewesen. Im Regen sah alles etwas betrübt aus. Und es hat richtig viel geregnet. Und es war windig. Autofahren war teilweise etwas schwierig durch die ganzen Spurrillen, die komplett unter Wasser standen. Aber wir haben es nach Moncton geschafft.
    Der Hurricane bzw. das was von ihm übrig geblieben ist, scheint wohl heute Nacht hier durchzuziehen. Morgen früh soll es dann noch etwas regnen, aber danach soll es besser werden. Schauen wir mal ob wir dann nach Prince Edward Island kommen.
    Für den Abend haben wir uns ein Motel genommen, das macht mehr Sinn als Campingplatz. Direkt gegenüber vom Motel ist eine Mall, wo wir hingegangen sind. Wir sind noch niemals auf so wenigen Metern so extrem nass geworden. Und das zweimal. Der absolute Wahnsinn. Zum Glück ist gegenüber vom Motel auch ein Restaurant. Der Weg dorthin ist kürzer und überdachter. Von daher sind wir auf dem Weg zum Essen nicht so krass nass geworden. Und als wir so gemütlich beim Abendessen saßen, die Kanadierin im Fernsehen gerade die US Open gewonnen hatte, da war auf einmal „zack“ der Strom weg. Nebenan in der Mall die Leuchtreklame war dunkel, die Ampeln waren aus, Im Motel kein Strom. Totalausfall. Der Mann vom Motel meinte, so etwas hätte es noch nie gegeben. Die Bedienung im Restaurant sagt, dass vor 10 Jahren das letzte mal ein Hurricane hierher gezogen wäre. Sieht wohl so aus, als ob wir mal wieder Glück gehabt hätten 🙈🙈🙈
    Und so haben wir den Rest des Abends im dunkeln verbracht...
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  • Day12

    Von Tadoussac nach Petit Rocher

    September 6 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute mussten wir sehr früh aufstehen. Also für Urlaub extrem früh. Dafür wurden wir um 5:30 mit einem wunderschönen Sonnenaufgang geweckt. Das hatte sich echt gelohnt 😃 Danach sind wir wieder mit der kostenlosen Fähre nach Tadoussac und dann weiter nach Les Esoumins, wo wir um 8:30 mit der Fähre über den St. Lorenz Strom nach Trois Pistoles übergesetzt sind. Die Fähre war sehr klein und sehr voll, ich glaube es war gut, dass ich die reserviert habe. Wäre doof gewesen, wenn wir hier nicht hätten mitfahren können. Im schlimmsten Fall hätten wir bis nach Québec City zurückfahren müssen. Aber so hat ja alles geklappt 😃 Bei der Überfahrt gab es auch wieder ein paar Wale zu sehen 😃
    Wieder an Land sind wir noch ein bisschen am St. Lorenz Strom entlang gefahren, bevor wir Richtung Landesinnere abbiegen mussten. Wir haben auf dem Weg noch kurz an einem See halt gemacht, aber ansonsten gab es nichts spektakuläres mehr zu sehen. Der nächste Stop war dann erst wieder in Campellton, wo wir kurz was eingekauft haben und dann im Anschluss am Fluss ein kleines Picknick gemacht haben.
    Von hier ging es dann weiter nach Petit Rocher, wo wir heute das erste mal seit fast einer Woche wieder auf dem Campingplatz schlafen.
    Morgen wollten wir nach Prince Edward Island. Aber die Frau vom Campingplatz meinte, dass eventuell die Brücke dorthin geschlossen ist, weil die Ausläufer des Hurricane, der Anfang der Woche noch in der Karibik war, morgen hierher kommt. Naja, schauen wir mal...
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